Aktuelles


aus der Pfarrei

Zweites Orgelkonzert auf der Pfeifenorgel in St. Lambertus


Beim 1. Konzert spielte der Trierer Domorganist Josef Still Werke von Bach, Fauré, Reger, Brahms u.a. Foto Thomas Schaaf.

Die Orgelkonzerte auf der neuen Pfeifenorgel in der Kirche St. Lambert werden fortgesetzt. Nach dem großen Interesse beim ersten Konzert gibt es nun ein Konzertprogramm für die Jahre 2017 und 2018. Das nächste Konzert aus dieser Reihe findet am 1. Oktober 2017 um 17 Uhr in der St. Lambertus-Kirche statt, die folgenden in 2018. Als Gast-Organist konnte der Orgelsachverständige des Bistums Trier, Klaus Evers, gewonnen werden. An dem Nachmittag wird ein sehr breit gefächertes Programm an Orgelmusik zu hören sein. Klaus Evers hat nach dem Aufbau der Orgel in 2016 die Orgel fachtechnisch und klanglich abgenommen und war sehr erstaunt über ihre klanglichen Qualitäten. Sie verfügt über 21 Registern und einen Setzer, der es erlaubt, 256 verschiedene Klangvariationen zu speichern/programmieren und beim Spiel per Fuß- oder Knopfdruck abzurufen. Der Organist wählt vor seinem Spiel die passenden Klangkombinationen aus und ruft sie beim täglichen Orgelspiel und besonders wichtig bei einem Konzert passend zum jeweiligen Musikstück an entsprechender Stelle ab.

Herr Evers ist seit 1995 als Kirchenmusiker der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Bad Kreuznach sowie als Dekanatskantor und Orgelsachverständiger im Bistum Trier für die Region zwischen Nahe und Ahr tätig. Während seinen Tätigkeiten nahm er an internationalen Meisterkursen u.a. bei Ewald Kooiman, Olivier Latry, Gaston Litaize, Ludger Lohmann, Louis Robilliard, Daniel Roth, Wolfgang Rübsam und Harald Vogel teil. Im Jahr 2010 verlieh ihm die Stadt Bad Kreuznach den 2010 Kunst- und Kulturpreis als besondere Auszeichnung für sein kulturelles Schaffen.

Die Kirchengemeinde und die Organisatoren laden herzlich zu diesem Konzert ein. Der Eintritt ist frei. Nach dem Konzert kann man eine Spende für die Weiterführung der Orgelkonzerte abgeben, da die Künstler natürlich auch eine Gage für ein Konzert erhalten.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


+ Bruno Schmitt.

Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 25. August 2017 im Alter von 93 Jahren

Bruno Schmitt.

Er wohnte in der Karweilerstraße 11b.

Das Sterbeamt findet am Donnerstag, den 7.9.2017 um 14.30 Uhr in der Kirche St. Lambertus zu Lantershofen statt. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Karweiler statt. Das Totengebet wird gehalten in der Kirche St. Lambertus zu Lantershofen am Montag den 4.9.2017, Dienstag den 5.9.2017 und Mittwoch den 6.9.2017 jeweils um 18.00 Uhr.

Ehre seinem Andenken!

Jahresfahrt der kfd Untere Grafschaft nach Wiesbaden


Die kfd-Damen in Wiesbaden vor der neugotischen evangelischen Marktkirche. Foto: Doris Krämer.

In diesem Jahre lockte uns Wiesbaden für unsere Jahresfahrt. Leider hatten wir auch in diesem Jahr wieder schlechtes Wetter. Trotzdem machten sich am Donnerstag, den 10. August 2017, wieder 26 gutge­launte Damen auf den Weg in die hessische Landeshauptstadt. Die Teamleiterin konnte diesmal 7 Gäste „an Bord“ begrüßen, die sich für die Mitfahrt interessiert hatten.

Zunächst brachte uns der Bus in die Innenstadt, wo wir bei einem leckeren ausgiebigen Frühstück im Café Extrablatt in der Wiesbadener Fußgängerzone unseren erlebnisreichen Tag beginnen konnten. Im Anschluss gab es eine Stadtführung mit der „THermine“, der kleinen Stadtbahn von Wiesbaden. Vorbei am Kurhaus, dem Hessischen Staatstheater, dem mondänen Villenviertel und vieler weiterer Sehenswürdigkeiten. Einige Frauen stiegen an der Russischen Kirche aus, um nach der Besichtigung der Kirche mit einer Stadtführerin auf den Neroberg, Wiesbadens Hausberg, zu wandern. Andere fuhren weiter bis zur Talstation und nahmen die historische „Nerobergbahn“, die älteste mit Wasserballast betriebene Drahtseil-Zahnstangenbahn in Deutschland, zum Plateau des Neroberges. Dort traf man sich wieder und genoss den herrlichen Blick auf die Stadt

Gemeinsam ging es dann mit der Nerobergbahn wieder hinunter und weiter mit der THermine zurück in die Stadt. Hier konnte man noch einige Zeit die Stadt auf eigene Faust die Stadt erkunden. Ein Besuch in der Sektkellerei „Henkell“ schloss sich an. Nach der informativen Führung durch die Kellerei und die Produktionsstätte konnten wir drei spritzige Sektproben genießen. Weiter ging‘s zum Restaurant „Rheinblick“ nach Bendorf. Hier konnten wir bei einem schönen Blick auf den Rhein die Fahrt mit einem feinen Abendessen ausklingen lassen. Alle waren sich einig: Es war wieder eine schöne und erlebnisreiche Fahrt, trotz des Regens, der uns den ganzen Tag mit nur wenigen Pausen begleitet hat. Wohlbehalten und froh kamen alle Mitfahrerinnen wieder zu Hause an.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Aus unserer Pfarreiengemeinschaft ist am 24. Juli 2017 im Alter von 83 Jahren verstorben:

Marianne Bertram geb. Dünker. 
Sie wohnte in der Rheinstraße 25 in Lantershofen.

Das Sterbeamt feiern wir am Freitag, den 28.7. um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler. Anschließend findet die Beisetzung auf dem Friedhof statt.

Das Totengebet wird gehalten am Dienstag, 25.7., Mittwoch, 26.7. und Donnerstag 27.7. jeweils um 18.00 Uhr in der St. Lambertus Kirche in Lantershofen.

Ehre ihrem Andenken!

„Fest der Begegnung“ lockte an Fronleichnam in den Burggarten


Kunstvolle Altäre thematisierten auch das 50-jährige Jubiläum der St. Lambertus Kirche

Fronleichnam in Lantershofen, das bedeutet nicht nur ganz viel Tradition, sondern auch jede Menge künstlerischer Facettenreichtum. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen startete nach einer Festmesse die althergebrachte Fronleichnamsprozession vom Nachbarort Karweiler nach Lantershofen. Flankiert von den Kommunionkindern, den Mitgliedern der Junggesellen-Schützengesellschaft „St. Lambertus“, den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und zahlreichen Gläubigen, trugen die Zelebranten, Regens Dr. Volker Malburg und Spiritual Prof. Dr. Josef Freitag, die Monstranz mit dem Allerheiligsten unter Gebet und Gesang durch den Ort.

Von Karweiler kommend führt der Prozessionsweg über den Kirchweg zum Josefkapellchen an der Landstraße. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Die Gestaltung der Altargestecke am Josefkapellchen hat erstmalig Frau Elke Hennes von der "Grafschafter Blumenwiese Gärtnermeister Köp" in Vettelhoven (gegenüber Tankstelle Wolber) übernommen, nachdem das Blumenhaus Jüris, das jahrzehntelang die Blumen für den von der Firma Kettiger Thonwerke ebenfalls jahrzehntelang erstellten Altar geliefert hatte, aus Altersgründen nicht weitergeführt wurde.

Dabei hielt die Prozession an mehreren, liebevoll gestalteten Altären innerhalb des Dorfes – regelrechte florale Kunstwerke, die von den Anwohnern schon in den frühen Morgenstunden des Fronleichnamstages gefertigt wurden. So bezog sich der aus drei Kompartimenten bestehende Altar des Studienhauses St. Lambert auf die „Speisung der Fünftausend“ aus dem Markus-Evangelium mit dem Bibelzitat „Alle wurden satt“. Der Altar in der Brennerstraße/Rheinstraße/Ecke Schmittstraße thematisierte das 50-jährige Jubiläum der St. Lambertus Kirche mit einem kunstvollen Motiv des Gotteshauses, bestehend aus Blüten, Kieseln und Schieferplättchen.

Einzug der Prozession in den Burghof des Studienhauses.
Die Gläubigen ziehen ein in die Lambertuskirche zum Abschluss der Fronleichnamsprozession.

Musikalisch begleitet von den Musikfreunden Lantershofen, endete die Prozession in der St. Lambertus Kirche. Anschließend fand rund um das Studienhaus St. Lambert das „Fest der Begegnung“ statt. Bei kühlen Getränken und Deftigem vom Grill ließen es sich die Gäste im sommerlichen Burggarten gut gehen. Auch die „kleine Kneipe“ des Studienhauses hatte geöffnet, hier verkauften die KFD-Frauen am Nachmittag selbstgebackenen Kuchen. Dank Hüpfburg, Kinderschminken und Torwandschießen wurde es auch den kleinen Gästen nie langweilig.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 8. Juni 2017 im Alter von 69 Jahren

Werner Matthias Schüttler.

Er wohnte in der Graf-Blankhard-Straße 19.

Das Sterbeamt feiern wir am Mittwoch den 21.6.2017 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler. Die Urnenbeisetzung findet anschließend auf dem Friedhof statt. Das Totengebet wird gehalten in der Kirche St. Lambertus zu Lantershofen am Sonntag den 18.6.2017 um 10.15 Uhr vor dem Hochamt sowie am Montag den 19.6.2017 und Dienstag den 20.6.2017 jeweils um 18.00 Uhr.

Ehre seinem Andenken!

Fest der Begegnung an Fronleichnam


Die Pfarrei Karweiler-Lantershofen lädt ein zur Fronleichnamsprozession und anschließendem Familienfest. Foto: Thomas Schaaf.

Familienfest in der Pfarrei Karweiler-Lantershofen

Am Fronleichnamstag, dem 15. Juni 2017, feiert die Pfarrei Karweiler/Lantershofen im Anschluss an die Prozession wieder ein gemeinsames Familienfest, in diesem Jahr auf dem Gelände des Studienhauses St. Lambert in Lantershofen. Der festliche Gottesdienst wird diesmal in Karweiler beginnen und die Prozession zieht dann nach Lantershofen. Dort ist der Abschluss in der St. Lambertus-Kirche und danach beginnt das Fest rund um das Studienhaus St. Lambert. Hierzu sind alle Angehörigen der Pfarreien Karweiler/Lantershofen und Bengen – und selbstverständlich auch Gäste aus der Pfarreien­gemeinschaft Grafschaft – ganz herzlich eingeladen. Anlässlich dieses Festes erinnern wir uns daran, dass unsere St. Lambertus-Kirche in diesem Jahr ihre 50. Grundsteinlegung und Einsegnung feiert. Es wird ein Mittagsmahl gereicht und nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen. Für musikalische Unterhaltung wird gesorgt sein und unsere jüngeren und kleinen Gemeindemitglieder werden ebenfalls nicht zu kurz kommen. Mit Hüpfburg, Kinderschminken, Torwandschießen und dem Spielmobil werden die Kinder viel Freude haben. 

Wer sich gerne an der Mitgestaltung des Festes, z. B. durch eine Kuchenspende, einen Dienst beim Fest o.ä. beteiligen möchte, melde sich bitte bei Doris Krämer, Lantershofen (Tel.: 02641 / 6308 / Mail: doris.kraemer@web.de). Die Pfarrgremien freuen sich auf Ihr Kommen und einige frohe Stunden gemeinsamer Begegnung am Donnerstag, dem 15. Juni 2017, in Lantershofen. Herzliche Einladung

Nach 45 Jahren gab es einen Tag der offenen Tür auf Burg Lantershofen


Die Bibliothek ist auch eine kleine Schatzkammer

 Im Jahr 1972 gegründet und 2006 komplett umgebaut und modernisiert wurde das Studienhaus St. Lambert auf Burg Lantershofen. Am Sonntag gab es erstmals einen Tag der offenen Tür, bei dem die Besonderheiten dieses Priesterseminars betont wurden. Es ist nämlich das einzige in Deutschland für Spätberufene, also für Menschen, die bereits in ganz anderen Jobs ihr Geld verdient haben. Noch eine Besonderheit: hier kann auch anerkannt Theologie studieren, wer kein Abitur vorweisen kann. Lebens- und Berufserfahrung ersetzen die Hochschulreife. Nur direkt anmelden kann man sich beim personell erfolgreichsten Seminar des Landes nicht. Hierhin schicken die Bistümer die jeweiligen Kandidaten. Zwei davon: Marco Leonhart, der 20 Jahre im Polizeidienst als Personenschützer Dienst tat und Ernst Willenbrink, gelernter Textilkaufmann. Sie hatten die Idee, das Studienhaus bei einem Tag der offenen Tür vorzustellen. Unterstützung erhielten sie dabei von Subregens Philip Peters. Hüpfburg, Torwandschießen und Kinderschminken, Kuchen im Missionscafé oder kühle Getränke aus der hauseigenen Kneipe lockten zahlreiche Gäste in die „Burg“, wie das Haus in Lantershofen nur genannt wird.

Gut belegt ist das Missionskaffee beim Tag der offenen Tür. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Als Attraktion nicht nur für die Besucher erweist sich das Torwandschießen. Hier schießt Regens Dr. Malburg beinahe eine "50 oben rechts".

Viel zu erfahren gab es bei den Hausführungen. „Wir wollen den Gästen zeigen, wie wir hier vor Ort in unseren Wohngemeinschaften leben und studieren“, so Ernst Willenbrink. Und daher führte der Rundgang auch gleich einmal in die Bibliothek, einem der Zentren des Studiums. An die 25.000 Medien stehen den Theologiestudenten hier zur Verfügung, die meisten in deutscher Sprache, das ist auch die Studiensprache. Latein ist dazu Pflichtfach, Griechisch kann fakultativ gewählt werden, hebräisch wird nicht angeboten. Neben den Werken in der Lantershofener Bibliothek haben die Studenten Zugriff auf die Werke der Bibliothek in Maria Laach. Auf kleinem Dienstweg findet hier eine rege Ausleihe statt. Mittendrin zwischen all den theologischen Werken beherbergt eine Vitrine kleine Schätze, nämlich Faksimile kirchengeschichtlich interessanter Werke, wie der Graduale von St. Katharinenthal, oder einer gotischen Bilderbibel, deren Original aus dem 13. Jahrhundert in der österreichischen Nationalbibliothek steht. „The Book of Kells“, wahrscheinlich aus dem 9. Jahrhundert, ist hier als Faksimile zu finden, ebenso aber das Evangeliar Heinrichs des Löwen. Der Rundgang führte drei Etagen nach unten. Dort, wo noch vor 25 Jahren Koks für die Heizung gelagert wurde, finden die Bibliotheksräume ihre Fortsetzung in einem Magazin. Gleich darüber die große Sporthalle und daneben der Kraftraum, wo sich die derzeit 38 in Lantershofen studierenden Männer fit halten. Aula, Hauskapelle, Hörsäle und der Meditationsraum ergänzten den Rundgang.

Auch die Fußballdamen kicken recht beachtlich: Hier schießt Marlene Knieps unter großem Beifall gekonnt eine "50".
Die Geistlichkeit macht (fast) alles mit: Pastor Alexander Burg (links) und Regens Dr. Volker Malburg haben Spaß in der voll belasteten Hüpfburg.

Derweil lud Bruder Josef San Terenato die Besucher zum Bildertheater ein. Sein Orden hat den Sitz in Jerusalem, von wo aus er nach Lantershofen gesandt wurde. Bruder Josef erzählte anhand von Bildern die biblische Geschichte der wundersamen Brotvermehrung und lockte damit zahlreiche Zuhörer an. Viele von ihnen schauten sich das Studienhaus erstmals an. „Es gibt gerade in Lantershofen so viele Neubürger, die eigentlich gar nicht wissen, was hier passiert. Gerade für sie machen wir diesen Nachmittag, der auch eine Veranstaltung der Begegnung, des gegenseitigen Kennenlernens und des Gesprächs sein soll“, so Marco Leonhart. Gut möglich, dass das Priesterseminar diesen Tag der Begegnung zur festen Einrichtung werden lässt und alljährlich wiederholen wird.