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vom Verein

Falschalarme halten Grafschafter Wehr auf Trab


Ein geplanter Einsatz bei Haribo: die Grafschafter Wehr sichert die Kastaniensammlung. Foto: Thomas Schaaf

Sirenenalarm in Ringen, Lantershofen und Oeverich sorgt immer wieder für bange Momente in den Orten. Die Wehren der drei Dörfer bilden zusammen mit Wehrleuten des Grafschafter Bauhofs den Ausrückbereich Mittlere Grafschaft der Feuerwehr der Gemeinde. Und dieser Ausrückbereich ist auch für Vorfälle im Innovationspark Grafschaft zuständig.

Zuletzt war die Sirene häufiger als früher zu hören, zu allen Tages- und Nachtzeiten, zuletzt am 2. Okotber gegen 21 Uhr. Immer wieder kehren die Wehrleute dabei schon nach kurzer Zeit in ihre Spritzenhäuser zurück, zumeist war als Einsatzziel die neue Firmenzentrale von Süßwarenhersteller Haribo ausgegeben worden. Von dort aus rufen die Brandmeldeanlagen die Wehr immer wieder auf den Plan. „Bisher kam es im Laufe des Jahres zu sieben Alarmierungen bei Haribo, die im Zusammenhang mit der Auslösung der Brandmeldeanlage standen“, so die Auskunft der Grafschafter Gemeindeverwaltung. Auslöser der Falschalarme war zunächst ein Brandmeldesystem im Lager, zuletzt auch mehrfach im Verwaltungstrakt. Falschalarme sind dabei zu unterscheiden in technische Falschalarme, Täuschungsalarme und böswillige Alarme. „Im Falle Haribo sind böswillige Alarme auszuschließen“, so Büroleiter Dieter Dismon von der Grafschafter Verwaltung. Die bisherigen Alarme seien einzelne Täuschungsalarme, die dann vorliegen, wenn der Brandmelder durch einen Effekt getäuscht wird, der einer reellen Gefahr ähnlich ist, in der Mehrzahl jedoch technische Falschalarme. Täuschungsalarme können bei Auftritt von Wasserdampf oder größeren Mengen Staub entstehen. Ist das vorhersehbar, gibt es die Möglichkeit, die Brandmeldeanlage kurzfristig abzuschalten, tut der Verursacher das nicht, bleibt die Gefahr eines Falschalarms.

Bein technischen Fehlalarmen liegt häufig ein Defekt eines Brandmelders oder eine Störung durch elektromagnetische Felder vor. Bei einer Alarmierung hat die Einsatzleitung vor Ort jeweils dem feuerwehrtechnischen Bediensteten aufgegeben, die Anlage des jeweils betroffenen Brandabschnitts von einer Fachfirma überprüfen zu lassen. „Nach Rücksprache mit Haribo arbeiten diese intensiv mit der Feuerwehr und der Fachfirma zusammen, um die Falschalarme zukünftig zu unterbinden“, so Dieter Dismon.

Die Kosten für die bisherigen Einsätze trägt im Übrigen der Steuerzahler, ist aus dem Ringener Rathaus zu hören. Denn für Brandeinsätze werden grundsätzlich nach dem Landesbrand- und Katastrophenschutzgesetz keine Kosten geltend gemacht. Hierunter fallen auch Alarme durch Brandmeldeanlagen und Rauchmelder. Mit Blick auf die zunehmende Anzahl der Brandmeldeanlagen und Rauchmelder in Firmen und Haushalten häufen sich auch Falschalarme, auch auf der Grafschaft.

Gegen Laterne und Begrenzungsmauer


Nur kurz war die Sperrung der L 83 in der Kurve bei der Sparkasse zur Bergung des Unfallfahrzeugs. Foto: Thomas Schaaf.

Wieder Alarmierung für die Lantershofener Wehr: Vermutlich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit kam am Mittwochmorgen kurz nach 9 Uhr eine junge PKW-Fahrerin in einer Linkskurve der L83 in Ringen von der Straße ab und stieß mit ihrem Fahrzeug frontal gegen eine Lampe und eine Begrenzungsmauer. Laut Polizei war die Fahrbahn nach den morgendlichen Regenfällen rutschig. Die Unfallverursacherin wurde bei dem Aufprall leicht verletzt, ihr Fahrzeug hat nur noch Schrottwert. Auslaufende Betriebsstoffe wurden von den Wehren des Ausrückbereichs Mittlere Grafschaft gebunden und aufgenommen. Die L83 musste für die Bergung des verunglückten Fahrzeugs kurzfristig gesperrt werden.

Kühlende Wasserspiele und heiße Reibekuchen


Tag der offenen Tür der Lantershofener Wehr lockte zahlreiche Gäste

In Lantershofen ist es gute Tradition, dass die Kameraden der Feuerwehr am ersten Augustwochenende ihren Tag der offenen Tür, im Volksmund nur „Feuerwehrfest“ genannt, feiern. Den Termin hat man auch nach ständig wachsender Konkurrenz in der Vergangenheit beibehalten. Für Löschgruppenführer Rolf Ahrend und seine 16 Mitstreiterinnen und Mitstreiter im blauen Kittel bedeutet das Fest einiges an Arbeit. Und das, wo das Jahr ohnehin schon jede Menge Einsätze mit sich brachte. 25 Mal mussten die Kameraden der Lantershofener Löschgruppe bereits ausrücken. „Aber oft genug sind Fehlalarme darunter“, berichtete Ahrend. Auch Brandmeldeanlagen, die grundlos anschlagen, rufen die Wehren auf den Plan. Oft genug geschieht dies im Innovationspark Rheinland. Bei Haribo sind Wehren schon beinahe Dauergast.

Jung und Alt, hier die Ehrenabteilung der Feuerwehr Grafschaft, kamen auf ihre Kosten beim Tag der offenen Tür der Löschgruppe Lantershofen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Auch die ganz jungen Leute freuten sich über das Angebot mit Hüpfburg, Wasserspritzen und Feuerwehrautofahren.

Den Spaß am so wichtigen Ehrenamt nimmt die Einsatzfülle der Wehr aber nicht. Man hilft gerne und man feiert auch gerne mit den Lantershofenern und mit befreundeten Wehren. Die waren in großer Zahl zu Gast, Festzelt und Getränkestände an der Lantershofener Mehrzweckhalle wurden am Samstag von den Kameraden aus Ringen und Gelsdorf sowie vom Grafschafter Wehrleiter Achim Klein besucht. Zum Frühschoppen am Sonntag waren die Blauröcke aus Leimersdorf, Karweiler, Ahrweiler und Bad Neuenahr zu Gast.

Die Kameraden des Löschzuges Lantershofen vor ihrem Einsatzfahrzeug. Foto: Dirk Unschuld.

Gut besucht war am ersten Abend das Open-Air-Fest, auch wenn noch so mancher Platz im kleinen Festzelt vor dem Gerätehaus frei blieb. Manch einem war es wohl zu heiß. Die, die gekommen waren,  verbrachten ein paar gemütliche Stunden bei wehrtechnischen und anderen Gesprächen. Dazu waren kühle Getränke gefragt, am Imbiss warteten die Wehrleute und ihre Frauen mit den beliebten Reibekuchen auf. Sonntags gab es dazu ein üppiges Kuchenbuffet. Zudem standen am Sonntagnachmittag vor allen Dingen die kleinsten Festbesucher im Fokus, Hüpfburg oder Wasserspiele sorgten dafür, dass gar keine Langeweile aufkommen konnte. Mit einem Dämmerschoppen am Abend klang das Fest aus. Löschgruppenführer Rolf Ahrend und seine Mannen würden sich im Übrigen freuen, noch den einen oder anderen neuen Kameraden in ihren Reihen begrüßen zu können. Mitgliederwerbung wird auch weiterhin eine hohe Priorität bei der Wehr haben.

Am Spritzenhaus wird wieder gefeiert


Im Zelt vor dem Feuerwehrhaus an der Mehrzweckhalle ist gemütliches Beisammensein angesagt. Foto. Thomas Schaaf.

Lantershofener Wehr ist am ersten Augustwochenende aufs „Durstlöschen“ spezialisiert

Sie hatten in diesem Jahr schon viel zu tun, die Kameraden des Ausrückbereichs Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Grafschaft, zu dem auch die Löschgruppe Lantershofen unter der Leitung  von Rolf Ahrend gehört. Oft waren zu den unterschiedlichsten Zeiten die Sirene und kurze Zeit später das Martinshorn zu hören. Brände, Unfälle, Türöffnungen, auch Fehlalarme, das ganze Register von Einsätzen wurde in diesem Jahr bereits gezogen. Die „Lantershofener“ standen immer Gewehr bei Fuß und absolvierten dazu zahlreiche Übungen, um fit und auf dem neusten Stand der Technik zu bleiben.

Am ersten Augustwochenende ist der „Einsatz“ schon traditionell ein ganz anderer. Dann lädt die Wehr zu ihrem Tag der offenen Tür ans Spitzenhaus in der Graf-Blankart-Straße ein. Vor der Mehrzweckhalle besteht die Gelegenheit, im Festzelt oder „Open Air“ ein paar gemütliche Stunden zu verleben und dabei ins Gespräch zu kommen. Für die Versorgung mit reichlich Getränken sorgen die Wehrmänner, deren Partner sich zudem um das leibliche Wohl in deftiger und süßer Form kümmern werden.

Samstagabend, 4. August, werden wie Wehrmänner um 18 Uhr das erste Faß Bier anstechen, beim  Dämmerschoppen ist ebenso für Unterhaltung gesorgt, wie beim Frühschoppen am Sonntag, 5. August. Zu besichtigen ist an beiden Tagen zudem das Gerät der Lantershofener Wehr, auch wird so manche befreundete Wehr aus der Grafschaft oder der nahen Kreisstadt ihren Besuch machen und dabei ihre Einsatzwagen präsentieren. Klar, dass auch für die Kinder gesorgt ist, sie können sich auch der Hüpfburg und bei jeder Menge Spiel- und Spaßaktivitäten austoben. Getreu dem Motto: „Wir kommen zu Ihnen wenn's brennt, kommen Sie zu uns wenn wir feiern“, lohnt sich der Besuch bei der Feuerwehr in Lantershofen also. Daneben ist die Löschgruppe aber auch auf der Suche nach aktiven Kameraden.

Es kokelte unter dem fliegenden Dach


Zu einem Einsatz nahe Lantershofen wurden die Wehren des Ausrückbereichs Mittlere Grafschaft am Mittwoch kurz nach 14 Uhr gerufen. Am dortigen Birnenrundwanderweg kokelte eine aus einem großen Holzstamm bestehende Bank unter dem Aussichtsobjekt „Fliegendes Dach“ vor sich hin. Ein Passant hatte das Glimmen bemerkt und nach erfolglosem eigenem Löschversuch die Wehr alarmiert.

Richtung Fliegendes Dach an der Bahndammsbrücke rückte die Ringener Wehr aus. Fotos in diesem Bericht: Dirk Unschuld.
Der Brand hat eine große Holzbank unter dem Fliegenden Dach beschädigt.

Die Kameraden der Ringener Wehr löschten die Glut mittels Wasser aus dem Tank ihres Einsatzfahrzeugs und verhinderten so ein mögliches Feuer, dass auf Rindenmulch am Boden und die darüber liegende große Holzkonstruktion hätte übergreifen können. Warum der Baumstamm kokelte, war zunächst nicht auszumachen, Reste einer Zigarette oder andere Dinge, die auf fahrlässiges oder bewusstes Zündeln deuteten, fanden sich nicht. Da die Bank nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, ist aber auch eine Selbstentzündung unwahrscheinlich. Der entstandene Schaden dürfte mehrere hundert Euro betragen.

Ehrenabteilung ist immer noch einmalig


Verein der Ex-Grafschafter Wehrleute sucht in der Region seinesgleichen – Ehrenmitgliedschaft für Winfried Dietrich und Dieter Hardt

Es ist schon mehr als 20 Jahre her, als in der Grafschaft ein für die Region einmaliger Verein gegründet wurde. Damals hatte Winfried Dietrich die Idee, die wegen der Altersgrenze aus der Wehr ausgeschiedenen Kameraden nicht in eine Altersriege, sondern in einen eigenen Verein aufzunehmen. Hier fanden auch die Ehefrauen Zugang, es wurde vieles gemeinsam unternommen, bis hin zu mehrtägigen Ausflugsreisen. Den Vorsitz dieser Ehrenabteilung wollte Dietrich eigentlich nicht übernehmen, mangels Bewerber tat er es dann aber kommissarisch und blieb es 20 Jahre lang. Mit Dieter Hardt hatte er dann seit 2001 einen Kassierer an der Seite, beide bildeten zusammen den Vereinsvorstand, bis sie sich im vergangenen März endgültig zurückzogen. Dietrich und Hardt wurden nun im Rahmen eines Sommerfestes des Vereins im Lantershofener Winzerverein nicht nur gebührend aus ihren Ämtern verabschiedet, ihnen wurde zugleich die Ehrenmitgliedschaft angetragen.

Für den richtigen Rahmen des Festes sorgten Erich Krupp und Dietmar Ulrich. Der ehemalige Wehrleiter und der Ex-Kamerad aus Lantershofen bilden heute den Vorstand der Ehrenabteilung. Sie konnten sich über rund 60 Gäste und Vereinsmitglieder freuen, die sich nach einem Rundgang durch Lantershofen im Winzerverein trafen. Zwischen Kaffee, Kuchen und Buffet gab es hier Zeit, dem ausgeschiedenen Vorstand Danke zu sagen. Das tat zunächst einmal der aktuelle Wehrleiter Achim Klein, der das großartige Engagement von Dietrich und Hardt würdigte. In der Ehrenabteilung seien Kameradschaft und Zusammenhalt keine leeren Worthülsen, so Klein, der sich auch immer wieder über aktive Mithilfe und Beratung der heutigen Wehren durch die ehemaligen Kameraden freute. „Das war zuletzt bei einem Kellerbrand in Birresdorf der Fall“, berichtete der Wehrleiter. Klein verband seinen Dank mit dem der aktuell 212 Wehrleute der Grafschaft und wünschte sich vom neuen Vorstand ebenso viel Herzblut, wie von deren Vorgängern. Die größte Herausforderung der neuen Leitung dürfte nach Kleins Worten die Gewinnung entpflichteter Wehrleute für den Verein sein.

Nach einem kleinen Rundgang durch Lantershofen stärkte man sich im Winzerverein mit Kaffee, Kuchen und Buffet. Fotos in diesem Bericht: Elisabeth Prange.
Wehrleiter Achim Klein (links) dankte für großartiges Engagement, Kameradschaft und Zusammenhalt.

„Immerhin haben wir noch mehr Mitglieder, wie die Jugendfeuerwehr“, entgegnete Erich Krupp, der die Geschichte der Ehrenabteilung noch einmal Revue passieren ließ, angefangen bei der Gründung am 3. Juni 1997 im Gelsdorfer Gasthaus „Zur Tant“, wo neben Winfried Dietrich als Vorsitzender Bernd Münch zum Kassierer und Josef Henning zum zweiten Vorsitzenden gewählt wurden. „Die Vereinsidee war in der Region einmalig“, betonte Krupp und sieht in der Ehrenabteilung einen Vorreiter der Aktion „Älter werden in der Grafschaft.“ Noch heute sei keine Kommune im nördlichen Rheinland-Pfalz gegenüber ihren Ex-Kameraden derart aufgestellt.

Winfried Dietrich griff ebenfalls noch einmal zum Mikrofon und wünschte seinem Nachfolger einen tollen Start. Dietrich machte noch einmal klar, dass die Ehrenabteilung nach dem Partnerschaftsverein erst der zweite Verein der Grafschaft mit Mitgliedern aus allen Ortsbezirken war. Dem neuen Vorstand schrieb er ins Stammbuch, dass es auch künftig Mehrtagesfahrten geben solle und dass es diesem gelingen soll, ausgeschiedene Kameraden für die Ehrenabteilung zu gewinnen. Nächste Gelegenheit hierzu ist bereits am 18. August, wenn im Rahmen des Familiengrillfestes der Grafschafter Wehr neue Entpflichtungen anstehen.

Blitzeinschlag in Haus löst Feuer aus


Im Grafschafter Ortsteil Lantershofen hat am Freitagmorgen ein Blitz in ein Haus in der Straße "Zum Ahrweiler Berg" eingeschlagen und einen Großbrand ausgelöst. Die Bewohner konnten sich retten.

Der Brand aus Sicht des Hannefeldes, aufgenommen mit langem Teleobjektiv über die Dächer von Lantershofen hinweg, gut erkennt man auch den Maibaum in Kirchennähe. Foto: Jens Peltzer.
Blick vom "Ahrweiler Berg": Nach dem Löschen des Brandes wurde der ausgebrannte Dachstuhl provisorisch mit Plastikplanen abgedeckt. Foto: Thomas Schaaf.

Das starke Gewitter in den frühen Morgenstunden des Freitags hatte fatale Folgen. Die Bewohner des Hauses wurden kurz nach fünf Uhr durch einen ungewöhnlich lauten Knall geweckt. Danach hörten sie ein fortdauerndes und lauter werdendes Knistern am Haus. Der komplette Dachstuhl stand in Brand. Die drei Bewohner konnten sich unversehrt ins Freie retten. Sie waren auch durch einen Nachbarn alarmiert worden. Dieser hatte die Feuerwehr gerufen. Worauf die wegen eines mutmaßlichen Wassereinbruchs in Karweiler bereits besetzte Leitstelle in Ringen Sirenenalarm für die gesamte Gemeinde Grafschaft auslöste. Der Brand konnte durch kurz darauf eintreffende Feuerwehreinheiten der Grafschaft unter Einsatzleitung von Gemeindewehrführer Achim Klein rasch unter Kontrolle gebracht werden. Das Feuer wurde mit Strahlrohren von der Straße aus und über die Drehleiter aus der Luft bekämpft. Die Wehrleute mussten zudem große Teile des Dachs abdecken, um weitere Brandnester bekämpfen zu können. 

Nach ersten Schätzungen der Polizei dürfte der entstandene Schaden bei rund 100 000 Euro liegen. Im Brandeinsatz waren die Löschzüge der Feuerwehren der Gemeinde Grafschaft mit rund 90 Wehrleuten und elf Einsatzfahrzeugen, der Rettungsdienst und die Polizei Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bürgermeister Achim Juchem, der von Birresdorf aus nach Lantershofen geeilt war, dankte noch während des Einsatzes dem Studienhaus Sankt Lambertus. Denn dort wird die Familie, deren Haus durch den Brand unbewohnbar geworden ist, vorübergehend eine Wohnung beziehen. „Das ist echte Nachbarschaftshilfe“, sagte Juchem dem General-Anzeiger. Einsatzende: 10.30 Uhr am Freitagmorgen.

 

 

Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Lg Lantershofen


Der Vorstand und die Geehrten der Freiwilligen Feuerwehr Lantershofen, von links Marcel Uhl, Rolf Ahrend (Löschgruppenführer), Ludwig Klein (Silberjubilar), Christoph Weiler, Werner Fabritius (Silberjubilar), Matthias Schäfer und Harald Schäfer (stellvertretender Löschgruppenführer). Foto: Dirk Unschuld.

Werner Fabritius und Ludwig Klein für 25-jährige Feuerwehrzugehörigkeit geehrt

Eine Woche nach der alljährlichen Generalversammlung fand jetzt der traditionelle Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr, Löschgruppe Lantershofen statt. Dabei standen vor allem die Ehrung zweier Jubilare im Vordergrund. Seit nunmehr 25 Jahren leisten Werner Fabritius und Ludwig Klein ihren ehrenamtlichen und für die Gesellschaft unverzichtbaren Dienst in der Lantershofener Wehr, was Löschgruppenführer Rolf Ahrend mit entsprechenden Urkunden und Präsenten würdigte. Gewürdigt wurde auch Franz-Josef Simons, der nach vielen Jahren aktiver Vorstandstätigkeit im Rahmen der Generalversammlung aus dem Führungsgremium ausgeschieden war. Darüber hinaus dankte Rolf Ahrend den Feuerwehrfrauen für ihre tatkräftige Unterstützung, vor allem im Rahmen des alljährlichen Feuerwehrfestes.

Ein deftiges Abendessen und eine dank zahlreicher Sponsoren überaus attraktive Tombola waren weitere Programmpunkte des Kameradschaftsabends. Auch ein Rückblick auf das Feuerwehrjahr 2017 durfte nicht fehlen. So rückten die Lantershofener Blauröcke im vergangenen Kalenderjahr zu insgesamt 18 Alarmierungseinsätzen aus, davon elf Brandeinsätze und sieben Hilfeleistungen. Hinzu kommen noch vier Zugbegleitungen, beispielsweise bei Karnevals- oder St. Martins-Umzügen. 17 aktive Wehrleute sind aktuell bei der Freiwilligen Feuerwehr Lantershofen aktiv, die sich über Neuzugänge und Nachwuchs freuen würde. Wer am Dienst in der Feuerwehr interessiert ist, findet die Übungspläne samt Termine entweder am Feuerwehrhaus (Mehrzweckhalle/Ursulahaus) oder im „Glaskasten“ an der St. Lambertus Kirche.