Aktuelles


vom Verein

Infotafel am Heimkehrerkreuz ist fertiggestellt


Dieses Infoblatt wurde jetzt in das Trägergestell am Heimkehrerkreuz von 1956 eingefügt. Entwurf: Roland Schaaf.

Vor einigen Tagen schon hatte die Bürgervereinigung Lantershofen eine metallene Hinweistafel als Träger für ein Informationsblatt zum Heimkehrerkreuz auf dem Ahrweiler Berg installiert. Jetzt galt es, das plakative Blatt mitsamt einer abdeckenden Glasplatte wetterfest in das Trägerpult einzufügen. Wilfried Sprinkmeier übernahm diese Aufgabe für die Bürgervereinigung, die Gestaltung und das Layout erledigte Roland Schaaf, Elmar Zillgen besorgte den Druck des Informationsblattes und die Sicherheitsglasplatte. Die Bilder stellte Thomas Schaaf zur Verfügung, der als Chronist der Vereinigung auch für den ersten Textentwurf sorgte, der dann mit dem Vorstand der Bürgervereinigung und Heinz Schütz als Miteigentümer der Kreuzanlage abgestimmt wurde.

Die neue Infotafel für die Kreuzanlage steht gut lesbar am Wegesrand. Foto: Thomas Schaaf.

Der Text lautet: "Weithin sichtbar ist das Heimkehrerkreuz von 1956 hier auf dem 'Ahrweiler Berg'. Heinrich Schütz aus Lantershofen hatte das große Holzkruzifix zusammen mit anderen Kriegsteilnehmern an dieser Stelle errichten lassen. Nach acht Jahren in Krieg und französischer Gefangenschaft erfüllte er hiermit sein in großer Drangsal gegebenes Gelöbnis, ein Kreuz zu errichten, wenn er gesund aus dem Krieg nach Hause käme. Erst 1949, vier Jahre nach Kriegsende, kehrte er aus der Gefangenschaft heim. In den mageren Nachkriegsjahren konnte er aus Not sein Versprechen erst im Jahre 1956 erfüllen. 

An Palmsonntag 1957 segnete Pastor Hermann Lieberich das ein Jahr zuvor errichtete Gedächtniskreuz ein. Der Korpus ist ein Werk des Koblenzer Künstlers Herwegen. Die weiße Inschrift mit der Jahreszahl lautet: "In Dankbarkeit errichtet von den Kriegsheimkehrern aus Lantershofen – den gefallenen Kameraden in Treue ge-denkend." Seither ist das Kreuz Erinnerung an einen schrecklichen Abschnitt der Lebensgeschichte eines Lantershofeners im zweiten Weltkrieg und ein beredtes Zeichen für die Erfüllung eines gegebenen Gelöbnisses. 

Seit vielen Jahren befindet sich das Kreuz und sein Umfeld in der Obhut der Bürgervereinigung Lantershofen. Pflege und Erhalt der Kreuzanlage war ihr ein ständiges  Anliegen. So wurde 1980 der aus Holz geschnitzte Korpus abgenommen, um ihn einer durch die Witterungseinflüsse dringend erforderlichen Restaurierung zu unter-ziehen. Marianne Scholl und Eliseo Gertierrez führten die Arbeiten im Auftrag der Bürgervereinigung durch. Die hölzernen Kreuzbalken selbst befanden sich in einem derart schlechten Zustand, dass sie ersetzt werden mussten. Am 30. Oktober 1981 stellte man das neue Kreuz in einer gemeinsamen Aktion der Vorstände der Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen und der Bürgervereinigung wieder auf. Die Kosten für die Restaurierung des Korpus und die Anfertigung der neuen Kreuzbalken übernahm die Bürgervereinigung Lantershofen. 

Im Jahre 1998 rissen Vandalen den Korpus vom Kreuz und warfen ihn beschädigt in eine Weinbergparzelle. Wieder musste der Korpus restauriert werden, wieder übernahmen Lantershofener Bürger diese Arbeiten und die Kosten. Nach einem weiteren Vandalismusvorfall im Jahre 2007 wurde ein Kreuzbalken auf Betreiben der Bürgervereinigung repariert. Der Korpus war von Unbekannten so beschädigt worden, dass er erneuert werden musste. Die Gestaltung des neuen Korpus erfolgte durch Erich Mönch aus Altenahr. Dank vieler Sponsoren und Helfer konnte ein weiteres Mal der würdige Zustand der Kreuzanlage wiederhergestellt werden. 2012 übernahmen die Bürgervereinigung Lantershofen und Heinz Schütz, Sohn des Stifters Heinrich Schütz, je zur Hälfte das Grundstück mit dem Kreuz von der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, der das Flurstück im Rahmen der Flurbereinigung in den sechziger Jahren zugewiesen worden war. Im März 2015 ließ die Bürgervereinigung das Umfeld des Kreuzes neu gestalten. Eine Bruchsteinmauer mit einer darauf montierten Holzbank dient jetzt Wanderern als Rastpunkt mit einer unvergleichlich schönen Aussicht auf das Ahrtal."

Lambertus Kirmes in Lantershofen - hohes Kulturgut


Erster Festkommers im renovierten Winzerverein

Festwochen in Lantershofen. Nach dem Schützenfest folgten jetzt die umfangreichen Kirmesfeierlichkeiten des Ortes, die dort noch auf althergebrachte Weise zu Ehren des heiligen Lambertus zelebriert werden. Schon vor dem offiziellen Kirmesauftakt spielte das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen dem neuen Schützenkönig Benedikt Fabritius ein Ständchen, anschließend gab es ein geselliges Beisammensein im frisch renovierten Winzerverein. Der Kirmessonntag begann mit dem Festhochamt in der St. Lambertus Kirche, bevor die Schausteller in der Winzerstraße und rund um den Winzerverein ihre Geschäfte öffneten. Nach der nachmittäglichen Festandacht hielt der Sonntag mit der Parade samt Platzkonzert das erste Kirmeshighlight bereit. Seit jeher finden diese Paraden im Dorfzentrum vor der ehemaligen Gaststätte „Zur Post“ statt. Ein buntes Stelldichein aus Junggesellen-Schützen, aktuellem König und ehemaligen Königen sowie Mitgliedern der Bürgervereinigung versammelt sich dort und gibt, gewandet in Uniform oder schwarzem Anzug samt Zylinder, ein wohl einmaliges Bild ab. Zu den Marschklängen des „Colonia Blasorchesters“ paradieren die Junggesellen-Schützen und deren Tambourcorps, perfekt kommandiert von Hauptmann Johannes Schütz, im Stechschritt vor der regierenden Majestät und den jeweiligen Jubilar-Königen. Ein Spektakel, das sich kaum ein Lantershofener entgehen lässt – dicht gedrängt umsäumen die Zuschauer die Bürgersteige. Auch das Fahnenschwenken zu Ehren der Majestäten ist fester Bestandteil der Parade. Hierbei bewies Schwenkfähnrich Markus Fabritius regelrecht artistische Fähigkeiten beim Hochwerfen und kunstvollen Wirbeln der Fahne – tosender Applaus des Publikums inklusive. Beim abendlichen Kirmesball konnte dann nach Herzenslust getanzt und gefeiert werden.

Gleich nimmt König Benedikt Fabritius (3.v.l.) mit Hauptmann Johannes Schütz (l.), Silberjubilar Uli Doll (2.v.l.) und Eisenjubilar Horst Schierack (r.) die Parade ab. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Fähnrich Markus Fabritius schwenkt die Fahne im Saal des Winzervereins zu Ehren des Königs und Bruders Benedikt Fabritius.

Eine weitere Steigerung der Kirmesfestivitäten brachte der Kirmesmontag. Schon in aller Frühe wurden die Dorfbewohner vom Tambourcorps geweckt um danach dem Festgottesdienst beizuwohnen. Es folgte der große Festkommers zu Ehren der Majestät im Saal des Winzervereins, der in seiner Art sicherlich einmalig ist, ist er doch Junggesellen, Brötchesmädchen und Mitgliedern der Bürgervereinigung sowie Ehrengästen vorbehalten. Hauptmann Johannes Schütz begrüßte die Gäste und sprach in seiner Festkommers-Rede unter anderem vom Einklang von Kirmes, Kirche und Schützen-Gesellschaft samt fester Verbindung mit dem Heiligen Lambertus der, im christlichen Glauben verankert, das Fortbestehen des Brauchtums sichert. Auch die erste urkundliche Erwähnung der Lantershofener Schützen im Jahre 1492 ließ Johannes Schütz nicht unerwähnt. Damals hatte man als Schutz die Fronleichnamsprozession in Ahrweiler begleitet. „Das können sie dort heute aber selbst“, betonte Schütz augenzwinkernd. Der Regens des Studienhauses St. Lambert, Dr. Volker Malburg, kündigte für den 17. Dezember einen Jubiläumsgottesdienst zum 50-jährigen Bestehen der St. Lambertus Kirche an. Das schönste Geschenk hätten sich die Lantershofener mit der Anschaffung der neuen Orgel selbst gemacht, so Malburg. Allerdings sei es mit der Kirche wie mit der Kirmes: Beides würde erst durch die engagierten Menschen lebendig. Bürgermeister Achim Juchem dankte allen, die an der Neugestaltung und Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses Winzerverein mitgewirkt haben. „Der Geist und die Seele dieses Saales sind auf jeden Fall erhalten geblieben“, freute sich Juchem, der Schützenkönig Benedikt Fabritius eine Bierspezialität aus der französischen Partnergemeinde der Grafschaft, Fauville en Caux, überreichte. Bauamtsleiter Friedhelm Moog war glücklich über die Tatsache, dass es gelungen sei, den Winzerverein nach nur 35-wöchiger Renovierungs- und Umbauphase in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Daran hätten auch die Lantershofener Bürger einen großen Anteil, die manche Arbeitsstunde ehrenamtlich erbrachten, unterstrich Moog.

Der Kreisbeigeordnete Horst Gies, der in Vertretung von Landrat Dr. Jürgen Pföhler nach Lantershofen gekommen war, zeigte sich vom „neuen“ Winzerverein ebenfalls begeistert. „Ich freue mich, wenn Landesgelder so sinnvoll eingesetzt werden“, betonte Gies und ging auch auf die ganz besondere Traditionspflege der Lantershofener Schützen ein: „Traditionsbewahrung ist nichts altbackenes – im Gegenteil. Gerade in Zeiten von Facebook, Twitter und Co ist dies besonders wichtig“. Ortsvorsteher Leo Mattuscheck dankte auch den politischen Gremien, deren Entscheidungen die Renovierung des Winzervereins erst möglich machten. Als „optimales Zusammenspiel von Bauamtsleiter Friedhelm Moog, Bürgermeister Achim Juchem, den Baufirmen und den freiwilligen Helfern“ bezeichnete der Vorsitzende der Bürgervereinigung Lantershofen, Erich Althammer, die perfekte Renovation der guten Stube des Ortes und wies auf die von der Bürgervereinigung ebenfalls just renovierte Fahne der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft aus dem Jahre 1879 hin, die dank der Unterstützung des Glasers Stelzer in neuem Rahmen den Saal des Winzervereins ziert. Für die Ahrweiler Junggesellen-Schützen überbrachte Hauptmann Lukas Knieps nicht nur ein Weinpräsent,  sondern unterstrich auch das brüderliche Verhältnis der Ahrweiler und Lantershofener Schützen, die mit dem Erhalt der Traditionen die gleichen Ziele und Interessen verfolgen. Der Ahrweiler Bürgerschützenkönig Willi Busch blickte auf seine erste Rede in Lantershofen vor 13 Jahren zurück, damals noch als Hauptmann der St. Sebastianus-Bürgerschützen. „Die Lantershofener Kirmes ist ein hohes Kulturgut, das zum guten Miteinander der Bevölkerung beiträgt“, so Busch.

Natürlich wurden im Rahmen des Festkommers mit Karl-Josef Scholl (40 Jahre), Rolf Ahrendt (30 Jahre), Uli Doll (25 Jahre), Werner Braun (20 Jahre) und Roman Kappen (10 Jahre) auch die Königsjubilare geehrt. In Person von Horst Schierack konnte zum zweiten Mal in der Geschichte der Gesellschaft ein Eisenjubilar (65 Jahre) gewürdigt werden, der sich jedoch krankheitsbedingt entschuldigt hatte. Horst Schierack, der schon vor vielen Jahren aus Lantershofen wegzog, blieb seinem Heimatort dennoch immer eng verbunden und stiftete den Schützen jetzt ein Zepter mit der Inschrift „Heimat ist da, wo mein Herz ist.“ Nach neuerlicher Parade stand dann am Abend der große Königsball mit Live-Musik der Band „Roadrunner“ auf dem Programm. Ihren Ausklang hatten die umfangreichen Feierlichkeiten mit dem Dienstags-Trinkzug, bei dem sich die Bevölkerung bei den Junggesellen für die Ausrichtung der Kirmes bedankt.

Lantershofen feierte eine rauschende Kirmes


Hochbetrieb in Kirche und Winzerverein – Patronatsfest endet am Dienstag

Schwarzer Anzug, silberne Krawatte, Zylinder, so der Dresscode bei mehr als 200 Männern. Weiße Hose, grüne Uniform, Kappe mit oder ohne Federbusch, so kleiden sich rund 40 Jungs und junge Männer. Weiße Bluse, schwarzer Rock, das ziehen rund 30 junge Frauen an. Untrügliche Zeichen für die Lambertus-Kirmes in Lantershofen. An allen Ecken und Enden sah man am Sonntag und Montag derart gekleidete Menschen in dem Grafschafter Ort. Treffpunkt für alle war der Saal des frisch renovierten Winzervereins mit dem Kirmes-Festkommers am Montagmorgen.

Die Lambertuskirmes beginnt mit dem Hochamt am Sonntag. Die Junggesellen-Schützen feiern mit Bürgern und Geistlichkeit das Patronatsfest von Kirche und Gesellschaft. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
König Benedikt Fabritius(2.v.l.) ist mit Silberjubilar Uli Doll (3.v.l.), Eisenjubilar Horst Schierak (r.) und Hauptmann Johannes Schütz angetreten vor der Abnahme der Parade und den Ehrenbezeugungen.

Die Feiern haben eine fast 90-jährige Tradition. Keine verstaubte, sondern eine lebendige. Die schick gekleidete Festversammlung blieb nicht unter sich, das ganze Dorf feierte mit, als das Hochamt am Sonntagmorgen die Höhepunkte des Patronatsfestes zu Ehren des heiligen Lambertus einläutete. Verantwortlich für das Fest, das wie kein anderes im Ort die Dorfgemeinschaft vereint, sind die Junggesellen-Schützen unter dem Vorsitz ihres Hauptmanns Johannes Schütz. An seiner Seite: der neue Schützenkönig Benedikt Fabritius, der vor Wochenfrist den Vogel von der Stange holte.

Fanfarenklänge ertönen zusammen mit der Kölner Colonia-Blasmusik.
Fähnrich Markus Fabritius schwenkt die Fahne zu Ehren seines Königs und Bruders Benedikt.

Einer der Höhepunkte: der Festkommers am Montagmorgen. Bürgern, Junggesellen, Brötchesmädchen und Ehrengästen vorbehalten, kam dort zum Ausdruck, wie das 1500-Seelen-Dorf Lantershofen gepolt ist. 525 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung Lantershofener Schützen, die die Ahrweiler Fronleichnamsfeiern sicherten, sprach Johannes Schütz über Kirchweih und Schutzpatron Lambertus, der über Kirche, Dorf, Burg und die Junggesellen wacht und über die Verbindung all dieser Institutionen, denen Lambertus als Patron der kleinste gemeinsame Nenner ist. Ein Jubiläum also.

Der Montagmorgen beginnt mit einem feierlichen Gottesdienst in der Lambertuskirche.
Kranzniederlegung und Ehrung der Gefallenen und Verstorbenen: "Ich hatt' einen Kameraden, einen bessren findst Du nit..."

Ein weiteres feiert die Lambertus-Kirche, die „50“ wird. Regens Volker Malburg lud zu den Feiern am 17. Dezember in eine Kirche ein, die Gebet, Gemeinschaft und das Feiern zur Form des lebendigen Glaubens verbinde. Malburg blickte in die Zukunft, wo die Fronleichnamsprozession möglicherweise zentral in Ahrweiler gefeiert wird. „Die Tradition kommt vielleicht nach über 500 Jahren dann zurück.“

König Benedikt Fabritius (4.v.r.), Hauptmann Johannes Schütz (5.v.r.), die Junggesellen-Abordnung aus Ahrweiler (mit roten Rosen) und die Jubilare mit ihren Begleitern nehmen die Ehrungen entgegen.
Im flammneuen Saal des Winzervereins eröffnet Hauptmann Johannes Schütz (l.) den Festkommers und stimmt mit König Benedikt Fabritius (2.v.l.), seinem Vater Werner (3.v.l.) und der Gesellschaft ein Weinlied an: "Ein Prosit, ein Prosit..." und freuen sich über einen bestens gefüllten Saal.

Ein großes Thema: der frisch renovierte Winzerverein. Bürgermeister Achim Juchem freute sich, dass der Saal seine Seele behalten habe und dankte dem Alteigentümer, also der Lantershofener Winzergenossenschaft, für ihr Engagement. Bauamtsleiter Friedhelm Moog betonte die sportliche Aufgabe, bis zur Kirmes mit den Arbeiten fertig zu werden. Ortsvorsteher Leo Mattuscheck und der Vorsitzende der Lantershofener Bürgervereinigung, Erich Althammer, wiesen auf die Eigenleistungen und die seitens der Bürger übernommen Restaurierungen der alten Junggesellen-Fahne und der Lambertus-Skulptur hin. Und der Kreisbeigeordnete Horst Gies freute sich, dass Landesgelder sinnvoll verwendet wurden.

Nach der Eröffnungsrede von Hauptmann Johannes Schütz beginnt mit Studienhaus-Regens Dr. Volker Malburg der Reigen der Festtagsreden.
Bei den Rednern darf natürlich Bürgermeister Achim Juchem nicht fehlen, der sich mit der Festgesellschaft über das renovierte Anwesen Winzerverein freut.

Grußworte und Gratulationen waren zudem von den Vertretern der Ahrweiler Schützengesellschaften zu hören, musikalisch brachten das Junggesellen-eigene Tambourcorps und die Fanfarenbläser ihre Gratulationen an König Benedikt Fabritius und Silberjubilar Uli Doll zum Ausdruck. Schwenkfähnrich Markus Fabritius, der noch vor Wochenfrist seinem Bruder Benedikt die Königswürde überlassen musste, sorgte für Ovationen.

Gruppenbild mit Bürgermeister. Dieser hat es mal wieder geschafft, die Gesellschaft in der Saalmitte zum Foto zu versammeln. Er schickt soche Bilder gerne ins französiche Fauville, der Partnerstadt von Grafschaft.
Bauamtsleiter Friedhelm Moog lobt die gute Zusammenarbeit mit Vereinen und Firmen und erhält von der Festgesellschaft viel Beifall für sein großes Engagement bei der Renovierung und dem Um- und Anbau des Winzervereins.

Der Festkommers war nicht öffentlich, aber an den Nachmittagen verfolgten im Ort viele Zuschauer die Stechschritt-Paraden der Lantershofener Junggesellen-Schützen. Das Fest begann offiziell am Sonntagmorgen mit dem Hochamt, bei dem die Lantershofener Chöre die Lambertus-Messe sangen. Am Mittag zogen Junggesellen mitsamt Spielmannszug und Blasorchester auf, um die Majestäten zur feierlichen Festandacht in die Lambertus-Kirche zu geleiten. Vor der Kirche präsentierte sich die Gesellschaft dann dem Publikum. Die Fanfarenbläser traten auf, Fähnrich Fabritius schwenkte die Fahne zu Ehren der Majestäten. Schließlich paradierte die komplette Gesellschaft vor Hunderten von Schaulustigen drei Mal im Stechschritt an den Königen vorbei. Dem anschließenden großen Festzug folgte am Abend im voll besetzten Saal des Winzervereins der  Kirmesball mit der Bonner Band „Roadrunner.“

Nach dem Festkommers und dem Dank an die Brötchesmädchen werden die obligatorischen Bilder auf der Treppe vor dem Saal geschossen. Foto: Friedhelm Sebastian.
Der Kirmesmontag schließt nachmittags mit der Parade und dem Abschreiten der Gesellschafts-Front ab, hier Hauptmann Johannes Schütz (l.) an der Seite von König Benedikt Fabritius, dahinter Silberjubilar Uli Doll.

Das Tambourcorps war früh am Montagmorgen auf den Beinen, um die Bevölkerung zu wecken. Dem Festgottesdienst folgte der Festkommers, ehe die Gesellschaft am Nachmittag erneut zu Fändelschwenken und Parade antrat. Am Abend fand schließlich der Königsball im Saal statt. Mit einem Trinkzug als Dank der Bevölkerung an die Junggesellen und einer Tanzveranstaltung endete am Dienstag die Lantershofener Lambertus-Kirmes.

Renovierter Heiliger Lambertus vor Kirmes zurück in Lantershofen


Nicht so einfach war es für den Vorstand der Bürgervereinigung Lantershofen um ihren Vorsitzenden Erich Althammer, den vor einigen Wochen abgenommenen und jetzt renovierten Heiligen Lambertus wieder an seinen angestammten Platz in der Nische am Winzerverein oberhalb des Remisentores zu bringen. Alleine aufgrund des Gewichtes der steinernen Figur von mehr als 150 Kilogramm geriet die Aktion zu einem Kraftakt für die weiteren Vorstandshelfer Werner Braun, Mario Fuchs, Harald Hess, Leo Mattuscheck und Thomas Schaaf. Ein kräftiger Dauerregen erschwerte zusätzlich den Einbau der Statue des Schutzpatrons der Lantershofener Winzer.

Der Heilige Lambertus kehrt bei miesem Wetter über die Überholspur der A 61 nach Lantershofen zurück. Mario Fuchs bringt ihn mit seinem Transporter sicher heim ins Dorf. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Rudolf P. Schneider, Erich Althammer, Mario Fuchs, Leo Mattuscheck und Harald Hess (von links) freuen sich im Atelier des Künstlers über den restaurierten Lambertus.

Zwar ist der Winzerverein heute keine winzerliche Einrichtung mehr, jedoch hat auch der neue Besitzer des Gebäudes Winzerverein, die Gemeinde Grafschaft, Wert darauf gelegt, die historische Substanz auch bei der neuen Nutzung des renovierten und erweiterten Gebäudekomplexes als öffentliches Dorfgemeinschaftshaus zu erhalten.

Erich Althammer, Harald Hess, Rudolf P. Schneider und Mario Fuchs (von links) müssen fest zupacken an der schweren Lambertusfigur.
Mittels Gerüst von TEAM-Gerüstbau und Stapler des Autohauses Fuchs gelingt die Verbringung des steinernen Lambertus nach oben in die Nische recht gut.

Die Bürgervereinigung hatte sich angeboten, die Restaurierung des Lambertus mit Lantershofener Kräften zu bewerkstelligen, um der Gemeinde die hohen Kosten zu ersparen. Restauratorin Marianne Scholl aus der Schmittstraße führte die Hauptarbeiten und die Vergoldung des Bischofsstabes durch, Rudolf  P. Schneider aus Altenahr richtete dem Lambertus die abgebrochene Hand und den Bischofsstab wieder neu. In Altenahr auch verpasste Restaurator Markus Simons der Figur die wegen der Außenaufstellung nötige Tränkung mit stabilisierenden Flüssigkeiten.

Schon ist es dunkel geworden. Golden glänzt der Bischofsstab. Weiter regnet es, so hat der Heilige Lambertus schon die ersten dunklen Regentropfen abbekommen.
Schon am nächsten Morgen hat Reinhold Harst das Gerüst beseitigt. Lambertus macht eine gute Figur. Rechts und links von ihm zwei Halterungen für die rot(vorne)-weißen Kirmesfahnen. Die Inschrift wird auch noch renoviert.

Trotz einiger Schwierigkeiten - so fehlte zunächst die Befestigungs-Gewindestange, die den Heiligen Lambertus vor dem Absturz bewahrt - konnte die Aktion trotz Regens auch Dank der vorherigen Aufstellung des erforderlichen Gerüsts durch Gerüstbauer Reinhold Harst erfolgreich abgeschlossen werden. Mario Fuchs leistete hierbei mit seinem Gabelstapler und einer schnell neu zurechtgeschweißten Gewindestange ebenfalls einen beachtlichen Beitrag. Mit seinen Vorstandskollegen freute sich Vorsitzender Erich Althammer: " Die Kirmes kann kommen, der Heilige Lambertus steht wieder am alten Platz."

Paraden und Bälle zur Lambertus-Kirmes


Die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St. Lambertus Lantershofen lädt ein zur Kirmes. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf (2016).

Traditionsreiches Patronatsfest steht an – Winzerstraße wird gesperrt

Zu Ehren des heiligen Lambertus, des Schutzpatrons der Lantershofener Kirche, findet alljährlich am dritten Septemberwochenende die traditionelle Kirmes als Höhepunkt der Feierlichkeiten in Lantershofen statt. Die Kirmes ist, nachdem auch wieder ein Schausteller gefunden werden konnte, mittlerweile wieder zum Fest für Menschen jeden Alters geworden. Was bleibt: offizieller Start ist erst am kommenden Sonntag, 15. September. Dafür geht das Fest bis Dienstag.

Zur lockeren Einstimmung auf die Kirmes wird dem neuen Schützenkönig aber schon am Samstag, 14. September, vom Tambourcorps ein Ständchen dargeboten und anschließend im Lantershofener Winzerverein ein geselliger Abend, für jedermann zugänglich, verbracht. Es folgen Tage mit üppigem Programm. Am Kirmessonntag wird zunächst ab 9:30 Uhr das Festhochamt gefeiert. Mittags öffnen die Schausteller auf und vor dem Gelände des Winzervereins ihre Geschäfte. Dafür wird die Winzerstraße von Freitag bis einschließlich Dienstag für den Durchgangsverkehr gesperrt. Am Sonntag findet um 15:30 Uhr die Festandacht statt, an die sich nahe der Kirche ein Platzkonzert mit Fähndelschwenken, Stechschritt-Paraden und einem Festzug durch den Ort anschließt. Um 20 Uhr beginnt im Saal des Winzervereins der Kirmesball, zu dem in diesem Jahr die Bonner Top-Band „Roadrunner“ aufspielt. Hier machen die Veranstalter gerne deutlich, dass die Tanzveranstaltungen öffentlich und für jedermann zugänglich sind. Im Rahmen der Kirmes findet lediglich der Festkommers am Montagmorgen nur für geladene Gäste statt.

Höhepunkte der Kirmes sind auch die Paraden und Platzkonzerte in der Brennerstraße an der Kirche (2016).

Besagter Kirmesmontag wird in aller Frühe mit dem „Wecken“ durch das Tambourcorps eingeläutet, bevor um 8 Uhr der Festgottesdienst beginnt. Im Anschluss an diesen finden vor der Kirche die Gefallenenehrung sowie ein Platzkonzert und das Fähndelschwenken statt. Der anschließende Festkommers zu Ehren der Majestät ist Junggesellen, Brötchesmädche und Mitgliedern der Bürgervereinigung sowie Ehrengästen vorbehalten. Das Kirmestreiben der Schausteller beginnt wie am Vortag um die Mittagszeit. Am Nachmittag gegen 16:30 Uhr sind dann nahe der Lambertuskirche erneut die Kirmesmontagparade samt Platzkonzert, Fähndelschwenken und Festzug zu erleben. Zum Abschluss des Tages spielt beim Königsball, zu dem die Gesellschaft uniformiert erscheint, erneut die Tanzband „Roadrunner“ um 20 Uhr im Winzerverein auf.

Am Kirmesdienstag beginnt der Trinkzug, bei dem sich die Dorfbevölkerung bei den Junggesellen für die Ausrichtung der Kirmes bedankt, um 14 Uhr und findet sein Ende in den Abendstunden im Saal des Winzervereins. Dort klingt die Lambertuskirmes bei Tanz und Musik aus.

Viel Lob der Bürgerversammlung für den Winzerverein


Männerrunde tagte traditionell am Vorabend des Schützenfestes

Aufatmen in Lantershofen: rechtzeitig zur Lambertuskirmes sind die Sanierungs- und Umbauarbeiten am „Dorfwohnzimmer“, dem Winzerverein beendet. Nur ein paar Kleinigkeiten fehlen noch. Den ersten Probelauf einer Veranstaltung gab es am Samstag. Den Abend vor dem Schützenfest nutzt die Bürgervereinigung traditionell zu ihrer Mitgliederversammlung. Vorsitzender Erich Althammer konnte dabei 80 der 268 ausschließlich männlichen Mitglieder begrüßen.

Der NEUE Winzerverein spricht mit seinen Gästen: Willkommen zur Bürgerversammlung. Es ist dies die erste Nutzung des renovierten Saales und gewissermaßen Generalprobe für die kommende Kirmes in der nächsten Woche. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Der NEUE Winzerverein verkündet im angebauten Foyer auch seine nächsten Veranstaltungen.

Schriftführer Harald Hess blickte auf das üppig gestaltete Vereinsjahr zurück: Kirmes, Oktoberfest, Martinswanderung, Maiansingen, Familienwanderung oder Seniorenfahrt. Hess hinterfragte dabei aber auch die eine oder andere schlecht besuchte Veranstaltung. So waren zu einem Mitsingabend gerade einmal 44 Besucher gekommen, die Familienwanderung sei „erschreckend schwach“ besucht gewesen und auch auf dem Karnevalswagen blieben die Vorstandsmitglieder unter sich. Geschäftsführer Leo Mattuscheck legte derweil das Zahlenwerk vor, das ein leichtes Minus auswies und das in der Folge wie schon im vergangenen Jahr Diskussionen über den nach Ansicht vieler Mitglieder zu hohen Kassenstand auslöste. Zwar gab der Verein viel Geld aus, er sucht und findet aber auch immer wieder Unterstützer für seine der Allgemeinheit dienenden Projekte. So wurde erst in diesem Jahr eine alte Junggesellenfahne restauriert, die Kosten von rund 4.000 Euro wurden aus Zuschüssen und Sponsorengeldern bestritten. Aus dem Plenum heraus gefordert wurde ein noch stärkeres finanzielles Engagement für soziale Zwecke. Die ordnungsgemäße Kassenführung bestätigten derweil die die Kassenprüfer Hubertus Gussone und Dieter Seiwerth. Beide wurden in das Amt wiedergewählt.

Sehr gut besetzte Mitgliederversammlung im neuen Saal, an dem außer den Außenmauern praktisch nichts mehr alt ist.
Bürgervereinigungs-Vorsitzender Erich Althammer eröffnet die Versammlung im Beisein von Noch-König Robin Grießel (2.v.r.) und Hauptmann Johannes Schütz (r.).

Traditionell gehört ein Festvortrag zur Bürgerversammlung. Gespannt lauschte die Versammlung dabei den Worten von Friedhelm Moog. Der Bauamtsleiter der Gemeinde Grafschaft berichtete über die Arbeiten am Winzerverein, für die es nicht nur eine sportliche Aufgabe, sondern eine Verpflichtung gewesen sei, bis zur Kirmes fertig zu werden. Kauf, Sanierung und Anbau haben 1,5 Millionen Euro verschlungen, seitens des Landes Rheinland-Pfalz floss ein Zuschuss von 500.000 Euro. Nun hat der Winzerverein als zweites Grafschafter Gebäude neben der Ringener Turnhalle den Status als Versammlungsstätte. „Gerade im Saal wurde alles bis auf die Außenmauern und den Putz erneuert“, machte Moog klar und erntete dabei viel Zuspruch und Applaus.

Der Grafschafter Bauamtsleiter Friedhelm Moog referiert mit eindrucksvollem Vortrag über den erfolgreichen Um- und Anbau und erhält viel Beifall für sein großes Engagement.
Erich Althammer dankt Friedhelm Moog für seinen lebendigen Vortrag und die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Bürgern und würdigt sein Mitwirken bei Anbau und Renovierung des gesamten Anwesens Winzerverein.

Zu Wort kamen auch Vertreter der Junggesellen-Schützen. Deren Vorsitzender und Hauptmann Johannes Schütz berichtete über die Aktivitäten der jungen Leute, die die Lantershofener Kirmestraditionen hochhalten. Der scheidende Schützenkönig Robin Grießel erklärte den Bürgern schließlich die Darstellungen auf seinem silbernen Königsschild, dass er tags zuvor gestiftet hatte.

Schützenfest als Auftakt zu den Kirmesfeierlichkeiten


Der Königsvogel wird vorbereitet. Foto: Thomas Schaaf 14.9.2002.

In Lantershofen wird der Nachfolger von Robin Grießel als König gesucht

In Lantershofen stehen die Höhepunkte des jährlichen Festkalenders an, wenn die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft am zweiten und dritten September-Wochenende zu den Kirmesfeierlichkeiten bittet. Diese werden am kommenden Sonntag, 10. September, mit dem Schützenfest eröffnet, nachdem sich der amtierende Schützenkönig Robin Grießel zwei Tage zuvor in einem internen Festabend von seinem Amt verabschiedet hat. Das Schützenfest findet an der Lambertushütte statt, wo sich der Schießstand der Lantershofener Junggesellen befindet. Zu finden ist die Hütte am Ende der Lambertusstraße, gleich neben der Schießanlage der Grafschafter Sportschützen.

Der Tag der Schützen beginnt um 11 Uhr mit dem Wettschießen der Ortsvereine. Nach der Mittagspause, für die die Junggesellen eine Stärkung am Imbiss und der Kuchentheke empfehlen, wird der amtierende Schützenkönig Robin Grießel ein letztes Mal von der Gesellschaft durch den Ort zum Schießpatz in der Lambertusstraße geleitet. Dort findet am Nachmittag ab 15 Uhr das „Sauschießen“ der beiden Vorstände der Junggesellen-Schützen-Gesellschaften aus Lantershofen und Ahrweiler auf zwei hölzerne Wildschweine statt. Im Anschluss daran steht es beim Preisvogelschießen jedermann frei, selbst sein Glück zu versuchen. Den Höhepunkt des Tages bildet jedoch das Königsvogelschießen ab 19 Uhr, aus dem der neue König hervorgeht, der im Anschluss in der Lambertushütte von Schützenhauptmann Johannes Schütz proklamiert und mit einem Fackelzug durch das Dorf geleitet wird. Am Abend feiern dann die Junggesellen beim internen Königsabend ihre neue Majestät.

Bürgervereinigung stellt Infotafel und Mülleimer am Heimkehrerkreuz auf


Ein schöner Platz mit Rundumsicht für die Rast von Wanderern und Spaziergängern ist die Kreuzanlage von 1956 auf dem Ahrweiler Berg, die im Jahr 2015 von der Bürgervereinigung neu gestaltet wurde. Eine Sitzbank mit weitem Blick ins Ahrtal lädt ein zum Verweilen. Lantershofener Bürgern ist die Geschichte des Kreuzes zumeist bekannt, Wanderer haben in der Regel aber keine nähere Kenntnis von der Bewandtnis der Errichtung des Kreuzes.

Mit vereinten Kräften wird die Infotafel vor dem Kreuz ausgerichtet und einbetoniert. Auch eine Halterung für einen Mülleimer wird gesetzt. Foto: Thomas Schaaf.
Nach dem Setzen von Infotafel und Mülleimerhalterung in Beton belohnt Vorsitzender Erich Althammer (2.v.r.) die Helfer Harald Hess, Werner Braun, Mario Fuchs, Wilfried Sprinkmeier und Thomas Schaaf (v.l.) mit einem Gläschen Weißwein. Foto: Frank Wershofen.

Daher beschloss kürzlich die Bürgervereinigung Lantershofen, die sich immer schon um Pflege und Erhalt der historischen Kreuzanlage gekümmert hatte, vor Ort mit einer Informationstafel über die Geschichte des Kreuzes zu informieren. Einen ersten Textvorschlag von Chronist Thomas Schaaf überarbeitete der Vorstand der Bürgervereinigung zusammen mit Heinz Schütz, dem Sohn des Kreuz-Stifters Heinrich Schütz. Unter der Führung von Vorsitzendem Erich Althammer stellten die Vorstandsmitglieder Werner Braun, Mario Fuchs, Harald Hess, Thomas Schaaf sowie Wilfried Sprinkmeier jetzt die schwere Tafel neben dem Weg an der Kreuzanlage auf. Vervollständigt wird die Infotafel später mit der plakatartigen bebilderten Infoschrift und einer stabilen Sicherheitsglasscheibe. Ebenfalls stellte man einen optisch ansprechenden, holzverkleideten Mülleimer auf, den der Bauhof der Gemeindeverwaltung Grafschaft der Bürgervereinigung für diesen beliebten Aussichtspunkt zur Verfügung gestellt hatte.