Pilgerquartett
PiQuaLa kehrt Samstag nachmittag zurück Für Samstag Nachmittag ist die Rückkehr des Pilgerquartettes aus Santiago de Compostela vorgesehen. Eine genauere Zeitangabe ist derzeit noch nicht zu erhalten. Sicher ist jedoch nach Auskunft von Jörg Wollert, das man zuerst die Winzerstuben-Lantershofen anfahren will, um dort ein frisches Weizenbier zu trinken.
Ein edler Spender hat die ersten vier Weizenbier für die Pilger schon auf seinen Deckel genommen, eine Spanienfahne wird noch gesucht, wer kommen möchte, ist herzlich eingeladen. Ortsvorsteher Hubert Münch hat sich ebenfalls angesagt und bemüht sich derzeit um einen musikalischen Hintergrund für einen würdigen Empfang.
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se - tatsächlich (31. Mai 16.50) Geduld war angesagt für das kleine Empfangskomitee unter Führung von Ortsvorsteher Hubert Münch und Bürgervereinsvorsitzendem Bruno Winand.
Schon verdächtig war die Mitteilung eines zufälligen vorbeikommenden Lantershofeners, er habe Doris Efferz flott durch's Dorf fahren sehen. Kurz danach erhielten die Wartenden eine Aufklärung über Handy von Simon: "Die sind alle bei Wollerts im Hof!" Also mussten sich das Komitee und Winzerstubenwirt Jörg Neun (er feierte mit Familie den ersten Geburtstag seinen Sohnes) noch etwas gedulden, was aber bei schönem Wetter unter lauschigen Kastanien bei Kaffe, Kuchen und anderen schönen Dingen nicht sehr schwer fiel. Ulla Schwarz und Vater Karl hatten sich schon von ihrem Spaziertgang weiter auf ihren Heimweg begeben - da bog das das Quartett per Pedes in voller "Pilger-Arbeitskleidung" plötzlich um die Ecke der Winzerstraße.
Großes Hallo und Wie-Geht's eröffneten den nachfolgenden Pilgerplausch. Zunächst jedoch war es den Pilgern ein Anliegen, das kräftig einstudierte mittelalterliche Pilgerlied "Wer das Ellend bauen will" den Lantershofenern vorzutragen, wofür natürlich großer Beifall fällig war. Eine weitere vierte Strophe hatten sie selbst dazu gedichtet mit dem Text: "Thomas Schaaf war uns gut' Geist, ist aus der Fern' stets mitgereist - wol auf Sanct Jakobs Straßen".
Erst die Arbeit -das Singen des Pilgerliedes - dann das Vergnügen - das erste Lantershofener Weizenbier, frisch gezapft von Tina von den Winzerstuben. Das obligatorische "Rauchopfer" mit dicker Zigarre für die glückliche und gesunde Heimker war naürlich ebenfalls ein Akt mit sichtbarem Symbolgehalt.
Als Dank an Thomas Schaaf für das Einstellen der Wollert-Berichte und Bilder in Lantershofen.de hatten die Vier ihm einen echten Pilgerstab mit Muschel aus Santiago de Compostela mitgebracht und überreicht.
Auch an Simon Schaaf, der mehrfach mit seinem Computer- und Handywissen für telefonische prompte Problembeseitigung bei Jörg Wollert sorgte, überreichten die Pilger als Dank ein T-Shirt mit der Jakobus-Pilgermuschel. Ein Erinnerungsfoto vor dem dicken Kastanienbaum mit dem eigens für die Pilgerrückkehr gefertigten Begrüßungsplakat gab's natürlich auch noch.
Gesprächsstoff und Mitbringsel von der Reise nach Santiago de Compostela waren jedenfalls genügend vorhanden, so dass man noch lange im gemütlichen Kreis bei spannender Santiago-de-Compostela-Athmosphäre verweilen konnte.
Nachgedanken werden sich später gemacht werden. Bildervortrag
der Pilgerreise in der "Post" Es wurde ein kurzweiliger und informativer Abend: Das Pilgerquartett Lantershofen mit Heinrich Klaes, Franz-Peter Efferz, Karl-Josef Scholl und Jörg Wollert hatte eingeladen zu einem Bildervortrag über ihre 4-wöchige Pilgerreise nach Santiago de Compostela.
Karl-Josef Scholl, Jörg Wollert, Franz-Peter Efferz und Heinrich Klaes. Gut besucht war die Veranstaltung in der Gaststätte "Zur Post". Heinrich Klaes moderierte in bekannt aufgeschlossener Manier und wurde kräftig unterstützt durch seine Mitpilger Franz-Peter, Karl-Josef "Menn" und Jörg.
220 Bilder hatte Jörg Wollert aus dem Fundus der Spanienreise zusammengestellt, die von Roland Schaaf , der auch für den technischen Aufbau der PiQuaLa-Seite in www.lantershofen.de verantwortlich zeichnete, mittels PC und "Beamer" auf die Leinwand geworfen wurden. Als Dank für seine Mithilfe erhielt er von "Menn" Scholl eine Pilgermuschel und eine Anstecknadel aus Santiago de Compostela überreicht.
Dank der sehr ereignis- und lebensnahen Schilderungen, der pointenreichen Erlebnisberichte und der begleitenden Bilder vom Weg der Pilger über 800 Kilometer des Jakobsweges geriet der Vortrag wirklich zu einem informativen, hochinteressanten und wohl auch außergewöhnlichen "Highlight". Die Gäste dankten es mit starkem Applaus.
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