Von Santa
Catalina nach Manjarin (17) Hey Thomas, noch ein Wort zum gestrigen Abend. Franz wollte etwas aus dem Wohnmobil holen, das 20 Meter von der Bar des Rubin Capello entfernt stand. Er kam zurück mit der Frage: "Wo steht das Wohnmobil?" Das war aber am frühen Nachmittag, etwas später suchte er dann seine Brille, die einfach nicht zu finden war. Unter Mithilfe von 20% der Dorfbewohner wurde seine Brille dann glücklicherwseise wieder gefunden. Bericht vom 18. Mai.2003 Kraftfahrer vom Dienst war heute Menn. Von Santa Catalina de Somoza (30 Einwohner) starteten wir um 9.00 Uhr. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass das Refugium von Santa Catalina de Somoza mehr Schlafplätze hat, als der Ort Einwohner. Zuvor hatten wir um
8.30 Uhr die Bar geöffnet und uns eine Tasse Kaffee geleistet. Nach
ca. vier Kilometern, nach dem Ort El Ganso, änderte sich wieder das
Gesicht der Maragateria. Hohes Heidekraut über 1,80 Meter hoch in
den Farben Weiß und Der letzte Ort vor dem großen Anstieg zum Rabanal-Paß Rabanal del Camino beherbergt in seinen Mauern ein Benediktinerkloster, welches von österreichischen Mönchen unterhalten wird. Die sehr einfache, aber beeindruckende Kirche ist romanischen Ursprungs. Erstaunlich ist auch, dass ein Ort mit 60 Einwaohnern drei Refugien unterhält, das ist einzigartig.
Wenn man sich einen Blick zurück gönnte, versöhnte der Ausblick für die Strapazen -Foto- (Anm. TS Bild mit schönem Ausblick noch nicht angekommen). Die letzten fünf Kilometer waren eine Schinderei. Als Vergleich die Steigung von Ahrweiler über den Maubisch-Paß in Lantershofen ist eine Spielerei gegen diesen Anstieg.
Vom Gipfel ging es nun wieder vier Kilometer abwärts bis zu unserem Etappenziel Manjarin.Dort hat 1993 ein Santiago-Pilger im einem der letzten noch halbwegs intakten Häuser ein Refugium eingerichtet. -Foto- (Anm. TS: Irgendwie ist dieses Bild nicht aufzutreiben in der Mail.) Noch 224 Kilometer nach Santiago de Compostela.
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