Aktuelles


aus der Pfarrei

Fest der Begegnung an Fronleichnam


Die Pfarrei Karweiler-Lantershofen lädt ein zur Fronleichnamsprozession und anschließendem Familienfest. Foto: Thomas Schaaf.

Familienfest in der Pfarrei Karweiler-Lantershofen

Am Fronleichnamstag, dem 15. Juni 2017, feiert die Pfarrei Karweiler/Lantershofen im Anschluss an die Prozession wieder ein gemeinsames Familienfest, in diesem Jahr auf dem Gelände des Studienhauses St. Lambert in Lantershofen. Der festliche Gottesdienst wird diesmal in Karweiler beginnen und die Prozession zieht dann nach Lantershofen. Dort ist der Abschluss in der St. Lambertus-Kirche und danach beginnt das Fest rund um das Studienhaus St. Lambert. Hierzu sind alle Angehörigen der Pfarreien Karweiler/Lantershofen und Bengen – und selbstverständlich auch Gäste aus der Pfarreien­gemeinschaft Grafschaft – ganz herzlich eingeladen. Anlässlich dieses Festes erinnern wir uns daran, dass unsere St. Lambertus-Kirche in diesem Jahr ihre 50. Grundsteinlegung und Einsegnung feiert. Es wird ein Mittagsmahl gereicht und nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen. Für musikalische Unterhaltung wird gesorgt sein und unsere jüngeren und kleinen Gemeindemitglieder werden ebenfalls nicht zu kurz kommen. Mit Hüpfburg, Kinderschminken, Torwandschießen und dem Spielmobil werden die Kinder viel Freude haben. 

Wer sich gerne an der Mitgestaltung des Festes, z. B. durch eine Kuchenspende, einen Dienst beim Fest o.ä. beteiligen möchte, melde sich bitte bei Doris Krämer, Lantershofen (Tel.: 02641 / 6308 / Mail: doris.kraemer@web.de). Die Pfarrgremien freuen sich auf Ihr Kommen und einige frohe Stunden gemeinsamer Begegnung am Donnerstag, dem 15. Juni 2017, in Lantershofen. Herzliche Einladung

Nach 45 Jahren gab es einen Tag der offenen Tür auf Burg Lantershofen


Die Bibliothek ist auch eine kleine Schatzkammer

 Im Jahr 1972 gegründet und 2006 komplett umgebaut und modernisiert wurde das Studienhaus St. Lambert auf Burg Lantershofen. Am Sonntag gab es erstmals einen Tag der offenen Tür, bei dem die Besonderheiten dieses Priesterseminars betont wurden. Es ist nämlich das einzige in Deutschland für Spätberufene, also für Menschen, die bereits in ganz anderen Jobs ihr Geld verdient haben. Noch eine Besonderheit: hier kann auch anerkannt Theologie studieren, wer kein Abitur vorweisen kann. Lebens- und Berufserfahrung ersetzen die Hochschulreife. Nur direkt anmelden kann man sich beim personell erfolgreichsten Seminar des Landes nicht. Hierhin schicken die Bistümer die jeweiligen Kandidaten. Zwei davon: Marco Leonhart, der 20 Jahre im Polizeidienst als Personenschützer Dienst tat und Ernst Willenbrink, gelernter Textilkaufmann. Sie hatten die Idee, das Studienhaus bei einem Tag der offenen Tür vorzustellen. Unterstützung erhielten sie dabei von Subregens Philip Peters. Hüpfburg, Torwandschießen und Kinderschminken, Kuchen im Missionscafé oder kühle Getränke aus der hauseigenen Kneipe lockten zahlreiche Gäste in die „Burg“, wie das Haus in Lantershofen nur genannt wird.

Gut belegt ist das Missionskaffee beim Tag der offenen Tür. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Als Attraktion nicht nur für die Besucher erweist sich das Torwandschießen. Hier schießt Regens Dr. Malburg beinahe eine "50 oben rechts".

Viel zu erfahren gab es bei den Hausführungen. „Wir wollen den Gästen zeigen, wie wir hier vor Ort in unseren Wohngemeinschaften leben und studieren“, so Ernst Willenbrink. Und daher führte der Rundgang auch gleich einmal in die Bibliothek, einem der Zentren des Studiums. An die 25.000 Medien stehen den Theologiestudenten hier zur Verfügung, die meisten in deutscher Sprache, das ist auch die Studiensprache. Latein ist dazu Pflichtfach, Griechisch kann fakultativ gewählt werden, hebräisch wird nicht angeboten. Neben den Werken in der Lantershofener Bibliothek haben die Studenten Zugriff auf die Werke der Bibliothek in Maria Laach. Auf kleinem Dienstweg findet hier eine rege Ausleihe statt. Mittendrin zwischen all den theologischen Werken beherbergt eine Vitrine kleine Schätze, nämlich Faksimile kirchengeschichtlich interessanter Werke, wie der Graduale von St. Katharinenthal, oder einer gotischen Bilderbibel, deren Original aus dem 13. Jahrhundert in der österreichischen Nationalbibliothek steht. „The Book of Kells“, wahrscheinlich aus dem 9. Jahrhundert, ist hier als Faksimile zu finden, ebenso aber das Evangeliar Heinrichs des Löwen. Der Rundgang führte drei Etagen nach unten. Dort, wo noch vor 25 Jahren Koks für die Heizung gelagert wurde, finden die Bibliotheksräume ihre Fortsetzung in einem Magazin. Gleich darüber die große Sporthalle und daneben der Kraftraum, wo sich die derzeit 38 in Lantershofen studierenden Männer fit halten. Aula, Hauskapelle, Hörsäle und der Meditationsraum ergänzten den Rundgang.

Auch die Fußballdamen kicken recht beachtlich: Hier schießt Marlene Knieps unter großem Beifall gekonnt eine "50".
Die Geistlichkeit macht (fast) alles mit: Pastor Alexander Burg (links) und Regens Dr. Volker Malburg haben Spaß in der voll belasteten Hüpfburg.

Derweil lud Bruder Josef San Terenato die Besucher zum Bildertheater ein. Sein Orden hat den Sitz in Jerusalem, von wo aus er nach Lantershofen gesandt wurde. Bruder Josef erzählte anhand von Bildern die biblische Geschichte der wundersamen Brotvermehrung und lockte damit zahlreiche Zuhörer an. Viele von ihnen schauten sich das Studienhaus erstmals an. „Es gibt gerade in Lantershofen so viele Neubürger, die eigentlich gar nicht wissen, was hier passiert. Gerade für sie machen wir diesen Nachmittag, der auch eine Veranstaltung der Begegnung, des gegenseitigen Kennenlernens und des Gesprächs sein soll“, so Marco Leonhart. Gut möglich, dass das Priesterseminar diesen Tag der Begegnung zur festen Einrichtung werden lässt und alljährlich wiederholen wird.

Die Burg öffnet ihre Tore


Beim Hausfest 2004 gab es einen "Hau den Lukas", den damals auch Weihbischof Robert Brahm kräftig bearbeitete. Foto: Thomas Schaaf.

Tag der offenen Türe im Seminar St. Lambert

Unter dem Motto "Die Burg öffnet ihre Tore" lädt am Sonntag 14.5.2017 von 14 Uhr bis 17. Uhr zum Tag der offenen Türe das Studienhaus Seminar St. Lambert auf Burg Lantershofen die Bürgerinnen und Bürger von Lantershofen ein. Anlässlich ihres Hausfestes freuen sich die Studenten und die Hausleitung mit ihren Dozenten auf regen Besuch aus der Bevölkerung. Studentenkneipe und Missionskaffee sind geöffnet, es gibt Kuchen, Kaffee, Eis und kalte Getränke, es wartet eine Hüpfburg auf Kinder und verschiedene Spiele sind für Jung und Alt vorbereitet. Auch werden für Interessierte Hausführungen jeweils um 14.30 Uhr, um 15.15 Uhr und um 16.00 Uhr durchgeführt. Die Veranstaltung wird bei jedem Wetter durchgeführt. Wer möchte, kann am Sonntag in der Lambertuskirche um 18.00 Uhr an einer Vesper und am Montagmorgen um 10.00 Uhr an einem Pontifikalgottesdienst mit Bischof em. von Erfurt Dr. Joachim Wanke teilnehmen. 

Geburtstagsspendensammlung bringt 625 € für die Orgel


Spendenübergabe an der Orgel: Horst-Peter Kujath, Cheryl Jungmann, Klaus Jungmann und Verwaltungsrat Walter Moitz. Foto: Erika Kujath.

Cheryl und Klaus Jungmann spenden 625€ für die neue Orgel und die Fortführung der Orgelkonzerte

Eine Spende in Höhe von 625 € für die neue Orgel, die noch nicht ganz bezahlt ist, überreichten jetzt Cheryl und Klaus Jungmann aus der Zweibrückenstraße an Walter Moitz vom Verwaltungsrat der Kirchengemeinde und Horst Peter Kujath, die beide für die Beschaffung, Restaurierung und Aufbau der Orgel  in der Lambertuskirche und die Organisation der Orgelkonzerte mitverantwortlich zeichneten. Zu seinem Geburtstag hatte Klaus Jungmann sich überlegt, was er sich zum Geburtstag wünschen könnte, da einige Gäste danach gefragt hatten. Da er sich wegen seines Berufs nur bedingt in Vereinen oder Veranstaltungen in LA einbringen kann, wollte er die Geburtstags-Spendensammlung der neuen Orgel und der Fortführung der Konzerte zu Gute kommen lassen. Seine Geburtstagsgäste fanden die Idee der Spende für die Orgelpfeifen großartig und legten ihr „Geburtstagsgeschenk“ in eine Spendenkiste. Es kam mehr zusammen, als erwartet. 625 Euro befanden sich zur Überraschung des Ehepaars Jungmann in der Kiste. Walter Moitz und Horst Peter Kujath freuten sich dementsprechend sehr über die tolle Idee und die großzügige Spende.

Das nächste Orgelkonzert findet am 1. Oktober 2017 mit dem Orgelsachverständigen des Bistums Trier, Klaus Evers an der Simon-Orgel der Lambertuskirche statt. Evers hat schon diverse Orgelwettbewerbe gewonnen, es wird also wieder eine orgelmusikalische Kapazität an der von der Remagener Firma Merten renovierten und aufgebauten Orgel sitzen.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 27. April im Alter von 85 Jahren  

Karl Heinz Simons
Er wohnte im Pechweingarten 8.

Das Sterbeamt feiern wir am Freitag, den 5.5.2017 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina zu Karweiler. Die Urnenbeisetzung findet anschließend auf dem Friedhof statt. 

Das Totengebet wird gehalten in der Kirche St. Lambertus in Lantershofen am Sonntag, 30.4. um 10.15 Uhr vor dem Hochamt sowie am Mittwoch, 3.5. und Donnerstag, 4.5. jeweils um 18.00 Uhr.

Ehre seinem Andenken! 

Schöner Festtag der Erstkommunion in St. Lambert


Festlich begangen mit einer Eucharistiefeier wird der Tag der Ersten Heiligen Kommunion, der traditionell am ersten Sonntag nach Ostern, dem Weißen Sonntag stattfindet. Dieser Festtag ist ein großes Ereignis für die Erstkommunikanten und ihre Familien. Längere Zeit haben sich die Kinder auf die Erstkommunion vorbereitet und sich mit den katholischen Glaubensgrundlagen vertraut gemacht. Inhaltlich und innerlich sind Glaube und die christlichen Botschaft das Hauptthema an diesem Tag, äußerlich prägen weiße Kleidchen bei den Mädchen und schicke Anzüge bei den Jungen den Festtag.

Einzug in die Lambertuskirche mit Pastor Burg. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Einzug in die prall gefüllte Kirche und Aufstellung um den Altar herum.

Auch in Lantershofen haben jetzt 27 Jungen und Mädchen aus der Pfarreiengemeinschaft Grafschaft die Erstkommunion empfangen. Bei zumeist schönem Wetter, kühl zwar, aber ohne Regen, feierten sie mit Pastor Alexander Burg und Gemeindereferentin Ursula Richter eine Eucharistiefeier, die durch den Rainbow-Chor unter Leitung von Michaela Nolden und Heinrich Fuchs an der Orgel verschönert wurde.

Gruppenbild mit Pastor Alexander Burg und Gemeindereferentin Ursula Richter.
Vor der Eucharistiefeier auf der Treppe zum Seminar St. Lambert.

Die Kommunionkinder selbst sorgten mit ihrem gemeinsam vorgetragenen Lied „Auf dem Wege, den wir gehen“ für beeindruckende Frische. Mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“ schloss die kirchliche Feier, die sich als Familienfest den weiteren Tag mit Feiern entweder zu Hause oder an geeigneten Veranstaltungsorten fortsetzte.

Erstkommunionfeier in St. Lambertus Lantershofen


Mit Jesus in einem Boot: Die Kommunionkinder aus Lantershofen und Karweiler. Foto: Thomas Schaaf.

Traditionell finden Erstkommunionfeiern meist am ersten Sonntag nach Ostern, dem Weißen Sonntag, statt. So empfangen auch am kommenden Sonntag aus der Pfarreiengemeinschaft Karweiler-Lantershofen folgende Kinder die Erste Heilige Kommunion: Ann-Sophie Carll, Celina Schaaf, Sonja Knieps, Julian Nickenig, Sina Otten, Julia Pusic, Maike Wollenweber, Katharina Robrecht, Niklas Schmitz und Alexander von Tagen. Insgesamt gehen in der Lambertuskirche Lantershofen aus der Pfarreiengemeinschaft Grafschaft 27 Kinder zur Erstkommunion. Herzlichen Glückwunsch.

Zweite kirchenmusikalische Andacht zur Fastenzeit


Ausschnitt aus den Kreuzwegtafeln in der Lambertuskirche. Foto: Thomas Schaaf.

Vor drei Wochen hatten Regens Dr. Volker Malburg und Organist Markus Prange die erste der beiden angekündigten Kirchenmusikalischen Andachten in der Lambertuskirche erfolgreich „hingelegt“, jetzt waren Subregens Philip Peters und Organist Heinrich Fuchs an der Reihe. Auch bei diesen waren Meditation und Orgelklang die tragenden Elemente der Andacht, Gedanken von Philip Peters zu Jesu Leidensweg - „tristis est anima mea: traurig ist meine Seele bis an den Tod“ -  korrespondierten mit dem musikalischen Empfinden, das Heinrich Fuchs durch die neue Simon-Orgel den Gläubigen und Zuhörern vermitteln konnte. Musikalische Erweiterung fanden die Gedanken zur Fastenzeit durch Querflöte und Gesang von Fabian Schneider, Klaus Mommsen, Hermann-Josef Berg und Philip Peters. Wie bei der ersten Kirchenmusikalischen Andacht lieferte auch Paul Gerhard mit seinem Gedicht „O Welt, sieh hier dein Leben am Stamm des Kreuzes schweben“ eine  Beitrag zur Andacht mit dem Flöte-/Orgelsatz von Looks/Klomp. „Vater, wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorübergehen“: Orgel, Flöte und Gesang verbanden das  vorösterliche Geschehen zum klangvollen Hauptthema der Andacht. Neben Bachs Präludium a-moll für Flöte und Orgel, Josef Zürrers „Der Kreuzweg“ und anderen Werken setzte Heinrich Fuchs besonders mit Händels Choralfuge aus dem Messias zum Abschluss einen grandiosen Akzent und Schlusspunkt der zweiten Kirchenmusikalischen Andacht. Der gelegentlich eine dritte durchaus folgen sollte.