Aktuelles


aus dem Ortsbeirat

Informationsveranstaltung zum Gemeindeentwicklungskonzept für die Grafschaft


Am Dienstag, 21. Februar 2017 um 18.00 Uhr lädt die Gemeinde Grafschaft ihre Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung in die Sporthalle in Ringen ein. Anlass ist der Auftakt für das Projekt „Gemeindeentwicklungskonzept für die Grafschaft“. Ziel der Gemeinde ist es zunächst, gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro plan-lokal aus Dortmund sowie mit dem Büro für kommunale Meinungsforschung Vielhaber aus Sundern durch intensive Bürgerbeteiligung ein breit angelegtes Meinungsbild der Grafschafter Bevölkerung zu erstellen. Dieses soll in der späteren Planungsphase in ein zukunftsweisendes Konzept einfließen.

Im November startete das Vorhaben Gemeindeentwicklungskonzept mit einer telefonischen Befragung der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Grafschaft. Bei dieser repräsentativen Erhebung konnten umfangreiche Erkenntnisse darüber erlangt werden, welche Meinungen und Vorstellungen im Zusammenhang mit der vergangenen und zukünftigen Gemeindeentwicklung bestehen. Die ausführliche Präsentation der Befragungsergebnisse wird Inhalt der Veranstaltung am 21. Februar sein. Im weiteren Verlauf des Abends werden die Möglichkeiten vorgestellt, die den Bürgerinnen und Bürgern zur aktiven Beteiligung zur Verfügung stehen. Hierzu zählt ein Online-Portal, auf dem die Bevölkerung ihre Ideen und Anregungen zu den zentralen Themen der Gemeindeentwicklung einbringen kann. Weiterhin werden im Mai fünf Ortsteil-Werkstätten angeboten, zu denen jeweils nach Dörfern gebündelt eingeladen wird. Die Termine finden Sie bereits hier.

Weitere Informationen zum Gemeindeentwicklungskonzept sind erhältlich bei: Gemeinde Grafschaft, Bereich Gemeindeentwicklung/Wirtschaftsförderung, Ansprechpartner: Klaus Becker, Ahrtalstraße 5, 53501 Grafschaft-Ringen, Telefon: 0 26 41 / 80 07- 90, E-Mail: klaus.becker(at)gemeinde-grafschaft.de sowie auf www.gemeinde-grafschaft.de unter „Aktuelles“.

Landhoferstraße und Eifelweg ausgelichtet


Drei Bäume anfangs der Landhoferstraße wurden auf der rechten Straßenseite ausgelichtet. Die Bäume auf der linken Seite und im weiteren Verlauf der Straße können vorerst weiterwachsen. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Nicht strittig im Ortsbeirat war das Verfahren und das Ergebnis der Baumschau, die das Gremium im Rahmen eines Ortsbeiratstermins in der Landhoferstraße und im Eifelweg unlängst durchgeführt hatte. Hiernach sollte der allzu große Baumbestand in beiden Straßen, der die Belichtung insbesondere der südlich der Landhoferstraße stehenden Häuser erheblich behinderte, an einigen Stellen entfernt werden. Eine Beratung darüber, "ob bestimmte Bäume zum Auslichten entfernt werden sollen", hatte vorher die Baumkommission der Gemeinde Grafschaft dem Ortsbeirat empfohlen.

Aufgrund der Ergebnisse der Beratungen der gemeindlichen und örtlichen Gremien rückten kürzlich die Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeindeverwaltung mit ihren Gerätschaften an, um die vom Ortsbeirat zur Fällung ausgewählten Bäume zu beseitigen. In Anbetracht der jetzt noch verblieben vielen, durchweg sehr großen Bäume ist die Maßnahme, so die Meinung der Anlieger, aber auch vieler Dorfbewohner, nicht nur vertretbar, sondern mit Rücksicht auf die direkt betroffenen Mitbürger auch geboten gewesen.

Jugendarbeit kommt nur schwer in Gang


Förderverein sagte Termin beim Ortsbeirat  kurzfristig ab

Irgendwie war der Wurm drin bei der jüngsten Ortsbeiratssitzung. Dort hatten die Vertreter eigentlich eine Abordnung des Kinder- und Jugendfördervereins Grafschaft erwartet, der sich künftig in die Betreuungsarbeit im neuen Jugendraum einbringen möchte. Dieser soll im Dezember übergeben werden, nachdem dort zunächst noch Nachbesserungsarbeiten anstanden. Beim Bau war ein Abflussrohr vergessen worden. Was der Förderverein nun plant, brachte der Ortsbeirat nicht in Erfahrung, der Verein hatte die Präsentation kurzfristig abgesagt. „Das ist bei einem Verein mit zwei Hauptamtlichen und einem ehrenamtlichen Vorstand nicht zu akzeptieren“, wetterte Hubert Münch (SPD). Ortsvorsteher Leo Mattuschek blieb nur, darüber zu informieren, dass es in Lantershofen mehr als 300 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 25 Jahren gibt, dass sich zahlreiche Vereine in der Jugendarbeit bemühen und dass auch mit dem Studienhaus St. Lambert über eine Unterstützung der Nachwuchsarbeit beraten werde.

In der Landhoferstraße sollen die drei ersten Bäume rechts ausgelichtet werden. Bedingt durch den Ost-West-Verlauf der Straße verdunkeln die nicht standortgerechten, übergroßen Bäume mit ihren Blättern im Sommer Wohnzimmer und Küchen ganz erheblich. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Auch im Eifelweg sollen drei Bäume für mehr Licht sorgen, empfiehlt der Ortsbeirat einstimmig.

Probleme bereitet auch der Beschluss, zur Durchführung eines Betreuungsangebots für Senioren durch die Caritas in der Mehrzweckhalle eine Behindertentoilette einzubauen. Der geplante Bereich ist zu klein, Überlegungen der Kommune zum Umsetzung im ohnehin kleinen Foyer wurden verworfen. Eine solche Toilette wäre aber ohnehin wünschenswert, bemerkte Thomas Schaaf (CDU). Diese gehöre mittlerweile zum Standard in öffentlichen Gebäuden. Der Ortsbeirat regte demnach an, auf alle Fälle über eine solche Toilette nachzudenken, und zwar unabhängig vom geplanten Betreuungsangebot.

Auch das Thema „Bäume“ stand auf der Tagesordnung. Wie in fast allen Grafschafter Orten, sind unter anderem in der Lantershofener Landhoferstraße und im Eifelweg einst Feldahornbäume gesetzt worden, die heute die Häuser überragen und die absolut nicht standortgerecht sind. Beschwerden seitens der Anwohner hatte es bereits einige gegeben. Die eingesetzte Baumkommission hatte den Bestand für gesund erklärt, aber dem Ortsbeirat die Entscheidung zur Ausdünnung überlassen. Dieser sah sich die Situation im September vor Ort an und entschied nun, dass in beiden Straßen jeweils drei Bäume gefällt werden sollten. Diese durch neue, standortgerechte Pflanzungen zu ersetzen, war nicht Teil der Beschlussfassung. Auch hatte es zuvor keine Anwohnerbefragung gegeben, die von Teil des Ortsbeirats eigentlich befürwortet worden war.

Kellergewölbe des Winzervereis wird wieder nutzbar


Viel Zeit nahmen sich Bauamtsleiter Friedhelm Moog und Gemeindearchitektin Diana Porten, um die Sanierungs- und Erweiterungspläne für das Dorfgemeinschaftshaus Winzerverein Lantershofen anlässlich eines Besprechungstermins in der Gemeindeverwaltung in Ringen zu erläutern. Neben Ortsvorsteher Leo Mattuscheck (CDU) und den Ortsbeiratsmitgliedern Jörg Bender (CDU), Dominik Knieps (CDU) und Stefan Dünker (CDU) nutzten zahlreiche Lantershofener Vereinsvertreter die Gelegenheit, sich einen Überblick über die Planungen zu verschaffen und Fragen zum Bauablauf zu klären. So sieht der Bauzeitenplan vor, dass sowohl Sanierung als auch Foyer-Anbau am 2. Januar 2017 starten. Zuvor müssen Saal, Kellergewölbe und ehemalige Gaststätte für die Bauarbeiten vollständig geräumt werden. Das Mobiliar soll daher übergangsweise in der Alten Schule untergebracht werden. Diese Arbeiten, zu der im Dorf noch nach Unterstützung gesucht wird, koordiniert der Trägerverein mit seinem Vorsitzenden Sven Krämer. Ebenfalls als Eigenleistung ist die Demontage des Saalbodens vorgesehen, der an anderer Stelle noch gute Verwendung finden kann.

Maximal 250 Sitzplätze sind bei einer Reihenbestuhlung des Winzersaales genehmigungstechnisch vorgesehen. Repros und Bildunterschriften in diesem Bericht: Roland Schaaf.
Die Grobterminplanung sieht die Fertigstellung der Maßnahme zur Kalenderwoche 33 vor. Sanierung und Erweiterung sollen zeitgleich erfolgen.

Voraussichtlich in der letzten Ratssitzung des Jahres können die derzeit ausgeschriebenen Baumaßnahmen an die ausführenden Firmen vergeben werden. Die Grobterminplanung sieht dann vor, dass alle Maßnahmen bis Ende August 2017 abgeschlossen sind und die St. Lambertus-Kirmes im neu hergerichteten Saal in gewohnter Tradition gefeiert werden kann. Dann sollen die umfangreichen baulichen Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sein: So ist beispielsweise die Erneuerung der kompletten Dacheindeckung vorgesehen, außerdem werden Boden und Wände einer Feuchtesanierung unterzogen und ein ansprechender Parkettboden verbaut. Schallschutzfenster werden eingebaut, ebenso eine schallabsorbierende Wandbekleidung. Darüber hinaus wird die Liegenschaft mit einer leistungsfähige Heizungs- und Lüftungsanlage und neuen Elektroinstallationen ausgerüstet.

Zahlreiche Anregungen und Vorschläge der ortsansässigen Vereine sind in der vorliegenden Planung berücksichtigt und werden mit der Durchführung der Maßnahme umgesetzt. Klar ist jedoch auch, dass nicht alle Wünsche umsetzbar oder im vorgegebenen Kostenrahmen realisierbar sind. Ob beispielsweise der Einbau einer professionellen Verdunkelungsanlage für den Saal darstellbar ist, befindet sich noch in Prüfung. Aber selbst die vom Ortsbeirat mehrheitlich abgelehnte Abtrennungsmöglichkeit zwischen Kneipenraum und Foyer ist planerisch vorausschauend berücksichtigt und wäre zu einem späteren Zeitpunkt ohne bautechnische Probleme durchführbar, wusste Bauamtsleiter Friedhelm Moog zu berichten. Die vom Gemeinderat beschlossene Versorgung der Dorfgemeinschaftshäuser mit kostenfreiem Internet mittels WLAN wird anschlusstechnisch im Zuge der Maßnahmen ebenfalls bereits vorbereitet. Weil an fast alle Nutzungskonstellationen bereits gedacht ist, konnten sich die anwesenden Vereinsvertreter dann auch auf die Anregung eines zusätzlichen Abflusses in einem Bodentank vor dem Bühnenbereich beschränken, um mit einer mobilen Theke noch flexibler in der Raumnutzung des Saales zu sein.

Und noch eine freudige Botschaft hatte Friedhelm Moog im Gepäck: Bei der Kreisverwaltung Ahrweiler als Genehmigungsbehörde konnte er mit seinem Team erreichen, dass auch der Gewölbekeller unter dem ehemaligen Gaststättenteil des Gebäudes wieder offiziell genutzt werden darf. Zudem erlaubt die Baugenehmigung der Kreisverwaltung, den Winzersaal offiziell als sogenannte Versammlungsstätte zu nutzen – mit den damit verbundenen Vorteilen. Wenn im nächsten Jahr die Rohbauarbeiten beginnen, werden zudem regelmäßige Jour Fixe-Termine angeboten. Auch die farbliche Gestaltung wird vor Beginn der Malerarbeiten noch beraten, wie Moog versicherte. Eine knallgelbe Außenfassade dürfte damit vom Tisch sein.

Arbeiten am Winzerverein könnten im Januar beginnen


Der tiefliegende Jugendraum stand unter Wasser, da wohl ein Abflussrohr vergessen wurde. Foto: Thomas Schaaf.

Sanierung und Anbau des Lantershofener Dorfgemeinschaftshauses stehen an

Einen Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses in Lantershofen wird es nicht geben. Dort wird stattdessen der alte Winzerverein saniert und umgebaut, den die Gemeinde in zwei Zügen erworben hat. Der Vorteil: im Ort muss man nicht jahrelang, wie in anderen Grafschafter Ortsteilen auf ein derartiges öffentliches Gebäude warten. Während der jüngsten Ortsbeiratssitzung am vergangenen Freitag gab Ortsvorsteher Leo Mattuscheck (CDU) die weiteren Planungsschritte bekannt. So sei der Bauantrag gestellt. Ist dieser genehmigt, sollen die Nutzer noch einmal gehört und dann die Gewerke ausgeschrieben werden. Bei seiner Sitzung im Dezember soll der Gemeinderat die Aufträge dann vergeben, mit Beginn des neuen Jahres könnten die Arbeiten starten. Neben einer umfangreichen Sanierung des 1897 entstandenen Baus wird an diesen noch ein Foyer angebaut. Zur Kirmes Mitte September 2017 ist der Abschluss der Arbeiten geplant.

Weitere öffentliche Gebäude standen im Fokus des Ortsbeirats. So gibt es eine Anfrage der Caritas nach der Nutzung von Teilen der Mehrzweckhalle, wo man ein Betreuungsangebot für Senioren einrichten wolle. Zunächst einen halben, später einen ganzen Tag in der Woche. Das Gebäude eignet sich, weil es barrierefrei ist, lediglich eine Toilette müsste behindertengerecht umgebaut werden. „Wir sollten aber aufpassen, dass es nicht zu einer steten Ausweitung des Angebots kommt und dann die Vereine, die die Halle nutzen, darunter leiden“, bemerkte Hubert Münch (SPD). Grundsätzlich begrüßte der Ortsbeirat die Anfrage und auch den Toilettenumbau, sofern die Nutzung durch die örtlichen Vereine nicht beeinträchtigt wird.

Gleich neben der Halle liegt der Kindergarten, der erst kürzlich saniert wurde. Nach einem Starkregen standen die angebauten Jugendräume wenige Tage nach der Einweihung unter Wasser. Hier hatte man schlichtweg ein Abflussrohr vergessen, was nun in Ordnung gebracht werde, berichtete der Ortsvorsteher. Wunschlos glücklich zeigte sich der Ortsbeirat hinsichtlich der Haushaltsplanungen der Gemeinde Grafschaft für 2017. Man sei mit renoviertem Kindergarten und baldiger Sanierung des Winzervereins aktuell im Soll. Eine zu sanierende Toilettenanlage am Schießplatz sei zudem mit Mitteln der Kommune in Eigenleistung fertiggestellt worden. Daher erinnert der Ortsbeirat nur noch einmal an die bereits gewünschte Sanierung des Gewölbekellers im Winzerverein zur Nutzung als Versammlungsort.

Einweihungsfeier und Sommerfest in der Kita St. Katharina


Zur Einweihungsfeier und dem jährlichen Sommerfest lädt nach einer langen Renovierungs- und Erweiterungsphase der Kindergarten St. Katharina am Ende der Graf-Blankardstraße ein. Am Samstag, dem 9.7.2016 startet um 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr das Einweihungsfest nach der Begrüßung durch die Kindergartenleiterin Nadine Volz und einer Ansprache von Bürgermeister Achim Juchem. Natürlich können die neuen und renovierten Räumlichkeiten der jetzt gemeindlichen Kindertagesstätte besichtigt werden. Verschiedene Aufführungen der Kinder, Hüpfburg  und eine  Tombola bereichern das Geschehen, für die Bewirtung der Gäste sorgen die Mitglieder des Förderverein "Katharinchen e.V.". Angekündigt ist auch eine "Bürgermeisterüberraschung", von der noch nicht durchgesickert ist, um was es sich handelt.

Lantershofener Ortsbeirat meldet nichts zum Nachtragshaushalt


Wunschlos glücklich

„Warum kommen wir heute eigentlich zusammen?“ Die Frage eines Mitglieds aus dem Lantershofener Ortsbeirat war berechtigt. Allerdings war dieser auch verpflichtet, sich zum Nachtragshaushalt der Gemeinde Grafschaft zu äußern. Und so beschloss das Gremium, dass es keine weiteren Meldungen zu diesem Thema habe. Zudem befasste sich der Rat mit der Neufassung der Investitionsprioritäten der Gemeinde. Auf dieser Liste sind unter anderem Erschließungen der Weingartenstraße und der Straße „Zum Ahrweiler Berg“ sowie die Modernisierung der Gartenstraße vermerkt. „Damit beschäftigt sich der Ortsbeirat schon seit 20 Jahren“, merkte Hubert Münch (SPD) an. Da es aber nun zumindest in Sachen Gartenstraße eine Anfrage eines Anliegers zum schlechten Zustand der Straße gab, vergab der Ortsbeirat dem Projekt erste Priorität und wünscht sich die Maßnahme nach Abschluss der Haushaltskonsolidierung der Gemeinde Grafschaft, also ab 2018. Für die beiden anderen Straßen setzte das Gremium keine Wunschtermine fest, diese dürften also noch eine ganze Weile immer wieder mal Thema im Ortsbeirat sein.

Schon seit langem auf der Liste der "offenen" Investitionsmaßnahmen der Gemeinde Grafschaft steht die Weingartenstraße. Nur zwei Häuser werden von dem befestigten Stichweg erschlossen. Thomas Schaaf (CDU) sah hier keine Priorität und schlug eine nochmalige Verschiebung der Erschließungs- bzw. Ausbaumaßnahmen vor. Foto: Thomas Schaaf (2002).
Gemeinderatsmitglied Roland Schaaf (CDU) schlug vor, eine Renovierung der beiden Gewölbekellerräume bzw. der Toilettenanlagen mit auf die Liste der Investitionsmaßnahmen zu setzen, damit diese nach Erteilung einer Nutzungsgenehmigung durch die Kreisverwaltung der Bevölkerung wieder in gewohntem Maße zur Verfügung stehen können. Foto: Thomas Schaaf (2002).

Die in der Liste ebenfalls enthaltene Modernisierung der Straßenleuchten sei bereits weit voran geschritten, betonte Ortsvorsteher Leo Mattuscheck (CDU), so dass auch hier lediglich der Abschluss des Projekts gewünscht werde. Am Rande bemerkte Münch, dass es auch mit neuen Leuchtkörpern noch jede Menge dunkle Ecken in Lantershofens Straßen gebe. Derweil suchte sich der Ortsbeirat ein neues Wartehäuschen für die Bushaltestelle „Lantershofen, Kapelle“ mit Fahrtrichtung Ringen aus und entscheid sich für eine relativ winddichte Variante.

Oberhalb von Lantershofen sucht sich über den Rücken des Ahrweiler Berges bei Starkregen jede Menge Wasser seinen Weg z.B. in die Schmittstraße und die Enggasse. Die Verwaltung arbeitet mit einem Ingenieurbüro an einer nachhaltigen Lösung einer Ableitung. Foto: Thomas Schaaf (2009).

Nichts Neues gibt es beim Thema der Außenbereichsentwässrung am Ahrweiler Berg. Hier ist die Verwaltung tätig und wird Vorschläge unterbreiten. Weil der Ortsbeirat auch eigene Projekte einbringen konnte, tat er das auch. So wird die Gemeinde zum einen um die Sanierung der Toilettenanlage an der Lambertushütte gebeten. Zum anderen möchte man vorbehaltlich einer Nutzungsgenehmigung durch die Kreisverwaltung notwendige Investitionen in den Gewölbekeller unter dem Winzerverein anstoßen.

Spiegel "Op de Pomp" nochmals versetzt


"Op de Pomp", gemeint ist damit die Kreuzung von Brenner-, Winzer, Karweiler Straße und der Straße Im Dorfgraben, stellten unlängst Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeindeverwaltung Grafschaft einen neuen Verkehrsspiegel auf. Ursprünglich stand ein solcher an der Ecke des Hauses Ley, das vor einiger Zeit abgerissen worden war.

Schon vor einigen Tagen war bei einer kleinen Verkehrsschau mit dem gelben Fleck ein neuer Standort gefunden. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Recht unauffällig präsentiert sich der Spiegel am neuen Standort neben dem Schilderbaum.
Von der Winzerstraße aus gesehen kommt der durch den Abriss des Ley-Hauses neu entstandene und schön gestaltete Platz vor dem Giebelhaus viel besser zur Geltung.

Der neue Spiegelstandort hingegen fand nicht die ungeteilte Begeisterung aller Dorfbewohner, weil er ziemlich einsam in der Mitte vor dem rückwärtigen Giebelhaus platziert worden war. Bei einer nochmaligen kleinen "Verkehrsschau" bestimmte man dann einen neuen Standort ungefähr fünf Meter weiter rechts in der Nähe des Straßenschilder"baumes". 

Nach optischen Gesichtspunkten beurteilt macht jetzt unser Spiegel an der neuen Stelle einen viel besseren Eindruck. Auch eine verkehrstechnische Einschätzung bescheinigt dem Spiegel durchaus einen guten Standort.