Aktuelles


aus der Pfarrei

Kirchturm erstrahlt grauweiß in frischer Farbe


Soeben haben Mitarbeiter der Firma Team-Gerüstbau die grünen Sicherheitsnetze zusammengefaltet und die letzten Rohre des Malergerüstes am Turm der Lambertuskirche demontiert und auf ihren LKW verladen. Mit dabei war auch Firmenchef Reinhold Harst, der die Aktion "Kirchturm" ebenso wie weitere Lantershofener Bürger, die bisher nicht genannt werden wollten, unterstützt hatte.

Der renovierte und farblich an den Bestand angepasste Kirchturm passt sich jetzt harmonisch in das Dorfbild ein. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf
Gerade haben die Mitarbeiter der Firma Team-Gerüstbau und Firmenchef Reinhold Harst (r.) die letzten Gerüstrohre auf den LKW verladen.

Nun hat man wieder einen freien Blick von der Brennerstraße am Frumech vor der Kirche auf den renovierten Turm. Das Ergebnis der Renovierungs- und Malaktion, die wohl schneller als ursprünglich geplant durchgeführt werden konnte, kann sich sehen lassen und fügt sich in der Farbgebung sehr harmonisch in das Gesamtbild von Lambertuskirche, Seminar St. Lambert und die umliegenden Fachwerkhäuser ein. 

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 23. Juni 2019 im Alter von 91 Jahren 

Erna Monreal
geb. Schneider

Sie wohnte in Grafschaft-Lantershofen.

Das Sterbeamt feiern wir am Montag, den 8.7. um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Das Totengebet wird gehalten am Sonntag, den 7.7. um 10.15 Uhr vor dem Hochamt in der Kirche St. Lambertus Lantershofen. Das Sechswochenamt wird am Sonntag, 11.8. um 10.45 Uhr in Verbindung mit dem Hochamt in Lantershofen statt.

Ehre ihrem Andenken!

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 23. Juni 2019 im Alter von 85 Jahren 

Johanna Assenmacher
geb. Hoffarth

ehemals Lantershofen, sie wohnte zuletzt im Maternusstift in Altenahr.

Das Sterbeamt feiern wir am Donnerstag, den 4.7. um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler. Anschließend ist die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Karweiler.

Das Totengebet wird gehalten am Mittwoch, den 3.7. um 18.00 Uhr in der Kirche St. Lambertus Lantershofen.

Ehre ihrem Andenken!

Fronleichnamsprozession und Fest der Begegnung


Diakon Richard Reißner erteilt am Fluraltar am Josefskapellchen den sakramentale Segen in alle Himmelsrichtungen, über den Ort und die Flur. Foto: Thomas Schaaf.
Das Fest der Begegnung fand am Pfarrhausgarten in Karweiler neben der Kirche St. Katharina statt. Foto: Thomas Schaaf.

In der Pfarrei Karweiler / Lantershofen hat das Fronleichnamsfest am 20. Juni wieder mit einem festlichen Gottesdienst in Lantershofen und anschließender Prozession nach Karweiler begonnen. Die Pfarrgemeinde sagt allen Dank, die den Gottesdienst so gut vorbereitet und den Prozessionsweg und die Segensaltäre wunderschönschön gestaltet und geschmückt haben. Danke gilt auch den Zelebranten Regens Dr. Malburg und Diakon Richard Reißner. Erfreulich war auch, dass wieder einige Seminaristen des Studienhauses St. Lambert die Prozession mitgestaltet und den Prozessionsweg mitgegangen sind. Dank sagen die Organisatoren auch den Männern der Freiwilligen Feuerwehr Lantershofen für die Begleitung des Allerheiligsten und das Absichern des Prozessionsweges sowie den Musikfreunden für die würdige musikalische Begleitung.

Das anschließende Familienfest im Pfarrgarten und im Pfarrsaal in Karweiler war aus allen drei Orten bei angenehmem Wetter recht gut besucht. Auch hier konnte man sich über die heitere musikalische Mitgestaltung der Musikfreunde sehr freuen und es sich bei gutem Essen und frischen Getränken gut gehen lassen. Auch die kleinen Besucher kamen beim Kinderschminken, verschiedenen Spielmöglichkeiten, Malen und Basteln und beim Toben auf der Hüpfburg auf ihre Kosten. Der Gesamterlös des Festes fließt diesmal einem in Karweiler geplanten Projekt zu. Den Helferinnen und Helfern, den kfd-Frauen und den Pfarrgremien, die sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes sehr engagiert haben, sagt die Pfarrgemeinde herzlichen Dank, ebenso auch der Raiffeisenbank  Grafschaft für das Sponsern der Hüpfburg, aber auch allen Angehörigen der Pfarrei, die durch ihren Besuch zu diesem gelungenen Fest beigetragen haben.

 

 

Sakrament der Firmung gespendet


Der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters spendet Jugendlichen in Lantershofen das Sakrament der Firmung. Foto: Julia Fröder

Zum Abschluss der Firmreise durch das Dekanat Ahr- Eifel hat der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters 30 Jugendlichen in Lantershofen das Sakrament der Firmung gespendet. Gut ein halbes Jahr hatten sich die jungen Frauen und Männer auf diesen Tag vorbereitet. Die Gruppentreffen wurden durch ihre Ideen und Themen gestaltet. So standen die eigene Identität, der eigene Glaube und die Gemeinschaft im Mittelpunkt der monatlichen Begegnungen. „Sie haben ihren Glaubens- und Lebensweg geteilt und einen intensiven Austausch geführt", berichtete die Gemeindeassistentin Sabine Dettinger, die gemeinsam mit Katecheten die Jugendlichen auf dem Weg zum Sakrament der Firmung begleitete. 

Unter der Überschrift „Projekte der Hoffnung" beschäftigten sich die Firmbewerber mit unterschiedlichen Hilfsprojekten. Besonders am Herzen lag ihnen ein Projekt für sauberes Trinkwasser in Kambodscha, berichteten Jule und Christian in ihrer Begrüßung. Gemeinsame Aktivitäten und das Engagement bei sozialen Projekten stärkten den Zusammenhalt, erklärten die zwei vor der Gottesdienstgemeinde in der Pfarrkirche St. Lambertus. „Eure Sozialprojekte waren so etwas wie das exemplarische Üben, offene Augen zu haben, wo Menschen uns brauchen", erklärte Weihbischof Peters, „und das soll Christenmenschen ausmachen". Denn die Würde ist dem Menschen von Gott gegeben. „Wir sind gleich in den Augen von Gott, obwohl wir nicht gleich sind." Er ermutigte die jungen Frauen und Männer in seiner Predigt: „Werdet durch euer eigenes Leben zur Quelle für andere und nicht zu einer Wüste." Das Sakrament der Firmung solle die Jugendlichen zu solch einem Leben ermutigen. Die Firmlinge könnten sich einer Unterstützung von Gott gewiss sein: „Wenn ihr euch in eurem Leben an den Namen Jesus erinnert, dann ist euch Hilfe schon gewiss."

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 6.6.2019 im Alter von 80 Jahren 

Konstantin "Konni" Hildenbrand.

Er wohnte früher in Grafschaft-Lantershofen

Das Sterbeamt wird am Freitag, dem 21. Juni 2019, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler gehalten. Anschließend ist die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Karweiler.

Das Totengebet für den Verstorbenen findet am Mittwoch, dem 19. Juni 2019, um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche zu Karweiler statt. 

Ehre seinem Andenken!

Kirchturm der Lambertuskirche wird renoviert und gestrichen


Schon von weitem kann man bei einem Blick über das Dorf erkennen, dass sich am Kirchturm etwas tut. Um einige Meter überragt er die umliegenden Häuser, selber ist er jetzt schlecht zu sehen, umspannt ihn doch ein hohes Arbeitsgerüst mit einem grünen Sicherheitsnetz. Schon zur Zeit der Sanierung des Kirchenfünfecks der Lambertuskirche vor einigen Jahren war der Wunsch groß, auch den Turm zu sanieren und anzustreichen, jedoch fehlte der Elan und das Geld, sich auch an diese große Aufgabe zu wagen. Jetzt ist es soweit, die Arbeiten sind angelaufen.

Die ortsansässige Firma Team Gerüstbau Service unterstützt die Bereitstellung des Gerüstes. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Die "Knochenarbeit" für die Gerüstbauer bei der Erstellung eines Gerüstes ist umso schwerer, je mehr es in die Höhe geht.
Die Gerüstbauer haben es bis zum Hahn geschafft und das Sicherheitsnetz gespannt. Die Arbeiten können beginnen.

Auf Befragen teilt der Verwaltungsratsvorsitzende Walter Moitz jetzt mit, dass die kompletten Arbeiten der Betonsanierung als Eigenleistung erbracht werden. Moitz: „Dies ist uns möglich geworden, da sich aus der Dorfgemeinschaft und der Pfarrei Menschen mit ihrer jahrelangen handwerklichen Erfahrung einbringen, die aber namentlich nicht genannt werden wollen.“ Diese Fachleute koordinierten und steuerten die Arbeiten, sie kennten die Arbeitsschritte und kennten die zu verarbeitenden Materialen. Moitz weiter: „Die Maßnahme wurde geplant mit dem Architekturbüro Dünker. Manfred Dünker unterstützt uns und hat mit den Handwerken und dem Bistumsarchitekten Herrn von der Stein die Maßnahme abgestimmt und geplant.“ Unternehmerleistungen entstünden eventuell bei Sanierungen am Kupferdach des Turmes und bei der Überarbeitung der Turmeingangstür. Walter Moitz merkt an, die Firma Team Gerüstbau Service als ortsansässiges Unternehmen unterstütze die Bereitstellung des Gerüstes. Die Bauzeit werde vermutlich etwa von Juni bis Mitte / Ende August anhalten.

Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen geplant: Zur Untergrundvorbereitung werden die gesamten Turmflächen mittels Druckwasserstrahlverfahren von Moos und Algen befreit und mit Algicid behandelt. Dann werden korrodierte Bewehrungsteile (Betonstahl) freigelegt, gesäubert und entrostet. Es folgt eine zweimalige Rostschutzbehandlung der gesäuberten und entrosteten Bewehrungsteile. Hier werden ca. 250 kg Spezialmörtel und 80 l Fixativ in unterschiedlichen Verfahren zum Rostschutz und als Haftungsbrücke aufgetragen. Für den Grund- und Schlussanstrich werden ca. 400 kg verarbeitet.  Zur Farbgebung wurde auf Muster aus den Farbgruppen aus dem Kirchenanstrich vor 11 Jahren (2008) zurückgegriffen. Annette Dünker von Farbdesign Dünker hat die Farbrezepturen zur Verfügung gestellt. Der Turmanstrich wird in zwei gräulichen Tönen erfolgen, entsprechend den Farbtönen aus dem Kirchenanstrich. Gestrichen werden auch die Stahlfenster und Stahlgitter. Weitere Arbeiten sind die Klempnerarbeiten, Schreinerarbeiten. Die Gesamtkosten einschl. MwSt sind im Umfang von 32.700 Euro geplant.

Walter Moitz freut sich, dass die Arbeiten in der letzten Woche sehr gut angelaufen sind. Der Turm wurde im Wasserstrahlhochdruckverfahren gereinigt, die losen Betonteile wurden abgetragen, die korrodierten Stahlteile wurden entrostet und mit Rostschutz und Spezialmörtel behandelt. Moitz: “Ein herzlicher Dank an alle, die sich so spontan mit ihrem Geschick und ihrer Zeit eingebracht haben. In dieser Woche stehen weitere Mörtelarbeiten an. Die abgeklopften Stellen werden mit dem Spezialmörtel verschlossen und die größeren schadhaften Betonbereiche schichtweise wieder aufgebaut.“  

Priesterweihe eines Lantershofener Kandidaten in Münster


MÜNSTER. Fünf Männer wurden an Pfingsten von Bischof Felix Genn, dem ehemaligen Regens des Studienhauses, im Dom zu Münster zu Priestern geweiht, darunter Ernst Willenbrink, der hier in Lantershofen im Seminar St. Lambert studiert hat. Zur Weihe waren auch einige Studenten und weitere Angehörige des  Studienhauses  sowie Mitglieder seines Lantershofener Bibelkreises angereist, dem er lange Jahre angehörte.

Bischof Felix Genn (2.v.r. hinten) feiert das Pontifikalamt und leitet die Zeremonien zur Priesterweihe auch von Ernst Willenbrink (kniend 2.v.l.). Fotos in diesem Bericht: Screenshot Paulusdom.de.
Ernst Willenbrink (links) nach der Weihe im Kreise seiner Priesterkollegen.

Willenbrink machte nach dem Fachabitur eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und bewarb sich beim Textilunternehmen C&A, schlug die Managerlaufbahn ein und wurde Filialleiter. Er arbeitete in Hamburg, Hannover, Brüssel und weiteren Städten, bis er sich entschloss, die Ausbildung zum Ständigen Diakon mit Zivilberuf zu machen. Getragen hat ihn sein Lieblingspsalm aus der Bibel: „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“. In den Jahren nach der Diakonenweihe hat Ernst Willenbrink immer öfter gespürt, mehr zu wollen. 2012 war er sich sicher: „Ich habe einen zweiten Ruf Gottes gehört.“ Der Lippetaler packte seine Sachen und ging zum Studium ins Priesterhaus für Spätberufene ohne Abitur nach Lantershofen. „Eine tolle Region mit tollen Mitbrüdern“, schwärmt Willenbrink über die Zeit in der Eifel. Heute hat er sein Ziel erreicht, Priester zu werden. Herzlichen Glückwunsch, viel Freude und Gottes Segen in seinem neuen Amt.