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vom Verein

Kulturlant blickt zurück


Kulturlant lädt ein zur Mithliederversammlung. Collage: Thomas Schaaf.

Zur ordentlichen Mitgliederversammlung bittet der Grafschafter Verein Kulturlant  seine Mitglieder am Mittwoch, 26. April 2017, ab 20:30 Uhr. Die Versammlung findet in der Mehrzweckhalle in Lantershofen statt. Auf der Tagesordnung stehen Rechenschaftsberichte von Vorstand, Schatzmeister und der Kassenprüfbericht. Zudem berät die Versammlung über die Höhe des Jahresbeitrags. Anträge zur Tagesordnung können bis zum Beginn Sitzung schriftlich an den Vorstand gestellt werden.

Die Klaus Heuser Band gab in Gelsdorf ein tolles Konzert


Spielfreude merkt man zu jeder Zeit bei der Heuser-Band. Foto: Hermann-Josef Efferz.

GELSDORF. Die fünfköpfige Klaus Heuser Band präsentierte am Samstagabend in der Gelsdorfer Mehrzweckhalle im Rahmen ihrer aktuellen Tour acht von zehn Stücke aus ihrem neuen Album. 200 Gäste waren von dem Kulturlant-Angebot nach fast drei Stunden handgemachter Rockmusik restlos begeistert. Es hätten durchaus noch mehr Menschen in die Halle gepasst, allerdings ist Heuser auch klar, dass Rockmusik nicht mehr unbedingt im Trend liegt. Heuser gab sich vollauf begeistert ob des Publikums. Das honorierte die Arbeit des Musikers und seiner vier Bandkollegen, die sich unmittelbar nach dem Auftritt unters Volk mischten, mit Dankesworten und Schulterklopfen. Zuvor hatte es nicht nur viel Beifall gegeben, die Gäste nahmen auch das Mitsingpotential vieler der dargebrachten Stücke gerne an, zumal sich Sänger Thomas Heinen mit toller Stimme auch immer wieder als Dirigent betätigte. Bei den insgesamt 16 vorgetragenen Liedern merkte man zu jeder Zeit die Spielfreunde der Band um den mittlerweile 60-jährigen Klaus Heuser, der dem Publikum klar und deutlich glaubhaft machte: „Mit diesen Jungs spiele ich, bis ich umfalle.“

Im Kulturlant-Programm 2016/17 war das Heuser-Konzert die letzte musikalische Veranstaltung, es folgen bis Mai nun drei Comedy-Abende in Ringen, der erste mit Florian Simbeck bereits in der kommenden Woche (18. März). Im nächsten Programm werden dann in Lantershofen bekannte Musiker, wie Wolf Maahn (2. Dezember) oder Guildo Horn (13. Dezember) zu sehen und zu hören sein. Aber auch tolle Nachwuchsbands, dazu Cover-Rock mit Stephan Maria Glöckner und die Berliner Liedermacherin Sarah Lesch kommen zu Kulturlant.

Bauarbeiten für Dorfgemeinschaftshaus liegen im Plan


Vertreter Lantershofener Vereine ließen sich die Baustelle zeigen

Gut zwei Monate nach Beginn der umfangreichen Sanierungs- und Anbauarbeiten am Lantershofener Winzerverein ließen sich auf Initiative des Trägervereins am Donnerstag Vertreter verschiedener Lantershofener Vereine die Baustelle zeigen und den Fortgang der Arbeiten erklären. Seitens des Eigentümer, der Gemeinde Grafschaft, standen Friedhelm Moog und Diana Porten den Vereinsvertretern Rede und Antwort. Das wichtigste gleich zu Beginn: trotz zahlreicher Frosttage zu Jahresbeginn liegen die Arbeiten derzeit exakt im Zeitplan. Und auch finanziell läuft die Baustelle in Zeiten steigender Baukosten nicht aus dem Ruder.

Informationsrunde mit (v.l.) Stefan Dünker (Junggesellen-Schützen-Gesellschaft), Simon Schaaf (Trägerverein DGH), Friedhelm Moog (Verwaltung), Diana Porten (Verwaltung), Klaus Dücker (Chöre), Thomas Weber (Kulturlant), Jörg Wollert (VfB) und Thomas Schaaf (Bürgervereinigung, nicht auf dem Bild). Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Auf dem Weg durchs neu aufgemauerte Foyer in den alten Saal. Der Eingang ist neu gestaltet, der Saal hat eine Betondecke erhalten. Auch die Dacharbeiten sind im vollen Gange. Neue Fenster werden gerade eingebaut. Der Durchbruch zur alten Gaststätte ist bereits durchgeführt und der Platz für die Behindertentoilette und einen großzügigen Aufgang geschaffen.

Mittlerweile sind große Teile des Dachs erneuert und der Dachstuhl verstärkt worden. Die Maurerarbeiten zur Errichtung eines Foyers als neuen Eingangsbereich, das zudem einen Lagerraum fürs Mobiliar, eine Behindertentoilette und eine Garderobe erhalten wird, sind in vollem Gange und zeigen nach außen hin die Tätigkeiten rund um das Gebäude, das zum Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Aber auch im Herzstück, dem 225 Quadratmeter großen, freitragenden Saal, passiert derzeit einiges. Der Saalboden wurde entfernt, eine Bodenplatte gegossen, Versorgungsleitungen wurden verlegt. Derzeit werden neue, schallisolierende Fenster eingebaut, in Kürze wird der Estrich verlegt. Saalbauten, wie eine in früheren Zeiten durch die Tanzkapellen genutzte Empore bleiben erhalten.

Die tragenden Holzbalken der Decke sind mit Eisenträgern verstärkt, die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion verbessert und neue Heizkörpernischen geschlagen.
Die Fensterbauer setzen gerade das schallisolierte Glas in die neu installierten Fensterrahmen ein. Gut zu erkennen ist die neue Betondecke für den Fußbodenaufbau.

Friedhelm Moog zeigte sich äußerst zuversichtlich, dass der Bauzeitenplan, der Tätigkeiten bis Ende August vorsieht, eingehalten werden kann. Möglicherweise kann in diesem Rahmen bereits der weitere Bauabschnitt, der den Außenbereich beinhaltet, angegangen werden. Für die Lantershofener besonders wichtig: die traditionelle Lambertuskirmes Mitte September scheint im Winzerverein von statten gehen zu können. Derweil plant eine Gemeinschaft Lantershofener Vereine bereits ein großes Eröffnungswochenende mit allerlei Veranstaltungen im Oktober.

Comedian Florian Simbeck kommt ins Ringener Bürgerhaus


Guten Morgen? Florian Simbeck erklärt, wie das geht. Foto: floriansimbeck.de.

GRAFSCHAFT. Der Grafschafter Verein Kulturlant lädt zum Comedy-Abend mit Florian Simbeck, der dem Publikum besser als der Stefan aus dem Chaoten-Duo Erkan & Stefan bekannt ist, ein. Am Samstag, 18. März, 20 Uhr, ist Florian Simbeck im Ringener Bürgerhaus zu erleben. Das Programm trägt den vielsagenden Namen „Guten Morgen.“ In seinem aktuellen Solo „Guten Morgen“ lässt er die Gäste teilhaben an dem Alltag zwischen hilflosen Versuchen, auf seine Teenager Kids cool zu wirken und der ewigen Traumatisierung durch sämtliche Frauen in seinem Leben. Früher waren dies nur die Oma, die Mama und die Ehefrau - nun kommt auch noch die frühreife Tochter hinzu.

Tickets für Florian Simbeck am Samstag, 18. März, ab 20 Uhr im Bürgerhaus Ringen sind zum Vorverkaufspreis von 16 Euro zzgl. Gebühren erhältlich in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Rewe-Markt Ringen, Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und telefonisch unter 02641/202118 und 0175/5700262.

Klaus Heuser Band kommt nach Gelsdorf


Immer mit Hut: Klaus „Major“ Heuser kommt nach Gelsdorf. Foto: Veranstalter.

Der „Major“ ist noch rockiger geworden

GRAFSCHAFT. Immer noch verbindet man den Namen Klaus „Major“ Heuser den Gitarristen von „BAP.“ 19 Jahre lang war Heuser für den Sound der Kölner verantwortlich, seit 1999 geht er andere Wege, aktuell mit seiner fünfköpfigen Band. Die ist derzeit auf Tour und kommt am 11. März nach Gelsdorf. Blickt man aufs Plakat, fragt man sich: „Was geht ab? Was ist hier los?“ Angesichts eines überraschend lustigen Covers keine unberechtigte Frage. Nach der erfolgreichen „57 Tour 2014/2015“ mit gleichnamiger Studio CD, satten 70 Konzerten, dokumentiert auf einem nachfolgenden live-Doppelalbum, geht man nun einen Schritt weiter und spinnt die spannende Geschichte in der aktuellen Studioproduktion fort, die natürlich im Mittelpunkt der neuen Tour stehen wird. Was da jetzt wirklich vor sich geht erfährt man natürlich sofort, wenn man die neue Einspielung der Band in den Player schiebt. In der Tendenz ist die Heuser Band rockiger geworden. Das Ensemble spielt gewohnt locker und souverän auf, interagiert harmonisch und natürlich lässt sich Sänger Thomas Heinen seine goldene Kehle von des Majors inbrünstig gespielter Gitarre und den warmen Vintage Keyboard-Sounds des kongenial agierenden Matthias Krauss salben.

Tickets für die Klaus „Major“ Heuser Band am Samstag, 11. März, ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Gelsdorf sind zum Vorverkaufspreis von 20 Euro zzgl. Gebühren erhältlich in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Rewe-Markt Ringen, Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und telefonisch unter 02641/202118 und 0175/5700262.

„evm-Ehrensache“ unterstützt Kulturlant e.V.


Hermann Josef Efferz (links) und Christoph Münch (2.v.l) von Kulturlant e. V. freuen sich über 2.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“.

Kultur vor Ort erlebbar machen – das hat sich Kultulant e. V., der Kulturverein der Gemeinde Grafschaft zur Aufgabe gemacht. Vom Gospelkonzert über regionale und nationale Komiker bis hin zu Konzerten und Theateraufführungen hat der Verein einiges in seinem Veranstaltungsplan. Hilfe in Form von einer Spende über 2.000 Euro bekommt er dabei nun von der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm). Im Rahmen seines Spendenprogramms „evm-Ehrensache“ unterstützt das kommunale Energie- und Dienstleistungsunternehmen jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Am Dienstag (7. Februar) übergab Achim Juchem, Bürgermeister der Gemeinde Grafschaft, das Geld zusammen mit Claudia Probst, Leiterin der kommunalen Betreuung Städte und Gemeinden bei der evm, und Marian Schmidt als Vertreter der Netzgesellschaft in der evm-Gruppe an Kulturlant e. V.. „Der Verein ist eine wahre Bereicherung für unsere Gemeinde“, erklärt Achim Juchem. „Schön, dass er nun Unterstützung durch die evm erhält.“ Dem stimmt auch Claudia Probst zu: „Wie die Besucher der zahlreichen Veranstaltungen, die Kulturlant e. V. organisiert, sind auch wir in der Region zu Hause und freuen uns daher umso mehr, ein solch gelungenes Projekt bezuschussen zu können.“

Die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) ist das größte kommunale Energie- und Dienstleistungsunternehmen aus Rheinland-Pfalz. Sie sorgt für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb des Stromnetzes in 225 Kommunen und des Erdgasnetzes in 257 Kommunen. Zudem ist die evm neben weiteren wirtschaftlichen Betätigungen Betriebsführerin zweier Wasserwerke und eines Abwasserwerks.

Kulturlant verstärkt sein Engagement im Bereich Musik


Klaus „Major“ Heuser (Mitte) und Band sollen die musikalische Ausrichtung von Kulturlant einläuten. Foto: Veranstalter.

Mehr Rock- und Popkonzerte in der Grafschaft

GRAFSCHAFT. Der Grafschafter Verein Kulturlant, der in den Bürgerhäusern der Gemeinde kulturelle Veranstaltungen anbietet, und dort insbesondere in den Bereichen Comedy und Kabarett sehr erfolgreich ist, will sein Engagement für Musikveranstaltungen verstärken. Zudem wird der Verein zumindest in der kommenden Spielzeit 2017/18 ab September weniger Comedians und mehr Kabarettisten präsentieren. „Die Konzerte sind es aber, die uns derzeit noch Kopfschmerzen bereiten“, so Vorstandssprecher Hermann Efferz. Zwar habe man in der jüngsten Vergangenheit bekannte Gesichter, wie Purple Schulz, Helmut Hattler oder Stefan Sulke gewinnen können, die Tatsache, dass es auf der Grafschaft gute Unterhaltungsmusik gebe, erreiche noch zu wenige Fans. „Diese Konzerte sollen mehr und die Auftretenden bekannter werden, soweit das in den Hallen der Kommune umsetzbar ist“, ergänzt Efferz. Alles eine Kostenfrage, aber auch die will der Verein lösen, ohne sich zu übernehmen.

Aktuell steht mit dem Konzert der Klaus „Major“ Heuser Band am 11. März in der Gelsdorfer Mehrzweckhalle eine Veranstaltung an, bei der vor allem der Name des Bandchefs „Major Heuser“ an die Kölner Mundartrocker von BAP erinnert. Gitarrist Heuser prägte dort an der Seite von Wolfgang Niedecken fast 20 Jahre lang die erfolgreiche Musik der Band. An ein Konzert in der Grafschaft kann er sich möglicherweise auch noch erinnern, im Januar 1994 rockten BAP unter falschem Namen im Rahmen einer Vortour zur großen Tournee den Lantershofener Winzerverein. Was der mittlerweile 60-jährige heute spielt, hat mit Kölschrock nichts mehr zu tun, gerockt wird aber weiterhin. Die Band mit hervorragenden Einzelmusikern besticht durch Team-Geist, getragen von Engagement und Routine, genährt vor allem aber von Leidenschaft, die in den nicht selten mehr als dreistündigen Konzerten das Publikum immer wieder zu begeistern weiß.

Was in der kommenden Saison folgt, konkretisiert die Ausrichtung von Kulturlant. Es wird Konzerte für jedes Alter geben. Das beginnt für die jungen Fans am 30. September mit dem Festival „Rookie“ für Nachwuchsbands, dem am 4. November ein Konzert der aufstrebenden Band „Elastiq“ folgt. Fürs eher gesetztere Alter hat Kulturlant ein Engagement mit Wolf Maahn und seiner Band (2. Dezember) gebucht. Zudem wird es eines der legendären Weihnachtskonzerte von Guildo Horn & den Orthopädischen Strümpfen geben. Hier laufen derzeit die letzten Gespräche, die Zusage liegt aber schon vor. Im März 2018 wird dann die Berliner Liedermacherin Sarah Lesch bei Kulturlant spielen. „Wenn sich die Gelegenheit ergibt, werden wir aber auch kurzfristig noch was anbieten“, zitierte Efferz einen Beschluss des Vorstands. Aktuell gebe es vor allem mit bekannten jungen Künstlern gute Gespräche, so der Vorstandssprecher. Weitere Infos bietet die Seite www.kulturlant.de.

Kabarettist Henning Schmidtke gab in Ringen den „Hetzkasper“


Henning Schmidtke fesselte sein Publikum im Ringener Bürgerhaus. Eine Veranstaltung des Grafschafter Kulturvereins KulturLant. Foto: Volker Jost.

Da blieb das Lachen schon mal im Hals stecken 

RINGEN. Der Grafschafter Verein Kulturlant verkündete am Samstag, in der kommenden Saison 2017/18 weniger auf Comedy, dafür mehr auf Kabarett zu setzen. „Es darf weiterhin gelacht werden, aber erst nach dem Nachdenken“, so Geschäftsführer Thomas Weber zum Publikum im Ringener Bürgerhaus. Dort erlebten rund 180 Gäste einen Vorgeschmack auf die neue Ausrichtung, und zwar in Person von Henning Schmidtke. Der Niedersachse präsentierte sein aktuelles Programm „Hetzkasper“ mit dem vielsagenden Untertitel „Zu blöd für Burnout.“ Es sollte ein recht entschleunigter Abend für die Besucher werden. Schmidtke präsentierte Beispiele, wie war es und wie ist es in der heutigen Welt. Was ist gut, was schlecht?Alles müsse immer schneller, besser, größer werden. Auch die Kunst. Die Leistungsträger der Gesellschaft seien nicht die, die sich abrackern, sondern die mit Geld.

Fast drei Stunden lang fesselte Henning Schmidtke das Publikum in Ringen, sorgte für Lacher und ließ so manch einem einen Klos im Hals bekommen. Am Ende gab es lang anhaltenden Applaus und selbst für eine Zugabe war es noch nicht zu spät. Kulturlant macht nun eine sechswöchige „Karnevalspause“, ehe am 11. März in der Gelsdorfer Mehrzweckhalle ein Konzert mit der Klaus „Major“ Heuser Band ansteht.