Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

TTC Karla setzt Sportbundforderung um


Vorsitzender Peter Klöckner (2.v.l.) mit den geehrten Mitgliedern des rührigen Tischtennisklubs. Foto: Marvin Krupp.

Ehrungen für langjährige Mitglieder

Ein relativ großer Einsparten-Sportverein wie der Tischtennisclub Karweiler-Lantershofen (TTC Karla), der mit einem recht niedrigen Budget auskommen und dabei jeden Euro erst noch einmal umdrehen muss, ehe er ausgegeben wird, ist auf die Zuschüsse der Sportverbände angewiesen. Die wiederum stellen Forderungen bezüglich der Eigenfinanzierung der Vereine durch Mitgliedsbeiträge. Nur wer einen Mindestbeitrag nimmt, ist zuschussberechtigt. Und hier schlägt der Sportbund Rheinland gleich zwei Mal zu, erhöht die Mindestgrenze zum ab 1. Januar 2018 und zwei Jahre später noch einmal. Dem TTC Karla bleibt nichts anderes übrig, als mitzuziehen. Das bedeutet für die aktiven Jugendlichen ab 15 Jahren, dass sie im neuen Jahr 40 Prozent mehr ausgeben müssen, um bei den Karlas ihrem Sport nachzugehen. In absoluten Zahlen ist das überschaubar, statt monatlich 2,50 Euro müssen nun 3,50 Euro auf den Tisch gelegt werden. 2020 werden es dann vier Euro sein. Der Beitrag der Erwachsenen Aktiven steigt von vier auf fünf und 2020 auf sechs Euro im Monat. „Im Vergleich zu anderen Sportvereinen liegen wir damit an der untersten Grenze“, machten der Ehrenvorsitzende Karl-Heinz Mombauer und Vorsitzender Peter Klöckner unisono klar. Bei den Inaktiven ändert sich zudem in der Beitragsstruktur nichts.

Folglich konnten die Beitragserhöhungen der Harmonie der Mitgliederversammlung nicht schaden. 32 Karla-Mitglieder waren zur Versammlung in die Lantershofener Mehrzweckhalle gekommen, begrüßt wurden sie vom Vorsitzenden Peter Klöckner. Vor allem der sportliche Rückblick gestaltete sich angesichts der zahlreichen Mannschaften im Verein ausgedehnt. Höhepunkte des verflossenen Jahres waren dabei die Teilnahme der Damenmannschaft an den deutschen Pokalmeisterschaften in Fröndenberg sowie der Aufstieg der zweiten und siebten Herrenmannschaft zum Ende der letzten Spielzeit. Noch in bester Erinnerung sind die Regionsmeisterschaften, die der Verein Anfang November in Ringen ausrichtete und zu denen rund 200 Sportlerinnen und Sportler kamen. Zu Gunsten dieser Großveranstaltung verzichtete der TTC auf sein alljährliches Familienturnier.

Schatzmeister Walter Mombauer verkündete das Zahlenwerk und bilanzierte einen geringen Jahresüberschuss, die Kassenprüfer Reinhold Münch und Markus Ockenfels bestätigten die einwandfreie Kassenführung, der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Ohne Gegenstimme liefen auch die Neuwahlen ab, der bestehende Vorstand mit dem Vorsitzenden Peter Klöckner, Stellvertreter Ralf Klein, Geschäftsführer Rainer Rönn, Schatzmeister Walter Mombauer, Sportwart Andreas Lafontaine sowie Jugend- und Schülerwart Marvin Krupp wurde für ein weiteres Jahr bestätigt.

Geehrt wurde ebenfalls. Seitens des Tischtennis-Verbandes Rheinland gab es für 20-jähriges aktives Tischtennisspielen die Siegernadel in Silber für René Küls und Monika Meyer. Gold für 30 Jahre erhielten Christiane Böttcher, Thomas Uerz und Frank Powelz, für 50 Jahre wurden Wolfgang Klöckner und Reinhold Münch geehrt, Walter Mombauer steht indes bereits 60 Jahre aktiv an der Platte. Urkunden und Präsente für langjährige Mitgliedschaft im TTC Karla gab es ebenfalls, auch wenn nicht alle zu ehrenden Mitglieder anwesend waren. 25 Jahre Karla-Mitglied sind Johannes Kappen, Roman Kappen, Walter Moitz, David Schuster und Jörg Wollert. Seit einem halben Jahrhundert gehört Hans-Walter Bender dem Verein an.

St. Martin in Lantershofen


Eine Laterne schöner als die andere - wie immer Hochbetrieb im Winzerverein

Der St. Martinszug in Lantershofen – er wächst von Jahr zu Jahr! Diesmal werden es mit Kindern, Eltern und Begleitern sicherlich um die 500 Personen gewesen sein, die zu Ehren St. Martins durch die Straßen des Ortes gelaufen sind. Viele Häuser waren dabei mit Lichtern geschmückt und die Kinder präsentierten ihre kunstvoll gebastelten Laternen. Da war vom Papierobst über Häuser und diverse Tiere bis zum klassischen „Knollekopp“ alles dabei. Los ging es wie immer an der Kindertagesstätte St. Katharina, wo das Kindertagesstätten-Team heißen Glühwein und Kinderpunch reichte. Der Erlös hiervon kommt dem Förderverein „Katharinchen“ zugute. Dann ging es gemeinsam zum imposanten, von der Junggesellen-Schützengesellschaft „St. Lambertus“ errichteten Martinsfeuer, das erneut auf dem Feld neben der „Schwalhüll“ erstrahlte. Von hier zog der leuchtende Lindwurm weiter gen Winzerverein. Dort verteilte der heilige St. Martin, der diesmal wieder hoch zu Ross unterwegs war, köstliche Wecken an die Kinder. Doch damit nicht genug, lockten im Saal des Winzervereins doch nicht nur die Laternenprämierung für die Kinder, sondern auch die traditionelle Martinsverlosung des Martinsausschuss mit hunderten attraktiver Preise. Da blieb im voll besetzten Saal kein Platz frei.

St. Martin auf seinem Schimmel am Martinsfeuer unterhalb vom Sportplatz. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Am NEUEN Winzerverein verteilt St. Martin die Wecken an die Kinder. Gleich ziehen sie zur Fackelprämierung, Verlosung und der großen Tombola in den Saal des Winzervereins ein.

Damit dies alljährlich in dieser beliebten Weise realisiert werden kann, sind die Mitglieder des Lantershofener Martinsausschuss schon vorher im Ort unterwegs, sammeln Spenden und verkaufen die beliebten Martinslose. Bei den kleinen Laternenbastlern erhält stets jedes Kind einen Preis, nicht nur die „hochplatzierten“ Laternen. Für das leibliche Wohl war in Form von heißen Würstchen bestens gesorgt. Da der Trägerverein Winzerverein Lantershofen (Gruppe TTT) auch die Gaststätte geöffnet hatte, konnte rund um die Theke in geselliger Runde auch das ein oder andere Getränk genossen werden. Für die perfekte musikalische Begleitung sorgten die Musikfreunde Lantershofen, die mit insgesamt 41 Musikern den Martinszug begleiteten sowie das Tambourcorps der Junggesellen-Schützengesellschaft „St. Lambertus“. Für die Sicherheit waren die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Lantershofen zuständig.

TTC Karla - Die „Erste“ behält ihre weiße Weste


Uwe Fischer (vorne) und Peter Klöckner verdienten sich in Altenahr absolute Bestnoten. Foto: Stefan Ockenfels.

Wie in den vergangenen Jahren setzte sich die 1. Mannschaft bei der TTG Kalenborn/Altenahr nach einem spannenden Match knapp durch. Und auch diesmal benötigten die Grafschafter eine gehörige Portion Glück, ehe der 9:6-Erfolg feststand. Von fünf Partien, die im fünften Satz endeten, entschieden sie immerhin vier für sich. Während die Gastgeber mit Uli Kreuzberg auf einen ihrer besten Spieler verzichten mussten, konnte die „Erste“ ihre stärkste Formation aufbieten. Zum Auftakt brachten die Doppel Stefan Ockenfels/Peter Klöckner und Marco Zabbei/Justus Ulrich die Gäste mit 2:1 in Front. Im Einzel besaßen die Kombinierten am Spitzenpaarkreuz ein 3:1 Übergewicht. Hier konnte für die „Erste“ nur Stefan Ockenfels, der zuvor dem Altenahrer Nachwuchstalent Gabriel Nelles überraschend unterlegen war, gegen Frank Rothhaß punkten. Marvin Krupp musste beide Spiele abgeben. Der eigentliche Matchwinner war der gesundheitlich angeschlagene Uwe Fischer, der mit einer bemerkenswerten Energieleistung seine beiden Einzel in der Mitte gewann. Ihm gleich tat es Peter Klöckner mit einer ebenfalls exzellenten Vorstellung, sodass am mittleren Paarkreuz eine 4:0-Bilanz heraussprang. Marco Zabbei und der für den inzwischen aus der 1. Mannschaft ausgeschiedenen Stefan Mauel eingesprungene Nachwuchsspieler Justus Ulrich gestalteten ihre Partien ausgeglichen. Hocherfreut über den Sieg zeigten sich nicht nur die Akteure, sondern auch die zahlreichen Fans, die gegenüber der Fanzahl der Einheimischen weit in der Überzahl waren. Mit nunmehr 12:0 Punkten führt die 1. Mannschaft als einziges verlustpunktfreies Team weiterhin die Tabelle an.

Ehrennadel für langjähriges ehrenamtliches Engagement


Landrat Dr. Jürgen Pföhler (r.) ehrt Leo Mattuscheck (2.v.r.) und weitere Ehrenamtler mit der Ehrennadel des Landes Rheinland Pfalz. Foto: Dirk Unschuld.

Am Donnerstag erhielt Ortsvorsteher Leo Mattuscheck aus den Händen von Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Ehrennadel des Landes Rheinland Pfalz für sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement für Lantershofen. Leo Mattuscheck ist Mitbegründer und darüber hinaus seit vielen Jahren Geschäftsführer der 1979 gegründeten Bürgervereinigung Lantershofen. Der Verein engagiert sich seit Jahrzehnten in herausragender Weise für die Dorfgemeinschaft und betreibt aktive Brauchtumspflege. Außerdem ist er Vorsitzender des vor zehn Jahren gegründeten Fördervereins "Zukunft Lantershofen" und setzt sich dort weit über das übliche Maß hinaus für Projekte zum Wohle seines Heimatortes ein. So ist es nicht zuletzt seinem ehrenamtlichen Engagement zu verdanken, dass im Jahr 2010 der Birnensortengarten und fünf Jahre später der Birnen-Rundwanderweg realisiert werden konnte, den der Kreis Ahrweiler mit 5.000 Euro aus dem Förderprogramm Ländlicher Raum unterstützt hat. Der Wanderweg führt den Besucher durch den Ortskern und die Feldflure rund um Lantershofen und prägt durch die am Wegesrand platzierten künstlerischen Holzobjekte das Ortsbild von Lantershofen entscheidend mit. Dieses herausragende Beispiel für bürgerschaftliches Engagement wurde zudem im Jahr 2014 mit dem Sonderpreis des Kreises Ahrweiler im Förderprogramm Ländlicher Raum ausgezeichnet.

Darüber hinaus engagiert sich Leo Mattuscheck seit vielen Jahren aktiv im kommunalpolitischen Bereich. So ist er seit 2004 Ortsvorsteher von Lantershofen. Zuvor war er bereits rund fünf Jahre lang stellvertretender Ortsvorsteher sowie Mitglied im Ortsbeirat Lantershofen. Während seiner Zeit als Ortsvorsteher brachte er viele Projekte für seinen Heimatort auf den Weg, wie zum Beispiel die Sanierung des Winzervereins Lantershofen, der vor kurzem eingeweiht wurde. So konnte innerhalb von Rekordzeit und mit viel Eigenleistungen der engagierten Bürgerinnen und Bürger der beliebte Dorfmittelpunkt saniert und sozusagen ein neues „Wohnzimmer“ geschaffen werden. Auch im Gemeinderat der Gemeinde Grafschaft ist Leo Mattuscheck seit 13 Jahren Mitglied und war zuvor bereits viele Jahre in verschiedenen Gremien aktiv. In diesen Jahren war er an vielen wichtigen Beschlüssen und wegweisenden Entscheidungen beteiligt.

kfd-Frauen auf der Grafschaft feiern Elisabeth-Gottesdienst


kfd-Frauen laden ein in die Katharinakirche.

Am Freitag, dem 17. November 2017, um 17.30 Uhr, feiern die drei kfd-Ortsgruppen der Pfarreiengemeinschaft Grafschaft in der Pfarrkirche St. Katharina zu Grafschaft-Karweiler einen gemeinsamen Gottesdienst zum Gedenken an die heilige Elisabeth von Thüringen. Nach diesem Gottesdienst werden Geld- und Lebensmittel­spenden zur Unterstützung der wichtigen Arbeit der „Ahrweiler Tafel“ gesammelt. Anschließend trifft man sich zur Begegnung im Pfarrsaal in Karweiler (neben der Kirche). Bei Tee und Gebäck gibt es Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Austausch. 

In den Sonntagsgottesdiensten am 18.11. und 19.11.2017 findet diese Spendensammlung auch in allen Gottesdiensten der Pfarreiengemeinschaft Grafschaft statt. Die kfd-Frauen der Oberen, Mittleren und Unteren Grafschaft laden herzlich zur Elisabeth-Messe und zur Begegnung nach Grafschaft-Karweiler ein und bitten um viele Spenden zugunsten der Ahrweiler Tafel.

Die Bürgervereinigung gratuliert Stephan Heinen (60)


Hubertus Feist (l.) und Harald Hess (r.) gratulieren Stephan Heinen zum runden Geburtstag. Foto: Anne Heinen.

Anlässlich des 60. Geburtstags von Dr. Stephan Heinen überbrachten die Vorstandsmitglieder Harald Hess und Hubertus Feist ihrem Mitglied der Bürgervereinigung im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Bürgervereinigung gratuliert Walter Moitz (60)


Vorsitzender Erich Althammer (r.) gratuliert Walter Moitz (l.). Der Vorstand der Bürgervereinigung war mehr als komplett angetreten, auch ehemalige Vorstandsmitglieder gratulierten. Foto: Thomas Schaaf.

Anlässlich des 60. Geburtstags von Walter Moitz, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachte der komplette Vorstand dem ehemaligen langjährigen Vorstandsmitglied die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Zuckersüßes undamenhaftes Kabarett "Suchtpotenzial"


Lieder über die wirklich wichtigen Themen bringt das Duo Ariane Müller und Julia Gámez Martin im NEUEN Winzerverein. Foto: Veranstalter.

Das Duo „Suchtpotenzial“ ist zu Gast - Nichts für schwache Ohren

Das Duo Ariane Müller und Julia Gámez Martin schreibt Lieder über die wirklich wichtigen Themen: Sex, Drugs, Rock ́n ́Roll … und Weltfrieden! Sie haben Eifersucht, Spielsucht, Gelbsucht, Biersucht, Streitsucht, Fresssucht, Sehnsucht oder Tobsucht? Gar Drogen? Sogar Sex? Und auch noch Facebook? Die Gefahr einer Sucht zu verfallen ist heutzutage größer denn je und Ariane Müller und Julia Gámez Martin sind allen Süchten verfallen. Doch am größten ist Ihre Gier nach der schlimmsten aller Drogen, der unheilbare Drang zur Mutter aller abhängig machenden Substanzen: der Musik. Denn diese hat, wie fast alle schönen Dinge auf diesem Planeten ein riesiges: Suchtpotenzial, also die Eigenschaft, süchtig machen zu können.

Als die Berliner Sängerin Julia Gámez Martin, belastet mit übelster Gesangsneurose und dauerhaftem Darstellungszwang auf die schwäbische Pianistin Ariane Müller trifft, realisieren die beiden, dass eine konventionelle Therapie wohl keine Heilung bringen wird. Sie brechen aus und starten einen subtilen Selbstheilungstrip mit Songs über all die Suchtfaktoren, die das Leben nicht immer nur erschweren, sondern hin und wieder ja auch ein Stück lebenswerter machen. Die suchtpotenten „Schwabiner“ bringen Frieden für alle und Brust für die Welt. Ihr Publikum ist eingeladen, der Sucht zu erliegen, ob Hipster oder Schwabe oder beides, Serientäter oder ein Einzelfall. Nicht umsonst gewannen Suchtpotenzial mit dem Prix Pantheon 2015 den wohl wichtigsten Publikumspreis der Kabarettszene.

Zu erleben sind Suchtpotenzial bei Kulturlant am Donnerstag, 23. November, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen. Einlass ist um 19 Uhr. Karten sind zum Vorverkaufspreis von 19 Euro zuzüglich möglicher Gebühren in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtaltourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), im Rewe-Markt (Ringen), der Eifeldestillerie (Lantershofen), bei Getränke Visang (Karweiler) sowie telefonisch unter 0175/5700262 oder 02641/202118 und online unter www.kulturlant.de oder www.bonnticket.de erhältlich.