Aktuelles


aus der Pfarrei

Sternsinger - Segen bringen, Segen sein


Im Sonntagsgottesdienst bedankt sich die Kirchengemeinde mit Regens Dr. Volker Malburg bei den Sternsingern: "Liebe Kinder und Jugendliche! Ganz herzlichen Dank für Euer Engagement und Euer unermüdliches Singen und Sammeln. Es wäre schön, wenn auch im nächsten Jahr wieder viele Kinder und ehrenamtliche Helfer die Sternsinger-Aktion in unserer Pfarrei unterstützen würden." Foto: Thomas Schaaf.

Gemeinsam gegen Kinderarbeit, in Indien und weltweit

Segen bringen, Segen sein, das war das diesjährige Leitwort der Sternsinger-Aktion des Kindermissions­werkes „Die Sternsinger“, die wieder um den Dreikönigstag auch in unserer Pfarrei Karweiler/Lantershofen stattgefunden hat. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. In diesem Jahr gehen die Spenden überwiegend nach Indien, wo ausbeuterische Kinderarbeit noch weit verbreitet ist und deshalb viele Kinder – speziell Mädchen – nicht zur Schule gehen können, weil sie durch ihre Arbeit zum Familienunterhalt  beitragen müssen.

Viele Kinder aus Karweiler und Lantershofen waren der Einladung gefolgt und sind zusammen mit ihren Begleitern, Eltern oder Jugendlichen, die sich zur Mitarbeit eingefunden hatten, von Haus zu Haus gezogen, um für die Kinder dieser Welt, die es nicht so gut haben, Spenden zu sammeln und den Segen der Heiligen Drei Könige zu überbringen. Zuvor hatten sie gemeinsam beim Aussendungsgottesdienst in der St.-Katha­rina-Kirche in Karweiler, wo auch die Kreide und die Segensstreifen gesegnet wurden, den Film über die Schwierigkeiten der Kinder in Indien angeschaut. 

Die Kinder unserer Pfarrei Karweiler/Lantershofen haben gemeinsam eine große Summe gesammelt. Sie waren froh, wenn sie von den Menschen in unseren Orten gut aufgenommen wurden und den Segen „Christus – Mansionem – Benedicam“ – „Der Herr segne dieses Haus“ mit Kreide an die Türen schreiben oder einen Dreikönigssegen aufkleben durften. Beim gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Kinder über ihre Erfahrungen austauschen. Die vielen Süßigkeiten, die sie geschenkt bekommen hatten, wurden untereinander aufgeteilt und eine große Menge konnte noch der „Ahrweiler Tafel“ zur Verfügung gestellt werden.

kfd-Frauen überreichen Spende an die „Ahrweiler Tafel“


Bei der Spendenübergabe in den Tafelräumen (von links): Rita Jöbgen, ehrenamtliche Tafelmitarbeiterin, Gemeindereferentin Ursula Richter, Doris Krämer, Dorothea Reuter, Regine Säger, Christel Kirchhoff und Sabine Schmitz von der kfd sowie Caritas-Mitarbeiterin Christiane Böttcher.

Vor weit über 700 Jahren gestorben, denken die Frauen der kfd auch heute noch an die  Liebestaten der Heiligen Elisabeth. Beim Elisabeth-Gottesdienst im vergangenen November in Karweiler baten die kfd-Frauen der Oberen, Mittleren und Unteren Grafschaft um Geld-  und Lebensmittelspenden für die „Tafel Ahrweiler“. Nach dem Gottesdienst zu Ehren der Heiligen Elisabeth saß man im Pfarrsaal in Karweiler in gemütlicher Runde und bei netten Gesprächen noch lange zusammen. Auch in den Sonntags-Gottesdiensten der Pfarreiengemeinschaft Grafschaft am darauf­folgenden Wochenende wurde um Lebensmittel- und Geldspenden gebeten. Es kam die Summe von 780,00 Euro und eine große Menge an Lebensmitteln zusammen, die Anfang Dezember an die „Ahrweiler Tafel“ übergeben werden konnte. Caritas-Mitarbeiterin Christiane Böttcher bedankte sich herzlich bei den kfd-Frauen von der Grafschaft für die großzügige Unterstützung und sagte: „Ihre Spende ist uns eine große Hilfe. Ohne Spenden könnten wir das Angebot der Tafel  nicht aufrechterhalten, denn wir bekommen keine öffentlichen Fördergelder.“ Spenden unter dem Stichwort „Tafel Ahrweiler“ bitte auf folgende Konten: Kreissparkasse Ahrweiler - IBAN: DE89 5775 1310 0000 8037 42 / BIC: MALADE51AHR; Volksbank RheinAhrEifel eG - IBAN: DE27 5776 1591 0506 6375 00 / BIC: GENODED1BNA.

Sternsinger unterwegs im Dorf


Auch in Lantershofen waren heute wieder viele Kinder in mehreren Königsgruppen unterwegs und sammelten von wohltätigen Dorfbewohnern milde Gaben ein, die in diesem Jahr für das Partnerland Indien Verwendung finden werden.

Dank gilt den Spendern, den sammelnden Sternsingern und ihren Betreuern und Helfern. "Christus mansionem benedicat", Christus segne dieses Haus, schreiben die Sternsinger nach ihrem Spruch auf die Türen der Dorfbewohner.

„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“. Das ist das Motto der aktuellen Aktion. Neben dem finanziellen Erfolg bei der Hilfe für andere Kinder in der Welt erfahren die Kinder und ihre jugendliche Betreuer, dass es eine gute Tat ist, sich als Sternsingerinnen und Sternsinger zu engagieren.

Neues Buch „50 Jahre Lambertuskirche“ noch zu haben


Das dritte Buch in der Reihe "Dorf in der Zeit - Lantershofen - 50 Jahre Lambertuskirche" (rechts) ist noch für 5 Euro zu haben, ebenso wie das zweite Buch (Mitte) der Reihe "Dorf in der Zeit - Lantershofen - 10 Jahre Lantershofen.de, 60 Jahre Bürgervereinigung" mit ausgesuchten Beiträgen und Bildern aus der Zeit der Jahre 2001 bis 2011, das bei der Bürgervereinigung erhältlich ist. Das erste Buch aus der Reihe ist vergriffen.

Abholung, Vorbeibringen oder Postversand möglich

Im Dezember 2017 hat die Kirchengemeinde anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Lambertuskirche Lantershofen einen Festgottesdienst gehalten und anschließend im Studienhaus St. Lambert dieses denkwürdige Ereignis mit einem kleinen Festakt würdigen können. Hierbei hat Chronist Thomas Schaaf das anlässlich des Jubiläums herausgegebene Buch „50 Jahre Lambertuskirche Lantershofen“ vorgestellt, das er zusammen mit seinem Sohn Roland zusammengestellt hat. Das Buch ist das dritte Buch in der Reihe „Dorf in der Zeit – Lantershofen“. Das farbige Buch mit festem Einband und 175 Seiten ist reich bebildert und berichtet neben den Grußworten und einem Leitthema in zeitnahen Berichten und Artikeln von den Ereignissen aus dem 50-jährigen Leben der Kirchengemeinde und der Lambertuskirche.

Es sind noch einige Exemplare des neuen Buches vorhanden, diese können, solange der Vorrat reicht, gegen einen Betrag von 5,00 Euro zu Gunsten der Lambertuskirche / Pfarreiengemeinschaft im Büro der Kettiger Thonwerke, Thonwerkstraße 1, (Tel. 02641-26023) werktäglich ab dem 3. Januar 2018 von 9.00 Uhr - 11.00 Uhr oder im Büro des Studienhauses werktäglich nachmittags von 14.00 Uhr - 16.00 Uhr abgeholt werden. Alternativ können Bücher auch in Deutschland verschickt werden oder in Lantershofen vorbeigebracht werden. Voraussetzung ist eine Überweisung an die Pfarreiengemeinschaft Grafschaft (Tel. 02641- 9139420), Konto Raiffeisenbank Voreifel IBAN: DE 67 3706 9627 5521 1560 17 von 7,00 € unter Angabe der Versandadresse. Bestellungen können auch über die Mailadresse thomas.schaaf@lantershofen.de bei Thomas Schaaf aufgegeben werden.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 20. Dezember 2017 im Alter von 90 Jahren

Ernst Schmidt.

Er wohnte in der Zweibrückenstraße 24.

Das Sterbeamt findet am Freitag, den 29.12.2017 um 14.00 Uhr in der Kirche St. Katharina zu Karweiler statt. Im Anschluss ist die Urnenbestattung auf dem Friedhof in Karweiler.

Das Totengebet wird gehalten in der Kirche St. Lambertus zu Lantershofen am Dienstag, den 26.12.2017, Mittwoch den 27.12.2017 und Donnerstag den 28.12.2017 jeweils um 18.00 Uhr.

Ehre seinem Andenken!

Die Weihe der Lambertuskirche jährte sich zum 50. Mal


Neues Buch erzählt die Geschichte des Gotteshauses

Der 17. Dezember 2017 war, wie auch der 17. Dezember 1967 ein Sonntag. An diesem Tag vor 50 Jahren wurde in Lantershofen vom Trierer Domvikar Monsignore Moritz feierlich die neue Kirche eingeweiht, der heilige Lambertus wurde zum Schutzpatron des Gotteshauses. Am vergangenen Sonntag wurde der 50. Geburtstag gefeiert, mit einem festlichen Hochamt und einem anschließenden Kommers im Studienhaus St. Lambert. Bei dieser Gelegenheit wurde einmal mehr die gute Symbiose zwischen Pfarrgemeinde und dem Priesterseminar für Spätberufene gewürdigt. Beide nutzen die Lambertuskirche, ergänzen sich und sorgen für eine ständige Belebung des Gotteshauses. Und so war es für das Seminar selbstverständlich, die Feiern nach dem Festgottesdienst in dessen Räumen auszurichten. Rund 100 Lantershofener und ihre Gäste waren gekommen und wurden von Pastor Alexander Burg herzlich begrüßt. Burg nutzte die Gelegenheit, um allen voran Doris Krämer für ihren Einsatz rund um das Jubiläum zu danken.

Mit Girlanden geschmückt sind die Eingänge der Lambertuskirche zum Jubiläumsgottesdienst. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
In der Aula des Studienhauses begeht die Festgesellschaft nach dem Festgottesdienst in der Lambertuskirche das denkwürdige Jubiläum.

Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats ist zugleich Sekretärin am Studienhaus, was vieles in der Zusammenarbeit vereinfacht. Sie hatte auch die Idee zu einer kleinen Festschrift zum Kirchengeburtstag an den Lantershofener Chronisten Thomas Schaaf herangetragen, der mit seinem Sohn Roland dann in wenigen Monaten ein rund 170 Seites starkes Festbuch als nunmehr dritten Band der Serie „Dorf in der Zeit – Lantershofen“ erstellte. Die erst zwei Tage zuvor gelieferten druckfrischen Werke wurden dank einiger Sponsoren* kostenlos an die Festgäste verteilt.

Die interessierten Festgäste lauschen den musikalischen Darbietungen am Flügel und vom Chor.
Pastor Alexander Burg eröffnet den Rednerreigen zum Thema des Jubiläums.

Das Buch beschäftigt sich mit der Geschichte der Lantershofener Gotteshäuser, den Ideen zu einer neuen Kirche, weil die alte Kapelle von 1882 zu klein geworden war, der Entstehung und der dann folgenden Verwendung des Gotteshauses, wobei auch die vielen Aktivitäten des Studienhauses und die zahlreichen Messen mit Bischöfen, Erzbischöfen und Kardinälen nicht unerwähnt blieben. Unter anderem hatte es hier in den 1970er Jahren mehrere Diakonweihen gegeben. „Das Buch ist damit auch ein Zeugnis der Geschichte des Studienhauses“, freute sich dessen Leiter, Regens Volker Malburg. Er sieht in der Lambertuskirche für Seminar und Dorf einen „Ort, an dem Berufung wächst.“

Regens Dr. Volker Malburg weist auf die engen Beziehungen zwischen Studienhaus und der Lambertuskirche hin.
Stellen zum Jubiläum das Buch "50 Jahre Lambertuskirche" als drittes Buch der Reihe "Dorf in der Zeit - Lantershofen" vor: Regens Dr. Volker Malburg, Roland Schaaf (Layout & Satz des Buches), Doris Krämer (Vorsitzende Pfarrgemeinderat), Thomas Schaaf (Buchzusammenstellung) und Pastor Alexander Burg (von links). Foto: Dirk Unschuld.

Sorgen macht der Kirchengemeinde derzeit allerdings der neben dem Kirchengebäude stehende Glockenturm. Dieser ist sanierungsbedürftig, wurde bei der Generalsanierung im Jahr 2009 nicht bedacht. Pastor Burg meinte im Spaß, man würde den Grund und Boden gerne der Gemeinde schenken. Ein Angebot, dass der Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem natürlich in seinen Gratulationsworten aufgriff. Eine Lösung konnte er natürlich nicht präsentieren, dafür markierte Juchem die ihm in den Sinn gekommen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Lambertuskirche und dem Ringener Rathaus. Zumindest suchen Menschen in beiden nach Hilfe.

Als Vertreter des Landkreises machte Horst Gies deutlich, dass die jüngere Geschichte in Lantershofen zeigte, was Gemeinschaft im Ort ausmache. Gies sieht in der 2016 angeschafften Simon-Orgel ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk für das Gotteshaus. Dass mit dessen Errichtung in den 1960er Jahren den Menschen im Ort, wie in vielen Dörfern des Bistums, viel zugemutet wurde, daran erinnerte Ortsvorsteher Leo Mattuscheck. Nach dem zweiten vatikanischen Konzil sorgte der damalige Trierer Bischof für zahlreiche Neubauten von Kirchen. Auch im damals 700-Seelen-Ort Lantershofen sei vieles in Eigenleistung entstanden. Welch eine große Aufgabe der Bau für den Ort war, wurde während des Festaktes auf vielen Bildern anschaulich dokumentiert.

*Dank gilt den neun großzügigen Spendern, die es ermöglicht haben, dass das Buch kostenlos an die Festgäste abgegeben werden konnte. Sponsoren sind: Kreissparkasse Ahrweiler, Eifeldestillerie Peter-Josef Schütz, Efferz & Hoppen Immobilien GmbH, Kettiger Thonwerke Schaaf & Cie. GmbH, Gemeinde Grafschaft, Wershofen Bäderstark GmbH, Karl-Heinz Manhillen GmbH & Co. KG, Getränke Visang GmbH, Allianz Generalvertretung Alfter.

Lambertuskirche in Lantershofen wird 50 Jahre alt


Jubiläums-Festhochamt, kleiner Festakt und buntes Festbuch (ist am Freitag eingetroffen)

Am kommenden Sonntag, den 17. Dezember 2017 begeht die Kirchengemeinde Lantershofen das 50-jährige Bestehen der Lambertuskirche Lantershofen mit einem feierlichen Festgottesdienst, den Pastor Alexander Burg und Regens Dr. Volker Malburg um 9.30 Uhr mit den Festgottesdienstbesuchern feiern. Im Anschluss daran findet in der Aula des Seminars St. Lambert ein kleiner Festakt mit einer Ausstellung zum Thema des 50-jährigen Kirchenjubiläums statt. Es wird ein Mittagessen angeboten und auch Kaffee und Kuchen stehen bereit. An den drei Vorabenden wird es jeweils um 19.00 Uhr eine Abendandacht zu wechselnden Themen in der St. Lambertus-Kirche geben.

In der „Burg“ wird auch das eigens zum Jubiläum aufgelegte gleichnamige Festbuch „50 Jahre Lambertuskirche Lantershofen“ an interessierte Gottesdienstbesucher kostenlos ausgegeben. Die Hoffnung der Initiatoren, dass es noch pünktlich zum Jubiläumsgottesdienst ausgeliefert werden könne - so hatte es die Druckerei trotz des großen Termindrucks am Jahresende signalisiert - hat sich erfüllt. Am Freitagnachmittag wurde es geliefert.

Mit dem Jubiläumsgottesdienst in der Lambertuskirche am kommenden Sonntag um 9.30 Uhr beginnen die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Lambertuskirche. Foto: Thomas Schaaf.
Ein übergroßes Musterexemplar halten Pfarrgemeinderatsvorsitzende Doris Krämer, Thomas Schaaf (l.) und Roland Schaaf (r.) in den Händen. Die Hoffnung auf rechtzeitige Lieferung des Buches hat sich erfüllt: Freitagnachmittag wurde es geliefert. Foto: Jana Weidel.

Zur Entstehung des Buches: Mitte dieses Jahres hatte Doris Krämer, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Karweiler / Lantershofen, bei Thomas und Roland Schaaf angeregt, eine kleine Festschrift herauszugeben. Herausgekommen ist nun ein Buch mit festem Einband und 175 Seiten Umfang. Das Buch setzt als drittes Buch in der Reihe „Dorf in der Zeit – Lantershofen“ das Bestreben von Thomas Schaaf fort, dörfliche Geschichte festzuhalten, zu bewahren und weiterzugeben. Schaaf: „Das farbige Buch ist reich bebildert und berichtet neben den Grußworten und einem Leitthema in zeitnahen Berichten und Artikeln von den Ereignissen aus dem 50-jährigen Leben der Kirchengemeinde und der Lambertuskirche.“ Es beginnt mit der wechselvollen Geschichte der alten Kirchenbauten in Lantershofen ab dem Jahr 1253 und endet mit einem Bericht zum zweiten Orgelkonzert 2017 auf der neuen Simon-Orgel. Darstellungen zur Einrichtung und Ausstattung der Kirche und den Glocken runden die Berichte aus den einzelnen Jahren ebenso ab wie das Lambertuslied und ein umfangreiches Personen- und Sachregister. Doris Krämer: „Wir freuen uns, den Festgästen das Jubiläums-Festbuch kostenlos überreichen zu können, freuen uns aber natürlich über jede kleine Spende, die der Lambertuskirche zu Gute kommen soll.“  

Dank gilt den neun großzügigen Spendern, die es ermöglicht haben, dass das Buch kostenlos an die Festgäste abgegeben werden kann. Sponsoren sind: Kreissparkasse Ahrweiler, Eifeldestillerie Peter-Josef Schütz, Efferz & Hoppen Immobilien GmbH, Kettiger Thonwerke Schaaf & Cie. GmbH, Gemeinde Grafschaft, Wershofen Bäderstark GmbH, Karl-Heinz Manhillen GmbH & Co. KG, Getränke Visang GmbH, Allianz Generalvertretung Alfter.

Zweites Orgelkonzert auf der neuen Simon-Orgel


Klaus Evers an der Simon-Orgel in der Lantershofener Lambertuskirche. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.

Klaus Evers spielt Werke von Langlais, Walther, Buxtehude, Bach, Clèrambault und Karg-Elert

Schon beim ersten Konzert in der Lantershofener Lambertuskirche im Januar und den zwei orgelbesetzten kirchenmusikalischen Andachten im März konnten sich die Zuhörer von der hohen Qualität des neuen Tasten- und Pfeifeninstruments überzeugen, das eine Besonderheit dem Besucher bietet: Auch ohne Übertragung auf einen Bildschirm kann man dem filigranen Fingerspiel und manchenteils auch der körperlichen Arbeit des Organisten nahe beiwohnen, denn der Spieltisch des Instruments befindet sich niveaugleich zwischen den Bankreihen  im Kirchenraum.

Organist Klaus Evers gibt Erläuterungen zu den vorzutragenden Werken.

Als Organist für das zweite Konzert hatte sich Klaus Evers, Kirchenmusiker in Bad Kreuznach, Dekanatskantor und Orgelsachverständiger im Bistum Trier vom Konzertorganisator Horst-Peter Kujath verpflichten lassen. Schon der musikalische Lebenslauf des Berufsorganisten und die Anordnung des Konzertprogramms ließen einen eindrucksvollen, auch kontrastreichen bis gegensätzlichen Konzertverlauf erwarten. So hatte Klaus Evers Werken von Johann Gottfried Walther (1684-1748), Dietrich Buxtehude (1637-1707), Louis Nicolas Clèrambault (1676-1749) und Johann Sebastian Bach (1685-1750) jeweils ein Werk von Jean Langlais (1907-1991) hintan gestellt. Langlais, seit seiner Kindheit erblindet, war ein französischer Komponist und Organist des 20. Jahrhunderts, der experimentierend auch sehr neue Klanggemälde malte. Erläuterungen des Organisten zu den verschiedenen Kompositionen und Abfolgen durchdrängten die musikalischen und klanglichen Strukturen und setzten diese mit meisterlich dargebotenem Orgelspiel und -klang in einen erweiterten Zusammenhang. 

Anspruch von Klaus Evers war es, durch die Auswahl von zum Instrument „passenden“ Werken dem Zuhörer die Simon-Orgel nicht nur vorzustellen, sondern ihre innersten Werte klanglich nach außen zu kehren und ihr breites Klangspektrum mit virtuosem Spiel vor den Anwesenden auszubreiten. Auf künstlerisch hohem Niveau gelang es Evers, die verschiedenen Klangwelten der Komponisten in höchster Tonfülle und leisester Zartheit gegeneinander zu setzen und gewohnte Hörharmonien mit vermeintlich erdrückenden Dissonanzen zu verbinden und zu versöhnen. Ein Hörgenuss für Orgelfreunde, deren einige mehr man der hochkarätigen Veranstaltung (trotz Neuenahrer Kirmes und einer ähnlichen Veranstaltung in Laurentius) gewünscht hätte.