Aktuelles


aus dem Seminar

Neues Buch „50 Jahre Lambertuskirche“ noch zu haben


Das dritte Buch in der Reihe "Dorf in der Zeit - Lantershofen - 50 Jahre Lambertuskirche" (rechts) ist noch für 5 Euro zu haben, ebenso wie das zweite Buch (Mitte) der Reihe "Dorf in der Zeit - Lantershofen - 10 Jahre Lantershofen.de, 60 Jahre Bürgervereinigung" mit ausgesuchten Beiträgen und Bildern aus der Zeit der Jahre 2001 bis 2011, das bei der Bürgervereinigung erhältlich ist. Das erste Buch aus der Reihe ist vergriffen.

Abholung, Vorbeibringen oder Postversand möglich

Im Dezember 2017 hat die Kirchengemeinde anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Lambertuskirche Lantershofen einen Festgottesdienst gehalten und anschließend im Studienhaus St. Lambert dieses denkwürdige Ereignis mit einem kleinen Festakt würdigen können. Hierbei hat Chronist Thomas Schaaf das anlässlich des Jubiläums herausgegebene Buch „50 Jahre Lambertuskirche Lantershofen“ vorgestellt, das er zusammen mit seinem Sohn Roland zusammengestellt hat. Das Buch ist das dritte Buch in der Reihe „Dorf in der Zeit – Lantershofen“. Das farbige Buch mit festem Einband und 175 Seiten ist reich bebildert und berichtet neben den Grußworten und einem Leitthema in zeitnahen Berichten und Artikeln von den Ereignissen aus dem 50-jährigen Leben der Kirchengemeinde und der Lambertuskirche.

Es sind noch einige Exemplare des neuen Buches vorhanden, diese können, solange der Vorrat reicht, gegen einen Betrag von 5,00 Euro zu Gunsten der Lambertuskirche / Pfarreiengemeinschaft im Büro der Kettiger Thonwerke, Thonwerkstraße 1, (Tel. 02641-26023) werktäglich ab dem 3. Januar 2018 von 9.00 Uhr - 11.00 Uhr oder im Büro des Studienhauses werktäglich nachmittags von 14.00 Uhr - 16.00 Uhr abgeholt werden. Alternativ können Bücher auch in Deutschland verschickt werden oder in Lantershofen vorbeigebracht werden. Voraussetzung ist eine Überweisung an die Pfarreiengemeinschaft Grafschaft (Tel. 02641- 9139420), Konto Raiffeisenbank Voreifel IBAN: DE 67 3706 9627 5521 1560 17 von 7,00 € unter Angabe der Versandadresse. Bestellungen können auch über die Mailadresse thomas.schaaf@lantershofen.de bei Thomas Schaaf aufgegeben werden.

Die Weihe der Lambertuskirche jährte sich zum 50. Mal


Neues Buch erzählt die Geschichte des Gotteshauses

Der 17. Dezember 2017 war, wie auch der 17. Dezember 1967 ein Sonntag. An diesem Tag vor 50 Jahren wurde in Lantershofen vom Trierer Domvikar Monsignore Moritz feierlich die neue Kirche eingeweiht, der heilige Lambertus wurde zum Schutzpatron des Gotteshauses. Am vergangenen Sonntag wurde der 50. Geburtstag gefeiert, mit einem festlichen Hochamt und einem anschließenden Kommers im Studienhaus St. Lambert. Bei dieser Gelegenheit wurde einmal mehr die gute Symbiose zwischen Pfarrgemeinde und dem Priesterseminar für Spätberufene gewürdigt. Beide nutzen die Lambertuskirche, ergänzen sich und sorgen für eine ständige Belebung des Gotteshauses. Und so war es für das Seminar selbstverständlich, die Feiern nach dem Festgottesdienst in dessen Räumen auszurichten. Rund 100 Lantershofener und ihre Gäste waren gekommen und wurden von Pastor Alexander Burg herzlich begrüßt. Burg nutzte die Gelegenheit, um allen voran Doris Krämer für ihren Einsatz rund um das Jubiläum zu danken.

Mit Girlanden geschmückt sind die Eingänge der Lambertuskirche zum Jubiläumsgottesdienst. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
In der Aula des Studienhauses begeht die Festgesellschaft nach dem Festgottesdienst in der Lambertuskirche das denkwürdige Jubiläum.

Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats ist zugleich Sekretärin am Studienhaus, was vieles in der Zusammenarbeit vereinfacht. Sie hatte auch die Idee zu einer kleinen Festschrift zum Kirchengeburtstag an den Lantershofener Chronisten Thomas Schaaf herangetragen, der mit seinem Sohn Roland dann in wenigen Monaten ein rund 170 Seites starkes Festbuch als nunmehr dritten Band der Serie „Dorf in der Zeit – Lantershofen“ erstellte. Die erst zwei Tage zuvor gelieferten druckfrischen Werke wurden dank einiger Sponsoren* kostenlos an die Festgäste verteilt.

Die interessierten Festgäste lauschen den musikalischen Darbietungen am Flügel und vom Chor.
Pastor Alexander Burg eröffnet den Rednerreigen zum Thema des Jubiläums.

Das Buch beschäftigt sich mit der Geschichte der Lantershofener Gotteshäuser, den Ideen zu einer neuen Kirche, weil die alte Kapelle von 1882 zu klein geworden war, der Entstehung und der dann folgenden Verwendung des Gotteshauses, wobei auch die vielen Aktivitäten des Studienhauses und die zahlreichen Messen mit Bischöfen, Erzbischöfen und Kardinälen nicht unerwähnt blieben. Unter anderem hatte es hier in den 1970er Jahren mehrere Diakonweihen gegeben. „Das Buch ist damit auch ein Zeugnis der Geschichte des Studienhauses“, freute sich dessen Leiter, Regens Volker Malburg. Er sieht in der Lambertuskirche für Seminar und Dorf einen „Ort, an dem Berufung wächst.“

Regens Dr. Volker Malburg weist auf die engen Beziehungen zwischen Studienhaus und der Lambertuskirche hin.
Stellen zum Jubiläum das Buch "50 Jahre Lambertuskirche" als drittes Buch der Reihe "Dorf in der Zeit - Lantershofen" vor: Regens Dr. Volker Malburg, Roland Schaaf (Layout & Satz des Buches), Doris Krämer (Vorsitzende Pfarrgemeinderat), Thomas Schaaf (Buchzusammenstellung) und Pastor Alexander Burg (von links). Foto: Dirk Unschuld.

Sorgen macht der Kirchengemeinde derzeit allerdings der neben dem Kirchengebäude stehende Glockenturm. Dieser ist sanierungsbedürftig, wurde bei der Generalsanierung im Jahr 2009 nicht bedacht. Pastor Burg meinte im Spaß, man würde den Grund und Boden gerne der Gemeinde schenken. Ein Angebot, dass der Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem natürlich in seinen Gratulationsworten aufgriff. Eine Lösung konnte er natürlich nicht präsentieren, dafür markierte Juchem die ihm in den Sinn gekommen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Lambertuskirche und dem Ringener Rathaus. Zumindest suchen Menschen in beiden nach Hilfe.

Als Vertreter des Landkreises machte Horst Gies deutlich, dass die jüngere Geschichte in Lantershofen zeigte, was Gemeinschaft im Ort ausmache. Gies sieht in der 2016 angeschafften Simon-Orgel ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk für das Gotteshaus. Dass mit dessen Errichtung in den 1960er Jahren den Menschen im Ort, wie in vielen Dörfern des Bistums, viel zugemutet wurde, daran erinnerte Ortsvorsteher Leo Mattuscheck. Nach dem zweiten vatikanischen Konzil sorgte der damalige Trierer Bischof für zahlreiche Neubauten von Kirchen. Auch im damals 700-Seelen-Ort Lantershofen sei vieles in Eigenleistung entstanden. Welch eine große Aufgabe der Bau für den Ort war, wurde während des Festaktes auf vielen Bildern anschaulich dokumentiert.

*Dank gilt den neun großzügigen Spendern, die es ermöglicht haben, dass das Buch kostenlos an die Festgäste abgegeben werden konnte. Sponsoren sind: Kreissparkasse Ahrweiler, Eifeldestillerie Peter-Josef Schütz, Efferz & Hoppen Immobilien GmbH, Kettiger Thonwerke Schaaf & Cie. GmbH, Gemeinde Grafschaft, Wershofen Bäderstark GmbH, Karl-Heinz Manhillen GmbH & Co. KG, Getränke Visang GmbH, Allianz Generalvertretung Alfter.

Lambertuskirche in Lantershofen wird 50 Jahre alt


Jubiläums-Festhochamt, kleiner Festakt und buntes Festbuch (ist am Freitag eingetroffen)

Am kommenden Sonntag, den 17. Dezember 2017 begeht die Kirchengemeinde Lantershofen das 50-jährige Bestehen der Lambertuskirche Lantershofen mit einem feierlichen Festgottesdienst, den Pastor Alexander Burg und Regens Dr. Volker Malburg um 9.30 Uhr mit den Festgottesdienstbesuchern feiern. Im Anschluss daran findet in der Aula des Seminars St. Lambert ein kleiner Festakt mit einer Ausstellung zum Thema des 50-jährigen Kirchenjubiläums statt. Es wird ein Mittagessen angeboten und auch Kaffee und Kuchen stehen bereit. An den drei Vorabenden wird es jeweils um 19.00 Uhr eine Abendandacht zu wechselnden Themen in der St. Lambertus-Kirche geben.

In der „Burg“ wird auch das eigens zum Jubiläum aufgelegte gleichnamige Festbuch „50 Jahre Lambertuskirche Lantershofen“ an interessierte Gottesdienstbesucher kostenlos ausgegeben. Die Hoffnung der Initiatoren, dass es noch pünktlich zum Jubiläumsgottesdienst ausgeliefert werden könne - so hatte es die Druckerei trotz des großen Termindrucks am Jahresende signalisiert - hat sich erfüllt. Am Freitagnachmittag wurde es geliefert.

Mit dem Jubiläumsgottesdienst in der Lambertuskirche am kommenden Sonntag um 9.30 Uhr beginnen die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Lambertuskirche. Foto: Thomas Schaaf.
Ein übergroßes Musterexemplar halten Pfarrgemeinderatsvorsitzende Doris Krämer, Thomas Schaaf (l.) und Roland Schaaf (r.) in den Händen. Die Hoffnung auf rechtzeitige Lieferung des Buches hat sich erfüllt: Freitagnachmittag wurde es geliefert. Foto: Jana Weidel.

Zur Entstehung des Buches: Mitte dieses Jahres hatte Doris Krämer, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Karweiler / Lantershofen, bei Thomas und Roland Schaaf angeregt, eine kleine Festschrift herauszugeben. Herausgekommen ist nun ein Buch mit festem Einband und 175 Seiten Umfang. Das Buch setzt als drittes Buch in der Reihe „Dorf in der Zeit – Lantershofen“ das Bestreben von Thomas Schaaf fort, dörfliche Geschichte festzuhalten, zu bewahren und weiterzugeben. Schaaf: „Das farbige Buch ist reich bebildert und berichtet neben den Grußworten und einem Leitthema in zeitnahen Berichten und Artikeln von den Ereignissen aus dem 50-jährigen Leben der Kirchengemeinde und der Lambertuskirche.“ Es beginnt mit der wechselvollen Geschichte der alten Kirchenbauten in Lantershofen ab dem Jahr 1253 und endet mit einem Bericht zum zweiten Orgelkonzert 2017 auf der neuen Simon-Orgel. Darstellungen zur Einrichtung und Ausstattung der Kirche und den Glocken runden die Berichte aus den einzelnen Jahren ebenso ab wie das Lambertuslied und ein umfangreiches Personen- und Sachregister. Doris Krämer: „Wir freuen uns, den Festgästen das Jubiläums-Festbuch kostenlos überreichen zu können, freuen uns aber natürlich über jede kleine Spende, die der Lambertuskirche zu Gute kommen soll.“  

Dank gilt den neun großzügigen Spendern, die es ermöglicht haben, dass das Buch kostenlos an die Festgäste abgegeben werden kann. Sponsoren sind: Kreissparkasse Ahrweiler, Eifeldestillerie Peter-Josef Schütz, Efferz & Hoppen Immobilien GmbH, Kettiger Thonwerke Schaaf & Cie. GmbH, Gemeinde Grafschaft, Wershofen Bäderstark GmbH, Karl-Heinz Manhillen GmbH & Co. KG, Getränke Visang GmbH, Allianz Generalvertretung Alfter.

Beauftragung zum Akolythat im Studienhaus St. Lambert


Gruppenbild nach der Beauftragung: Vordere Reihe (v.l.) Markus Dillmann, Bistum Limburg, Br. Wendelinus Naumann OSB, Benediktinerabtei Tholey, Oliver Breuer, Bistum Essen, Frank Surek, Bistum Dresden-Meißen, Markus Brandt, Erzbistum Berlin, Josef Almer, Bistum Passau Ivan Šarić, Bistum St. Gallen, Schweiz. Hintere Reihe (v.l.): Spiritual Prof. Dr. Josef Freitag, Regens Dr. Volker Malburg, Subregens Philip Peters. Foto: Studienhaus.

Am vergangenen Sonntag empfingen sieben Seminaristen aus dem 2. Kurs durch den Bischof des Bistums Dresden-Meißen, Bischof Heinrich Timmerevers, ihre Akolythatsbeauftragung. Im feierlichen Gottesdienst haben die Beauftragten sich mit ihrem „Hier bin ich“ persönlich in den Dienst nehmen lassen in der Kirche und für die Menschen. Sie unterstützen den Priester während der Messe am Altar und dürfen die Kommunion austeilen, ebenfalls dürfen sie die Kommunion zu den Menschen bringen, welche auf Grund von Alter und Krankheit nicht an der Messfeier teilnehmen können. 

Bischof Timmerevers, der seit Herbst 2016 Bischof des Bistums Dresden-Meißen ist, ging auf die Situation in seinem neuen Bistum ein. Viele Menschen gehören hier nicht mehr einer Kirche an. Die katholischen Christen sind in der Minderheit. Das Bistum will eine Kirche sein, die von der Eucharistie her lebt und aus diesem Sakrament die Kraft für ihren missionarischen Auftrag empfängt. Die Christen im Bistum Dresden-Meißen wollen so da sein, wie Christus da ist.  

Mit dem Akolythat gehen die sieben Seminaristen nun einen weiteren Schritt in Richtung ihres angestrebten späteren Dienstes als Priester. Der Begriff „Akolyth“ kommt übrigens aus dem Griechischen und kann mit „Nachfolger" oder "Begleiter“ übersetzt werden. Hierdurch wird deutlich, dass die Nachfolge Jesu im Zentrum der Priesterausbildung steht. Im nächsten Trimester werden die Studenten dann ein kombiniertes Gemeinde- und Schulpraktikum in ihren Heimatdiözesen absolvieren, bevor das Studium dann in St. Lambert weitergeht.

Vernissage im Studienhaus St. Lambert


„Annäherungen“ beschäftigt sich mit der Frage nach Gott und dem Sinn des Lebens 

Eine alles andere als alltägliche Ausstellung wurde jüngst im Rahmen einer stimmigen Vernissage in der Aula des Lantershofener Studienhauses St. Lambert eröffnet. Unter dem Titel „Annäherungen“ werden ausgesuchte Werke des Priesters Michael Baunacke gezeigt. Baunacke, 1958 in Monrovia, der Hauptstadt Liberias geboren, wuchs ab dem dritten Lebensjahr in Winnweiler im Saar-Nahe-Bergland auf. Dem Abitur folgte ein Studium der Theologie in Mainz und Würzburg samt Eintritt ins Priesterseminar. 1985 zum katholischen Diakon und Priester geweiht, wirkte Michael Baunacke als Kaplan in mehreren Gemeinden in und um Mainz, war danach Pfarrer im bischöflichen Jugendamt zwölf Jahre lang Pfarrer der Gemeinde Klein-Westheim in Rheinhessen.

Auf der Vernissage erläutert Michael Baunacke (r.) einführend seine Gedanken und "Annäherungen". Regens Dr. Volker Malburg (links) und Mitorganisator Dekan Markus Kölzer (Mainz) hören interessiert zu. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Mit Regens Dr. Volker Malburg (l.) freuen sich Markus Kölzer (r.) und Michael Baunacke über viele Besucher für die Ausstellung im Seminar St. Lambert.

Er war in der spirituellen Begleitung und Ausbildung der ständigen Diakone ebenso tätig, wie in der Ausbildung von Hospiz-Helfern und geistlichen Begleitern. Seit 2003 ist Michael Baunacke Cityseelsorger in der Innenstadt von Mainz und stellvertretender Dekan. Hier betreut er auch die St. Antonius Kapelle, ist Krankenaus-Seelsorger und wirkt im Projekt „LUST“ = „Literatur und Spiritualität“ mit. In der Cityseelsorge ist Michael Baunacke oftmals eine Zuflucht und Anlaufstelle für Menschen mit großen Problemen und Lebenskrisen. Mit seinen Bildern möchte der Künstler zur Beschäftigung mit der Gottesfrage und religiösen Themen anregen. Er versteht seine Bilder bewusst als Angebot einer Annäherung an die Frage nach Gott und dem Sinn des Lebens. Es sollen keine Definitionen gegeben werden, sondern Räume für die eigene Auseinandersetzung eröffnet werden.

Nach den Einführungen zur Ausstellung ist Michael Baunacke (l.) mit Gästen ins Gespräch vertieft.
Farbenfroh sind die Bilder von Michael Baunacke, hier vor dem Diptychon-Teil "Sinai".

Regens Dr. Volker Malburg gab in seiner Begrüßungsansprache der Freude darüber Ausdruck, dass eine derart hochklassige Kunstausstellung den Weg ins Studienhaus St. Lambert gefunden habe. „Oft wird in „Sonntagsreden“ über das Thema Priesterausbildung und Kunst gesprochen, doch dies geht dann im Alltag leider allzu oft unter. Jetzt kommen mit dieser Ausstellung Kunst und Priesterausbildung zusammen“, betonte Malburg, der sich auf viele interessierte Besucher freut, zumal die offene Architektur des Studienhauses für eine derartige Ausstellung praktisch prädestiniert erscheint. „Leben, Gebet, Mensch und Welt werden verbunden“, sagte Malburg und ergänzte: „Annäherungen bedeutet auch, sich dem Glauben zu nähern, den Glauben zum Ausdruck bringen – auf künstlerisch moderne Weise.“ Zu seinen Bildern inspiriert wird Baunacke nicht nur bei seiner täglichen Arbeit, sondern auch durch Literatur, Musik und Naturerlebnisse, die das „innere Auge“ wecken. „Kunst berührt, lässt uns weiter suchen. Dennoch ist nichts „fertig“, es bleibt bei einer Annäherung“, so Baunacke, der die Titel der Bilder bewusst weggelassen hat, um dem Betrachter genügend Raum für die eigene Wahrnehmung zu bieten. Viele der Werke von Michael Baunacke entstehen als Annäherung an biblische Themen oder bei der Vorbereitung liturgischer Feste, beispielsweise vor Weihnachten oder vor Ostern. Für die Besucher die einmalige Gelegenheit, sich an der Kunst zu erfreuen und zugleich Spiritualität und Glaubensfragen auf sich wirken zu lassen.

Triptychon in kräftigen Tönen in der Aula des Studienhauses.
Diptychon "Sinai" und "Golgotha".

Die Ausstellung „Annäherungen“ von Michael Baunacke ist noch bis zum 11. November 2017 von montags bis donnerstags, jeweils 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr in der Aula des Studienhauses St. Lambert, Lantershofen zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Beginn der Priesterausbildung im Seminar St. Lambert


Von links vorne: Bischof Dr. Stephan Ackermann, Seminarsprecher Matthias Thiel, Matthias Fürst, Patrick Poll, (2. Reihe) Regens Dr. Volker Malburg, Alexander Kramer, Harald Johannes Frank, Herbert Kramert und Seminarsprecher Stefan Lunz. Foto: Subregens Phillip Peters.

Für sechs neue Studenten begann Anfang September der Weg der Priesterausbildung und des Studiums im Priesterseminar St. Lambert in Lantershofen. Der neue erste Kurs ist bunt und vielfältig, nicht nur aufgrund der Herkunft aus den verschiedenen Diözesen, sondern auch aufgrund der unterschiedlichen Biographien und Berufsbilder. Hier kommen spürbare Kompetenzen aus Berufs- und Lebenserfahrung zusammen, die nun durch das Studium der Theologie und die Begleitung in der Priesterausbildung bereichert werden. Die neuen Studenten starteten mit einer Einführungswoche, die mit dem gegenseitigen Kennenlernen und Einleben am neuen Studienort gilt. Ein Höhepunkt der Woche war ein Tag in der Bistumsstadt Trier und die Begegnung mit Bischof Dr. Stephan Ackermann, der es sich nicht nehmen ließ, die neuen Studenten persönlich zu begrüßen und mit Ihnen einen Gottesdienst zu feiern.

Ausstellung "Annäherungen" im Seminar St. Lambert


Michael Baunacke, Priester und Künstler. Foto: Veranstalter.

Vom 22. September 2017 bis 11. November 2017 findet im Foyer des Seminars Studienhaus St. Lambert eine Ausstellung von Bildern des Priesters Michael Baunacke statt. Michael Baunacke arbeitet in Mainz als Seelsorger in der City-Pastoral sowie als Krankenhaus­seelsorger. Die Ausstellung trägt den Titel „Annäherungen“. Mit seinen Bildern möchte der Künstler zur Beschäftigung mit der Gottesfrage und religiösen Themen anregen. Er versteht seine Bilder bewusst als Angebot einer Annäherung an die Frage nach Gott und dem Sinn des Lebens. Es sollen keine Definitionen gegeben werden, sondern Räume für die eigene Auseinandersetzung eröffnet werden.

Die Ausstellung wird am Freitag, dem 22. September 2017, um 17.00 Uhr, mit einer Vernissage im Studienhaus St. Lambert eröffnet. Alle Interessierten sind dazu recht herzlich eingeladen. Bis zum 11. November ist das Foyer des Studienhauses von montags bis donnerstags von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

„Fest der Begegnung“ lockte an Fronleichnam in den Burggarten


Kunstvolle Altäre thematisierten auch das 50-jährige Jubiläum der St. Lambertus Kirche

Fronleichnam in Lantershofen, das bedeutet nicht nur ganz viel Tradition, sondern auch jede Menge künstlerischer Facettenreichtum. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen startete nach einer Festmesse die althergebrachte Fronleichnamsprozession vom Nachbarort Karweiler nach Lantershofen. Flankiert von den Kommunionkindern, den Mitgliedern der Junggesellen-Schützengesellschaft „St. Lambertus“, den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und zahlreichen Gläubigen, trugen die Zelebranten, Regens Dr. Volker Malburg und Spiritual Prof. Dr. Josef Freitag, die Monstranz mit dem Allerheiligsten unter Gebet und Gesang durch den Ort.

Von Karweiler kommend führt der Prozessionsweg über den Kirchweg zum Josefkapellchen an der Landstraße. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Die Gestaltung der Altargestecke am Josefkapellchen hat erstmalig Frau Elke Hennes von der "Grafschafter Blumenwiese Gärtnermeister Köp" in Vettelhoven (gegenüber Tankstelle Wolber) übernommen, nachdem das Blumenhaus Jüris, das jahrzehntelang die Blumen für den von der Firma Kettiger Thonwerke ebenfalls jahrzehntelang erstellten Altar geliefert hatte, aus Altersgründen nicht weitergeführt wurde.

Dabei hielt die Prozession an mehreren, liebevoll gestalteten Altären innerhalb des Dorfes – regelrechte florale Kunstwerke, die von den Anwohnern schon in den frühen Morgenstunden des Fronleichnamstages gefertigt wurden. So bezog sich der aus drei Kompartimenten bestehende Altar des Studienhauses St. Lambert auf die „Speisung der Fünftausend“ aus dem Markus-Evangelium mit dem Bibelzitat „Alle wurden satt“. Der Altar in der Brennerstraße/Rheinstraße/Ecke Schmittstraße thematisierte das 50-jährige Jubiläum der St. Lambertus Kirche mit einem kunstvollen Motiv des Gotteshauses, bestehend aus Blüten, Kieseln und Schieferplättchen.

Einzug der Prozession in den Burghof des Studienhauses.
Die Gläubigen ziehen ein in die Lambertuskirche zum Abschluss der Fronleichnamsprozession.

Musikalisch begleitet von den Musikfreunden Lantershofen, endete die Prozession in der St. Lambertus Kirche. Anschließend fand rund um das Studienhaus St. Lambert das „Fest der Begegnung“ statt. Bei kühlen Getränken und Deftigem vom Grill ließen es sich die Gäste im sommerlichen Burggarten gut gehen. Auch die „kleine Kneipe“ des Studienhauses hatte geöffnet, hier verkauften die KFD-Frauen am Nachmittag selbstgebackenen Kuchen. Dank Hüpfburg, Kinderschminken und Torwandschießen wurde es auch den kleinen Gästen nie langweilig.