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vom Verein

Am Birnenrundweg entstand das „Bienenlant-ershofen“


Das ganze Jahr soll hier was blühen

Es klingt ein wenig kompliziert: „Bienenlant-ershofen.“ Dieses Wortspiel ist Oberbegriff für ein neues Areal am Lantershofener Birnenrundwanderweg, der mit seiner Möblierung und dem jüngst errichteten Bienenlehrpfad dem Wanderer neben toller Sicht bis ins Siebengebirge auch jede Menge andere Abwechslung bringt. Das in direkter Nachbarschaft zum hölzernen Unterstand „Spirituelle Tankstelle“ entstandene Biotop erfuhr am vergangenen Samstag seine Einweihungsfeier. Hier ist Natur pur zu erleben und deshalb hoffen die Verantwortlichen vom Förderverein „Zukunft Lantershofen“ auch, dass sich hier künftig Schulklassen und Kindergartengruppen treffen, um Lehrreiches über die heimische Landschaft und ihre kleinen Bewohner zu erfahren. Im Bienenlant-ershofen erwartet sie an einem kleinen Rundkurs ein Insektenhotel oder eine große Totholzhecke. Beides wurde von den Ringener Pfadfindern angelegt.

Schönes Wetter und guter Blick auf Landskrone, Neuenahrer Berg und Siebengebirge. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Begrüßung der Gäste vor dem neuen Bienenlehrpfad am Birnenrundwanderweg in der Nähe der "Spirituellen Tankstelle".

Im Sommer zieht ein Bienenvolk in einen Schaukasten ein, die Arbeit der emsigen Tierchen kann dann durch eine Plexiglasscheibe beobachtet werden. Es wurden Birnbäume mit alten Sorten gepflanzt und eine große Blühwiese angelegt. „Ziel ist es, dass hier immer etwas blüht“, so der Vorsitzende des Fördervereins, Lantershofens Ortsvorsteher Leo Mattuscheck, bei der offiziellen Einweihung. Zu dieser war auch Landrat Jürgen Pföhler gekommen, die Kreisverwaltung hatte das Biotop im Rahmen des deutschlandweit einzigartigen Projektes „Artenreiche Wiese - Lebensraum für Biene, Schmetterling & Co“ unterstützt. Pföhler dankte den vielen Lantershofenern, die sich bei diesem jüngsten Projekt engagierten, ganz besonders Imker Andreas Schneider, der das Projekt mit seinem Wissen unterstützt hat, den Eheleuten Hemmers, die die Idee zum Bienenlehrpfad hatten und die Anschubfinanzierung leisteten sowie den Pfadfindern des Stammes Galileo aus Ringen, die in unzähligen Helferstunden gemeinsam mit dem Förderverein das Projekt umgesetzt haben.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler erläutert das Projekt Bienenlehrpfad, das auch von Kreis und Gemeinde tatkräftig unterstütz wurde.
"Spatenstich" bei der Pflanzung eines Baumes.

Dass Lantershofen beim gemeinsamen Anpacken eine Vorreiterrolle innehat, bemerkte Burchard Kraus. Der Vorstand der Raiffeisenbank Voreifel, die sich als Sponsor beteiligte und die Ausrichtung der Einweihungsfeiern übernahm, unterstrich die Nachhaltigkeit des Projekts und das „Hand-in-Hand“, mit dem Kreis, Gemeinde, Ort und Verein die Sache angegangen sind. Die Anlage des Biotops ist auch ein Teil der Aktionen im derzeit laufenden Festreigen „1000 Lantesche Jahre“, unterstrich Ortsvorsteher Leo Mattuscheck.

Weinbaugeschichte an der Ahr


In einer neuerlichen Ausgabe des „Forum Lantershofen“ erlebten 70 Besucher am vergangenen Freitag eine Zeitreise. In 90 Minuten ging es dabei durch 1000 Jahre Weinbaugeschichte an der Ahr. Aufhänger war die Veranstaltungsreihe „1000 Lantesche Jahre“, die an die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes im Jahr 1019 erinnert. Lantershofen liegt zwar nicht unmittelbar an der Ahr, Winzer und Weinberge gab und gibt es hier aber auch. Und auch das Forum fand im Winzerverein statt, auch wenn dieser heute den Zweck eines Bürgerhauses erfüllt. Die Referenten Paul Gieler und Jürgen Haffke brachten Geschichte im Zeitraffer vor und fassten zwei Vorträge zu einem zusammen. Dabei begann der Weinbau hierzulande nicht erst vor 1000, sondern schon vor rund 1300 Jahren. Zeugen dürften die Weinbergterrassen bei Walporzheim sein. Wann diese genau errichtet wurden, lässt sich nicht mehr sagen. Erste urkundliche Erwähnungen des Weinbaus an der Ahr geben Aufzeichnungen aus dem achten Jahrhundert wieder. Seinerzeit war es auf der Erde im Schnitt noch drei Grad wärmer, als heute. Die damals wichtige Aachen-Frankfurter Heerstraße spielte eine große Rolle, Klöster und Stifte ließen sich in der Nähe der Weinbaugegend nieder, das größte und bekannteste war das Kloster Prüm. Im 15. Jahrhundert fand der Rotwein erste Erwähnung an der Ahr, drei Jahrhunderte später gab es mit der französischen Revolution dann ganz gravierende Veränderungen.

Aber nicht nur politisch, auch klimatisch tat sich einiges. So sorgte ein Vulkanausbruch im 19. Jahrhundert für mehrere kalte Sommer in der Eifel, mangelnde Ernten sorgten für Armut in der Bevölkerung. Die Winzer litten noch unter ganz anderen Sorgen, Zölle und die wenigen Weinhändler zogen ihnen  die Einnahmen aus der Tasche. Und dann kamen auch noch Mehltau und Reblaus, an der Unterahr kam in der Folge der Weinbau zum Erliegen. In Lantershofen hatte kurz zuvor Franz Bresgen die Burg Lantershofen für 32.000 Taler erworben und verkaufte Ländereien und Weinberge an die Bürger, die nun zu einem Einkommen kamen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Lantershofen der Winzerverein gegründet, es war die 22. Genossenschaft von Winzern an der Ahr. Damals wurden an der Ahr 900 Hektar Weinberg bewirtschaftet, heute sind es noch 560.

Das letzte Jahrhundert brachte die gravierendsten Veränderungen mit sich. Nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre genoss die Ahr noch einen zweifelhaften Ruf, lockte Scharen von „Sauftouristen“ an. Es galt: „Wer an der Ahr war und weiß dass er da war, war nicht an der Ahr.“ Es folgte eine zweite große Revolution: die Flurbereinigungen, bis dato neun Stück. Aus Mini-Parzellen wurden große Weinberge, nach und nach setzten die Winzer auf Qualität statt auf Menge, auf trockene statt auf liebliche Weine. Winzer wurde zum Lehrberuf, erste Winzermeister wurden an der Ahr ausgebildet. Bei den Veredelungen spielte der Lantershofener Wilfried Huff eine große Rolle, an der Weinbauschule entwickelte er heute noch angebaute Spätburgunder. Im Weinberg setzten Motorisierung und Professionalisierung ein. Die 1950 noch einst notwendigen 3000 Arbeitsstunden je Hektar Weinberg verringerten sich auf 800 bis 1000. Nicht jeder hielt mit, von einst rund 1.500 Winzern sind bis heute rund 600 geblieben, 50 davon im Vollerwerb. In Lantershofen sind heute noch 22 Winzer aktiv, alle im Nebenerwerb.

Die Flurbereinigung brachte ein wichtiges Nebenprodukt zutage: den Rotweinwanderweg und damit die immer stärker steigende Bedeutung des Tourismus. An der Ahr werden heute von Winzern und Genossenschaften 60 Prozent der Produktion direkt an den Endverbraucher verkauft, in anderen Weinlagen sind es 15 bis 20 Prozent. Den einst „Armen Winzer“ gibt es nicht mehr.

1000 Jahre Weinbau an der Ahr


Am Freitag, 09.08.2019 führt der Förderverein Zukunft Lantershofen e.V. eine weitere Vortragsveranstaltung im Rahmen des Formates „Forum Lantershofen“ durch. Paul Gieler und Dr. Jürgen Haffke tragen zum Thema „1000 Jahre Weinbau an der Ahr“ vor. Die Themenwahl erfolgte unter Bezug auf die "1000-Jahr-Feier" des Dorfes Lantershofen.

Dr. phil. Jürgen Haffke, historischer Geograph und Herausgeber einschlägiger Bücher und entsprechender Fachliteratur, ist mit erdgeschichtlichen Prozessen und den geologischen Verhältnissen des Ahrtales bestens vertraut. Er wird unter anderem darlegen, warum die unterdevonischen und basaltischen Böden beste Voraussetzungen für den Weinbau an der Ahr bieten.

Der gelernte Winzer und Regierungsdirektor a.D. Paul Gieler ist Mitgründer des Gesprächskreises Ahrwein und ein ausgewiesener Kenner der Weinwirtschaft an der Ahr. Er beleuchtet in seinem Vortrag die Geschichte des Weinbaus an der Ahr und den angrenzenden Seitentälern und schlägt einen Bogen von der ersten Kultivierung der Rebhänge des Ahrtales über die Umwälzung der Besitzverhältnisse in der französischen Zeit (von Klöstern zu privater Hand), weiter über die Gründung von Winzergenossenschaften bis hin zur aktuellen Situation. Eine Sequenz seiner Ausführungen widmet er dabei der Entwicklung der Weinwirtschaft in Lantershofen und seine Bedeutung für den Ort und das gesamte Anbaugebiet.

Die Veranstaltung findet im Saal des Winzervereines Lantershofen statt und beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Bei „Zukunft Lantershofen“ wird über Investitionen ins Dorf diskutiert


Förderverein will Blumenwiesen anlegen

Welche Projekte sollte der Förderverein „Zukunft Lantershofen“ als nächstes angehen? Darüber wurde bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag im Winzerverein Lantershofen diskutiert. Dort standen für die 20 anwesenden Mitglieder zunächst aber die Regularien einer solchen Versammlung auf der Tagesordnung. Schriftführer Horst Saame blickte nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Leo Mattuscheck auf das vergangene Vereinsjahr zurück, in dem man unter anderem den Vereinswettbewerb im Rahmen der Initiative „Unser Dorf hat Zukunft“ gewinnen konnte. Das Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro hatte man seinerzeit in die Vorbereitungen der Feiern „1000 Lantesche Jahre“ investiert, die Ende Mai 2019 anstehen. Vier Mal hatte der Verein die Bevölkerung zu gut besuchten informativen Vorträgen ins „Forum Lantershofen“ eingeladen, vierteljährlich gibt man einen umfangreichen Dorfkalender heraus. Im Ort selbst wurden am Winzerverein große Metallfiguren platziert und am Bienenrundwanderweg, dessen Entstehung sich der Förderverein ebenfalls auf die Fahne schreiben kann, entsteht derzeit ein Bienenlehrpfad.

Geschäftsführerin Sabine Franken fasste das Zahlenwerk zusammen, der 156 Mitglieder starke Verein hat in 2018 einen Überschuss von mehr als 2.000 Euro erwirtschaftet. Sabine Franken forderte daher, höhere Investitionen im Dorf und auch für den Winzerverein zu tätigen. Konkreten Vorschlägen, in besagtem Winzerverein, dessen Unterstützung zu den satzungsgemäßen Zielen des Fördervereins gehört, die Anschaffung eines weiteren Beamers zu unterstützen, entgegnete der Vorsitzende Leo Mattuscheck, man nehme die Anregung positiv mit in Beratungen. Es gebe aber auch andere Nutzer des Hauses, die man hier einbinden könne. Begrüßt wurde der Vorschlag, den Jubiläumsfeiern, die aktuell im Dorf anstehen, mehr finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Keine Beanstandungen hatten die Kassenprüfer, wie Harald Hess ausführte, so dass dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt werden konnte.

Bei der Frage, welchen Projekten sich der Förderverein künftig widmen könne, erwähnte der Vorsitzende, dass man sich weiterhin mit der Einrichtung eines Dorfmuseums beschäftige. Hierfür wird immer noch ein passender Ort gesucht. Konkret will man sich künftig gemeindlichen Flächen im Ort annehmen, die zu insektenfreundlichen Blumenwiesen werden könnten. Es gibt also immer etwas zu tun für den Förderverein „Zukunft Lantershofen.“

Zwei Preise bei "Unser Dorf hat Zukunft"


Landrat Dr. Jürgen Pföhler (von rechts) überreicht die Urkunde der Sonderklasse an Leo Mattuscheck, Dominik Knieps, Wilfried Sprinkmeier und Horst Saame. Grafschaft-Beigeordneter Ingo Derz freut sich mit. Foto: Dirk Unschuld.

Seit mehreren Jahrzehnten trägt auch der Kreis Ahrweiler für seine Dörfer den Landes-Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aus. Mehrere Tage war die siebenköpfige Kreis-Kommission für die Bewertung der Dörfer und Vereine unterwegs.  Auch Lantershofen hatte in diesem Jahr wieder am Kreiswettbewerb teilgenommen und errang zwei Preise, die mit 1000 Euro und 1500 Euro dotiert waren. Aus dem Wettbewerb der Vereine ging der „Förderverein Zukunft Lantershofen“ als Sieger hervor. In der Sonderklasse gelangte der Grafschafter Ort, der den alten Winzerverein zum Dorfgemeinschaftshaus umbaute, auf Platz zwei. Weiter heißt es in der Mitteilung der Kreisverwaltung, dass es den Lantershofenern mit der Neugestaltung des Winzervereins  wieder einmal gelungen sei, Tradition mit Moderne in vorbildlicher Weise zu verknüpfen. Hier sei ein Dorfgemeinschaftshaus entstanden, in dem die kulturelle Vielfalt des Ortes gelebt werde.

Fussballfans warteten vergeblich aufs erste Tor


Beim „Rudelgucken“ im NEUEN Winzerverein überwiegt Optimismus

Dass der spätere Weltmeister sein Auftaktspiel im Turnier verlieren kann, ist nichts Neues. 2010 verlor der spätere Titelträger Spanien sein erstes Spiel gegen die Schweiz mit 0:1. Die Hoffnung bleibt also, nachdem Deutschland am Sonntag dem Team aus Mexico ebenfalls mit 0:1 unterlag.

Voller Saal und gute Stimmung im NEUEN Winzerverein beim Public Viewing. Fotos und Bildunterschriften: Thomas Schaaf.
Jung und Alt, Ortsansässige und viele Gäste aus der Nachbarschaft erleben ein hektisches Spiel gegen die flotten Mexikaner.

Hoffnung und Optimismus überwogen auch beim gemeinsamen Fußballgucken im NEUEN Winzerverein Lantershofen. Dort hatten sich der VfB, Kulturlant, der Trägerverein des Winzervereins, der Förderverein Zukunft und die Musikfreunde mächtig ins Zeug gelegt, um den Fußballfans eine schöne „Public-Viewing-Arena“ präsentieren zu können. Die zeigten sich begeistern, kamen in Scharen und in jedem Alter. An die 200 Fans platzierten sich auf Bänken, Stühlen, in Sofas und Sesseln oder am Stehtisch, um das deutsche Team anzufeuern.

Bis in die letzte Ecke ist der Saal auch mit Stehtischen, Sofas und Sesseln bestückt.
In der 34. Minute fällt das 0:1 für Mexiko. Dann ist Pause, auch für Raucher und Kinder vor dem Winzerverein. Die deutsche Mannschaft kann bis zum Spielende nicht mehr aufholen.

Die Veranstalter servierten kühle Getränke und mexikanisches Essen zu äußerst moderaten Preisen. „Es geht hier nicht uns Geld verdienen, sondern ausschließlich um den gemeinsamen Spaß am Fußball gucken“, machten die Vereine klar. Vor und nach der Partie und in der Pause waren Fachgespräche angesagt, im Foyer des Winzervereins war der Kicker belagert. Nur mit dem Sieg wurde es nichts. Den soll es nun am Samstag geben, wenn die Lantershofener Vereine ab 19 Uhr wieder zum „Rudelgucken“ in den Winzerverein bitten.

Bienen auf dem Land - mehr als Honig


Vortrag im NEUEN Winzerverein am 25. Mai 2018, 19.30 Uhr

Nach Rind und Schwein ist die Biene das wichtigste Nutztier für die Wirtschaftsleistungen der Deutschen Landwirtschaft. Nicht der Honigertrag ist hierbei von Bedeutung, sondern die Bestäubungsleistung von Feldfrüchten, die zur Versorgung von Mensch und Tier beiträgt. Wissens- und bemerkenswertes zum Thema „Bienen auf dem Land“ trägt Andreas Schneider aus Lantershofen vor. Bei seinen Ausführungen wird er von der Kreisimkervorsitzenden Frau Barbara Hartmann und Herrn Werner Surges vom Imkerverein Unterahr unterstützt. Veranstalter ist der Förderverein Zukunft Lantershofen. Der Eintritt ist frei.

Lantershofener Förderverein widmet sich neuen Projekten


Der Vorstand des Fördervereins „Zukunft Lantershofen“ mit (hinten v.l.) Wolfgang Kanter, Ralf Münch, Horst Saame, Wilfried Sprinkmeier, Leo Mattuscheck sowie (vorne v.l.) Beate Wieners, Sabine Franken und Anja Knieps. Foto: Thomas Weber

Seit elf Jahren kümmert sich der Förderverein „Zukunft Lantershofen“ um Themen im Ort. Vergangene Woche war Mitgliederversammlung, zu der 17 der 152 Mitglieder in den Winzerverein gekommen waren. Dabei blickte Schriftführer Horst Saame auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück, in dem der Verein es nach turbulenten Jahren ein weniger ruhiger angehen ließ. So wurden in erster Linie Pflegearbeiten an den angelegten Werken der Vergangenheit durchgeführt. Betroffen waren davon der Dorfeingangsplatz und der Birnenrundwanderweg. Bei letzterem war unter dem Objekt „Fliegendes Dach“ eine große Sitzgelegenheit durch einen installierten Baumstamm entstanden. Nach wie vor erschienen ist der informative Quartalkalender „Der Lantershofener“, der viermal im Jahr kostenfrei an rund 800 Haushalte verteilt wird.

Einen wirtschaftlichen Rückblick gab Geschäftsführerin Sabine Franken, der Verein schloss das Jahr mit einem Gewinn von knapp rund 4.600 Euro ab. Geld, dass man nun in neue Projekte stecken will. So sollen die Negative der am Dorfeingangsplatz aufgestellten Figurengruppe am renovierten Winzerverein als „Kunst am Bau“ platziert werden. Es entsteht ein Wiedererkennungswert zwischen Dorfeingang und Winzerverein. Der wird auch dadurch erkennbar, dass der am Winzerverein ausgelegte Schieder nun auch rund um die Weinstöcke am Dorfeingang gelegt werden soll. Auch ein üppiges Insektenhotel am Birnenrundwanderweg ist in der Planung. Die Idee einer Erweiterung des Birnensorgengartens nördlich von Lantershofen hat der Verein verworfen, weil der Plan zum Ankauf von Land an zu hohen Forderungen des Besitzers scheiterte. Nun will man nahe des Holzobjekts „spirituelle Kapelle“ am Rundwanderweg die Möglichkeit nutzen, weitere alte Birnensorgen zu pflanzen. Informativ ist der Förderverein „Zukunft“ ebenfalls unterwegs, so soll das angebotene „Forum Lantershofen“ mit Themen aus der Region zur ständigen Einrichtung werden.

Vor der Bekanntgabe der Planungen war der Vorstand entlastet worden, nachdem Kassenprüfer Hubertus Gussone die ordnungsgemäße Kassenführung bestätigt hatte. Bei den folgenden Vorstandswahlen wurden der Vorsitzende Leo Mattuscheck, Geschäftsführerin Sabine Franken und Schriftführer Horst Saame ebenso einstimmig in ihren Ämter bestätigt, wie die Beisitzer Anja Knieps, Ralf Münch, Wolfgang Kanter, Wilfried Sprinkmeier und Elmar Zillgen. Roman Kappen stellte sich nicht zur Wiederwahl, dafür wählte die Versammlung Beate Wieners zur neuen Beisitzerin.