Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Großer Erfolg für Architektin Sarah Dünker


Sarah und Manfred Dünker vor dem „NEUEN“ Winzerverein Lantershofen, den das Architektenteam maßgeblich konzipiert hat und dafür beim „Tag der Architektur“ ausgezeichnet wurde. Foto: Dirk Unschuld.

Historisches Bauensemble bot besondere Herausforderungen 

Im vergangenen Jahr feierte der traditionsreiche Lantershofener Winzerverein nach umfangreichen Neubau- und Renovierungsarbeiten ein großes Wiedereröffnungsfest. Dass die „gute Stube“ Lantershofens nicht nur funktional, sondern auch optisch voll überzeugt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der aus Lantershofen stammenden, Grafschafter Architektin Sarah Dünker. Bereits im Jahr 2013 begann sie mit ersten Planungen, die nach den entsprechenden politischen Beschlüssen ab 2016 dann richtig Fahrt aufnahmen. Dabei erforderte das weit über 100 Jahre alte Gebäudeensemble viel Fachwissen und Sorgfalt. „Bei historischen Bauten ist im Vorfeld eine exakte Bestandsaufnahme überaus wichtig, inklusive Spezialuntersuchungen wie beispielsweise die Feststellung des Salzgehalts. Nur so lässt sich das passende Sanierungs- und Dämmkonzept erstellen“, betont Sarah Dünker, der Vater Manfred Dünker als erfahrener Architekt und Berater zur Seite steht. Neben der Umsetzung des Erweiterungsbaus mit rund 74 Quadratmetern Nutzfläche galt es auch, den in die Jahre gekommen Bestand umfassend zu sanieren und die Elektroinstallationen auf den neuesten Stand zu bringen – auch in Sachen Sicherheitstechnik. Darüber hinaus wurde die Lüftungsanlage erneuert und die Heizungsanlage ausgetauscht. 

Bei der Gestaltung wurde größter Wert darauf gelegt, den Charakter des Winzervereins zu erhalten. So kamen bei den Baumaterialien Naturprodukte wie Naturstein im Bereich der Fassade in Kombination mit den in Naturfarbtönen gehaltenen Putzflächen zur Ausführung. Auch im Inneren des Gebäudes wurde eine gemütliche Atmosphäre geschaffen. Die Außengestaltung mit Ahrtaler-Grauwacke und Weinreben sowie den Lantershofener Wahrzeichen Brötchesmädchen, Junggesellen-Schütze und Bürger bietet besten Lokalkolorit. In nur 35 Wochen Bauzeit war der „neue“ Winzerverein bezugsfertig, im Frühjahr 2018 folgte die endgültige Fertigstellung des Außenbereichs. Mit dieser  herausragenden Architekten-Leistung konnte Sarah Dünker auch die Jury bei der Auswahl zum „Tag der Architektur“ in Rheinland-Pfalz überzeugen – und das bereits zum zweiten Mal nach 2015, als ein von Sarah Dünker konzipiertes Einfamilienhaus in Sinzig die Jury begeisterte. Zahlreiche Besucher ließen sich beim „Tag der Architektur“ die Chance nicht entgehen, sich von Sarah und Manfred Dünker die Sicht auf eines der Wahrzeichen Lantershofens aus dem Blickwinkel der Architekten zu erläutern und entsprechende Baupläne zu studieren.

Beim „Rudelgucken“ wurde erneut mächtig gezittert


Später Jubel im Winzerverein bei den Fussballfans

Ende gut, alles gut: dass die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Nachspielzeit den Siegtreffer zum 2:1 gegen Schweden erzielte, sorgte vor allen bei den Public Viewing Veranstaltungen für kollektiven Freudenjubel. Da war dann das Zittern in den 90 Minuten vorher vergessen. Auch im Lantershofener Winzerverein schwand die Hoffnung auf ein gutes Ende der Partie gegen die Schweden trotz 0:1-Rückstand zu keiner Zeit. Dafür sorgten vor allem ein paar Kinder, die fast unentwegt mit Anfeuerungsgesängen präsent waren und die somit die Stimmung hoch hielten. Ihre Anfeuerungen wurden erhöht, als Toni Kroos in der Nachspielzeit einen Freistoß zum 2:1 in die Maschen schoss, gab es kein Halten mehr. Neben dem Treffer sorgte auch der Abpfiff des Spiels wenige Minuten später für Erleichterung und Freudentänze. Das Public Viewing kann weitergehen, der Traum der Titelverteidigung lebt weiter.

Gut besucht ist der Saal des Winzervereins, etwas weniger als beim ersten Mal. Hier jubeln die Fans beim 1:1. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Nach dem Anschlusstreffer zum 1:1 steigt die Stimmung beträchtlich an, zittern musste man bis zum Strafstoß zum Spielende: Sieg für die deutsche Mannschaft mit 2:1.

 Zum „Rudelgucken“ in dem Grafschafter Ort waren rund 150 Fußballfans jeden Alters erschienen, nicht nur aus Lantershofen. Im Winzerverein sorgten sich mit Vertretern des VfB Lantershofen, Kulturlant, des Trägervereins, des Fördervereins Zukunft und der Musikfreunde gleich fünf Vereine um die Fußballfans, servierten kühle Getränke und kleine Speisen zu ebenso kleinen Preisen. Der Saal war in schwarz, rot und gold dekoriert, die im Haus installierte Technik sorgte für ein optimales Bild. Die Fußballfans platzierten sich auf Bänken, Stühlen, in Sofas und Sesseln oder am Stehtisch. Am kommenden Mittwoch geht es weiter, der Winzerverein öffnet für das nächste Spiel gegen Südkorea (16 Uhr) eine Stunde vor Spielbeginn.

Jubel über das 2:1 in der letzten Spielminute. Erleichterung macht sich breit und löst vorhergehende Verzweiflung ab.
Die Fans im Stadion in Russland schwenken auch auf der Leinwand im NEUEN Winzerverein Lantershofen ihre schwarzrotgoldenen Fahnen.
Die Mama muss das fußballbegeisterte schwedische Mädchen wegen des Verlierens in letzter Minute trösten.
Torschütze Toni Kroos gibt auch im Winzerverein seinen Eindruck vom Spielverlauf im Interview kurz nach dem Spiel wieder.

„Germany’s Distillery of the Year 2018“: Die Eifel-Destillerie!


Das erfolgreiche Team der Eifel-Destillerie (v.l.): Christian Althammer, Petra Fritsche, Petra und Peter-Josef Schütz, Eva-Maria Kappen und Henry Wolf. Foto: Dominik Ketz.

Eine der höchsten internationalen Auszeichnungen für die Hersteller von Likören und Bränden geht in diesem Jahr an die Eifel-Destillerie in Lantershofen (Kreis Ahrweiler): Der innovative Traditionsbetrieb wurde bei der „New York International Spirits Competition“ zu Deutschlands Destillerie des Jahres 2018 gekürt. Damit gelten Inhaber Peter-Josef Schütz und sein Team mit der Qualität ihrer Produkte nun offiziell als Produzenten von Weltrang. Und noch eine weitere Spitzenauszeichnung wurde dem Unternehmen zuteil: Der Kirschen-Likör aus der Eifel-Destillerie erhielt in New York eine Goldmedaille. 

Bei dem Wettbewerb testeten die Prüfer über 600 Spirituosen aus 29 Ländern in 60 Kategorien. Der Erfolg der Eifel-Destillerie zeigt nach den Worten von Inhaber Schütz, dass sein Betrieb nicht nur auf dem regionalen Markt ganz vorne steht, sondern mit Spitzenerzeugern rund um den Globus konkurrieren kann. „Die Auszeichnungen sind uns Ansporn, weiterhin ausschließlich mit natürlichen Produkten von höchster Qualität und veredelnden Destillationsmethoden Brände und Liköre herzustellen, die unsere Kunden begeistern“, so Schütz.

Mehrere Auszeichnungen erhielt die Eifel-Destillerie beim "New York International Spirits Competition", so kürte man sie zu "Deutschlands Destillerie des Jahres 2018".

Zusätzlich hat der Kirschen-Likör aus der Eifel-Destillerie beim „Fallstaff – Bars & Spiritsguide“ eine Punktzahl von 92 erreicht und führt damit in dieser Kategorie die Liste an. Die renommierte Destillerie hat 2018 bereits 14 Gold-Auszeichnungen erhalten. Zu ihren bekanntesten Produkten gehört der „Eifelgeist“ aus 42 Kräutern. Die Destillerie im Internet: www.eifel-destillerie.de

Architekturbüro Dünker erneut für „Tag der Architektur“ ausgewählt


Samstag nach dem Tag der Architektur ist WM-Public Viewing angesagt 

Architektur bleibt! Das diesjährige Motto für den Tag der Architektur könnte nicht besser zum Projekt „Der NEUE Winzerverein“ in Grafschaft-Lantershofen passen. Das über 100 Jahre alte Bauensemble konnte nach seiner umfassenden Sanierung und Erweiterung um ein Eingangsgebäude Ende 2017 wiedereröffnet werden.

Ortstypische Ahrtaler Grauwacke gibt dem Ensemble von Alt und Neu ein harmonisches Gepräge. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Lichtdurchflutet ist der Anabau des Foyers, das mit rollstuhlfahrergerechten Toilette und Rollstuhlhebebühne allen Gästen die Teilnahme an Veranstaltungen ermöglicht.

Im Februar dieses Jahres überzeugte das Projekt bei der Auswahl zum Tag der Architektur in Rheinland-Pfalz. 15 der 16 Jurymitglieder bestätigten der Architektin Sarah Dünker mit ihrer Wahl, dass „Der NEUE Winzerverein“ ein gutes Beispiel für angemessenes, zeitgenössisches Bauen ist. Bereits 2015 konnte Dünker die Jury mit der Umsetzung eines Einfamilienwohnhauses in Sinzig für sich gewinnen. Am 23. und 24. Juni öffnen sich im Rahmen der Veranstaltung „Tag der Architektur“ die Türen des Winzervereins. Architekturfreunde und Bauinteressierte sind eingeladen, das Objekt näher unter die Lupe zu nehmen.

Voll gewahrt blieb der historische Anblick des ehrwürdigen Gebäudes aus dem Jahr 1898. Innen erfolgte eine komplette Kernsanierung mit Einbau aller heutigen technischen Veranstaltungseinrichtungen.
Der Saal, wie man ihn seit über hundert Jahren kennt. Ein modernes, komplett renoviertes Schmuckstück mit historisch gewachsener Wohlfühlatmosphäre.

Bereits bei der Ankunft fällt auf, dass es dem Team vom Architekturbüro Dünker ein Anliegen war, dass sich das Gebäude in den historischen Dorfkern einfügt. Die Fassaden strahlen mit ihren gedeckten Naturtönen pure Eleganz aus und harmonieren mit der ortstypischen Ahrtaler Grauwacke, die insbesondere beim Erweiterungsbau als Gestaltungselement verwendet wurde. In Kombination mit den Weinreben auf Schieferbruch im Bereich der Außenanlagen werden sämtliche Zweifel ausgeräumt, dass es sich bei dem Objekt nicht um den Winzerverein handeln könnte. Auch im Gebäudeinneren verleihen der Eichen-Parkettboden in Verbindung mit den weinroten, akustisch wirksamen Wandverkleidungen dem Saal eine gemütliche Atmosphäre. Durch den neuen Eingangsbaukörper wurde das vorhandene Raumprogramm so ergänzt, dass das Anwesen für die vielfältigen dörflichen Veranstaltungen genutzt werden kann. Insbesondere die neu eingerichtete rollstuhlfahrergerechte Toilette sowie die Rollstuhlhebebühne zum Erreichen des Gastraums ermöglichen nun allen, an Dorffestivitäten, Kulturveranstaltungen und Privatfeiern teilzunehmen. Darüber hinaus wurde in die technische Ausstattung investiert, um möglichst viele denkbare Veranstaltungsszenarien abzudecken. Trotz neuem Gebäudeinneren wurde die historische Bausubstanz mit ihrer architektonischen Formensprache erhalten. Der über 200 m² große Veranstaltungssaal wirkt als überhöhter Einzelbaukörper. Daran grenzt in etwas flacherer Bauweise die ehemalige Gaststätte mit Remise an. Der Erweiterungsbaukörper ordnet sich mit seinem Flachdach ganz bewusst unter, setzt sich mit seiner Gestaltung allerdings auch vom Bestand ab. Die historische Gebäudearchitektur bleibt also und geht mit dem Neubau eine Symbiose aus alt und neu ein.

Am Samstag, 23.06.2018 und am Sonntag, 24.06.2018 ist „Der NEUE Winzerverein“ für Besucher offen. Am Samstag besteht im Anschluss an den Tag der Architektur die Möglichkeit, das WM Spiel der Nationalelf gemeinsam mit weiteren Fußballfreunden auf Großbildleinwand im Winzerverein zu sehen.
 
Standort: Winzerstraße 16 in 53501 Grafschaft-Lantershofen Termine: Samstag, 23.06.2018: 14-18 Uhr / Sonntag, 24.06.2018: 11-18 Uhr Bauherr: Gemeinde Grafschaft Architektin: M.Sc. (RWTH) Architektin Sarah Dünker / Architekturbüro Dünker. Weitere Informationen rund um den Tag der Architektur unter: www.diearchitekten.org bzw. www.tag-der-architektur.de

Fussballfans warteten vergeblich aufs erste Tor


Beim „Rudelgucken“ im NEUEN Winzerverein überwiegt Optimismus

Dass der spätere Weltmeister sein Auftaktspiel im Turnier verlieren kann, ist nichts Neues. 2010 verlor der spätere Titelträger Spanien sein erstes Spiel gegen die Schweiz mit 0:1. Die Hoffnung bleibt also, nachdem Deutschland am Sonntag dem Team aus Mexico ebenfalls mit 0:1 unterlag.

Voller Saal und gute Stimmung im NEUEN Winzerverein beim Public Viewing. Fotos und Bildunterschriften: Thomas Schaaf.
Jung und Alt, Ortsansässige und viele Gäste aus der Nachbarschaft erleben ein hektisches Spiel gegen die flotten Mexikaner.

Hoffnung und Optimismus überwogen auch beim gemeinsamen Fußballgucken im NEUEN Winzerverein Lantershofen. Dort hatten sich der VfB, Kulturlant, der Trägerverein des Winzervereins, der Förderverein Zukunft und die Musikfreunde mächtig ins Zeug gelegt, um den Fußballfans eine schöne „Public-Viewing-Arena“ präsentieren zu können. Die zeigten sich begeistern, kamen in Scharen und in jedem Alter. An die 200 Fans platzierten sich auf Bänken, Stühlen, in Sofas und Sesseln oder am Stehtisch, um das deutsche Team anzufeuern.

Bis in die letzte Ecke ist der Saal auch mit Stehtischen, Sofas und Sesseln bestückt.
In der 34. Minute fällt das 0:1 für Mexiko. Dann ist Pause, auch für Raucher und Kinder vor dem Winzerverein. Die deutsche Mannschaft kann bis zum Spielende nicht mehr aufholen.

Die Veranstalter servierten kühle Getränke und mexikanisches Essen zu äußerst moderaten Preisen. „Es geht hier nicht uns Geld verdienen, sondern ausschließlich um den gemeinsamen Spaß am Fußball gucken“, machten die Vereine klar. Vor und nach der Partie und in der Pause waren Fachgespräche angesagt, im Foyer des Winzervereins war der Kicker belagert. Nur mit dem Sieg wurde es nichts. Den soll es nun am Samstag geben, wenn die Lantershofener Vereine ab 19 Uhr wieder zum „Rudelgucken“ in den Winzerverein bitten.

Förderverein Katharinchen zeigte sich spendabel


Sogleich wird der neue "Fuhrpark" ausprobiert. Foto: (?) Kathrinchen.

„Fuhrpark“ der Kinder erweitert

Viel zu feiern gab es am vergangenen Samstag im Kinderkarten St. Katharina in Lantershofen. Beim dortigen Sommerfest wurde den vielen Gästen die neu gestaltete Außenanlage präsentiert. Die enthält neben zahlreichen Spielgeräten auch eine Bahn für kleine Flitzer, wie Bobbycars. Nur fehlten die Mini-Rennwagen noch. Für diese sorgte der Förderverein „Katharinchen“, der in diesem Jahr auf sein zehnjähriges Bestehen blicken kann. Das war Anlass genug, ganz tief in die Vereinskasse zu greifen und auf Einkaufstour zu gehen. Da staunten Kinder, Eltern und die Leitung des Kindergartens dann nicht schlecht, denn die Förderer übergaben dem Kindergarten eine riesige Ladung Spielsachen. Da gab es gleich acht Tretfahrzeuge, mit denen die 80 Kinder in St. Katharina demnächst ihre Runden drehen können. Nicht nur das, der Förderverein hatte auch noch fünf kunterbunte Bobbycars eingekauft. Zudem gab es für jedes Kind eine Frisbeescheibe und beim Sommerfest auch noch ein Eis. Doch damit nicht genug, der Förderverein spendierte am Samstag auch noch die Vorstellung eines Mitmachzirkus. Da ging es für die Kinder von Station zu Station, es wurde gemalt, balanciert und sogar Feuer gespuckt. Die Leiterin des Kindergartens, Nadine Volz, und die Lantershofener Kindergartenkinder bedankten sich beim Förderverein und seinem Vorsitzenden Christopher Wagenknecht für die vielen gelungenen Überraschungen und Geschenke und stürzten sich sofort auf die neuen Spielsachen.

Summ, Summm, Summ - ein ungewöhnliches Samstagsereignis


Noch summt der riesige Bienenschwarm zwischen Bänken, Blumen und Bäumen an der Lambertuskirche: Fotos in diesem Bericht: Albrecht Weidel.

Durch ein lautes Bienensummen wurde Albrecht Weidel von der ehemaligen Gaststätte "Zur Post" an der Lambertuskirche auf ein eher seltenes "Samstagsereignis" aufmerksam. Ein riesiger Bienenschwarm lärmte vor der Kirche. Weidel: "Wir hatten aus Angst, insbesondere um unseren Hund, alle Fenster und Türen geschlossen. Dann haben wir zur Kamera gegriffen und Bilder geschossen. In der Zwischenzeit muss jemand schon bei der Polizei oder Feuerwehr angerufen und um Hilfe über die in der "Schwarmbörse" aufgeführte Imker um Hilfe gebeten haben."

Am provisorischen neuen Bienenstock an der Lambertuskirche hängen tausende Bienen in einer dicken Traube.
Nach gelungener Arbeit, dem Einfangen des Bienenschwarms, freut sich das Ehepaar Branse über den Erfolg.

Auf den Hilferuf hat sich das Ehepaar Gisela und Konrad Branse aus Heimersheim gemeldet. Unter Anleitung von Konrad Branse wurde versucht, dem Schwarm ein neues zu Hause zu geben. Denn, wie der Imker erklärte, passiere so ein Ausschwärmen, wenn ein Bienenvolk in seiner Behausung zu groß werde. Bei dieser Geschichte gehe es für die Bienen ums nackte Überleben durch Teilung des Volkes. Der ausgezogene Schwarm ziehe mit seiner alten Königin aus. Zurück gebliebene Bienen zögen sich eine neue Königin nach. Branse: "Dieser Lantershofener Schwarm ist der größte Bienenschwarm, den ich je gesehen habe" und fügt scherzhaft an: "So etwas gibt es nur in Lantershofen!"

Für das Einfangen der vier Kilo schweren Schwarmes hat das Ehepaar Branse mehr als zwei Stunden benötigt, daher war Gisela  Branse  froh, dass sie schon vor dem plötzlichen Ausrücken zum Bieneneinfangen zu Abend gegessen hatten. Um die Bienen zu beruhigen, wurden sie mit Wasser aus dem Handsprüher besprüht, damit sie ruhiger wurden und sich zurückzogen. Sie hingen in Trauben in den Kiefern an der Kirche. Dann stellten die Branses einen Bienenkasten auf, um den Bienen ein neues Domizil anzubieten. Dieses Angebot haben die Tausenden Bienenausflügler letztlich angenommen.  So war nach zwei Stunden in Lantershofen die Tierwelt wieder in Ordnung. Summ, Summ, Summ.

Chor aus Brabant in St. Lambertus


Der Chor "Una sono" aus dem niederländischen Brabant: Foto: Internetseite unasono.nl

Am kommenden Sonntag, 17. Juni, wird der Chor „Una Sono“ aus der Provinz Brabant in den Niederlanden im Rahmen einer Chorreise zu deren 60-jährigem Bestehen das Hochamt in St. Lambertus Lantershofen musikalisch bereichern. Der Chor unter dem Dirigat von Mario Geurtjens kommt mit  28 Sängerinnen und 13 Sänger. Mit dabei ist mit Ludmilla Serroo eine eigene Organistin. Das von Subregens Philipp Peters zelebrierte Hochamt beginnt um 10:45 Uhr, zuvor wird der Chor die Gemeinde mit „Herr deine Güte“ einstimmen. Im weiteren Verlauf sind Kyrie, Gloria und Agnus Die aus der „Missa Brevis de Haan“ zu hören, dazu das Traditional “You raise me up“, der Song „For the Beauty“ von John Rutter und am Ende das „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Nach dem Hochamt sind Chor und Bevölkerung in die kleine Kneipe des Studienhauses St. Lambert eingeladen.