Pilgergrafik
"Dicker Zeh" von Martin Moitz Wie bereits vorgestern angekündigt, hilft uns Martin Moitz aus der Zweibrückenstraße - sofern seine Zeit als Schüler dies zulässt - ein wenig diese Pilgerseiten (PiQuaLa) zu verschönen. Beim Anblick der Grafik spontan "gedichtet":
Wer
möchte, kann an die Lantershofener
Mail vom
Eifelgeist: Bester Eifelgeist-Spruch wird belohnt Die Idee mit den Sprüchen von und zum Eifelgeist in der Seite "PiQuaLa - Jakobsweg - 11. Tag" ist echt witzig, so daß wir uns überlegt haben, den besten Spruch mit zwei Eintrittskarten zu unserem Konzert "Destillate und Balladen" am Sonntag, 29. Juni, 18.30 Uhr zu belohnen. Die Wahl des besten Spruchs sollen die vier Pilger vom PIQUALA nach ihrer Rückkehr vornehmen. Peter-Josef und Petra Sprüche
mailen an die Eifelgeist-Destillerie und Karten gewinnen:
Von
Burgos nach Castrojeritz
(11) Kraftfahrer vom Dienst war heute Hein. Von Villafria fuhren wir mit dem Wohnmobil durch Burgos - diese Strecke hatten wir gestern zweimal unter unserer Füsse gebracht - bis Hormillos del Camino. An einer Bar sprach uns Ehepaar aus Bocholt an, ob wir sie nicht bis Castrojerix, unserem heutigen Etappenziel, mitnehmen könnten. Da wir alle Vier nach der Pfadfinderidee "Jeden Tag eine gute Tat" handeln, war auch dieser Samariterdienst fast schon Pflicht. Wir Wanderer erlebten ein ganz neues Landschaftsbild. Soweit das Auge reicht - nur Kornfelder, unterbrochen von großen Steinhaufen und eventuell einer einsamen Steineiche.
Der Weg zieht sich unendlich lang auf dieser Hochebene hin. Die Pilger auf dem Pilgerpfad sehen aus wie Perlen auf einer langen Kette. Immer wieder sieht man Pilger in der Sonne rasten, um etwas zu trinken oder einfach nur ein schattiges Plätzchen zu nutzen, um neue Kräfte zu schöpfen. Trotz der vielen, vielen Peregrinos (Pilger) ist der El Camino nicht mit Wohlstandsmüll belastet - wie unsere Wanderwege. Jeder Pilger nimmt seinen Abfall mit.
Im Schatten der Kirche, die wie üblich verschlossen war, rasteten wir und stärkten uns für die letzten zehn Kilometer mit Butterbroten und vitaminisiertem Wasser.
Dieser Orden wurde
durch einen französichen Grafen gegründet und die Reliequin
des Heiligen San Anton wurden nach hier überführt. Zeitweise
unterhielt dieser Orden 369
Castrojeritz Kurz vor Castrojeriz finden sich die Reste des Klosters San Anton, eine gotische Ruine, die zum Orden der Antoniermönche an. Dieser Orden wurde von einem französischen Adligen namens Guerin im Jahr 1095 in St. Didier-de-la-Mothe (im Dauphine) gegründet, als die Reliquien des Hl. Antonius, dem "ersten Einsiedler" und bekannten ägyptischen Anachoreten aus dem 3. Jh., von Konstantinopel dorthin überführt wurden. Der Ruf dieses Ordens beruht größtenteils auf seiner Fähigkeit das "fuego de San Anton" (Feuer des Hl. Antonius) zu heilen, eine Krankheit, die Europa während des 10.und 11. Jh. geißelte und als erste Symptome brennende autausschläge und Rötungen der Gliedmassen zeigte (ebenso wie der Rotlauf oder die Schweinepest, die die Antoniermönche ebenfalls heilten). Zwei der Merkmale, welche die Überlieferung dem Hl. Antonius zuschreibt, das Feuer und das Schwein, scheinen mit dieser Krankheit eng verbunden zu sein.
Der Name "Castrum Sigerici" datiert seine Gründung mindestens in die westgotische Zeit zurück.
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