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vom Verein

Zuckersüßes undamenhaftes Kabarett "Suchtpotenzial"


Lieder über die wirklich wichtigen Themen bringt das Duo Ariane Müller und Julia Gámez Martin im NEUEN Winzerverein. Foto: Veranstalter.

Das Duo „Suchtpotenzial“ ist zu Gast - Nichts für schwache Ohren

Das Duo Ariane Müller und Julia Gámez Martin schreibt Lieder über die wirklich wichtigen Themen: Sex, Drugs, Rock ́n ́Roll … und Weltfrieden! Sie haben Eifersucht, Spielsucht, Gelbsucht, Biersucht, Streitsucht, Fresssucht, Sehnsucht oder Tobsucht? Gar Drogen? Sogar Sex? Und auch noch Facebook? Die Gefahr einer Sucht zu verfallen ist heutzutage größer denn je und Ariane Müller und Julia Gámez Martin sind allen Süchten verfallen. Doch am größten ist Ihre Gier nach der schlimmsten aller Drogen, der unheilbare Drang zur Mutter aller abhängig machenden Substanzen: der Musik. Denn diese hat, wie fast alle schönen Dinge auf diesem Planeten ein riesiges: Suchtpotenzial, also die Eigenschaft, süchtig machen zu können.

Als die Berliner Sängerin Julia Gámez Martin, belastet mit übelster Gesangsneurose und dauerhaftem Darstellungszwang auf die schwäbische Pianistin Ariane Müller trifft, realisieren die beiden, dass eine konventionelle Therapie wohl keine Heilung bringen wird. Sie brechen aus und starten einen subtilen Selbstheilungstrip mit Songs über all die Suchtfaktoren, die das Leben nicht immer nur erschweren, sondern hin und wieder ja auch ein Stück lebenswerter machen. Die suchtpotenten „Schwabiner“ bringen Frieden für alle und Brust für die Welt. Ihr Publikum ist eingeladen, der Sucht zu erliegen, ob Hipster oder Schwabe oder beides, Serientäter oder ein Einzelfall. Nicht umsonst gewannen Suchtpotenzial mit dem Prix Pantheon 2015 den wohl wichtigsten Publikumspreis der Kabarettszene.

Zu erleben sind Suchtpotenzial bei Kulturlant am Donnerstag, 23. November, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen. Einlass ist um 19 Uhr. Karten sind zum Vorverkaufspreis von 19 Euro zuzüglich möglicher Gebühren in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtaltourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), im Rewe-Markt (Ringen), der Eifeldestillerie (Lantershofen), bei Getränke Visang (Karweiler) sowie telefonisch unter 0175/5700262 oder 02641/202118 und online unter www.kulturlant.de oder www.bonnticket.de erhältlich.

In Lantershofen ist die Jukeboxparty schon fast Kult


Seit dem Jahr 2012 gastiert der Mayener Discjockey Johannes Held mit seiner Jukeboxparty am letzten Oktobertag in Lantershofen. Die Tanzveranstaltung, offiziell eine Ü30-Party, lockt Jahr für Jahr hunderte Gäste an. Das war auch in diesem Jahr nicht anders. Denn Held versteht es, von der ersten bis zur letzten Minute für volle Tanzflächen zu sorgen. Am Dienstagabend begeisterte er wieder die Jukeboxparty-Fans im Lantershofener Winzerverein. Dort blieb kein Fuß ruhig.

Gewohnt gut aufgedreht: DJ Johannes Held. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Bei vollem Haus sorgt für Nachschub jeglicher Art die Theken- und Organisationsmannschaft des VfB Lantershofen.

Johannes Held versteht es, am Mischpult einen Ritt durch die Musikgeschichte der vergangenen 50 Jahre zu unternehmen. Aktuelle Titel aus den Charts fanden dort ebenso Platz, wie die Disco-Hits der 80er und 90er Jahre, Schlager waren ebenso zu hören, wie Hard-Rock. So manch ein Lied weckte da Erinnerungen beim Publikum, das längst auch U30-Gäste anzieht. Der VfB Lantershofen als Veranstalter der Jukeboxparty hat bereits angekündigt, dass es diesen „Tanz in den Novmber“ auch im kommenden Jahr geben wird.

Auf der Tanz-, -Hüpf-, Klatsch-, Trink-, Schwätz- und auch Hörfläche tummeln sich eng an eng die Besucher.
Johannes Held hat die Jukebox und die Gäste mit seinem Team trotz Vernebelung voll im Griff.

Johannes Held wird 2018 sogar zwei Mal in Lantershofen auflegen. Bereits am Karnevalssamstag lädt er zu einer besonderen Ausgabe, nämlich der Karnevals-Jukeboxparty, ein. Tickets gibt es bereits jetzt an den Vorverkaufsstellen von Kulturlant sowie über www.kulturlant.de zu kaufen.

Musiker Olaf Bossi eröffnete die neue Kabarett-Serie bei Kulturlant


Die meisten seiner Titel sind wahre Geschichten aus seinem Leben, auch wenn er das ein oder andere dazu dichtet. Foto: Dirk Unschuld.

Im frisch renovierten Lantershofener Winzerverein startete der Grafschafter Verein „Kulturlant e.V.“ die Kabarettreihe des aktuellen Programms 2018/19. Nach drei Jahren mit Comedy-Veranstaltungen hat der Verein sein Angebot geändert. Die sieben Veranstaltungen bieten vordringlich musikalisches Kabarett, wobei das Gastspiel des Stuttgarters Olaf Bossi am letzten Oktobersamstag schon fast die Züge eines Konzerts hatte. „Harmoniesüchtig“ heißt das aktuelle Programm des 46-jährigen mit italienischen Wurzeln. Nach der Premiere zwei Wochen zuvor kam das Programm erst zum dritten Mal zur Aufführung. Dabei klang es keineswegs nach dem Drang nach Harmonie, was Bossi zum Auftakt musikalisch von sich gab. Da bekam das Publikum gleich einmal seine Abrechnung mit Krankenkassen und Krankenhäusern zu hören. Passender Titel: „Geld oder Leben.“ Fortan aber betrat der Musiker mehr und mehr den Schmusekurs, wobei die meisten seiner Titel wahre Geschichten aus seinem Leben erzählten, auch wenn dabei an der ein oder anderen Stellen ein wenig dazu gedichtet wurde. Auf alle Fälle erinnerten Auftritt, Stimme und Texte Bossis das Publikum doch immer wieder an Liedermacher Reinhard Mey, der auch gerne ähnliche Spitzen in seinen Texten verwendet. Bossi vertonte seine vergebliche Suche nach einem Kaffee ebenso, wie die bekannte Feststellung „Eine Frau braucht 1000 Schuhe, um ihre Frau zu stehen – und nochmal 1000 Schuhe, um ihren Weg zu gehen.“ Bossi genügen drei Paar, von denen zwei stets im Schrank stehen. Ein altes Klischee, aber neu und gut vertont.

 Der Liedermacher konnte aber auch nachdenklich: „Wir sind die schlechtesten Eltern der Welt“, ließ er verlauten. Warum? Weil die Kinder nicht nach vollem Kalender von Termin zu Termin gejagt werden. Weil sie den Kinder nicht beibringen, was man braucht, um später im Leben erfolgreich zu sein, nämlich Siegeswillen, Ellbogen und kriminelle Energien. Dazu passte auch das Lied vom kleinen Karl-Friedrich mit dem Refrain „Wenn ich einmal groß bin, werde ich ein Kind sein.“ Die Lieder des Stuttgarters klangen melodisch, regten das dankbare Publikum immer wieder in den Refrains zum Mitsingen oder –summen an. In den Texten ging es vordringlich im Liebe, Alltag und das Leben. „Liebe macht blind, aber die Ehe öffnet die Augen“, hinterfragte Bossi, warum man denn so selten auf Scheidungsfeiern eingeladen wird. „Der schönste Urlaub meines Lebens“ verriet viel über die Diskrepanz von angenehm klingendem Angebot und tatsächlichem Urlaubsstress. Vom „Leben im Stau“ sang Bossi ebenfalls, aber auch vom Nachbarn „Klaus“ mit all seinen Macken.

Dass Olaf Bossi, der erst vor wenigen Jahren die Kabarettbühne betreten hat, eine ganz andere Vergangenheit hat, wurde vielen Besuchern in Lantershofen erst klar, als er seine Neufassung des Titels „Kleine Maus“ anspielte. Mitte der 1990er Jahre produzierte Bossi nämlich Musik für die Band „Das Modul“, das einige seiner Titel, darunter auch „Computerliebe“ in den Hitparaden deutschsprachiger Länder platzieren konnte. Dass er einmal einen Nachfolgetitel „Kleine Maus 2.0“ mit Gitarrenbegleitung spielen würde, hätte er sich damals auch nicht gedacht.

Die Kabarettreihe in Lantershofen setzt am Donnerstag, 23. November, das Duo „Suchtpotenzial“ fort. Mit ihrem Programm „Alko-Pop 100 Vol. %“ eroberten die aus dem Musical-Genre stammenden Musikerinnen nicht nur die Bühne, sie schafften sich auch schnelle eine große mediale Präsenz. Tickets sind unter www.kulturlant.de erhältlich.

Elastiq-Konzert abgesagt


Der Grafschafter Verein „Kulturlant e.V.“ hat das für den 4. November angekündigte Konzert der Newcomer-Band „Elastiq“ im Einvernehmen mit dem Bandmanagement abgesetzt. Grund für die Absage: es wurden nur wenige Tickets verkauft. „Wir planen, Elastiq auf jeden Fall in Lantershofen spielen zu lassen und werden uns gemeinsam mit dem Management um einen neuen Termin bemühen“, so Vorstandssprecher Hermann Efferz. Bereits erworbene Tickets erstattet der Verein den Käufern.

Elastiq-Song "Niemand da": https://www.youtube.com/watch?v=iZoKtujOnrg

Discjockey Johannes Held legt im NEUEN Winzerverein auf


Tolle Stimmung im Saal des Winzervereins mit DJ Johannes Held 2016. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Bei der Jukeboxparty bleibt kein Fuß ruhig

„Y.M.C.A.“ oder „Moviestar“ - wer kenn diese Hits nicht? Boney M., Abba, die „Stones“ oder C.C.R. – bei der Jukeboxparty in Lantershofen bleibt kein Fuß ruhig. Dafür sorgt Discjockey Johannes Held, der sich als DJ der SWR 1-Kultpartys „Nightfever“ einen Namen machte. Der Mayener geht richtig mit und sorgt für allerbeste Stimmung auf und neben der Tanzfläche. Die Top-Hits der 70er und 80er sind garantiert, aber nicht nur diese. Es geht wild und kunterbunt in den trüben November. Dafür sorgt das Team des VfB Lantershofen am letzten Oktoberabend im Saal des Lantershofener Winzervereins. Die Jukeboxparty steigt am Dienstag, 31. Oktober, ab 21 Uhr im Winzerverein Lantershofen. Einlass ist um 20 Uhr. Karten für die unbestuhlte Veranstaltung sind zum Vorverkaufspreis von 6,50 Euro zuzüglich möglicher Gebühren in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtaltourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), im Rewe-Markt (Ringen), der Eifeldestillerie (Lantershofen), bei Getränke Visang (Karweiler) sowie telefonisch unter 0175/5700262 oder 02641/202118 und online unter www.kulturlant.de oder www.bonnticket.de erhältlich.

Musik-Kabarett zum Auftakt der neuen Serie bei Kulturlant


Olaf Bossi, mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnet. Foto: Veranstalter.

Songs und Stories mit Herz und Humor sind zum Auftakt der neuen Kabarett-Reihe beim Grafschafter Verein Kulturlant zu hören. Dargebracht werden sie am Samstag, 28. Oktober, von Olaf Bossi. Er ist einer der erfolgreichsten Texter und Komponisten in der deutschen Musikbranche, der in den letzten Jahren Hits für Maite Kelly, Wolkenfrei (Vanessa Mai), Beatrice Egli und Mirja Boes geschrieben hat und in den 90ern als „Das Modul“ selbst mehrere Chart-Hits hatte.

In seinem brandneuen Bühnenprogramm „Harmoniesüchtig“, das erst zwei Wochen vor dem Grafschafter Termin in Stuttgart uraufgeführt wurde, singt und erzählt Olaf Bossi Geschichten aus dem puren Leben, ohne dabei Witze auf Kosten anderer zu machen. Das Publikum kann sich oft wiederfinden und mit ihm gemeinsam befreit auflachen.

Olaf Bossi wurde mehrfach mit Gold und Platin sowie einem Echo-Award ausgezeichnet. Er gewann mehrere Kleinkunstpreise sowie den Förderpreis des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg. Zu erleben ist Olaf Bossi am Samstag, 28. Oktober, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen. Einlass ist um 19 Uhr. Karten sind zum Vorverkaufspreis von 16 Euro zuzüglich möglicher Gebühren in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtaltourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), im Rewe-Markt (Ringen), der Eifeldestillerie (Lantershofen), bei Getränke Visang (Karweiler) sowie telefonisch unter 0175/5700262 oder 02641/202118 und online unter www.kulturlant.de oder www.bonnticket.de erhältlich.

Lantershofener Vereine laden ein


Neuer Winzerverein wird drei Tage lang gefeiert

Kirmes und die ersten Konzerte waren die Generalproben, jetzt folgen offizieller Teil und ein dreitägiges Volksfest bei freiem Eintritt: in Lantershofen wird der neue Winzerverein gefeiert. Jeder ist willkommen: aus Lantershofen, aus der Grafschaft, aus dem Ahrkreis oder darüber hinaus. Das Festwochenende findet vom 6. bis 8. Oktober statt.

Der Winzerverein Lantershofen von seiner schönen, beinah gänzlich historischen Nordseite aus gesehen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Der neu angebaute Südteil mit Foyer und Stuhllager. Auch hier gibt sich der Winzerverein von seiner anderen schönen und neuen Seite.

Freitag wird es zum Auftakt eine Vorstellung des Grafschafter Kinderkinos geben. In der neuen Kombination aus Gastraum und Foyer wird ab 15:30 Uhr ein Film für die ganze Familie zu sehen sein. Um 18 Uhr folgt dann der offizielle Festakt im alten und neuen Saal, ebenfalls in Kinoatmosphäre. Bürgermeister Achim Juchem als Hausherr wird dabei zahlreiche Gratulanten zu Wort kommen lassen, die meisten übrigens auf der Leinwand. „Live“ werden die Geistlichen dann dem Gebäude den Segen der Kirchen zukommen lassen. Anschließend findet das Eröffnungskonzert statt. Der Wittener Singer/Songwriter Nils-Christopher Vögler ist mit seinem „Nils-Christopher-Trio“ zu Gast, gemeinsam mit Johannes Nebel (Bass) und Philipp Klahn (Schlagzeug). Zu hören ist ansprechende deutsche Musik. Parallel findet im Gewölbekeller des Hauses eine Wein- und Sektprobe der Dagernova Weinmanufaktur statt, hier sind aber bereits alle Plätze vergeben.

Am Freitagabend ist Nils-Christopher Vögler mit seinem „Nils-Christopher-Trio“ gemeinsam mit Johannes Nebel (Bass) und Philipp Klahn (Schlagzeug) zu Gast. Foto: Band/Veranstalter.
Am Samstagabend präsentiert die Kölner Cover-Band „AC/BC“ die Hits der legendären Formation AC/DC. Foto: Band/Veranstalter.

Am Samstagmittag, 7. Oktober, wird die Initiative „Älter werden auf der Grafschaft“ die Senioren der Gemeinde zum gemeinsamen Singen im Saal begrüßen, unterstützt wird man dabei von der Lantershofener Chören, zudem lädt das Team Grafschaft zu Kaffee und Kuchen ein. Im Außengelände kommen die Kinder auf ihre Kosten, hier steht ein großes Spielfest an. Hüpfburg, Spielmobil, Mini-Tischtennisplatte oder Kinderschminktisch stehen bereit, da wird es den „Kleinen“ bestimmt nicht langweilig. Am Abend darf dann gerockt werden. Die Kölner Cover-Band „AC/BC“ präsentiert die Hits der legendären Formation AC/DC. Da kann es dann schon Mal etwas lauter werden. Derweil präsentiert die Eifeldestillerie im Gewölbekeller eine Auswahl ihrer Produkte bei einer Spirituosenprobe. Hier kostet die Verkostung zehn Euro, Anmeldungen werden unter winzerverein@lantershofen.de entgegen genommen.

Am Sonntag, 8. Oktober, sind die Menschen der umliegenden Orte dann schon am Morgen zum Sternmarsch nach Lantershofen aufgerufen. Wer möchte, kann dabei gleich noch eine Runde über den Birnenrundwanderweg laufen. Ab 11 Uhr spielen dann die Musikfreunde Lantershofen im Saal des Winzervereins zu einem stimmungsvollen Frühschoppen auf. In dessen Verlauf wird auch ein zünftiges Mittagessen serviert. Im Außenbereich wird es auch sonntags wieder ein Kinderfest geben, ähnlich wie am Vortag. Kaffee und Kuchen stehen den Gästen im Gastraum bereit. Um 18 Uhr beginnt dann das Abschlusskonzert „Kölsch mit Schuss.“ Hier sind nacheinander der Kölnbarde Hans-Jürgen Jansen mit bekannten Songs aus der Domstadt und schönen „Verzällcher“, der „Kölsch-Schlager-Sänger „D’r Frank“ alias Frank Schalla (Ene Stään, der dinge Name dreiht) und schließlich die Band „Jeckediz“ mit ihrem Konzertprogramm zu erleben.

Dank der Unterstützung des Festwochenendes durch Sponsoren und Partner ist der Eintritt zu allen Veranstaltungen frei, es wird lediglich bei den Konzerten eine freiwillige Spendensammlung durchgeführt.

Cover Band „Stingchronicity“ sorgte für ein ausverkauftes Haus


Hommage an „The Police“-Sänger Sting zu dessen Geburtstag

Gordon Matthew Thomas Sumner wurde am vergangenen Montag 66 Jahre alt. Als Musiker, Sänger, Bassist und Schauspieler konnte der Brite mit diesem Namen nicht weit kommen. Er nennt sich einfach nur „Sting.“ Gefeiert wurde er auch bei Kulturlant in Lantershofen. Dort hatten im ausverkauften neuen Saal des Winzervereins die Fans des Sängers am Konzert der Cover-Band „Stingchronicity“ um Stephan Maria Glöckner ihren Spaß, denn es gab die vielen, vielen Hits, die Sting mit der Formation „The Police“ und danach als Einzelsänger immer wieder Top-Platzierungen in den Hitparaden bescherten, zu hören. Knapp zehn Jahre lang war die britische Band eine der tonangebenden Musikgruppen, die in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren die Pop-Rock-Musik entscheidend beeinflusste. The Police gelten als die erfolgreichste Rockformation der Post-Punk- und New Wave-Bewegung. Anfangs vom Reggae und Ska inspiriert, experimentierte das Trio später auch mit Elementen von Weltmusik und Jazz. Markantes Erkennungsmerkmal der Band: die Stimme ihres Sängers „Sting“, der in den 1980er Jahren auch als Solomusiker zu Weltruhm kam.

Volles Haus im NEUEN Winzerverein bei der Cover-Band „Stingchronicity“ um Stephan Maria Glöckner. Am kommenden Wochenende feiert Lantershofen die große Eröffnungsfeier mit Kinderkino am Freitag 15.30 Uhr, Seniorenfest und Kinderfest am Samstag 15.30 Uhr, "Kölsch mit Schuss" am Sonntag ab 18.00 Uhr und vielem mehr. Fotos in diesem Bericht: Dirk Unschuld. Bildunterschriften: Thomas Schaaf.
„Stingchronicity“: Die vierköpfige Formation lässt das Werk von Sting aufleben, die Stimme Stephan M. Glöckners mobilisiert die Fans. Schnell ist der Funke zum Publikum übergesprungen, das begeistert mitmacht und sich textsicher präsentiert.

Genau diese markante Stimme ist auch Stephan Maria Glöckner zu eigen. Der Musiker aus dem Ahrtal coverte schon vor vielen Jahren die Hits von Sting und The Police. Vor drei Jahren hatte Glöckner ein neues Bandprojekt ins Leben gerufen, dass sich noch intensiver mit der Musik der Briten befasst: „Stingchronicity.“ Die vierköpfige Formation lässt das Werk von Sting aufleben, die beinahe identische Stimme Glöckners mobilisiert die Fans. Wie am Samstagabend in Lantershofen. Hit an Hit hatten Sting und The Police produziert. Alleine vier der fünf Studioalben von The Police belegten in den britischen Hitparaden Platz eins. Kein Wunder, dass von der Bühne herab ein Gassenhauer nach dem anderen zu hören war. Schnell war der Funke zum Publikum übergesprungen, das begeistert mitmachte und sich textsicher präsentierte.

Neben Frontmann Stephan Maria Glöckner war der studierte Jazz-Gitarrist Thomas Schmittiger, der bisher unter anderem in Bands wie Triowabohu oder der Frank Zappa Cover Band „Grandsheiks“ sein Können unter Beweis stellte, zu hören. Achim Klein spielte E- und Kontrabass,  auch er ist im Jazz zu Hause. Michael Wilsberg bewies dazu, dass er Schlagzeuger aus Leidenschaft ist. Souverän stellte er die rhythmische Basis. Und sang ganz nebenbei die Backings. Gut zweieinhalb Stunden lang sorgten Stingchronicity im Winzerverein für ein musikalisches Spektakel, das Glöckner und seine Mitstreiter erst nach einer ganzen Handvoll Zugaben beendeten.