Aktuelles


aus der Pfarrei

Subregens Philip Peters verabschiedet


Eine rappelvolle, bis auf den allerletzten Platz besetzte St. Lambertus Kirche, die Junggesellen in nahezu voller Mannstärke in Uniform angetreten und eine Atmosphäre, die eine Mischung aus Freude und Wehmut regelrecht greifbar machte. Was sonst eher an Weihnachten oder sehr hohen Feiertagen der Fall ist, erlebte Lantershofen jetzt auch an einem ganz normalen Sonntag – der dann irgendwie doch alles andere als „normal“ war. Vier Jahre lang amtierte der in Düsseldorf geborene und in Duisburg-Homberg aufgewachsene Dr. Philip Peters als Subregens am Studienhaus St. Lambert und hinterließ dabei nicht nur im überdiözesanen Prieserseminar, sondern auch in Lantershofen und den umliegenden Orten tiefe Spuren.

Gemeinsam mit Regens Dr. Volker Malburg (r.) und Diakon Richard Reißner (2.v.l.) feiert Dr. Philip Peters seinen Abschiedsgottesdienst. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf
Walter Moitz (vorne r.), Doris Krämer und Regens Volker Malburg (r.) danken im Namen der Pfarrangehörigen im Gottesdienst Philip Peters mit einem kleinen Präsent.

Denn neben seinem Lehrauftrag am Studienhaus, war Philip Peters nicht nur Seelsorger, sondern vor allem auch Mensch. Immer nahbar, ansprechbar, lebensfroh und mit ganz viel Herz. Das Motto „die Kirche muss zu den Menschen kommen“, wurde und wird von Philip Peters gelebt. Ob als Musiker beim Tambourcorps der Junggesellen, als geniales Karnevals-Bütten-Duo mit Regens Dr. Volker Malburg oder bei den Traditionsveranstaltungen des Ortes – Philip Peters war immer mittendrin statt nur dabei.

Nach dem Abschiedsgottesdienst begleiten die Junggesellen-Schützen Philip Peters in die "Burg", um dort weltlichen Abschied von Peters zu nehmen, der als Pfarrer nach Kleve-Materborn wechselt.
Viele Gäste und die Junggesellen-Schützen mitsamt Fahnen und Tambourcorps begleiten den scheidenden Subregens.

Dessen ungeachtet hatte der Subregens auch immer ein offenes Ohr bei Problemen oder seelsorgerischen Fragen. Und wenn irgendwo in der Region ein Priester ausfiel, zelebrierte  Philip Peters den Gottesdienst, ganz gleich ob beispielsweise in Lantershofen, Ringen oder Dernau. „Nur“ vier Jahre war der im Oktober 2010 zum Priester geweihte Peters in Lantershofen, doch für die Menschen fühlte es sich so an, als sei er „schon immer da“. „Du bist einfach ein echter Lantershofener geworden“, brachte es der der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Erich Althammer, in seiner Laudatio auf den Punkt.

Schützen-Hauptmann Tim Ley (r.) und Junggesellen-König Markus Fabritius (2.v.l.) danken Philip Peters vor dem alten "Burg"-Gebäude für gemeinsam erlebte schöne Lantershofener Zeiten mit einem kleinen Präsent.
In Foyer und Aula des Studienhauses absolviert Philip Peters seine "Abschiedstour". Wohl das halbe Dorf ist gekommen, um "Auf Wiedersehen" zu sagen.

Für Philip Peters war es ein emotionales Abschieds-Wochenende, das mit einem gemeinsamen Abend mit den Junggesellen und Brötchesmädchen in der „kleinen Kneipe“ des Studienhauses begann. Sonntags dann der gemeinsam mit Dr. Volker Malburg gefeierte Gottesdienst, bevor es in den Räumlichkeiten der „Burg“ noch einen offiziellen Abschiedsempfang gab, der ebenfalls von zahlreichen Gästen besucht wurde. Philip Peters wechselt nach Kleve-Materborn und Reichswald, wo er Pfarrer der Pfarrei „Zur Heiligen Familie“ wird. Daran, dass er „seinen“ Lantershofenern trotzdem eng verbunden bleibt, ließ der überaus beliebte Geistliche keinen Zweifel.

Auch Schwenkfähnrich Martin Goldbach und die Schützengesellschaft verabschieden sich gebührend mit Ständchen und Abschiedsschwenken.
Für Bürgervereinigung und Vereine überreicht BV-Vorsitzender Erich Althammer (l.) eine Glasmalerei mit Lantershofener Motiven als Erinnerungsgeschenk.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 17. November 2019 im Alter von 81 Jahren 

Heinrich Doll.

Er wohnte in
Grafschaft-Lantershofen.

Das Sterbeamt findet am Mittwoch, den 27. November 2019 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina zu Karweiler statt. Anschließend ist die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Karweiler.

Das Totengebet für den Verstorbenen wird gehalten am Dienstag, den 26. November 2019 um 18.00 Uhr in der Lambertuskirche Lantershofen. 

Ehre seinem Andenken!

Allerheiligen


Ab dem 4. Jahrhundert ist ein Fest für alle Heiligen überliefert. Die frühen Christen gedachten am Sonntag nach Pfingsten aller Heiligen, denn sie waren vom Osterfest lange nicht wegzudenken. Dieser "Herrentag aller Heiligen" geht auf Johannes Chrysostomus zurück und wurde damals am Oktavtag von Pfingsten gefeiert. In der griechisch-orthodoxen Kirche hat sich dieser Festtermin bis heute erhalten. Das Leben der Heiligen wurde als Spiegel des Heilsgeschehens an Ostern verstanden. Ab dem 8. Jahrhundert verblasst der Zusammenhang von Ostern und dem „Herrentag aller Heiligen“ allmählich, sodass er zunächst in Irland am 1. November gefeiert wurde. Im Vordergrund stand nicht mehr das Osterfest, sondern die vergehende Natur: Anfang November begann in Irland der Winter und das neue Jahr. Irische Missionare brachten das neue Allerheiligenfest im 9. Jahrhundert auf den Kontinent. Der Termin von Allerheiligen passt auch deshalb in den Totenmonat November, weil sich der lebende Christ durch Jesus Christus mit den Toten verbunden weiß.

Im Jahr 835 setzt Papst Gregor IV. das Fest offiziell im Kalender fest. Die Kirche gedenkt an diesem Tag nicht nur der vom Papst heiliggesprochenen Frauen und Männer. An Allerheiligen wird auch jener Menschen gedacht, die ihren Glauben still gelebt und ihr Christsein konsequent verwirklicht haben.

Daraus ergibt sich eine erweiterte Definition des Heiligenbegriffs, die an das Verständnis der Paulusbriefe anknüpft. Auch Papst Franziskus nimmt in seinem Dokument "Gaudete et exultate“ (Freut euch und jubelt) dieses weite Verständnis des Heilig-Seins auf.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 29. September 2019 im Alter von 80 Jahren 

Alis Weber

ehemals Lantershofen, wohnte sie zuletzt im Seniorenhaus St. Martin in Ahrweiler.

Die Trauerfeier findet statt am Mittwoch, 16. Oktober, ab 14 Uhr auf dem Bergfriedhof in Ahrweiler (Ramersbacherstraße). Im Anschluss findet hier die Urnenbeisetzung unter Weinreben statt.

Ehre ihrem Andenken

Kirchturm erstrahlt grauweiß in frischer Farbe


Soeben haben Mitarbeiter der Firma Team-Gerüstbau die grünen Sicherheitsnetze zusammengefaltet und die letzten Rohre des Malergerüstes am Turm der Lambertuskirche demontiert und auf ihren LKW verladen. Mit dabei war auch Firmenchef Reinhold Harst, der die Aktion "Kirchturm" ebenso wie weitere Lantershofener Bürger, die bisher nicht genannt werden wollten, unterstützt hatte.

Der renovierte und farblich an den Bestand angepasste Kirchturm passt sich jetzt harmonisch in das Dorfbild ein. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf
Gerade haben die Mitarbeiter der Firma Team-Gerüstbau und Firmenchef Reinhold Harst (r.) die letzten Gerüstrohre auf den LKW verladen.

Nun hat man wieder einen freien Blick von der Brennerstraße am Frumech vor der Kirche auf den renovierten Turm. Das Ergebnis der Renovierungs- und Malaktion, die wohl schneller als ursprünglich geplant durchgeführt werden konnte, kann sich sehen lassen und fügt sich in der Farbgebung sehr harmonisch in das Gesamtbild von Lambertuskirche, Seminar St. Lambert und die umliegenden Fachwerkhäuser ein. 

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 23. Juni 2019 im Alter von 91 Jahren 

Erna Monreal
geb. Schneider

Sie wohnte in Grafschaft-Lantershofen.

Das Sterbeamt feiern wir am Montag, den 8.7. um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Das Totengebet wird gehalten am Sonntag, den 7.7. um 10.15 Uhr vor dem Hochamt in der Kirche St. Lambertus Lantershofen. Das Sechswochenamt wird am Sonntag, 11.8. um 10.45 Uhr in Verbindung mit dem Hochamt in Lantershofen statt.

Ehre ihrem Andenken!

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 23. Juni 2019 im Alter von 85 Jahren 

Johanna Assenmacher
geb. Hoffarth

ehemals Lantershofen, sie wohnte zuletzt im Maternusstift in Altenahr.

Das Sterbeamt feiern wir am Donnerstag, den 4.7. um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler. Anschließend ist die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Karweiler.

Das Totengebet wird gehalten am Mittwoch, den 3.7. um 18.00 Uhr in der Kirche St. Lambertus Lantershofen.

Ehre ihrem Andenken!

Fronleichnamsprozession und Fest der Begegnung


Diakon Richard Reißner erteilt am Fluraltar am Josefskapellchen den sakramentale Segen in alle Himmelsrichtungen, über den Ort und die Flur. Foto: Thomas Schaaf.
Das Fest der Begegnung fand am Pfarrhausgarten in Karweiler neben der Kirche St. Katharina statt. Foto: Thomas Schaaf.

In der Pfarrei Karweiler / Lantershofen hat das Fronleichnamsfest am 20. Juni wieder mit einem festlichen Gottesdienst in Lantershofen und anschließender Prozession nach Karweiler begonnen. Die Pfarrgemeinde sagt allen Dank, die den Gottesdienst so gut vorbereitet und den Prozessionsweg und die Segensaltäre wunderschönschön gestaltet und geschmückt haben. Danke gilt auch den Zelebranten Regens Dr. Malburg und Diakon Richard Reißner. Erfreulich war auch, dass wieder einige Seminaristen des Studienhauses St. Lambert die Prozession mitgestaltet und den Prozessionsweg mitgegangen sind. Dank sagen die Organisatoren auch den Männern der Freiwilligen Feuerwehr Lantershofen für die Begleitung des Allerheiligsten und das Absichern des Prozessionsweges sowie den Musikfreunden für die würdige musikalische Begleitung.

Das anschließende Familienfest im Pfarrgarten und im Pfarrsaal in Karweiler war aus allen drei Orten bei angenehmem Wetter recht gut besucht. Auch hier konnte man sich über die heitere musikalische Mitgestaltung der Musikfreunde sehr freuen und es sich bei gutem Essen und frischen Getränken gut gehen lassen. Auch die kleinen Besucher kamen beim Kinderschminken, verschiedenen Spielmöglichkeiten, Malen und Basteln und beim Toben auf der Hüpfburg auf ihre Kosten. Der Gesamterlös des Festes fließt diesmal einem in Karweiler geplanten Projekt zu. Den Helferinnen und Helfern, den kfd-Frauen und den Pfarrgremien, die sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes sehr engagiert haben, sagt die Pfarrgemeinde herzlichen Dank, ebenso auch der Raiffeisenbank  Grafschaft für das Sponsern der Hüpfburg, aber auch allen Angehörigen der Pfarrei, die durch ihren Besuch zu diesem gelungenen Fest beigetragen haben.