Aktuelles


vom Verein

Bürgervereinigung spendet für die neue Orgel


Erich Althammer (links) von der Bürgervereinigung Lantershofen überreicht Walter Moitz (rechts) und Horst-Peter Kujath für die neue Orgel eine Spende von 1.000 €. Foto: Thomas Schaaf.

Mehrere Jahre hat es gedauert, bis das Projekt der Beschaffung einer neuen Orgel für die Lantershofener Kirche St. Lambertus kürzlich mit dem Einweihungsgottesdienst und einem ersten Konzert mit dem Trierer Domorganisten Josef Still abgeschlossen werden konnte. Nicht beendet ist Finanzierung des Lantershofener Orgelprojektes, es fehlt noch ein stattlicher Betrag an den Gesamtkosten von ca. 136.000 €. So freuten sich jetzt Walter Moitz vom Verwaltungsrat der Kirchengemeinde und Horst-Peter Kujath vom Organisationsteam Orgelbau über eine Spende der Bürgervereinigung Lantershofen in Höhe von 1.000 €, die Vorsitzender Erich Althammer im Namen der Vereinigung überreichte. Walter Moitz: "Mit der Spende der Bürger sind wir jetzt im Schuldenstand unter 30.000 €, gerutscht, es bleiben also weiterhin Spender oder Orgelpaten gesucht." Erich Althammer zeigte sich überzeugt, dass die Spende für das Dorf gut angelegt sei, verschönere das Orgelspiel doch nicht nur die Gottesdienste, sondern auch öffentliche Veranstaltungen wie z.B. die Fortführung der geplanten Reihe der Orgelkonzerte. Aus Selm bei Dortmund stammt die neue Simon-Orgel, dort wurde sie wegen des Abrisses der Kirche nicht mehr gebraucht. Die Remagener Orgelbaufirma Merten hatte sie in Selm abgebaut, in ihrer Werkstatt überholt und in Lantershofen wieder aufgebaut.

Ruhige Winter-Vorstandssitzung beim Bürgervorstand


An markanten Dorfpunkten sind schon einige Hinweistafeln aufgestellt. Eine weitere Tafel mit geschichtlichen Erläuterungen will die Bürgervereinigung jetzt am Heimkehrerkreuz von 1956 auf dem Ahrweiler Berg aufstellen. Foto: Thomas Schaaf.

Am Heimkehrerkreuz soll Informationstafel aufgestellt werden 

Abseits von Kirmes, Maubich- und Oktoberfest bleibt im Winter Zeit zur vorbereitenden Arbeit für das kommende Vereinsjahr. So tagte auch der Vorstand der Bürgervereinigung Lantershofen unter Leitung von Vorsitzendem Erich Althammer, diesmal bei Mario Fuchs in der Rheinstraße. Vorwiegend ging es um die Terminabstimmung mit anderen Vereinen, die eigenen Veranstaltungen und eine Nachbetrachtung des zurückliegenden Vereinsjahres. Besondere Erwähnung hierbei fand das Adventsmärktchen am Winzerverein, das sehr gut angenommen worden sei. Aufgrund von kleinen Unstimmigkeiten bei der Aufwendungsverteilung beschloss der Vorstand, im nächsten Jahr die Kosten für die  Organisation des Adventsmärktchens zu übernehmen. Den diesjährigen Erlös des Weihnachtsbasars will der Vorstand zur Finanzierung der neuen Orgel in der Lambertuskirche auf einen Betrag von 1000,- Euro aufstocken und demnächst an Walter Moitz vom Pfarrverwaltungsrat überreichen. Auch den Karnevalsausschuss will die Bürgervereinigung in diesem Jahr mit 300,- Euro unterstützen. Hintergrund sind die erhöhten Kosten, die wegen des Umbaus des Winzervereinssaales und die dadurch bedingte Verlagerung der Großen Kappensitzung in die Burg-Turnhalle entstehen. Auch hier fühlt sich die Bürgervereinigung ihrem satzungsgemäßen Auftrag zu Pflege und Erhalt althergebrachter Traditionen und des dörflichen Brauchtums helfend verpflichtet.

Bemüht war die Bürgervereinigung auch, mit eigenen kulturellen Veranstaltungen in der ehemaligen Gaststätte die regelmäßige Öffnung der „Kneipe“ wöchentlich am Freitag zu unterstützen. Bedauert wurde, dass der Besuch der ein oder anderen Veranstaltung nicht so gut war, wie erhofft. Vergessen wurde nicht, die Liste für den schönen Brauch des Besuchs der achtundzwanzig diesjährigen Altersjubilare der Bürgervereinigung zu organisieren. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder gratulieren am jeweiligen runden Geburtstag ab 60 Jahren und überreichen ein kleines Präsent. Am Heimkehrerkreuz auf dem Ahrweiler Berg soll eine Hinweistafel mit den geschichtlichen und aktuellen Daten des Kreuzes aufgestellt und die Inschrift erneuert werden. Geprüft werden soll auch, ob die vor dem jetzt laufenden Umbau des Saales samt Vitrine abgenommene alte Fahne einer Restaurierung unterzogen werden muss.

Die Bürgervereinigung gratuliert Hans-Georg Klein (75)


Hubertus Feist (rechts) gratuliert Hans-Georg Klein. Foto: Horst Gies.

Anlässlich des 75. Geburtstags von Hans-Georg Klein aus Ahrweiler, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachte das Vorstandsmitglied Hubertus Feist im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Der Gratulant der Bürgervereinigung überreichte dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Bürgervereinigung gratuliert Heinrich Wolber (90)


Harald Hess (links hinten) und Erich Althammer (rechts hinten) gratulieren Heinrich Wolber. Foto: Klaus Schmidt.

Anlässlich des 90. Geburtstags von Heinrich Wolber, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Harald Hess und Erich Althammer im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Im Beisein seiner Familie und den Musikfreunden Lantershofen, deren langjähriges Mitglied er ebenfalls ist, überreichten die Gratulanten der Bürgervereinigung dem Geburtstagskind im Alten- und Pflegeheim St. Maria-Josef in Ahrweiler ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Danke für die tolle Kirmes


Das von den Kindern unter Anleitung von Erzieherin Ina Scholl (rechts vorne) gemalte Dankeschön-Plakat halten die Vorstandsmitglieder der Bürgervereinigung (von links) Hubertus Feist, Werner Braun und Leo Mattuscheck hoch und freuen sich mit den Erzieherinnen und Eltern über den gelungenen Kirmesplatz mit vielen Attraktionen für die Kinder. Foto: Thomas Weber, Bildunterschrift Thomas Schaaf.

Bei der Kirmes in Lantershofen im September kommen seit dem vergangenen Jahr auch die Kleinen wieder voll auf ihre Kosten. Die Bürgervereinigung hatte sich zum wiederholten Male dafür eingesetzt, dass zahlreiche Schausteller und Fahrgeschäfte für die Kinder zur Auswahl standen. Der letztjährige Goldjubilar Hans-Walter Bender hatte gemeinsam mit den Mitgliedern des Vorstands der Bürgervereinigung maßgeblichen Anteil daran, dass der vergangenes Jahr gefundene Schausteller in diesem Jahr erneut nach Lantershofen kam. Dem nicht genug, wurden allen Kindern des Kindergartens St. Katharina in Lantershofen zwei Freifahrten auf dem Karussell spendiert. Damit war für einen guten Besuch auf dem Kirmesplatz gesorgt, was auch den eigentlichen Veranstalter, die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St. Lambertus, freute. Die Kinder waren jedenfalls so begeistert, dass sie mit der Erzieherin Ina Scholl ein „Dankeschön“ Plakat gestaltet haben. Dies wurde am Sonntag auf dem Adventsmärktchen in Lantershofen an Vorstandsmitglieder der Bürgervereinigung übergeben. Deren Geschäftsführer Leo Mattuscheck sagte bereits zu, man werde alles dafür tun, die Schausteller auch nächstes Jahr wieder zu engagieren. In Lantershofen hoffen alle, dass der Zeitplan der Sanierung des Winzervereins eingehalten wird und es auch im kommenden Jahr eine Kirmes dort geben wird.

Bürgervereinigung stellt Weihnachtsbaum auf


Wie alle Jahre so auch in diesem hat die Bürgervereinigung Lantershofen um ihren Vorsitzenden Erich Althammer neuerlich für einen bunt geschmückten Weihnachtsbaum vor der Lambertuskirche gesorgt. Spenderin des Baumes war Gertrud de Jong vom Assbacher Hof, vormals Villa Maria genannt. Wie in den Vorjahren gab sie wieder leckeren Glühwein aus.

Alljährlich stellt die Bürgervereinigung den Weihnachtsbaum vor der Lambertuskirche auf. Foto: Thomas Schaaf.
Manfred Braun hilft beim Anbringen der Kerzen mit seinem Hubgerüst aus und lässt zwei junge Helfer von oben zuschauen. Foto: Jana Weidel.

Beim Aufstellen des Baumes vor der Lambertuskirche auf dem Frumech half den Vorstandsmitgliedern Forstunternehmer Manfred Braun mit seinen Gerätschaften. Anschließend behängte man den Baum mit Geschenkpaketen und steckte die elektrische Kerzen an. Brötchen mit Fleischwurst, Senf und Käse belohnten anschließend die Helfer.

Die Bürgervereinigung gratuliert Bernd Becker (75)


Thomas Schaaf (links) und Mario Fuchs (rechts) gratulieren Bernd Becker und überreichen ein kleines Präsent. Foto: Rita Becker.

Anlässlich des 75. Geburtstags von Bernd Becker aus der Ursulastraße, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Thomas Schaaf und Mario Fuchs im Namen des gesamten Vorstandes der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden. 

Herzlichen Glückwunsch!

„En Mösch hürt en de Bösch“ - Ein Spatz gehört in den Wald


Kölnbarde Hans-Jürgen Jansen regte in Lantershofen zum Mitsingen an

Die Pflege der Mundart gehört zu den Aufgaben, die sich die Lantershofener Bürgervereinigung auf die Fahne geschrieben hat. Gleiches gilt für die Pflege der Dorfgemeinschaft. Beides vereinte der Verein in einem Kneipenkonzert mit Hans-Jürgen Jansen, dem selbsternannten „Kölnbarden“, dem am vergangenen Freitagabend in der Gaststätte des örtlichen Winzervereins knapp 50 Gäste beiwohnten. Jansen brachte dabei zwar nicht den Lantershofener Dialekt zu Gehör, wohl aber bekanntes Liedgut in der eng verwandten kölschen Sprache. Dort gibt es geschätzte 30.000 Lieder, darunter eine ganze Reihe von Gassenhauern, die seit Jahren und Jahrzehnten immer wieder gerne gehört und vor allen Dingen gesungen werden. Genau diese hatte der Kölnbarde in seinem Repertoire.

Bürgervereinsvorsitzender Erich Althammer (Mitte) begrüßt den "Kölnbarden" Hans-Jürgen Jansen, der kölsches Liedgut gekonnt zu Gehör brachte. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Der Kölnbarde besingt das kölsche Leben in seinem Heimatdialekt, der dem Lantershofener Platt sehr ähnlich ist.

Dabei fielen so bekannten Komponisten-Namen wie Willi Ostermann, der von der „Kenddäuf Unger Krahnebäume“ berichtete und der vor exakt 100 Jahren das Lied von der „Mösch“ schrieb, die in der „Kösch“ saß, obwohl sie doch in den „Bösch“ gehört. Da war Musik von Hans Knipp, der unheimlich viele Lieder der Bläck Fööss schrieb, zu hören. Zu manch vorgetragenem Stück hatte Jansen auch noch ein paar Anmerkungen zu sagen. Wie zu Knipps „Ene Besuch im Zoo.“ „Es heißt ja eigentlich auf Kölsch nicht Besuch, sondern Besöck. Aber diese Form hörte sich einfach besser an und darum heißt das Lied jetzt so.“ Ebenfalls nicht fehlen durfte Karl Berbuers Campingleed: „Do lachste dich kapott, dat nennt mer Camping.“ Und weil der Kölnbarde auch die leisen Melodien beherrscht, trug er auch noch das wohl bekannteste Stück von Fritz Weber, nämlich das vom „Kölsche Jung“ vor. Jeder Musiker, der in Köln etwas auf sich hält, hat dieses Lied in seinem Repertoire.

Leckere Mettbrötchen und der kölntypische "Halve Hahn" waren im kulinarischen Angebot der Bürgervereinigung. Der Barde hatte zum Mitsingen Liedheftchen spendiert.

Egal, ob „Ming eetste Fründin“, „Dat Schmitze Billa“ oder „Oose Stammbaum“, Jansen regte an diesem Abend erfolgreich zum Mitsingen an. Wer nicht ganz textsicher war, konnte in ein eigens ausgelegtes Liederbuch schauen. Zwischendurch gab es immer wieder kleine Anekdoten aus der Feder des Kölnbarden, die zum Schmunzeln anregten und die in Köln „Rühmcher“ genannt werden. Jansen erzählte von Verkehrskontrollen und ausgebrochenen Gorillas, immer mit einer lustigen Pointe am Ende. Die Lantershofener Bürgervereinigung servierte ihren Gästen dazu frisch gezapftes Kölsch aus dem „Pittermännche“, Halven Hahn oder Mettbrötchen. Da war es kein Wunder, dass die Gäste noch lange nach dem Kneipenkonzert im Winzerverein beisammen saßen.