Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Damenteam des TTC bei Deutscher Pokalmeisterschaft


Obwohl im Pokal nur mit Dreiermannschaften gespielt wird, reiste das komplette Damenteam zu den Deutschen Pokalmeisterschaften. (Hinten v.l.) Patricia Rech, Vanessa Bindarra, Christiane Böttcher, Monika Meyer, Nicole Ulrich, (vorne v.l.) Cara Lenz, Mona Scholz. Foto: René Küls.

Damenteam bei Deutscher Pokalmeisterschaft Lantershofen. Als Rheinlandpokalsieger in der B-Klasse reiste das Damenteam am vergangenen Wochenende zur Deutschen Pokalmeisterschaft nach Fröndenberg bei Dortmund. Man war sich im Vorfeld bewusst, dass die Konkurrenz aus ganz Deutschland erheblich stärker einzuschätzen ist. 16 Teams gingen an den Start und wurden in vier Vierergruppen eingeteilt. Am ersten Wettkampftag traf das Damenteam gleich auf die beiden favorisierten Mannschaften. Gegen den sächsischen Vertreter TSV Graupa unterlag man mit 0:4, wobei der Ehrenpunkt nur knapp verpasst wurde. Die Partie gegen den TSV Betzingen aus Baden-Württemberg verlor man mit 1:4. Hierbei spielte Patricia Rech stark auf und markierte den Gegenzähler. Am zweiten Tag stand noch das Spiel um den dritten und vierten Platz in der Gruppe auf dem Programm. Da nur die beiden Gruppenersten das Achtelfinale erreichten, war die Partie gegen den westdeutschen Vertreter TTC Viersen von untergeordneter Bedeutung. Trotzdem wollte man nochmals alles geben. Nach hartem Kampf konnte jedoch lediglich Patricia Rech einen Sieg einfahren, sodass auch dieses Spiel mit 1:4 verloren ging.

Wenn man sportlich auch nicht mit der deutschen Spitze mithalten konnte, so war dieses Turnier in der Riesenhalle mit 32 Tischen und der tollen Atmosphäre dennoch ein besonderes Erlebnis für das Grafschafter Damenteam.

Fest der Begegnung an Fronleichnam


Die Pfarrei Karweiler-Lantershofen lädt ein zur Fronleichnamsprozession und anschließendem Familienfest. Foto: Thomas Schaaf.

Familienfest in der Pfarrei Karweiler-Lantershofen

Am Fronleichnamstag, dem 15. Juni 2017, feiert die Pfarrei Karweiler/Lantershofen im Anschluss an die Prozession wieder ein gemeinsames Familienfest, in diesem Jahr auf dem Gelände des Studienhauses St. Lambert in Lantershofen. Der festliche Gottesdienst wird diesmal in Karweiler beginnen und die Prozession zieht dann nach Lantershofen. Dort ist der Abschluss in der St. Lambertus-Kirche und danach beginnt das Fest rund um das Studienhaus St. Lambert. Hierzu sind alle Angehörigen der Pfarreien Karweiler/Lantershofen und Bengen – und selbstverständlich auch Gäste aus der Pfarreien­gemeinschaft Grafschaft – ganz herzlich eingeladen. Anlässlich dieses Festes erinnern wir uns daran, dass unsere St. Lambertus-Kirche in diesem Jahr ihre 50. Grundsteinlegung und Einsegnung feiert. Es wird ein Mittagsmahl gereicht und nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen. Für musikalische Unterhaltung wird gesorgt sein und unsere jüngeren und kleinen Gemeindemitglieder werden ebenfalls nicht zu kurz kommen. Mit Hüpfburg, Kinderschminken, Torwandschießen und dem Spielmobil werden die Kinder viel Freude haben. 

Wer sich gerne an der Mitgestaltung des Festes, z. B. durch eine Kuchenspende, einen Dienst beim Fest o.ä. beteiligen möchte, melde sich bitte bei Doris Krämer, Lantershofen (Tel.: 02641 / 6308 / Mail: doris.kraemer@web.de). Die Pfarrgremien freuen sich auf Ihr Kommen und einige frohe Stunden gemeinsamer Begegnung am Donnerstag, dem 15. Juni 2017, in Lantershofen. Herzliche Einladung

Burgforum in St. Lambert


Prof. Dr. Jürgen Werbick ist Dozent für Fundamentaltheologie an der Theologischen Fakultät der Universität in Münster. Foto: Veranstalter.

Zum neuen Burgforum im Studienhaus Seminar St. Lambert am 31. Mai um 19.30 Uhr zum Thema "Gott um Gott bitten – und ums tägliche Brot?" lädt die Seminarleitung herzlich ein, die Professor Dr. Jürgen Werbick von der Universität Münster für ein Themengespräch gewinnen konnte. Prof. Dr. Jürgen Werbick ist Dozent für Fundamentaltheologie an der Theologischen Fakultät der Universität in Münster. 

Das Vaterunser ist das Gebet der Christen von Anfang an. Aber was sagen wir da, wenn wir es im Gottesdienst oder für uns still beten? Vieles am Text des Gebets ist uns heute unverständlich geworden. Oder es hat einen anderen Sinn angenommen als es von unserem „Vorbeter“ Jesus von Nazareth vermutlich gemeint war. Wie können wir für uns heute zum Sinnzentrum seines Gebets finden und uns von ihm her die einzelnen Bitten erschließen, vor allem die heute besonders schwer nachvollziehbare Bitte ums tägliche Brot? Die Besinnung darauf, wie Jesus vermutlich selbst dieses Gebet „gemeint“ und gebetet hat, kann auch unser Beten inspirieren und neu zentrieren.

Lantershofener packten am Winzerverein an


Um Unterstützung bei der Ausführungen von Arbeiten im Rahmen von Eigenleistungen hatte der Vorstand des Trägervereins des Winzervereins Lantershofen gebeten. Dem Aufruf folgten am Samstagmittag insgesamt 16 Personen, die binnen drei Stunden allerhand Tätigkeiten ausführten.

Auf- und Ausräumen im Vorratsraum in der Remise. Fotos in diesem Bericht: Thomas Weber.
Bald sind die letzten Zaunteile vor dem Winzerverein entfernt.

So wurde der Gitterzaun entlang der Winzerstraße vollumfänglich per Flex entfernt und mitsamt des ehemaligen Tores, dass jahrelang eingelagert war, entsorgt. Mit dem Zaun fiel auch der Mast der ehemaligen Leuchtreklame der Kneipe des Winzervereins. Im Innern des Hauses wurde noch dort gelagertes Mobiliar gereinigt und zur Lagerung an einen anderen Ort verbracht. Ein solcher hatte bislang nicht zur Verfügung gestanden. Dazu kamen noch einige Aufräum- und Umräumarbeiten, die die Lantershofener gerne erledigten.

Helferinnen und Helfer räumen das Mobiliar der ehemaligen Gaststätte aus und transportieren es in die alte Schule.
Benedikt Queckenberg (rechts) und Roland Schaaf haben das Ölgemälde "gesichert". Foto: Thomas Schaaf.

Entsorgt werden sollte auch ein Ölbild aus den früheren Jahren der Gastwirtschaft, die ehemals Hedwig und Karl Krupp und davor Fritz Schiffbauer betrieben haben. Wegen des Erinnerungswertes an diese Zeiten fiel es schwer, das Bild einfach in den Container zu befördern. R. Delhasse hat das Bild gemalt. Näheres über die Herkunft des Bildes und den Maler ist bisher nicht bekannt. Thomas Schaaf als Chronist der Bürgervereinigung nahm es zunächst einmal unter seine Fittiche, um es abzufotografieren und dann "einzulagern" bis zu einer eventuellen Neuverwendung.   

Eigenleistungen des Dorfes am Winzerverein gewünscht


Eigenleistungen für den Winzerverein: Auch der Zaun muss weg. Foto: Thomas Schaaf.

Trägerverein bittet Bevölkerung um Unterstützung

Am kommenden Samstag, 20. Mai, bittet der Trägerverein des Winzervereins Lantershofen die Bevölkerung um Unterstützung. Es geht um Eigenleistungen im Rahmen des Winzervereinsumbaus. Gesucht werden Menschen mit Fähigkeiten auf den Ebenen "Handwerk", "Säubern" und Transport. Es muss der Zaun zur Winzerstraße abgeflext werden (bitte Flex und langes Kabel mitbringen), das Inventar der Gaststätte muss in die Alte Schule verbracht werden (wer hat ein großes Auto/LKW), es muss aber vorher gereinigt werden (bitte Putzzeug mitbringen). Geplant ist das Ganze jetzt am Samstag von 12-15 Uhr, Treff natürlich am Winzerverein.

Offene Chorprobe mit den Lantershofener Chören


Unter dem Motto "Singen macht Freunde" laden die Chöre des MGV Cäcilia Lantershofen 1893 e.V. am Dienstag, den 30. Mai 2017 ab 19:30 Uhr ein zur Offenen Chorprobe im Innenhof des Anwesens Wronka, Brennerstraße 3. 

Chorleiter Heinrich Fuchs übt mit uns bekanntes Liedgut ein wie „Echte Fründe" von den Bläck Fööss und weitere Hits. Die Chöre freuen sich über interessierte Gäste, die unverbindlich ein wenig Spaß und Lust am Singen haben oder hier bekommen wollen.

Bürgervereinigung fördert die Renovierung der Lambertusstatue


Vorstand holt Lambertus aus seiner Nische am Winzerverein und bringt sie zu Marianne Scholl

Im Zuge der Umbau- und Renovierungsarbeiten am Winzerverein stand kürzlich auch die Frage an, was mit der überholungsbedürftigen Statue des Heiligen Lambertus im Giebel der Remise geschehen solle. Zunächst lag ein kräftig vierstelliges Renovierungsangebot eines Steinmetzes vor, der gerade den Anbau am Winzerverein mit Natursteinen einkleidet. Aufgrund einer Anfrage der Gemeinde auf Kostenübernahme durch die Bürgervereinigung unterbreitete Erich Althammer, Vorsitzender der Bürgervereinigung, den Vorschlag, dass Marianne Scholl aus der Schmittstraße, eine gelernte Restauratorin, die Lambertusrestaurierung übernehmen könne. Nach einer Inaugenscheinnahme sagte Marianne Scholl zu, die Renovierung durchzuführen. So war es dann Sache des Vorstandes der Bürgervereinigung um Vorsitzenden Althammer mit seinem Stellvertreter Werner Braun, Geschäftsführer Leo Mattuscheck und Chronist Thomas Schaaf, die ca. 150 kg schwere Figur aus der Nische über dem Remisentor zu entnehmen. Hilfreich war hierbei der 2. Geschäftsführer Mario Fuchs mit seinem Gabelstapler. Auf Decken gebettet konnte er den Heiligen Lambertus unbeschadet zu Marianne Scholl in deren Werkstatt überführen, die sich über den Auftrag „aus dem Dorf“ freute: „Es ist schon eine Besonderheit, eine solche Aufgabe übernehmen zu dürfen.“

Ungefähr 150 Kilogramm wiegt der Heilige Lambertus, vier Mann waren erforderlich, ihn aus seiner Nische zu heben. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Mario Fuchs (links) und Erich Althammer bereiten die Übernahme der Figur in den Staplerkorb vor. Im Hintergrund die leere Nische.

Der Stein-Lambertus ist an einigen Stellen lädiert. Vor Jahren wurde er mit einem schlechtem Farbanstrich versehen, auch fehlen einige Finger. Vor der Renovierung bleibt noch zu entscheiden, ob der vorhandene später aufgetragene Anstrich der Figur komplett entfernt werden und sie wieder im ursprünglichen, naturgegebenen hellen Sandstein erstrahlen soll. Alternativ kann ihr auch ein neuer Anstrich verpasst werden, der eine langsame Einschwärzung des natürlichen Sandsteines verzögert.

Der Lambertus ist in der Schmittstraße bei Marianne Scholl angekommen, die sich auf die Restaurierung freut.
Mario Fuchs, Werner Braun, Florian Scholl und Erich Althammer verbringen die Statue auf einen stabilen Tisch.

Die Statue des heiligen Lamber­tus ist ein Werk des Künstlers Henricus Helwegen aus Koblenz, der die Steinfigur im Jahr 1934 anfertigte. Eingeweiht wurde sie am 22. Oktober 1934, wie die Pfarrchronik berichtet: „Nach einer Ansprache wurde sie in der Kapelle gesegnet, umgeben vom Vorstand des Winzer­vereins und nachher in einem Wagen, begleitet vom ganzen Verein zum Winzerhaus gefahren und dort gleich angebracht. Ein gemütliches Bei­sammensein schloss sich der Feier an." Der Bildhauer Henricus Helwegen hat übrigens auch den ersten Christuskorpus des Heimkehrerkreuzes von 1956 auf dem Ahrweiler Berg geschnitzt.

Nach 45 Jahren gab es einen Tag der offenen Tür auf Burg Lantershofen


Die Bibliothek ist auch eine kleine Schatzkammer

 Im Jahr 1972 gegründet und 2006 komplett umgebaut und modernisiert wurde das Studienhaus St. Lambert auf Burg Lantershofen. Am Sonntag gab es erstmals einen Tag der offenen Tür, bei dem die Besonderheiten dieses Priesterseminars betont wurden. Es ist nämlich das einzige in Deutschland für Spätberufene, also für Menschen, die bereits in ganz anderen Jobs ihr Geld verdient haben. Noch eine Besonderheit: hier kann auch anerkannt Theologie studieren, wer kein Abitur vorweisen kann. Lebens- und Berufserfahrung ersetzen die Hochschulreife. Nur direkt anmelden kann man sich beim personell erfolgreichsten Seminar des Landes nicht. Hierhin schicken die Bistümer die jeweiligen Kandidaten. Zwei davon: Marco Leonhart, der 20 Jahre im Polizeidienst als Personenschützer Dienst tat und Ernst Willenbrink, gelernter Textilkaufmann. Sie hatten die Idee, das Studienhaus bei einem Tag der offenen Tür vorzustellen. Unterstützung erhielten sie dabei von Subregens Philip Peters. Hüpfburg, Torwandschießen und Kinderschminken, Kuchen im Missionscafé oder kühle Getränke aus der hauseigenen Kneipe lockten zahlreiche Gäste in die „Burg“, wie das Haus in Lantershofen nur genannt wird.

Gut belegt ist das Missionskaffee beim Tag der offenen Tür. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Als Attraktion nicht nur für die Besucher erweist sich das Torwandschießen. Hier schießt Regens Dr. Malburg beinahe eine "50 oben rechts".

Viel zu erfahren gab es bei den Hausführungen. „Wir wollen den Gästen zeigen, wie wir hier vor Ort in unseren Wohngemeinschaften leben und studieren“, so Ernst Willenbrink. Und daher führte der Rundgang auch gleich einmal in die Bibliothek, einem der Zentren des Studiums. An die 25.000 Medien stehen den Theologiestudenten hier zur Verfügung, die meisten in deutscher Sprache, das ist auch die Studiensprache. Latein ist dazu Pflichtfach, Griechisch kann fakultativ gewählt werden, hebräisch wird nicht angeboten. Neben den Werken in der Lantershofener Bibliothek haben die Studenten Zugriff auf die Werke der Bibliothek in Maria Laach. Auf kleinem Dienstweg findet hier eine rege Ausleihe statt. Mittendrin zwischen all den theologischen Werken beherbergt eine Vitrine kleine Schätze, nämlich Faksimile kirchengeschichtlich interessanter Werke, wie der Graduale von St. Katharinenthal, oder einer gotischen Bilderbibel, deren Original aus dem 13. Jahrhundert in der österreichischen Nationalbibliothek steht. „The Book of Kells“, wahrscheinlich aus dem 9. Jahrhundert, ist hier als Faksimile zu finden, ebenso aber das Evangeliar Heinrichs des Löwen. Der Rundgang führte drei Etagen nach unten. Dort, wo noch vor 25 Jahren Koks für die Heizung gelagert wurde, finden die Bibliotheksräume ihre Fortsetzung in einem Magazin. Gleich darüber die große Sporthalle und daneben der Kraftraum, wo sich die derzeit 38 in Lantershofen studierenden Männer fit halten. Aula, Hauskapelle, Hörsäle und der Meditationsraum ergänzten den Rundgang.

Auch die Fußballdamen kicken recht beachtlich: Hier schießt Marlene Knieps unter großem Beifall gekonnt eine "50".
Die Geistlichkeit macht (fast) alles mit: Pastor Alexander Burg (links) und Regens Dr. Volker Malburg haben Spaß in der voll belasteten Hüpfburg.

Derweil lud Bruder Josef San Terenato die Besucher zum Bildertheater ein. Sein Orden hat den Sitz in Jerusalem, von wo aus er nach Lantershofen gesandt wurde. Bruder Josef erzählte anhand von Bildern die biblische Geschichte der wundersamen Brotvermehrung und lockte damit zahlreiche Zuhörer an. Viele von ihnen schauten sich das Studienhaus erstmals an. „Es gibt gerade in Lantershofen so viele Neubürger, die eigentlich gar nicht wissen, was hier passiert. Gerade für sie machen wir diesen Nachmittag, der auch eine Veranstaltung der Begegnung, des gegenseitigen Kennenlernens und des Gesprächs sein soll“, so Marco Leonhart. Gut möglich, dass das Priesterseminar diesen Tag der Begegnung zur festen Einrichtung werden lässt und alljährlich wiederholen wird.