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vom Verein

Lantershofener säuberten Ortseingang


Eine Woche nach dem Dreck-weg-Tag war in Lantershofen wieder „anpacken“ angesagt. Dieses Mal ging es dem Unkraut an den Kragen. Dabei säuberte eine Gruppe von acht Personen auf Einladung des Fördervereins „Zukunft Lantershofen“ nicht nur den Dorfeingangsplatz an der Winzerstraße.

Acht Helfer packen an beim Einbringen einer Plane, die Durchwuchs verhindern soll. Foto: Thomas Weber.
Das fertige Ergebnis kann sich sehen lasen. Grober Schotter überdeckt jetzt die Durchwuchssperre. Foto: Thomas Schaaf.

Hier wurde vielmehr im Bereich der dort platzierten Figurengruppe, um die herum immer wieder Unkraut wuchs, die komplette Grauwacke-Fläche geleert und dann eine Plastikplane verlegt. Später füllten die Helfer den Bereich mit sauberem Schotter wieder auf, in der Hoffnung, dem Unkrautwuchs nun für einen längeren Zeitraum entgegengewirkt zu haben.

Förderverein widmet sich neuen Projekten


Horst Saame, Wilfried Sprinkmeier, Sabine Franken, Roman Kappen, Leo Mattuscheck, Elmar Zillgen und Anja Knieps (von links) vom Vorstand. Foto: Dirk Unschuld.

20 der rund 150 Mitglieder des Fördervereins „Zukunft“ Lantershofen waren am Freitagabend zur Mitgliederversammlung in die örtliche Mehrzweckhalle gekommen. Dort erfuhren sie, dass ihr Verein nun schon zehn Jahre alt ist. Im Jahr 2007 gab es in der Lantershofener Bürgervereinigung Überlegungen, einen Förderverein zu gründen, dessen Fokus sollte zunächst auf den Winzerverein ausgerichtet sein, ehe man sich mit der Gründung von „Zukunft Lantershofen“ einer Förderung im gesamten Ort verschrieb, ein Leitbild schaffte und allmählich erste Projekte in Angriff nahm. Da wurden der Dorfeingang gestaltet, der alte Hohlweg „Schwallhüll“ begehbar gemacht und Informationstafeln rund ums Dorf aufgestellt. Unweit der Kirche sollte seinerzeit im Rahmen der Dorferneuerung die alte Schule zur „neuen Mitte“ werde. „Dann jedoch sah sich die Gemeinde verpflichtet, den Winzerverein anzukaufen und somit war für ein weiteres Projekt in Lantershofen kein Geld mehr verfügbar“, blickte der Vorsitzender der „Zukunft“, Leo Mattuscheck, zurück. Es folgten sogenannten Leuchtturmprojekte.“ So gibt der Verein seit 2011 vierteljährlich einen Dorfkalender heraus und setzte ab 2013 das Projekt eines „möblierten“ Wanderwegs um, der 2015 eröffnet werden konnte und der mittlerweile an schönen Tagen stark frequentiert wird. Dazu gab es eine Menge weiterer Projekte, nicht alle fanden Anerkennung, manche wurden auch wieder eingestellt. Das Gros aber brachte den Ort weiter.

Im vergangenen Jahr begann nun die Beschilderung historisch interessanter Gebäude im Ort, betonte Schriftführer Horst Saame beim Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Zudem wurde die Veranstaltungsreihe „Forum Lantershofen“ mit dem Ziel der Belebung des Winzervereins ins Leben gerufen. Den wirtschaftlichen Rückblick gab Geschäftsführerin Sabine Franken, der Verein schloss das Jahr mit einem Gewinn von knapp 3.000 Euro ab. Den will man in neue Projekte stecken. So soll am Objekt „Fliegendes Dach“ eine üppige Sitzgelegenheit installiert werden. Auch ein Insektenhotel am Wanderweg ist in der Planung. Aus den Reihen der Mitglieder kamen weitere Vorschläge, wie die Installation eines offenen Bücherschranks oder die Installation der Negative der am Ortseingang angebrachten Eisenfiguren auf dem Gelände des Winzervereins. Zudem gab Mitglied Hubertus Gussone einen Einblick in die Lantershofener Bürgerhilfe zur Abwendung von Einbrechern. Diese war nach einem Forum des Fördervereins ins Leben gerufen worden. Eine Anekdote war am Rande der Versammlung zu erfahren: nachdem der Birnensortengarten, eine Fläche am Ortsrand mit rund 50 Birnbäumen verschiedenster Sorten, erste Früchte trägt, zeigte sich, dass auch ein Apfelbaum unter den Birnen ist. Diesem, so beschloss die Versammlung, werde weiterhin „Asyl“ im Birnensortengarten gewährt. 

Förderverein „Zukunft Lantershofen“ tagt


Zu seiner turnusmäßigen Mitgliederversammlung hat der Förderverein „Zukunft Lantershofen“ seine Mitglieder eingeladen. Die Versammlung findet am Freitag, 10. Februar, ab 19:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Lantershofen statt. Neben den zu erwartenden Berichten des Schriftführers und der Geschäftsführerin steht auch der Blick auf neue Projekte unter dem Oberbegriff „Herausforderung und Ziele in 2017“ an. Daher ruft der Vorstand seine Mitglieder auf, in möglichst großer Zahl zur Mitgliederversammlung zu kommen.

Einbruch – wie kann man Einbrüchen vorbeugen?


In die zweite Runde ging jüngst die vom Förderverein „Zukunft Lantershofen“ initiierte neue Gesprächs- und Vortragsreihe „Forum Lantershofen“. Nachdem vor einigen Wochen Karl-Friedrich Amendt tiefe Einblicke in die Geschichte der rheinischen Wegekreuze gab, stand diesmal mit „Einbruch – Wie kann man Einbrüchen vorbeugen“ ein überaus aktuelles Thema auf dem Programm, denn die bundesweit feststellbare Tendenz der Zunahme der Fallzahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl ist auch im Bereich der Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler deutlich spürbar. Erster Referent des Abends war Thomas Schäfer vom Polizeipräsidium Koblenz, der nicht nur Daten und Fakten, sondern auch praktische Präventionsmaßnahmen in Sachen Einbruch präsentierte. Diese Straftaten haben vor allem während der „dunklen Jahreszeit“ Hochkonjunktur. Laut einer im Großraum Köln erhobenen Studie sind zu 65 Prozent Einfamilienhäuser und zu 35 Prozent Mehrfamilienhäuser betroffen – in ländlichen Regionen wie der Grafschaft liegt die Einfamilienhausquote sicherlich noch höher. Ihren „Einstieg“ in fremde Häuser finden die Gauner in 80 bis 85 Prozent aller Fälle über Fenster und Fenstertüren.

Für geübte Einbrecher bieten gekippte Fenster gute Möglichkeiten, allerdings leisten geschlossene normale Fenster dem versierten Ganoven auch keinen großen Widerstand. Fotos und Bildunterschriften: Thomas Schaaf.
Auch normale Türen bieten kaum Schutz vor Einbrechern, ein stabiler Schraubendreher reicht häufig aus, Fenster oder Türen aufzuhebeln. Nachbarschaftliche Aufmerksamkeit kann hier einiges verhindern.

Wirksamster Einbruchschutz sind nachgewiesenermaßen mechanische Schutzmaßnahmen. Weiterhin, so Thomas Schäfer, seien ein gesundes Misstrauen und soziale Kontrolle überaus wichtig. Wachsame Nachbarn, die sich verdächtige Nummernschilder notieren, auffällige Geräusche registrieren oder auf „merkwürdige“ Personen achten sind rote Tücher für Kriminelle. Verdächtige Wahrnehmungen sollte man dabei stets der Polizei mitteilen. Last but not least ist auch Beleuchtung wichtig, denn Einbrecher steigen am liebsten in dunkle Häuser ein. Zur Einbruchsprävention gehören auch entsprechende Urlaubsvorbereitungen wie das Abschalten des Anrufbeantworters, das regelmäßige Leeren des Briefkastens und „Bewegung“ an den Rollläden.

Von der Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler war Wilfried Manheller den Berg hinauf gekommen und berichtete davon, dass es in Lantershofen seit 2014 „nur“ fünf Wohnungseinbrüche gegeben habe. Auch Manheller unterstrich die Wichtigkeit von Licht und „Leben“. „Das Haus sollte den Eindruck vermitteln, dass jemand dort ist. Denn die Polizei ist nicht in der Lage, dieses Phänomen in den Griff zu bekommen – auch nicht mit mehr Personal.“ Daher wies Manheller auf Bürgerinitiativen gegen Einbruch hin, wie sie im Bereich der oberen Grafschaft bereits seit einigen Jahren erfolgreich aktiv sind.

„Bürgerinitiative“ war auch das Stichwort für Elke Wolber, die eine eben solche in Esch gründete. Inzwischen gibt es weitere Initiativen in Gelsdorf, Holzweiler und Vettelhoven. Sie blickte zunächst auf die Entstehung der „BI“ zurück, die sich als „WhatsApp-Gruppe“ formierte. Mittlerweile sind etliche aufmerksame Bürger dort engagiert und achten bei ihren zu allen Tages- und Abend/Nachtzeiten stattfindenden Spaziergängen durch den Ort auf Auffälligkeiten, die sie bei Bedarf an die Polizei weitergeben. Vom negativ geprägten Begriff der „Bürgerwehr“ distanzieren sich die Mitglieder der Initiativen ganz entschieden.

Eine entsprechende Bürgerinitiative soll jetzt auch in Lantershofen unter der Regie von Hubertus Gussone ins Leben gerufen werden. Als Mitarbeiter der Kriminalitätsopferhilfsorganisation „Weißer Ring“ hat Gussone reichlich Erfahrung mit den für die Opfer oftmals nicht unerheblichen Folgen von Wohnungseinbrüchen. Wer mehr über die geplante Initiative wissen und eventuell mitmachen möchte, kann sich an Hubertus Gussone unter Telefon 02641-27836 oder an Ortsvorsteher Leo Mattuscheck, Telefon 02641-25479 wenden.

Forum Lantershofen startete


Der Förderverein „Zukunft Lantershofen“ möchte eine neue Veranstaltungsreihe im Grafschafter Ort installieren. Ziel ist dabei auch, das Dorfgemeinschaftshaus im Winzerverein weiter zu beleben. Die Idee, die dahinter steckt, ist die, dass möglichst viele Vereine unter dem Oberbegriff „Forum Lantershofen“ informative und interessante Veranstaltungen für die Dorfbewohner anbieten. Einschränkungen gibt es dabei keine.

Ein paar mehr Zuhörer hätte der hochinteressante und fachlich hochstehende Vortrag von Karl-Friedrich Amendt durchaus verdient, auch wenn Amendt zu örtlich prägenden Steinkreuzen keine Aussagen machen konnte. Wegen der großen Zahl der Basaltkreuze z.B. auch im Kreis Ahrweiler ist eine umfängliche Dokumentation kaum möglich. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.
Auch über geschichtliche Zusammenhänge und z.B. die Kosten der Herstellung von Steinkreuzen berichtet Karl-Friedrich Amendt auf der ersten Veranstaltung der geplanten Reihe "Forum Lantershofen". Ob die Namenswahl "Forum Lantershofen" durch den Verein Zukunft Lantershofen sachlich und dörflich gesehen glücklich ist, darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein, ist doch in Lantershofen der Begriff Forum mit dem schon seit vielen Jahren bestehenden "Burgforum" im Studienhaus St. Lambert verbunden. Das Burgforum setzt sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen und theologischen Themen auseinander und findet überregionale Aufmerksamkeit. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Einen ersten Forum-Abend bot der Verein am vergangenen Freitag selbst an. Dazu konnte der Sinziger Heimatforscher Karl-Friedrich Amendt gewonnen werden, der sich knapp zwei Stunden lang mit dem Thema der unterschiedlichen Wegkreuze im Rheinland befasste. Amendt gab den rund 30 Zuhörern dabei interessante Einblicke in die Welt dieser steinernen Zeugen der Geschichte. Dass er sich intensiv mit dem Thema beschäftigt, ist eher einem Zufall geschuldet, er fand nämlich auf einem solchen Kreuz in seinem Geburtsort Bad Godesberg den Namen seiner Familie. Seither lässt ihn das Thema nicht mehr los. Amendt berichtete über die Vielzahl unterschiedlicher Wegkreuze, die korrekt eigentlich „religiöse Kleindenkmäler am Wegesrand“ heißen. „Keines ist wie das andere“, so der Heimatforscher, daher seien auch die Gründe für eine solche Aufstellung vollkommen unterschiedlicher Natur. In Oberbegriffe, wie beispielsweise Unfall-, Pilger- oder Schadenabwehrkreuze eingeteilt, gibt es noch eine Vielzahl von Spezifikationen. Amendt klärte auf: wer stellt solche Monumente auf und warum? Was hat ein solches Kreuz eigentlich gekostet und was soll es bewirken? Soll es erinnern oder helfen? Ist es ein Symbol mit christlichem oder heidnischem Hintergrund? Das Spektrum ist ebenso groß, wie die Zahl der Wegkreuze im Rheinland. Alleine in der Verbandsgemeinde Brohltal gebe es mehr als 600 davon, wies Amendt auf eine Publikation der Kommune hin. Daher sei es ihm auch unmöglich all diese Kreuze zu dokumentieren. Folglich kamen auch die Kreuze in und rund um Lantershofen in dem ansprechenden Vortrag nicht vor. Allerdings empfahl der Heimatforscher den Zuhörern, die sich intensiver mit der Thematik beschäftigen wollen, die Internetseite suehnekreuz.de zu besuchen, dort sind jede Menge der verschiedensten Kreuze dokumentiert.

Der rührige Verein „Zukunft Lantershofen“ hätte sich für den Vortrag zwar ein paar mehr Zuhörer gewünscht, dennoch zeigte man sich mit diesem ersten Forum-Abend zufrieden, wie der Vorsitzende Leo Mattuscheck betonte. Dem vortragenden Karl-Friedrich Amendt dankte Mattuscheck mit dem Lantershofener Präsentkorb. Einen Folgetermin für einen weiteren Forum-Abend gibt es allerdings noch nicht, auch noch keinen interessierten Verein, der einen solchen ausrichten würde.

"Forum Lantershofen": Karl-Friedrich Amendt referiert zum Thema Wegekreuze


Der „Förderverein Zukunft Lantershofen“ läutet am Freitag, 20. Mai eine neue öffentliche Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Forum  Lantershofen“ ein. Dieses erste Forum findet im Dorfgemeinschaftshaus Winzerverein Lantershofen statt, weitere Foren sollen folgen. An diesem Freitag, 20. Mai referiert Karl-Friedrich Amendt aus Sinzig zum Thema „Rheinische Wegekreuze“. Dabei wird er auch sicherlich auf die Wegekreuze rund um Lantershofen eingehen und für mögliche Fragen zur Verfügung stehen. Amendt hat vor 6 Jahren ein – inzwischen vergriffenes – Buch zu Wegkreuzen veröffentlich und sich seitdem auch weiter intensiv mit diesem Thema befasst.

Als Grundinformation erläutert er die Definition für Wegkreuze, der im Rheinland Schöpflöffel, Bildstöcke, Heiligen Häuschen und Kapellen einschließt. Es ist also nicht einfach, die Übersicht zu bewahren. Der Referent wird sein Publikum zielsicher durch die Welt der geheimnisvollen Zeugen mittelalterlichen Denkens führen. Der Eintritt ist zu dieser Veranstaltung frei.

Förderverein will die Dorfgemeinschaft ankurbeln


Der alte und neue Vorstand (v.l.): Sabine Franken, Ralf Münch, Wilfried Sprinkmeier, Leo Mattuscheck, Wolfgang Kanter, Anja Knieps, Horst Saame, Elmar Zillgen und (nicht auf dem Bild) Roman Kappen. Foto: Thomas Schaaf.

Nach dem Großprojekt „Birnenrundwanderweg“ nimmt sich der „Förderverein Zukunft“ die abflauenden Feste vor – Forum Lantershofen wird angeboten

Einmal kräftig durchatmen und weiter geht es. So könnte man derzeit die Situation beim Förderverein „Zukunft Lantershofen“ darstellen. Der brachte im vergangenen Jahr mit der Fertigstellung des mit Aussichtspunkten möblierten Birnenrundwanderweges sein bislang wichtigstes und mit Abstand umfangreichstes Projekt an den Start. Mit der Mitgliederversammlung und der damit verbundenen Entlastung des Vorstandes ist das Projekt für den Verein nun auch formell abgeschlossen. Was jedoch nicht heißt, dass der 8,2 Kilometer lange Wanderweg nun ad acta gelegt werden kann. Die sechs Holz-Objekte müssen gepflegt und regelmäßig auf Schäden überprüft werden, dazu muss gemäht und gesäubert werden. Alles Dinge, die seitens des Vereins mehr oder weniger nebenbei gemacht oder in Absprache mit der Gemeindeverwaltung zu Planen sind. Welche Fülle von Arbeit hinter dem ehrgeizigen Projekt steckte, skizzierte Schriftführer Horst Saame in seinem Jahresrückblick noch einmal ausführlich.

Geschäftsführerin Sabine Franken hatte die passenden Zahlen dazu parat. Knapp 100.000 Euro wurden für den Weg ausgegeben, alleine 83.500 Euro liefen durch die Kasse des Fördervereins, der aus eigenen Mitteln fast 6.000 Euro dazu steuerte. Entsprechend schloss der Verein das Geschäftsjahr mit einem Minus von rund 2.600 Euro ab. Geld, dass gut angelegt war, befanden auch die Mitglieder von „Zukunft Lantershofen.“ Sie entlasteten den Vorstand nicht nur einstimmig, sondern wählten diesen auch komplett und ohne Gegenstimme neu. Vorsitzender Leo Mattuscheck, Geschäftsführerin Sabine Franken, Schriftführer Horst Saame und die sechs Beisitzer Anja Knieps, Ralf Münch, Elmar Zillgen, Wolfgang Kanter, Wilfried Sprinkmeier und Roman Kappen werden sich nun neuen Projekten widmen.

So will der Verein in der nächsten Ausgabe seines Quartalskalenders „Der Lantershofener“ eine Umfrage zum Umgang des Ortes mit seinen traditionellen Festen starten. Dass Lantershofen gerne feiert, ist bekannt. Aber bei vielen Festen sind die Besucherzahlen seit Jahren rückläufig. Hier sieht der Förderverein einen Ansatz, möchte die anderen Vereine unterstützen, soweit diese das denn möchten und will auch die vielen, in den vergangenen Jahren gekommenen „Neu-Lantershofener“ stärker ins Dorfleben integrieren. Dazu geht der Verein auch mit eigenen Projekten voran. Mehrmals im Jahr plant das Team, an den Freitagen, an denen der Trägerverein des örtlichen Winzervereins mit Unterstützung der Vereine das dortige Lokal öffnet, Vorträge anzubieten. „Forum Lantershofen“ will der Verein diese Abende nennen, die Inhalte der Vorträge sollen regionale Bezüge haben. Zum Start am 20. Mai wird Karl-Friedrich Amendt aus Sinzig  zu Thema „Wegekreuze“ referieren, von diesen gibt es rund um Lantershofen jede Menge.

Zudem wurde die Mitgliederversammlung auch zur Ideenbörse für künftige Projekte. Wie kann man beispielsweise eine bessere Wertschöpfung aus dem Wanderweg erzielen, an dem es aktuell keine Einkehrmöglichkeit gibt? Hier wurde eine mögliche Öffnung des Winzervereins an den Wochenenden vorgeschlagen, aber auch Tagesveranstaltungen am hierfür gut geeigneten Objekt „Fliegenden Dach“ oder aber die Bewerbung um einen Gipfel beim Ahrtaler Gipfelfest. Die guten Ideen gehen den Lantershofenern jedenfalls nicht aus.

Förderverein „Zukunft Lantershofen“ tagt


Zu seiner turnusmäßigen Mitgliederversammlung hat der Förderverein „Zukunft Lantershofen“ seine Mitglieder eingeladen. Die Versammlung findet am kommenden Freitag, 26. Februar, ab 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Winzerverein Lantershofen statt. Neben den zu erwartenden Berichten des Schriftführers und der Geschäftsführerin steht auch die Wahl des kompletten Vorstands auf der Tagesordnung. Der Förderverein konnte unter anderem im vergangenen Jahr sein bislang größtes Projekt, nämlich die Erstellung und Möblierung des 8,2 Kilometer langen Birnen-Rundwanderweges um Lantershofen fertigstellen und berät aktuell über neue Projekte zur Zukunft des Grafschafter Ortes. Daher ruft der Vorstand seine Mitglieder auf, in möglichst großer Zahl zur Mitgliederversammlung zu kommen.