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vom Verein

Zwei Preise bei "Unser Dorf hat Zukunft"


Landrat Dr. Jürgen Pföhler (von rechts) überreicht die Urkunde der Sonderklasse an Leo Mattuscheck, Dominik Knieps, Wilfried Sprinkmeier und Horst Saame. Grafschaft-Beigeordneter Ingo Derz freut sich mit. Foto: Dirk Unschuld.

Seit mehreren Jahrzehnten trägt auch der Kreis Ahrweiler für seine Dörfer den Landes-Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aus. Mehrere Tage war die siebenköpfige Kreis-Kommission für die Bewertung der Dörfer und Vereine unterwegs.  Auch Lantershofen hatte in diesem Jahr wieder am Kreiswettbewerb teilgenommen und errang zwei Preise, die mit 1000 Euro und 1500 Euro dotiert waren. Aus dem Wettbewerb der Vereine ging der „Förderverein Zukunft Lantershofen“ als Sieger hervor. In der Sonderklasse gelangte der Grafschafter Ort, der den alten Winzerverein zum Dorfgemeinschaftshaus umbaute, auf Platz zwei. Weiter heißt es in der Mitteilung der Kreisverwaltung, dass es den Lantershofenern mit der Neugestaltung des Winzervereins  wieder einmal gelungen sei, Tradition mit Moderne in vorbildlicher Weise zu verknüpfen. Hier sei ein Dorfgemeinschaftshaus entstanden, in dem die kulturelle Vielfalt des Ortes gelebt werde.

Fussballfans warteten vergeblich aufs erste Tor


Beim „Rudelgucken“ im NEUEN Winzerverein überwiegt Optimismus

Dass der spätere Weltmeister sein Auftaktspiel im Turnier verlieren kann, ist nichts Neues. 2010 verlor der spätere Titelträger Spanien sein erstes Spiel gegen die Schweiz mit 0:1. Die Hoffnung bleibt also, nachdem Deutschland am Sonntag dem Team aus Mexico ebenfalls mit 0:1 unterlag.

Voller Saal und gute Stimmung im NEUEN Winzerverein beim Public Viewing. Fotos und Bildunterschriften: Thomas Schaaf.
Jung und Alt, Ortsansässige und viele Gäste aus der Nachbarschaft erleben ein hektisches Spiel gegen die flotten Mexikaner.

Hoffnung und Optimismus überwogen auch beim gemeinsamen Fußballgucken im NEUEN Winzerverein Lantershofen. Dort hatten sich der VfB, Kulturlant, der Trägerverein des Winzervereins, der Förderverein Zukunft und die Musikfreunde mächtig ins Zeug gelegt, um den Fußballfans eine schöne „Public-Viewing-Arena“ präsentieren zu können. Die zeigten sich begeistern, kamen in Scharen und in jedem Alter. An die 200 Fans platzierten sich auf Bänken, Stühlen, in Sofas und Sesseln oder am Stehtisch, um das deutsche Team anzufeuern.

Bis in die letzte Ecke ist der Saal auch mit Stehtischen, Sofas und Sesseln bestückt.
In der 34. Minute fällt das 0:1 für Mexiko. Dann ist Pause, auch für Raucher und Kinder vor dem Winzerverein. Die deutsche Mannschaft kann bis zum Spielende nicht mehr aufholen.

Die Veranstalter servierten kühle Getränke und mexikanisches Essen zu äußerst moderaten Preisen. „Es geht hier nicht uns Geld verdienen, sondern ausschließlich um den gemeinsamen Spaß am Fußball gucken“, machten die Vereine klar. Vor und nach der Partie und in der Pause waren Fachgespräche angesagt, im Foyer des Winzervereins war der Kicker belagert. Nur mit dem Sieg wurde es nichts. Den soll es nun am Samstag geben, wenn die Lantershofener Vereine ab 19 Uhr wieder zum „Rudelgucken“ in den Winzerverein bitten.

Bienen auf dem Land - mehr als Honig


Vortrag im NEUEN Winzerverein am 25. Mai 2018, 19.30 Uhr

Nach Rind und Schwein ist die Biene das wichtigste Nutztier für die Wirtschaftsleistungen der Deutschen Landwirtschaft. Nicht der Honigertrag ist hierbei von Bedeutung, sondern die Bestäubungsleistung von Feldfrüchten, die zur Versorgung von Mensch und Tier beiträgt. Wissens- und bemerkenswertes zum Thema „Bienen auf dem Land“ trägt Andreas Schneider aus Lantershofen vor. Bei seinen Ausführungen wird er von der Kreisimkervorsitzenden Frau Barbara Hartmann und Herrn Werner Surges vom Imkerverein Unterahr unterstützt. Veranstalter ist der Förderverein Zukunft Lantershofen. Der Eintritt ist frei.

Lantershofener Förderverein widmet sich neuen Projekten


Der Vorstand des Fördervereins „Zukunft Lantershofen“ mit (hinten v.l.) Wolfgang Kanter, Ralf Münch, Horst Saame, Wilfried Sprinkmeier, Leo Mattuscheck sowie (vorne v.l.) Beate Wieners, Sabine Franken und Anja Knieps. Foto: Thomas Weber

Seit elf Jahren kümmert sich der Förderverein „Zukunft Lantershofen“ um Themen im Ort. Vergangene Woche war Mitgliederversammlung, zu der 17 der 152 Mitglieder in den Winzerverein gekommen waren. Dabei blickte Schriftführer Horst Saame auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück, in dem der Verein es nach turbulenten Jahren ein weniger ruhiger angehen ließ. So wurden in erster Linie Pflegearbeiten an den angelegten Werken der Vergangenheit durchgeführt. Betroffen waren davon der Dorfeingangsplatz und der Birnenrundwanderweg. Bei letzterem war unter dem Objekt „Fliegendes Dach“ eine große Sitzgelegenheit durch einen installierten Baumstamm entstanden. Nach wie vor erschienen ist der informative Quartalkalender „Der Lantershofener“, der viermal im Jahr kostenfrei an rund 800 Haushalte verteilt wird.

Einen wirtschaftlichen Rückblick gab Geschäftsführerin Sabine Franken, der Verein schloss das Jahr mit einem Gewinn von knapp rund 4.600 Euro ab. Geld, dass man nun in neue Projekte stecken will. So sollen die Negative der am Dorfeingangsplatz aufgestellten Figurengruppe am renovierten Winzerverein als „Kunst am Bau“ platziert werden. Es entsteht ein Wiedererkennungswert zwischen Dorfeingang und Winzerverein. Der wird auch dadurch erkennbar, dass der am Winzerverein ausgelegte Schieder nun auch rund um die Weinstöcke am Dorfeingang gelegt werden soll. Auch ein üppiges Insektenhotel am Birnenrundwanderweg ist in der Planung. Die Idee einer Erweiterung des Birnensorgengartens nördlich von Lantershofen hat der Verein verworfen, weil der Plan zum Ankauf von Land an zu hohen Forderungen des Besitzers scheiterte. Nun will man nahe des Holzobjekts „spirituelle Kapelle“ am Rundwanderweg die Möglichkeit nutzen, weitere alte Birnensorgen zu pflanzen. Informativ ist der Förderverein „Zukunft“ ebenfalls unterwegs, so soll das angebotene „Forum Lantershofen“ mit Themen aus der Region zur ständigen Einrichtung werden.

Vor der Bekanntgabe der Planungen war der Vorstand entlastet worden, nachdem Kassenprüfer Hubertus Gussone die ordnungsgemäße Kassenführung bestätigt hatte. Bei den folgenden Vorstandswahlen wurden der Vorsitzende Leo Mattuscheck, Geschäftsführerin Sabine Franken und Schriftführer Horst Saame ebenso einstimmig in ihren Ämter bestätigt, wie die Beisitzer Anja Knieps, Ralf Münch, Wolfgang Kanter, Wilfried Sprinkmeier und Elmar Zillgen. Roman Kappen stellte sich nicht zur Wiederwahl, dafür wählte die Versammlung Beate Wieners zur neuen Beisitzerin.

Eisenbahngeschichte an der Ahr


Heinz Schönewald referiert beim „Forum Lantershofen“

Am Freitag, 23. Februar, findet ab 19:30 Uhr das nächste "Forum Lantershofen" im Winzerverein des Ortes statt. Der Eintritt ist frei. Thema des Abends ist die Eisenbahngeschichte an der Ahr. Referent ist Heinz Schönewald, Gastgeber ist der Förderverein „Zukunft“ Lantershofen.

1880 erfolgte mit dem Ausbau der Ahrtalbahn der Anschluss des Ahrtals an das Schienennetz des Rheintals. Seitdem konnten Gäste des prosperierenden und sich zum Weltbad entwickelnden Heilbads Neuenahr ihren Kurort mit diesem zu damaliger Zeit sehr fortschrittlichen Verkehrsmittel erreichen. Schönewald geht bei seinen Ausführungen aber auch darauf ein, das zunehmend militärische Planungen den Ausbau des Schienennetzes dominierten und welche Rolle der „Ruhr-Mosel-Entlastungslinie“ zukommen sollte, mit der die Industriezentren an der Ruhr und in Lothringen verbunden werden sollten und deren Spuren noch heute prägend für das Geländerelief kann 500 Meter westlich von Lantershofen sind.

Der Abend ist nach einjähriger Umbaupause Auftakt für weitere Themenabende des Forum Lantershofen. Dabei wird am Freitag, 13. April, Walter Müller über Geologie, Fauna und Flora der Ahr und des Ahrtals berichten. Am Freitag, 25. Mai, wird Andreas Schneider über das Imkerwesen und den Artensterben, der nun auch die Bienen ergreift, vortragen.

Förderverein „Zukunft Lantershofen“ tagt


Zu seiner turnusmäßigen Mitgliederversammlung hat der Förderverein „Zukunft Lantershofen“ seine Mitglieder eingeladen. Die Versammlung findet am Dienstag, 6. März, ab 19:30 Uhr im Winzerverein Lantershofen statt. Unter anderem stehen Wahlen zu allen Vorstandsposten an. Neben den zu erwartenden Berichten des Schriftführers und der Geschäftsführerin steht auch der Blick auf neue Projekte unter dem Oberbegriff „Herausforderung und Ziele in 2018“ an. Daher ruft der Vorstand seine Mitglieder auf, in möglichst großer Zahl zur Mitgliederversammlung zu kommen.

Förderverein „Katharinchen“ Lantershofen freute sich über großzügige Spende


Freuten sich über die Spende der Ortsvereine, von links Ortsvorsteher Leo Mattuscheck, Nadine Volz (Leiterin KiTa St. Katharina), Bürgermeister Achim Juchem und Christopher Wagenknecht (Vorsitzender Förderverein „Katharinchen“). Foto und Bildunterschrift: Dirk Unschuld.

Erlös des „Adventsmärktchens“ kommt den KiTa-Kids zugute

Über die beachtliche Spende von 1.100 Euro konnte sich jetzt der Förderverein „Katharinchen“ der Lantershofener Kindertagesstätte „St. Katharina“ freuen. Zusammengekommen war der Betrag im Rahmen des vergangenen „Adventsmärktchens“, das seit einigen Jahren erfolgreich in Lantershofen veranstaltet wird. Die Spende setzt sich aus Beiträgen der Bürgervereinigung Lantershofen (500 Euro), des Fördervereins „Zukunft Lantershofen (230), des Fördervereins „Katharinchen“ (150), der Katholischen Frauengemeinschaft (150) und dem Seniorentreff Lantershofen (70) zusammen. Für das Geld konnte die KiTa bereits ein von den Kindern bestens angenommenes Holz-Indianer-Tipi im neu gestalteten Außenbereich anschaffen. Zur offiziellen Spendenübergabe waren auch Bürgermeister Achim Juchem, Ortsvorsteher Leo Mattuscheck und der Vorsitzende des Fördervereins „Katharinchen“, Christopher Wagenkneckt, in die Kindertagesstätte „St. Katharina“ gekommen.

Lantershofener säuberten Ortseingang


Eine Woche nach dem Dreck-weg-Tag war in Lantershofen wieder „anpacken“ angesagt. Dieses Mal ging es dem Unkraut an den Kragen. Dabei säuberte eine Gruppe von acht Personen auf Einladung des Fördervereins „Zukunft Lantershofen“ nicht nur den Dorfeingangsplatz an der Winzerstraße.

Acht Helfer packen an beim Einbringen einer Plane, die Durchwuchs verhindern soll. Foto: Thomas Weber.
Das fertige Ergebnis kann sich sehen lasen. Grober Schotter überdeckt jetzt die Durchwuchssperre. Foto: Thomas Schaaf.

Hier wurde vielmehr im Bereich der dort platzierten Figurengruppe, um die herum immer wieder Unkraut wuchs, die komplette Grauwacke-Fläche geleert und dann eine Plastikplane verlegt. Später füllten die Helfer den Bereich mit sauberem Schotter wieder auf, in der Hoffnung, dem Unkrautwuchs nun für einen längeren Zeitraum entgegengewirkt zu haben.