Aktuelles


aus der Pfarrei

Sternsinger haben 3.700 Euro in der Pfarrei gesammelt


„Segen bringen, Segen sein – Frieden! Im Libanon und weltweit“

Das war das diesjährige Leitwort der Sternsinger-Aktion des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“, die wieder um den Dreikönigstag auch in unserer Pfarrei Karweiler/Lantershofen stattgefunden hat. Die Sternsinger-Aktion 2020 in den Dörfern Karweiler und Lantershofen ist mit einem überragenden Ergebnis zu Ende gegangen. Bei kaltem, aber trockenem Wetter haben die Kinder am Samstag, den 4. Januar 2020 in Karweiler (15 Sternsinger) alle und in Lantershofen (36 Sternsinger) fast alle Straßen geschafft. Die Kinder waren überaus tüchtig und sind mit ihren Betreuern durch die Dörfer gegangen. Es waren auch diesmal wieder viele "junge" Sternsinger dabei, für die es sicher teilweise sehr anstrengend war. Sie werden alle wohl viel Positives von dieser Aktion mit ins neue Jahr nehmen.

In der Ursulahalle versammelten sich die Sternsinger für ihre Sammelaktion. Foto: Thomas Schaaf.

Am Donnerstagabend, den 02. Januar 2020, hatten sie gemeinsam schon in einem Aussendungsgottesdienst in der St. Katharina-Kirche in Karweiler den Film „Willi im Libanon“ angeschaut. Es wurden einige Informationen über die Aktion gegeben und die Sternsingerlieder gemeinsam gesungen. Dann wurden die Kreide, die Segensstreifen, die Segensarmbändchen, die gefalteten Friedenstauben und die Sternsinger selbst gesegnet und zu ihrem Gang durch die Dörfer ausgesandt. In Karweiler und Lantershofen konnten so über 3.700,00 Euro gesammelt werden. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die sich an der Sternsinger-Aktion 2020 beteiligt haben: Müttern, Vätern, Omas, den Helfern und Begleitern und nicht zuletzt und vor allen Dingen den tüchtigen Sternsingern, die diese großartige Leistung für die Kinder im Libanon vollbracht haben. Die Kinder waren sehr froh, wenn sie von den Menschen in unseren Orten gut aufgenommen wurden und den Segen „Christus – Mansionem – Benedicat“ – „Der Herr segne dieses Haus“ mit Kreide an die Türen schreiben oder einen Dreikönigssegen aufkleben durften.

Vor der Krippe in der Lambertuskirche hat sich die diesjährige Kommunionkindergruppe als Sternsinger versammelt. Foto: Doris Krämer.

 Um den „Frieden im Libanon und weltweit“ ging es auch im Hochamt am Sonntag, den 05. Januar 2020, in der St. Lambertus-Kirche in Lantershofen. Fast dreißig Kinder waren nochmals der Einladung gefolgt, mit ihren „Königskleidern“ und den Sternen in die Kirche einzuziehen. Das Thema „Frieden“ zog sich in einigen Aktionen und Liedern durch den Gottesdienst. Zum Schluss konnten die Sternsinger viele gefaltete Friedens­tauben an die Gottesdienstbesucher verteilen. Es war ein sehr harmonischer und lebendiger Gottesdienst, der allen Beteiligten viel Freude gemacht hat. Beim gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Kinder über ihre Erfahrungen austauschen. Die vielen Süßigkeiten, die sie geschenkt bekommen hatten, wurden untereinander aufgeteilt und eine große Menge konnte noch der „Ahrweiler Tafel“ zur Verfügung gestellt werden. Die Pfarrei sagt herzlichen Dank für das Engagement und das unermüdliche Singen und Sammeln. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Seit Beginn im Jahr 1959 haben die Sternsinger weit über eine Milliarde Euro gesammelt.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 6. Januar 2020 im Alter von 90 Jahren 

Paul Hausen.

Er wohnte in
Grafschaft-Lantershofen.

Das Sterbeamt findet am Montag, den 13. Januar 2020 um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina zu Karweiler statt. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Friedhof in Karweiler.

Das Totengebet für den Verstorbenen wird gehalten am Sonntag, den 12. Januar 2020 um 10.15 Uhr in der Lambertuskirche Lantershofen. 

Ehre seinem Andenken!

Vortrag über Ikonen, Malerei und Entstehung


Vortrag über handgemalte Unikate alter Meisterikonen aus mehreren Jahrhunderten. Fotoausschnitt: Prospekt Voß.

Ikonen bilden die traditionelle Malerei der Ostkirche ab. Mit dieser Thematik hat sich die die Ikonenmalerin Kirsten Voß jahrelang beschäftigt und stellt handgemalte Unikate von alten Meisterikonen aus über 12 Jahrhunderten, Ikonen für besondere Anlässe und zum Sammeln, für zu Hause oder für Kirchengemeinden her. In ihrem Vortrag stellt sie die Ikonen und ihre handwerkliche Entstehung anschaulich im Burgforum am 15. Januar um 19.30 Uhr vor.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 23. Dezember 2019 im Alter von 83 Jahren 

Gisela Tütt geb. Geulich

Sie wohnte in Grafschaft-Lantershofen.

Das Sterbeamt feiern wir am Donnerstag, den 2. Januar 2020 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina zu Karweiler. Im Anschluss findet die Beisetzung auf dem Friedhof Karweiler statt. 

Das Totengebet ist am Mittwoch, dem 1. Januar 2020 um 18.00 Uhr in der St. Lambertuskirche in Lantershofen.

Ehre ihrem Andenken.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 17. Dezember 2019 im Alter von 55 Jahren 

 Barbara Münch geb. Schäfer

Sie wohnte in Grafschaft-Lantershofen.

Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 30. Dezember um 11.30 Uhr auf dem Friedhof statt. Das Sterbeamt feiern wir anschließend in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler. Das Totengebet wird noch mitgeteilt.

Ehre ihrem Andenken.

Subregens Philip Peters verabschiedet


Eine rappelvolle, bis auf den allerletzten Platz besetzte St. Lambertus Kirche, die Junggesellen in nahezu voller Mannstärke in Uniform angetreten und eine Atmosphäre, die eine Mischung aus Freude und Wehmut regelrecht greifbar machte. Was sonst eher an Weihnachten oder sehr hohen Feiertagen der Fall ist, erlebte Lantershofen jetzt auch an einem ganz normalen Sonntag – der dann irgendwie doch alles andere als „normal“ war. Vier Jahre lang amtierte der in Düsseldorf geborene und in Duisburg-Homberg aufgewachsene Dr. Philip Peters als Subregens am Studienhaus St. Lambert und hinterließ dabei nicht nur im überdiözesanen Prieserseminar, sondern auch in Lantershofen und den umliegenden Orten tiefe Spuren.

Gemeinsam mit Regens Dr. Volker Malburg (r.) und Diakon Richard Reißner (2.v.l.) feiert Dr. Philip Peters seinen Abschiedsgottesdienst. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf
Walter Moitz (vorne r.), Doris Krämer und Regens Volker Malburg (r.) danken im Namen der Pfarrangehörigen im Gottesdienst Philip Peters mit einem kleinen Präsent.

Denn neben seinem Lehrauftrag am Studienhaus, war Philip Peters nicht nur Seelsorger, sondern vor allem auch Mensch. Immer nahbar, ansprechbar, lebensfroh und mit ganz viel Herz. Das Motto „die Kirche muss zu den Menschen kommen“, wurde und wird von Philip Peters gelebt. Ob als Musiker beim Tambourcorps der Junggesellen, als geniales Karnevals-Bütten-Duo mit Regens Dr. Volker Malburg oder bei den Traditionsveranstaltungen des Ortes – Philip Peters war immer mittendrin statt nur dabei.

Nach dem Abschiedsgottesdienst begleiten die Junggesellen-Schützen Philip Peters in die "Burg", um dort weltlichen Abschied von Peters zu nehmen, der als Pfarrer nach Kleve-Materborn wechselt.
Viele Gäste und die Junggesellen-Schützen mitsamt Fahnen und Tambourcorps begleiten den scheidenden Subregens.

Dessen ungeachtet hatte der Subregens auch immer ein offenes Ohr bei Problemen oder seelsorgerischen Fragen. Und wenn irgendwo in der Region ein Priester ausfiel, zelebrierte  Philip Peters den Gottesdienst, ganz gleich ob beispielsweise in Lantershofen, Ringen oder Dernau. „Nur“ vier Jahre war der im Oktober 2010 zum Priester geweihte Peters in Lantershofen, doch für die Menschen fühlte es sich so an, als sei er „schon immer da“. „Du bist einfach ein echter Lantershofener geworden“, brachte es der der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Erich Althammer, in seiner Laudatio auf den Punkt.

Schützen-Hauptmann Tim Ley (r.) und Junggesellen-König Markus Fabritius (2.v.l.) danken Philip Peters vor dem alten "Burg"-Gebäude für gemeinsam erlebte schöne Lantershofener Zeiten mit einem kleinen Präsent.
In Foyer und Aula des Studienhauses absolviert Philip Peters seine "Abschiedstour". Wohl das halbe Dorf ist gekommen, um "Auf Wiedersehen" zu sagen.

Für Philip Peters war es ein emotionales Abschieds-Wochenende, das mit einem gemeinsamen Abend mit den Junggesellen und Brötchesmädchen in der „kleinen Kneipe“ des Studienhauses begann. Sonntags dann der gemeinsam mit Dr. Volker Malburg gefeierte Gottesdienst, bevor es in den Räumlichkeiten der „Burg“ noch einen offiziellen Abschiedsempfang gab, der ebenfalls von zahlreichen Gästen besucht wurde. Philip Peters wechselt nach Kleve-Materborn und Reichswald, wo er Pfarrer der Pfarrei „Zur Heiligen Familie“ wird. Daran, dass er „seinen“ Lantershofenern trotzdem eng verbunden bleibt, ließ der überaus beliebte Geistliche keinen Zweifel.

Auch Schwenkfähnrich Martin Goldbach und die Schützengesellschaft verabschieden sich gebührend mit Ständchen und Abschiedsschwenken.
Für Bürgervereinigung und Vereine überreicht BV-Vorsitzender Erich Althammer (l.) eine Glasmalerei mit Lantershofener Motiven als Erinnerungsgeschenk.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 17. November 2019 im Alter von 81 Jahren 

Heinrich Doll.

Er wohnte in
Grafschaft-Lantershofen.

Das Sterbeamt findet am Mittwoch, den 27. November 2019 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina zu Karweiler statt. Anschließend ist die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Karweiler.

Das Totengebet für den Verstorbenen wird gehalten am Dienstag, den 26. November 2019 um 18.00 Uhr in der Lambertuskirche Lantershofen. 

Ehre seinem Andenken!

Allerheiligen


Ab dem 4. Jahrhundert ist ein Fest für alle Heiligen überliefert. Die frühen Christen gedachten am Sonntag nach Pfingsten aller Heiligen, denn sie waren vom Osterfest lange nicht wegzudenken. Dieser "Herrentag aller Heiligen" geht auf Johannes Chrysostomus zurück und wurde damals am Oktavtag von Pfingsten gefeiert. In der griechisch-orthodoxen Kirche hat sich dieser Festtermin bis heute erhalten. Das Leben der Heiligen wurde als Spiegel des Heilsgeschehens an Ostern verstanden. Ab dem 8. Jahrhundert verblasst der Zusammenhang von Ostern und dem „Herrentag aller Heiligen“ allmählich, sodass er zunächst in Irland am 1. November gefeiert wurde. Im Vordergrund stand nicht mehr das Osterfest, sondern die vergehende Natur: Anfang November begann in Irland der Winter und das neue Jahr. Irische Missionare brachten das neue Allerheiligenfest im 9. Jahrhundert auf den Kontinent. Der Termin von Allerheiligen passt auch deshalb in den Totenmonat November, weil sich der lebende Christ durch Jesus Christus mit den Toten verbunden weiß.

Im Jahr 835 setzt Papst Gregor IV. das Fest offiziell im Kalender fest. Die Kirche gedenkt an diesem Tag nicht nur der vom Papst heiliggesprochenen Frauen und Männer. An Allerheiligen wird auch jener Menschen gedacht, die ihren Glauben still gelebt und ihr Christsein konsequent verwirklicht haben.

Daraus ergibt sich eine erweiterte Definition des Heiligenbegriffs, die an das Verständnis der Paulusbriefe anknüpft. Auch Papst Franziskus nimmt in seinem Dokument "Gaudete et exultate“ (Freut euch und jubelt) dieses weite Verständnis des Heilig-Seins auf.