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vom Verein

Fahnen der Lantershofener Junggesellenschützen erneuert


Notwendige Arbeiten durch großzügige Spenden ermöglicht

Am vergangenen Freitag, den 17.03.2017, hatte die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen eine Reihe von Gästen zu einer Messe in der Hauskapelle des Studienhauses St. Lambert auf Burg Lantershofen geladen. Anlass war die Einsegnung der neu angeschafften Schwenkfahne der Schützengesellschaft. Die Messe wurde vom Regens des Studienhauses, Dr. Volker Malburg, zelebriert und von den Junggesellenschützen mitgestaltet. Neben den Lantershofener Junggesellenschützen und dem Tambourcorps wohnten der Einsegnungsmesse viele der ehemaligen Hauptleute und Schwenkfähnriche der Gesellschaft bei. Zu den Gästen zählten auch der Lantershofener Ortsvorsteher, Leo Mattuscheck, und der Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Bad Neuenahr-Ahrweiler, Horst Gies sowie die privaten Spender. Der Brauch, neue Fahnen im Rahmen einer Messe einsegnen zu lassen, ist bereits seit dem 10. Jahrhundert nachweisbar und heute noch vor allem in den katholischen Gebieten bei Traditionsvereinen weit verbreitet. Im Anschluss an die Messe luden die Schützen noch zu einem kleinen Sektempfang in die an diesem Abend von einigen "Brötchesmädche" bewirtete Burgkneipe ein, auf deren Vorplatz auch das "Einschwenken" der neuen Fahne durch Fähnrich Matthias Schopp erfolgte.

Neben der Erneuerung der Schwenkfahne hat die Lantershofener Junggesellen-Schützen-Gesellschaft im vergangenen Jahr zudem die grundlegende Restaurierung ihrer Tragfahne durchführen lassen. Beide Maßnahmen waren nur durch die großzügige Unterstützung durch mehrere Spender und Förderer möglich

Regens Dr. Volker Malburg segnet im Beisein von König Robin Grießel, Hauptmann Johannes Schütz und Schwenkfähnrich Matthias Schopp die neue Schwenkfahne. Bildunterschriften in diesem Bericht: Robin Grießel. Foto: Dirk Unschuld
Die Mitglieder des Vorstandes König Robin Grießel, Schwenkfähnrich Matthias Schopp, Kassierer Maurice Ley, Tambourmajor Nils Henscheid, Schriftführer Marco Böhm und Hauptmann Johannes Schütz präsentieren stolz die frisch gesegnete Schwenkfahne. Foto: Dirk Unschuld

Die Spender:

Die Kosten für die Anschaffung der neuen Schwenkfahne und die Restaurierung der Tragfahne beliefen sich gemeinsam auf rund 6000 €. Ein Drittel des Betrags wurde von der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft aus eigenen Mitteln aufgebracht. Zuschüsse zu den Kosten gewährten die Gemeinde Grafschaft und der Kreis Ahrweiler. Gedeckt werden konnten die Kosten jedoch erst durch die großzügigen Spenden der Raiffeisenbank Voreifel eG und der Kreissparkasse Ahrweiler, der Eheleute Wilfried und Johanna Huff sowie von Sven Krämer. Zudem führte die Schreinerei Hoppe aus Ahrweiler die Neulackierung des Tragfahnenstockes kostenlos durch.

Die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen spricht allen Spendern und Förderern ihren herzlichen Dank dafür aus, dass sie den Erhalt und die Erneuerung dieser für die Dorfgemeinschaft und die Junggesellenschützen so wichtigen und symbolträchtigen Stücke ermöglicht haben.

Die Fahnen der Lantershofener Junggesellenschützen:

Die neue Schwenkfahne ist die vierte Schwenkfahne der Gesellschaft und entspricht motivisch weitestgehend ihren beiden Vorgängern aus den Jahren 1957 und 1987. Sie trägt kreisförmig den Schriftzug "Junggesellen-Schützen Lantershofen" und dazwischen die Jahreszahlen 1835, das Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung des Junggesellenvereins Lantershoven, und 2016 als Stiftungsjahr. Ihr Zentralmotiv ist eine Ährengarbe mit davor gekreuzter Sense und Rechen - heraldische Symbole für die landwirtschaftliche Tradition Lantershofens - gebunden mit einem Band in grün-weiß, den Farben der Schützengesellschaft. Eine darunterliegende Weinranke symbolisiert die historische Bedeutung des Weinbaus in Lantershofen. In den vier Ecken der Schwenkfahne finden sich als Symbole zwei für das Schützenwesen stehende Zielscheiben mit dahinter gekreuzten Gewehren und zweimal ein dreiblättriges Eichenlaub als heraldisches Symbol der Treue und der Vaterlandsliebe.

Die restaurierte Tragfahne ist die zweite Tragfahne der Gesellschaft. Sie wurde 1967 gestiftet und ersetzte eine Vorgängerfahne aus dem Jahr 1879. Die aktuelle Tragfahne zeigt auf ihrer Vorderseite, die mit grünem Samt besetzt ist, als Hauptmotiv den Heiligen Lambert von Lüttich mit Bischofsstab, Bibel, Mitra und Nimbus. Links des Hauptmotivs findet sich der Schriftzug: "Junggesellen-Schützengesellschaft St + Lambertus" und darunter die Abbildung einer Armbrust als Symbol für das Schützenwesen. Rechts des Hauptmotivs befindet sich der Schriftzug: "Lantershofen 1492-1967". Die beiden Jahreszahlen stehen für das Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung eines Lantershofener Schützenwesens und das Stiftungsjahr. Über diesem Schriftzug findet sich die Abbildung eines Kreuzes als Bezug zur christlichen Tradition der Lantershofener Schützen. Zentrales Motiv der Fahnenrückseite aus weißem Tuch ist das Wappen der Grafen von Blankart, welche zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit mit Burg Lantershofen einen Adelssitz im Ort unterhielten. In einem kreisförmigen Schriftzug um das Wappen sind die Werte abgebildet, auf welche sich die Gesellschaft beruft: "Religion und Tugend, Arbeitsamkeit und Fleiß, Frohsinn und Scherz, Eintracht und Liebe".

Die kirchliche Seite der Tragfahne zeigt den Schutpatron der JSG, den heiligen Lambert von Lüttich. Foto: Robin Grießel
Auf der weltlichen Seite sind das Wappen der Grafen von Blankhart und die Werte der JSG dargestellt. Foto: Robin Grießel

Die Anschaffung der neuen Schwenkfahne und die Restaurierung der Tragfahne:

Da das Fahnentuch der Schwenkfahne durch das Schwenken einer sehr hohen Materialbelastung ausgesetzt wird, muss es in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Das 1987 zuletzt erneuerte Fahnentuch hatte nach beinahe 30 Jahren seine Altersgrenze erreicht, sodass bei einer weiteren Verwendung irreparable Schäden an der Fahne zu befürchten gewesen wären. Deshalb entschied sich der Vorstand der Junggesellen bereits zu Beginn des vorletzten Jahres für eine baldige Neuanschaffung des Schwenkfahnentuches. Auch die Generalversammlung im Mai 2015 befürwortete diese Maßnahme. Im Sommer des gleichen Jahres lud man die ehemaligen Schwenkfähnriche der Gesellschaft aus verschiedenen Generationen zu einer gemeinsamen Beratung darüber ein, worauf bei einer Neuanschaffung besonders zu achten sei. Der Einladung folgten Hermann Mombauer (Fähnrich 1963-66 und 1969-70), Walter Dünker (Fähnrich 1976-80) und Martin Dünker (Fähnrich 2005-2010), die wichtige Anregungen für die weitere Entscheidungsfindung beitragen konnten. Die Auftragserteilung zur Neuanschaffung des Fahnentuchs erfolgte nach Klärung der Finanzierung im Sommer letzten Jahres. Aufgrund von Gesprächen mit dem Fahnenmaler Bernd Klihm aus Bad Honnef, einem der wenigen Anbieter in Deutschland der das Kunsthandwerk der Herstellung hochwertiger Traditionsfahnen noch ausübt, kam der Vorstand der Junggesellenschützen überein, das neue Fahnentuch nicht bedrucken sondern traditionell von Hand bemalen zu lassen. Dieses Verfahren ist zwar deutlich aufwändiger und kostenintensiver, jedoch ist das Ergebnis auch weitaus höherwertiger. Motivische Anpassungen der Fahne wurden nur sehr behutsam vorgenommen. So unterscheiden sich einige Nuancen bei der Farbgebung, insbesondere bei den Jahreszahlen, welche der Farbgebung der übrigen Schriftzüge angepasst wurde, um sie weniger in den Betrachtungsfokus zu stellen. Verändert wurde auch die Anordnung der Weinranken. Umrahmten diese zuvor die Ährengarbe, sind sie nunmehr unterhalb ausgebreitet dargestellt um die im optischen Gesamteindruck störenden Freiflächen unterhalb der Jahreszahlen zu schließen. Beim Material des Fahnentuchs entschied man sich anstelle der bisherigen Schapperipsseide für ein dünneres aber belastbareres und optisch gefälligeres 155g/m²-Polyestergewebe. Auch die neue Fahne erhielt wieder eine Umrandung aus Fransen. Das Annähen der Fransen erfolgte durch die Fahnenwerkstatt des Klosters Nonnenwerth. In Übereinstimmung mit der Empfehlung der ehemaligen Schwenkfähnriche wurden die Fransen gegenüber der Vorgängerfahne deutlich gekürzt. Die Länge der Fransen hat einen großen Einfluss auf die Schwenkbarkeit der Fahne, da sie einen erheblichen Luftwiderstand bieten und mit zunehmender Länge die Fahne beim Schwenken stärker abbremsen, was das Schwenken der alten Fahne sehr kraftraubend machte.

Hier zu sehen ist die digitale Umsetzung der neuen Schwenkfahne. Darstellung: Fahnenmaler Bernd Klihm
Fähnrich Matthias Schopp zeigt, dass sich auch an die neue Fahne bravourös schwenken lässt Foto: Dirk Unschuld

Die Tragfahne der Gesellschaft besteht aus mehreren Schichten unterschiedlicher Materialien, ist aufwendig bestickt und enthält wertvolle Materialien wie eingewirkte Goldfäden und ist damit nochmals deutlich aufwendiger verarbeitet als die Schwenkfahne. Sie ist im Vergleich zur Schwenkfahne niedrigeren Materialbelastungen ausgesetzt. Es ist daher deutlich seltener erforderlich, das Tragfahnentuch - wie zuletzt 1967 - komplett zu ersetzen. Im Abstand einiger Jahrzehnte ist es jedoch erforderlich, die Fahne fachkundig restaurieren zu lassen, da ihre fortwährende Verwendung schon allein durch ihr Eigengewicht zu Beschädigungen des Materials führt. Entsprechende Restaurierungsarbeiten wurden im vergangenen Jahr wieder erforderlich und durch die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft in Auftrag gegeben. Die Arbeiten wurden in der Fahnenwerkstatt des Klosters Nonnenwerth durchgeführt. Die Fahne musste unter anderem vollständig auseinandergetrennt, gereinigt, geglättet und neu zusammengenäht werden. An beschädigten Stellen wurden neue Goldfäden eingezogen und Stickereien ausgebessert. Außerdem wurden neue Karabinerhaken zur Befestigung am Fahnenstock eingesetzt. Als einzige optische Veränderung wurde in Absprache mit dem Vorstand der Junggesellenschützen eine dünne beidseitig umlaufende Borte ersetzt, die im Gegensatz zum vorherigen Wellenmuster nunmehr ein Kreuzmuster ziert.

Mit der Neuanschaffung und der Restaurierung der für die Gesellschaft so wichtigen Fahnen haben die Junggesellenschützen mithilfe der Spender und Förderer einen wichtigen Beitrag dafür geleistet, dass die Brauchtumspflege in Lantershofen auch in den nächsten Jahrzehnten in der gewohnten Weise fortgeführt werden kann.

Schwenkfändel mit handbemaltem Tuch


Fahnenweihe bei den Lantershofener Junggesellen-Schützen

Alle 30 Jahren muss die Schwenkfahne der Lantershofener Junggesellen-Schützen-Gesellschaft erneuert werden. So lässt es zumindest die jüngste Historie vermuten. Das im Jahr 1957 angeschaffte Fändel wurde 1987 ersetzt. Am vergangenen Freitag folgte nun die nächste Fahne, auch wenn auf dieser als Anschaffungsdatum das Jahr 2016 steht. „Da sollte sie auch eigentlich präsentiert werden“, bemerkte der ehemalige Vorsitzende und Hauptmann Robin Grießel, in dessen Amtszeit das Fändel angeschafft wurde. Nun verzögerte sich die Vorstellung um einige Wochen. Geändert wird die Fahne natürlich nicht, das wäre viel zu aufwändig. Denn das Fahnentuch ist nicht gedruckt, sondern handbemalt worden, daher auch die große Zeitspanne zwischen Auftrag und Fertigstellung. Nur noch wenige Unternehmer beherrschen in Deutschland die Kunst der Fahnenmalerei. Optisch entspricht die Schwenkfahne ihren beiden Vorgängern. Sie zeigt eine Getreidegarbe mit gekreuzter Sense und Holzrechen, die mit grün-weißer Schleife gebunden ist. In zwei der Ecken sind Gewehr und Zielscheibe zu sehen, die ausdrücken, dass der Gesellschaft eine im Wettschießen ermittelte Majestät vorsteht. Dazu die Jahreszahlen 1835 für die älteste urkundliche Erwähnung Lantershofener Junggesellen und die angesprochene Zahl 2016. Eingerahmt ist die Garbe in den Schriftzug „Junggesellen Schützen Gesellschaft Lantershofen.“ Rund 3.000 Euro hat die Herstellung der Fahne gekostet, ein Drittel davon haben die Junggesellen getragen. Finanzielle Unterstützung erhielten sie von den heimischen Banken, dem Kreis Ahrweiler und der Gemeinde Grafschaft sowie von privaten Spendern. Bei ihnen bedankte sich Hauptmann Johannes Schütz für die Unterstützung ebenso, wie beim Hersteller Bernd Klihmt aus Bad Honnef und der Textilwerkstatt auf Nonnenwerth für die Weiterverarbeitung.

Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kapelle des Studienhauses St. Lambert nahm Regens Volker Malburg am Freitag die Segnung der Fahne vor. Schwenkfähnrich Matthias Schopp trat anschließend zum ersten Fändelschwenken der neuen Fahne an. Derweil stießen die Junggesellen zusammen mit einer Vielzahl ehemaliger Hauptleute und Schwenkfähnriche auf die neue Fahne an. Diese entspricht im Übrigen nicht den Schwenkfahnen, mit denen Junggesellenvereinen Wettstreite untereinander austragen. Die Fahne ist mit einer Kantenlänge des Tuchs von 1,50 Metern weitaus größer, als die Wettbewerbsfahnen, die es nur auf einen Quadratmeter bringen. Folglich ist das Tuch mehr als zwei Mal so groß, die Fahne ist bedingt durch das notwendige Gegengewicht mit rund sechs Kilogramm auch doppelt so schwer, wie eine herkömmliche Schwenkfahne. Der nächste Schwenktermin findet im Rahmen der Begrüßung des Wonnemonats Mai am 30. April abends an der Lantershofener Kirche statt.

Bauarbeiten für Dorfgemeinschaftshaus liegen im Plan


Vertreter Lantershofener Vereine ließen sich die Baustelle zeigen

Gut zwei Monate nach Beginn der umfangreichen Sanierungs- und Anbauarbeiten am Lantershofener Winzerverein ließen sich auf Initiative des Trägervereins am Donnerstag Vertreter verschiedener Lantershofener Vereine die Baustelle zeigen und den Fortgang der Arbeiten erklären. Seitens des Eigentümer, der Gemeinde Grafschaft, standen Friedhelm Moog und Diana Porten den Vereinsvertretern Rede und Antwort. Das wichtigste gleich zu Beginn: trotz zahlreicher Frosttage zu Jahresbeginn liegen die Arbeiten derzeit exakt im Zeitplan. Und auch finanziell läuft die Baustelle in Zeiten steigender Baukosten nicht aus dem Ruder.

Informationsrunde mit (v.l.) Stefan Dünker (Junggesellen-Schützen-Gesellschaft), Simon Schaaf (Trägerverein DGH), Friedhelm Moog (Verwaltung), Diana Porten (Verwaltung), Klaus Dücker (Chöre), Thomas Weber (Kulturlant), Jörg Wollert (VfB) und Thomas Schaaf (Bürgervereinigung, nicht auf dem Bild). Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Auf dem Weg durchs neu aufgemauerte Foyer in den alten Saal. Der Eingang ist neu gestaltet, der Saal hat eine Betondecke erhalten. Auch die Dacharbeiten sind im vollen Gange. Neue Fenster werden gerade eingebaut. Der Durchbruch zur alten Gaststätte ist bereits durchgeführt und der Platz für die Behindertentoilette und einen großzügigen Aufgang geschaffen.

Mittlerweile sind große Teile des Dachs erneuert und der Dachstuhl verstärkt worden. Die Maurerarbeiten zur Errichtung eines Foyers als neuen Eingangsbereich, das zudem einen Lagerraum fürs Mobiliar, eine Behindertentoilette und eine Garderobe erhalten wird, sind in vollem Gange und zeigen nach außen hin die Tätigkeiten rund um das Gebäude, das zum Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Aber auch im Herzstück, dem 225 Quadratmeter großen, freitragenden Saal, passiert derzeit einiges. Der Saalboden wurde entfernt, eine Bodenplatte gegossen, Versorgungsleitungen wurden verlegt. Derzeit werden neue, schallisolierende Fenster eingebaut, in Kürze wird der Estrich verlegt. Saalbauten, wie eine in früheren Zeiten durch die Tanzkapellen genutzte Empore bleiben erhalten.

Die tragenden Holzbalken der Decke sind mit Eisenträgern verstärkt, die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion verbessert und neue Heizkörpernischen geschlagen.
Die Fensterbauer setzen gerade das schallisolierte Glas in die neu installierten Fensterrahmen ein. Gut zu erkennen ist die neue Betondecke für den Fußbodenaufbau.

Friedhelm Moog zeigte sich äußerst zuversichtlich, dass der Bauzeitenplan, der Tätigkeiten bis Ende August vorsieht, eingehalten werden kann. Möglicherweise kann in diesem Rahmen bereits der weitere Bauabschnitt, der den Außenbereich beinhaltet, angegangen werden. Für die Lantershofener besonders wichtig: die traditionelle Lambertuskirmes Mitte September scheint im Winzerverein von statten gehen zu können. Derweil plant eine Gemeinschaft Lantershofener Vereine bereits ein großes Eröffnungswochenende mit allerlei Veranstaltungen im Oktober.

Winterwanderung der Junggesellen-Schützengesellschaft


Alljährlich zum Beginn des Jahres startet die Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen mit ihrer beliebten tageslangen und traditionsreichen Winterwanderung „Rund um Lantershofen“ in das neue Jahr. Unter Leitung von Junggesellen-Hauptmann Johannes Schütz und Wanderführer Maurice Ley startete man wie üblich von der Lambertuskirche aus mit der nötigen Verspätung, die allerdings für manchen Spätzünder immer noch nicht ausreichte. Neben den Junggesellen sind auch immer die Brötchesmädchen und deren Partner mit von der Partie. Bei knackigen sieben Minusgraden war in diesem Jahr warme Kleidung von Vorteil, flüssige Rucksackverpflegung förderte neben dem straffen Wandern die Körpertemperatur.

Im Schwertstal am Abzweig zum Schießstand und Flughafen hatte der Bürgervorstand für die Wandesleut ein "Altärchen" aufgebaut. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Ein reiches Angebot an herrlichen Likören und Schnäpsen vorwiegend aus den beiden örtlichen Brennereien stärkte die fröhliche Wandergesellschaft.

Zwischenstation machte die Wandergesellschaft beim von der Bürgervereinigung aufgebauten „Altärchen“  im Schwertstal am Abzweig zum Schießstand und Flughafen. Angeboten wurden hier so ziemlich alle Produkte aus den beiden heimischen Brennereien Schütz und Krämer. Besonders bei den Brötchesmädchen ging der liebliche Birnenlikör weg „wie warme Semmeln“. Ziel der Rundwanderung war diesmal die Heppinger Schutzhütte, die im Rahmen der Winterwanderung zuletzt vor 10 Jahren aufgesucht wurde. Bei Bowle, Glühwein, knackigen Siedewürstchen und Gulaschsuppe verbrachte die Wandertruppe dort einige gesellige Stunden. Der Abstieg vom Heppinger Berg war wegen überfrierender Nässe deutlich erschwert, allerdings lockte der Ausblick auf die Einkehr in Osmans Stadtschänke, wo der gelungene Tag dann seinen Abschluss fand.

Lantershofen feierte St. Martin


Hoch hinaus geht es für die Junggesellen beim Aufbau des Feuers. Bildunterschriften in diesem Bericht: Robin Grießel. Foto: Robin Grießel

Martinsfeuer erstrahlte diesmal neben der "Schwalhüll"

Traditionelle Verlosung lockte mit zahlreichen Preisen

Die ein- oder andere Neuerung gab es in diesem Jahr rund um die althergebrachten Martinifeierlichkeiten am 4. November in Lantershofen zu verzeichnen. An altgewohnter Stelle, nämlich rund um die KiTa St. Katharina sammelten sich zunächst zahlreiche Familien mit Kindern und einem schier unerschöpflichen Fundus an unterschiedlichen Martinslaternen. Da war von der selbstgebastelten "Pappteller-Laterne" der Kindergarten-Kinder bis zum klassischen "Knollekopp" wirklich alles dabei. Eine Tatsache, die auch die Prämierungsjury des Martinsausschusses zu würdigen wusste, wurden doch die Kunstwerke anschließend mit vielen Preisen honoriert.

Am sogenannten Lockfeuer wärmen sich die Junggesellen bis zum Anzünden des links im Bild stehenden Martinsfeuer. Foto: Robin Grießel
Das Martinsfeuer brennt vollständig, sorgt für begeisterte Kinderaugen und wird auf Grund seiner neuen Position bis über weite Teile Bad Neuenahrs sichtbar gewesen sein. Foto: Dirk Unschuld

Musikalisch begleitet vom Tambourcorps der Junggesellen-Schützen und den Musikfreunden Lantershofen begab sich der leuchtende Lindwurm dann auf seine Reise durch den Ort - angeführt vom heiligen St. Martin. Dieser war, zeitgemäß Umwelt- und Tierfreundlich, per Pedes in die Grafschaft gereist und hatte sein eigentlich obligatorisches Pferd im heimischen Tours zurückgelassen. Der Zugweg führte, anders als in der Vergangenheit, nicht zum Ahrweiler Berg sondern auf die Höhe neben der "Schwalhüll" unterhalb des Sportplatzes. Hier hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lantershofen, die neben dem Roten Kreuz auch die Sicherung des Zuges übernommen hatten, das Gerüst für ein imposantes Martinsfeuer errichtet. Dieses wurde dann von den Junggesellen bestückt und entzündet.

Ortsvorsteher Leo Mattuscheck und St. Martin beim Verteilen der Wecken an die zahlreichen Kinder des Laternenumzuges. Foto: Dirk Unschuld
Zahlreiche Gewinne warten auf die glücklichen Gewinner der Tombola, die sich jedes Jahr großer Beliebtheit erfreut. Foto: Dirk Unschuld

Danach ging es wie immer zum Zielpunkt Winzerverein, wo St. Martin und Ortsvorsteher Leo Mattuscheck die traditionellen Martinswecken an die Kinder verteilten. Die Feierlichkeiten waren damit indes noch nicht beendet, stand doch noch die alljährliche Martinsverlosung auf dem Programm. Auch diesmal hatte der Martinsausschuss wieder eine Vielzahl attraktiver Preise zusammengestellt, die im rappelvollen Saal des Winzervereins bis spät am Abend verlost wurden. Bei Würstchen, Glühwein und anderen Getränken war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Abgabe von Schanzen für das Martinsfeuer


Aus Reißigschanzen (unten rechts) wird das Martinsfeuer aufgebaut. Foto: Robin Grießel

In wenigen Wochen, am 04. November, feiern wir in Lantershofen den heiligen St. Martin. Wir, die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen unterstützen den Martinsausschuss unter Anderem durch die Errichtung des Martinsfeuers.

Das Martinsfeuer errichten wir aus Schanzen, welche wir bereits gesammelt und gebündelt haben. Wie jedes Jahr wollen wir auch in diesem Jahr der Lantershofener Bevölkerung die Möglichkeit geben Ihren Baum- und Heckenschnitt aus dem heimischen Garten kostenlos an uns abzugeben. Hierbei gilt es nur zu beachten, dass wir auf Grund von Auflagen keinerlei behandelter Hölzer annehmen können.

In diesem Jahr werden wir am Samstag, den 29. Oktober, die Sammlung im Ort durchführen. Die Junggesellen bitten jedoch um Verständnis dafür, dass aus arbeitstechnischen Gründen lediglich Grünschnitt mitgenommen werden kann, der bereits zu Schanzen gebunden wurde. Die Grünschnittabholung durch die Junggesellen kann im Vorfeld telefonisch bei Hauptmann Johannes Schütz (Tel. 0178-6789878) beantragt werden. Ein Mitnehmen von Grünschnitt am Martinsfest selbst wird nicht erfolgen!

Lambertus-Kirmes mit viel Programm


Festkommers gilt als legendär

Seit vergangenem Sonntag feierten die Lantershofener ihre Lambertuskirmes. Offiziell. Denn hinter verschlossenen Türen wurde bereits seit zwei Wochen gefeiert. Interne Veranstaltungen, Jubiläen- und Abschiedsabende reihen sich aneinander, bevor mit dem sonntäglichen Festhochamt der offizielle Teil startete. Montagmorgen fand im Saal des örtlichen Winzervereins der Festkommers statt. Eine reine Männerrunde aus rund 250 Mitglieder der Bürgervereinigung, Junggesellen-Schützen und geladenen Gästen.

Zum Festgottesdienst am Montagmorgen hat sich die Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen mit ihrem König Robin Grießel und den Jubilaren versammelt. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Mit Kirmesinbrunst singt die Gesellschaft mit Subregens Philip Peters, Regens Dr. Volker Malburg und Ernst Willenbrink vom Studienhaus St. Lambert (von links) das Lambertuslied.

„Der Kirmesmontag ist im Ort der wichtigste Tag des Jahres, noch wichtiger als Ostern und Weihnachten“, hatte der erst vor einer Woche ins Amt gehobene Regens des örtlichen Studienhauses für Priesteramtskanditen, Volker Malburg, schon beim Festgottesdienst am frühen Montagmorgen betont. Messen und Andachten gehören zum Fest dazu, es ist immerhin das Patronatsfest. Malburg war übrigens nicht der einzige „Neue“ bei besagtem Festkommers. Erst am vergangenen Mittwoch hatten die Kirmes ausrichtenden Junggesellen-Schützen Johannes Schütz zu ihrem neuen Hauptmann und Vorsitzenden gewählt, da dem amtierenden Hauptmann Robin Grießel vergangene Woche der Königsschuss gelungen war.

Nach dem Festgottesdienst folgen vor der Lambertuskirche die Gefallenenehrung mit Kranzniederlegung, Fähndelschwenken und Fanfarenblasen bei flotten Weisen einer Abordnung des Colonia-Orchesters Köln.
In diesem Jahr ist eine stolze Zahl von Jubilaren und Begleitern mit dem König vor der Kirche angetreten.

Neu war auch, dass es in diesem Jahr einen Eisernen Jubilar gab: Josef Franken hatte vor 65 Jahren den Wettbewerb um die Schützenkönigswürde gewonnen. Ihm wurden zahlreiche Ehrungen zuteil, zudem wurden seine Verdienste rund um Lantershofen, seine Traditionen und seine Vereine noch einmal ausführlich gewürdigt. Unter anderem ist er Ehrenvorsitzender der Bürgervereinigung und der örtlichen Feuerwehr, beiden stand er über Jahrzehnte vor.

Fähnrich der Schwenkfahne Matthias Schopp begeistert über die Kirmestage mit einer beeindruckenden Schwenkleistung, die man nicht alle Jahre sieht. Neuer Höhepunkt seiner Darbietung war das gleichzeitige Überspringen der Fahne mit beiden Füßen.
Im langen Festzug der Schwarzen Männer mit ihren Zylindern und weißen Handschuhen geht es unter den Klängen von Tambourcorps und Coloniaorchester in den Saal des ehemaligen Winzervereins.

Hauptmann Johannes Schütz führte am Montagmorgen souverän durch den Festkommers. Schütz erinnerte sich in seiner Eröffnungsrede an „seinen“ ersten Festkommers vor gerade einmal zehn Jahren. Er informierte die Gesellschaft, dass die Tragfahne der Gesellschaft von Grund auf restauriert wurde. Diese weist unter anderem auf die Tugenden der Junggesellen-Schützen hin. Hochachtung vor so viel gelebter Tradition in Lantershofen zollte Dechant Jörg Meyrer, zumal gerade in heutiger Zeit viele Traditionen verloren gingen. Auch er war erstmals in Lantershofen dabei. Regens Malburg hatte in seiner kurzen Zeit in Lantershofen bereits festgestellt, dass die Kirmestraditionen auch gelebte Integration vieler Lantershofener Neubürger mit sich bringen. Neben ihm war auch Friedhelm Münch ein „Neuer“ der Lantershofener Kirmes, deren Festkommers er als „legendär“ bezeichnete. Den Junggesellen brachte  eine Zuwendung von genau 782 Euro als Zuschuss für die Anschaffung einer neuen Schwenkfahne mit.

Souverän leitet der neue Hauptmann Johannes Schütz den Festkommers, der mit Ansprachen, Ehrungen, musikalischen Darbietungen und natürlich den Brötchesmädchen einen Höhepunkt der Lambertuskirmes darstellt.
Beeindruckt von der Lantershofener Art, Kirmes zu feiern, zeigte sich der neue Regens des Studienhauses St. Lambert, Dr. Volker Malburg, der erst in der Vorwoche offiziell von Bischof Dr. Stephan Ackermann in sein Amt eigeführt worden war.

Der Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem dankte den Junggesellen noch einmal explizit für deren Hilfe beim Hochwasserereignis vom Juni. Ortsvorsteher Leo Mattuscheck führte derweil die Verdienste der Königsjubilare für Lantershofen auf. Neben Josef Franken waren das Heinz Dünker (König vor 60 Jahren), Otto Krämer (50 Jahre) und Thomas Franken (25 Jahre). Erich Althammer, der Vorsitzende der Bürgervereinigung, erläuterte die lange Geschichte des Lantershofener Winzersaals, um deren Fortbestand es dem Winzerverein oft genug bange war. Weil der Saal nun Gemeindeeigentum ist, sei er für die Zukunft gesichert.

Ein seltenes Bild: Die Reihe der "Alt-Jubilare" im Königsamt (von links): Josef Franken (65 Jahre), Heinz Dünker (60 Jahre) und Otto Krämer (50 Jahre).
Weitere Jubilare sind (von links) Markus Gansewig (20), Franz-Peter Efferz (40) und Silberjubilar Thomas Franken (25), die sich mit den Alt-Jubilaren Josef Franken (65), Heinz Dünker (60) und Otto Krämer (50) freuen.

Gratulationen für die Majestäten überbrachten zudem Vertreter aller drei Schützengesellschaften aus Ahrweiler, die ihre enge Verbindung mit Lantershofen noch einmal betonten. Erstmals dabei war der König der Aloisiusjugend, Luca Münch. Musikalisch gratulierten Junggesellen-Tambourcorps und Fanfarenbläser, Schwenkfähnrich Matthias Schopp erhielt für seine Darbietung stehende Ovationen. Für Stimmung sorgte aber auch das Colonia Blasorchester. Die Kölner bereicherten in diesem Jahr zum 25. Mal die Lambertuskirmes. Schützenkönig Robin Grießel dankte am Ende des Kommerses allen Gratulanten sowie den rund 30 Brötchesmädchen, die am Morgen für die Bewirtung der Gäste gesorgt hatten.

Das gesamte Kirmesfest begleitet unter Leitung von Nils Henscheid musikalisch das Tambourcorps der Junggesellen-Schützengesellschaft, die ein prägendes Element in der Dorfgemeinschaft ist und die Kirmes ausrichtet.
Was wäre der Kirmesfrühschoppen ohne die fleißigen Brötchesmädchen. Aber auch sonst das Jahr über unterstützen die jungen Damen die Junggesellen und die Dorfgemeinschaft bei vielen Aktivitäten.

Der Festkommers war nicht öffentlich, aber an den Nachmittagen verfolgten im Ort viele Zuschauer die Stechschritt-Paraden der Lantershofener Junggesellen-Schützen. Das Fest begann offiziell am Sonntagmorgen mit dem Hochamt, in dem die Chöre des MGV Cäcilia die „Lambertus-Messe“ sangen. Am Mittag zog die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft mitsamt Spielmannszug und Blasorchester auf, um die Majestäten zur feierlichen Festandacht in die Lambertus-Kirche zu geleiten. Vor der Kirche präsentierte sich die Gesellschaft dann dem Publikum. Die Fanfarenbläser traten auf, Fähnrich Matthias Schopp schwenkte die Fahne zu Ehren der Majestäten. Schließlich paradierte die komplette Gesellschaft vor Hunderten von Schaulustigen drei Mal im Stechschritt an den Königen vorbei. Dem anschließenden großen Festzug folgte am Abend im voll besetzten Saal des Winzervereins der  Kirmesball, zu dem die Bonner Band „Roadrunner“ aufspielten.

Den Abschluss der Kirmesumzüge bildet der Montagnachmittag. Noch einmal treten die Junggesellen-Schützen zu Parade und Fähndelschwenken an. Hier schreitet König Robin Grießel mit Hauptmann Johannes Schütz und den Jubilaren Otto Krämer und Thomas Franken die Front der stillstehenden Kameraden ab.
Regelmäßig ein Höhepunkt der Festumzüge ist die Parade. Mit Stechschritt marschiert dann die Schützengesellschaft drei Mal salutierend am König vorbei. Ein Spektakel für Gäste und auch die Kinder, die sich regelmäßig hinten anhängen. Hier sehen wir Tragfähnrich Benedikt Queckenberg mit seinen Begleitern grüßend an König und Jubilaren vorbeiziehen.

Trotz langer Feiern am Vorabend war das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen schon früh am Montagmorgen auf den Beinen, um die Bevölkerung zu wecken. Dem Festgottesdienst folgte der Festkommers, ehe die Gesellschaft am Nachmittag erneut zu Fändelschwenken und Parade antrat. Am Abend fand schließlich der Königsball im Saal statt. Mit einem Trinkzug als Dank der Bevölkerung an die Junggesellen und einer Tanzveranstaltung endete am Dienstag die Lantershofener Lambertus-Kirmes.

Lambertuskirmes beginnt mit dem Hochamt am Sonntag


Schützenfest, Kirmesanspielen, Abschieds- und Dankabende sind Kirmesvorboten

Schon am Wochenende in der Vorwoche hatten die erste Vorzeichen der nahenden traditionellen Lambertuskirmes am 3. Septemberwochenende ihre Spuren hinterlassen: Junggesellen-Schützenkönig König Marco Böhm dankte an seinem  Abschiedsabend in der Lambertushütte ab. Am Folgetag errang Hauptmann Robin Grießel die Königswürde der Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen und schließlich feierten vier (!) Königsjubilare mit Silberjubilar Thomas Franken und vielen Gästen gestern in der Gartenstraße ihren Dankabend.

In der Lambertuskirche beginnt mit dem Hochamt um 9.30 Uhr die Kirmes. Eingeleitet wurde sie von Schützenfest und Dank- und Abschiedsabenden. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Eine solch stattliche Schar an Jubilaren ist ziemlich selten. König Robin Grießel (links) und der neue Hauptmann Johannes Schütz haben sie zwischen sich genommen: (von links): Goldjubilar Otto Krämer, Silberjubilar Thomas Franken, Eisenjubilar Josef Franken und Diamantjubilar Heinz Dünker.

Heute am Samstag  folgt noch das Kirmesanspielen mit anschließendem Treffen im DGH Winzerverein. Dann endlich am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr beginnt mit dem Hochamt die Kirmes mit ihren Umzügen und Paraden. Die Festandacht am Sonntag wird in der Lambertuskirche gehalten um 15.30 Uhr, anschließend sorgt das Colonia-Orchester für Stimmung beim Platzkonzert und der Parade. Am Montag startet der Tag mit dem Festgottesdienst und anschließendem Festkommers der geladenen Gäste im Saal des Winzervereins. Nachmittags um 16.30 Uhr ist wieder Konzert und Parade der Junggesellen. An beiden Kirmestagen ist abends großer Kirmesball mit der Band Roadrunner.