Aktuelles


vom Verein

Weihnachtskonzert der Musikfreunde am 4. Adventssonntag


Am Sonntag, dem 22. Dezember um 17 Uhr laden die Musikfreunde Lantershofen e.V. zu ihrem traditonellen Weihnachtskonzert am 4. Adventssonntag in die St. Lambertuskirche in Lantershofen ein. Unter dem Motto „American Christmas“ starten die Musiker ihren musikalischen Ausflug über „den großen Teich“ in die USA und stellen mit ihrem Melodienreigen weihnachtliche Musik aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten vor. Hier dominieren leicht swingende Melodien mit jazzigem Einschlag die weihnachtliche Musik. Die Musiker werden wie in jedem Jahr auch die Dekoration der Kirche dem Motto entsprechend gestalten, so dass ein stimmiges Bild der „American Christmas“ entstehen wird. Die mehr als 80 Aktiven des Musikvereins freuen sich auf viele Besucher.

Großer Zapfenstreich im Burghof beendet Jubiläum


Das tausendste Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung Anno 1019 – für Lantershofen Grund genug, gleich ein ganzes Festjahr zu zelebrieren. Ob Neujahrsempfang, großes Jubiläumswochenende mit „offenen Höfen“, Konzerte oder Chronikvorstellung, alles stand unter dem Motto „1.000 Lantesche Jahre“. Doch auch das schönste Jubiläumsjahr geht zu Ende und was passt da besser, als eben jenes Ende mit einem großen Zapfenstreich offiziell zu besiegeln. Der in warmen Farben illuminierte Hof der „Burg“ war Schauplatz dieses auf eine alte Militärtradition zurückgehenden Spektakels, musikalisch geleitet vom Tambourcorps der St. Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft Ahrweiler unter dem Kommando von Jürgen Schmitz und den Musikfreunden Lantershofen unter dem Dirigat von Manfred Sebastian – jede Menge Gänsehautgefühl inklusive.

Das Tambourcorps der Ahrweiler Bürgerschützen Gesellschaft marschiert auf. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Das Blasorchester der Musikfreunde Lantershofen.

Flankiert vom Pechfackelschein der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, hatte Tambourmajor und Zugführer Jürgen Schmitz seine Mannen perfekt im Griff, alle Kommandos saßen im wahrsten Sinne des Wortes auf den Punkt. Nach dem großen Zapfenstreich ging es mit den zahlreichen Gästen in Richtung Mehrzweckhalle/Feuerwehrhaus, wo Birnengrog und Glühwein bei winterlichen Temperaturen überaus gefragt waren. Warm, ja heiß wurde es jedoch auch von außen, hatte die Feuerwehr doch ein beeindruckendes Höhenfeuerwerk vorbereitet, das den Himmel über Lantershofen in endlos viele bunte Farben hüllte. Dazu spielten die Musikfreunde Lantershofen Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel. Als Hommage an das Ortsjubiläum sorgte eine brennende „Tausend“ für ein perfektes Finale.

Formation angetreten im Burghof des Seminars St. Lambert zum Großen Zapfenstreich.
Manfred Sebastian (l.) von den Musikfreunden leitet den Großen Zapfenstreich zusammen mit dem Ahrweiler Tambourmajor Jürgen Schmitz.

Großer Zapfenstreich und Höhenfeuerwerk


Mit einem „Großen Zapfenstreich“ enden die  Feierlichkeiten „1000 Lantesche Jahre“ zur ersten urkundlichen Erwähnung des Dorfes Lantershofen. Die Musikfreunde Lantershofen und das Tambourcorps der Bürgerschützen Ahrweiler, unterstützt von den Männern der Freiwilligen Feuerwehren aus Lantershofen und Karweiler als Fackelträger, bieten den Bewohnern von Lantershofen dieses eindrucksvolle, eigentlich militärzeremonische musikalische Schauspiel im Innenhof der Burg Lantershofen am Samstag, dem 16.11.2019 um 18:00 Uhr.

Als weiteres Highlight wird ein Höhenfeuerwerk zu sehen sein, welches die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr des Nachbarortes Karweiler den Lantershofener Bürgern gestiftet haben. Passend zum Feuerwerk intonieren die Musikfreunde die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel, während die Raketen in den Nachthimmel steigen.  Da es aus Brandschutzgründen keine Erlaubnis gab, das Feuerwerk von Dach der Burg aus abzuschiessen, wird dieses vom Dach der Mehrzweckhalle aus geschehen und ein kleiner Umzug von der Burg zur Mehrzweckhalle nötig sein.

Feste feiern in urigen Höfen


Bei Paella, Maubich und Birnenbränden kamen viele Menschen zusammen

Am dritten Tag der Feierlichkeiten „1000 Lantesche Jahre“ standen die Gäste von auswärts im Vordergrund. Da präsentierte sich Dorf von seinen besten Seiten, denn zahlreiche Höfe, von denen einige oftmals nicht zu sehen sind, hatten ihre Tore geöffnet und boten bunte Programme an.

Mario Fuchs vom Autohaus Fuchs erklärt sein Rennauto interessierten Gästen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Petra und Peter-Josef Schütz (von links) stellen ihre Produkte und Sonderdestillate aus der Eifeldestillerie vor.

In der ehemaligen Brennerei Fuchs, in der jetzt ein Autohaus beheimatet ist, informierte Mario Fuchs unter dem Stichwort „Lantershofen im Rennen“ über seinen persönlichen Rennerfolge, aber auch über die Möglichkeiten für Kinder, im Rennsport tätig zu werden. Dazu gab es leckeren Döppekooche. Gleich nebenan bei Christel Wronka wurde gesunden, der Chöre des MGV Cäcilia hatten hierhin zum offenen Singen eingeladen.

Alt-Tambourcorps-Leute haben nichts verlernt: schmissige Marschmusik aus dem Junggesellen-Repertoire haben sie allemal noch bestens drauf.
In der Eifeldestillerie sind die Junggesellen-Schützen mit einer tollen Ausstellung zu Gast.

Zwei Häuser weiter drehte sich bei Christian Althammer alles um den Weinbau, alte und neue Gerätschaften wurden präsentiert, ins Glas gab es bei sommerlichen Temperaturen kühle Weine von der Ahr. Gleich neben der Küche hatte Reinhard Schütz seinen urigen Bauernhof geöffnet, mit Unterstützung des Tischtennisvereins TTC Karla gab es hier eine riesige Pfanne Paella, die Antonio Lopez aus Remagen gestiftet hatte. Die 70 Portionen waren schnell vergriffen. Und im Hof Scholl wurden die Besucher mit Knobi-Brot und Sekt begrüßt, um sich anschließend in der dortigen Kreativwerkstatt anschauen zu können, was dort die Woche über getöpfert und gebastelt wird.

Bei Christian Althammer (rechts) im Hof geht es um den Weinbau an sich und seine gekühlten Produkte.
Im Hofe Wronka treffen sich Musik, Geselligkeit und Gesang nach dem Motto: Es singe, wem Gesang gegeben.

Musik gehörte natürlich auch zum Fest, dass zahlreiche Besucher anlockte. Im Hof der Eifeldestillerie waren die Junggesellen-Schützen zu Gast, die ein eigenes Tambourcorps unterhalten. Das konzertierte ebenso, wie das Corps der befreundeten Junggesellen aus Ahrweiler. In einer selten zu sehenden Ausstellung waren traditionelle Dinge der Gesellschaft, Uniformen, Königssilber oder Offizierssäbel zu sehen, dazu ließ man es sich bei Birnen-Quiche oder Maubich gutgehen.

Im Hof der Kreativwerkstatt Scholl bieten Marianne und Menn Scholl neben Infos zur Werkstatt auch Knobi-Brot und Sekt an.
Zwischendrin startet um 15.00 Uhr der 1. Grafschafter Birnenlauf mit weit mehr als 150 Läuferinnen und Läufern.

Am längsten geöffnet hatte der Hof von Heinz Schütz am östlichen Dorfrand, wo die Musikfreunde Lantershofen mit ihren Gästen, der Orchestervereinigung Calmbach aus dem Schwarzwald, um die Wette und gerne auch kombiniert Konzerte gaben. Hier saß man bis spät in den Abend beisammen.

Vor dem Hof Renate und Heinz Schütz hat Nachbar Matti Jüris seinen alten Hanomag-Traktor dekorativ aufgestellt.
Mächtig legt sich auch die Orchestervereinigung Calmbach aus dem Schwarzwald musikalisch und gesellig ins Zeug. Hofherr und -frau Heinz und Renate Schütz klatschen begeistert Beifall.

Proppenvoller Winzerverein begab sich auf musikalische Zeitreise


Die Musikfreunde auf musikalischer Zeitreise mit ihren Gästen. Foto: Klaus Schmidt.

Musikfreunde Lantershofen boten Blasorchestersound der Extraklasse

Es ist längst kein Ereignis mehr, dass sich „nur“ auf Lantershofen fokussieren lässt, zieht es doch ein Publikum aus der näheren und weiteren Umgebung an. Die Rede ist vom immer wieder neue Rekorde aufstellenden Frühlingskonzert der Musikfreunde Lantershofen. Wie schon im vergangenen Jahr, als man den britischen Inseln eine musikalische Hommage verehrte, war das Konzert auch 2019 ein Zuschauer – oder besser Zuhörer – Magnet. Und wenn Lantershofen schon das tausendste Jubiläum seiner ersten urkundlichen Erwähnung feiert, geht das auch an den Musikfreunden nicht spurlos vorbei. Grund genug also, dem mit mehr als 250 Gästen proppenvollen Winzerverein eine musikalische Zeitreise zu bieten, die es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hatte. Es war Blas- und Orchestermusik auf Top-Niveau, modern, jedoch ohne klassische Einschläge zu verdecken und dazu noch extrem abwechslungsreich.

Wo sonst bekommt der geneigte Musikfan schon die ungewöhnliche und vor allem nie langweilige Mischung aus Film-Soundtracks („The Flintstones“, „1492 – Conquest of Paradise“), Schlager („Dschingis Khan“), irisch/britischen Traditionals („Celtic Ritual“, „History of Hamstede“) und sogar lupenreinem Rock („Leningrad“/Billy Joel, „Wind of Change“/Scorpions, „Made in Germany“/u.a. Klaus Lage/Wolfgang Niedecken) im harmonischen Zusammenspiel zahlreicher Instrumente auf die Ohren? Kein Wunder also, dass das Publikum reichlich mitsang und mitklatschte. Unter dem wie immer umsichtigen und erfahrenen Dirigat von Manfred Sebastian musste auch auf Klassiker wie „Toccata in D Minor“ (Johann Sebastian Bach) und „Erzherzog Albrecht Marsch“ nicht verzichtet werden. Als dann im Zugabenteil der von Manfred Sebastian eigens für Blasorchester arrangierte „Lantershofener Marsch“ den Winzerverein rockte, hielt es das begeisterte Auditorium eh nicht mehr auf den Plätzen.

Darüber hinaus hatte das Konzert nicht „nur“ Musik, sondern auch einiges an „Drumrum“ zu bieten: In der „Lantesche Küche“ gab es Deftiges auf den Teller und beim Birnenschnaps-Tasting wurde eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass das Lantershofener Nationalobst zu Hochprozentigem gebrannt nochmal so gut schmeckt. Passend zur Jahreszeit hatten Ludwig Klein und Franz-Josef Etten im Saal noch einen schmucken Maibaum gestellt – „ganz traditionell mit Micken“, wie die Musikfreunde augenzwinkernd attestierten.

Frühlingskonzert der Musikfreunde Lantershofen e.V.


Die Musikfreunde Lantershofen e.V. laden zum Frühlingskonzert. Fotomontage: Manfred Sebastian.

Das Frühlingskonzert der Musikfreunde Lantershofen findet in diesem Jahr im Rahmen der 1000-Jahr-Feier des Dorfes statt. Die Musikauswahl lädt zu einer musikalischen Zeitreise beginnend in der Steinzeit, über die Kelten und Römer bis in 21. Jahrhundert ein. Passend zur Musikauswahl bieten die Musikfreunde auch kulinarisch einige Leckereien unter dem Motto „Lantesche Küche“ an. Da Lantershofen sich selbst als „das Birnendorf“ bezeichnet, wird dieses Obst als Kochzutat eine große Rolle spielen. So wird es unter anderem einen deftigen Eintopf „Birnen/Bohnen/Speck geben. Bei einem „Birnengeist-Tasting“ wird eine Auswahl verschiedener hochwertiger Birnenbrände zu probieren sein. Das Konzert findet am Samstag, dem 11. Mai im Saale des Winzervereins in Lantershofen statt. Der Saal öffnet sich für hungrige Besucher bereits um 17:00 Uhr. Der musikalische Teil startet um 19:00 Uhr. Die fast 80  Musiker des Vereins freuen sich auf ihren Besuch und hoffen auf ein volles Haus.

Maibegrüßung und offenes Singen


Maiansingen der Lantershofener Chöre und frühlingshafte Blasmusik der Musikfreunde, hier im Jahr 2010. Foto: Thomas Schaaf.

Einen Dorfmaibaum wird es in diesem Jahr in Lantershofen nicht geben, was die Bevölkerung aber nicht hindern soll, andere Bräuche rund um den 1. Mai durchzuführen. So wird der Wonnemonat von den Lantershofener Chören und Musikanten am 30. April musikalisch begrüßt. Das „Ständchen“ findet um 19:30 Uhr vor der Lambertuskirche statt. Danach lädt die Bürgervereinigung in den Winzerverein ein, wo die musikalische Einstimmung bei kühlen Getränken fortgesetzt wird, und zwar mit einem offenen Singen. Jeder ist willkommen, der Eintritt ist frei.

Harmonische Generalversammlung der Musikfreunde


Der neue Vorstand (v.l.): Zeugwartin Alena Utzel, Jugendwart Markus Winterhagen, Schriftführerin Esther Sebastian, 1. Vorsitzender Hubertus Feist, Kassierer Jürgen Holzapfel, 2. Vorsitzende Vera Häckel (es fehlt Notenwartin Petra Schüller). Foto: Sabine Franken.

Am vergangenen Sonntag hatte die Vereinsführung zur jährlichen Generalversammlung in die Mehrzweckhalle Lantershofen eingeladen. 45 Vereinsmitglieder folgten der Einladung des Vorsitzenden. Nachdem mit einer Schweigeminute den im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitgliedern gedacht wurde, ging man zur Tagesordnung über. Der Vorsitzende Hubertus Feist erstattete einen umfassenden Bericht über die Vorstandstätigkeit des vergangenen Vereinsjahres. Es folgte der Bericht der Schriftführerin Esther Sebastian, die das verflossene Jahr in humoriger Weise Revue passieren lies. Kassierer Jürgen Holzapfel stellte seinen Kassenbericht vor. Die beiden Kassenprüfer Yvonne Knieps und Johannes Dengg stellten ein einwandfreie Führung der Vereinskasse fest und beantragten die Entlastung des Vorstandes, die vom Auditorium erteilt wurde.

Die in diesem Jahr turnusmäßig  neu zu wählenden Vorstände waren der 2. Vorsitzende, der Schriftführer, der Notenwart und der Jugendwart. Heinz Schütz, der wegen Krankheit an der Versammlung nicht teilnehmen konnte, hatte schriftlich erklärt, dass er für das Amt als 2. Vorsitzenden nicht mehr zur Verfügung stehe. Der Vorsitzende schlug Vera Häckel als Wahlkandidatin vor. Da sich keine weitere Person zu Wahl stellte, konnte die Wahl per Akklamation erfolgen. Vera Häckel wurde einstimmig gewählt. Als Schriftführerin wurde Esther Sebastian vom Vorstand  zur Wiederwahl vorgeschlagen. Da kein Gegenvorschlag vorlag, wurde sie ebenfalls einstimmig per Akklamation für die nächsten zwei Jahre im Amt wiedergewählt. Mit Klaus Engels schied in diesem Jahr der langjährige Notenwart des Vereins auf eigenen Wunsch aus der Verantwortung und stellte sich nicht mehr zur Wahl. Der Vorsitzende schlug Petra Schüller als Nachfolgerin vor. Frau Schüller konnte aus zeitlichen Gründen zwar nicht persönlich an der Versammlung teilnehmen, hatte aber im vor hinein ihr Einverständnis zur Kandidatur schriftlich bekundet. Sie wurde ebenfalls einstimmig gewählt. Der amtierende Jugendwart Markus Winterhagen wurde ebenfalls zur Wiederwahl vorgeschlagen und einstimmig im Amt bestätigt. Als Kassenprüfer wurden Yvonne Knieps und Johannes Dengg gewählt.

Nach eingehenden Diskussionen beim Punkt Verschiedenes endete die Generalversammlung um 13.30 Uhr. Das traditionelle Frühlingskonzert des Vereins findet am Samstag, dem 11. Mai um 19:00 Uhr im Winzerverein Lantershofen unter dem Titel „1000 Lantesche Jahre, eine musikalische Zeitreise“ statt. Der Verein freuet sich schon jetzt auf ein volles Haus.