Auf dem Jakobsweg
Die täglichen Berichte vom Pilgerquartett Lantershofen - PiQuaLa -
nach Santiago de Compostela in Spanien


Erfreuliche Nachrichten : Übertragung funktioniert
TS / Samstag, 3. Mai 2003 - 22.45 Uhr

Nach etlichen Verbindungsversuchen nach Spanien: Es hat endlich geklappt. Der erste Bericht ist auf dem Lantershofener Computer gelandet. Bilder sind noch nicht dabei, aber die kommen dann wohl morgen... wenn die Apparaturen ihren Strom bekommen.


Simon brachte die "Chose " endlich ans laufen. Für die anderen Beteiligten an der Übermittlung, Jörg und Thomas, war der "Fehler 678" (und anderes) ein Buch mit "sieben Siegeln".

Zunächst benötigen die Pilger aber ihren verdienten Schlaf, damit sie sich morgen dann frisch und munter auf den Weg nach Pamplona (?) machen können.

Dank zunächst an den Telefon- und Kabelfachmann Simon Schaaf (14), der die Kommunikationsprobleme von Pilger Jörg Wollert mit dem Laptop, insbesondere das Problem mit dem "Fehler 678", telefonisch zu beseitigen half.

Sowohl in Spanien als auch in Lantershofen ist man jetzt doch sehr erleichtert, dass doch noch etwas aus den "Live-Tagesberichten" werden kann.

Weiteres morgen und.....

  • Gute Nacht allerseits nach Spanien und nach Lantershofen!

Kleine Ursache - große Wirkung
TS / Samstag, 3. Mai 2003 - 22.30 Uhr

Nachdem nun die Handys und der Laptop auf dem Campingplatz von Larasoana haben aufgeladen werden können und Lantershofen und Spanien sich wieder verständigen konnten, ergab sich auch die Ursache für den "Fehler 678".

Schon einige Wochen vor der Fahrt der vier Pilger hatten Jörg Wollert und Thomas Schaaf (beide nicht jung genug für sowas) die gesamte Übertragungs- und Computertechnick an Simon Schaaf abgegeben, der den Laptop neu mit den entsprechenden Programmen bestückte, die Verbindungsdaten usw. programmierte und die Laptopverbindung über ein eigens hierfür vorgesehenes Handy vorbereitete.

Mehrer Übungstermine mit Jörg waren erforderlich, um die für Jörg neue Technik mit für ihn neuen Geräten zu proben. Hinweis von Simon an Jörg: "Du brauchst nichts mehr einstellen - alles ist fertig. Einschalten und schicken."

In Spanien angekommen, wusste unser Jörg es wohlmeinend natürlich besser: Um seinen ersten Bericht abzusenden, änderte er die von Simon vorbereitete Einwahlnummer. Weil er bei seinem eigenen Handy zum Telefonieren eine Null-Null vorwählen musste, befahl er dies nun auch dem E-Mail-Programm und setzte ebenfalls zwei Nullen ein. Das Ergebnis: Drejmool Null - Fehler 678 tritt auf.

Problematisch entwickelte sich dann am späten Samstagabend ab 9.00 Uhr die Fehlerbeseitigung. Weil das Laptophandy noch am Netzt hingt, benutzte Jörg sein eigenes Handy um Thomas anzurufen, damit Simon ihn zurückrufen soll. Thomas: "Sag mir mal deine Nummer." Jörg: "Ähh, die weiß ich nicht." Leichtes Hintergrundgegrummel im Wohnmobil, Hein ruft: "Die Nummer han ech hee..." 017096525".

Thomas (in Neuenahr) ruft Simon (in Lantershofen) an: "Ruf mal den Jörg auf seinem Handy an: 017096525!" Simon (hat ein Nummerngedächtnis) prompt : "Das ist aber das Laptophany, nicht Jörgs." Mist. Anruf Simon bei Ingeborg: "Wir brauchen Jörgs Nummer!". Anruf auf Jörgs Handy mit richtiger Nummer: Eine Stunde lang wird nicht abgehoben, obwohl man gerade vorher miteinander telefoniert hatte. Etliche Verbindungsversuch über Laptophandy: Ausgeschaltet - Mailbox.

Dann endlich: Simon trifft Jörg elektronisch. Beide am Laptop, dirigiert Simon telefonisch die zu unternehmenden Tätigkeiten, um den Fehler 678 rückgängig zu machen.

Um 22.30 Uhr ruft Simon Thomas (mirttlerweile wieder im Büro Lantershofen) an: "In fünf Minuten bitte Mails abholen! Mal sehen ob es geklappt hat."Nach fünf Minuten: Beim Abholen der Mails über den "MS-Outloock" - ein dicker blauer Empfangsbalken - es ist etwas gekommen.

Tatsächlich und endlich: Übertragung der Berichte geglückt.

Technische Probleme bestehen wohl weiter
TS / Samstag, 3. Mai 2003 - 20.00 Uhr

  • Wir gehen mal davon aus, das der Wanderbericht (2) von Jörg Wollert mal wieder auf Papier fertig ist, aber noch nicht ins elektronische übersetzt nach Lantershofen übermittelt werden konnte.

Bei allen Handys meldet sich die freundliche Mailbox (die muss man aus Kostengründen im Ausland unbedingt abstellen), was wohl soviel heißt, dass das Problem mit der Stromversorgung noch nicht gelöst ist.

Da wir hier in Lantershofen also nicht wissen, wohin unsere 4 Mannen sich hin bewegt haben, können wir auch noch keine begleitende Berichte beistellen.

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Von Roncesvalles nach ....(2)
TS / Samstag, 3. Mai 2003, 20.00 Uhr

  • Wanderbericht (2) von Jörg Wollert wird wohl auf Papier fertig sein, das Problem mit der Übermittlung nach Lantershofen besteht aber anscheinend weiter.

Nach der Karte zu urteilen, werden die Pilger vermutlich jetzt in Larrasoana angekommen sein. Wenn dem so sein sollte, ist morgen der große Tag, an dem Pamplona erreicht werden wird. Hierzu haben wir einige begleitende Berichte fertig, aber noch nicht eingestellt.

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Von Roncesvalles nach Larassoana (2)
Von Mitpilger Jörg Wollert / Bericht geschrieben Samstag, 3. Mai 2003,
angekommen Samstag, 22.45 Uhr, eingestellt Sonntag, gegen 8.00 Uhr

Hey Thomas,
hier unser dritter Bericht! Leider zunächst auch noch ohne Bilder (1 ist angekommen).


Bei der Morgentoilette am 2. Tag.
Das Aufstehen, Frühstücken und die Vorbereitung auf den zweiten Tag verliefen so, wie es am ersten Tag schon beschrieben war. Auch fehlten wieder ein Paar Wanderschuhe, diesmal fand Menn die seinen nicht. Heute wurde nicht lange gesucht, sondern Menn zog die Ersatzschuhe und - ab ging es.

Heute in der Nacht hat es gefroren, die Windschutzscheiben waren alle zugefroren. Wieder liefen wir alle Vier. Heute starteten wir bei tiefblauen Himmel um 8.45 Uhr.

Landschaftlich konnte Navarra nicht mit den Pyrenäen mithalten. Die erste Teilstrecke folgte der Straße Roncesvallas - Pamplona. Es war ein schöner Waldweg durch alte Buchen, der Waldboden war mit Rauhreif überzogen und die Eiskristalle glitzerten uns farbenfroh entgegen. Nach ca. 10 Minuten hatten wir uns das ersten Mal verlaufen. Es trat aber keine große Verzögerung ein, da wir nach einer kurzen Wegstrecke vor einer geschlossenen Koppel standen, hinter der uns ein nicht gerade vertrauenswürdiger Stier ansah.

Unserer weitere Weg führte uns durch Burguete / Auritz. Hier überquerten wir zum ersten Mal den Rio Arga. In diesem Fluss und in Burguete hat Hemingway während seiner Beteiligung am spanischen Bürgerkrieg geangelt. Nach zwei Stunden legten wir unsere erste Rast in Viscaret ein und füllten unsere Wasservorräte auf, denn heute war es sehr heiss.

Unser Weg führte uns jetzt wieder steil nach oben. Heute war nach jedem Anstieg auch wieder eine Abwärtsstrecke zu bewältigen, so dass es im großen und ganzen nicht so anstrengend wie gestern war. Trotzdem mussten wir nach vier Stunden schon die zweite Rast - nur eine kleine - einlegen, da uns das Wasser aus allen Poren lief.

Die Mittagspause absolvierten wir in Zubiri. Im Schatten einer Buche, am Ufer des Rio Arga aßen wir unsere Brote und kühlten uns anschließend im Wasser die Füße. Von Zubiri trampte Hein wieder zurück nach Roncesvalla und holte das Wohnmobil. Wir anderen Drei wanderten weiter nach Larrasoana, hier trafen wir dann auch wieder auf Hein und gemeinsam fuhren wir wieter auf den Campingplatz nach Eusa bei
Trinidadn de Arre (Anmerkung TS: Von dort kam wohl auch der Strom, der die Handys und den Laptop wieder fit gemacht hatte.)

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