Aktuelles


aus der Pfarrei

Verstorben aus unserer Pfarrgemeinde


Verstorben ist aus unserer Pfarrgemeinde am 26.5.2018 im Alter von 91 Jahren 

Elisabeth Katharina Sebastian
geb. Schneider

Sie wohnte in der Zweibrückenstraße 18. Das Sterbeamt feiern wir am Freitag, dem 1.6.2018 um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler. Die Beerdigung findet anschließend auf dem Friedhof statt. Das Totengebet wird gehalten am Montag, dem 28., Dienstag, dem 29. und Mittwoch, dem 30. Mai jeweils um 18.00 Uhr in der Kirche St. Lambertus Lantershofen.

Ehre ihrem Andenken!

Hoher geistlicher Besuch im Studienhaus St. Lambert


Im Rahmen des diesjährigen Hausfestes konnten Regens Dr. Volker Malburg und Subregens Philip Peters den Kölner Erzbischof und Kardinal Rainer Maria Woelki als Hauptzelebrant, Festredner und Ehrengast begrüßen. Neben zahlreichen Vertretern aus Politik, Kirche und Wirtschaft waren auch viele Dozenten und „Ehemalige" der Einladung des Studienhauses gefolgt.

Vor dem Gottesdienst inzensiert Erzbischof Woelki den Altar mit Weihrauch. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht und der Bilderserie: Thomas Schaaf.
Nach dem Gottesdienst stellt man sich mit Erzbischof Woelki den Fotografen im Burggarten des Seminars.

In seiner Predigt während des Pontifikalmachte Rainer Maria Woelki auch aus seiner bekannten Sympathie für den 1. FC Köln keinen Hehl: „Was wir Kölner nicht alles tun. Jetzt sind wir extra abgestiegen, nur um nicht nach Düsseldorf fahren zu müssen", so der Kardinal augenzwinkemd.

Vor dem Festakt erörtern Regens Dr. Volker Malburg (Mitte) und Subregens Phillip Peters (r.) mit Erzbischof Dr. Rainer Maria Kardinal Woelki die Situation im Studienhaus.
Markus Höfer stellt das Erzbistum Köln vor und freut sich über neues Interesse am Studienhaus: "Maach et joot un meld dich ens..."

In seiner anschließenden Festrede beleuchtete Woelki aktuelle- und Zukunftsthemen der Kirche, wie beispielsweise das Engagement der Gemeindemitglieder oder die Vergrößerung der Pfarreien. Dabei wünscht sich der Kardinal eine offene, lebendige Kirche, in der sich jede(r) aktiv einbringen kann und soll. Neben Grußworten von Dr. Volker Malburg und MdL Horst Gies sorgte Prof. Matthias Kreuels am Flügel mit Mozart-Kompositionen für den passenden musikalischen Rahmen. Zum Abschluss des offiziellen Teils erhielt Kardinal Woelki dann aus den Händen des ebenfalls in Lantershofen lebenden FC-Archivars ein von ihm geschriebenes und gewidmetes Buch über den Traditionsclub aus der Domstadt.

Pontifikalamt mit Kardinal Woelki am Montag


Der Kölner Erzbischof Kardinal Woelki feiert in der Lambertuskirche ein Pontifikalamt und kommt zum Hausfest des Studienhauses St. Lambert. Foto: Wikipedia.

Am kommenden Sonntag und Montag, 6. und 7. Mai, findet das alljährliche Hausfest im interdiözesanen Priesterseminar Studienhaus Sankt Lambert in Lantershofen statt. Dabei werden wieder viele Ehemalige des Studienhauses erwartet. Anlässlich des Festes wird es am Montagmorgen ab 10 Uhr ein Pontifikalamt in Sankt Lambertus geben. Hauptzelebrant ist der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki.

Dekanatsingen und Abendlob mit neun Kirchenchören


Stimmgewaltige neun Chöre des Dekanats Ahr-Eifel ließen ausgewählte und eingeübte Kirchenlieder erklingen. Foto: Thomas Schaaf.

In die Lantershofener Lambertuskirche hatte das Dekanat Ahr-Eifel seine Kirchenchöre, neun hatten sich angemeldet,  zu einem Dekanatsingen im Rahmen einer Vesper eingeladen. Zuvor hatte man sich im Studienhaus St. Lambert zum gemütlichen Teil mit Kaffee und Kuchen getroffen. Die geistliche Leitung des  Abendlobs hatte Dechant Jörg Meyrer (Ahrweiler) übernommen, Dekanatskantor Werner Steines (Adenau) zeichnete für das Dirigat der neun Chöre verantwortlich, die sich mit einem Kirchenlied-Programm auf das Abendlob vorbereitet hatten. Die neue Simon-Orgel spielte Dekanats- und Regionalkantor Klaus-Dieter Holzberger (Ahrweiler).     

Kontrastreiches Orgelkonzert von Gereon Krahforst


Verspielter Singsang traf auf Bach’sche Fugen

Allmählich spricht es sich rund, dass mehrmals im Jahr in der St. Lambertus-Kirche in Lantershofen anspruchsvolle Orgelkonzerte auf der erst kürzlich installierten Simon-Orgel zu hören sind. Gut 100 Gäste sorgten jedenfalls am Sonntagabend für ein gut gefülltes Gotteshaus, in dem der Abteiorganist von Maria Laach, Gereon Krahforst, mit einem außergewöhnlichen Programm aufwartete. Der in Bonn geborene Krahforst, der in seinem Lebenslauf unter anderem auf Stationen als Paderborner Domorganist, als Organist der Stadtkirche im spanischen Marbella oder der Kathedrale in St. Louis / USA blicken kann, präsentierte eines seiner vielfältigen Konzerte, bei denen immer wieder seine abwechslungsreichen und unkonventionellen Registrierungen bewundert werden. Den Besuchern in Lantershofen bot Krahforst einen mehr als eineinhalb Stunden dauernden Querschnitt der Orgelmusik, bestehend aus Literaturstücken und Improvisationen. Die musikalische Reise führte das Publikum durch eine Zeitspanne über viele Jahre, vom 14. bis ins 20. Jahrhundert. Es ging musikalisch nach Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Flandern oder in die USA. Heitere Stücke wechselten sich immer wieder mit ernster Orgelmusik, meditativen Klängen bis hin zu Melancholischem ab. Krahforst, der seinen musikalischen Vortrag kurzweilig zu kommentieren und zu erklären wusste, verglich die stete Abwechslung mit Kontrasten, wie dem des Karnevals zur Fastenzeit hin.

Gereon Krahforst mit einer anspruchsvollen Werkvorstellung von Bach bis Widor an der Simon-Orgel in der Lambertuskirche. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Zum Konzertprogramm und den einzelnen Werken gibt Gereon Krahforst fachliche Erläuterungen.

Entsprechend „karnevalistisch“ begann er mit der Toccata aus der fünften von insgesamt zehn Orgelsymphonien von Charles-Marie Widor, einem der bekanntesten Stücke der Orgelmusik überhaupt und erfüllte damit gleich einmal einen Wunsch des Veranstalters. „Weil dieses Stück in Lantershofen wohl noch nie gespielt wurde“, so Krahforst. Sogleich wurde es ernst: der Bach-Spezialist spielte zunächst die dreistimmige Fuge aus dem „musicalischen Opfer“ des Johann Sebastian Bach, dem er später noch die sechsstimmige Schlussfuge und damit eine der wenigen sechsstimmigen Fugen der Orgelmusik überhaupt zufügte. Krahforst bezeichnete diese Fuge als ebenso genial, wie kompliziert.

Heiter wurde es bei Percy Whitlocks „Chanty“, dass der Organist eher als „verspielten Singsang“ titulierte. Da kam die Choralbearbeitung „Herzlich tut mich verlangen“ des Johannes Brahms schon recht majetätisch als meditatives Passionslied daher. Passionsstücke waren weitere zu hören: das „Vita in ligno“ des spätgotischen Ludwig Senftl oder das zur gleichen Zeit entstandene „Crux fidelis“ von John Dunstable, denen Krahforst das melancholische „Pari Intervallo“ des lettischen Komponisten Arvo Pärt folgen ließ. Aus der Zeit seiner Tätigkeit in den USA präsentierte der Organist mit der Prelude auf das afro-amerikanische Spiritual „Were you there when they crucified my Lord“, eine Komposition von Charles Callahan, mit dem Krahforst in St. Louis selbst musizierte. Zum Abschluss des Konzerts ließ der Musiker dann das breite Spektrum der neuen Lantershofener Orgel mit einer Improvisation im Stil der Romantik über „O Mensch, bewein‘ Dein Sünde groß“ ertönen. Damit nicht genug, vor allem die Lantershofener Gäste freuten sich als Zugabe über eine weitere Improvisation des Lambertus-Liedes „Kommt alle froh zu Ehren.“ Langanhaltender Applaus war der Lohn für ein denkwürdiges Konzert, bei dem sich der Organist sichtlich wohlfühlte. Krahforst hatte schon zu Beginn betont, dass die neue Lantershofener Orgel sehr gut auf den Kirchenraum abgestimmt sei und sich diese schnell auf ihn eingestimmt habe.

Drittes Orgelkonzert auf der Simon-Orgel


Gereon Krahforst ist der Organist des 3. Orgelkonzertes auf der Simon-Orgel in der Lambertuskirche. Foto: Veranstalter.

Gereon Krahforst, Abteiorganist am Kloster Maria Laach, konzertiert am 18. Februar 2018, 19:30 Uhr beim dritten  Orgelkonzert auf der neuen Orgel der Kirche St. Lambertus. Mit Krahforst konnte die Kirchengemeinde einen renommierten Organisten verpflichten, der als Konzertorganist europa- und weltweit unterwegs ist. Im Mittelpunkt seines umfangreichen Repertoires steht das gesamte Orgelwerk Bachs, das er bereits dreimal komplett aufführte; daneben die Gesamtwerke von Scheidt, Pachelbel, Muffat, Couperin, Buxtehude, Bach, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Franck, Duruflé, zahlreiche Werke von Guilmant, Widor, Vierne, Dupré und Messiaen sowie ein großer Fundus an unbekannten, lohnenswerten Komponisten aller möglichen Länder und Epochen. Seit 2017 gehört Krahforst dem Komitee der Internationalen Orgelwochen Rheinland-Pfalz im Kultusministerium Mainz an, seit 2018 ist er zusätzlich Organist und Custos der großen Orgel in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz sowie Intendant des Bonner Orgelfestes.

Alle Konzertbesucher können sich schon jetzt auf ein abwechslungsreiches Konzert mit einem  Spagat zwischen Widor-Toccata, Fastenzeit und Improvisation freuen. Es werden Werke von Charles-Marie Widor, Johann Sebastian Bach, Percy Whitlock, Johannes Brahms, Ludwig Senfl, John Dunstable und Charles Callahan zu hören sein, sie umspannen die Zeiten vom 15. bis zum 20. Jahrhundert. Gereon Krahforst wird - wie bereits bei den vorhergehenden Orgelkonzerten praktiziert - die Orgelstücke anmoderieren, sodass auch der nicht so in der Orgelmusik bewanderte Zuhörer schnell einen Zugang zu ihr erhält. Der Eintritt ist frei. Nach dem Konzert wird um eine Spende gebeten, damit weitere Konzerte mit solch hochkarätigen Künstlern stattfinden können.

Sternsinger - Segen bringen, Segen sein


Im Sonntagsgottesdienst bedankt sich die Kirchengemeinde mit Regens Dr. Volker Malburg bei den Sternsingern: "Liebe Kinder und Jugendliche! Ganz herzlichen Dank für Euer Engagement und Euer unermüdliches Singen und Sammeln. Es wäre schön, wenn auch im nächsten Jahr wieder viele Kinder und ehrenamtliche Helfer die Sternsinger-Aktion in unserer Pfarrei unterstützen würden." Foto: Thomas Schaaf.

Gemeinsam gegen Kinderarbeit, in Indien und weltweit

Segen bringen, Segen sein, das war das diesjährige Leitwort der Sternsinger-Aktion des Kindermissions­werkes „Die Sternsinger“, die wieder um den Dreikönigstag auch in unserer Pfarrei Karweiler/Lantershofen stattgefunden hat. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. In diesem Jahr gehen die Spenden überwiegend nach Indien, wo ausbeuterische Kinderarbeit noch weit verbreitet ist und deshalb viele Kinder – speziell Mädchen – nicht zur Schule gehen können, weil sie durch ihre Arbeit zum Familienunterhalt  beitragen müssen.

Viele Kinder aus Karweiler und Lantershofen waren der Einladung gefolgt und sind zusammen mit ihren Begleitern, Eltern oder Jugendlichen, die sich zur Mitarbeit eingefunden hatten, von Haus zu Haus gezogen, um für die Kinder dieser Welt, die es nicht so gut haben, Spenden zu sammeln und den Segen der Heiligen Drei Könige zu überbringen. Zuvor hatten sie gemeinsam beim Aussendungsgottesdienst in der St.-Katha­rina-Kirche in Karweiler, wo auch die Kreide und die Segensstreifen gesegnet wurden, den Film über die Schwierigkeiten der Kinder in Indien angeschaut. 

Die Kinder unserer Pfarrei Karweiler/Lantershofen haben gemeinsam eine große Summe gesammelt. Sie waren froh, wenn sie von den Menschen in unseren Orten gut aufgenommen wurden und den Segen „Christus – Mansionem – Benedicam“ – „Der Herr segne dieses Haus“ mit Kreide an die Türen schreiben oder einen Dreikönigssegen aufkleben durften. Beim gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Kinder über ihre Erfahrungen austauschen. Die vielen Süßigkeiten, die sie geschenkt bekommen hatten, wurden untereinander aufgeteilt und eine große Menge konnte noch der „Ahrweiler Tafel“ zur Verfügung gestellt werden.

kfd-Frauen überreichen Spende an die „Ahrweiler Tafel“


Bei der Spendenübergabe in den Tafelräumen (von links): Rita Jöbgen, ehrenamtliche Tafelmitarbeiterin, Gemeindereferentin Ursula Richter, Doris Krämer, Dorothea Reuter, Regine Säger, Christel Kirchhoff und Sabine Schmitz von der kfd sowie Caritas-Mitarbeiterin Christiane Böttcher.

Vor weit über 700 Jahren gestorben, denken die Frauen der kfd auch heute noch an die  Liebestaten der Heiligen Elisabeth. Beim Elisabeth-Gottesdienst im vergangenen November in Karweiler baten die kfd-Frauen der Oberen, Mittleren und Unteren Grafschaft um Geld-  und Lebensmittelspenden für die „Tafel Ahrweiler“. Nach dem Gottesdienst zu Ehren der Heiligen Elisabeth saß man im Pfarrsaal in Karweiler in gemütlicher Runde und bei netten Gesprächen noch lange zusammen. Auch in den Sonntags-Gottesdiensten der Pfarreiengemeinschaft Grafschaft am darauf­folgenden Wochenende wurde um Lebensmittel- und Geldspenden gebeten. Es kam die Summe von 780,00 Euro und eine große Menge an Lebensmitteln zusammen, die Anfang Dezember an die „Ahrweiler Tafel“ übergeben werden konnte. Caritas-Mitarbeiterin Christiane Böttcher bedankte sich herzlich bei den kfd-Frauen von der Grafschaft für die großzügige Unterstützung und sagte: „Ihre Spende ist uns eine große Hilfe. Ohne Spenden könnten wir das Angebot der Tafel  nicht aufrechterhalten, denn wir bekommen keine öffentlichen Fördergelder.“ Spenden unter dem Stichwort „Tafel Ahrweiler“ bitte auf folgende Konten: Kreissparkasse Ahrweiler - IBAN: DE89 5775 1310 0000 8037 42 / BIC: MALADE51AHR; Volksbank RheinAhrEifel eG - IBAN: DE27 5776 1591 0506 6375 00 / BIC: GENODED1BNA.