Aktuelles


vom Verein

Gelungene kulinarische Weinprobe


Zum Vortrag und kulinarischer Weinprobe hatten die Dernauer Dagernova Weinmanufaktur und der Trägerverein Winzerverein in die ehemalige Gaststätte des Winzervereins eingeladen. 28 Gäste hatten die Gelegenheit wahrgenommen, mehr über die Weine der Ahr und die Geschichte der Genossenschaft „Winzerverein Lantershofen“ in Erfahrung zu bringen. Von der Gründung der Genossenschaft im Jahr 1897, dem Bau des Winzervereinssaales im folgenden Jahre, dem An- und Ausbau des Nebengebäudes Ende der vierziger Jahre bis zum kürzlichen Ausbau des Winzervereins als gemeindliches Dorfhaus wusste Thomas Monreal, Vorstandsvorsitzender der Weinmanufaktur der Ahr Winzer eG, unterhaltsam zu berichten.

Frische Kirschblüten schmücken die Tische zur Weinprobe mit kleinen Speisen aus dem Glas. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Dagernova-Chef Thomas Monreal führt die Gäste kenntnisreich durch die Geschichte des Winzervereins und die verköstigten Weinsorten.

Nicht zu kurz kam natürlich auch die Weinverkostung mit Dagernova-Sekt und fünf Weinproben. Verköstigt wurden Weine vom feinherben Rivaner, Spätburgunder Blanc de Noir bis zum trockenen Dernauer Pfarrwingert. Das dort ansässige Restaurant Culinarium reichte zu jedem der fünf Weine eine passende herzhafte Leckerei im Glas, durch welche der gepflegte Weingenuss schmackhaft perfektioniert wurde. Mit jeder neuen Weinsorte und dem zugehörigen thematisierenden Speisenglas steigerten sich die außergewöhnlichen Sinneseindrücke der Teilnehmer bei der Weinprobe. Nach beinahe zweieinhalb heiteren und informativen Stunden sagten die Gäste dem Vortragenden und der Dagernova mit viel Applaus Dank, der neben dem Trägervein auch dem unterstützenden Thonwerk-Theken-Team für die „Freitagsöffnung“ galt. Nach dem schönen Erfolg der Veranstaltung können sich Thomas Monreal und der Trägerverein des Winzervereins um Vorsitzenden Roland Schaaf gut vorstellen, im Herbst eine weitere Weinprobe neu aufzulegen.

HARIBO und Trägerverein beschließen Kooperationsvereinbarung


Seit einigen Wochen wurde verhandelt – jetzt steht die Kooperationsvereinbarung, die der renommierte Süßwarenproduzent HARIBO und der Trägerverein „Winzerverein Lantershofen“ e.V. im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 1. April um 16 Uhr im Winzerverein unterzeichnen möchten. Neben einer finanziellen Unterstützung der Arbeit des Trägervereins sieht die Vereinbarung ferner die Ausstattung der vielfältigen Veranstaltungen im Winzerverein mit ausgewählten Süßwaren des HARIBO-Konzerns vor. Dem Termin entsprechend werden auf dem Gelände des Winzervereins kleine Tütchen mit den Sorten „Goldhäschen“, „Sauer Ei“, „Osternest“ und „Baiser Eier“ versteckt und können eingesammelt werden.

Durch die Kooperationsvereinbarung wird der Trägerverein in die Lage versetzt, den Ausbau des Winzervereins zum gemeindlichen Kulturzentrum voranzutreiben. So soll im Sommer für die Gemeinde Grafschaft ein großes Public-Viewing-Event zur Fußball-Weltmeisterschaft stattfinden. Auch hierfür muss die technische Ausstattung und die Medienverkabelung noch ergänzt werden. Zudem gibt es Überlegungen zur Erweiterung des vorhandenen Parkplatzangebots.

Auch der HARIBO-Goldbär kommt zur Feierstunde in den Winzerverein Lantershofen. Bürgermeister Achim Juchem (links) und der in Lantershofen wohnhafte Gemeindewirtschaftsförderer Thomas Hergarten sind am 1. April leider terminlich verhindert. Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Noch in Abstimmung befindet sich die äußere Darstellungsform der Kooperationsvereinbarung. Diskutiert wird derzeit der Austsausch des historischen Fassbodens durch eine HARIBO-Skulptur. Diese könnte als Reminiszenz an die Weinbautradition beispielsweise in Form eines roten Weingummis gestaltet werden.

Mit dem Trägerverein „Winzerverein Lantershofen“ e.V. unterstützt HARIBO erstmals und direkt einen in der Grafschaft ansässigen Verein. „Nach Ostern verlegt HARIBO auch den Verwaltungssitz von Bonn auf die Grafschaft. Im Sommer soll dann der Produktionsstart folgen“, weiß der Trägervereins-Vorsitzende Roland Schaaf, zugleich Mitglied im Gemeinderat, zu berichten. „Dass HARIBO für die erste Kooperationsvereinbarung auf der Grafschaft jetzt den Winzerverein und damit Lantershofen ausgewählt hat, ist eine große Ehre“, so Schaaf abschließend.

Geschichte des Weinbaus in Lantershofen


Im Rahmen einer kulinarischen Weinprobe wird die Vergangenheit beleuchtet

Der Trägerverein des Winzervereins Lantershofen macht sich auf die Suche nach den Errungenschaften und Tätigkeiten der Gründer und früheren Betreiber eben dieses Winzervereins. Dazu wird es am Freitag, 20. April, einen entsprechenden Vortrag geben. Eingebettet sind die Informationen in eine kulinarische Weinprobe der Dagernova Weinmanufaktur. Zur Verkostung kommen dabei ab 19 Uhr ein Sekt und fünf verschiedene Dagernova-Weine. Zu jedem der fünf Weine wird aus der Küche des in Dernau ansässigen Restaurants Culinarium eine kleine Speise gereicht, so dass die Teilnehmer nach rund zweistündiger, informativer Veranstaltung auch gesättigt sind.

Die Teilnahme an dem Abend kostet inclusive der Speisen, Wein, Sekt und Wasser im Vorverkauf 27 Euro. Wer dabei sein möchte, kann sich per Email unter winzerverein@lantershofen.de anmelden. Eine telefonische Anmeldung ist unter 02641/202118 (Anrufbeantworter) möglich.

Weg zum Winzerverein gut ausgeleuchtet


Gut beleuchteter Weg zum Haupteingang des Winzervereins. Foto: Thomas Schaaf.

Beim kurzen Blick  auf den NEUEN Winzerverein bei der Vorbeifahrt durch die S-Kurve fällt in der Dunkelheit der gut beleuchtete Weg über das Treppchen zum Haupteingang auf. Im Hintergrund auf dem Vorplatz verrät der Weihnachtsbaum noch die Jahreszeit.  Auch die Kulturlant-Fahnen, die immer, wenn sie gehisst sind, einen neuen Event ankündigen, laden zum Begehen ein. Heute ab 20.00 Uhr eröffnet Jonas Röser mit der 14. Auflage von "Jazz ohne Stress" den Reigen der Veranstaltungen im neuen Jahr 2018. Jonas Röser stammt aus Lantershofen und bringt noch Bastian Ruppert, Hannah Köpf, Dominic Brosowski und Caspar van Meel mit auf die Lantershofener Bühne im Saal des Winzervereins.

Karnevalisten feiern im NEUEN Winzerverein


Schmissige Musik, Tanzgruppen, Büttenredner und viel karnevalistischer Frohsinn wird auf den Veranstaltungen geboten. Foto: Klaus Schmidt.

Einige Änderungen im jecken Programm – Vorverkauf am 5. Januar

Eine Karnevalsgesellschaft haben sie nicht, karnevalistisch jeck sind sie in Lantershofen aber dennoch, was sie seit rund einem halben Jahrhundert mit Sitzungen und Umzügen zum Ausdruck bringen. Nun steht die Session 2018 an, verantwortlichen zeichnen Junggesellen-Schützen, Musikfreunde und der Förderverein Katharinchen, am Programm der letzten Jahre hat sich einiges geändert.

Froh ist man, nach dem Provisorien der Feiern in 2017 wieder im nun renovierten Winzerverein feiern können. Dem wurde das Motto gewidmet: „Auf zur Feier – auf zum Tanz – ein jecker Saal in neuem Glanz.“ Dort startet der närrische Reigen am Samstag, 27. Januar, ab 18:11 Uhr mit der Kappensitzung. Präsident Erich Althammer wird dabei die örtlichen Größen auf der Bühne und sicher auch in den Vorträgen der Redner präsentieren, begrüßt wird aber auch Prominenz aus den umliegenden Hochburgen. Neu ist in diesem Jahr, dass es nach dem sehr guten Besuch vom Vorjahr einen Kartenvorverkauf geben wird. Die Tickets für zehn Euro (ermäßigt acht Euro) sind am Freitag, 5. Januar, ab 19 Uhr im Winzerverein zu erhalten.

Am Sonntag, 28. Januar, lädt der Förderverein Katharinchen des Kindergartens zum Kinderkarneval ein. Los geht es um 15:11 Uhr, geboten wird ein buntes Programm für die Kids zum Zuhören, Angucken und Mitmachen. Es gibt eine Tageskasse, aber keinen Vorverkauf.

Neu in dieser Session ist die Karnevals-Jukeboxparty am Samstag, 10. Februar. Der vom Südwestrundfunk bekannte Discjockey Johannes Held legt ab 20 Uhr im Winzerverein jecke Tön und Tanzmusik aus fünf Jahrzehnten auf. „Nach Jahren in Mainz will ich wieder rheinischen Karneval machen“, so der gebürtige Bonner Johannes Held. Tickets zum Preis von 6,50 Euro können ebenfalls am Vorverkaufsabend, 5. Januar, im Winzerverein erworben werden.

Mit dem Veilchendienstagszug endet das närrische Programm in Lantershofen. Der „Zoch“ setzt sich am 13. Februar ab 14:11 Uhr in Bewegung und nimmt einen neuen Streckenverlauf: August Dörner Ring – Lambertusstraße - Karweiler Straße – Brennerstraße – Schmittstraße - Im Wickchen - Graf-Blankart-Straße – Brennerstraße – Rheinstraße – Zweibrückenstraße - Hemmessener Straße – Winzerstraße. Das Ziel ist der Winzerverein, wo nach dem Umzug die After-Zoch-Party stattfindet. Mitmachen im Karnevalszug kann jeder, Anmeldungen sind an Ortsvorsteher Leo Mattuscheck zu richten: leo.mattuscheck@t-online.de .

Vize-Weltmeister plaudert aus dem Nähkästchen


Wolfgang Weber und Dirk Unschuld referieren über internationale Spiele des 1. FC Köln

Wenn es nicht besonders gut läuft, erinnert man sich gerne an alte Zeiten. Die Phase dürfte der 1. FC Köln gerade durchleben. Da passt es besonders gut, dass Archivar Dirk Unschuld gerade sein neuestes Werk über die internationalen Spiele des Clubs veröffentlicht hat. Der Lantershofener wird Geschichten aus dem Buch „Geisböcke mit Fernweh“ am kommenden Freitag, 15. Dezember, ab 20 Uhr im Lantershofener Winzerverein präsentierten. Eine Lesung werde das aber nicht, so der Autor, der an dem Abend nicht alleine da sein wird.

Dirk Unschuld und Wolfgang Weber plaudern über „Geisböcke mit Fernweh“, das neueste Buch von Unschuld. Foto: Wolfgang Weber.
Wolfgang Weber hält ein Plakat aus guten alten Kölner Zeiten in den Händen: 1. FC gegen Liverpool 1965. Das waren noch Zeiten. Foto: Dirk Unschuld.

Mit dabei sein wird einer, der bei vielen Spielen des „FC“ rund um den Globus dabei war, nämlich Wolfgang Weber. Der Vizeweltmeister von 1966, der damals im Finale im Wembley-Stadion ein Tor für Deutschland schoss, wird mit Unschuld über die „alten Zeiten“ und insbesondere über die internationalen Spiele plaudern. Der Autor dürfte dem 53-fachen Nationalspieler, der 662 Mal im FC-Trikot auflief, so manches Anekdötchen entlocken. Der Eintritt ist an diesem Abend frei, der Trägerverein des Winzervereins sorgt für die Verpflegung mit Speisen und Getränken. Natürlich wird es auch eine Autogramm- und Signierstunde und die Möglichkeit, Unschulds Bücher zu erwerben, geben.

St. Martin in Lantershofen


Eine Laterne schöner als die andere - wie immer Hochbetrieb im Winzerverein

Der St. Martinszug in Lantershofen – er wächst von Jahr zu Jahr! Diesmal werden es mit Kindern, Eltern und Begleitern sicherlich um die 500 Personen gewesen sein, die zu Ehren St. Martins durch die Straßen des Ortes gelaufen sind. Viele Häuser waren dabei mit Lichtern geschmückt und die Kinder präsentierten ihre kunstvoll gebastelten Laternen. Da war vom Papierobst über Häuser und diverse Tiere bis zum klassischen „Knollekopp“ alles dabei. Los ging es wie immer an der Kindertagesstätte St. Katharina, wo das Kindertagesstätten-Team heißen Glühwein und Kinderpunch reichte. Der Erlös hiervon kommt dem Förderverein „Katharinchen“ zugute. Dann ging es gemeinsam zum imposanten, von der Junggesellen-Schützengesellschaft „St. Lambertus“ errichteten Martinsfeuer, das erneut auf dem Feld neben der „Schwalhüll“ erstrahlte. Von hier zog der leuchtende Lindwurm weiter gen Winzerverein. Dort verteilte der heilige St. Martin, der diesmal wieder hoch zu Ross unterwegs war, köstliche Wecken an die Kinder. Doch damit nicht genug, lockten im Saal des Winzervereins doch nicht nur die Laternenprämierung für die Kinder, sondern auch die traditionelle Martinsverlosung des Martinsausschuss mit hunderten attraktiver Preise. Da blieb im voll besetzten Saal kein Platz frei.

St. Martin auf seinem Schimmel am Martinsfeuer unterhalb vom Sportplatz. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Am NEUEN Winzerverein verteilt St. Martin die Wecken an die Kinder. Gleich ziehen sie zur Fackelprämierung, Verlosung und der großen Tombola in den Saal des Winzervereins ein.

Damit dies alljährlich in dieser beliebten Weise realisiert werden kann, sind die Mitglieder des Lantershofener Martinsausschuss schon vorher im Ort unterwegs, sammeln Spenden und verkaufen die beliebten Martinslose. Bei den kleinen Laternenbastlern erhält stets jedes Kind einen Preis, nicht nur die „hochplatzierten“ Laternen. Für das leibliche Wohl war in Form von heißen Würstchen bestens gesorgt. Da der Trägerverein Winzerverein Lantershofen (Gruppe TTT) auch die Gaststätte geöffnet hatte, konnte rund um die Theke in geselliger Runde auch das ein oder andere Getränk genossen werden. Für die perfekte musikalische Begleitung sorgten die Musikfreunde Lantershofen, die mit insgesamt 41 Musikern den Martinszug begleiteten sowie das Tambourcorps der Junggesellen-Schützengesellschaft „St. Lambertus“. Für die Sicherheit waren die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Lantershofen zuständig.

Selbst Bischof Ackermann gratulierte


Sanierter und umgebauter Winzerverein wurde übergeben – Vereine boten üppiges Programm

Jetzt ist es offiziell: die Lantershofener haben ihre gute Stube, den Winzerverein, wieder. Am Freitagabend war offizieller Einweihungsakt in dem 120 Jahre alten Gemäuer, dass in den Besitz der Gemeinde Grafschaft übergegangen war und das in nur 35 Wochen generalsaniert und mit einem angebauten Foyer versehen wurde. Das nahm der Ort mit seinem großen Vereinsleben zum Anlass, ein riesiges Fest zu feiern. Drei Tage lang gab es Konzerte, Verkostungen, Kinder- und Seniorenprogramm und eine Ausstellung zur Geschichte des Hauses und den Winzergenossen, die 1897 das Ganze errichteten. Jetzt ist nicht nur ein Dorfgemeinschaftshaus für Lantershofen entstanden, sondern auch ein Kulturzentrum für die Grafschaft. Kein Wunder, dass es da keinen der sonst üblichen Festakte mit ausufernden Reden gab. Vielmehr hatte der Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem als neuer Hausherr alle Gratulanten und Festredner aufgefordert, ihre Botschaften per Video zu senden.

Die Beflaggung an den neuen Fahnenmasten zeugt vom Einweihungsfest für den neuen Winzerverein. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Geladene Gäste bei Bürgermeister Achim Juchem (2.v.l.) sind (v.l.) Regens Dr. Volker Malburg, MdL Horst Gies, Trägervereinsvorsitzender Roland Schaaf, Jungesellen-Schützenhauptmann Johannes Schütz und JSG-König Benedikt Fabritius.

Der Grafschafter Filmemacher Laurin Beißel hatte daraus einen unterhaltsamen, habstündigen Film geschnitten, in dem neben Landrat Jürgen Pföhler, Bürgermeister Juchem, Ortsvorsteher Leo Mattuscheck und dem Vorsitzenden des Trägervereins des Winzervereins, Roland Schaaf, sogar Bischof Stephan Ackermann oder die Künstler Kai Kramosta, Stephan Maria Glöckner und Martin Zingsheim gratulierten. Auch Architektin Sarah Dünker, Pastor Alexander Burg oder der Vorsitzende der Winzergenossen, Erich Althammer, sprachen von der Kinoleinwand aus zu den rund 100 Festgästen. Nicht auf Video darstellbar: die feierliche Einsegnung durch Regens Volker Malburg, die Übergabe der Schlüssel durch den Bürgermeister an den Trägerverein oder die Überreichung des Kreiswappens hinter Glas durch den Beigeordneten Horst Gies. Musikalisch umrahmten die Lantershofener Chöre den Festakt.

Bürgermeister Achim Juchem kündigt statt Grußworten einen Film an, der sehr gut bei den Gästen ankommt.
Obwohl Landrat Dr. Jürgen Pföhler der Veranstaltung nicht beiwohnen konnte, ist er per Videobotschaft präsent.

Danach hieß es dann: Krawatten aus und kräftig feiern. Man wolle den Gästen zeigen, wie vielfältig ein solches Bürgerhaus genutzt werden kann, hatte sich der Trägerverein als Initiator des Festwochenendes auf die Fahnen geschrieben. Das wurde schon am Freitagabend deutlich. Im Gewölbekeller präsentierte Dagernova-Vorstand Thomas Monreal erlesene Weine und Sekte bei einer Verkostung. Im Herzstück, dem großen Saal, war flugs umgebaut worden, Singer/Songwirter Nils-Christopher Vögler stand mit seinem Trio auf der Bühne. Der Wittener präsentierte schwungvolle Töne. Gleich nebenan feierten die Menschen im Theken- und Foyerbereich den neuen Winzerverein. Dort hatten Stefan Dünker und Robin Grießel auf Stellwänden und in Vitrinen vieles zur Geschichte der Lantershofener Genossenschaft zusammengetragen und präsentierten eine interessante Ausstellung, die viel Beachtung fand. Schon am Nachmittag vor dem offiziellen Festakt ließen sich mehr als 40 Kinder auf einer Kinoleinwand im Winzervereinsfoyer die Geschichte der Boxtrolls erzählen. Dazu gab es Popcorn und Limonade.

Auch vom fernen Trier grüßt Bischof Dr. Stephan Ackermann die Festgesellschaft und fragt nach dem Lambertus am Winzerverein.
Studienhaus-Regens Dr. Volker Malburg nimmt die Einsegnung der Räumlichkeiten vor. Das Lied "Nun danket all und bringet Ehr'" kann man gemeinsam von der Leinwand absingen.

Samstags kamen dann parallel Senioren und Kinder zum Zuge. Gemeinsames Singen gab es im Saal mit dem Team von „Älter werden in der Grafschaft.“ 120 ältere Mitbürger waren der Einladung des „Team Grafschaft“ zu Kaffee, Kuchen, Gesprächen und gemeinsamen Liedern mit den Lantershofener Chören gefolgt. Derweil wurden die „Pänz“ vor der Tür professionell geschminkt oder mit Glitzertattoos versehen. Nur die Hüpfburg konnte wegen des Regens nicht aufgebaut werden, dafür gab es am Spielmobil aber einiges zu erleben. Abends wurde es dann laut und rockig: die Kölner Cover-Band AC/BC heizte nicht nur wegen ihrer Feuerfontänen und Pyrotechnik-Kanonen ein, zu den markanten Tönen bekannter Songs, wie „Hells Bells“ sangen die Fans lautstark mit. Und wieder gab es parallel Angebote, denn im Keller bot Peter-Josef Schütz vielfach prämierte Spirituosen aus seiner Eifeldestillerie an. Wie bei der Verkostung am Vorabend war die Probe ausverkauft.

Trägervereins-Vorsitzender Roland Schaaf (rechts) erhält für den Winzerverein aus der Hand von MdL Horst Gies im Namen des Landrats das Wappen des Kreises Ahrweiler. Vorher hatte schon Bürgermeister Juchem (links) den Schlüssel für den NEUEN Winzerverein an Roland Schaaf übergeben.
Reibungslos geht der Festakt in das Konzert von dem Wittener Singer und Songwriter Nils-Christopher Vögler mit seinem „Nils-Christopher-Trio“ über.
Der Seniorennachmittag war sehr gut besucht. Gemeinsames Singen im Saal war angesagt auch mit dem Team von „Älter werden in der Grafschaft".
D'r Frank zog abends beim Kölschabend alle Register der kölschen Lieder.
Die heimische Band „Jeckediz“ sorgte für fetzige Stimmung und animierte die Besucher zum Klatschen, Schunkeln und Mitsingen.
Frontmann Dirk Schoenmackers heizt den Zuhörern zum Abschluss des Festes gehörig ein.

Dritter und letzter Festtag war der Sonntag, der mit einem zünftigen Frühschoppen startete. Die Lantershofener Musikfreunde spielten auf, aus allen Teilen der Grafschaft gab es Sternwanderungen zum Winzerverein, der nun Brauhaus- oder Bierzeltatmosphäre ausstrahlte. Für die deftige Mittagskost standen die Gäste Schlange. Für die Leckermäuler galt es dann auch noch, ein großes Kuchenbuffet zu erobern, dass die Lantershofener Chöre gestiftet hatten. Kalorienzählen war an diesem Tag wahrlich nicht angesagt. Und wer immer noch nicht genug vom Feiern hatte, konnte zum Abschluss des Festwochenendes dann noch ein ganz anderes musikalisches Genre erleben: kölsche Musik. Die zieht immer, aber besonders, wenn der Karneval nicht mehr weit entfernt ist. Alte kölsche Hits und Erzählungen, sogenannte „Rühmcher“ präsentierte der Kölnbarde Hans-Jürgen Jansen. Schlagermelodien im Kölner Dialekt waren von Frank Schalla, alias „D’r Frank“ zu hören und die heimische Band „Jeckediz“ animierten die Besucher zum Klatschen, Schunkeln und Mitsingen.