Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Hohes Verkehrsaufkommen im Kreisel an den Ulmen


Von Lantershofen kommend stauen sich während der Rushhour die Fahrzeuge an der Einfahrt zum Kreisel. Foto: Thomas Schaaf.

Seit die Auffahrt von der Neuenahrer Heerstraße auf den zur A 61 führenden Autobahnzubringer A 573 wegen der Bauarbeiten an der Umgehungsstraße B266 gesperrt ist, hat sich das Verkehrsaufkommen im Bereich des Kreisels an den Ulmen merklich erhöht. Insbesondere während der morgendlichen Hauptverkehrszeit, wenn alles zur Arbeit drängt, aber auch abends beim Rückfluss des Berufsverkehrs erlebt man an fast allen Einfahrten zum Kreise einen Stau, mal mehr, mal weniger. Von Neuenahr kommender Verkehr, der im Kreisel Vorfahrt hat, lässt regelmäßig zu diesen Zeiten auch von Lantershofen kommend einen kleinen Stau entstehen. Ein Auto hinter dem anderen braust von der Heerstraße über die geänderte, gelb markierte  Verkehrsführung und will über die Umleitungsstrecke und den Kreisel, über der Brücke auf der L84 links abbiegend über die L267 zur A61 gelangen. Die Zeit der Umleitung wird voraussichtlich noch bis Ende 2018 andauern.           

Es wird wieder gefeiert: Festtage "Der NEUE Winzerverein"


Kaum sind die letzten Töne und Eindrücke der Lantershofener Lambertuskirmes verklungen, kündigt sich mit der großen Eröffnungsfeier des neuen Winzervereins der nächste Großevent an. Alle Lantershofener Vereine bis auf einen haben sich mit großem Elan an den Vorbereitungen beteiligt und werden für eine reibungslose Durchführung der "drei tollen Tage", wie es in der Ankündigung heißt, sorgen und sich um die Gäste kümmern.

Auch der Kirmesbürger auf dem Dorfplatz zwischen dem Brötchesmädchen und dem Junggesellen könnte seinen schwarzen Anzug und den silbernen Schlips mittlerweile ablegen: Die Kirmes "es eröm" (ist herum), es folgt das Dreitagefest "Der NEUE Winzerverein". Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Das Kirmesplakat hat gewechselt gegen den neuen Aushang für die drei tollen Tage: "Der Neue Winzerverein" von Freitag, 6.10. bis Sonntag, 8.10.2017.

Die Federführung bei der Verwirklichung und Organisation der Festidee  liegt beim Trägerverein  Winzerverein, der von MGV, Bürgervereinigung, TTC, VfB, Löschgruppe FFW, Musikfreunden und Förderverein Katharinchen tatkräftig unterstützt wird. Die Attraktionen reichen vom Kinderkino, Festakt, Wein- oder Spirituosenprobe, Seniorenfest, Popkorn, Kinderschminken und Kinderfest bis zum Mittagsmenü am Sonntag und eintrittsfreien Auftritten diverser bekannter Künstler am Freitag, Samstag und Sonntag. Das Nils-Christopher-Trio, die Coverband AC/BC, der Kölnbarde Hans-Jürgen Jansen, Kölsch-Schlagersänger D'r Frank und Jeckeditz treten mit ihren Programmen auf.  

Radwechseltage beim schnellen Fuchs


Helmi und Mario Fuchs: "Während Sie ein Getränk oder einen Snack genießen, kümmert sich unser Team um Ihren PKW." Foto: Thomas Schaaf.

Spätestens jetzt merkt man, dass der Winter kommen will: Das große Werbeplakat an der L83, Zeitungswerbung und Werbeflyer von Mario Fuchs vom gleichnamigen Autohaus künden vom nötigen Radwechsel von Sommer- auf Winterreifen. Die Radwechseltage beginnen am 15.10.2017 von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Die Werkstatt bietet den Komplettwechsel von 4 Rädern für 22 Euro und die Einlagerung für 18 Euro an. Termine hierfür sollte man über das Telefon 02641-25153  machen. Seit über 35 Jahren ist die Firma Fuchs auf der Grafschaft zuverlässiger Werkstattpartner rund um das Fahrzeug mit langer Erfahrung und Fachwissen, seit 2012 auch mit der Marke Mitsubishi. Das Autohaus inseriert auch in unserer Internetseite Lantershofen.de in der Rubrik "Handel & Wandel / Gewerbe" und unterstützt hiermit die Bürgervereinigung Lantershofen.

Vernissage im Studienhaus St. Lambert


„Annäherungen“ beschäftigt sich mit der Frage nach Gott und dem Sinn des Lebens 

Eine alles andere als alltägliche Ausstellung wurde jüngst im Rahmen einer stimmigen Vernissage in der Aula des Lantershofener Studienhauses St. Lambert eröffnet. Unter dem Titel „Annäherungen“ werden ausgesuchte Werke des Priesters Michael Baunacke gezeigt. Baunacke, 1958 in Monrovia, der Hauptstadt Liberias geboren, wuchs ab dem dritten Lebensjahr in Winnweiler im Saar-Nahe-Bergland auf. Dem Abitur folgte ein Studium der Theologie in Mainz und Würzburg samt Eintritt ins Priesterseminar. 1985 zum katholischen Diakon und Priester geweiht, wirkte Michael Baunacke als Kaplan in mehreren Gemeinden in und um Mainz, war danach Pfarrer im bischöflichen Jugendamt zwölf Jahre lang Pfarrer der Gemeinde Klein-Westheim in Rheinhessen.

Auf der Vernissage erläutert Michael Baunacke (r.) einführend seine Gedanken und "Annäherungen". Regens Dr. Volker Malburg (links) und Mitorganisator Dekan Markus Kölzer (Mainz) hören interessiert zu. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Mit Regens Dr. Volker Malburg (l.) freuen sich Markus Kölzer (r.) und Michael Baunacke über viele Besucher für die Ausstellung im Seminar St. Lambert.

Er war in der spirituellen Begleitung und Ausbildung der ständigen Diakone ebenso tätig, wie in der Ausbildung von Hospiz-Helfern und geistlichen Begleitern. Seit 2003 ist Michael Baunacke Cityseelsorger in der Innenstadt von Mainz und stellvertretender Dekan. Hier betreut er auch die St. Antonius Kapelle, ist Krankenaus-Seelsorger und wirkt im Projekt „LUST“ = „Literatur und Spiritualität“ mit. In der Cityseelsorge ist Michael Baunacke oftmals eine Zuflucht und Anlaufstelle für Menschen mit großen Problemen und Lebenskrisen. Mit seinen Bildern möchte der Künstler zur Beschäftigung mit der Gottesfrage und religiösen Themen anregen. Er versteht seine Bilder bewusst als Angebot einer Annäherung an die Frage nach Gott und dem Sinn des Lebens. Es sollen keine Definitionen gegeben werden, sondern Räume für die eigene Auseinandersetzung eröffnet werden.

Nach den Einführungen zur Ausstellung ist Michael Baunacke (l.) mit Gästen ins Gespräch vertieft.
Farbenfroh sind die Bilder von Michael Baunacke, hier vor dem Diptychon-Teil "Sinai".

Regens Dr. Volker Malburg gab in seiner Begrüßungsansprache der Freude darüber Ausdruck, dass eine derart hochklassige Kunstausstellung den Weg ins Studienhaus St. Lambert gefunden habe. „Oft wird in „Sonntagsreden“ über das Thema Priesterausbildung und Kunst gesprochen, doch dies geht dann im Alltag leider allzu oft unter. Jetzt kommen mit dieser Ausstellung Kunst und Priesterausbildung zusammen“, betonte Malburg, der sich auf viele interessierte Besucher freut, zumal die offene Architektur des Studienhauses für eine derartige Ausstellung praktisch prädestiniert erscheint. „Leben, Gebet, Mensch und Welt werden verbunden“, sagte Malburg und ergänzte: „Annäherungen bedeutet auch, sich dem Glauben zu nähern, den Glauben zum Ausdruck bringen – auf künstlerisch moderne Weise.“ Zu seinen Bildern inspiriert wird Baunacke nicht nur bei seiner täglichen Arbeit, sondern auch durch Literatur, Musik und Naturerlebnisse, die das „innere Auge“ wecken. „Kunst berührt, lässt uns weiter suchen. Dennoch ist nichts „fertig“, es bleibt bei einer Annäherung“, so Baunacke, der die Titel der Bilder bewusst weggelassen hat, um dem Betrachter genügend Raum für die eigene Wahrnehmung zu bieten. Viele der Werke von Michael Baunacke entstehen als Annäherung an biblische Themen oder bei der Vorbereitung liturgischer Feste, beispielsweise vor Weihnachten oder vor Ostern. Für die Besucher die einmalige Gelegenheit, sich an der Kunst zu erfreuen und zugleich Spiritualität und Glaubensfragen auf sich wirken zu lassen.

Triptychon in kräftigen Tönen in der Aula des Studienhauses.
Diptychon "Sinai" und "Golgotha".

Die Ausstellung „Annäherungen“ von Michael Baunacke ist noch bis zum 11. November 2017 von montags bis donnerstags, jeweils 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr in der Aula des Studienhauses St. Lambert, Lantershofen zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Trägerverein des Winzervereins sucht Vorsitzenden


Private und berufliche Gründe veranlassen Sven Krämer zum vorzeitigen Rücktritt. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Vorzeitige Neuwahl am Freitag – Name soll geändert werden

Der Winzerverein in Lantershofen ist fertig saniert und erweitert, vom 6. bis 8. Oktober wird eine dreitägige Einweihungsparty gefeiert. Vorher muss sich der „Trägerverein Dorfgemeinschaftshaus Lantershofen“, der die Liegenschaft im Auftrag des Eigentümers Gemeinde Grafschaft, verwaltet, aber noch einen neuen Vorsitzenden oder eine Vorsitzende suchen. Denn Sven Krämer, der seit 2015 an der Spitze des Vereins steht, tritt nach knapp zweieinhalb der drei Vorstandsjahre zurück. Krämer gibt dabei sowohl berufliche, wie private Gründe an. Für die restliche Laufzeit der Vorstandstätigkeit will der Verein bei seiner ordentlichen Mitgliederversammlung am kommenden Freitag, 29. September, eine Nachfolge suchen. Gleiches gilt für einen frei werdenden Platz eines der fünf Objektwarte. Weiterhin will man die Satzung ändern, der Verein wird den Begriff „Dorfgemeinschaftshaus“ aus seinem Namen streichen wollen. Zuletzt hatte der Ortsbeirat für die Liegenschaft gleiches getan und den Namen „Winzerverein Lantershofen“ anerkannt. In der Satzung verankert werden sollten zudem die Rechnungsprüfer. Die Mitgliederversammlung des Trägervereins beginnt am Freitag um 20 Uhr im Winzerverein.

Infotafel am Heimkehrerkreuz ist fertiggestellt


Dieses Infoblatt wurde jetzt in das Trägergestell am Heimkehrerkreuz von 1956 eingefügt. Entwurf: Roland Schaaf.

Vor einigen Tagen schon hatte die Bürgervereinigung Lantershofen eine metallene Hinweistafel als Träger für ein Informationsblatt zum Heimkehrerkreuz auf dem Ahrweiler Berg installiert. Jetzt galt es, das plakative Blatt mitsamt einer abdeckenden Glasplatte wetterfest in das Trägerpult einzufügen. Wilfried Sprinkmeier übernahm diese Aufgabe für die Bürgervereinigung, die Gestaltung und das Layout erledigte Roland Schaaf, Elmar Zillgen besorgte den Druck des Informationsblattes und die Sicherheitsglasplatte. Die Bilder stellte Thomas Schaaf zur Verfügung, der als Chronist der Vereinigung auch für den ersten Textentwurf sorgte, der dann mit dem Vorstand der Bürgervereinigung und Heinz Schütz als Miteigentümer der Kreuzanlage abgestimmt wurde.

Die neue Infotafel für die Kreuzanlage steht gut lesbar am Wegesrand. Foto: Thomas Schaaf.

Der Text lautet: "Weithin sichtbar ist das Heimkehrerkreuz von 1956 hier auf dem 'Ahrweiler Berg'. Heinrich Schütz aus Lantershofen hatte das große Holzkruzifix zusammen mit anderen Kriegsteilnehmern an dieser Stelle errichten lassen. Nach acht Jahren in Krieg und französischer Gefangenschaft erfüllte er hiermit sein in großer Drangsal gegebenes Gelöbnis, ein Kreuz zu errichten, wenn er gesund aus dem Krieg nach Hause käme. Erst 1949, vier Jahre nach Kriegsende, kehrte er aus der Gefangenschaft heim. In den mageren Nachkriegsjahren konnte er aus Not sein Versprechen erst im Jahre 1956 erfüllen. 

An Palmsonntag 1957 segnete Pastor Hermann Lieberich das ein Jahr zuvor errichtete Gedächtniskreuz ein. Der Korpus ist ein Werk des Koblenzer Künstlers Herwegen. Die weiße Inschrift mit der Jahreszahl lautet: "In Dankbarkeit errichtet von den Kriegsheimkehrern aus Lantershofen – den gefallenen Kameraden in Treue ge-denkend." Seither ist das Kreuz Erinnerung an einen schrecklichen Abschnitt der Lebensgeschichte eines Lantershofeners im zweiten Weltkrieg und ein beredtes Zeichen für die Erfüllung eines gegebenen Gelöbnisses. 

Seit vielen Jahren befindet sich das Kreuz und sein Umfeld in der Obhut der Bürgervereinigung Lantershofen. Pflege und Erhalt der Kreuzanlage war ihr ein ständiges  Anliegen. So wurde 1980 der aus Holz geschnitzte Korpus abgenommen, um ihn einer durch die Witterungseinflüsse dringend erforderlichen Restaurierung zu unter-ziehen. Marianne Scholl und Eliseo Gertierrez führten die Arbeiten im Auftrag der Bürgervereinigung durch. Die hölzernen Kreuzbalken selbst befanden sich in einem derart schlechten Zustand, dass sie ersetzt werden mussten. Am 30. Oktober 1981 stellte man das neue Kreuz in einer gemeinsamen Aktion der Vorstände der Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen und der Bürgervereinigung wieder auf. Die Kosten für die Restaurierung des Korpus und die Anfertigung der neuen Kreuzbalken übernahm die Bürgervereinigung Lantershofen. 

Im Jahre 1998 rissen Vandalen den Korpus vom Kreuz und warfen ihn beschädigt in eine Weinbergparzelle. Wieder musste der Korpus restauriert werden, wieder übernahmen Lantershofener Bürger diese Arbeiten und die Kosten. Nach einem weiteren Vandalismusvorfall im Jahre 2007 wurde ein Kreuzbalken auf Betreiben der Bürgervereinigung repariert. Der Korpus war von Unbekannten so beschädigt worden, dass er erneuert werden musste. Die Gestaltung des neuen Korpus erfolgte durch Erich Mönch aus Altenahr. Dank vieler Sponsoren und Helfer konnte ein weiteres Mal der würdige Zustand der Kreuzanlage wiederhergestellt werden. 2012 übernahmen die Bürgervereinigung Lantershofen und Heinz Schütz, Sohn des Stifters Heinrich Schütz, je zur Hälfte das Grundstück mit dem Kreuz von der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, der das Flurstück im Rahmen der Flurbereinigung in den sechziger Jahren zugewiesen worden war. Im März 2015 ließ die Bürgervereinigung das Umfeld des Kreuzes neu gestalten. Eine Bruchsteinmauer mit einer darauf montierten Holzbank dient jetzt Wanderern als Rastpunkt mit einer unvergleichlich schönen Aussicht auf das Ahrtal."

Den Takt und den Nachwuchs immer im Blick


Tambourmajor Nils Henscheid probt mit jungen Leuten in der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ Lantershofen“  

Nachwuchsförderung und Jugendarbeit sind in zahlreichen Vereinen tragende Säulen des Vereinslebens. Kinder und Jugendliche werden hier, fachkundig betreut, auf die Ziele und Aufgaben des Vereins vorbereitet um später auch im Erwachsenenbereich tätig sein zu können. Natürlich geht es auch um pädagogische Aspekte oder einfach „nur“ um sinnvollen Zeitvertreib. Weithin bekannt für ihre umfängliche Jugendarbeit sind in der Regel die verschiedenen Sportvereine, doch auch in anderen Vereinen wird dem Nachwuchs einiges geboten. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ Lantershofen. Bei diesem, erstmals 1492 urkundlich erwähnten Traditionsverein, vermutet man zunächst keine „Nachwuchsabteilung“ – doch das Gegenteil ist der Fall. Die Gesellschaft, der aktuell insgesamt mehr als 70 Mitglieder angehören, betreibt mit ihrem Tambourcorps seit vielen Jahrzehnten aktive und engagierte Jugendarbeit.

Den Takt und den Nachwuchs immer im Blick: Tambourmajor Nils Henscheid. Foto: Dirk Unschuld.
Zur Gefallenenehrung am Kirmesmontag ist Nils Henscheid mit seinem Tambourcorps vor der Lambertuskirche angetreten. Foto: Thomas Schaaf.

Hierfür direkt zuständig ist seit zwei Jahren Tambourmajor Nils Henscheid, der zuvor selbst über elf Jahre lang als Flötist im Tambourcorps der JSG gespielt hat. Sechs Jungmitglieder ab zwölf Jahren werden hier von Nils Henscheid derzeit an Flöte, Marschtrommel, Lyra, Fanfare, Becken und Basstrommel ausgebildet. Geprobt wird jeden Montagabend in den Räumlichkeiten der Lantershofener Mehrzweckhalle, vor Auftritten oder großen Festen finden Sonderübungseinheiten statt. In eben jener Mehrzweckhalle befindet sich auch das Instrumentenlager des Vereins. Einmal im Jahr findet ein so genanntes „Probenwochenende“ statt, das nicht nur der Verfeinerung des musikalischen Könnens zuträglich ist, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt fördert. In diesem Jahr fand dieses bei den Jungmitgliedern überaus beliebte Wochenende in der Jugendherberge Bad Münstereifel statt. Dabei beschränken sich die Aktivitäten der Nachwuchstambourmusiker keinesfalls nur aufs Proben – im Gegenteil: Die regelmäßigen Auftritte sind natürlich das Salz in der Suppe. So wird unter anderem bei vielen Lantershofener Festen wie beispielsweise Schützenfest, Kirmes, St. Martin, Maianspielen, Maubichfest, Goldhochzeiten oder Hochzeiten von Junggesellenmitgliedern live gespielt. Somit tragen die jungen Leute und das Tambourcorps aktiv zur Erhaltung der althergebrachten Traditionen Lantershofens bei.  Auch bei diversen Karnevalszügen, bei der Kirmes in Oeverich oder auf Anfrage zeigt das Tambourcorps der Lantershofener Junggesellen-Schützen sein Können.

Auch an der traditionellen Kirmesparade nehmen die Nachwuchs-Tambourmusiker teil. Foto: Dirk Unschuld.
Zum Festkommers im Saal des Winzervereins spielt das Tambourcorps mit Fanfarenklängen und Fähndelschwenken zu Ehren des neuen Königs auf. Foto: Thomas Schaaf.

Mit der Vollendung des 17. Lebensjahres können die Jugendlichen dann auch „richtiges“ Mitglied der Gesellschaft werden, sich später unter anderem im Vorstand engagieren. Nils Henscheid, der nach dem vor zwei Jahren abgelegten Abitur eine Lehre bei der Firma GKN Sinter Metals Components in Bonn absolviert, ist nicht nur für die musikalische Ausbildung seiner jungen Schützlinge zuständig, sondern kümmert sich auch um die Pflege und Lagerung der Instrumente, um das Liedprogramm, den einheitlichen Auftritt und vieles weitere mehr. Als Tambourmajor muss der 21-jährige immer vornewegmarschieren und entsprechend den Takt vorgeben. Auch dabei hat Nils Henscheid den Tambour-Nachwuchs stets im Blick und steht, falls notwendig, mit Rat und Tat zur Seite.

Beim Tambourcorps der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ Lantershofen können männliche Jugendliche ab zwölf Jahren mitmachen. Geprobt wird immer Montagsabends ab 18:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Lantershofen. Interessierte sind bei den Proben jederzeit herzlich willkommen. Außerdem findet am 1. Oktober 2017 ein Schnuppertag in der Mehrzweckhalle statt, zu dem auch jüngere Interessierte (unter zwölf  Jahren) herzlich eingeladen sind. Ansprechpartner ist Nils Henscheid, E-Mail: info@jsg-lantershofen.de. Weitere Informationen finden sich auch im Internet unter www.jsg-lantershofen.de.

TTC KarLa - Die „Erste“ nimmt Hürde in Adenau


Marco Zabbei (l.) und Peter Klöckner waren die Leistungsträger der 1.
Mannschaft in Adenau. Foto: Marvin Krupp.

Nach Überwindung einiger Anlaufschwierigkeiten kam die 1. Mannschaft beim TuWi Adenau I immer besser in Fahrt und landete schließlich einen 9:5-Sieg. Nach dem Gewinn zweier Anfangsdoppel durch Stefan Ockenfels/Peter Klöckner und Stefan Mauel/Justus Ulrich geriet die „Erste“ durch drei Einzelniederlagen mit 2:4 ins Hintertreffen, konnte aber dann das Blatt dank einer starken Mannschaftsleistung noch wenden. Am vorderen Paarkreuz erzielten die Adenauer einen 3:1-Vorteil.

Nur Stefan Ockenfels konnte hier einmal punkten. Marvin Krupp verlor trotz ansprechender Leistung beide Einzel. In der Mitte ist bei Peter Klöckner anscheinend der Knoten geplatzt, was er mit zwei überzeugenden Siegen bestätigte. Stefan Mauel ist dagegen immer noch von seiner Bestform entfernt, auch wenn er einmal erfolgreich war. Eindrucksvoll war die Vorstellung von Marco Zabbei, der am unteren Paarkreuz beide Spiele mit 3:0 Sätzen für sich verbuchte. Einen prächtigen Einstand in der „Ersten“ feierte Nachwuchsspieler Justus Ulrich, der den reaktivierten Adenauer Altmeister Hans-Peter Berens nach einem 0:2 Rückstand noch knapp mit 14:12 im Entscheidungssatz bezwang. Mit der verbesserten Gesamtleistung der 1. Mannschaft gegenüber den ersten Spielen zeigten sich auch die mitgereisten Fans rundum zufrieden. Das Grafschafter Sextett führt nun die Tabelle der 2. Bezirksliga mit 6:0 Punkten an und ist die einzige Mannschaft ohne Minuspunkt.