1000 Jahre Lantershofen


Geschichte im Jubiläumsjahr

Unvergessliche Tage der 1.000-Jahr-Feier in Lantershofen


Im Namen der Bürgervereinigung Lantershofen e.V. bedanke ich mich aufs Allerherzlichste für die hinter uns liegenden Ver­anstaltungen aus Anlass der urkundlichen Erwähnung unseres Heimartortes vor 1.000 Jahren. Mein erster und ganz besonderer Dank gilt dem Organisati­onsteam um Leo Mattuscheck, unseren Ortsvorsteher. Unzählige Stunden hat dieses Team Ideen entwickelt, geplant und organisiert. Die Arbeit hat sich gelohnt. Das Team konnte ganz Lantershofen mobilisieren, diverse Musikgruppen organisieren und sogar den Erzbischof von Bamberg von der Idee begeis­tern, in Lantershofen an Christi Himmelfahrt ein Pontifikalamt zusammen mit unseren Priestern von der Burg zu zelebrieren sowie den Landrat, den Bürgermeister der Gemeinde Grafschaft, diverse Ortsvorsteher und weitere Personen aus dem Gemein­derat bewegen, der Einladung zum Festakt am letzten Sonntag Folge zu leisten.

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick zelebrieret mit unseren Priestern von der Burg ein von den Junggesellen-Schützen begleitetes Pontifikalamt. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Erzbischof Schick nimmt nach dem Pontifikalamt am Festzug durch das Dorf mit den Bürgern und Junggesellen-Schützen teil.

Der Dank der Lantershofener, sicherlich auch vielfach ausgespro­chen, dokumentierte sich in dem überwältigenden Besuch der einzelnen Veranstaltungen, sei es bei der Eröffnungsveranstaltung im Januar im Saal des Winzervereins, sei es bei den heiligen Mes­sen wie der Hubertusmesse, Pontifikalamt mit Erzbischof Ludwig Schick oder Ökumenischer Gottesdienst, zelebriert von Pastor Burg und der evangelischen Pastorin Smidt-Kulla. Auch die vom „Kulturlant“ aus Anlass der 1.000-Jahr-Feierlichkeiten georderte BAP-Coverband „MAM“ verzeichnete ein volles Haus im Saal des Winzervereins. Am Samstag besuchte die Lantershofener Bevölkerung in großer Anzahl die offenen Höfe. Am letzten Sonn­tag verzeichnete der Festakt wiederum einen bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Winzervereins. Ich finde diese begeisterte Anteilnahme an den einzelnen Veranstaltungen stellt auch ohne Worte ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren dar.

Bei gutem Wetter herrscht nach dem Pontifikalamt gute Laune im Burghof beim Gespräch zwischen Erzbischof Schick (Mitte), Schützenkönig Mathias Schopp (2.v.r.), Regens Dr. Volker Malburg (r.), Robin Grießel (l.) und Subregens Philip Peters.
Bereits am 12. Mai fand in der Lambertuskirche eine vielbeachtete, überfüllte Hubertusmesse mit den Klängen der Parforcehorngruppe Euskirchen statt. Anschließend stellt die Jägerschaft den Bürgern ein "Wildes Rahmenprogramm" mit sehr intrerssanten Infos zu Bienen, Hunden, Wild und einem echten Uhu vor.

Bedanken möchte ich mich neben dem Organisationsteam und der Lantershofener Bevölkerung für ihre Begeisterung und zahlreiche Teilnahme an den Feierlichkeiten unseres Jubiläums auch bei all denen, die durch ihren körperlichen Einsatz zum Gelingen dieser Festlichkeiten beigetragen haben. Ich denke hieran die Personen, die ihre Höfe hergerichtet und einen ganzen Tag lang die Gäste bewirtet haben. Ich denke an die vielen Helfer, die erforderlich waren, um den Saal zu bestuhlen und herzurichten, die Zelte auf- und abzubauen und zu bestuhlen sowie die vielen anderen notwendigen, aber im Hintergrund der Festivitäten zu verrich­tenden Arbeiten. Hierfür auch aus der Sicht der Lantershofener Bürgervereinigung ein herzliches Wort des Dankes. Nicht vergessen möchte ich aber auch die Chöre von Lantershofen und die Lantershofener Musikfreunde. Sie haben wochenlang geprobt, um einen immensen Beitrag zu unserer Jubiläumsfeier zu leisten. An dieser Stelle darf auch nicht vergessen werden unsere Musikgruppe Cantamus. Alle Mitglieder dieser Gruppen haben dazu beigetragen, dass die Festivitäten auch musikalisch zu einem Höhepunkt im Lantershofener Dorfleben wurden.

Am Freitag nach Christi Himmelfahrt war der Winzerverein beim MAM-Konzert sardinendosenvoll.
Im Hofe der Eifeldestillerie waren neben dem Hausherren mit seinen Destillat-Spezialitäten am Jubiläumssamstag auch die Junggesellen-Schützen mit ihrem gemütlichen Zelt und einer tollen Ausstellung von Gesellschaftsutensilien wie Uniformen, Säbeln, Zeptern und Bildern vertreten.

Mein ganz besonderer Dank gilt aber auch den Junggesellen. Diese sind, wie allgemein bekannt ist, der Lantershofener Bürger­vereinigung besonders ans Herz gewachsen und haben wieder einmal überzeugend dem Ruf Folge geleistet, unseren Jubiläums­veranstaltungen ein besonderes Gepräge zu geben. Es war, jedenfalls für mich, besonders beeindruckend, wie sie in der Destillerie des Peter-Josef Schütz museumsähnlich das Jung­gesellenleben über viele Jahrzehnte dargestellt haben. Einmalig in unserer Geschichte war das von der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft organisierte kombinierte „Schwenken“ einiger ehemaliger Fähnriche mit dem amtierenden Fähnrich Markus Fabritius.

Kleiner Ausschnitt aus der Ausstellung der Junggesellen-Schützen im Verkaufsraum der Destillerie. Beeindruckend waren auch die Silberketten der Könige, die von Moses-Schaufensterpuppen mit den vereinseigenen grün-weißen Uniformen vorgeführt wurden.
Im Hofe Heinz Schütz war der Bär, wenn nicht sogar der Teufel los. Musikalisch und gesellig ging es mit den zwei Blasorchestern Calmbach und Lantershofen dort den ganzen Jubiläumssamstag bei bester Stimmung rund.

Ein besonderer Dank gilt auch Thomas Schaaf, der in hunderten von Stunden die Geschichte von Lantershofen nachempfunden und festgehalten hat. Dies gilt sowohl für das Schrifttum als auch für das Bildmaterial. Diese unermüdliche jahrelange Arbeit, auch als Chronist der Bürgervereinigung, hat ihn schließlich in die Lage versetzt, als viertes Buch der Reihe „Dorf in der Zeit - Lantersho­fen“ den ersten Band der Lantershofener Chronik bis zum Jahr 1948 zu erstellen. Auch dies war neben den Recherchen eine großartige Leistung, die er zusammen mit seinem Sohn Roland Schaaf und den beiden Co-Autoren Stefan Dünker und Dirk Un­schuld erbracht hat.

Die vier unter der Autorenschaft von Thomas Schaaf von der Bürgervereinigung herausgegebenen Bücher aus der Reihe "Dorf in der Zeit - Lantershofen". Das neue Buch 4 kann man arbeitstäglich in der Eifeldestillerie oder im Büro der Kettiger Thonwerke beziehen. Auch Restbestände der drei Vorgängerbücher aus der Buchreihe können - soweit der Vorrat reicht - noch erworben werden. Alle Bücher kosten 15,- € pro Stück. Foto: Dirk Unschuld.
Anlässlich der Herausgabe des vierten Buches rechtzeitig zum 1000-jährigen Jubiläum freuen sich am Vorverkaufstag Bürger-Vorsitzender Erich Althammer (l.) mit Roland Schaaf (r.), der das Layout des Buches erstellt hatte, Kaiser Heinrich II. (Thomas Schaaf) als Verkaufsförderer des neuen Buches vorzustellen. Heinrich II. hatte zu verantworten, dass Lantershofen mit der Unterzeichnung einer Urkunde schon im Jahr 1019 aus dem Dunkel der Geschichte hervortrat. Foto: Dirk Unschuld.

Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich auch die Festschrift, die seitens des Organisationsteams aus Anlass unseres Jubiläums vorgelegt wurde. Sie bietet hochinteressante Informationen über unser Heimatdorf und seine Geschichte. Die künstlerische Darstel­lung trägt ebenso wie die gesamte Werbung für das Jubiläumsjahr die unverkennbare Handschrift von Elmar Zillgen. Ein herzliches Dankeschön gilt auch all denen, die an dieser Festschrift mitge­wirkt haben. Die bisherigen Veranstaltungen in unserem Jubeljahr haben die Dorfgemeinschaft gestärkt und gefestigt. Die vielen Gespräche haben uns wieder ein Stück näher gebracht in einer Zeit, in der immer weniger miteinander gesprochen wird. Insbesondere aus diesem Grunde waren die bisherigen Festveranstaltungen so wichtig und wertvoll, dass ich es nicht versäumen wollte, im Namen der Bürgervereinigung und, wie ich denke, aller Lantershofener ein herzliches Wort des Dankes an alle zu richten, die zu diesem phantastischen Erfolg beigetragen haben.

Erich Althammer,  Vorsitzender der Bürgervereinigung Lantershofen

Filmchen „Kaiser Heinrich II.“ wird nochmals vorgeführt


Kaiser Heinrich II. (Thomas Schaaf) war zur Buchvorstellung während der "Freitagsöffnung" erschienen. Erich Althammer (l.) dankte Roland Schaaf (r.) für den Satz und das Layout des Buches. Foto: Dirk Unschuld.

Vortrag zur Lantershofener Geschichte sehr gut besucht

Gut angekommen war am Freitag, 24.5. bei den Gästen des Trägervereins der Vortrag des langjährigen Chronisten der Bürgervereinigung Lantershofen, Thomas Schaaf. In der übervollen ehemaligen Kneipe des Winzervereins hatte Schaaf im Rahmen der zumeist kulturellen „Freitagsöffnung“ mit einem kurzweiligen Abriss aus der Lantershofener Geschichte seine Zuhörer in Bann gehalten. Grundlage des Vortrags war die unter seiner Autorenschaft von der Bürgervereinigung herausgegebene neue Chronik (Band I), aus der er mittels Beamer-Präsentation auch einige Seiten vorstellte und hieraus zitierte. Erich Althammer, Vorsitzender Bürgervereinigung, freute sich über das große Interesse an der Lantershofener Geschichte.

Als interessante Zugabe konnte Schaaf ein kleines 7-Minuten-Filmchen über Kaiser Heinrich II. vorführen, der im Jahr 1019 Lantershofen mit seiner Schenkungsurkunde aus dem Dunkel der Geschichte hervorholte. Mit dunkler Leinwand und dem vertrauten Geläut der Lambertuskirche, deren älteste Glocke immerhin aus dem Jahr 1458 stammt, beginnt der Videoclip; derweil liest Kaiser Heinrich den Beginn des lateinischen Urkundentextes vor: „Lantherishoff nome est predii – Lantershofen ist der Name des Grundbesitzes…” Das Video stellt Kaiser Heinrich II. und die Urkunde von Lantherishoff aus dem Jahr 1019 vor, wobei Heinrichs geschichtliche Vita eingebettet ist in schöne Landschaftsbilder aus Lantershofen. Ergänzt werden die geschichtlichen Informationen zu Heinrich II. durch einen Hinweis des Kaisers auf das neue Buch. Im Filmchen hat Heinrich eigens sein altes farbenprächtiges gelb-blaues Krönungsgewand angelegt.

In ihrer Schneiderwerkstatt schneidet Bianka Köhne das gelbe Gewand von Kaiser Heinrich II. zu. Foto: Thomas Schaaf.
Der blaue Umhang des Krönungsgewandes von Kaiser Heinrich II. ist schon fertig. Foto: Thomas Schaaf

Schneiderin Bianka Köhne aus Heimersheim (verlaine-gewaender.de) hat es nach dem Krönungsbild aus dem Regensburger Sakramentar gefertigt. Zu sehen sind im Filmchen auch die Heilige Lanze und das Reichsschwert, die Insignien seiner kaiserlichen Macht. Andreas Kriechel aus Karweiler hat die Lanze geschmiedet. Darsteller von Heinrich ist Thomas Schaaf, der auch die Idee zum Video-Clip hatte. Helmut Kappen spricht markant die Drehbuchtexte. Den Auftrag zur fachlichen Umsetzung des filmischen Konzeptes erhielt Laurin Beißel aus Oeverich mit seiner Medienproduktion Weirdframe.

Wegen des großen Anklangs will der Trägerverein des Winzervereins im Rahmen der „Freitagsöffnung“ das Filmchen Heinrich II. am 28. Juni 2019 um 20.30 Uhr nochmals vorführen. Geöffnet ist der Gastraum ab 19.00 Uhr. Auch sind hier die neue Chronik Band I und die drei Vorgängerbücher erhältlich.   

Zusätzlich wird auf der Leinwand und dem Bildschirm an der Theke das Vorführgerät in einer Endlosschleife Fotos von den Diamant-Hochzeiten Schiffbauer (Juni 2019) und Kappen (2009) zeigen. Wer möchte, kann sich die Bilder gerne anschauen, wer gerne in Ruhe sein Bierchen oder Wein weiter trinken möchte, kann dies natürlich auch tun. Es gibt also auf der Freitagsöffnung im Winzerverein am 28. Juni ab 19.00 Uhr etwas Besonderes zu sehen und natürlich kann man dann auch die neue Chronik erstehen. Herzliche Einladung.

Feste feiern in urigen Höfen


Bei Paella, Maubich und Birnenbränden kamen viele Menschen zusammen

Am dritten Tag der Feierlichkeiten „1000 Lantesche Jahre“ standen die Gäste von auswärts im Vordergrund. Da präsentierte sich Dorf von seinen besten Seiten, denn zahlreiche Höfe, von denen einige oftmals nicht zu sehen sind, hatten ihre Tore geöffnet und boten bunte Programme an.

Mario Fuchs vom Autohaus Fuchs erklärt sein Rennauto interessierten Gästen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Petra und Peter-Josef Schütz (von links) stellen ihre Produkte und Sonderdestillate aus der Eifeldestillerie vor.

In der ehemaligen Brennerei Fuchs, in der jetzt ein Autohaus beheimatet ist, informierte Mario Fuchs unter dem Stichwort „Lantershofen im Rennen“ über seinen persönlichen Rennerfolge, aber auch über die Möglichkeiten für Kinder, im Rennsport tätig zu werden. Dazu gab es leckeren Döppekooche. Gleich nebenan bei Christel Wronka wurde gesunden, der Chöre des MGV Cäcilia hatten hierhin zum offenen Singen eingeladen.

Alt-Tambourcorps-Leute haben nichts verlernt: schmissige Marschmusik aus dem Junggesellen-Repertoire haben sie allemal noch bestens drauf.
In der Eifeldestillerie sind die Junggesellen-Schützen mit einer tollen Ausstellung zu Gast.

Zwei Häuser weiter drehte sich bei Christian Althammer alles um den Weinbau, alte und neue Gerätschaften wurden präsentiert, ins Glas gab es bei sommerlichen Temperaturen kühle Weine von der Ahr. Gleich neben der Küche hatte Reinhard Schütz seinen urigen Bauernhof geöffnet, mit Unterstützung des Tischtennisvereins TTC Karla gab es hier eine riesige Pfanne Paella, die Antonio Lopez aus Remagen gestiftet hatte. Die 70 Portionen waren schnell vergriffen. Und im Hof Scholl wurden die Besucher mit Knobi-Brot und Sekt begrüßt, um sich anschließend in der dortigen Kreativwerkstatt anschauen zu können, was dort die Woche über getöpfert und gebastelt wird.

Bei Christian Althammer (rechts) im Hof geht es um den Weinbau an sich und seine gekühlten Produkte.
Im Hofe Wronka treffen sich Musik, Geselligkeit und Gesang nach dem Motto: Es singe, wem Gesang gegeben.

Musik gehörte natürlich auch zum Fest, dass zahlreiche Besucher anlockte. Im Hof der Eifeldestillerie waren die Junggesellen-Schützen zu Gast, die ein eigenes Tambourcorps unterhalten. Das konzertierte ebenso, wie das Corps der befreundeten Junggesellen aus Ahrweiler. In einer selten zu sehenden Ausstellung waren traditionelle Dinge der Gesellschaft, Uniformen, Königssilber oder Offizierssäbel zu sehen, dazu ließ man es sich bei Birnen-Quiche oder Maubich gutgehen.

Im Hof der Kreativwerkstatt Scholl bieten Marianne und Menn Scholl neben Infos zur Werkstatt auch Knobi-Brot und Sekt an.
Zwischendrin startet um 15.00 Uhr der 1. Grafschafter Birnenlauf mit weit mehr als 150 Läuferinnen und Läufern.

Am längsten geöffnet hatte der Hof von Heinz Schütz am östlichen Dorfrand, wo die Musikfreunde Lantershofen mit ihren Gästen, der Orchestervereinigung Calmbach aus dem Schwarzwald, um die Wette und gerne auch kombiniert Konzerte gaben. Hier saß man bis spät in den Abend beisammen.

Vor dem Hof Renate und Heinz Schütz hat Nachbar Matti Jüris seinen alten Hanomag-Traktor dekorativ aufgestellt.
Mächtig legt sich auch die Orchestervereinigung Calmbach aus dem Schwarzwald musikalisch und gesellig ins Zeug. Hofherr und -frau Heinz und Renate Schütz klatschen begeistert Beifall.

Lantershofen feiert am zweiten seiner Jubiläumstage gleich drei Geburtstage


„Häng de Fahn eruss“

Tag zwei der Feierlichkeiten „1000 Lantesche Jahre“ gehörte den Fans des Kölschrock und wurde vom Verein „Kulturlant“ gestaltet. Der hatte gleich dreifachen Grund einzuladen: das „1000-jährige“ im Dorf, selbst wird man in 2019 fünf Jahre alt. Aufhänger eines tollen Konzertabends aber war, dass vor 25 Jahren die Kölschrocker von „BAP“ vier Tage in Lantershofen für ihre Deutschlandtour probten und dort auch ein Konzert gaben, und zwar unter dem Pseudonym „Der Sieben ´Ühnchen“, damit nicht auf einmal tausende BAP-Fans vor dem Winzersaal stehen.

Gute Stimmung vor und im Saal des Winzervereins, wo gerade die Vorband "Schank" das Publikum aufwärmt. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Proppevoll - das leitet sich übrigens von strammsitzendem "Pfropfen" ab - ist der Winzerverin, kaum kann man sich nach vorne kämpfen.

Dort freuten sich am Freitag mehr als 400 Kölschrock-Getreue auf „MAM“, die wohl beste Tribute-Band der Kölner, die mit Klaus Drotbohm einen Sänger mit beinahe identischer Stimme, wie der des Wolfgang Niedecken hat. Somit was alles für eine große Party gerichtet, zumal Kulturlant den Fans mit der Band „Schank“ und deren Tresen-Folk noch einen Aufwärmer vorsetzte, der gleich für gute Stimmung sorgte und das Publikum bestens für das MAM-Konzert einstimmte.

„MAM“, die wohl beste Tribute-Band aus Köln, die mit Klaus Drotbohm einen Sänger mit beinahe Nidecken-Stimme hat.
Das BAP-Feeling ist wieder da, textsicher singen die Gäste mit.

„Ne schöne Jrooß“ oder die Story vom „Müsli Man“, „Waschsalon“, „Zehnter Juni“, „Nemm mich met“ oder „Anna.“ Ein Gassenhauer der Kölner folgte dem anderen. Balladen, wie „Liebesleed“, „Helfe kann dir keiner“, „Wellenreiter“ und vor allem „Jupp“ klangen aus mehr als 400 Kehlen. Sänger Drotbohm hörte man immer nur „Wahnsinn, was hier los ist“, sagen. Und dann die Kracher im BAP-infizierten Lantershofen: „Verdamp lang her“, „Kristallnaach“ oder „Do kanns zaubere.“

Kracher im BAP-infizierten Lantershofen ist „Verdamp lang her“.
Die viele Gäste des Grafschafter Kulturzentrums sind mit vielen Autos angereist und haben einen sehr vergrößerten Parkplatz vorgefunden. Der Gemeinde Grafschaft sei dank.

Mehr als drei Stunden lang, ohne Pause, spielten MAM auf ihr Publikum ein, das von einer Begeisterungswelle zur anderen schwappte. Da folgte man am Ende auch gerne der Jubiläumsbitte der Festreigen-Veranstalter, die MAM nochmals bekräftigten: „Häng de Fahn eruss.“MAM konnten sich also in einen bestens gerichteten Saal begeben, mit dem ersten Textfetzen von Klaus Drotbohm schien das einstige BAP-Feeling wieder da. Die dicht gedrängten Gäste, mancher von ihnen noch im 25 Jahre alten Tour-Shirt der „7 Ühnchen“, waren textsicher, nahm Drotbohm teilweise die Arbeit ab und feierten die Cover-Band, als wären es die Originale. Die Stimmung auf und vor der Bühne war großartig, zumal MAM kein einziges der bekannten Stücke aus der Ära des „Major“ Heuser als Songschreiber von BAP ausließen.

„Ne schöne Jrooß“ oder die Story vom „Müsli Man“, „Waschsalon“, „Zehnter Juni“, „Nemm mich met“ oder „Anna.“ Ein Gassenhauer der Kölner folgte dem anderen. Balladen, wie „Liebesleed“, „Helfe kann dir keiner“, „Wellenreiter“ und vor allem „Jupp“ klangen aus mehr als 400 Kehlen. Sänger Drotbohm hörte man immer nur „Wahnsinn, was hier los ist“, sagen. Und dann die Kracher im BAP-infizierten Lantershofen: „Verdamp lang her“, „Kristallnaach“ oder „Do kanns zaubere.“ Mehr als drei Stunden lang, ohne Pause, spielten MAM auf ihr Publikum ein, das von einer Begeisterungswelle zur anderen schwappte. Da folgte man am Ende auch gerne der Jubiläumsbitte der Festreigen-Veranstalter, die MAM nochmals bekräftigten: „Häng de Fahn eruss.“

Wo kann man die neue Chronik Lantershofen Band 1 kaufen?


Die vier von der Bürgervereinigung herausgegebenen Bücher aus der Reihe "Dorf in der Zeit - Lantershofen". Rechts sehen wir den Band I der Chronik Lantershofen mit 688 Seiten (2019). Foto: Thomas Schaaf.

Die neue, reich bebilderte Chronik Lantershofen Band I mit 688 Seiten kann man in der Eifel-Destillerie, Schmittstraße 3 bei Peter-Josef Schütz (15 € / Stk) und  im Büro der Kettiger Thonwerke in der Thonwerkstraße 1 - so lang der Vorrat reicht - und kleine Restbestände der drei Vorgängerbücher während der Bürozeiten (Mo-Do 8-12 Uhr und 13-16 Uhr Tel. 26023) erstehen. In Lantershofen bringt die Bürgervereinigung auf Wunsch Bücher gerne auch nach Hause, wenn Buchwünsche bei Thomas Schaaf vorher telefonisch (0175-5628621) oder per Mail (thomas.schaaf<ät>lantershofen.de) angemeldet werden. Versand per Post zuzüglich der Postgebühren ist auch möglich.

Bamberger Erzbischof gab Festauftakt würdigen Rahmen


Die Feiertage zu „1000 Lantesche Jahre“ begannen am Donnerstag

Einen ganz besonderen Schirmherrn hatten die Auftaktfeiern des Festreigens „1000 Lantesche Jahre“ am Donnerstag. Der Erzbischof der Diözese Bamberg, Ludwig Schick, war in die Grafschaft gereist, um mit den Lantershofenern und ihren Gästen zu feiern. Und so stand der erste Tag des Festreigens ganz im Zeichen der Kirche. Kein Wunder, feiert man in Lantershofen doch derzeit die 1000-jährige Wiederkehr der Schenkung des Ortes durch Kaiser Heinrich II. an das Bamberger Kloster Michelsberg. Seinerzeit war dem dortigen Abt die Reise zum Empfang der Schenkung nach „Lanterishoffe“ sicherlich zu mühsam gewesen.

Die Junggesellen-Schützen eröffnen mit klingendem Spiel und Zug durch das Dorf am Donnerstagmorgen den Festreigen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick zieht segnend in die Lambertuskirche ein.

Erzbischof Schick aber war gerne gekommen, zumal er den Ort mit seinem interdiözesanen Priesterseminar auf Burg Lantershofen regelmäßig besucht und kennt. Mit dabei hatte er den Abtsstab des Klosters, der heute sein Bischofsstab ist und der als einziger Bischofsstab in Bayern die Säkularisierung im 18. Jahrhundert überlebte. Nicht dabei hatte er die 1000-jährige Schenkungsurkunde, diese existiert nicht mehr, es gibt nur noch Abschriften. Also wurde es nichts mit der geplanten Rückgabe der Schenkung, auch weil Kirche und Lantershofen den Blick lieber in die Zukunft lenken wollen, die Schick in seiner morgendlichen Predigt ausführte. Sorgen bereiten ihm da aber die zentrifugalen Kräfte in allen öffentlichen und privaten Lebensbereichen, so der Erzbischof. Er erinnerte nur zu gerne an das Werk Kaiser Heinrichs II., dem die Gemeinschaft der Gesellschaft ein wichtiges Anliegen war.

Mit einem Schlusslied beenden Konzelebranten und Festgemeinde den Jubiläumsgottesdienst.
Schützenkönig Mathias Schopp nimmt mit dem Tambourcorps seine Eminenz Erzbischof Dr. Ludwig Schick zum Jubiläumsumzug durch das Dorf in die Mitte. Im Hintergrund freut sich die hohe Geistlichkeit von Burg Lantershofen mit (v.l.) Subregens Philip Peters, Regens Dr. Volker Malburg und Prof. Dr. Josef Freitag über das Geschehen.

Nach dem Festhochamt ging es für rund 200 Feiernde zum öffentlichen Gartenfest auf Burg Lantershofen. Im Schatten der Kirche luden die Brötchesmädchen zum Sektempfang, man kam später bei Spießbraten und Bier unter freiem Himmel zusammen. Die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft, die dem hohen kirchlichen Ehrengast schützendes Geleit gegeben hatte, spielte zum Ständchen, Fähnrich Markus Fabritius zeigte sein Können an der Schwenkfahne. Die vor einem halben Jahrhundert gegründete Band „Cantamus“, die sich eigentlich aufgelöst hatte, kam noch einmal zusammen und präsentierte neben ihrem Schwerpunkt der Neuen Geistlichen Lieder auch Songs von Peter Maffay und den Bläck Fööss. Zudem nutzten Ortsvorsteher Leo Mattuscheck, der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Erich Althammer und der Regens des Studienhauses St. Lambert, Volker Malburg, die Gelegenheit, Erzbischof Schick mit Lantershofener Literatur und bestem Ahrwein für dessen Besuch zu danken.

Das hat es in Lantershofen noch nicht gegeben: Ein Erzbischof zieht mit den Junggesellen-Schützen durch das Dorf zum Burghof und Burggarten.
Im Burggarten herrscht bei gutem Wetter gute Stimmung beim Sektempfang durch die Brötchesmädchen.

Am Mittag waren gut 100 Gäste der Einladung des Regens zu einem kurzen Vortrag über die Geschichte der Burg Lantershofen gefolgt. Hier wurde 1939 die Arbeit der Bonner Jungenschule des Apostolats für Priester- und Ordenberufe fortgesetzt, es folgte 1972 mit Unterstützung des Trierer Bischofs Stein und des Kölner Kardinals Höffner die Umwandlung in ein Priesterseminar für Spätberufene auf dem dritten Bildungsweg. 500 heutige Priester aus Deutschland und angrenzenden Staaten büffelten einst in Lantershofen Latein oder Kirchengeschichte. Bei Kaffee und Kuchen klang das Gartenfest aus, im Winzerverein wurde noch bis spät in den Abend hinein weitergefeiert.

Thomas Schaaf (l.), langjähriger Chronist der Bürgervereinigung Lantershofen und deren Vorsitzender Erich Althammer verkaufen die neue Chronik, ein geschichtliches Druckwerk mit 688 Seiten und Restposten der drei Vorgängerbücher dank Spendern für nur 15 Euro. Foto: Gerd Weigl.
In der Aula des Studienhauses bedanken sich Bürgervereinsvorsitzender Erich Althammer (r.) und Ortsvorsteher Leo Mattuscheck (Mitte) mit je einem Exemplar der neuen Chronik und der Festschrift bei Erzbischof Ludwig Schick für dessen Mitwirkung beim Jubiläumsfest.

Großer Andrang auf die Dorfchronik


Lantershofens Geschichte bis zum Jahr 1948 in einem Buch

688 Seiten dick, 1.750 Gramm schwer: in Lantershofen ist der erste von zwei Teilen einer Dorfchronik erschienen. Zusammengetragen und geschrieben wurde sie von Thomas Schaaf unter tatkräftiger Mitarbeit seines Sohnes Roland sowie Stefan Dünker und Dirk Unschuld. Herausgeber ist die Bürgervereinigung Lantershofen. Am vergangenen Freitag wurde das Werk im Winzerverein des Ortes vorgestellt. An die 100 Lantershofener saßen im dortigen Gastraum dicht an dicht nebeneinander und hörten der Vorstellung zu, mehr als 150 Chroniken wurden schon am ersten Abend verkauft.

Die Buchpräsentation und das nachfolgende 7-Minuten-Filmchen über Kaiser Heinrich II. fanden große Beachtung. Fotos in diesem Bericht: Dorothee Schaaf. Bildunterschriften: Thomas Schaaf.
Über die neue Chronik und seine Entstehung berichtete der langjährige Chronist der Bürgervereinigung Thomas Schaaf. In der Hand hält er die Schulchronik des Volksschullehrers Jakob Diederich, die noch in handschriftlicher Sütterlinschrift abgefasst ist. Sie war eine wichtige Grundlagen für das neue Buch.

Es dürften an die 20 Jahre sein, die sich Thomas Schaaf mit der Chronik befasste. Jahre, in denen er in seiner Eigenschaft als Chronist der Bürgervereinigung alles sammelte und zusammentrug, was über die Geschichte Lantershofens zu erfahren war. Natürlich die handgeschriebenen Chroniken, die die Dorflehrer in früherer Zeit verfassten. Kaum ein Speicher in Lantershofen, auf dem alte Bilder oder Dokumente lagern könnten, war vor dem umtriebigen Chronisten sicher. Zeitzeugen wurden befragt und all das, was in anderen Werken bereits Erwähnung fand oder in Zeitungsarchiven lagerte, gesammelt. Erschienen ist die neue Chronik als viertes Werk der Serie „Dorf in der Zeit – Lantershofen.“ Alle vier Werke wurden von Schaaf initiiert und verfasst. Dank einer Fülle von Geldgebern ist auch das neue Werk für jedermann erschwinglich. Wenn Lantershofen am kommenden Wochenende das 1000-jährige Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung feiert, wird die Chronik für 15 Euro erhältlich sein, am Vorstellungstag kostete sie lediglich 1019 Cent.

Nach dem Filmchen über und mit Heinrich II., verkörpert von Thomas Schaaf, geht es nahtlos über zum Chronikverkauf, den Kaiser Heinrich II. im seinem gelben Gewand und blauem Umhang zusammen mit Erich Althammer durchführt.
Zuvor bedankte sich "Kaiser Heinrich" mit Überreichung des ersten Druckexemplares der neuen Chronik bei Roland Schaaf (rechts), der den Satz und das Layout für die Chronik ehrenamtlich übernommen hatte. Auch für die beiden Vorgängerbücher schon hatte Roland Schaaf verantwortlich gezeichnet.

Zum Verkauf schlüpfte der Autor in ein Kostüm, das Kaiser Heinrich II. darstellte und erinnerte an besagte Urkunde, mit der der Kaiser im Jahr 1019 die Schenkung des Ortes „Lanterishoffe“ mit seinen Äckern, Wiesen und Wäldern dem Kloster Michelsberg im neu gegründeten Bistum Bamberg schenkte. Zuvor hatte Schaaf die Inhalte der Chronik und das Zustandekommen des Werks in einem unterhaltsamen Vortrag vorgestellt. Erich Althammer, der Vorsitzende der Bürgervereinigung, dankte Schaaf für dessen unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz für Lantershofen. „Die vorliegende Sammlung fundierter Quellen zur Lantershofener Geschichte bis zur Währungsreform 1948 soll das Interesse an den Geschehnissen im und um das Dorf herum lebendig halten und wichtige und auch manch unwichtige Begebenheit für uns und die Nachwelt erhalten“, so Althammer.

Kaiser Heinrich II. alias Thomas Schaaf und Erich Althammer laden ein zum Buchkauf für 1019 Cent. Schnell ist der Vorrat vergriffen, Nachschub muss herbeigeschafft werden. An die 150 Bücher gingen schon weg.
Auch von einem Restbestand der alten Bücher 1,2 und drei der Serie "Lantershofen - Dorf in der Zeit" gingen noch etliche über den Verkaufstresen. "Kassierer" und Bürgervereinsvorsitzender Erich Althammer zeigte sich sehr erfreut über das Verkaufsergebnis.

Die Chronik beginnt mit der frühzeitlichen Geschichte Lantershofens, dem Ort soll eine keltische Siedlung zugrunde liegen. Die Geschichte des Ortes liegt tatsächlich so weit zurück, dass der Zeitpunkt einer ersten Besiedlung nicht mehr feststellbar ist. Gefundene Tonscherben deuten aber auf eine mögliche Besiedlung noch weit vor der Keltenzeit hin. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1019 zurück, Abschriften der Urkunde liegen noch vor, das Original ist nicht vorhanden. Markus Wiegend und Alexander Maul von der Philipps-Universität in Marburg haben die Urkunde und weitere Urkunden über Lantershofen übersetzt. Der Schenkung anno 1019 folgen erste zeitlich zugeordnete Informationen.

Neben der Auflistung von Zeitdokumenten enthält die Chronik eine fundierte Abhandlung über die Spirituosenherstellung in Lantershofen, die das Dorf einst maßgeblich prägte. Fünf Brennereien gab es, detaillierte Informationen dazu hat Dirk Unschuld zusammengetragen. Was die Chronik ebenfalls auszeichnet, ist eine Vielzahl von Bildern, die erstmals öffentlich zu sehen sind. Die Suche auf den Lantershofener Speichern nach altem Material hat sich auf jeden Fall gelohnt. In der Reihe „Dorf in der Zeit – Lantershofen“ wartet auch Thomas Schaaf nun die nächste Aufgabe, nämlich Teil zwei der Dorfchronik, beginnend im Jahr 1948. Material hat er bereits genügend gesammelt.

Vorverkauf der neuen Chronik am Freitag


Gewichtiges Dokument Lantershofener Geschichte ist eingetroffen

Das Schwergewicht unter den bisher von der Bürgervereinigung Lantershofen herausgegebenen vier geschichtlich orientierten Büchern aus der Reihe „Dorf in der Zeit – Lantershofen“ ist zweifelsohne die neue Chronik Band I. Mit 1.718 Gramm und 688 Seiten stellt sie ein „gewichtiges“ Dokument dörflicher Geschichte dar (Buch 1wog 634 Gramm, Buch 2 920 Gramm und Buch 3 576 Gramm). Vor einigen Tagen wurde das neue Buch von der Druckerei in Plauen im Vogtlandkreis, die auch schon die beiden vorherigen Bücher gedruckt hatte, angeliefert.

In der Druckerei: Ein fertig gedruckter Stoß Druckbögen. Auf jedem Blatt sind beidseitig insgesamt 16 Buchseiten in genau bestimmter Reihenfolge abgedruckt, damit sie nach dem Beschneiden in der richtigen Reihenfolge im Buch zusammengeheftet werden können. Foto: Satzart Plauen.
Die Beispiel-Buchseite 330 berichtet über die Junggesellenfahne von 1879, die Beerdigung einer Leiche, den Winter 1879, die Ausgabe von Saatkartoffeln, den Nachtwächter, das Spritzenhaus und den Gemeindebrunnen 1880. Foto: Thomas Schaaf.

Jetzt am Freitag, 24.5., findet ab 19.00 Uhr in der Winzervereinsgaststätte Lantershofen im Rahmen der "Freitagsöffnung" der Vorverkauf des neuen Buches zum Sonderpreis statt. Vorsitzender Erich Althammer und der langjährige Chronist der Bürgervereinigung Thomas Schaaf stellen um 19.30 Uhr das Buch (10,19 €, nur im Vorverkauf) anhand einer Beamer-Präsentation vor. Der Buchvorstellung folgt das 7-Minuten-Filmchen „Kaiser Heinrich II. und Lantershofen“. Das Video stellt den Kaiser in seinem gelb-blauen Krönungsgewand und die Jubiläums-Urkunde von Lantherishoff aus dem Jahr 1019 vor, wobei Heinrichs geschichtliche Vita eingebettet ist in Landschaftsbilder von Lantershofen. Sprecher und Darsteller im geschichtlichen Filmchen sind zwei Lantershofener Protagonisten.

Zum Buchverkauf am Freitag, 24.5., wird Kaiser Heinrich II. wieder sein gelbes Krönungsgewand mit dem blauen Umhang anlegen und Erich Althammer beim Verkauf der neuen Chronik unterstützen. Er bringt auch die Heilige Lanze und das Reichsschwert mit in den Winzerverein. Auch an den Jubiläumstagen sind das neue Buch und die drei älteren Bücher der Bürgervereinigung für je 15.00 € zu erhalten.