Von
San Juan nach Burgos / Villafria
(10) Hey Thomas, heute haben wir Strom und Du sollst dafür wieder einmal zwei Berichte erhalten. Da Jörg heute
KvD ist, erhälst Du von der Wanderung von Hein und von der Bericht Jörg:
Mit den Tischen und Stühlen, die zum Verweilen einluden und mit der kleinen, aber feinen Bar, war diese Unterkunft unser bester Rastplatz bisher. Pünktlich zur vereinbarten Zeit um 8.30 Uhr traf unsere Mitfahrerin ein. Der KvD konnte nun die Fahrt und der Rest des PiQuaLa die Wanderung nach Burgos antreten. Die Fahrt nach Burgos verlief ohne Zwischenfälle, denn Sontags in der Frühe herrscht auch in Spanien wenig Verkehr. Wir erreichten die Kathedrale von Burgos gegen 9.15 Uhr. Unsere Mitfahrerin stieg aus und der KvD setzte seine Fahrt nach Villafria fort. Der Campingplatz Rio Vena liegt in Villafria ca. fünf Kilometer von dem Stadtzentrum von Burgos entfernt. Auch die Münchnerin erschien bald und holte ihren Rucksack ab. Bericht Hein: Die heutige Wanderstrecke San Juan de Ortega zum Campingplatz Rio Vena in Villafria (20 km) kurz vor Burgos kann man bis auf zwei Ausnahmen "vergessen", weil zwei Drittel der Strecke über Landstraße führte. In Atapuerca befinden sich Ausgrabungen von prähistorischen Menschen, die zu den ältesten der Welt zählen.
Landschaftlich das schönste Stück war der Aufstieg zum Olmos (1080 Meter), bewaldet mit Steineichen und auf den freien Flächen durchsetzt mit großen Feldern gelben Enzians, aus dessen Wurzel der Enzianschnaps hergestellt wird. Gegen 13.00 Uhr erreichten wir den Campingplatz, wo Jörg uns mit einer leckeren Suppe erwartete. Nach 481 Kilometer bis Santiago de Compostela.
Hey Thomas, nach dem der Bericht von Hein und Jörg abgesandt waren gingen wir nach Burgos. Vor dem Zentrum stellten wir unser Wohnmobil ab uns wanderten erst einmal zum Refugium, um unsere Pässe stempeln zu lassen. Die Wegstrecke in der Stadt war nicht besonders gut ausgezeichnet, so dass wir öfters nach dem Weg fragen mussten.
Das Refugium selbst fanden wir in einem Parkgelände in der Nähe des Rio Arlanzón. Anschließend schlenderten wir durch den Stadtpark, der auf beiden Seiten des Flusses verlief.
Hinter dem Tor eröffnete sich unseren Blicken die Kathedrale, ein gotischer Bau, für den König Fernando III. und der Bischof Maurizius den Grundstein legte.
Diese imposante Kathedrale hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Kölner Dom. Zwei 84 Meter hohe Türme mit feinen Spitztürmen aus dem 15. Jahrhundert. Außer diesen beiden Spitztürmen erhebt sich über dem Kreuzgang das gewaltige Kuppelgewölbe aus dem 16. Jahrhundert.
Bei unser Stadtbesichtigung fiel uns auf, dass in dieser großen Stadt (ca. 300.000 Eeinwohner) auf vielen Kirchen und anderen Türmen sehr viele Störche ihre Nester haben und sich bei der Brut nicht von dem städtische Krach stören lassen. Nach gut 12 Kilometern Fußmarsch in Burgos kamen wir gegen 20.30 Uhr wieder auf dem Campingplatz an. Nach dem Genuß eines Weizenbieres legten wir uns sehr früh in die Koje.
Burgos Beibericht kommt später.
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