Aktuelles


vom Verein

Weg zum Winzerverein gut ausgeleuchtet


Gut beleuchteter Weg zum Haupteingang des Winzervereins. Foto: Thomas Schaaf.

Beim kurzen Blick  auf den NEUEN Winzerverein bei der Vorbeifahrt durch die S-Kurve fällt in der Dunkelheit der gut beleuchtete Weg über das Treppchen zum Haupteingang auf. Im Hintergrund auf dem Vorplatz verrät der Weihnachtsbaum noch die Jahreszeit.  Auch die Kulturlant-Fahnen, die immer, wenn sie gehisst sind, einen neuen Event ankündigen, laden zum Begehen ein. Heute ab 20.00 Uhr eröffnet Jonas Röser mit der 14. Auflage von "Jazz ohne Stress" den Reigen der Veranstaltungen im neuen Jahr 2018. Jonas Röser stammt aus Lantershofen und bringt noch Bastian Ruppert, Hannah Köpf, Dominic Brosowski und Caspar van Meel mit auf die Lantershofener Bühne im Saal des Winzervereins.

Karnevalisten feiern im NEUEN Winzerverein


Schmissige Musik, Tanzgruppen, Büttenredner und viel karnevalistischer Frohsinn wird auf den Veranstaltungen geboten. Foto: Klaus Schmidt.

Einige Änderungen im jecken Programm – Vorverkauf am 5. Januar

Eine Karnevalsgesellschaft haben sie nicht, karnevalistisch jeck sind sie in Lantershofen aber dennoch, was sie seit rund einem halben Jahrhundert mit Sitzungen und Umzügen zum Ausdruck bringen. Nun steht die Session 2018 an, verantwortlichen zeichnen Junggesellen-Schützen, Musikfreunde und der Förderverein Katharinchen, am Programm der letzten Jahre hat sich einiges geändert.

Froh ist man, nach dem Provisorien der Feiern in 2017 wieder im nun renovierten Winzerverein feiern können. Dem wurde das Motto gewidmet: „Auf zur Feier – auf zum Tanz – ein jecker Saal in neuem Glanz.“ Dort startet der närrische Reigen am Samstag, 27. Januar, ab 18:11 Uhr mit der Kappensitzung. Präsident Erich Althammer wird dabei die örtlichen Größen auf der Bühne und sicher auch in den Vorträgen der Redner präsentieren, begrüßt wird aber auch Prominenz aus den umliegenden Hochburgen. Neu ist in diesem Jahr, dass es nach dem sehr guten Besuch vom Vorjahr einen Kartenvorverkauf geben wird. Die Tickets für zehn Euro (ermäßigt acht Euro) sind am Freitag, 5. Januar, ab 19 Uhr im Winzerverein zu erhalten.

Am Sonntag, 28. Januar, lädt der Förderverein Katharinchen des Kindergartens zum Kinderkarneval ein. Los geht es um 15:11 Uhr, geboten wird ein buntes Programm für die Kids zum Zuhören, Angucken und Mitmachen. Es gibt eine Tageskasse, aber keinen Vorverkauf.

Neu in dieser Session ist die Karnevals-Jukeboxparty am Samstag, 10. Februar. Der vom Südwestrundfunk bekannte Discjockey Johannes Held legt ab 20 Uhr im Winzerverein jecke Tön und Tanzmusik aus fünf Jahrzehnten auf. „Nach Jahren in Mainz will ich wieder rheinischen Karneval machen“, so der gebürtige Bonner Johannes Held. Tickets zum Preis von 6,50 Euro können ebenfalls am Vorverkaufsabend, 5. Januar, im Winzerverein erworben werden.

Mit dem Veilchendienstagszug endet das närrische Programm in Lantershofen. Der „Zoch“ setzt sich am 13. Februar ab 14:11 Uhr in Bewegung und nimmt einen neuen Streckenverlauf: August Dörner Ring – Lambertusstraße - Karweiler Straße – Brennerstraße – Schmittstraße - Im Wickchen - Graf-Blankart-Straße – Brennerstraße – Rheinstraße – Zweibrückenstraße - Hemmessener Straße – Winzerstraße. Das Ziel ist der Winzerverein, wo nach dem Umzug die After-Zoch-Party stattfindet. Mitmachen im Karnevalszug kann jeder, Anmeldungen sind an Ortsvorsteher Leo Mattuscheck zu richten: leo.mattuscheck@t-online.de .

Vize-Weltmeister plaudert aus dem Nähkästchen


Wolfgang Weber und Dirk Unschuld referieren über internationale Spiele des 1. FC Köln

Wenn es nicht besonders gut läuft, erinnert man sich gerne an alte Zeiten. Die Phase dürfte der 1. FC Köln gerade durchleben. Da passt es besonders gut, dass Archivar Dirk Unschuld gerade sein neuestes Werk über die internationalen Spiele des Clubs veröffentlicht hat. Der Lantershofener wird Geschichten aus dem Buch „Geisböcke mit Fernweh“ am kommenden Freitag, 15. Dezember, ab 20 Uhr im Lantershofener Winzerverein präsentierten. Eine Lesung werde das aber nicht, so der Autor, der an dem Abend nicht alleine da sein wird.

Dirk Unschuld und Wolfgang Weber plaudern über „Geisböcke mit Fernweh“, das neueste Buch von Unschuld. Foto: Wolfgang Weber.
Wolfgang Weber hält ein Plakat aus guten alten Kölner Zeiten in den Händen: 1. FC gegen Liverpool 1965. Das waren noch Zeiten. Foto: Dirk Unschuld.

Mit dabei sein wird einer, der bei vielen Spielen des „FC“ rund um den Globus dabei war, nämlich Wolfgang Weber. Der Vizeweltmeister von 1966, der damals im Finale im Wembley-Stadion ein Tor für Deutschland schoss, wird mit Unschuld über die „alten Zeiten“ und insbesondere über die internationalen Spiele plaudern. Der Autor dürfte dem 53-fachen Nationalspieler, der 662 Mal im FC-Trikot auflief, so manches Anekdötchen entlocken. Der Eintritt ist an diesem Abend frei, der Trägerverein des Winzervereins sorgt für die Verpflegung mit Speisen und Getränken. Natürlich wird es auch eine Autogramm- und Signierstunde und die Möglichkeit, Unschulds Bücher zu erwerben, geben.

St. Martin in Lantershofen


Eine Laterne schöner als die andere - wie immer Hochbetrieb im Winzerverein

Der St. Martinszug in Lantershofen – er wächst von Jahr zu Jahr! Diesmal werden es mit Kindern, Eltern und Begleitern sicherlich um die 500 Personen gewesen sein, die zu Ehren St. Martins durch die Straßen des Ortes gelaufen sind. Viele Häuser waren dabei mit Lichtern geschmückt und die Kinder präsentierten ihre kunstvoll gebastelten Laternen. Da war vom Papierobst über Häuser und diverse Tiere bis zum klassischen „Knollekopp“ alles dabei. Los ging es wie immer an der Kindertagesstätte St. Katharina, wo das Kindertagesstätten-Team heißen Glühwein und Kinderpunch reichte. Der Erlös hiervon kommt dem Förderverein „Katharinchen“ zugute. Dann ging es gemeinsam zum imposanten, von der Junggesellen-Schützengesellschaft „St. Lambertus“ errichteten Martinsfeuer, das erneut auf dem Feld neben der „Schwalhüll“ erstrahlte. Von hier zog der leuchtende Lindwurm weiter gen Winzerverein. Dort verteilte der heilige St. Martin, der diesmal wieder hoch zu Ross unterwegs war, köstliche Wecken an die Kinder. Doch damit nicht genug, lockten im Saal des Winzervereins doch nicht nur die Laternenprämierung für die Kinder, sondern auch die traditionelle Martinsverlosung des Martinsausschuss mit hunderten attraktiver Preise. Da blieb im voll besetzten Saal kein Platz frei.

St. Martin auf seinem Schimmel am Martinsfeuer unterhalb vom Sportplatz. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Am NEUEN Winzerverein verteilt St. Martin die Wecken an die Kinder. Gleich ziehen sie zur Fackelprämierung, Verlosung und der großen Tombola in den Saal des Winzervereins ein.

Damit dies alljährlich in dieser beliebten Weise realisiert werden kann, sind die Mitglieder des Lantershofener Martinsausschuss schon vorher im Ort unterwegs, sammeln Spenden und verkaufen die beliebten Martinslose. Bei den kleinen Laternenbastlern erhält stets jedes Kind einen Preis, nicht nur die „hochplatzierten“ Laternen. Für das leibliche Wohl war in Form von heißen Würstchen bestens gesorgt. Da der Trägerverein Winzerverein Lantershofen (Gruppe TTT) auch die Gaststätte geöffnet hatte, konnte rund um die Theke in geselliger Runde auch das ein oder andere Getränk genossen werden. Für die perfekte musikalische Begleitung sorgten die Musikfreunde Lantershofen, die mit insgesamt 41 Musikern den Martinszug begleiteten sowie das Tambourcorps der Junggesellen-Schützengesellschaft „St. Lambertus“. Für die Sicherheit waren die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Lantershofen zuständig.

Selbst Bischof Ackermann gratulierte


Sanierter und umgebauter Winzerverein wurde übergeben – Vereine boten üppiges Programm

Jetzt ist es offiziell: die Lantershofener haben ihre gute Stube, den Winzerverein, wieder. Am Freitagabend war offizieller Einweihungsakt in dem 120 Jahre alten Gemäuer, dass in den Besitz der Gemeinde Grafschaft übergegangen war und das in nur 35 Wochen generalsaniert und mit einem angebauten Foyer versehen wurde. Das nahm der Ort mit seinem großen Vereinsleben zum Anlass, ein riesiges Fest zu feiern. Drei Tage lang gab es Konzerte, Verkostungen, Kinder- und Seniorenprogramm und eine Ausstellung zur Geschichte des Hauses und den Winzergenossen, die 1897 das Ganze errichteten. Jetzt ist nicht nur ein Dorfgemeinschaftshaus für Lantershofen entstanden, sondern auch ein Kulturzentrum für die Grafschaft. Kein Wunder, dass es da keinen der sonst üblichen Festakte mit ausufernden Reden gab. Vielmehr hatte der Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem als neuer Hausherr alle Gratulanten und Festredner aufgefordert, ihre Botschaften per Video zu senden.

Die Beflaggung an den neuen Fahnenmasten zeugt vom Einweihungsfest für den neuen Winzerverein. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Geladene Gäste bei Bürgermeister Achim Juchem (2.v.l.) sind (v.l.) Regens Dr. Volker Malburg, MdL Horst Gies, Trägervereinsvorsitzender Roland Schaaf, Jungesellen-Schützenhauptmann Johannes Schütz und JSG-König Benedikt Fabritius.

Der Grafschafter Filmemacher Laurin Beißel hatte daraus einen unterhaltsamen, habstündigen Film geschnitten, in dem neben Landrat Jürgen Pföhler, Bürgermeister Juchem, Ortsvorsteher Leo Mattuscheck und dem Vorsitzenden des Trägervereins des Winzervereins, Roland Schaaf, sogar Bischof Stephan Ackermann oder die Künstler Kai Kramosta, Stephan Maria Glöckner und Martin Zingsheim gratulierten. Auch Architektin Sarah Dünker, Pastor Alexander Burg oder der Vorsitzende der Winzergenossen, Erich Althammer, sprachen von der Kinoleinwand aus zu den rund 100 Festgästen. Nicht auf Video darstellbar: die feierliche Einsegnung durch Regens Volker Malburg, die Übergabe der Schlüssel durch den Bürgermeister an den Trägerverein oder die Überreichung des Kreiswappens hinter Glas durch den Beigeordneten Horst Gies. Musikalisch umrahmten die Lantershofener Chöre den Festakt.

Bürgermeister Achim Juchem kündigt statt Grußworten einen Film an, der sehr gut bei den Gästen ankommt.
Obwohl Landrat Dr. Jürgen Pföhler der Veranstaltung nicht beiwohnen konnte, ist er per Videobotschaft präsent.

Danach hieß es dann: Krawatten aus und kräftig feiern. Man wolle den Gästen zeigen, wie vielfältig ein solches Bürgerhaus genutzt werden kann, hatte sich der Trägerverein als Initiator des Festwochenendes auf die Fahnen geschrieben. Das wurde schon am Freitagabend deutlich. Im Gewölbekeller präsentierte Dagernova-Vorstand Thomas Monreal erlesene Weine und Sekte bei einer Verkostung. Im Herzstück, dem großen Saal, war flugs umgebaut worden, Singer/Songwirter Nils-Christopher Vögler stand mit seinem Trio auf der Bühne. Der Wittener präsentierte schwungvolle Töne. Gleich nebenan feierten die Menschen im Theken- und Foyerbereich den neuen Winzerverein. Dort hatten Stefan Dünker und Robin Grießel auf Stellwänden und in Vitrinen vieles zur Geschichte der Lantershofener Genossenschaft zusammengetragen und präsentierten eine interessante Ausstellung, die viel Beachtung fand. Schon am Nachmittag vor dem offiziellen Festakt ließen sich mehr als 40 Kinder auf einer Kinoleinwand im Winzervereinsfoyer die Geschichte der Boxtrolls erzählen. Dazu gab es Popcorn und Limonade.

Auch vom fernen Trier grüßt Bischof Dr. Stephan Ackermann die Festgesellschaft und fragt nach dem Lambertus am Winzerverein.
Studienhaus-Regens Dr. Volker Malburg nimmt die Einsegnung der Räumlichkeiten vor. Das Lied "Nun danket all und bringet Ehr'" kann man gemeinsam von der Leinwand absingen.

Samstags kamen dann parallel Senioren und Kinder zum Zuge. Gemeinsames Singen gab es im Saal mit dem Team von „Älter werden in der Grafschaft.“ 120 ältere Mitbürger waren der Einladung des „Team Grafschaft“ zu Kaffee, Kuchen, Gesprächen und gemeinsamen Liedern mit den Lantershofener Chören gefolgt. Derweil wurden die „Pänz“ vor der Tür professionell geschminkt oder mit Glitzertattoos versehen. Nur die Hüpfburg konnte wegen des Regens nicht aufgebaut werden, dafür gab es am Spielmobil aber einiges zu erleben. Abends wurde es dann laut und rockig: die Kölner Cover-Band AC/BC heizte nicht nur wegen ihrer Feuerfontänen und Pyrotechnik-Kanonen ein, zu den markanten Tönen bekannter Songs, wie „Hells Bells“ sangen die Fans lautstark mit. Und wieder gab es parallel Angebote, denn im Keller bot Peter-Josef Schütz vielfach prämierte Spirituosen aus seiner Eifeldestillerie an. Wie bei der Verkostung am Vorabend war die Probe ausverkauft.

Trägervereins-Vorsitzender Roland Schaaf (rechts) erhält für den Winzerverein aus der Hand von MdL Horst Gies im Namen des Landrats das Wappen des Kreises Ahrweiler. Vorher hatte schon Bürgermeister Juchem (links) den Schlüssel für den NEUEN Winzerverein an Roland Schaaf übergeben.
Reibungslos geht der Festakt in das Konzert von dem Wittener Singer und Songwriter Nils-Christopher Vögler mit seinem „Nils-Christopher-Trio“ über.
Der Seniorennachmittag war sehr gut besucht. Gemeinsames Singen im Saal war angesagt auch mit dem Team von „Älter werden in der Grafschaft".
D'r Frank zog abends beim Kölschabend alle Register der kölschen Lieder.
Die heimische Band „Jeckediz“ sorgte für fetzige Stimmung und animierte die Besucher zum Klatschen, Schunkeln und Mitsingen.
Frontmann Dirk Schoenmackers heizt den Zuhörern zum Abschluss des Festes gehörig ein.

Dritter und letzter Festtag war der Sonntag, der mit einem zünftigen Frühschoppen startete. Die Lantershofener Musikfreunde spielten auf, aus allen Teilen der Grafschaft gab es Sternwanderungen zum Winzerverein, der nun Brauhaus- oder Bierzeltatmosphäre ausstrahlte. Für die deftige Mittagskost standen die Gäste Schlange. Für die Leckermäuler galt es dann auch noch, ein großes Kuchenbuffet zu erobern, dass die Lantershofener Chöre gestiftet hatten. Kalorienzählen war an diesem Tag wahrlich nicht angesagt. Und wer immer noch nicht genug vom Feiern hatte, konnte zum Abschluss des Festwochenendes dann noch ein ganz anderes musikalisches Genre erleben: kölsche Musik. Die zieht immer, aber besonders, wenn der Karneval nicht mehr weit entfernt ist. Alte kölsche Hits und Erzählungen, sogenannte „Rühmcher“ präsentierte der Kölnbarde Hans-Jürgen Jansen. Schlagermelodien im Kölner Dialekt waren von Frank Schalla, alias „D’r Frank“ zu hören und die heimische Band „Jeckediz“ animierten die Besucher zum Klatschen, Schunkeln und Mitsingen.

Lantershofener Vereine laden ein


Neuer Winzerverein wird drei Tage lang gefeiert

Kirmes und die ersten Konzerte waren die Generalproben, jetzt folgen offizieller Teil und ein dreitägiges Volksfest bei freiem Eintritt: in Lantershofen wird der neue Winzerverein gefeiert. Jeder ist willkommen: aus Lantershofen, aus der Grafschaft, aus dem Ahrkreis oder darüber hinaus. Das Festwochenende findet vom 6. bis 8. Oktober statt.

Der Winzerverein Lantershofen von seiner schönen, beinah gänzlich historischen Nordseite aus gesehen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Der neu angebaute Südteil mit Foyer und Stuhllager. Auch hier gibt sich der Winzerverein von seiner anderen schönen und neuen Seite.

Freitag wird es zum Auftakt eine Vorstellung des Grafschafter Kinderkinos geben. In der neuen Kombination aus Gastraum und Foyer wird ab 15:30 Uhr ein Film für die ganze Familie zu sehen sein. Um 18 Uhr folgt dann der offizielle Festakt im alten und neuen Saal, ebenfalls in Kinoatmosphäre. Bürgermeister Achim Juchem als Hausherr wird dabei zahlreiche Gratulanten zu Wort kommen lassen, die meisten übrigens auf der Leinwand. „Live“ werden die Geistlichen dann dem Gebäude den Segen der Kirchen zukommen lassen. Anschließend findet das Eröffnungskonzert statt. Der Wittener Singer/Songwriter Nils-Christopher Vögler ist mit seinem „Nils-Christopher-Trio“ zu Gast, gemeinsam mit Johannes Nebel (Bass) und Philipp Klahn (Schlagzeug). Zu hören ist ansprechende deutsche Musik. Parallel findet im Gewölbekeller des Hauses eine Wein- und Sektprobe der Dagernova Weinmanufaktur statt, hier sind aber bereits alle Plätze vergeben.

Am Freitagabend ist Nils-Christopher Vögler mit seinem „Nils-Christopher-Trio“ gemeinsam mit Johannes Nebel (Bass) und Philipp Klahn (Schlagzeug) zu Gast. Foto: Band/Veranstalter.
Am Samstagabend präsentiert die Kölner Cover-Band „AC/BC“ die Hits der legendären Formation AC/DC. Foto: Band/Veranstalter.

Am Samstagmittag, 7. Oktober, wird die Initiative „Älter werden auf der Grafschaft“ die Senioren der Gemeinde zum gemeinsamen Singen im Saal begrüßen, unterstützt wird man dabei von der Lantershofener Chören, zudem lädt das Team Grafschaft zu Kaffee und Kuchen ein. Im Außengelände kommen die Kinder auf ihre Kosten, hier steht ein großes Spielfest an. Hüpfburg, Spielmobil, Mini-Tischtennisplatte oder Kinderschminktisch stehen bereit, da wird es den „Kleinen“ bestimmt nicht langweilig. Am Abend darf dann gerockt werden. Die Kölner Cover-Band „AC/BC“ präsentiert die Hits der legendären Formation AC/DC. Da kann es dann schon Mal etwas lauter werden. Derweil präsentiert die Eifeldestillerie im Gewölbekeller eine Auswahl ihrer Produkte bei einer Spirituosenprobe. Hier kostet die Verkostung zehn Euro, Anmeldungen werden unter winzerverein@lantershofen.de entgegen genommen.

Am Sonntag, 8. Oktober, sind die Menschen der umliegenden Orte dann schon am Morgen zum Sternmarsch nach Lantershofen aufgerufen. Wer möchte, kann dabei gleich noch eine Runde über den Birnenrundwanderweg laufen. Ab 11 Uhr spielen dann die Musikfreunde Lantershofen im Saal des Winzervereins zu einem stimmungsvollen Frühschoppen auf. In dessen Verlauf wird auch ein zünftiges Mittagessen serviert. Im Außenbereich wird es auch sonntags wieder ein Kinderfest geben, ähnlich wie am Vortag. Kaffee und Kuchen stehen den Gästen im Gastraum bereit. Um 18 Uhr beginnt dann das Abschlusskonzert „Kölsch mit Schuss.“ Hier sind nacheinander der Kölnbarde Hans-Jürgen Jansen mit bekannten Songs aus der Domstadt und schönen „Verzällcher“, der „Kölsch-Schlager-Sänger „D’r Frank“ alias Frank Schalla (Ene Stään, der dinge Name dreiht) und schließlich die Band „Jeckediz“ mit ihrem Konzertprogramm zu erleben.

Dank der Unterstützung des Festwochenendes durch Sponsoren und Partner ist der Eintritt zu allen Veranstaltungen frei, es wird lediglich bei den Konzerten eine freiwillige Spendensammlung durchgeführt.

Roland Schaaf leitet den Trägerverein des Winzervereins


Neuer Name und viel Arbeit für das junge Team

Erst drei Jahre alt und schon der dritte Vorsitzende: der Trägerverein, der sich im Auftrag der Gemeinde Grafschaft um die Verwaltung des Lantershofener Winzervereins kümmert, hat seit vergangenen Freitag einen neuen „Chef.“ Roland Schaaf übernahm das Amt von Sven Krämer, der nach zweieinhalb der Vorstandsjahre den Vorsitz niederlegte, weil sich der hohe Aufwand des Ehrenamts mit Job und Studium nicht mehr vereinbaren ließen. Die 40 anwesenden Mitglieder bei der Mitgliederversammlung akzeptierten es und dankten dem scheidenden Vorsitzenden mit Applaus und einem Geschenkkorb. Einstimmig an die Spitze des Vereins wählten sie mit Roland Schaaf den Beisitzer des Vereins Kulturlant. Mit Florian Scholl trat zudem einer der fünf Objektwarte vorzeitig zurück, für diesen Posten fand sich kein Nachfolger.

Sven Krämer (stehend) begrüßt die Versammlung mit dem alten Vorstand (v.l.) Florian Scholl, Benedikt Queckenberg, Simon Schaaf, Manuel Efferz, Erwin Münch und Thomas Weber. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Der neu gewählte Vorstand mit dem neuen Vorsitzenden Roland Schaaf (stehend). Florian Scholl ist ausgeschieden, ein neuer Objektwart wurde noch nicht gefunden.

Was an Arbeit auf den jungen Vorstand zukommt, zeigten die Rückblicke auf das Vereinsjahr 2016. Schriftführer Manuel Efferz berichtete über zahlreiche Öffnungen der Gaststätte, bei denen Mitglieder und Mitgliedsvereine den Trägerverein tatkräftig unterstützten. Efferz erwähnte die vielen Nutzungen des Hauses, sei es zum Public Viewing bei Fußball-Großereignissen, dem Adventsmärktchen oder den vielen anderen Festen. Er ließ aber auch den weitestgehend abgeschlossenen Umbau des Hauses noch einmal Revue passieren und erinnerte an die Anschaffungen, die der Verein teilweise zusammen mit anderen Vereinen tätigte. Diese wurden in erster Linie dadurch möglich, dass es regelmäßige Vereinsabende mit Ausschank in der Gaststätte gab. So steuerte der Trägerverein mehr als 4.000 Euro zu den Gesamtkosten von 9.000 Euro für die Anschaffung weiterer Stühle über das gemeindliche Kontingent hinaus bei. Trotz dieser und weiterer Investitionen vermeldete Schatzmeister Simon Schaaf einen Jahresüberschuss von gut 700 Euro für 2016. Die Kassenprüfer Erich Althammer und Wolfgang Kanter bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung, der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Der frisch gewählte Vorsitzende Roland Schaaf (r.) überreicht dem scheidenden Vorsitzenden Sven Krämer eine kleines "Dankeschön".
Der neue Vorstand des Trägervereins Winzerverein (v.l.) mit Erwin Münch, Thomas Weber, Roland Schaaf, Marco Schmidt, Manuel Efferz, Benedikt Queckenberg und Simon Schaaf.

Neben den Nachwahlen gab es weitere Formalien. So beschloss die Versammlung Änderungen in der Satzung. Zum einen wird der Begriff "Dorfgemeinschaftshaus" aus dem Vereinsnamen gestrichen, nachdem sich der Ortsbeirat für die Verwendung des historisch geprägten Namens „Winzerverein Lantershofen“ ausgesprochen hatte. In der Satzung verankert wurden die jährlich zu wählenden Kassenprüfer. Hier wurden Erich Althammer und Wolfgang Kanter wiedergewählt. Thomas Weber berichtete im weiteren Verlauf der Sitzung über die anstehenden Feiern zur Eröffnung des Winzervereins und forderte Mitglieder und Mitgliedsvereine auf, den Trägerverein weiterhin tatkräftig durch die Durchführung der Dorftreffs an den Freitagen zu unterstützen. Besucht wurde die Versammlung auch vom Grafschafter Bauamtsleiter Friedhelm Moog. Er legte dem neuen Vorstand einen Entwurf des bisher noch nicht geschlossenen Vertrags zwischen Gemeinde und Trägerverein über die Nutzung des Hauses vor und ermahnte alle Vereine zu einem pfleglichen Umgang mit dem frisch renovierten und sanierten Winzerverein.

Es wird wieder gefeiert: Festtage "Der NEUE Winzerverein"


Kaum sind die letzten Töne und Eindrücke der Lantershofener Lambertuskirmes verklungen, kündigt sich mit der großen Eröffnungsfeier des neuen Winzervereins der nächste Großevent an. Alle Lantershofener Vereine bis auf einen haben sich mit großem Elan an den Vorbereitungen beteiligt und werden für eine reibungslose Durchführung der "drei tollen Tage", wie es in der Ankündigung heißt, sorgen und sich um die Gäste kümmern.

Auch der Kirmesbürger auf dem Dorfplatz zwischen dem Brötchesmädchen und dem Junggesellen könnte seinen schwarzen Anzug und den silbernen Schlips mittlerweile ablegen: Die Kirmes "es eröm" (ist herum), es folgt das Dreitagefest "Der NEUE Winzerverein". Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Das Kirmesplakat hat gewechselt gegen den neuen Aushang für die drei tollen Tage: "Der Neue Winzerverein" von Freitag, 6.10. bis Sonntag, 8.10.2017.

Die Federführung bei der Verwirklichung und Organisation der Festidee  liegt beim Trägerverein  Winzerverein, der von MGV, Bürgervereinigung, TTC, VfB, Löschgruppe FFW, Musikfreunden und Förderverein Katharinchen tatkräftig unterstützt wird. Die Attraktionen reichen vom Kinderkino, Festakt, Wein- oder Spirituosenprobe, Seniorenfest, Popkorn, Kinderschminken und Kinderfest bis zum Mittagsmenü am Sonntag und eintrittsfreien Auftritten diverser bekannter Künstler am Freitag, Samstag und Sonntag. Das Nils-Christopher-Trio, die Coverband AC/BC, der Kölnbarde Hans-Jürgen Jansen, Kölsch-Schlagersänger D'r Frank und Jeckeditz treten mit ihren Programmen auf.