Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Verstorben aus unserer Pfarrgemeinde


Verstorben ist aus unserer Pfarrgemeinde am 26.5.2018 im Alter von 91 Jahren 

Elisabeth Katharina Sebastian
geb. Schneider

Sie wohnte in der Zweibrückenstraße 18. Das Sterbeamt feiern wir am Freitag, dem 1.6.2018 um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler. Die Beerdigung findet anschließend auf dem Friedhof statt. Das Totengebet wird gehalten am Montag, dem 28., Dienstag, dem 29. und Mittwoch, dem 30. Mai jeweils um 18.00 Uhr in der Kirche St. Lambertus Lantershofen.

Ehre ihrem Andenken!

TTC Karla: Tischtennissportler auf Wanderschaft


Zur alljährlichen Familienwanderung der Grafschafter Tischtennissportler des TTC Karla trafen sich am Pfingstmontag nahezu 50 kleine und große Wanderfreunde. Sie starteten vom „Deutschen Eck“ an der Kreuzung Bengen/Kirchdaun aus. Zunächst ging es durch Kirchdaun bergan und dann in Richtung Golfplatz. Kurz davor wechselte man die Richtung und wanderte am Landskroner Hof vorbei zur oberhalb von Gimmigen gelegenen Hütte.

Rast an der Gimmiger Hütte. Fotos in diesem Bericht: Jürgen Mombauer.
Mit Würstchen vom Grill, Bier vom Fass und nichtalkoholischen Getränken stärken sich die Wanderer.

Hier stärkten sich die Wanderer mit Würstchen vom Grill, Bier vom Fass und nichtalkoholischen Getränken. Die Hütte erwies sich als idealer Rastplatz. Die Kinder und die jüngeren Wanderer tobten sich auf dem neben der Hütte gelegenen Sportplatz nach Herzenslust aus. Da es der Wettergott besonders gut meinte, saßen die anderen Wanderer in geselliger Runde lange vor der Hütte im Sonnenschein beisammen. Erst nach mehreren Stunden machten sieh die Wanderer auf den kürzeren Rückweg zum Ausgangspunkt. Ein schöner Nachmittag, lautete die einhellige Meinung der Teilnehmer.

Drei Imker informierten über ihre Tätigkeit


Honigsucher hatten einst Waffenrecht

Leckerer Honig auf dem Frühstücksbrötchen, das ist für viele Menschen hierzulande ein besonderer Genuss. Hinter dem als primäres Lebensmittel gehandelten Naturprodukt steckt harte Arbeit, nicht nur die der Bienen, sondern auch die der Imker, über deren Traditionen und heutige Tätigkeiten die Hobbyimker Barbara Hartmann, Andreas Schneider und Werner Surges umfassend berichteten. 70 Gäste im Forum Lantershofen staunten nicht schlecht über all das, was sie da zu sehen und zu hören bekamen.

Andreas Schneider bei seinem informativen Bienen-Vortrag im Saal des NEUEN Winzervereins. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Roland Schaaf.
Die Hobbyimker Barbara Hartmann (2.v.l.), Andreas Schneider (2.v.r) und Werner Surges (3.v.r.) geben neben ihrem Vortrag anhand von Gebrauchsgegenständen einen tieferen Einblick in die Imkerei.

 Die Imkerei ist Hobby und dazu ein kleiner Nebenerwerb zugleich, so Schneider, der mit der Geschichte der seit der Kreidezeit bekannten Bienen und der Imkerei startete. So war es im Mittelalter der „Zeidler“, der das damals einzig bekannte Süßungsmittel Honig sammelte und der sogar Waffenrecht besaß. Später wurde aus ihm der Imker, vor 111 Jahre wurde im nahen Wachtberg-Villip der Deutsche Imkerbund gegründet, welcher sich fortan als Dachverband mit der Imkerei befasste. Aktuell sind ihm bundesweit 114.500 Imker angeschlossen, die insgesamt 800.000 Honigbienen-Völker bewirtschaften. Den nationalen Bedarf an Honig können sie nicht abdecken, hierfür kaufen die Produzenten Honig aus aller Welt nach. Dabei schuften die Bienen schon, was das Zeug hält. Eineinhalb Kilogramm Nektar produzieren sie für ein 500-Gramm-Glas Honig, dafür müssen sie unvorstellbare drei Millionen Blüten besuchen. In einem Bienenvolk legt die Königin dazu im Frühjahr 2.000 Eier pro Tag, während die Arbeitsbienen fast durchgängig die ganze anfallende Arbeit erledigen. Drohnen, also männliche Bienen, gehen es da schon wesentlich gemütlicher an.

In der Gemeinde Grafschaft gibt es derzeit übrigens 17 Imker, die im Schnitt knapp sieben Völker haben, da ist noch Luft nach oben“, berichtete Schneider. Er selbst hat 24 Völker in zwei Bienenständen, die rund um Lantershofen in Weinbergen, Landschaftsschutzbereichen und Wäldern genügend Nahrung finden. Barbara Hartmanns Völker leben nahe der Leimersdorfer Grundschule. Hier sieht es schon anders aus, rund um den Ort ist alles landwirtschaftlich erschlossen oder brach. Es gibt kaum natürliche Flächen, die Imkerin muss oft zufüttern. Das müssen Schneider und Surges auch, vor allem in Jahren wie diesem, wo im Frühjahr plötzlich alles auf einmal blühte. Da wird es mit der ganzjährigen Nahrungsversorgung schon Mal eng. Und deshalb appellierten die drei auch an Privatleute und Politik, für ausreichend Insektennahrung zu sorgen. Mit Landwirtschaft, Jagd und Forst stehen die Imker in enger Kommunikation.

Die Biene auf der weißen Feuerdorn-Blüte in der Thonwerkstraße ist womöglich eine Biene aus dem Stock von Andreas Schneider in der Feldweg-Verlängerung der Franz-Bresgen-Straße.
Imker Andreas Schneider (links) erläutert interessierten Zuhörern Einzelheiten zu seinem Hobby.

Was da so in der Luft unterwegs ist, sind nicht nur Bienen, so Surges, der dem Publikum auch Wespe, Hornisse und Hummel vorstellte. Alleine von letzterer gebe es rund 400 bis 500 Arten, 30 verschiedene seien es in Deutschland. Auch Bienen gibt es jede Menge verschiedene, die hierzulande eingesetzten Honigbienen sind Carnica- und Buckfastbiene, ihr größter Feind ist die Varroa-Milbe, die in den 1970er Jahren aus Asien nach Europa kam und seither für ein Bienensterben sorgt. So verschwanden im letzten Winter alleine im Rheinland 17 Prozent aller Bienenvölker, andernorts war es noch gravierender. „Früher mussten sie alle zwei Stunden auf der Fahrt in den Urlaub die Fenster von Insekten befreien, weil sie nichts mehr sehen konnten, heute fahren sie locker 1.000 Kilometer durch,“ machte Surges das Insektensterben anschaulich deutlich.

Am sonnendurchfluteten warmen Abend fliegen die Bienen, als kleine Punkte auf dem Bild sichtbar, ein und aus.
Blick durch den Lattenzaun auf die Bienenstöcke: Ein Schild am Tor zu Dünker'schen Obstanlage weist auf die Bienen und ihren Halter hin.

Für die Besucher im Winzerverein Lantershofen waren es zwei informative Lehrstunden unter dem Motto „Honigbienen im ländlichen Raum – mehr als Honig.“ Begleitet wurde der Vortrag von einer umfassenden Ausstellung mit Infotafeln und allerlei Handwerkszeug, das der Imker in seiner täglichen Arbeit verwendet.

Trägerverein Winzerverein will Satzung ändern


Der bisherige Vorstand im Trägerverein (von links): Erwin Münch, Thomas Weber, Roland Schaaf, Marco Schmidt, Manuel Efferz, Benedikt Queckenberg und Simon Schaaf. Foto: Thomas Schaaf.

Ein knappes Dreivierteljahr gibt es den neuen Winzerverein in Lantershofen nach Erweiterung und Sanierung. Am Freitag, 8. Juni, will der Trägerverein erste Bilanz ziehen. Die Mitgliederversammlung im Winzerverein beginnt um 20 Uhr. Dabei will der Verein auch dem hohen Arbeitsauswand Rechnung zollen und die Satzung ändern. Hierin soll der Vorstand um die Position eines Geschäftsführers erweitert werden. Nach den folgenden Rechenschaftsberichten von Schriftführer, Schatzmeister und Kassenprüfer steht zudem die Neuwahl des kompletten Vorstands auf der Agenda. Anträge zur Tagesordnung sind spätestens sieben Tag vor der Mitgliederversammlung schriftlich an den Vorstand zu richten.

Hüpfburgen-Fußball, Expertenquiz und Erdbeerkuchen


VfB Lantershofen stimmt außergewöhnlich auf die WM in Russland ein

Allmählich steigt die Vorfreude auf die kommende Fußball-Weltmeisterschaft. In Lantershofen wird es in diesem Jahr ein ausgedehntes Public Viewing im Saal des Winzervereins geben, mehrere Vereine zeichnen hierfür verantwortlich und laden ein. Zunächst aber wird der VfB Lantershofen mit einem recht außergewöhnlichen Fußballfest auf dem WM einstimmen. Am 9. und 10. Juni, also wenige Tage vor Beginn der Spiele, dreht sich bei den Grafschafter Sportlern alles ums runde Leder. Das ist an beiden Tagen allerdings ein Softball und mit dem kicken kleine und große Fußballerinnen und Fußballer in einem aufblasbaren Spielfeld um Tore und Punkte. Das interessante: auch der Boden des Spielfelds wird aufgeblasen, das Ganze ist eine große Hüpfburg und steht mitten im Winzersaal. Gespielt wird barfuß und nur wenige Minuten, denn es ist ganz schön anstrengend. Auf dem Feld stehen immer drei Akteure jedes Teams, die Gesamtteamstärke ist unbegrenzt. Am Samstag, 9. Juni, findet ab 17 Uhr das Turnier der Erwachsenen statt, sonntags sind ab 12 Uhr die Kinder dran. Wer mitmachen möchte, kann seine Mannschaft unter turnieranmeldung@vfb-lantershofen.de per Email anmelden. Ein Startgeld wird nicht erhoben.

In einem solchen aufblasbaren Fußballfeld wird beim VfB Lantershofen gespielt. Foto: rentalman.de.
Beim Hausfest des Seminars St. Lambert überreichte unlängst FC-Köln-Archivar Dirk Unschuld (links) dem Kölner Erzbischof Kardinal Woelkie ein von ihm geschriebenes und gewidmetes Buch über den Traditionsclub der Domstadt. Jetzt wird er beim VfB-Turnier im Winzersaal das große Fußball-Quiz leiten. Auf den Beistand des Erzbischofes, der bekennender FC-Fan ist, können die Kandidaten allerdings nicht hoffen. Er bleibt in Köln. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Wer über gutes theoretisches Fußballwissen verfügt, der ist am Samstagabend, 9. Juni, im Winzerverein Lantershofen richtig. Dort findet ab 20 Uhr das große Fußball-Quiz statt. Die Expertenrunden, also die Mannschaften, die dort mitmachen wollen, bestehen aus vier bis sechs Personen je Team, die Fragen stellt der Archivar des 1. FC Köln, Dirk Unschuld, der sich vorab mit dem fußballkulturellen Autor Ben Redelings kurzschließt, und das Quiz analog der Veranstaltungen im Deutschen Fußball Museum durchführen wird. Anmelden kann man sich am Samstagabend vor Ort, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Die Feiern sind aber auch für weniger Fußball-Interessierte ein guter Anlauf- und Treffpunkt. Der VfB Lantershofen bietet Pils und Kölsch vom Fass, natürlich auch andere Getränke, ein Imbissstand bekämpft den Hunger. Sonntags gibt es ab 11 Uhr einen Frühschoppen und am Nachmittag wartet ein großes Erdbeerkuchen-Buffet auf die Gäste. Bei gutem Wetter wird tagsüber im Hof des Winzervereins gefeiert.

Die Bürgervereinigung gratuliert Walter Dünker (60)


Erich Althammer (2.v.l.), Leo Mattuscheck (l.) und Harald Hess (r.) gratulieren Walter Dünker. Foto: Thomas Schaaf.

Anlässlich des 60. Geburtstags von Walter Dünker, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Erich Althammer, Harald Hess und Leo Mattuscheck im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch.

Public Vieving zur Fußball-WM 2018


Ein Zusammenschluss mehrerer Lantershofener Vereine lädt ein zum "Rudelgucken" in den Saal des NEUEN Winzervereins, wenn die deutsche Mannschaft spielt. Foto: Thomas Schaaf.

Zusammen Fußball feiern: Örtliche Vereine organisieren das Public Viewing im NEUEN Winzerverein

Auch in diesem Jahr sind  anlässlich der Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei den Fußballweltmeisterschaften in Russland vom 14. Juni bis zum 15. Juli  2018 alle Fußballbegeisterten zum Public Viewing auf Großbildleinwand im Saal des  den NEUEN Winzerverein eingeladen. Dann gilt es wieder, der eigenen Mannschaft bei erfrischenden Getränken und kleinen lukullischen Darreichungen gegen ihre Gegner beim "Rudelgucken" den Rücken zu stärken. Veranstalter ist ein Zusammenschluss mehrerer örtlicher Vereine. Der Eintritt ist frei. Näheres zu den Terminen und den Öffnungszeiten wollen die Veranstalter in Kürze mitteilen.

Bienen auf dem Land - mehr als Honig


Vortrag im NEUEN Winzerverein am 25. Mai 2018, 19.30 Uhr

Nach Rind und Schwein ist die Biene das wichtigste Nutztier für die Wirtschaftsleistungen der Deutschen Landwirtschaft. Nicht der Honigertrag ist hierbei von Bedeutung, sondern die Bestäubungsleistung von Feldfrüchten, die zur Versorgung von Mensch und Tier beiträgt. Wissens- und bemerkenswertes zum Thema „Bienen auf dem Land“ trägt Andreas Schneider aus Lantershofen vor. Bei seinen Ausführungen wird er von der Kreisimkervorsitzenden Frau Barbara Hartmann und Herrn Werner Surges vom Imkerverein Unterahr unterstützt. Veranstalter ist der Förderverein Zukunft Lantershofen. Der Eintritt ist frei.