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vom Verein

MGV: Einladung zur Weihnachtsfeier


Auch Sankt Nikolaus feiert mit der Sängerfamilie. Foto: Thomas Schaaf.

Der Vorstand der Chöre des MGV Cäcilia Lantershofen lädt Mitglieder und Lebenspartner herzlich zur diesjährigen Weihnachtsfeier am Samstag, 14. Dezember 2019 ab 19:30 Uhr in den Saal des Winzervereins Lantershofen ein. Der Verein möchte seinen Gästen einen besinnlichen und gemütlichen vorweihnachtlichen Abend gestalten mit Musik, leckerem Naschwerk und einer guten Flasche Wein. Bei einem Quiz kann man wieder Preise gewinnen und auch der Nikolaus schaut vorbei. Wer zur Tombola in schöner Tradition etwas beisteuern möchte, sollte dies möglichst bis 14:00 Uhr im Saal des Winzervereins beim Vorbereitungsteam abgeben. Der Vorstand und das Team freuen sich auf viele Gäste.

Schwarzmeer-Kosaken mit Peter Orloff in St. Lambertus


Der Schwarzmeer Kosaken-Chor mit Peter Orloff (vorne, 3.v.l.) singt in der Lambertuskirche. Foto: privat

Am Freitag, 6. Dezember, 20 Uhr, findet in der St. Lambertuskirche in Lantershofen ein festliches vorweihnachtliches Konzert des berühmten Schwarzmeer-Kosaken-Chores statt unter der musikalischen Gesamtleitung und persönlichen Mitwirkung von Peter Orloff, der einst als jüngster Sänger aller Kosakenchöre der Welt – damals übrigens gemeinsam mit Ivan Rebroff – im Schwarzmeer-Kosaken-Chor seine legendäre Karriere begründete und inzwischen sein 60-jähriges Bühnen-Jubiläum feiert. Begeisternde Fernsehauftritte vor einem Millionenpublikum und wiederum zahlreiche Goldene Schallplatten und CDs unterstreichen den Ruf des Schwarzmeer-Kosaken-Chores als herausragendes Kosakenensemble unserer Zeit.

Die Zuschauer in Lantershofen können sich auf ein ebenso faszinierendes wie berührendes Konzertereignis freuen. Die Schwarzmeer-Kosaken, in denen Russen und Ukrainer friedlich vereint singen, werden oft als „Orloff’s Wunderchor“ mit „Stimmen so schön und groß wie Russland“ gefeiert. Herzstück des Konzerts sind natürlich auch die schönsten Kostbarkeiten aus dem reichen Schatz der russischen und ukrainischen Musikliteratur wie die berühmten „Abendglocken“, „Die zwölf Räuber“, „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Stenka Rasin“, „Das einsame Glöckchen“, „Kalinka“ und auf vielfachen Wunsch „Das Wolgalied“. Die Veranstaltung findet am Freitag, 6. Dezember, ab 20 Uhr in der St. Lambertuskirche Lantershofen statt. Tickets kosten im Vorverkauf 25,00 Euro zuzüglich möglicher Gebühren, an der Abendkasse kostet es 30,00 Euro. Weitere Infos unter www.kulturlant.de.

Chöre laden ein zum Herbstkonzert


Auch Musik von Ludwig van Beethoven wird zum Vortakt des Beethovenjahres 2020 geboten. Dann würde der Komponist 250 Jahre alt. Foto: Thomas Schaaf.

Mit dabei am 27. Oktober: das Orchester des Kreises Ahrweiler und Markus Prange (Orgel) 

Im Rahmen der 1000-Jahr-Feierlichkeiten geben die Chöre des  MGV Lantershofen am Sonntag, dem 27. Oktober um 17:00 Uhr in der Lantershofener Lambertuskirche ein Herbstkonzert, für das derzeit die Proben auf Hochtouren laufen. Mit dabei sind  Markus Prange (Orgel), das Orchester des Kreises Ahrweiler e.V. mit seinen Streichinstrumenten und Holzbläsern und die beiden Chöre des MGV. Bekannte Werke von Komponisten mit klingendem Namen wie Bach, Beethoven, Händel, Henry Purcel, Max Reger und Charpentier, aber auch  Stücke von ABBA, John Lennon, Metallica und Paul Simon stehen auf dem Programm. Zu diesem anspruchsvollen Konzert lädt der Verein Familien, Freunde, Bekannte und alle musikalisch Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei, Spenden werden für caritative Zwecke Verwendung finden. Der Vereinsvorstand und seine Chöre freuen sich, mit vielen Gästen ein musikalisch glanzvolles Konzert in der Lambertuskirche gemeinsam genießen zu können.

Feste feiern in urigen Höfen


Bei Paella, Maubich und Birnenbränden kamen viele Menschen zusammen

Am dritten Tag der Feierlichkeiten „1000 Lantesche Jahre“ standen die Gäste von auswärts im Vordergrund. Da präsentierte sich Dorf von seinen besten Seiten, denn zahlreiche Höfe, von denen einige oftmals nicht zu sehen sind, hatten ihre Tore geöffnet und boten bunte Programme an.

Mario Fuchs vom Autohaus Fuchs erklärt sein Rennauto interessierten Gästen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Petra und Peter-Josef Schütz (von links) stellen ihre Produkte und Sonderdestillate aus der Eifeldestillerie vor.

In der ehemaligen Brennerei Fuchs, in der jetzt ein Autohaus beheimatet ist, informierte Mario Fuchs unter dem Stichwort „Lantershofen im Rennen“ über seinen persönlichen Rennerfolge, aber auch über die Möglichkeiten für Kinder, im Rennsport tätig zu werden. Dazu gab es leckeren Döppekooche. Gleich nebenan bei Christel Wronka wurde gesunden, der Chöre des MGV Cäcilia hatten hierhin zum offenen Singen eingeladen.

Alt-Tambourcorps-Leute haben nichts verlernt: schmissige Marschmusik aus dem Junggesellen-Repertoire haben sie allemal noch bestens drauf.
In der Eifeldestillerie sind die Junggesellen-Schützen mit einer tollen Ausstellung zu Gast.

Zwei Häuser weiter drehte sich bei Christian Althammer alles um den Weinbau, alte und neue Gerätschaften wurden präsentiert, ins Glas gab es bei sommerlichen Temperaturen kühle Weine von der Ahr. Gleich neben der Küche hatte Reinhard Schütz seinen urigen Bauernhof geöffnet, mit Unterstützung des Tischtennisvereins TTC Karla gab es hier eine riesige Pfanne Paella, die Antonio Lopez aus Remagen gestiftet hatte. Die 70 Portionen waren schnell vergriffen. Und im Hof Scholl wurden die Besucher mit Knobi-Brot und Sekt begrüßt, um sich anschließend in der dortigen Kreativwerkstatt anschauen zu können, was dort die Woche über getöpfert und gebastelt wird.

Bei Christian Althammer (rechts) im Hof geht es um den Weinbau an sich und seine gekühlten Produkte.
Im Hofe Wronka treffen sich Musik, Geselligkeit und Gesang nach dem Motto: Es singe, wem Gesang gegeben.

Musik gehörte natürlich auch zum Fest, dass zahlreiche Besucher anlockte. Im Hof der Eifeldestillerie waren die Junggesellen-Schützen zu Gast, die ein eigenes Tambourcorps unterhalten. Das konzertierte ebenso, wie das Corps der befreundeten Junggesellen aus Ahrweiler. In einer selten zu sehenden Ausstellung waren traditionelle Dinge der Gesellschaft, Uniformen, Königssilber oder Offizierssäbel zu sehen, dazu ließ man es sich bei Birnen-Quiche oder Maubich gutgehen.

Im Hof der Kreativwerkstatt Scholl bieten Marianne und Menn Scholl neben Infos zur Werkstatt auch Knobi-Brot und Sekt an.
Zwischendrin startet um 15.00 Uhr der 1. Grafschafter Birnenlauf mit weit mehr als 150 Läuferinnen und Läufern.

Am längsten geöffnet hatte der Hof von Heinz Schütz am östlichen Dorfrand, wo die Musikfreunde Lantershofen mit ihren Gästen, der Orchestervereinigung Calmbach aus dem Schwarzwald, um die Wette und gerne auch kombiniert Konzerte gaben. Hier saß man bis spät in den Abend beisammen.

Vor dem Hof Renate und Heinz Schütz hat Nachbar Matti Jüris seinen alten Hanomag-Traktor dekorativ aufgestellt.
Mächtig legt sich auch die Orchestervereinigung Calmbach aus dem Schwarzwald musikalisch und gesellig ins Zeug. Hofherr und -frau Heinz und Renate Schütz klatschen begeistert Beifall.

1000 Stimmen singen


Offenes Singen

Die beiden Chöre des Männergesangvereines Cäcilia Lantershofen e.V. laden zum Mitfeiern und Mitsingen in den Hof des Anwesens Wronka in der Brennerstraße 3. Die Veranstaltung fügt sich ein in das Geschehen um die Feierlichkeiten anlässlich des 1000-jährigen Jubiläums von Lantershofen: "Da ist Musik drin - das singt und Swingt". Bei Getränken, Kaffee und Kuchen können sich die Gäste - wenn sie wollen - am offenen Singen ab 13.00 Uhr am Samstag, 1. Juni 2019 beteiligen.  

MGV Cäcilia gratuliert Hermann Mombauer


Klaus Dücker und der Männerchor sowie Leo Mattuscheck für die Bürgervereinigung Lantershofen gratulieren Hermann Mombauer in seinem einladenden Garten. Foto: Anja Braun.

Seinen 75. Geburtstag konnte Hermann Mombauer  am Dienstag feiern. Keine  Frage, da mussten die wenigen verbliebenen Mannen des MGV Cäcilia Lantershofen hin, um ihm mit einem gesungenen Ständchen zu gratulieren. Vorsitzender Klaus Dücker würdigte in einer kurzen Laudatio den langjährigen aktiven Sänger, der schon mit 17 Jahren  dem Chor  beigetreten war. Dücker dankte dem Jubilar mit einem Weinpräsent für seine stete Hilfsbereitschaft. Wenn er auch nie in den Vorstand drängte – immer wenn es gilt anzupacken, sei er wie selbstverständlich zur Stelle. Zur Stelle waren auch Chorleiter Heinrich Fuchs aus Eckendorf, Ehrendirigent Rolf Schmitz und Ortsvorsteher Leo Mattuscheck, um ihre Glückwünsche aus zu sprechen. Anschließend saß man noch in gemütlicher Runde bei einem Umtrunk zusammen.

Maibegrüßung und offenes Singen


Maiansingen der Lantershofener Chöre und frühlingshafte Blasmusik der Musikfreunde, hier im Jahr 2010. Foto: Thomas Schaaf.

Einen Dorfmaibaum wird es in diesem Jahr in Lantershofen nicht geben, was die Bevölkerung aber nicht hindern soll, andere Bräuche rund um den 1. Mai durchzuführen. So wird der Wonnemonat von den Lantershofener Chören und Musikanten am 30. April musikalisch begrüßt. Das „Ständchen“ findet um 19:30 Uhr vor der Lambertuskirche statt. Danach lädt die Bürgervereinigung in den Winzerverein ein, wo die musikalische Einstimmung bei kühlen Getränken fortgesetzt wird, und zwar mit einem offenen Singen. Jeder ist willkommen, der Eintritt ist frei.

Männergesangverein MGV wurde 125 Jahre alt


Jubiläum aus dem vergangenen Jahr wurde jetzt gefeiert – Zwei neue Ehrenmitglieder ernannt

Im Jahr 1892 galt es in Lantershofen, die Primiz eines neuen Priesters mit Namen Klitzer zu feiern. Nur: einen Kirchenchor, der dem Festakt den würdigen Rahmen verleihen konnte, gab es nicht. Ortslehrer Seul handelte damals, trommelte in der Vorbereitungszeit einige junge Männer zusammen, um eine würdige Primizfeier zu garantieren. Und da man nun schon einmal als Chor in Erscheinung getreten war, wurde im Folgejahr, genau am 25. Juni 1893, der Männergesangverein Cäcilia Lantershofen ins Leben gerufen. Der wurde im vergangenen Jahr 125 Jahre alt, nun wurde das Jubiläum im eher kleinen Kreis gefeiert. Eine verspätete Jubiläumsfeier hatte es schon einmal gegeben, das „25-jährige“ wurde erst 1920, also zwei Jahre später, begangen.

Unter Leitung von Heinrich Fuchs sangen die zusammengeführten Kirchenchöre aus Eckendorf, Ringen und Leimersdorf. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Üppig hatte der gastgebende MGV aufgetafelt.

Heute gibt es den reinen Männerchor in Lantershofen nur noch im Vereinsnamen, zwei Chöre singen unter dem Dach der „Chöre des MGV Cäcilia Lantershofen.“ Da ist zum einen der gemischte Chor, der aus dem ehemaligen Männerchor und dem 1975 gegründeten Frauenchor entstand. Sinkende Aktivenzahlen und fehlender Nachwuchs in beiden Chören lagen diesem Schritt zugrunde. Dass durchaus junge Menschen für den Chorgesang gefunden werden können, zeigt mit „Sing & Swing“ der zweite Chor Lantershofens. Dieses einstige Chorprojekt hat sich etabliert und präsentiert modernes Liedgut, oftmals in englischer Sprache und weniger anspruchsvoll, als der althergebrachte mehrstimmige Chorgesang. Beide Chöre waren natürlich bei der Jubiläumsfeier im Lantershofener Winzerverein zu erleben, dazu sangen als Gäste die zusammengeführten Kirchenchöre aus Eckendorf, Ringen und Leimersdorf. Sie stehen, wie auch der gemischte Lantershofener Chor unter dem Dirigat von Heinrich Fuchs. Bei „Sing & Swing“ hat Vladislava Koll die musikalische Leitung inne.

Alle Chöre setzen einen fröhlichen Schlussakkord unter dem Dirigat von Heinrich Fuchs.
Auch Alt-Chorleiter Rolf-Dieter Schmitz "durfte" konzertabschließend nochmals an Taktstock und das Dirigentenpult.

Klaus Dücker, der Vorsitzende der Lantershofener Chöre, konnte am Abend gut 100 Gäste im Lantershofener Winzerverein begrüßen, wo er noch einmal auf die Geschichte des MGV seit 1893, unterbrochen von beiden Weltkriegen und 1947 wiederbelebt, einging. Deutlich wurde dabei, dass sich die Musiker immer wieder den aktuellen Gegebenheiten anpassten, nicht vor einem gemischten Chor und auch nicht vor neuen Projekten zurückschreckten. „Das zeichnet sie aus“, so der Regens des Studienhauses Burg Lantershofen, Volker Malburg, der in anderen Orten nach eigenen Worten erleben musste, „wie Männerchöre lieber in Schönheit sterben, anstatt sich mit anderen Chören zu vereinen.“ Malburg betonte die enge Verbundenheit des Lantershofener Chöre zum Studienhaus und zur Kirche. Denn die Cäcilia Lantershofen übt auch die Funktion eines Kirchenchores aus, auf dessen Gründung man seit jeher in Lantershofen verzichtete, um keine Konkurrenzsituation zu schaffen. Der Jubiläumschor ist bei Weihen, aber auch in Festgottesdiensten zu Kirmes oder an Weihnachten zu hören. „Die Chöre sind auch aus dem Dorfleben nicht wegzudenken“, merkte Ortsvorsteher Leo Mattuscheck in einem Grußwort an. Egal, ob Maianfang oder Jubiläen, der Chor ist immer mit von der Partie und bereichert die Feiern.

Genutzt wurde der Festabend auch, um verdienten aktiven Mitgliedern eine ganz besondere Ehrung zukommen zu lassen. Heinz Klaes, der bereits 53 Jahre aktiven Mitglied ist, davon 28 Jahre Vorstandsarbeit machte, unter anderem acht Jahre als Vorsitzender und Jürgen Ort, der als Neubürger 1999 zum Chor kam und maßgeblich gemeinsam mit dem verstorben Joachim Keller an der Gründung des Chorprojekts „Sing & Swing“ mitwirkte, wurden von der heutigen Chorspitze und dem Ehrenvorsitzenden Alfons Schmickler zu Ehrenmitgliedern des MGV Cäcilia Lantershofen ernannt. Die Mitgliederversammlung hatte die Ehrung eine Woche zuvor einstimmig genehmigt. Der kurzweilige Festabend endete schließlich mit einem gemeinsamen Gesangsvortrag aller an diesem Abend im Winzerverein beteiligten Chöre, bei der der ehemalige MGV-Dirigent Rolf-Dieter Schmitz die musikalische Leitung übernehmen durfte.