Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Halbkirmes und Oktoberfest im NEUEN Winzerverein


Beste Oktoberfest-Laune im Vorjahr im neuen Saal des Winzervereins. Foto: Dirk Unschuld.

Halbkirmes zu Ehren der heiligen Ursula in Lantershofen: schon seit vielen Jahren veranstaltet die Bürgervereinigung zu diesem Anlass ein Oktoberfest, dieses Mal am Samstag, 20. Oktober, ab 19:30 Uhr. Gefeiert wird im Saal des bajuwarisch blau-weiß dekorierten Lantershofener Winzervereins. Mit Hax´n vom Grill, Leberkäs und Radi sowie original Oktoberfestbier wird fürs leibliche Wohl bestens gesorgt. Die Musikfreunde Lantershofen begleiten den Abend musikalisch.

In diesem Jahr findet wieder ein lustiger und ebenso sportlicher Team-Mehrkampf um den Oktoberfest-Pokal statt. Dabei messen sich Teams von jeweils zwei Personen in originellen Geschicklichkeitsspielen. Interessenten für die Spiele melden sich bitte bis 20 Uhr am Festabend an. Der Saal ist ab 19 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt fünf Euro. Der Vorstand der Bürgervereinigung freut sich über zahlreiche Gäste, am liebsten in Oktoberfest-Tracht.

„Erwin aus der Schweiz“ verzauberte Lantershofen


Marc Haller ist der „Erwin aus der Schweiz“, ein verunsicherter und schüchterner Typ, der es faustdick hinter den Ohren hat. Foto: Hermann-Josef Efferz.

Marc Haller verband Magie, Comedy und Kabarett perfekt

Mal Comedy, mal Kabarett, mal Zauberei, die Mischung macht es. Von jedem etwas gab es am vergangenen Samstag auf der Kulturlant-Bühne im Lantershofener Winzerverein zu erleben, dargebracht von nur einer Person, dem Schweizer Marc Haller. Es war der Auftakt zum neuen Kleinkunstprogramm der Grafschafter mit insgesamt sieben Kabarett- und Comedyabenden bis zum kommenden April.

Marc Haller bedankte sich dabei nach zwei Stunden auf der Bühne beim ausrichtenden Verein Kulturlant, dass dieser sein Abo-Programm nutze, auch so auch weniger bekannten jungen Künstlern eine Bühne zu geben. Zugegeben, mit 31 Jahren gehört Haller der Kategorie „jung“ noch an, weniger bekannt ist er keinesfalls, zumindest nicht in seinem Heimatland Schweiz. Dort, wie auch im benachbarten Österreich, hat er sich über Talentshows einen Namen gemacht und gehört bereits jetzt zur Riege der Entertainer auf den Bildschirmen. In seinem Bühnenprogramm schlüpfte er am Samstag in die Rolle des „Erwin aus der Schweiz“, ein verunsicherter und schüchterner Typ, der es allerdings faustdick hinter den Ohren, oder besser im Ärmel hat. Aus diesem zauberte er gut gefüllte Orangensaftgläser oder den Kult-Zauberwürfel aus den 1980er-Jahren, den er einmal kurz in die Luft warf, und schon war das Rätsel gelöst. Haller verschluckte einen aufgeblasenen Luftballon oder machte aus einer gleich acht Weinflaschen. Nicht unbedingt neue Tricks, wie auch das immer wieder getrennte und wie durch Zauberhand wieder reparierte Seil. Die Art und Weise, wie der sympathische Schweizer seine Zauberei aber rüberbrachte, war neu. Die Besucher in Lantershofen klebten förmlich an den Lippen des Zauberers, der im bedächtigen Ton und manchmal sogar flüsternd seine Zaubershow mit einem Comedyprogramm verband. Im Saal des Winzervereins konnte man die berühmte Stecknadel fallen hören. Programmsprünge, die das Publikum immer wieder überraschten und dabei köstlich unterhielten. Und wer in Lantershofen in einer der ersten Reihen saß, hatte auch noch große Chancen, in das Programm mit einbezogen zu werden. Auf alle Fälle war die Aufforderung ans Publikum „lassen Sie uns einen Abend lang lachen“ nicht zu viel versprochen, zum Lachen gesellten sich unter den 150 Gästen zudem Staunen über die perfekt dargebotenen Zaubertricks des Marc Haller.

Mit dem musikalischen Kabarettprogramm „Die Schablone in der ich wohne“ der Carmela de Feo alias „La Signora“ wird die Lantershofener Kleinkunstreihe am Freitag, 2. November, fortgesetzt. Für den Abend sind nur noch wenige Karten erhältlich.

Lenny Fuchs ist Mittelrheinmeister im Kart Slalom


Lenny Fuchs gewinnt acht von zwölf Vorläufen und qualifiziert sich für die anschließenden Endläufe. Foto: Blick-Aktuell.

Lenny Fuchs aus Grafschaft Lantershofen ist neun Jahre alt und fährt seit letztem Jahr im und für das Team des ASC Ahrweiler. In seiner erst zweiten kompletten Saison konnte Lenny acht von zwölf Vorläufen gewinnen und stand nur einmal nicht auf dem Podest. Durch diese grandiose Leistung qualifizierte sich Lenny für die anschließenden Endläufe, wo er mit einem dritten Platz und einem Sieg verdient Mittelrheinmeister im ADAC Mittelrhein werden konnte, der sich vom Rheinland bis ins Siegener Land und in den Hunsrück erstreckt. Durch diese Top Platzierung in der regionalen Meisterschaft qualifizierte er sich für die höchsten Prädikatsläufe wie die Rheinland Pfalz Meisterschaft, die Südwestdeutsche Meisterschaft und den Bundesendlauf am 14. Oktober am Nürburgring.

Falschalarme halten Grafschafter Wehr auf Trab


Ein geplanter Einsatz bei Haribo: die Grafschafter Wehr sichert die Kastaniensammlung. Foto: Thomas Schaaf

Sirenenalarm in Ringen, Lantershofen und Oeverich sorgt immer wieder für bange Momente in den Orten. Die Wehren der drei Dörfer bilden zusammen mit Wehrleuten des Grafschafter Bauhofs den Ausrückbereich Mittlere Grafschaft der Feuerwehr der Gemeinde. Und dieser Ausrückbereich ist auch für Vorfälle im Innovationspark Grafschaft zuständig.

Zuletzt war die Sirene häufiger als früher zu hören, zu allen Tages- und Nachtzeiten, zuletzt am 2. Okotber gegen 21 Uhr. Immer wieder kehren die Wehrleute dabei schon nach kurzer Zeit in ihre Spritzenhäuser zurück, zumeist war als Einsatzziel die neue Firmenzentrale von Süßwarenhersteller Haribo ausgegeben worden. Von dort aus rufen die Brandmeldeanlagen die Wehr immer wieder auf den Plan. „Bisher kam es im Laufe des Jahres zu sieben Alarmierungen bei Haribo, die im Zusammenhang mit der Auslösung der Brandmeldeanlage standen“, so die Auskunft der Grafschafter Gemeindeverwaltung. Auslöser der Falschalarme war zunächst ein Brandmeldesystem im Lager, zuletzt auch mehrfach im Verwaltungstrakt. Falschalarme sind dabei zu unterscheiden in technische Falschalarme, Täuschungsalarme und böswillige Alarme. „Im Falle Haribo sind böswillige Alarme auszuschließen“, so Büroleiter Dieter Dismon von der Grafschafter Verwaltung. Die bisherigen Alarme seien einzelne Täuschungsalarme, die dann vorliegen, wenn der Brandmelder durch einen Effekt getäuscht wird, der einer reellen Gefahr ähnlich ist, in der Mehrzahl jedoch technische Falschalarme. Täuschungsalarme können bei Auftritt von Wasserdampf oder größeren Mengen Staub entstehen. Ist das vorhersehbar, gibt es die Möglichkeit, die Brandmeldeanlage kurzfristig abzuschalten, tut der Verursacher das nicht, bleibt die Gefahr eines Falschalarms.

Bein technischen Fehlalarmen liegt häufig ein Defekt eines Brandmelders oder eine Störung durch elektromagnetische Felder vor. Bei einer Alarmierung hat die Einsatzleitung vor Ort jeweils dem feuerwehrtechnischen Bediensteten aufgegeben, die Anlage des jeweils betroffenen Brandabschnitts von einer Fachfirma überprüfen zu lassen. „Nach Rücksprache mit Haribo arbeiten diese intensiv mit der Feuerwehr und der Fachfirma zusammen, um die Falschalarme zukünftig zu unterbinden“, so Dieter Dismon.

Die Kosten für die bisherigen Einsätze trägt im Übrigen der Steuerzahler, ist aus dem Ringener Rathaus zu hören. Denn für Brandeinsätze werden grundsätzlich nach dem Landesbrand- und Katastrophenschutzgesetz keine Kosten geltend gemacht. Hierunter fallen auch Alarme durch Brandmeldeanlagen und Rauchmelder. Mit Blick auf die zunehmende Anzahl der Brandmeldeanlagen und Rauchmelder in Firmen und Haushalten häufen sich auch Falschalarme, auch auf der Grafschaft.

Der Bär ist los im Innopark Grafschaft


Im wahrsten Sinne ist heute und morgen der Bär, besser gesagt der große Goldbär los im Innovationspark: Der Haribo-Konzern lädt zu seiner alljährlichen Tauschaktion Kastanien und Eicheln gegen Lakritz und bunte Gummibärchen. Seit kurzem hat der Süßigkeitshersteller seine erste Produktion am neuen Standort in Ringen gestartet, zum zweiten Male findet hier auch die Umtauschaktion statt.    

Geduld brauchen die Anlieferer bei dem herrschenden Andrang vor dem Haribo-Gelände: Mit drei Fahrzeugen ist die Grafschafter Feuerwehr im ordnendem Einsatz auf den Straßen des Innovationsparks in Ringen. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Auf dem Parkplatz vor dem Haribo-Hauptgebäude sind Hüpfburg und Glücksrad, Torwand und andere Events aufgebaut.

Den großen Parkplatz vor den Hauptgebäude an der Dr. Hans-und-Paul-Riegel-Straße 1 haben die Organisatoren eingezäunt und dort ein Rahmenprogramm mit Glücksrad, Hüpfburg und anderen Kinderevents aufgebaut. Seit 8 Uhr am Freitag begannen die beiden Großkampftage in Sachen Kastanien - auch Lantershofener Kastanien sind dabei - mit einem großen Andrang. Schon gegen 9 Uhr reichte der Autostau der Anlieferer über den Kreisel am Eingang des Innoparks hinaus bis weit in die Autobahnabfahrt von der A61.

Bis weit über den Kreisel Richtung Autobahn stauen sich die Fahrzeuge zur Kastanienanlieferung. Auch "Normal"-Besucher oder -Anlieferer müssen sich gedulden.

Ein großes Aufgebot an Ordnern und Feuerwehr versucht, die Ablieferwilligen mit ihren Autos, Bussen und Personen in Parkplätze und in lange Schlangen bereits Wartender mit Säcken, Strand- und Bollerwagen, rollenden Paletten, Schubkarren, Kinderwagen und anderen illustren Gefährten einzureihen. Zwischen dem ganzen Trubel begelückt der aus der Werbung bekannte echte große Plüsch-Goldbär zwischen Hüpfburg und Karussell die Kinder. Nachdem im Vorjahr die Tauschaktion verhalten angelaufen war, ist in diesem Jahr wohl um einiges mehr an Geduld nötig, um die heiß begehrten Süßigkeiten gegen Kastanien getauscht zu bekommen.

Der Trägerverein Winzerverein bittet um Ideen und Mithilfe auch 2019


Dem Trägervein wurden einige Gesellschaftsspiele avisiert, es besteht also auch Gelegenheit zu einem „Spieleabend. Foto und BU: Thomas Schaaf.

Der „goldene Oktober“ läuft und die dunkle Jahreszeit rückt näher. Grund genug, abends mal in den Winzerverein zu gehen. Gelegenheiten dazu gibt es genügend, unter anderem eine tolle „Weinprobe plus“ unseres Trägervereins am 26. Oktober. Seien Sie dabei, es gibt noch freie Plätze. 

Dorftreff und andere Ideen: Das letzte Quartal 2018 läuft und der Trägerverein sucht wieder Vereine und Gruppierungen, die die Arbeit unterstützen, indem sie freitags den Thekendienst beim Dorftreff übernehmen. Gerne kann das mit einem kleinen Event versehen werden, aber das ist kein Muss. Schon eine Mail an die Vereinsmitglieder kann bewirken, dass man sich „mal wieder trifft“, und sei es nur auf ein Glas Wein.

Da zudem einige Gesellschaftsspiele avisiert wurden, besteht auch die Gelegenheit zu einem „Spieleabend.“ Und da mittlerweile ein neuen Beamer im Gastraum installiert ist, kann man dort auch mal einen „Videoabend“ á la „Dorfkino“ ausrichten. In diesem Zusammenhang auftretende rechtliche Fragen klärt der Verein. Und noch eine Idee, die es andernorts schon gibt: wie wäre es mit sonntäglichem „Tatort-Rudelgucken“, vielleicht möchte das jemand in die Hand nehmen. Die notwendigen technischen Voraussetzungen werden derzeit geschaffen. Ideen werden unter winzerverein@lantershofen.de entgegen genommen – oder beim Dorftreff am Freitagabend.

Hinweisen möchte der Trägerverein Winzerverein Lantershofen auch auf seine aktualisierte Homepage www.winzerverein-lantershofen.de, auf der man auch einen virtuellen Rundgang durch das Anwesen Winzerverein machen kann. Wünsche und Anregungen bitten der Verein an die Adresse winzerverein@lantershofen.de zu schicken, damit diese auf den Vorstandssitzungen beraten werden können. Die Kontaktadressen: Internetseite: http://www.winzerverein-lantershofen.de, Facebook-Seite:  https://www.facebook.com/WinzervereinLantershofen/, Email-Adresse: winzerverein@lantershofen.de.

Was ist los im Winzerverein im Oktober


Im NEUEN Winzerverein werfen Erwin aus der Schweiz und die Kulturlant-Jukeboxparty ihre Schatten voraus. Trägerverein und Dagernova laden zur Weinprobe mit Krimilesung. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Freitag, 5. Oktober - Dorftreff; An diesem Tag übernimmt der Trägerverein ab 19 Uhr den Thekendienst und sagt „Willkommen zu guten Gesprächen und ein paar Getränken.“ Freitag, 12. Oktober - Dorftreff; An diesem Tag übernimmt die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft ab 19 Uhr den Thekendienst, wir sind gespannt, was sich der Nachwuchs ein fallen lässt. Samstag, 13. Oktober – Kabarettabend mit „Erwin aus der Schweiz“; Kulturlant lädt ein, diesen urkomischen Schweizer zu erleben. Zudem ist ab 19 Uhr auch die Theke im Gastraum geöffnet. Freitag, 19. Oktober - Dorftreff; An diesem Tag übernimmt der „Freundeskreis“ ab 19 Uhr den Thekendienst und sagt „Willkommen zu guten Gesprächen und ein paar Getränken.“ Samstag, 20. Oktober – Oktoberfest der Bürgervereinigung; Ab 19:30 Uhr öffnet sich der Winzerverein zum zünftigen Oktoberfest mit Hax’n, Spielen und Musik, dazu gibt es Oktoberfestbier. Es ist gleichzeitig Ursulafest, oder auch „Halbkirmes“. Freitag, 26. Oktober – Weinprobeplus; Der Trägerverein lädt ein, Kulturlant bewirtet: ab 19 Uhr gibt es eine Sekt- und Weinprobe der Dagernova, zu jedem der fünf Weine gibt es leckere Fingerfood. Das ganze wird kulturell mit einer Krimilesung des Andernacher Autos Andreas J. Schulte begleitet. Anmeldungen nimmt der Trägerverein unter winzerverein@lantershofen.de entgegen, die Teilnahme kostet 27 Euro pro Person. Mittwoch, 31. Oktober - Jukeboxparty; Das hat schon Tradition: am Tag vor Allerheiligen legt DJ Johannes Held die größten Hits aller Zeiten auf. Einlass ist um 20 Uhr, los geht es um 21 Uhr. Tickets gibt es unter www.kulturlant.de oder u.a. in der Eifeldestillerie oder bei Getränke Visang. So war es im letzten Jahr: https://youtu.be/8Kvv_saWygo. Wir sehen uns im Winzerverein.

Mel Parsons sagt Europatournee ab


Die Neuseeländerin Mel Parsons wird mit ihrer Band im kommenden Frühjahr nicht nach Europa kommen. Das gab ihre Agentur jetzt bekannt. Das für den 4. Mai 2019 bei Kulturlant in Lantershofen geplante Konzert der Band wird ersatzlos gestrichen. Bereits erworbene Tickets nimmt der Verein zurück und erstattet den Ticketpreis.