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vom Verein

Filmchen „Kaiser Heinrich II.“ wird nochmals vorgeführt


Kaiser Heinrich II. (Thomas Schaaf) war zur Buchvorstellung während der "Freitagsöffnung" erschienen. Erich Althammer (l.) dankte Roland Schaaf (r.) für den Satz und das Layout des Buches. Foto: Dirk Unschuld.

Vortrag zur Lantershofener Geschichte sehr gut besucht

Gut angekommen war am Freitag, 24.5. bei den Gästen des Trägervereins der Vortrag des langjährigen Chronisten der Bürgervereinigung Lantershofen, Thomas Schaaf. In der übervollen ehemaligen Kneipe des Winzervereins hatte Schaaf im Rahmen der zumeist kulturellen „Freitagsöffnung“ mit einem kurzweiligen Abriss aus der Lantershofener Geschichte seine Zuhörer in Bann gehalten. Grundlage des Vortrags war die unter seiner Autorenschaft von der Bürgervereinigung herausgegebene neue Chronik (Band I), aus der er mittels Beamer-Präsentation auch einige Seiten vorstellte und hieraus zitierte. Erich Althammer, Vorsitzender Bürgervereinigung, freute sich über das große Interesse an der Lantershofener Geschichte.

Als interessante Zugabe konnte Schaaf ein kleines 7-Minuten-Filmchen über Kaiser Heinrich II. vorführen, der im Jahr 1019 Lantershofen mit seiner Schenkungsurkunde aus dem Dunkel der Geschichte hervorholte. Mit dunkler Leinwand und dem vertrauten Geläut der Lambertuskirche, deren älteste Glocke immerhin aus dem Jahr 1458 stammt, beginnt der Videoclip; derweil liest Kaiser Heinrich den Beginn des lateinischen Urkundentextes vor: „Lantherishoff nome est predii – Lantershofen ist der Name des Grundbesitzes…” Das Video stellt Kaiser Heinrich II. und die Urkunde von Lantherishoff aus dem Jahr 1019 vor, wobei Heinrichs geschichtliche Vita eingebettet ist in schöne Landschaftsbilder aus Lantershofen. Ergänzt werden die geschichtlichen Informationen zu Heinrich II. durch einen Hinweis des Kaisers auf das neue Buch. Im Filmchen hat Heinrich eigens sein altes farbenprächtiges gelb-blaues Krönungsgewand angelegt.

In ihrer Schneiderwerkstatt schneidet Bianka Köhne das gelbe Gewand von Kaiser Heinrich II. zu. Foto: Thomas Schaaf.
Der blaue Umhang des Krönungsgewandes von Kaiser Heinrich II. ist schon fertig. Foto: Thomas Schaaf

Schneiderin Bianka Köhne aus Heimersheim (verlaine-gewaender.de) hat es nach dem Krönungsbild aus dem Regensburger Sakramentar gefertigt. Zu sehen sind im Filmchen auch die Heilige Lanze und das Reichsschwert, die Insignien seiner kaiserlichen Macht. Andreas Kriechel aus Karweiler hat die Lanze geschmiedet. Darsteller von Heinrich ist Thomas Schaaf, der auch die Idee zum Video-Clip hatte. Helmut Kappen spricht markant die Drehbuchtexte. Den Auftrag zur fachlichen Umsetzung des filmischen Konzeptes erhielt Laurin Beißel aus Oeverich mit seiner Medienproduktion Weirdframe.

Wegen des großen Anklangs will der Trägerverein des Winzervereins im Rahmen der „Freitagsöffnung“ das Filmchen Heinrich II. am 28. Juni 2019 um 20.30 Uhr nochmals vorführen. Geöffnet ist der Gastraum ab 19.00 Uhr. Auch sind hier die neue Chronik Band I und die drei Vorgängerbücher erhältlich.   

Zusätzlich wird auf der Leinwand und dem Bildschirm an der Theke das Vorführgerät in einer Endlosschleife Fotos von den Diamant-Hochzeiten Schiffbauer (Juni 2019) und Kappen (2009) zeigen. Wer möchte, kann sich die Bilder gerne anschauen, wer gerne in Ruhe sein Bierchen oder Wein weiter trinken möchte, kann dies natürlich auch tun. Es gibt also auf der Freitagsöffnung im Winzerverein am 28. Juni ab 19.00 Uhr etwas Besonderes zu sehen und natürlich kann man dann auch die neue Chronik erstehen. Herzliche Einladung.

Parklatz an S-Kurve und Fuchsbach vergrößert


Mit seinem Dienstwagen macht Bauamtsleiter Friedhelm Moog schon einmal ein Probeparken. Foto: Thomas Schaaf

Rechtzeitig zum 1000er Jubiläum hat eine Baufirma auf Veranlassung der Gemeindeverwaltung Grafschaft den bisher recht kleinen Parkplatz am Fuchsbach gegenüber dem Winzerverein mit Basaltschotter erheblich vergrößert. Bauamtsleiter Friedhelm Moog: "Es handelt sich zunächst um eine provisorische Maßnahme, da der von der Gemeinde vorgeschlagene Plan zur Anlage des Platzes noch nicht durchgeführt werden kann und Grundstücksfragen noch zu klären sind." Da die entstandene neue bachseitige Stützböschung zum neuen Platz ziemlich abschüssig ist, hat die Gemeindeverwaltung platzseitig zusätzlich gut sichtbare Schwellen-Blocker angebracht.

Trägervereins-Vorstand ist komplett


Vorsitzender Roland Schaaf begrüßt die anwesenden Mitglieder im Gastraum des Winzervereins. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.

Winzerverein Lantershofen weist eine hohe Belegungsfrequenz auf

Es ist immer was los im Lantershofener Winzerverein. Die hohe Belegungsfrequenz dieses der Gemeinde Grafschaft gehörenden Bürgerhauses hält vor allen Dingen den verwaltenden Trägerverein auf Trab. Am vergangenen Freitag war Mitgliederversammlung. Die 28 der insgesamt 105 Mitglieder, die vom Vorsitzenden Roland Schaaf begrüßt wurden, hörten im Laufe der 45-minütigen Versammlung sowohl umfassende, wie positive Rückblicke auf das vergangene Jahr.

Der jetzt komplette Vorstand (v.l.): Peter Großgarten, Florian Ropertz, Thomas Weber, Roland Schaaf, Marco Schmidt, Simon Schaaf, Manuel Efferz, Stefan Dünker, Benedikt Queckenberg und Erwin Münch.

Schriftführer Manuel Efferz berichtete von den umfangreichen Möglichkeiten des Hauses. Neben Familienfeiern gab es hier Konzerte, Partys, Karnevalssitzungen, die traditionellen Lantershofener Kirmesfeiern oder kulinarische Events. Es wurde sogar Fußball gespielt im Festsaal. Die Vereine im Ort haben das Haus als Veranstaltungsstätte längst für sich entdeckt. Forenvorträge waren ebenso gut besucht, wie ein Spaß-Tischtennisturnier oder ein irischer Abend der Junggesellen. Wenn an den Freitagen nicht vermietet ist, laden Dorfvereine und –gruppierungen zum Dorftreff ein, mit den Erlösen sorgt der Trägerverein immer wieder für infrastrukturelle Verbesserungen, teilweise auch in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, die die Infrastruktur für ihre Projekte nutzen. Was nicht in den Zuständigkeitsbereich des Besitzers fällt, finanziert man selbst. Das ist in erster Linie Technik, ein Beamer wurde erneuert, zwei Leinwände beschafft, ein Computer sorgt für Musik und medientechnische Unterstützung. Weil das Haus oft frequentiert ist, hält man aber auch in puncto Lärm engen Kontakt zu den Nachbarn. Ufern Veranstaltungen aus, wird gemeinsam kommuniziert, wie man schnelle Abhilfe schaffen kann.

Schatzmeister Simon Schaaf hielt ebenfalls positive Zahlen bereit. So hat der Trägerverein trotz Anschaffungen im vergangenen Jahr einen Überschuss von rund 3.000 Euro erwirtschaften können. Geld, das man dringend benötigt, stehen doch aktuell weitere Verbesserungen zur Mediennutzung im Gastraum und gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsmaßnahmen im Küchenbereich zur Umsetzung an. Auch die vom alten Besitzer übernommen Theke bedarf bald einer umfassenden Sanierung. Die Kassenprüfer Erich Althammer und Wolfgang Kanter bestätigten indes die ordentliche Kassenführung, der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Komplettiert werden konnte zudem der Vorstand, in dem nun mit Florian Ropertz und Peter Großgarten zwei weitere Objektewarte vakante Positionen bekleiden. Die beiden Kassenprüfer wurden ebenfalls wiedergewählt.

In der abschließenden Diskussionsrunde, bei der generelle Dorftreff-Öffnungszeiten, die Ausstattung des Festsaals oder die Notwendigkeit der technischen Schulung von Vereinsvertretern angesprochen wurde, zeigte sich, dass dem Trägerverein die Arbeit so schnell nicht ausgehen wird.

Schneemann macht Pause


Müder Schneemann auf der Bank vor dem NEUEN Winzerverein. Foto: Simon Schaaf.

Er scheint erschöpft vom vielen Schnee schippen. Oder rastet er nur ein wenig und schaut sich die verschneite Landschaft an? Auf alle Fälle wurde dieser Schneemann in Wartehaltung am Donnerstagabend vor dem Lantershofener Winzerverein gesichtet. Gebaut haben ihn kleine und große Nachbarskinder.

Vorverkauf für Lantershofener Karneval


Sitzung 2018: Angeheiterte Ehefrau flirtet mit dem vierten Musketier Stefan. Links nähert sich der Ehemann. Gleich knallt's. Foto: Thomas Schaaf.

Am kommenden Freitag, 11. Januar, findet ab 19 Uhr im Winzerverein Lantershofen der Vorverkauf für die Lantershofener Kappensitzung statt. Termin der Kappensitzung ist Samstag, 16. Februar, ab 18:11 Uhr. Für den Sitzungsabend angesagt haben sich bereits jede Menge Lantershofener Jecke auf der Bühne und in der Bütt. So wird es wieder eine Lantershofener Männerballett geben und die bekannten Redner der vergangenen Jahre werden ebenfalls auftreten, dazu Tanzgruppen, Pantomimen und Musiker. Ergänzt wird der Reigen der jecken Lantershofener durch renommierte Büttenredner aus Köln und Mayen, eine Showtanzgruppe von der unteren Ahr oder ein Karnevalscorps mit Funken und Tollität. Ebenfalls angeboten werden zum Vorverkauf Tickets für die Karnevals-Jukeboxparty am 2. März.

Der Trägerverein teilt mit


Ohne Worte. Grafik: Unbekannter Lantershofener(in). Foto: Thomas Schaaf.

Das erste komplette Jahr im NEUEN Winzerverein geht dem Ende zu. Ein ereignisreiches Jahr, das aktuell in seinen letzten Monat startet. Es ist so viel zu tun, dass der Monats-Newsletter mit einiger Verspätung kommt, der erste Kulturabend am 1. Dezember fand bereits statt. Jetzt stehen neben den Dorftreff-Abenden vor allem  Weihnachtsfeiern an, ehe es dann „zwischen den Tagen“ noch einmal ein wenig krachen wird.

Dorftreff: Der Trägerverein sucht weiterhin Vereine und Gruppierungen, die die Arbeit unterstützen, indem sie freitags den Thekendienst beim Dorftreff übernehmen. Gerne kann das mit einem kleinen Event versehen werden, aber das ist kein Muss. Schon eine Mail an die Vereinsmitglieder kann bewirken, dass man sich „mal wieder trifft“, und sei es nur auf ein Glas Wein. Da zudem einige Gesellschaftsspiele avisiert wurden, besteht auch die Gelegenheit zu einem „Spieleabend.“ Und da mittlerweile ein neuer Beamer im Gastraum eingebaut ist, haben, kann man dort auch mal einen „Videoabend“ á la „Dorfkino“ ausrichten. In diesem Zusammenhang auftretende rechtliche Fragen werden vom Trägerverein geklärt. Und noch eine Idee, die es andernorts schon gibt: wie wäre es mit sonntäglichem „Tatort-Rudelgucken“, vielleicht möchte das jemand in die Hand nehmen. Die notwendigen technischen Voraussetzungen werden derzeit geschaffen. Diese Ideen sind schon einmal vorgestellt worden, noch traute sich niemand so richtig. Wer hier Interesse entwickeln will, kann sich melden  winzerverein@lantershofen.de – oder beim Dorftreff am Freitagabend, zum Beispiel diese Woche, da ruft der Trägerverein die 60er Jahre auf, unter anderem mit „Toast Hawaii.“ Im 1. Quartal 2019 sind noch folgende Freitage zu besetzen: 4. Januar; 8., 15. und 22. Februar; 1., 8. und 22. März.

Was ist los im Winzerverein? Freitag, 7. Dezember – Dorftreff statt Konzert. Da das Kulturlant-Konzert mit „Wildes Holz“ an diesem Abend leider abgesagt werden musste, lädt Kulturlant ab 19 Uhr zum DORFTREFF ein und bietet einen Blick in die 60er Jahre, unter anderem gibt es „Toast Hawaii". Freitag, 14. Dezember – Dorftreff. Zum Dorftreff vor dem 3. Advent bittet dieses Mal der Trägerverein, wieder ab 19 Uhr. Freitag, 21. Dezember - Kinderkino: Um 16:30 Uhr wartet das Kinderkino mit einer neuen Geschichte von „Findus“ aus. Dabeisein kostet einen Euro, um 16 Uhr öffnet das Kino. Freitag, 21. Dezember - Dorftreff. Letzter Dorftreff vor Weihnachten: der „Freundeskreis“ lässt es besinnlich angehen (oder auch nicht). Schaut es Euch ab 19 Uhr an. Freitag, 28. Dezember – Dorftreff und Fussball-Quiz. Der VfB Lantershofen bittet an diesem Abend nicht nur zum Dorftreff ab 19 Uhr, es wird auch „Das große Fußball-Bundesligaquiz“ mit Dirk Unschuld geboten. 

Am Samstag, 29. Dezember – Still Collins. Kulturlant lädt zum Genesis- und Phil Collins Coverkonzert ein. Ist allerdings schon ausverkauft! Montag, 31. Dezember – Wir feiern ins neue Jahr: Wer an Silvester noch nix vorhat und kein Freund der Big Party, kommt am besten zum Jahres-End-Dorftreff ab 19 Uhr. Heißt: die Kneipe ist geöffnet – mindestens bis ins neue Jahr! Kein Eintritt, keine Anmeldung, wer kütt, der kütt. Wir sehen uns im Winzerverein.

Kontaktadressen: Internetseite: http://www.winzerverein-lantershofen.de 
Facebook-Seite: https://www.facebook.com/WinzervereinLantershofen/
Email-Adresse: winzerverein@lantershofen.de

"Schank" schenken kräftig aus


Die Kölner Formation "Schank" präsentiert Thekenlieder und Kneipentexte in der ehemaligen Wirtschaft des NEUEN Winzervereins. Foto: Thomas Schaaf.

Kultur steckt an, vor allem in Lantershofen. Dort hat sich der Trägerverein des Winzervereins einmal mehr als Veranstalter hervorgetan und erstmals ein „Kneipenkonzert“ veranstaltet. Weil im neuen Foyer des Hauses das alte Gaststätteninterieur nicht zurückgebaut wurde, bot sich das an, zumal die Gäste, die Kölner Band „Schank“, den Lantershofenern ein überaus faires Angebot machten. Die vierköpfige Formationen um Martell Beigang, der unter anderem als Schlagzeuger für die Kunstfigur „Dick Brave“ des Popsängers Sasha agierte und mit der Formation „Dick Brave and the Backbeats“ 2003 das Album Rockabilly-Album „Dick This“ veröffentlichte, das Platz eins der deutschen Charts belegte, hatte ein neues Genre kreiert: Tresenfolk. Dahinter stecken Kneipentexte, Trinklieder wie „Ich brauch jetzt ein Bier“, aber auch Wunschvorstellungen: „Das ist der Tag, an dem das Geld vom Himmel fällt.“

Schank haben sich als Formation neu gefunden, ganz frisch ihre erste EP unter dem Titel „Gestatten, Schank“ veröffentlicht und geben derzeit Werbekonzerte zur eignen Vorstellung. In Lantershofen hinterließen sie einen derart guten Eindruck, dass der Verein „Kulturlant“ bereits in Verhandlungen über einen weiteren Auftritt mit den Kölnern ist. Die hätten sich im Übrigen, wie auch der Trägerverein und die am Freitagabend mithelfenden „Freunde des Elferrats“ mehr Zuspruch aus der Bevölkerung gewünscht, im Winzerverein waren noch reichlich frei Plätze vorhanden.

Kneipenkonzert im NEUEN Winzerverein


„Schank“ sind am letzten Novemberabend in Lantershofen zu hören. Foto: Veranstalter.

 „Halven Hahn“ und „Schank“ 

Wie gut, dass mit dem Umbau des Lantershofener Winzervereins in dessen Foyer der „Kneipencharakter“ erhalten blieb. Passend dazu lädt der Trägerverein des Winzervereins am Freitag, 30. November, zu einem echten Kneipenkonzert ein. Einlass ist um 19:11 Uhr, der Eintritt kostet fünf Euro. Zu erleben ist die Kölner Band „Schank“, die nicht mit kölscher Mundartmusik aufwartet, sondern mit dem von ihnen selbst kreierten Musikstil „Tresenfolk.“ Eingebettet ist das Konzert in einen Kölschabend mit dem vielsagenden Namen „Halven Hahn.“ Um die Umsetzung bemühen sich die „Freunde des Elferrats“, und darum will der Trägerverein mit einem Teil der Erlöse des Abends auch das Programm der kommenden Kappensitzung unterstützen. Auf der Verzehrkarte stehen neben Kölsch aus dem „Pittermännchen“ kalte rheinische Häppchen, natürlich auch der „Halven Hahn.“ Eingeladen ist jeder, der Spaß an der Freud hat.