Aktuelles


vom Verein

Winterwanderung der Junggesellen-Schützengesellschaft


Alljährlich zum Beginn des Jahres startet die Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen mit ihrer beliebten tageslangen und traditionsreichen Winterwanderung „Rund um Lantershofen“ in das neue Jahr. Unter Leitung von Junggesellen-Hauptmann Johannes Schütz und Wanderführer Maurice Ley startete man wie üblich von der Lambertuskirche aus mit der nötigen Verspätung, die allerdings für manchen Spätzünder immer noch nicht ausreichte. Neben den Junggesellen sind auch immer die Brötchesmädchen und deren Partner mit von der Partie. Bei knackigen sieben Minusgraden war in diesem Jahr warme Kleidung von Vorteil, flüssige Rucksackverpflegung förderte neben dem straffen Wandern die Körpertemperatur.

Im Schwertstal am Abzweig zum Schießstand und Flughafen hatte der Bürgervorstand für die Wandesleut ein "Altärchen" aufgebaut. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Ein reiches Angebot an herrlichen Likören und Schnäpsen vorwiegend aus den beiden örtlichen Brennereien stärkte die fröhliche Wandergesellschaft.

Zwischenstation machte die Wandergesellschaft beim von der Bürgervereinigung aufgebauten „Altärchen“  im Schwertstal am Abzweig zum Schießstand und Flughafen. Angeboten wurden hier so ziemlich alle Produkte aus den beiden heimischen Brennereien Schütz und Krämer. Besonders bei den Brötchesmädchen ging der liebliche Birnenlikör weg „wie warme Semmeln“. Ziel der Rundwanderung war diesmal die Heppinger Schutzhütte, die im Rahmen der Winterwanderung zuletzt vor 10 Jahren aufgesucht wurde. Bei Bowle, Glühwein, knackigen Siedewürstchen und Gulaschsuppe verbrachte die Wandertruppe dort einige gesellige Stunden. Der Abstieg vom Heppinger Berg war wegen überfrierender Nässe deutlich erschwert, allerdings lockte der Ausblick auf die Einkehr in Osmans Stadtschänke, wo der gelungene Tag dann seinen Abschluss fand.

Lantershofen feierte St. Martin


Hoch hinaus geht es für die Junggesellen beim Aufbau des Feuers. Bildunterschriften in diesem Bericht: Robin Grießel. Foto: Robin Grießel

Martinsfeuer erstrahlte diesmal neben der "Schwalhüll"

Traditionelle Verlosung lockte mit zahlreichen Preisen

Die ein- oder andere Neuerung gab es in diesem Jahr rund um die althergebrachten Martinifeierlichkeiten am 4. November in Lantershofen zu verzeichnen. An altgewohnter Stelle, nämlich rund um die KiTa St. Katharina sammelten sich zunächst zahlreiche Familien mit Kindern und einem schier unerschöpflichen Fundus an unterschiedlichen Martinslaternen. Da war von der selbstgebastelten "Pappteller-Laterne" der Kindergarten-Kinder bis zum klassischen "Knollekopp" wirklich alles dabei. Eine Tatsache, die auch die Prämierungsjury des Martinsausschusses zu würdigen wusste, wurden doch die Kunstwerke anschließend mit vielen Preisen honoriert.

Am sogenannten Lockfeuer wärmen sich die Junggesellen bis zum Anzünden des links im Bild stehenden Martinsfeuer. Foto: Robin Grießel
Das Martinsfeuer brennt vollständig, sorgt für begeisterte Kinderaugen und wird auf Grund seiner neuen Position bis über weite Teile Bad Neuenahrs sichtbar gewesen sein. Foto: Dirk Unschuld

Musikalisch begleitet vom Tambourcorps der Junggesellen-Schützen und den Musikfreunden Lantershofen begab sich der leuchtende Lindwurm dann auf seine Reise durch den Ort - angeführt vom heiligen St. Martin. Dieser war, zeitgemäß Umwelt- und Tierfreundlich, per Pedes in die Grafschaft gereist und hatte sein eigentlich obligatorisches Pferd im heimischen Tours zurückgelassen. Der Zugweg führte, anders als in der Vergangenheit, nicht zum Ahrweiler Berg sondern auf die Höhe neben der "Schwalhüll" unterhalb des Sportplatzes. Hier hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lantershofen, die neben dem Roten Kreuz auch die Sicherung des Zuges übernommen hatten, das Gerüst für ein imposantes Martinsfeuer errichtet. Dieses wurde dann von den Junggesellen bestückt und entzündet.

Ortsvorsteher Leo Mattuscheck und St. Martin beim Verteilen der Wecken an die zahlreichen Kinder des Laternenumzuges. Foto: Dirk Unschuld
Zahlreiche Gewinne warten auf die glücklichen Gewinner der Tombola, die sich jedes Jahr großer Beliebtheit erfreut. Foto: Dirk Unschuld

Danach ging es wie immer zum Zielpunkt Winzerverein, wo St. Martin und Ortsvorsteher Leo Mattuscheck die traditionellen Martinswecken an die Kinder verteilten. Die Feierlichkeiten waren damit indes noch nicht beendet, stand doch noch die alljährliche Martinsverlosung auf dem Programm. Auch diesmal hatte der Martinsausschuss wieder eine Vielzahl attraktiver Preise zusammengestellt, die im rappelvollen Saal des Winzervereins bis spät am Abend verlost wurden. Bei Würstchen, Glühwein und anderen Getränken war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Abgabe von Schanzen für das Martinsfeuer


Aus Reißigschanzen (unten rechts) wird das Martinsfeuer aufgebaut. Foto: Robin Grießel

In wenigen Wochen, am 04. November, feiern wir in Lantershofen den heiligen St. Martin. Wir, die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen unterstützen den Martinsausschuss unter Anderem durch die Errichtung des Martinsfeuers.

Das Martinsfeuer errichten wir aus Schanzen, welche wir bereits gesammelt und gebündelt haben. Wie jedes Jahr wollen wir auch in diesem Jahr der Lantershofener Bevölkerung die Möglichkeit geben Ihren Baum- und Heckenschnitt aus dem heimischen Garten kostenlos an uns abzugeben. Hierbei gilt es nur zu beachten, dass wir auf Grund von Auflagen keinerlei behandelter Hölzer annehmen können.

In diesem Jahr werden wir am Samstag, den 29. Oktober, die Sammlung im Ort durchführen. Die Junggesellen bitten jedoch um Verständnis dafür, dass aus arbeitstechnischen Gründen lediglich Grünschnitt mitgenommen werden kann, der bereits zu Schanzen gebunden wurde. Die Grünschnittabholung durch die Junggesellen kann im Vorfeld telefonisch bei Hauptmann Johannes Schütz (Tel. 0178-6789878) beantragt werden. Ein Mitnehmen von Grünschnitt am Martinsfest selbst wird nicht erfolgen!

Lambertus-Kirmes mit viel Programm


Festkommers gilt als legendär

Seit vergangenem Sonntag feierten die Lantershofener ihre Lambertuskirmes. Offiziell. Denn hinter verschlossenen Türen wurde bereits seit zwei Wochen gefeiert. Interne Veranstaltungen, Jubiläen- und Abschiedsabende reihen sich aneinander, bevor mit dem sonntäglichen Festhochamt der offizielle Teil startete. Montagmorgen fand im Saal des örtlichen Winzervereins der Festkommers statt. Eine reine Männerrunde aus rund 250 Mitglieder der Bürgervereinigung, Junggesellen-Schützen und geladenen Gästen.

Zum Festgottesdienst am Montagmorgen hat sich die Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen mit ihrem König Robin Grießel und den Jubilaren versammelt. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Mit Kirmesinbrunst singt die Gesellschaft mit Subregens Philip Peters, Regens Dr. Volker Malburg und Ernst Willenbrink vom Studienhaus St. Lambert (von links) das Lambertuslied.

„Der Kirmesmontag ist im Ort der wichtigste Tag des Jahres, noch wichtiger als Ostern und Weihnachten“, hatte der erst vor einer Woche ins Amt gehobene Regens des örtlichen Studienhauses für Priesteramtskanditen, Volker Malburg, schon beim Festgottesdienst am frühen Montagmorgen betont. Messen und Andachten gehören zum Fest dazu, es ist immerhin das Patronatsfest. Malburg war übrigens nicht der einzige „Neue“ bei besagtem Festkommers. Erst am vergangenen Mittwoch hatten die Kirmes ausrichtenden Junggesellen-Schützen Johannes Schütz zu ihrem neuen Hauptmann und Vorsitzenden gewählt, da dem amtierenden Hauptmann Robin Grießel vergangene Woche der Königsschuss gelungen war.

Nach dem Festgottesdienst folgen vor der Lambertuskirche die Gefallenenehrung mit Kranzniederlegung, Fähndelschwenken und Fanfarenblasen bei flotten Weisen einer Abordnung des Colonia-Orchesters Köln.
In diesem Jahr ist eine stolze Zahl von Jubilaren und Begleitern mit dem König vor der Kirche angetreten.

Neu war auch, dass es in diesem Jahr einen Eisernen Jubilar gab: Josef Franken hatte vor 65 Jahren den Wettbewerb um die Schützenkönigswürde gewonnen. Ihm wurden zahlreiche Ehrungen zuteil, zudem wurden seine Verdienste rund um Lantershofen, seine Traditionen und seine Vereine noch einmal ausführlich gewürdigt. Unter anderem ist er Ehrenvorsitzender der Bürgervereinigung und der örtlichen Feuerwehr, beiden stand er über Jahrzehnte vor.

Fähnrich der Schwenkfahne Matthias Schopp begeistert über die Kirmestage mit einer beeindruckenden Schwenkleistung, die man nicht alle Jahre sieht. Neuer Höhepunkt seiner Darbietung war das gleichzeitige Überspringen der Fahne mit beiden Füßen.
Im langen Festzug der Schwarzen Männer mit ihren Zylindern und weißen Handschuhen geht es unter den Klängen von Tambourcorps und Coloniaorchester in den Saal des ehemaligen Winzervereins.

Hauptmann Johannes Schütz führte am Montagmorgen souverän durch den Festkommers. Schütz erinnerte sich in seiner Eröffnungsrede an „seinen“ ersten Festkommers vor gerade einmal zehn Jahren. Er informierte die Gesellschaft, dass die Tragfahne der Gesellschaft von Grund auf restauriert wurde. Diese weist unter anderem auf die Tugenden der Junggesellen-Schützen hin. Hochachtung vor so viel gelebter Tradition in Lantershofen zollte Dechant Jörg Meyrer, zumal gerade in heutiger Zeit viele Traditionen verloren gingen. Auch er war erstmals in Lantershofen dabei. Regens Malburg hatte in seiner kurzen Zeit in Lantershofen bereits festgestellt, dass die Kirmestraditionen auch gelebte Integration vieler Lantershofener Neubürger mit sich bringen. Neben ihm war auch Friedhelm Münch ein „Neuer“ der Lantershofener Kirmes, deren Festkommers er als „legendär“ bezeichnete. Den Junggesellen brachte  eine Zuwendung von genau 782 Euro als Zuschuss für die Anschaffung einer neuen Schwenkfahne mit.

Souverän leitet der neue Hauptmann Johannes Schütz den Festkommers, der mit Ansprachen, Ehrungen, musikalischen Darbietungen und natürlich den Brötchesmädchen einen Höhepunkt der Lambertuskirmes darstellt.
Beeindruckt von der Lantershofener Art, Kirmes zu feiern, zeigte sich der neue Regens des Studienhauses St. Lambert, Dr. Volker Malburg, der erst in der Vorwoche offiziell von Bischof Dr. Stephan Ackermann in sein Amt eigeführt worden war.

Der Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem dankte den Junggesellen noch einmal explizit für deren Hilfe beim Hochwasserereignis vom Juni. Ortsvorsteher Leo Mattuscheck führte derweil die Verdienste der Königsjubilare für Lantershofen auf. Neben Josef Franken waren das Heinz Dünker (König vor 60 Jahren), Otto Krämer (50 Jahre) und Thomas Franken (25 Jahre). Erich Althammer, der Vorsitzende der Bürgervereinigung, erläuterte die lange Geschichte des Lantershofener Winzersaals, um deren Fortbestand es dem Winzerverein oft genug bange war. Weil der Saal nun Gemeindeeigentum ist, sei er für die Zukunft gesichert.

Ein seltenes Bild: Die Reihe der "Alt-Jubilare" im Königsamt (von links): Josef Franken (65 Jahre), Heinz Dünker (60 Jahre) und Otto Krämer (50 Jahre).
Weitere Jubilare sind (von links) Markus Gansewig (20), Franz-Peter Efferz (40) und Silberjubilar Thomas Franken (25), die sich mit den Alt-Jubilaren Josef Franken (65), Heinz Dünker (60) und Otto Krämer (50) freuen.

Gratulationen für die Majestäten überbrachten zudem Vertreter aller drei Schützengesellschaften aus Ahrweiler, die ihre enge Verbindung mit Lantershofen noch einmal betonten. Erstmals dabei war der König der Aloisiusjugend, Luca Münch. Musikalisch gratulierten Junggesellen-Tambourcorps und Fanfarenbläser, Schwenkfähnrich Matthias Schopp erhielt für seine Darbietung stehende Ovationen. Für Stimmung sorgte aber auch das Colonia Blasorchester. Die Kölner bereicherten in diesem Jahr zum 25. Mal die Lambertuskirmes. Schützenkönig Robin Grießel dankte am Ende des Kommerses allen Gratulanten sowie den rund 30 Brötchesmädchen, die am Morgen für die Bewirtung der Gäste gesorgt hatten.

Das gesamte Kirmesfest begleitet unter Leitung von Nils Henscheid musikalisch das Tambourcorps der Junggesellen-Schützengesellschaft, die ein prägendes Element in der Dorfgemeinschaft ist und die Kirmes ausrichtet.
Was wäre der Kirmesfrühschoppen ohne die fleißigen Brötchesmädchen. Aber auch sonst das Jahr über unterstützen die jungen Damen die Junggesellen und die Dorfgemeinschaft bei vielen Aktivitäten.

Der Festkommers war nicht öffentlich, aber an den Nachmittagen verfolgten im Ort viele Zuschauer die Stechschritt-Paraden der Lantershofener Junggesellen-Schützen. Das Fest begann offiziell am Sonntagmorgen mit dem Hochamt, in dem die Chöre des MGV Cäcilia die „Lambertus-Messe“ sangen. Am Mittag zog die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft mitsamt Spielmannszug und Blasorchester auf, um die Majestäten zur feierlichen Festandacht in die Lambertus-Kirche zu geleiten. Vor der Kirche präsentierte sich die Gesellschaft dann dem Publikum. Die Fanfarenbläser traten auf, Fähnrich Matthias Schopp schwenkte die Fahne zu Ehren der Majestäten. Schließlich paradierte die komplette Gesellschaft vor Hunderten von Schaulustigen drei Mal im Stechschritt an den Königen vorbei. Dem anschließenden großen Festzug folgte am Abend im voll besetzten Saal des Winzervereins der  Kirmesball, zu dem die Bonner Band „Roadrunner“ aufspielten.

Den Abschluss der Kirmesumzüge bildet der Montagnachmittag. Noch einmal treten die Junggesellen-Schützen zu Parade und Fähndelschwenken an. Hier schreitet König Robin Grießel mit Hauptmann Johannes Schütz und den Jubilaren Otto Krämer und Thomas Franken die Front der stillstehenden Kameraden ab.
Regelmäßig ein Höhepunkt der Festumzüge ist die Parade. Mit Stechschritt marschiert dann die Schützengesellschaft drei Mal salutierend am König vorbei. Ein Spektakel für Gäste und auch die Kinder, die sich regelmäßig hinten anhängen. Hier sehen wir Tragfähnrich Benedikt Queckenberg mit seinen Begleitern grüßend an König und Jubilaren vorbeiziehen.

Trotz langer Feiern am Vorabend war das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen schon früh am Montagmorgen auf den Beinen, um die Bevölkerung zu wecken. Dem Festgottesdienst folgte der Festkommers, ehe die Gesellschaft am Nachmittag erneut zu Fändelschwenken und Parade antrat. Am Abend fand schließlich der Königsball im Saal statt. Mit einem Trinkzug als Dank der Bevölkerung an die Junggesellen und einer Tanzveranstaltung endete am Dienstag die Lantershofener Lambertus-Kirmes.

Lambertuskirmes beginnt mit dem Hochamt am Sonntag


Schützenfest, Kirmesanspielen, Abschieds- und Dankabende sind Kirmesvorboten

Schon am Wochenende in der Vorwoche hatten die erste Vorzeichen der nahenden traditionellen Lambertuskirmes am 3. Septemberwochenende ihre Spuren hinterlassen: Junggesellen-Schützenkönig König Marco Böhm dankte an seinem  Abschiedsabend in der Lambertushütte ab. Am Folgetag errang Hauptmann Robin Grießel die Königswürde der Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen und schließlich feierten vier (!) Königsjubilare mit Silberjubilar Thomas Franken und vielen Gästen gestern in der Gartenstraße ihren Dankabend.

In der Lambertuskirche beginnt mit dem Hochamt um 9.30 Uhr die Kirmes. Eingeleitet wurde sie von Schützenfest und Dank- und Abschiedsabenden. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Eine solch stattliche Schar an Jubilaren ist ziemlich selten. König Robin Grießel (links) und der neue Hauptmann Johannes Schütz haben sie zwischen sich genommen: (von links): Goldjubilar Otto Krämer, Silberjubilar Thomas Franken, Eisenjubilar Josef Franken und Diamantjubilar Heinz Dünker.

Heute am Samstag  folgt noch das Kirmesanspielen mit anschließendem Treffen im DGH Winzerverein. Dann endlich am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr beginnt mit dem Hochamt die Kirmes mit ihren Umzügen und Paraden. Die Festandacht am Sonntag wird in der Lambertuskirche gehalten um 15.30 Uhr, anschließend sorgt das Colonia-Orchester für Stimmung beim Platzkonzert und der Parade. Am Montag startet der Tag mit dem Festgottesdienst und anschließendem Festkommers der geladenen Gäste im Saal des Winzervereins. Nachmittags um 16.30 Uhr ist wieder Konzert und Parade der Junggesellen. An beiden Kirmestagen ist abends großer Kirmesball mit der Band Roadrunner.

Paraden und Karussell-Freifahrten in Lantershofen


Traditionsreiche Lambertuskirmes ist wieder ein Fest für Menschen jeden Alters

Zu Ehren des heiligen Lambertus, des Schutzpatrons der Lantershofener Kirche, findet alljährlich am dritten Septemberwochenende die traditionelle Kirmes als Höhepunkt der Feierlichkeiten in Lantershofen statt. Die Kirmes ist, nachdem im vergangenen Jahr wieder ein Schausteller gefunden werden konnte, mittlerweile wieder zum Fest für Menschen jeden Alters geworden. Was bleibt: offizieller Start ist erst am kommenden Sonntag, 18. September. Dafür geht das Fest bis Dienstag.

Im vorigen Jahr gab es mit Hans-Walter Bender (links) und Peter-Josef Schütz jeweils einen Gold- und einen Silberjubilar. In diesem Jahr könnten sich noch ein diamantener und ein eiserner Jubilar dazugesellen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Auch die Paraden versprechen zu Kirmes wieder zackiges Marschieren und viel Spaß beim Mitmachen und Zuschauen.

Zur lockeren Einstimmung auf die Kirmes wird der neuen Majestät Robin Grießel aber schon am Samstag vom Tambourcorps ein Ständchen dargeboten und anschließend im Dorfgemeinschaftshaus Winzerverein ein geselliger Abend, für jedermann zugänglich, verbracht. Es folgen Tage mit üppigem Programm. Am Kirmessonntag wird zunächst ab 9:30 Uhr das Festhochamt gefeiert. Mittags öffnen die Schausteller auf dem Gelände des Winzervereins ihre Geschäfte. Wie bereits im vergangenen Jahr wird es wieder jede Menge Angebote geben. Dazu lädt die Bürgervereinigung die Kinder zu Freifahrten auf dem Karussell ein, die notwendigen Bons werden in Kindergarten und Grundschule verteilt. Am Nachmittag findet um 15:30 Uhr die Festandacht statt, an die sich ein Platzkonzert mit Fändelschwenken, Parade und Festzug durch den Ort anschließt. Um 20 Uhr beginnt im Saal des Winzervereins der Kirmesball, zu dem in diesem Jahr die Bonner Top-Band „Roadrunner“ aufspielt.

Der Kirmesmontag wird in aller Frühe mit dem „Wecken“ durch das Tambourcorps eingeläutet, bevor um 8 Uhr der Festgottesdienst beginnt. Im Anschluss an diesen finden vor der Kirche die Gefallenenehrung sowie ein Platzkonzert und das Fändelschwenken statt. Der anschließende Festkommers zu Ehren der Majestät bildet den Höhepunkt der Kirmesfeierlichkeiten und ist neben Junggesellen, Brötchesmädche und Mitgliedern der Bürgervereinigung den Ehrengästen vorbehalten. Das Kirmestreiben der Schausteller beginnt wie am Vortag um die Mittagszeit. In diesem Jahr ist die Kirmesmontagparade samt Platzkonzert, Fändelschwenken und Festzug um 16:30 Uhr, paradiert wird erneut an der Kirche. Zum Abschluss des Tages spielt beim Königsball, zu dem die Gesellschaft uniformiert erscheint, erneut die Tanzband „Roadrunner“ um 20 Uhr im Winzerverein auf.

Am Kirmesdienstag beginnt der Trinkzug, bei dem sich die Dorfbevölkerung bei den Junggesellen für die Ausrichtung der Kirmes bedankt, um 14 Uhr und findet sein Ende in den Abendstunden im Saal des Winzervereins. Dort klingt die Lambertuskirmes bei Tanz und Musik aus.

Hauptmann Robin Grießel ist nun Lantershofer Schützenkönig


Hölzerner Vogel fiel sehr früh – Am Mittwoch stehen Neuwahlen an

Die Lantershofener Junggesellen-Schützen-Gesellschaft “St. Lambertus“ hat einen neuen Schützenkönig. Am Sonntagabend verlief der Wettstreit um die Königswürde ungewohnt rasch. Bereits um 19:52 Uhr fiel der hölzerne Vogel von der Stange, nicht einmal eine Dreiviertelstunde nach dem ersten Schuss. Da hatten die beiden Kandidaten, Lars Henscheid und Robin Grießel aber bereits 105 Schüsse abgegeben. Der Vogel stand sozusagen unter Dauerfeuer. Den letzten und entscheidenden Schuss gab Grießel ab. Er stand drei Jahre lang an der Spitze der Lantershofener Junggesellen, war Hauptmann und damit erster Vorsitzender. Der 27-jährige Student der Optik- und Lasertechnik krönte nun seine Junggesellenlaufbahn mit dem Königsschuss.

Beim morgendlichen Wettschießen zu Frühschoppenzeit war schon sehr guter Besuch auf dem Schießplatz am Ende der Lambertusstraße zu beobachten. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Bürgervereinsvorsitzender Erich Althammer (2. von links) überreicht den Feuerwehrkameraden und der Feuerwehrkameradin den Siegerpokal im beliebten Vereinsschießen.

Schon einmal, nämlich vor drei Jahren, hatte Grießel auf den Königsvogel angelegt. Damals zog er den Kürzeren und wurde wenige Tage später neuer Vorsitzender der Junggesellen-Schützen. Die müssen sich nun abermals nach einem neuen Hauptmann umsehen, der Verein und Dorf am kommenden Wochenende durch die traditionsreiche Lambertuskirmes führt. Am Mittwochabend treffen sich die Junggesellen zu einer außerordentlichen Generalversammlung, um den neuen Vorsitzenden und alle fürs Kirmesfest relevanten Vorstandsposten neu zu besetzen.

Sehr guter Besuch herrschte auch am Abend, das warme Wetter lockte viele Bürger zum Schießen um die Königswürde an die Lambertushütte.
Die Kandidaten Lars Henscheid (links) und Robin Grießel (3.v.l.) legen an zum Königsschuss. Überwacht wird das Ganze von Stefan Dünker und, mit Fernglas, Patrick Palm. Foto: Sven Krämer.

Die Vereinsführung kommissarisch übernommen hat nun erst einmal der stellvertretende Vorsitzende, 1. Offizier Johannes Schütz. Er verkündete den rund 300 Gästen des Schützenfestes: „Der alte König ist tot, hoch lebe der neue König“ und löste Jubelstürme aus. Böllerschüsse und Glockengeläut verkündeten es derweil den Lantershofenern: ein neuer König ist da. Auf den Schultern seiner Kameraden wurde Robin Grießel aus dem Schießstand in die Lambertushütte gebracht, wo ihm Vorgänger Marco Böhm die äußeren Zeichen der Königswürde, das Zepter und die schwere Kette mit den Königsschildern der letzten 25 Majestäten, überreichte.

Mathias Schopp (links) und Benedikt Queckenberg tragen den neuen König Robin Grießel durch die begeistert applaudierende Menge in die Lambertushütte zur Proklamation.
Erster Offizier Johannes Schütz (links) und Ex-Majestät Marco Böhm statten den neuen König Robin Grießel mit der Königskette aus. Interimsweise übernimmt Schütz die Hauptmannsvertretung bis am Mittwoch. Dann wird die Schützengesellschaft einen neuen Hauptmann wählen.

Es folgte eine große Gratulantenschar, für die Ortsvereine bestätigte der Vorsitzender Bürgervereinigung, Erich Althammer, Grießel sei ein guter Hauptmann gewesen, nun sei er ein würdiger König. Ortsvorsteher Leo Mattuschek überbrachte die Grüße des Ortsbeirats, Brötchesmädche und Junggesellen gratulierten, auch die Junggesellen der Brudergesellschaft aus Ahrweiler und natürlich auch Claudia und Claus-Dieter Grießel, die Eltern der neuen Majestät, freuten sich mit dem neuen König. Im Ort selbst wurde der Schützenkönig am Abend in einem Fackelzug vorgestellt. Noch bis tief in die Nacht feierten die Junggesellen mit ihren ehemaligen Königen und Hauptleuten den nun 80. Schützenkönig der Gesellschaft.

Erster Offizier Johannes Schütz stimmt das Lied "Hoch soll er leben" zusammen mit der Gästeschar an.
Der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Erich Althammer, eröffnet den Reigen der Gratulanten und beglückwünscht Robin Grießel zum Königsschuss und wünscht ihm und dem Dorf eine schöne Kirmes und erlebnisreiche Regentschaft.

Schon am Morgen des Schützenfesttages hatten sich die Vertreter von 13 Ortsvereinen zum Wettschießen um den Lambertus-Pokal versammelt, aus dem die Feuerwehr als Sieger hervor gingen, Marcel Uhl gelang der entscheidende Schuss auf das Vereinslogo. Am Nachmittag gingen dann im Wettschießen der Vorstände der Junggesellen aus Ahrweiler und Lantershofen die Gastgeber nach einem Volltreffer von Johannes Schütz als Sieger hervor.

Silbernes Königsschild gestiftet


Plakette von Marco Böhm. Foto: Thomas Weber.

Mit dem Abschiedsabend des scheidenden Schützenkönigs Marco Böhm in der Lambertushütte begannen am vergangenen Freitag die Feierlichkeiten der Lantershofener Lambertus-Kirmes. Im Verlauf des Abends überreichte Böhm dem Hauptmann der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“, Robin Grießel, das silberne Königsschild zum Andenken an die Zeit seiner Regentschaft. Das in der sogenannten „spanischen Form“ gefertigte Schild trägt im oberen Teil den Schriftzug „Marco Böhm König der Junggesellen 2015“, auf dem Rand ist dann die komplette Vereinsbezeichnung „Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St. Lambertus Lantershofen e.V.“ eingraviert. Der unter Teil des Schildes zeigt die beiden Vereinsfahnen, die Marco Böhm für jeweils kurze Zeit trug, einen Federkeil für seine Vorstandstätigkeit als Schriftführer und eine Lyra für sein Engagement im Tambourcorps der Gesellschaft. Markant wirkt eine eingelassene Zwei-Cent-Münze, die nicht nur seine langjährige Tätigkeit als Kassierer der Junggesellen dokumentiert, sondern auch die Tatsachen, dass er der zweite Lantershofener König mit Namen Marco ist und dass ihm die Königswürde im zweiten Anlauf zuteil wurde.