Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Jukeboxparty mit DJ Johannes Held


DJ Johannes Held hält den Saal in Stimmung. Foto: Veranstalter.

Volle Tanzfläche ist bei der Ü30-Party in Lantershofen garantiert

„Y.M.C.A.“ oder „Moviestar“ - wer kenn diese Hits nicht? Boney M., Abba, die „Stones“ oder C.C.R. – bei der Jukeboxparty in Lantershofen bleibt kein Fuß ruhig. Dafür sorgt Discjockey Johannes Held, der sich als DJ der SWR 1-Kultpartys „Nightfever“ einen Namen machte. Der Mayener geht richtig mit und sorgt für allerbeste Stimmung auf und neben der Tanzfläche. Es wird also rundgehen am Tag vor Allerheiligen im Lantershofener Winzersaal, wo sich sonst die Kabarett-Stars die Klinke in die Hand geben. Johannes Held ist in Lantershofen längst kein Unbekannter mehr, bereits zum achten Mal macht die Jukeboxparty am Halloweenabend Station in der Grafschaft. Der Ü30-Tanzabend, zu dem der VfB Lantershofen einlädt, startet am Donnerstag, 31. Oktober, um 21 Uhr, Einlass ist eine Stunde vorher. Tickets kosten im Vorverkauf 6,50 Euro zuzüglich möglicher Gebühren, Infos dazu sind unter www.kulturlant.de erhältlich. An der Abendkasse kostet der Eintritt acht Euro.

Beauftragung zum Akolythat im Studienhaus St. Lambert


Die fünf Seminaristen aus dem zweiten Kurs mit Weihbischof Jörg-Michael Peters und ihren Lehrern nach der Beauftragung im Garten des Seminars St. Lambert. Foto: Markus Brandt.

Am vergangenen Sonntag empfingen fünf Seminaristen aus dem zweiten Kurs durch Weihbischof Peters (Trier) ihre Beauftragung zum Akolythen. Beauftragt wurden Jens Bauer (Bistum Trier), Torsten Buß (Bistum Osnabrück), Wolfgang Ehrle (Bistum Augsburg), Br. Leo Gauch OSB (Benediktiner Fischingen), Andreas Heupel (Erzbistum Paderborn). Der Festtag begann mit einem gemeinsamen Morgenlob und ging über in die Feier der Eucharistie in der Gemeindekirche. Der Kurs wählte als Leitvers für ihre Beauftragung das Zitat aus 1 Ptr 4,41: „Wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht“. 

Den Akolythen kommt es zu, nach der Kommunionausteilung dem Priester oder dem Diakon beim Reinigen und Zusammenstellen der liturgischen Gefäße zu helfen und außerhalb der Messe die Hostien zu denjenigen bringen, die nicht in der Lage waren, die Messfeier zu besuchen. Die Würde des Akolythen besteht somit in der Verlängerung der Eucharistie hin zu den Alten und Kranken. Denn genau hier dient er Christus, indem er „hinter Christus“ geht, also ihm nachfolgt. Denn Christus geht immer schon voraus, dorthin, wo Einsamkeit ist und die Eucharistie am dringendsten gebraucht wird. Dorthin, an die Ränder der Gemeinde, darf der Akolyth Jesus Christus folgen, wie es seinem Amt entspricht. Die Feier fand mit einigen Dankesworten und Dankesgaben seitens der Hausleitung und der Studentensprecher ihren Abschluss bei einem festlichen Mittagessen.

Verein Kulturlant zieht nach fünf Jahren Zwischenbilanz


Klaus Dünker (l.) und Marie-Luise Witsch vom Kulturlant-Vorstand überreichen Bürgermeister Achim Juchem eines der ersten Exemplare des neuen Buches "5 Jahre Kulturlant". Foto: Thomas Weber.

Ein Buch mit Zugaben

GRAFSCHAFT. Mehr als 80 Veranstaltungen, über 16.000 Besucher: beim Grafschafter Verein Kulturlant e.V. hat man sich nach fünf Jahren die Zeit genommen, zurückzublicken und sich dabei einmal selbst auf die Schulter zu klopfen. Denn der Verein hat das, was er seit dem Jahr 2014 auf den Bühnen der Bürgerhäuser in der Gemeinde Grafschaft angeboten hat, in einem 130 Seiten starken Buch zusammengefasst. Das beginnt mit der Vereinsgründung am 11. Dezember 2013, geht über die ersten Veranstaltungen im dann folgenden neuen Jahr und hört nach fünf Jahren noch nicht auf. Einen Rückblick auf die kulturell geprägten Abende bis zum Ende der Spielzeit 2018/19 gibt es sozusagen als Zugabe, wie diese auf der Kulturlant-Bühne Zugaben ebenfalls üblich sind. Im Buch gibt es sogar eine zweite Zugabe.

Das Werk ist gefüllt mit teilweise gekürzten Presseberichten zu den Kulturlant-Veranstaltungen, die dazu mit einer Vielzahl von Bildern verschiedenster Fotografen noch einmal zu Lebendigkeit kommen. Zahlreiche Künstler, die in den vergangenen Jahren den Weg in die Grafschaft fanden, haben sich mit mehr oder weniger langen Grußbotschaften verewigt. Das Buch mit dem schlichten Titel „5 Jahre Kulturlant – Kulturverein Grafschaft“ gibt umfassende Rückblicke auf die kulturelle Arbeit in der jüngsten Vergangenheit der Gemeinde Grafschaft. Erschienen ist das Buch im Lärchen Verlag Ahrweiler, nachdem es von Mitinhaber und Ex-Kulturlant-Vorstand Klaus Dünker an vielen Sommertagen in ausschließlich ehrenamtlicher Tätigkeit erstellt und layoutet wurde. Werbung ist in dem Buch nicht zu finden, es kostet 15 Euro und kann unter www.kulturlant.de bestellt oder bei den Veranstaltungen des Vereins erworben werden. Eines der ersten Exemplare überreichten Klaus Dünker und die Sprecherin des Vorstands, Marie-Luise Witsch, dem Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem, der sich seit der Gründung des Vereins sehr für die Belange der Kulturschaffenden einsetzt.

SWR1 Public Singing mit Peter Kühn im Winzerverein


Volles Haus und gute Stimmung beim Public Singing 2018. Foto: Thomas Schaaf.

Mitsingen ist extrem erwünscht

Unter der Dusche singt mancher gerne lautstark – aber in einem Club mit einem Profi macht es noch mehr Spaß. Erst recht bei einem kleinen Konzert-Event gemeinsam mit anderen stimmgewaltigen Hobbysängern. „Die SWR1-Party zum Mitsingen“ im Winzerverein mit Peter Kühn, Frontsänger der „Jukebox Heroes“, bietet am 23. Oktober ab 20 Uhr dieses außergewöhnliche Erlebnis in Lantershofen. Ob „In the air tonight“, „Summer of 69“ oder „Major Tom“ – SWR1 Rheinland-Pfalz lädt zu einem musikalischen Gemeinschaftserlebnis. Zusammen mit anderen Gästen in lockerer Atmosphäre die größten Hits aller Zeiten anstimmen: Beim SWR1 Public Singing im Winzerverein kann sich jeder stimmlich einbringen. Textsicher muss man nicht sein, die Songtexte stehen auf einer Leinwand zur Verfügung. Aber auch wer lieber nur zuhören möchte, ist willkommen und kann die bekannten Hits zusammen mit anderen genießen. Die unbestuhlte Veranstaltung findet am Mittwoch, 23. Oktober, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen statt. Tickets kosten im Vorverkauf 7,50 Euro zuzüglich möglicher Gebühren, an der Abendkasse kostet es ebenfalls 7,50 Euro. Weitere Infos unter www.kulturlant.de.

Martinszug, Fackelprämierung und Tombola in Lantershofen


St. Martin ritt durch Sturm und Wind (2003). Foto: Thomnas Schaaf.

Es ist wieder soweit, der November naht und mit ihm findet am Freitag, dem 8. November 2019 der traditionsreiche  Lantershofener Martinszug statt. Wie in jedem Jahr treffen sich die Teilnehmer zum Laternenumzug an der Mehrzweckhalle und werden dort vom Kindergarten mit heißem Glühwein und Kinderpunsch versorgt. Von dort startet pünktlich um 18 Uhr der Umzug zum Martinsfeuer.

Auf dem Rückweg geht es zum Winzerverein Lantershofen, wo  die Wecken an die Kinder verteilt werden. Musikalisch begleitet wird der Zug von den Musikfreunden Lantershofen und dem Tambourcorps der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft.  Die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lantershofen und das Deutsche Rote Kreuz sorgen für die Sicherheit beim Laternenumzug. Anschließend findet im Saal des Winzervereins die Fackelprämierung statt.  Es winken viele tolle Preise für die schönsten selbstgebastelten Laternen der Lantershofener Grundschulkinder, sowie der Kindergartenkinder. Auch für die originellste und aufwändigste Familienfackel gibt es einen schönen Preis. Vor Ort wird mit heißen Würstchen, Glühwein und diversen Getränken für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Wer an der Prämierung der gebastelten Laternen teilnehmen möchte, muss sich im Zeitraum vom 21. Oktober bis 27. Oktober telefonisch (Tel: 79198 oder 0163 1827617) bei Mechthild Röser seine Prämierungsnummer erfragen. Die Abgabe der Laternen ist dann am Mittwoch, den 6. November von 14 bis 15 Uhr im Jugendraum des Kindergartens in Lantershofen. Später abgegebene Fackeln können leider nicht mehr bei der Prämierung berücksichtigt werden. Um 18 Uhr müssen die Laternen dann dort wieder abgeholt werden. Der Straßenverkauf der Lose startet zeitnah, die Spendensammlungen der Ortsvereine beginnen Ende Oktober. Zusätzlich können ab diesem Zeitpunkt Lose an folgenden Stellen erworben werden: Auto Fuchs, Creativ-Werkstatt Scholl und Getränkevertrieb Visang. Die Lantershofener Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Häuser mit Kerzen und Laternen zu schmücken.

Chöre laden ein zum Herbstkonzert


Auch Musik von Ludwig van Beethoven wird zum Vortakt des Beethovenjahres 2020 geboten. Dann würde der Komponist 250 Jahre alt. Foto: Thomas Schaaf.

Mit dabei am 27. Oktober: das Orchester des Kreises Ahrweiler und Markus Prange (Orgel) 

Im Rahmen der 1000-Jahr-Feierlichkeiten geben die Chöre des  MGV Lantershofen am Sonntag, dem 27. Oktober um 17:00 Uhr in der Lantershofener Lambertuskirche ein Herbstkonzert, für das derzeit die Proben auf Hochtouren laufen. Mit dabei sind  Markus Prange (Orgel), das Orchester des Kreises Ahrweiler e.V. mit seinen Streichinstrumenten und Holzbläsern und die beiden Chöre des MGV. Bekannte Werke von Komponisten mit klingendem Namen wie Bach, Beethoven, Händel, Henry Purcel, Max Reger und Charpentier, aber auch  Stücke von ABBA, John Lennon, Metallica und Paul Simon stehen auf dem Programm. Zu diesem anspruchsvollen Konzert lädt der Verein Familien, Freunde, Bekannte und alle musikalisch Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei, Spenden werden für caritative Zwecke Verwendung finden. Der Vereinsvorstand und seine Chöre freuen sich, mit vielen Gästen ein musikalisch glanzvolles Konzert in der Lambertuskirche gemeinsam genießen zu können.

Multitalent Ingolf Lück eröffnete neue Kulturlant-Saison


Ein Meister der Selbst-Suboptimierung

Der Wahl-Kölner und gebürtige Bielefelder Ingolf Lück ist Schauspieler, Moderator, Synchronsprecher, Tänzer – und Comedian. Zwei Mal bereits wurde ihm der Deutsche Comedypreis verliehen. Und in genau dieser Rolle eröffnete der mittlerweile 61-jährige, dem man sein Alter nicht ansieht, am Samstag die neue Spielzeit des Grafschafter Vereins „Kulturlant“ auf der Bühne im Lantershofener Winzerverein. 250 Gäste im seit Wochen ausverkauften Saal hörten sich die Geschichten aus dem und über das Leben von Lück an. „Sehr erfreut – die Comedy-Tour“ lautete der Titel, wobei der Comedian betonte, es handele sich eher um Kabarett, bei dem das Publikum auch einiges zu schlucken habe. Vorweggenommen: in Lantershofen mussten sich die Besucher schon ganz andere Dinge anhören.

"Ist da vielleicht noch ein Platz im Saal frei?" Wohl nicht, Ingolf Lück ist schon lange ausverkauft. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Der schnelle Ingolf beim Einlauf: "Wir möchten, dass Fotos nur in den ersten 10 Minuten gemacht werden". Die Fotografen haben sich wohl daran gehalten.

In den zwei Stunden seines Vortrags, meist im Sitzen gehalten und mit Manuskript auf dem Tisch, steigerte sich Lück von Minute zu Minute. Natürlich musste er erst einmal aufs eigene Alter eingehen, um klarzumachen, er sei nicht alt: „Höchstens Vintage.“ Aha. Von „weise“ war auch etwas zu hören, als er den Kollegen Richard Rogler mit dessen Fürsprache für einen Veggie-Day zitierte: „Ich esse gerne einmal in der Woche Salat – am liebsten Wurstsalat.“ Wohlwissend, dass Lantershofen keine Stadt ist, wie er spätestens bei der eigenen Dorferkundung feststellte, machte Lück seine Witze übers Leben auf dem Land in Verbindung mit dem TV-Schlager „Bauer sucht Frau.“ An seiner Heimat Bielefeld ließ er auch kein gutes Haar: „Da bist du auch bei deinem 20. Schützenfest noch immer der Neue.“ Lück, der seit der nicht bestandenen Radfahrprüfung im vierten Schuljahr illegaler Radler ist und schon früh feststellte: „Als Kind konnte ich gar nix“, gab sich mit dieser Erkenntnis eine neue Lebensmaxime: „Ich betreibe keine Selbstoptimierung, sondern Selbst-Suboptimierung.“ Sprich, er stellt sein Licht gerne unter den Scheffel. Selbst-Suboptimierung – unweigerlich kam da auch die Frage auf, ob man denn tatsächlich zivilisiert sei. Zweifel am anderen kamen auf, als der Freund ihm auf die Frage, was er gerade mache, ein Selfie von der Toilette sendete.

Ingolf Lück macht seine eigenen Witze übers Leben auf dem Land.
Lück: "Ich betreibe Selbst-Suboptimierung." Er stellt sein Licht gerne unter den Scheffel.

Ingolf Lück eröffnete mit der Kulturlant-Saison auch die neue Kabarett-Reihe in Lantershofen. Hier steht als nächstes am 16. November Christine Prayon - auch in ihrer Rolle als Birte Schneider aus dem Fernsehen bekannt – auf der Bühne. Es gibt noch wenige Restkarten, die ausschließlich unter www.kulturlant.de bestellt werden können.

Oktoberfest und Halbkirmes zu Ehren der heiligen Ursula


Haxen, Sauerkraut, Püree, Radi, Brezeln und Oktoberfestbier sind im Saal des Winzervereins angesagt.

Halbkirmes zu Ehren der heiligen Ursula in Lantershofen: schon seit vielen Jahren veranstaltet die Bürgervereinigung zu diesem Anlass ein Oktoberfest, dieses Mal am Samstag, 19. Oktober, ab 19:30 Uhr. Gefeiert wird im Saal des bajuwarisch blau-weiß dekorierten Lantershofener Winzervereins. Mit Hax´n vom Grill, Leberkäs und Radi sowie original Oktoberfestbier wird fürs leibliche Wohl bestens gesorgt. Die Musikfreunde Lantershofen begleiten den Abend musikalisch. Auch in diesem Jahr findet wieder ein lustiger und ebenso sportlicher Team-Mehrkampf um den Oktoberfest-Pokal statt. Dabei messen sich Teams von jeweils zwei Personen in originellen Geschicklichkeitsspielen. Interessenten für die Spiele melden sich bitte bis 20 Uhr am Festabend an. Der Saal ist ab 19 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt fünf Euro. Der Vorstand der Bürgervereinigung freut sich über zahlreiche Gäste, am liebsten in Oktoberfest-Tracht.