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Kulturlant präsentierte Comedian Kai Kramosta in Ringen


Für den Grafschafter Verein Kulturlant endete am vergangenen Samstag die Saison 2016/17, der Verein begibt sich nun in die Sommerpause. Zum Abschluss wurde es auf der Bühne im ausverkauften Bürgerhaus Ringen noch einmal besonders deftig. 200 Gäste erlebten dort das Mensch gewordene Klischee der Spezies „Eifler“ in Kombination mit „Handwerker.“ Der Eifel-Handwerker war zu Gast: derber Typ, Besserwisser, immer einen flotten Spruch auf den Lippen, sexistisch auf Grundkursniveau und natürlich restlos selbstsicher. Dargestellt wurde die Figur von Comedian Kai Kramosta. Stand-up-Comedy in Vollendung, dabei ging Kramosta auf alles, was im Saal passierte, ein. Er antwortete auf jeden Kommentar mit einer Pointe und erntete dabei jede Menge Gelächter, und das gut zweieinhalb Stunden lang.

Als Handwerker spricht Comedian Kramosta über Gott und die Welt. Fotos in diesem Bericht: Gerd Weigl.
Kramosta ist als derber Eifler nah am Publikum.

Der Verein Kulturlant nutzte den Abend, um dem Publikum vor seiner Sommerpause das neue Programm 2017/18 zu präsentieren, dass am 30. September startet. Informationen zu allen Veranstaltungen und ein online-Ticketshop sind unter www.kulturlant.de zu finden.

Teamarbeit steht bei Kulturlant an erster Stelle


Der Grafschafter Verein lockte im vergangene Jahr mehr als 4.000 Gäste an

Es ist viel Arbeit, aber es macht auch viel Spaß und hat eine große Gemeinschaft entstehen lassen. Die Rede ist vom Verein Kulturlant e.V., der seit 2014 fast 50 kulturelle Veranstaltungen in der Grafschaft organisierte. Am Mittwochabend waren 22 der aktuell 58 Mitglieder in die Lantershofener Mehrzweckhalle gekommen, um Bilanz für das Jahr 2016 zu ziehen. Vorweggenommen: es war das bislang erfolgreichste Jahr der Grafschafter Kulturmacher. Die warteten mit 14 Kulturveranstaltungen, einem Benefizkonzert für die Starkregenopfer und sechs Public-Viewing-Abenden bei der Fußball-Europameisterschaft auf und erreichten damit weit mehr als 4.000 Gäste. Allein rund 1.000 Menschen kamen zu zwei Konzerten der New York Gospel Stars in die Lantershofener Kirche. Daneben lockten die Grafschafter renommierte Künstler, wie Stephan Sulke, Markus Maria Profitlich oder Purple Schulz auf ihre Bühne. Für insgesamt sieben Comedy-Veranstaltungen verkaufte Kulturlant alleine 76 Abonnements. Trotzdem wandte der Verein aktuell der Comedy den Rücken zu und widmet sich im kommenden Programm mehr dem Kabarett.

Der Kulturlant-Vorstand freut sich über ein gelungenes Jahr 2016. Foto: Privat.

Auch an die Jugend wurde gedacht, beim Nachwuchs-Musikfestival „Rookie“ gab es nicht nur freien Eintritt, sondern auch Gagen für die jungen Bands, die zu solchen Events ansonsten oft genug Geld mitbringen müssen. „Rookie hat einiges gekostet, aber der wirtschaftliche Aspekt der Veranstaltungen ist sowieso nicht unser Hauptaugenmerk“, so Vorstandssprecher Hermann Efferz. Der liege nach wie vor auf der gemeinsamen Durchführung des üppigen Programms. Dafür gibt es bei Kulturlant ein halbes Dutzend Teams, die sich um Dinge, wie Technik, Organisation, Catering oder Programm kümmern. „Die Weiterführung der Teams ist Schwerpunkt“, bemerkte Vorstandssprecher Udo Rehm, und warb bei der Versammlung um weitere aktive Mitstreiter.

Schatzmeister Christoph Münch konstatierte, dass es trotz Anschaffungen im fünfstelligen Bereich und um rund 40 Prozent höheren Gagen gegenüber dem Vorjahr auch finanziell ein erfolgreiches Jahr war. Nach einer „roten Null“ in 2015 hatte Kulturlant nun ein Jahr später einen hohen vierstelligen Überschuss erwirtschaftet. Geld, dass in großem Maße ins Programm gesteckt wird. So hat man mit Wolf Maahn und Guildo Horn für die kommende Saison zwei absolute Stars der deutschen Musik verpflichtet. Aber auch für mögliche infrastrukturelle Maßnahmen nach der Renovierung des Lantershofener Winzervereins sind Gelder da. Da man noch nicht wisse, was der Auftrag des Gemeinderats an die Verwaltung, Kosten und Möglichkeiten des Ausbaus des Hauses zu einem Kulturzentrum zu ermitteln, konkret bedeute, hat der Verein Rücklagen gebildet, um mögliche weitere Anschaffungen tätigen zu können. Gerade die Veranstaltungstechnik wird derzeit noch in großem Maße angemietet, alleine im vergangenen Jahr gab der Verein hierfür mehr als 10.000 Euro aus. Kassenprüferin Anja Knieps bestätigte derweil die ordnungsgemäße Arbeit des Finanzteams, so dass der Vorstand einstimmig entlastet werden konnte.

Da keine Wahlen anstanden, machte sich die Versammlung sogleich daran, in die Zukunft zu schauen. Die sieht für die Saison 2017/18 von September bis Mai 15 Veranstaltungen vor. Zudem steht ein Team für die Bereich Marketing und Sponsoring in den Startlöchern und wird in Kürze seine Arbeit aufnehmen. Denn gerade diese Bereiche hat der Verein bislang mangels Personal eher stiefmütterlich behandelt. Die interne Gemeinschaft fördern will der Verein ebenfalls und denkt an Vereinstouren in die nähere Umgebung, möglichst mit kulturellem Hintergrund. Das kann aber auch schon mal eine simple Wanderung sein. Große Sprünge hat man hier nicht vor, das verbietet schon alleine die Gemeinnützigkeit. Nach knapp zwei Stunden war die Mitgliederversammlung bei Kulturlant schließlich beendet.

Handwerker-Comedy mit Kai Kramosta ausverkauft


GRAFSCHAFT. Das Comedy-Gastspiel „Normal müsste dat halten“ mit Eifel-Comedian Kai Kramosta am Samstag, 6. Mai, im Bürgerhaus Ringen ist ausverkauft. Darauf macht der ausrichtende Verein Kulturlant e.V. aufmerksam. Der Abend ist die letzte Veranstaltung der Kulturlant-Saison 2016/17, ehe der Verein seine Sommerpause einlegt. Das neue Programm startet am 30. Mai mit dem Bandfestival „Kulturlant Rookie“. Das neue Kabarettprogramm läutet Olaf Bossi am 28. Oktober mit seinem neuen Programm „Harmoniesüchtig“ ein.

Kulturlant präsentiert skurriles Duo mit Konrad Stöckel in Ringen


RINGEN. Wirklich ein mutiger Schritt von Kulturlant: der Grafschafter Verein präsentierte in seinem Comedy-Programm am vergangenen Samstag in Ringen das wohl skurrilste Comedy-Duo auf Deutschlands Bühnen: Fat King Konrad und Paulo Pussy, wobei letzterer als Leibeigener des Fat King in erster Linie den zaubernden Pausenfüller und Anheizer fürs Publikum geben mußte, dem kaum etwas aus seiner Trickkiste gelingen sollte. Chef im Ring auf der Ringener Bühne war Komiker Konrad Stöckel. Der schlüpfte als Fat King Konrad in schnellen Sprüngen von einer seiner vielen Rollen in die nächste. Mal war er Comedian, mal Magier, mal Wissenschaftler. Im wahrsten Sinne des Wortes aber war es eine wunderlich wahnwitzige Show, die die beiden Hamburger, die mehr oder weniger im Theater „Schmidt’s Tivoli“ auf der Reeperbahn zu Hause sind, den rund 100 Gäste präsentierten. Wohl dem, der dabei nicht in der ersten Reihe saß. Denn die Gäste dort bekamen so einiges ab. Konfetti war da noch das harmloseste. Da flogen Gurkenscheiben, da spritze Bier, Dosenmilch oder Kunstblut in Massen.

Konrad Stöckel, der seit frühester Jugend sein Geld in dem Metier verdient, erzählt seine Lebensgeschichte auch im Duo mit Paulo Pussy. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Weber.
Konrad Stöckel ist als Wissenschaftserklärer unterwegs und zeigt dem verblüfften Publikum, wie man eine Kerze mit Schall löscht.

Konrad Stöckel, der seit frühester Jugend sein Geld in dem Metier verdient, erzählte während der Show seine Lebensgeschichte. Es ging von den Anfängen auf der Reeperbahn zu Auftritten in den Gala-Shows der USA und wieder zurück. Von überall her hatte er Tricks und Zaubereien mitgebracht.

Mit dem kommenden Gastspiel „Normal müsste dat halten“ von Eifelhandwerker Kai Kramosta endet am Samstag, 6. Mai, die Saison 2016/17 von Kulturlant. Für den Comedyabend im Ringener Bürgerhaus gibt es nur noch wenige Restkarten, die ausschließlich über den Verein unter www.kulturlant.de oder unter Telefon 02641/202118 bestellt werden können.

Kulturlant blickt zurück


Kulturlant lädt ein zur Mithliederversammlung. Collage: Thomas Schaaf.

Zur ordentlichen Mitgliederversammlung bittet der Grafschafter Verein Kulturlant  seine Mitglieder am Mittwoch, 26. April 2017, ab 20:30 Uhr. Die Versammlung findet in der Mehrzweckhalle in Lantershofen statt. Auf der Tagesordnung stehen Rechenschaftsberichte von Vorstand, Schatzmeister und der Kassenprüfbericht. Zudem berät die Versammlung über die Höhe des Jahresbeitrags. Anträge zur Tagesordnung können bis zum Beginn Sitzung schriftlich an den Vorstand gestellt werden.

Die Klaus Heuser Band gab in Gelsdorf ein tolles Konzert


Spielfreude merkt man zu jeder Zeit bei der Heuser-Band. Foto: Hermann-Josef Efferz.

GELSDORF. Die fünfköpfige Klaus Heuser Band präsentierte am Samstagabend in der Gelsdorfer Mehrzweckhalle im Rahmen ihrer aktuellen Tour acht von zehn Stücke aus ihrem neuen Album. 200 Gäste waren von dem Kulturlant-Angebot nach fast drei Stunden handgemachter Rockmusik restlos begeistert. Es hätten durchaus noch mehr Menschen in die Halle gepasst, allerdings ist Heuser auch klar, dass Rockmusik nicht mehr unbedingt im Trend liegt. Heuser gab sich vollauf begeistert ob des Publikums. Das honorierte die Arbeit des Musikers und seiner vier Bandkollegen, die sich unmittelbar nach dem Auftritt unters Volk mischten, mit Dankesworten und Schulterklopfen. Zuvor hatte es nicht nur viel Beifall gegeben, die Gäste nahmen auch das Mitsingpotential vieler der dargebrachten Stücke gerne an, zumal sich Sänger Thomas Heinen mit toller Stimme auch immer wieder als Dirigent betätigte. Bei den insgesamt 16 vorgetragenen Liedern merkte man zu jeder Zeit die Spielfreunde der Band um den mittlerweile 60-jährigen Klaus Heuser, der dem Publikum klar und deutlich glaubhaft machte: „Mit diesen Jungs spiele ich, bis ich umfalle.“

Im Kulturlant-Programm 2016/17 war das Heuser-Konzert die letzte musikalische Veranstaltung, es folgen bis Mai nun drei Comedy-Abende in Ringen, der erste mit Florian Simbeck bereits in der kommenden Woche (18. März). Im nächsten Programm werden dann in Lantershofen bekannte Musiker, wie Wolf Maahn (2. Dezember) oder Guildo Horn (13. Dezember) zu sehen und zu hören sein. Aber auch tolle Nachwuchsbands, dazu Cover-Rock mit Stephan Maria Glöckner und die Berliner Liedermacherin Sarah Lesch kommen zu Kulturlant.

Bauarbeiten für Dorfgemeinschaftshaus liegen im Plan


Vertreter Lantershofener Vereine ließen sich die Baustelle zeigen

Gut zwei Monate nach Beginn der umfangreichen Sanierungs- und Anbauarbeiten am Lantershofener Winzerverein ließen sich auf Initiative des Trägervereins am Donnerstag Vertreter verschiedener Lantershofener Vereine die Baustelle zeigen und den Fortgang der Arbeiten erklären. Seitens des Eigentümer, der Gemeinde Grafschaft, standen Friedhelm Moog und Diana Porten den Vereinsvertretern Rede und Antwort. Das wichtigste gleich zu Beginn: trotz zahlreicher Frosttage zu Jahresbeginn liegen die Arbeiten derzeit exakt im Zeitplan. Und auch finanziell läuft die Baustelle in Zeiten steigender Baukosten nicht aus dem Ruder.

Informationsrunde mit (v.l.) Stefan Dünker (Junggesellen-Schützen-Gesellschaft), Simon Schaaf (Trägerverein DGH), Friedhelm Moog (Verwaltung), Diana Porten (Verwaltung), Klaus Dücker (Chöre), Thomas Weber (Kulturlant), Jörg Wollert (VfB) und Thomas Schaaf (Bürgervereinigung, nicht auf dem Bild). Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Auf dem Weg durchs neu aufgemauerte Foyer in den alten Saal. Der Eingang ist neu gestaltet, der Saal hat eine Betondecke erhalten. Auch die Dacharbeiten sind im vollen Gange. Neue Fenster werden gerade eingebaut. Der Durchbruch zur alten Gaststätte ist bereits durchgeführt und der Platz für die Behindertentoilette und einen großzügigen Aufgang geschaffen.

Mittlerweile sind große Teile des Dachs erneuert und der Dachstuhl verstärkt worden. Die Maurerarbeiten zur Errichtung eines Foyers als neuen Eingangsbereich, das zudem einen Lagerraum fürs Mobiliar, eine Behindertentoilette und eine Garderobe erhalten wird, sind in vollem Gange und zeigen nach außen hin die Tätigkeiten rund um das Gebäude, das zum Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Aber auch im Herzstück, dem 225 Quadratmeter großen, freitragenden Saal, passiert derzeit einiges. Der Saalboden wurde entfernt, eine Bodenplatte gegossen, Versorgungsleitungen wurden verlegt. Derzeit werden neue, schallisolierende Fenster eingebaut, in Kürze wird der Estrich verlegt. Saalbauten, wie eine in früheren Zeiten durch die Tanzkapellen genutzte Empore bleiben erhalten.

Die tragenden Holzbalken der Decke sind mit Eisenträgern verstärkt, die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion verbessert und neue Heizkörpernischen geschlagen.
Die Fensterbauer setzen gerade das schallisolierte Glas in die neu installierten Fensterrahmen ein. Gut zu erkennen ist die neue Betondecke für den Fußbodenaufbau.

Friedhelm Moog zeigte sich äußerst zuversichtlich, dass der Bauzeitenplan, der Tätigkeiten bis Ende August vorsieht, eingehalten werden kann. Möglicherweise kann in diesem Rahmen bereits der weitere Bauabschnitt, der den Außenbereich beinhaltet, angegangen werden. Für die Lantershofener besonders wichtig: die traditionelle Lambertuskirmes Mitte September scheint im Winzerverein von statten gehen zu können. Derweil plant eine Gemeinschaft Lantershofener Vereine bereits ein großes Eröffnungswochenende mit allerlei Veranstaltungen im Oktober.

Comedian Florian Simbeck kommt ins Ringener Bürgerhaus


Guten Morgen? Florian Simbeck erklärt, wie das geht. Foto: floriansimbeck.de.

GRAFSCHAFT. Der Grafschafter Verein Kulturlant lädt zum Comedy-Abend mit Florian Simbeck, der dem Publikum besser als der Stefan aus dem Chaoten-Duo Erkan & Stefan bekannt ist, ein. Am Samstag, 18. März, 20 Uhr, ist Florian Simbeck im Ringener Bürgerhaus zu erleben. Das Programm trägt den vielsagenden Namen „Guten Morgen.“ In seinem aktuellen Solo „Guten Morgen“ lässt er die Gäste teilhaben an dem Alltag zwischen hilflosen Versuchen, auf seine Teenager Kids cool zu wirken und der ewigen Traumatisierung durch sämtliche Frauen in seinem Leben. Früher waren dies nur die Oma, die Mama und die Ehefrau - nun kommt auch noch die frühreife Tochter hinzu.

Tickets für Florian Simbeck am Samstag, 18. März, ab 20 Uhr im Bürgerhaus Ringen sind zum Vorverkaufspreis von 16 Euro zzgl. Gebühren erhältlich in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Rewe-Markt Ringen, Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und telefonisch unter 02641/202118 und 0175/5700262.