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„Erwin aus der Schweiz“ verzauberte Lantershofen


Marc Haller ist der „Erwin aus der Schweiz“, ein verunsicherter und schüchterner Typ, der es faustdick hinter den Ohren hat. Foto: Hermann-Josef Efferz.

Marc Haller verband Magie, Comedy und Kabarett perfekt

Mal Comedy, mal Kabarett, mal Zauberei, die Mischung macht es. Von jedem etwas gab es am vergangenen Samstag auf der Kulturlant-Bühne im Lantershofener Winzerverein zu erleben, dargebracht von nur einer Person, dem Schweizer Marc Haller. Es war der Auftakt zum neuen Kleinkunstprogramm der Grafschafter mit insgesamt sieben Kabarett- und Comedyabenden bis zum kommenden April.

Marc Haller bedankte sich dabei nach zwei Stunden auf der Bühne beim ausrichtenden Verein Kulturlant, dass dieser sein Abo-Programm nutze, auch so auch weniger bekannten jungen Künstlern eine Bühne zu geben. Zugegeben, mit 31 Jahren gehört Haller der Kategorie „jung“ noch an, weniger bekannt ist er keinesfalls, zumindest nicht in seinem Heimatland Schweiz. Dort, wie auch im benachbarten Österreich, hat er sich über Talentshows einen Namen gemacht und gehört bereits jetzt zur Riege der Entertainer auf den Bildschirmen. In seinem Bühnenprogramm schlüpfte er am Samstag in die Rolle des „Erwin aus der Schweiz“, ein verunsicherter und schüchterner Typ, der es allerdings faustdick hinter den Ohren, oder besser im Ärmel hat. Aus diesem zauberte er gut gefüllte Orangensaftgläser oder den Kult-Zauberwürfel aus den 1980er-Jahren, den er einmal kurz in die Luft warf, und schon war das Rätsel gelöst. Haller verschluckte einen aufgeblasenen Luftballon oder machte aus einer gleich acht Weinflaschen. Nicht unbedingt neue Tricks, wie auch das immer wieder getrennte und wie durch Zauberhand wieder reparierte Seil. Die Art und Weise, wie der sympathische Schweizer seine Zauberei aber rüberbrachte, war neu. Die Besucher in Lantershofen klebten förmlich an den Lippen des Zauberers, der im bedächtigen Ton und manchmal sogar flüsternd seine Zaubershow mit einem Comedyprogramm verband. Im Saal des Winzervereins konnte man die berühmte Stecknadel fallen hören. Programmsprünge, die das Publikum immer wieder überraschten und dabei köstlich unterhielten. Und wer in Lantershofen in einer der ersten Reihen saß, hatte auch noch große Chancen, in das Programm mit einbezogen zu werden. Auf alle Fälle war die Aufforderung ans Publikum „lassen Sie uns einen Abend lang lachen“ nicht zu viel versprochen, zum Lachen gesellten sich unter den 150 Gästen zudem Staunen über die perfekt dargebotenen Zaubertricks des Marc Haller.

Mit dem musikalischen Kabarettprogramm „Die Schablone in der ich wohne“ der Carmela de Feo alias „La Signora“ wird die Lantershofener Kleinkunstreihe am Freitag, 2. November, fortgesetzt. Für den Abend sind nur noch wenige Karten erhältlich.

Der Trägerverein Winzerverein bittet um Ideen und Mithilfe auch 2019


Dem Trägervein wurden einige Gesellschaftsspiele avisiert, es besteht also auch Gelegenheit zu einem „Spieleabend. Foto und BU: Thomas Schaaf.

Der „goldene Oktober“ läuft und die dunkle Jahreszeit rückt näher. Grund genug, abends mal in den Winzerverein zu gehen. Gelegenheiten dazu gibt es genügend, unter anderem eine tolle „Weinprobe plus“ unseres Trägervereins am 26. Oktober. Seien Sie dabei, es gibt noch freie Plätze. 

Dorftreff und andere Ideen: Das letzte Quartal 2018 läuft und der Trägerverein sucht wieder Vereine und Gruppierungen, die die Arbeit unterstützen, indem sie freitags den Thekendienst beim Dorftreff übernehmen. Gerne kann das mit einem kleinen Event versehen werden, aber das ist kein Muss. Schon eine Mail an die Vereinsmitglieder kann bewirken, dass man sich „mal wieder trifft“, und sei es nur auf ein Glas Wein.

Da zudem einige Gesellschaftsspiele avisiert wurden, besteht auch die Gelegenheit zu einem „Spieleabend.“ Und da mittlerweile ein neuen Beamer im Gastraum installiert ist, kann man dort auch mal einen „Videoabend“ á la „Dorfkino“ ausrichten. In diesem Zusammenhang auftretende rechtliche Fragen klärt der Verein. Und noch eine Idee, die es andernorts schon gibt: wie wäre es mit sonntäglichem „Tatort-Rudelgucken“, vielleicht möchte das jemand in die Hand nehmen. Die notwendigen technischen Voraussetzungen werden derzeit geschaffen. Ideen werden unter winzerverein@lantershofen.de entgegen genommen – oder beim Dorftreff am Freitagabend.

Hinweisen möchte der Trägerverein Winzerverein Lantershofen auch auf seine aktualisierte Homepage www.winzerverein-lantershofen.de, auf der man auch einen virtuellen Rundgang durch das Anwesen Winzerverein machen kann. Wünsche und Anregungen bitten der Verein an die Adresse winzerverein@lantershofen.de zu schicken, damit diese auf den Vorstandssitzungen beraten werden können. Die Kontaktadressen: Internetseite: http://www.winzerverein-lantershofen.de, Facebook-Seite:  https://www.facebook.com/WinzervereinLantershofen/, Email-Adresse: winzerverein@lantershofen.de.

Was ist los im Winzerverein im Oktober


Im NEUEN Winzerverein werfen Erwin aus der Schweiz und die Kulturlant-Jukeboxparty ihre Schatten voraus. Trägerverein und Dagernova laden zur Weinprobe mit Krimilesung. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Freitag, 5. Oktober - Dorftreff; An diesem Tag übernimmt der Trägerverein ab 19 Uhr den Thekendienst und sagt „Willkommen zu guten Gesprächen und ein paar Getränken.“ Freitag, 12. Oktober - Dorftreff; An diesem Tag übernimmt die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft ab 19 Uhr den Thekendienst, wir sind gespannt, was sich der Nachwuchs ein fallen lässt. Samstag, 13. Oktober – Kabarettabend mit „Erwin aus der Schweiz“; Kulturlant lädt ein, diesen urkomischen Schweizer zu erleben. Zudem ist ab 19 Uhr auch die Theke im Gastraum geöffnet. Freitag, 19. Oktober - Dorftreff; An diesem Tag übernimmt der „Freundeskreis“ ab 19 Uhr den Thekendienst und sagt „Willkommen zu guten Gesprächen und ein paar Getränken.“ Samstag, 20. Oktober – Oktoberfest der Bürgervereinigung; Ab 19:30 Uhr öffnet sich der Winzerverein zum zünftigen Oktoberfest mit Hax’n, Spielen und Musik, dazu gibt es Oktoberfestbier. Es ist gleichzeitig Ursulafest, oder auch „Halbkirmes“. Freitag, 26. Oktober – Weinprobeplus; Der Trägerverein lädt ein, Kulturlant bewirtet: ab 19 Uhr gibt es eine Sekt- und Weinprobe der Dagernova, zu jedem der fünf Weine gibt es leckere Fingerfood. Das ganze wird kulturell mit einer Krimilesung des Andernacher Autos Andreas J. Schulte begleitet. Anmeldungen nimmt der Trägerverein unter winzerverein@lantershofen.de entgegen, die Teilnahme kostet 27 Euro pro Person. Mittwoch, 31. Oktober - Jukeboxparty; Das hat schon Tradition: am Tag vor Allerheiligen legt DJ Johannes Held die größten Hits aller Zeiten auf. Einlass ist um 20 Uhr, los geht es um 21 Uhr. Tickets gibt es unter www.kulturlant.de oder u.a. in der Eifeldestillerie oder bei Getränke Visang. So war es im letzten Jahr: https://youtu.be/8Kvv_saWygo. Wir sehen uns im Winzerverein.

Mel Parsons sagt Europatournee ab


Die Neuseeländerin Mel Parsons wird mit ihrer Band im kommenden Frühjahr nicht nach Europa kommen. Das gab ihre Agentur jetzt bekannt. Das für den 4. Mai 2019 bei Kulturlant in Lantershofen geplante Konzert der Band wird ersatzlos gestrichen. Bereits erworbene Tickets nimmt der Verein zurück und erstattet den Ticketpreis.

Marc Haller ist „Erwin aus der Schweiz“


Schräger Vogel: Comedy-Zauberer Marc Haller ist als „Erwin aus der Schweiz“ in seinem Heimatland eine Showgröße. Foto: Veranstalter.

Der Comedy-Zauberer kommt nach Lantershofen

Das Zusammenspiel aus Comedy und Zauberei ist in Lantershofen zu erleben: Marc Haller besuchte bereits mit 14 Jahren die Zauberschule in Zürich und gewann schon zwei Jahre später den Förderpreis des Magischen Rings der Schweiz. Das Zaubern alleine reichte dem jungen „Wettswiler“ allerdings nicht und er bildete sich weiter. Der Weg führte ihr über die ScuolaTeatro Dimtri in Verscio, dem Musischen Gymnasium Zürich und der Lee Strassbergschule in New York nach Wien, wo er 2013 den Abschluss am Konservatorium im Hauptfach Schauspiel absolvierte. In der ORF TV Show „Die Grosse Comedy Chance 2012“ beeindruckte Marc Haller in der Person des „Erwin aus der Schweiz“ die Fachjury derart, dass sie ihn mittels „Jury Joker“ direkt ins Finale katapultierte. Die ORF Liveübertragung „Die grosse Comedy Chance – Das Finale“ beförderte Marc Haller über Nacht zum Shooting Star in Österreich. Die Teilnahme bei der SRF-1 TV-Show „Die Grössten Schweizer Talente 2015“ löste ebenfalls eine wahre „Erwinmania“ aus und etablierte Marc Haller auch in der Schweiz vom Geheimtipp zu einer festen Showgröße. Der schräge, etwas verklemmte aber immer liebenswerte „Erwin“ ist die tragende Figur in Marc Hallers Comedy- und Zauber-Show. Das Publikum begleitet ihn auf seiner abenteuerlichen Reise, raus in die große weite Welt. Zwerchfellüberbelastung ist dabei garantiert.

Marc Haller macht den Auftakt zur neuen Comedy- und Kabarettreihe bei Kulturlant in Lantershofen. Die bestuhlte Veranstaltung findet am Samstag, 13. Oktober, ab 20 Uhr im dortigen Winzerverein Lantershofen statt (Buslinie 849, Haltestelle Lantershofen, Winzerstraße). Tickets kosten im Vorverkauf 18 Euro zuzüglich möglicher Gebühren, an der Abendkasse kostet es 22 Euro. Tickets und Infos sind über die Interseite www.kulturlant.de erhältlich. Weitere Vorverkaufsstellen sind in der Grafschaft Getränke Visang (Karweiler), Rewe-Markt (Ringen), Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie in Bad Neuenahr-Ahrweiler Wittich Medien, Plattenkiste und Ahrtal-Tourismus.

SahneMixx beherrscht den Stil von Udo Jürgens


Authentische Tributeshow im Lantershofener Winzerverein

Gestern Berlin, morgen Luxemburg: die Tribute-Show „Einfach Udo“ der Eifler Band „SahneMixx“ hält das Vermächtnis des Udo Jürgens deutschlandweit und darüber hinaus hoch. Zwischendrin gab es für die Band in kleiner Besetzung mit neun Musikerinnen und Musikern eine Art Heimspiel in Lantershofen. SahneMixx gastierten am Dienstagabend bei Kulturlant im Winzerverein und lieferten dem am Ende restlos begeisterten Publikum eine Show, wie es Udo Jürgens genauso getan hätte. Perfekt abgestimmt kam Sänger Hubby Scherhag dem Original stimmlich ganz nah. Am weißen Flügel sitzend oder davor stehend, im Hintergrund das ganz in weiß gekleidete Orchester war schon das Bühnenbild eine, wenn auch verkleinerte, Kopie des Originals.

Schon beim Eintritt in den Saal des Winzervereins über den Nebeneingang "Junggesellentreppe" bietet sich dem Betrachter ein imposantes Bild einer neunköpfigen Band ganz in Weiß mit ebensolchem Flügel. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Mit gut 250 Besuchern ist der Saal gut gefüllt, einige Leute hätten allerdings noch mehr hineingepasst. Der bombastischen Stimmung im Saal macht dies allerdings absolut keinen Abbruch.

Mehr als zwei Stunden lang gab es dann eine ganze Reihe von Hits und weniger bekannten Melodien, Medleys, Gassenhauern oder Balladen aus dem Vermächtnis des 2014 verstorbenen Künstlers zu erleben. Dabei brillierte nicht nur Sänger Hubby Scherhag. Die Instrumentalisten des Orchesters wussten immer wieder mit ihren Soli zu begeistern, Sängerin Jutta Capallo konnte den Gesang von Scherhag stimmlich perfekt untermalen. Bei „New York, New York“, das die Band in Jürgens Hit „Ich war noch niemals in New York“ eingebaut hatte, kam sie ebenso als Solistin zum Zuge, wie im Duett bei „Liebe ohne Leiden“, dass Udo Jürgens einst mit Tochter Jenny gesungen hatte.

Alle Bandmitglieder sind "gut drauf" und in bester Spiellaune bei fachkundigem Publikum. Viele Besucher haben die Texte "voll drauf" uns tragen so mit bei zu gutem Feeling bei Band und Saal.
Auch optisch glaubt man dem Leedsänger Hubby Scherhag den "Udo Jürgens", Aussehen, Mimik und Stimme erinnern wirklich an den 2014 verstorbenen Ausnahmekünstler, was natürlich auch den ohrwurmigen Welterfolgen von Udo Jürgens geschuldet ist.

SahneMixx beherrschten auch den Spannungsbogen perfekt, sie hielten sich in der ersten Hälfte des Konzerts bewusst mit den ganz großen Hits zurück und brachten dem Publikum nicht ganz so bekannte Stücke rüber. Aber auch da gab es schon „Griechischer Wein“ zu hören, ein Lied, mit dem Jürgens auf die Sorgen und Nöte der ersten Gastarbeiter aufmerksam machen wollte und das vom Publikum zum Trinklied gemacht wurde. „Der gekaufte Drachen“ oder „Hautnah“ sorgten für nachdenkliche Mienen im Auditorium, dass dennoch jeden Titel frenetisch feierte, was sich mit jedem Titel noch ein steigerte.

Stimmlich perfekt untermalt Sängerin Jutta Capallo den Gesang von Hubby Scherhag. Mit den anderen Musikern zusammen schaffen sie so einen grandiosen Sound und ein imposantes Bild im NEUEN Winzerverein.
Höhepunkt des Abends sind einige Soli im Bademantel am weißen Flügel wie: „Was ich Dir sagen will“. Und wieder mit kompletter Band: „Vielen Dank für die Blumen“ und schlussendlich stürmisch leidenschaftlich: „Was wichtig ist“.

Nach der Pause ging es dann Schlag auf Schlag. Die Gassenhauer „Aber bitte mit Sahne“, „Siebzehn Jahr, blondes Haar“, „Ehrenwertes Haus“ oder „Mit 66 Jahren“ wurden von SahneMixx mehr zelebriert, als vorgetragen. „Danke für den Abend“ hieß es nach knapp zwei Stunden. Aber dann ging es auch in Lantershofen zu, wie bei den Konzerten des Stars Udo Jürgens: Hubby Scherhag kam alleine wieder auf die Bühne, passend echt im weißen Bademantel, setzte sich an den Flügel und begann zu spielen: „Mathilda“, „Es wird Nacht Senorita“ oder „Was ich Dir sagen will.“ Am Ende betrat die komplette Band zu einem furiosen Finale mit „Vielen Dank für die Blumen“ und dem abschließenden „Was wichtig ist“, noch einmal die Bühne, um sich gemeinsam mit ihrem Sänger endgültig zu verabschieden, 250 Gäste waren restlos begeistert.

Folk-Rocker „Paddy“ lockte große Fangemeinde


"Paddy Goes to Holyhead“ feierte 30 Jahre Bühnenjubiläum

30 Jahre ist es her, als ein gewisser Paddy Schmidt aus dem hessischen Süden die Folkmusik in Deutschland zu modifizieren begann, mit rockigen Klängen unterlegte und gegen alle Prognosen damit Erfolg hatte. Der Name seiner Band: Paddy Goes to Holyhead. Der Bandname ist nicht nur eine Anspielung auf die seinerzeit erfolgreiche Band „Frankie Goes to Hollywood“, sondern bezieht sich auch auf die „Paddies“, Auswanderer aus Irland, sowie auf die walisische Hafenstadt Holyhead, die für viele Iren Durchgangsstation bei der Auswanderung war. Die Anfängerjahre der Band sind daher auch geprägt durch viele Auswandererlieder aus Irland. Erst 1993 wurde aus der traditionellen Irish-Folk-Besetzung eine Folk-Rock-Formation. Mit der Neuorientierung wurde die Band erfolgreicher. So entstand ein aufwändiges Video zur Singleauskopplung „Bound Around.“ Es sollte das erfolgreichste Stück der Band werden.

Sehr guter, auch textsicherer Besuch im NEUEN Winzerverein bei der Formation "Paddy goes to holyhead". Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Almuth Ritter an der Geige, Paddy Schmidt an Gitarre und Harmonika und Gittarist Uwe „Uhu“ Bender sorgen für Begeisterung im Publikum.

Paddy blieb immer bodenständig, nahm jeden auch noch so kleinen Gig an und tourt seitdem durch die Republik. Am Samstag war er im Rahmen seiner derzeit laufenden unplugged-Tour zu Gast bei Kulturlant im Winzerverein Lantershofen. Knapp 300 Gäste hatte er angelockt, nicht immer sind es so viele. So manch einer war von weither angereist, um den Folk-Rocker und seine unplugged-Band zu erleben. „Das hat richtig Spaß gemacht, die Leute waren richtig gut drauf, das hat mich schon berührt“, zeigte sich Paddy nach drei Konzertstunden angetan. Auf der Bühne gab Paddy alles, Gesang, Gitarre und Mundharmonika waren sein Metier. In den Mittelpunkt der Band spielte er aber zu keiner Zeit. Immer wieder wechselten die Hauptrollen in den vorgetragenen Stücken. Almuth Ritter an der Geige sorgte oftmals für rhythmisches Klatschen im Publikum, dass mit jedem gespielten Song enthusiastischer wurde. Selbst Bassist Uwe „Uhu“ Bender, der an seinem Instrument brillierte, stand im Rampenlicht und war weit mehr als der Rhythmusgeber.

Gitarre und Harmonika von Paddy Schmidt im "irischen" Dreiklang mit der Uwe Bender'schen Bassgitarre und der E-Geige von Almuth Ritter.
An die dreihundert Besucher zeigten sich im Winzerverein begeistert vom intensiven brillanten musikalischen Vortrag der drei Künstler.

Dem Publikum wurde ein buntes musikalisches Programm geboten. Mittendrin natürlich die Hits von Paddy: „Bound around“ war schon ganz früh zu hören, „Far away“ eröffnete die zweite Konzerthälfte, bei „Here’s to the People“ oder „Johnny went to the war“ wurde das Auditorium zu einem großen Chor. Viele der Zuhörer waren textsicher, eine ganze Menge verfolgte Paddys Bühnenleben von den Anfängen im Jahr 1986 an. Seinerzeit war er im Sinziger Helenensaal aufgetreten, sprang doch auf und von der Bühne. Das machte er in Lantershofen nicht mehr, die volle Konzentration galt der Musik. Und da griff Paddy auch in die Kiste der bekanntesten irischen Traditionals, da durften Gassenhauer, wie „Dirty old town“ oder „Whisky in the jar“ keinesfalls fehlen. Selbst für das romantische „Streets of London“ war Platz und Zeit. Und alle sangen mit.

Das Beste von Udo Jürgens


SahneMixx sind Europas authentischste Udo Jürgens Coverband. Foto: Veranstalter.

SahneMixx präsentiert die Nummer 1 der Udo-Shows

Im Jahr 2014 verstarb Udo Jürgens. Seine Musik aber ist populär wie eh und je. Dafür sorgt nicht zuletzt die Formation „SahneMixx“ mit Europas erfolgreichster und authentischster Udo-Jürgens-Show. Seit 14 Jahren stellt sich SahneMixx der musikalischen Herausforderung, die schönsten Lieder des Ausnahmekünstlers zu präsentieren und sein musikalisches Erbe auf den Konzertbühnen zu bewahren. Mit begeisternder Bühnen-Show und ansteckender Spielfreude nimmt SahneMixx das Publikum mit auf eine emotionale Zeitreise – geradewegs zurück in die unvergleichliche Atmosphäre der Livekonzerte von Udo Jürgens.

Udo Jürgens höchstpersönlich hat SahneMixx anerkannt und brachte dies sowohl bei verschiedenen Treffen, als auch in Form von Briefen und Gratulationen zum Ausdruck. Im Lauf der Jahre begeisterte SahneMixx in unzähligen Live-Konzerten regelmäßig das Publikum und entwickelte sich so zur Nummer 1 der Udo-Jürgens-Shows. SahneMixx-Sänger Hubby Scherhag interpretiert die Lieder des großen Vorbilds derart gut, dass sich die Zuschauer vom ersten Ton an in ein echtes Udo-Konzert versetzt fühlen. Vom perfekten  Orchester-Sound über den weißen Flügel und das rote Jacketfutter bis hin zum legendären Bademantel-Finale stimmt bei SahneMixx selbst das kleinste Detail. Und wenn Hubby Scherhag nach den Zugaben zum „Bademantel-Finale“ zurück auf die Bühne applaudiert wird, spätestens dann wird SahneMixx zum Gänsehaut-Erlebnis!

SahneMixx sind am Dienstag, 2. Oktober, ab 20 Uhr im Lantershofener Winzerverein zu erleben. Tickets für das unbestuhlte Konzert und Infos sind über die Interseite www.kulturlant.de erhältlich. Weitere Vorverkaufstellen sind in der Grafschaft Getränke Visang (Karweiler), Rewe-Markt (Ringen), Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie in Bad Neuenahr-Ahrweiler Wittich Medien, Plattenkiste und Ahrtal-Tourismus.