Auf dem Jakobsweg
Die täglichen Berichte vom Pilgerquartett Lantershofen - PiQuaLa -
nach Santiago de Compostela in Spanien

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Von Mitpilger Jörg Wollert / Montag, 26. Mai 2003, Eingang ...... Uhr, eingestellt ........ Uhr.

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Von Arzura nach Santiago de Compostela (25)
Von Mitpilger Jörg Wollert / Montag, 26. Mai 2003, Eingang 27. Mai 2003 Uhr 20.27 Uhr, eingestellt 28. Mai 9.00 Uhr.

Hey Thomas,

Auf zur letzten Etappe!
KvD auf der letzten Etappe war Menn.

Auch heute ging es wieder, wie schon gestern, durch Eichen- und Eukalyptuswälder. Das Holz der Eukalyptusbäume wird lediglich zur Herstellung von Papier verwendet. Die Steigungen und die Gefällstrecken wurden, je näher wir unserem Ziel kamen immer flacher. Der Camino hatte jetzt seine eigene Trasse. Der Untergrund der Trasse war unterschiedlich mit Sand, Kies, Schotter oder Gras, aber vor allem mit der Rinde der Eukalyptusbäume bedeckt. Wenn es jedoch durch die Dörfer ging, dann mussten wir die Asphaltstraße benutzen.

Die Landschaft ähnelte unserer näheren Heimat, der Eifel, sehr -Foto-. Seichte Täler, flache Hügel und dazwischen ein kleines Dorf. Am Wegesrand blühte auf dem Boden, aber vor allem auf den mit Natursteinen errichteten Mauern der Fingerhut.


Ginsterbäume setzen Farbakzente.
Das Vergißmeinnicht und andere heimische Blumen verschönten uns den Ausblick. Auch die Ginsterbäume -Foto- brachten immer wiedr Farbe in das triste Einerlei (grau) der Eukalyptuswälder.

Unterwegs sahen wir zwei Gedenkstätten, eine für einen Engländer und eine andere für einen Spanier, die im heißen Sommer August 1993 an Erschöpfung gestorben waren. Fazit unserer eigenen Planungen während der Vorbereitungszeit: Es war richtig, im Mai den Camino zu bewandern. Diese Entscheidung hat sich immer wieder als gut bestätigt.

Je mehr wir uns Santiago de Compostela näherten, je mehr Pilger teilten mit uns den Weg. Da wir ohne großes Gepäckn (normalerweise 15-20 kg) auf dem Camino unterwegs waren, wanderten wir schneller als die meisten anderen Pilger und mussten immer wieder auf den schmalen Stellen des Weges auf uns aufmerksam machen, um an den Einzelwanderern oder Wandergruppen vorbei zu kommen.

Häufig kam es dabei zu Gesprächen, wie weit wollt ihr heute gehen, wo seit ihr heute gestartet, wo kommt ihr her usw., immer nur "Smaltalk". Viele beneideten uns um unser fahrbares Hotel, denn fast jeder Pilger, der in einem Refugium unterkommen wollte, musste schon in ein Hotel ausweichen, weil die Kapazität einfach nicht ausreichend ist. Die Qualität und die Quantität der Unterkünfte, so weit wir dies beurteilen können, wird, je näher wir unserem Ziel kommen, besser.

 

Unsere Wanderung führte uns am "Aeroporto de Labacolla" vorbei nach Santiago de Compostela -Foto-,

  • HURRA DAS ZIEL IST ERREICHT,

das wir gegen 15.30 Uhr erreichten.


Am Ziel: Kathedrale von Santiago de Compostela Drei ganz kleine
Gestalten stehen davor: Menn, Franz und Hein. Damit die Kathedrale
aufs Bild passt, musste Jörg weit zurückschreiten.

Am Stadtrand nahm uns Menn auf und wir fuhren erst einmal zum Campingplatz "As Cancelles". Das Fahrzeug wurde aufgebockt, wir reinigten unsere geschundenen Körper nach 37 Kilometer und gingen in das Stadtzentrum.

Auf unserem Programm stand lediglich der kurzfristige Besuch der Kathedrale. Dann besuchten wir das Pilgerbüro, wo uns eine nette junge Spanierin, die in Köln Germanistik studiert hatte, unsere Pilgerurpässe (Compostele) ausstellte und überreichte.

Auf dem Vorplatz zur Kathedrale trafen wir viele unserer alten Weggefährten wieder.
Immer der gleiche Ablauf der Begegnungen: "Hurra, wir sind da", "Herzlichen Glückwunsch für die Leistung, den Camino geschafft zun haben".

Noch 0 Kilometer bis Santiago de Compostela !

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