Lantershofen.de-Handy
defekt ? Aus Spanien rief gerade ein verunsicherter Jörg über Franzens Handy an und meldet: "Das Lantershofen.de-Handy will nach dem Aufladen nicht mehr. Der Display bleibt schwarz! Was kann das sein?" Ebenso unsichere Antwort von Thomas (kennt das Handy überhaupt noch nicht): "Ist doch mein flammneues Handy, das kann nicht sein! Hat Deine Steckdose zum Laden überhaupt Strom?" Jörg: "An der Dose habe ich alle anderen Sachen auch aufgeladen!" Konfusion allerseits. Die rettende Idee: "Da muss der Simon wieder her, der wirds's schon richten!" Nach ein paar Minuten trudelte Simon ein. Anruf bei Jörg in Spanien: "Was ist los?" Jörg schildert das Problem. Kein Saft, schwarzer Display - das Handy macht keinen Pieps. Frage von Simon: "Hast Du das Handy nach dem Laden wieder eingeschaltet?" Jörg: "Ja, ja, alle Knöpfe habe ich gedrückt lang und kurz - nichts tut sich". Simon: "Du musst den roten Knopf lang drücken und dann die Pinnummer eingeben". Jörg verlegen: "Ja aber... den roten habe ich natürlich nicht gedrückt." Kurze Pause bei Jörg ... tip,tip, tip .... dann wieder Jörg: "Hey, es funktioniert wieder!!! Na endlich! - Gleich kommen zwei Berichte mit Bildern!"
Von Manjarin
nach Molinaseco (18) Während unseren heutigen Frühstücks sahen sich Franz und Menn einen "Pornofilm" an, sie sahen - wie in Kindheitstagen bei Niesse in Lantershofen - beim Decken einer Kuh zu. Am 18. Wandertag starteten wir schon um 8.20 Uhr, denn in Manjarin gibt es keine Bar, um unsere Morgentoilette zu vollenden. Bei nur 7 ° Celsius ging es noch einmal steil bergauf, aber es war nur ein kurzer Anstieg, dann ging es endlos abwärts. Über einen schmalen steinigen Pfad, der auf beiden Seiten von hohen weißen und roten Erika eingerahmt war, kamen wir nach gut einer Stunde in El Acebo an. Hein hatte ein irrsinniges
Tempo vorgelegt, denn er meinte, er brauche unbedingt seinen Kaffee. In
der einzigen Bar des kleinen Ortes, in dem zur Zeit nur 10 Personen leben,
trafen wir auf ein belgisches Ehepaar, das dort übernachtet hatte.Das
Refugium hat über der Bar 23 Betten und in zwei weiteren Häusern
nochmals 30 Betten. Sie schimpften gewaltig über die Refugien allgemein
über die fehlende Rücksichtnahme Es gibt Leute, die stehen schon um 4.00 Uhr auf, wecken die anderen, die gerne noch schlafen möchten und wandern gegen 6.00 Uhr zum nächsten Etappenziel. Sie erreichen es dann gegen 11.30 Uhr, setzen sich vor das verschlossene Refugium und holen den versäumten Schlaf nach. Später abwandernde kommen folglich später an und bekommen dann keinen der begehrten Schlafplätze. Speziell über das Refugium in El Acebo bemängelten sie die unmöglichen sanitären Einrichtungen. Hein hatte mit dem Wirt ein Gespräch begonnen, in dem er uns mitteilte, dass das Dorf in seiner Blütezeit 260 Familien beherbergte, ein Hospital betrieb und einen Galgen hatte. Einen großen Vorteil hatten die Einwohner, denn sie wurden nicht zum Militätdienst herangezogen, dafür mussten sie die Straße bis Astorga warten und pflegen.
Von El Acebo bis Molinaseco mussten wir einen ständigen Nieselregen über uns ergehen lassen. Die herrrliche Gebirgslandschaft konnten wir nur bedingt genießen. Der El Camino führte über felsigen Untergrund abwärts.
Den Weg durch Ponferrada
sparten wir uns, denn der Campingplatz, den wir heute Noch 200 Kilometer bis Santiago de Compostela.
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