Pilgerquartett Lantershofen - Epilog
Zu Fuß auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela

Nachberichte und Aufarbeitung

Pilgerquartett PiQuaLa kehrt Samstag nachmittag zurück
TS / 29. Mai 2003

Für Samstag Nachmittag ist die Rückkehr des Pilgerquartettes aus Santiago de Compostela vorgesehen. Eine genauere Zeitangabe ist derzeit noch nicht zu erhalten. Sicher ist jedoch nach Auskunft von Jörg Wollert, das man zuerst die Winzerstuben-Lantershofen anfahren will, um dort ein frisches Weizenbier zu trinken.


Jakobus
Santiago

Eintreffen Winzerstuben Lantershofen:

Samstag 31. Mai 2003 Nachmittag,
zwischen 16 und 17 Uhr

Ein edler Spender hat die ersten vier Weizenbier für die Pilger schon auf seinen Deckel genommen, eine Spanienfahne wird noch gesucht, wer kommen möchte, ist herzlich eingeladen. Ortsvorsteher Hubert Münch hat sich ebenfalls angesagt und bemüht sich derzeit um einen musikalischen Hintergrund für einen würdigen Empfang.

zum Seitenanfang

He kunn' se - tatsächlich (31. Mai 16.50)
TS / 31. Mai 2003

Geduld war angesagt für das kleine Empfangskomitee unter Führung von Ortsvorsteher Hubert Münch und Bürgervereinsvorsitzendem Bruno Winand.


Gespannte Erwartung u.a. bei Hubert Münch, Bruno Winand und Karl Krupp.
Ab 16.00 Uhr warteten sie mit einigen PiquaLa-Freunden, unter anderem Winzervereins-Altwirt Karl Krupp, auf die angemeldete Rückkehr der Santiago-Pilger mit Vorfahrt vor den Winzerstuben - jedoch kein Wohnmobil kam hupend angerauscht vor dem Winzerverein.

Schon verdächtig war die Mitteilung eines zufälligen vorbeikommenden Lantershofeners, er habe Doris Efferz flott durch's Dorf fahren sehen. Kurz danach erhielten die Wartenden eine Aufklärung über Handy von Simon: "Die sind alle bei Wollerts im Hof!"

Also mussten sich das Komitee und Winzerstubenwirt Jörg Neun (er feierte mit Familie den ersten Geburtstag seinen Sohnes) noch etwas gedulden, was aber bei schönem Wetter unter lauschigen Kastanien bei Kaffe, Kuchen und anderen schönen Dingen nicht sehr schwer fiel.

Ulla Schwarz und Vater Karl hatten sich schon von ihrem Spaziertgang weiter auf ihren Heimweg begeben - da bog das das Quartett per Pedes in voller "Pilger-Arbeitskleidung" plötzlich um die Ecke der Winzerstraße.


He kunn' se - tatsächlich.

Vier Pilger melden sich aus Santiago de Compostela zurück.

Großes Hallo und Wie-Geht's eröffneten den nachfolgenden Pilgerplausch. Zunächst jedoch war es den Pilgern ein Anliegen, das kräftig einstudierte mittelalterliche Pilgerlied "Wer das Ellend bauen will" den Lantershofenern vorzutragen, wofür natürlich großer Beifall fällig war. Eine weitere vierte Strophe hatten sie selbst dazu gedichtet mit dem Text: "Thomas Schaaf war uns gut' Geist, ist aus der Fern' stets mitgereist - wol auf Sanct Jakobs Straßen".


Pflicht: Singen des geübten Pilgerliedes.

Kür: Der erste Schluck feines Weizenbier, Wirt Jörg Neun sagt: "Prosit".

Erst die Arbeit -das Singen des Pilgerliedes - dann das Vergnügen - das erste Lantershofener Weizenbier, frisch gezapft von Tina von den Winzerstuben. Das obligatorische "Rauchopfer" mit dicker Zigarre für die glückliche und gesunde Heimker war naürlich ebenfalls ein Akt mit sichtbarem Symbolgehalt.


Beinahe wäre Thomas Schaaf (mit geschenktem Pilgerstab) der vierte Pilger geworden - gereicht hat's dann aber nur für die PiQuaLa-Seite in Lantershofen.de.

Auch Simon Schaaf erhielt ein Geschenk als Dank der Pilger: ein Pilgermuschel-T-Shirt.

Als Dank an Thomas Schaaf für das Einstellen der Wollert-Berichte und Bilder in Lantershofen.de hatten die Vier ihm einen echten Pilgerstab mit Muschel aus Santiago de Compostela mitgebracht und überreicht.


Kleine Zaungäste vom "Fest der guten Laune" kommend mit Pilger Menn.

Viel Gesprächsstoff in lockerer Runde.

Auch an Simon Schaaf, der mehrfach mit seinem Computer- und Handywissen für telefonische prompte Problembeseitigung bei Jörg Wollert sorgte, überreichten die Pilger als Dank ein T-Shirt mit der Jakobus-Pilgermuschel.

Ein Erinnerungsfoto vor dem dicken Kastanienbaum mit dem eigens für die Pilgerrückkehr gefertigten Begrüßungsplakat gab's natürlich auch noch.

 

Nach und nach trafen immer mehr PiQuaLa-Neugierige ein, natürlich auch die Familien der Pilger, die sich nach mehr als vierwöchiger Abwesenheit von zu Hause schon im Hofe Wollert ausgiebig hatten umarmen dürfen (hallo M).

 


Kleiner Stempel-Auszug aus dem Pilgerpass.

Gesprächsstoff und Mitbringsel von der Reise nach Santiago de Compostela waren jedenfalls genügend vorhanden, so dass man noch lange im gemütlichen Kreis bei spannender Santiago-de-Compostela-Athmosphäre verweilen konnte.

zum Seitenanfang

Nachgedanken

werden sich später gemacht werden.

Bildervortrag der Pilgerreise in der "Post"
TS / 28. August 2003

Es wurde ein kurzweiliger und informativer Abend: Das Pilgerquartett Lantershofen mit Heinrich Klaes, Franz-Peter Efferz, Karl-Josef Scholl und Jörg Wollert hatte eingeladen zu einem Bildervortrag über ihre 4-wöchige Pilgerreise nach Santiago de Compostela.

Karl-Josef Scholl, Jörg Wollert, Franz-Peter Efferz und Heinrich Klaes.

Gut besucht war die Veranstaltung in der Gaststätte "Zur Post". Heinrich Klaes moderierte in bekannt aufgeschlossener Manier und wurde kräftig unterstützt durch seine Mitpilger Franz-Peter, Karl-Josef "Menn" und Jörg.


Heinrich Klaes (stehend) bei seiner Moderation.

"Menn" Scholl überreicht Roland Schaaf die Pilgermuschel.

220 Bilder hatte Jörg Wollert aus dem Fundus der Spanienreise zusammengestellt, die von Roland Schaaf , der auch für den technischen Aufbau der PiQuaLa-Seite in www.lantershofen.de verantwortlich zeichnete, mittels PC und "Beamer" auf die Leinwand geworfen wurden. Als Dank für seine Mithilfe erhielt er von "Menn" Scholl eine Pilgermuschel und eine Anstecknadel aus Santiago de Compostela überreicht.


Volles Lokal beim Bildervortrag.

Im Angebot des Abends bei Wirtin Jana Weidel: leckerer selbstgemachter Kartoffelsalat mit Knackwürstchen.

Dank der sehr ereignis- und lebensnahen Schilderungen, der pointenreichen Erlebnisberichte und der begleitenden Bilder vom Weg der Pilger über 800 Kilometer des Jakobsweges geriet der Vortrag wirklich zu einem informativen, hochinteressanten und wohl auch außergewöhnlichen "Highlight". Die Gäste dankten es mit starkem Applaus.

zum Seitenanfang