Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Johannes Tilmann Heinzen gestorben am Vischelbach


Das Heinzen-Kreuz im Vischelbachtal im Jahr 1951. Foto: Archiv Heinz Bach.

Der kleine Ort Vischel, bestehend aus dem Schloss Vischel, einer Kirche und ein paar Häusern, ist ein Ortsteil der Gemeinde Berg. Dort steht in der Tiefe des Vischelbachtals, nur fußläufig erreichbar, ein Basaltkreuz mit einer besonderen Bewandtnis. Nach der Inschrift starb hier am 7. Mai im Jahr 1801 Johannes Tilmann Heinzen aus Lantershofen. Er wohnte zu Lebzeiten in einem Fachwerkhaus in der Gartenstraße 6, dort, wo heute Heinz Bach und seine Frau Antonia leben.

Großvater Albert Bach (links) und Tierarzt Heinz Bach am Heinzen-Kreuz in Vischel im Jahr 1937. Foto: Archiv Bach.

Johannes Tilmann Heinzen war ein Waldarbeiter, der in Vischel bei Holzarbeiten zu Tode gekommen ist. Heinzen ist ein Vorfahre von Heinz Bach aus Lantershofen, der genaue Verwandtschaftsgrad ist derzeit nicht bekannt. Schon im Sommer 1937 hatten sich Großvater Albert Bach und Tierarzt Heinz Bach, Vater von Heinz Bach jun., für das Erinnerungskreuz ihres Vorfahren interessiert. Nach dem Tod von Tierarzt Bach wollte auch seine Frau Elfriede das Kreuz einmal sehen und fuhr mit ihren Söhnen Heinz und Willi Bach in den 90er Jahren dorthin. Damals konnten sie noch mit dem Auto bis vor das Kreuz fahren, heute kann man es nur noch zu Fuß erreichen, da der Waldweg regelrecht zugewachsen ist und umgestürzte Bäume eine Durchfahrt verhindern. Dies mussten auch Heinz Bach jun. und der Lantershofener Chronist Thomas Schaaf im Jahr 2018 bei einem neuerlichen Besuch am Kreuz feststellen, zudem war der Weg oberhalb des Vischelbachtales an der Forstverwaltung Vischel mit einer Schranke abgesperrt.

Elfriede Bach war in den 90er Jahren des verflossenen Jahrhunderts auch am Heinzen-Grab. Foto: Archiv Bach.
Heinz Bach erläutert am 27. Juli 2018 die Inschrift des Erinnerungskreuzes für Johannes Tilmann Heinzen aus Lantershofen. Foto: Thomas Schaaf.

Es war nicht einfach, hinter einem ziemlich zugewachsenen Wegestück das Kreuz im Tal des Vischelbaches wieder zu finden. Neben einem dicken Baum steht es ziemlich frei, hat eine grünliche Patina aus Moos, Kleinstpflanzen und Staub angesetzt, die ehemals weiße schriftfarbe ist verblichen. Ruhe herrscht hier. Nur das Vogelzwitschern unterbricht die Stille. Mehr als 200 Jahre sind seit dem Tod des Johannes Tilmann Heinzen vergangen. Das Kreuz gibt Zeugnis über ihn und die Menschen aus Lantershofen. Über den Verunglückten und die Aufsteller des Kreuzes und über die Zeit, in die sie hineingeboren waren. Schaaf, der für das Buch „Chronik Lantershofen Band 1“ ein neues Foto des Kreuzes beschaffen wollte, die Örtlichkeit aber nicht kannte, war froh, in Heinz Bach einen kenntnisreichen Führer zu einem unbekannten, versteckt liegenden Mahn- und Erinnerungsdenkmal der Lantershofener Geschichte gefunden zu haben. Ein kurzes Verweilen im tiefen Tann vor dem  Erinnerungskreuz für Johannes Tilmann Heinzen ließ bei den beiden Besuchern mannigfaltige Gedanken aufkommen.

Blutmond


Blutmond. Mondfinsternis. Mars darunter. Das waren nur einige Schlagworte, die Thomas Schaaf als Hobby-Fotografen inspirierten, sich „frühzeitig“ – zwei Tage vorher – Gedanken zu machen, ob man sich diesen Themen selber fotografisch nähern wolle. Schaaf: „Es ist ein schwieriges Ding, solch ein Ereignis einigermaßen ordentlich festzuhalten. Es fängt mit der geeigneten Ausrüstung an, die man dazu noch richtig bedienen muss und hört noch nicht mit der Frage des richtigen Standortes auf.“ Für ein solches Vorhaben braucht der Fotograf ein geeignetes  Objektiv. Unter der Brennweite 300mm kann man dabei kaum zurechtkommen. Schon jahrelang hatte Schaaf sich mit dem Gedanken getragen, ein solches Objektiv zu kaufen, es aber immer wieder verschoben. Jetzt lockte die Mondfinsternis, eine konkrete Aufgabe, der man sich aber nur dann widmen konnte, wenn man über ein solches Objektiv verfügte. Schnelle Lieferung war von Nöten, der Hauslieferant für fotografische Utensilien, Foto Brell in Bonn, schaffte es, das 300er Canon bis zum nächsten Tag, einen Tag vor der Finsternis, wenig teurer zwar als Internetangebote, dafür fachberaten, zu besorgen.

Ein Testbild am Vortag. So in etwa hat sich der Fotograf ein Foto mit dem Blutmond am nächsten Tag bei der Finsternis vorgestellt. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Ein vergrößerter Ausschnitt aus einem Testbild am Donnerstag. Bei einer solchen Vergrößerung geht meist der Bezug zu anderen Objekten verloren. Der Mond alleine ist zwar auch schön, aber weniger aussagekräftig.

Wichtig für einen Fotografen ist in der Regel, eine Idee für ein Foto zu haben. Schaaf: „Meine Vorstellung für die Mondfinsternis war, sie möglichst mit bekannten Lantershofener Motiven in Verbindung zu bringen.“ Also hat er am Vortag verschiedene Objekte inspiziert und abends gegen neun Uhr in der Dämmerung bei fast vollem, gut sichtbaren Mond Testbilder gemacht. Als Objekt mit der besten Präferenz bildete sich das Heimkehrerkreuz auf dem Ahrweiler Berg heraus. Vorstellung war: „Dort fährst du hin, wenn der Mond hinter den Wäldern des Ahrgebirges hervorgestiegen ist.“ Auf dem Hochpunkt der Zufahrt zu den Kettiger Thonwerken wartete Schaaf auf das Erscheinen des Mondes, am Vortag war er schon kurz nach 20.30 Uhr zu sehen. Heute am Tag der Finsternis verdeckten Dunst, Feinststaub und undurchdringliche Himmelsschwaden den Aufstieg des Mondes über den Bäumen des Neuenahrer Forstes. Doch dann, es war beinahe schon zehn Uhr am Abend, drückte er vorsichtig mit dunkelroter Scheibe durch die Schmauchschwaden des verflossenen heißen Tages. Mit jeder Minute wurde er etwas klarer, blieb allerdings sehr lichtschwach, Blutmond eben, das weiße Licht ist abgeblockt. Eine Herausforderung für einen Fotografen. Jetzt geht’s los, auf zum Heimkehrerkreuz. Aber vieles lief anders als geplant. Schon auf dem Weg zur L83 staunte Schaaf über die vielen Mondgucker, die es sich in ihren Autos und mitgebrachten Gartenstühlen auf der nachts kaum befahrenen privaten Betriebszufahrt der Kettiger Thonwerke gemütlich gemacht hatten. Eine immer noch sehr warme Sommernacht lud geradezu ein, bei kühlen Getränken das Schauspiel mit Blick auf Lantershofen und den Neuenahrer Berg zu genießen.

Der Bezug Mond und Kreuz war wegen des hochstehenden Mondes nicht mehr zu realisieren, so blieben nur noch Blätter als Verbindung zur Erde.
Ausschnitt aus einem der Blutmondbilder.
Eine seltene Konstellation über dem Neuenahrer Berg bieten Mond und rechts unterhalb der Mars zur Zeit der Mondfinsternis.

Das zeigte sich auch auf dem Weg zum Heimkehrerkreuz. Hinter dem Haus Flohe Hannes bot sich ein gleiches Bild interessierter Schaulustiger. Autos, Mondsüchtige und bellende Hunde rieten, das eigene Auto stehen zu lassen und das Stativ und die Kamera zu schultern. Der Gebrauch derselben in der Dunkelheit machte dem Fotografen eigentlich nicht überraschende Probleme. Die Einstellungen des neuen Objektives, teils auch der Kamera waren schwieriger als erwartet. Insbesondere die Idee, das Heimkehrerkreuz mit ins Bild einzubeziehen, schlug ziemlich fehl, weil durch das lange Warten auf den Blutmond die dunkelrote Scheibe schon zu hoch gestiegen war und somit nicht mehr ins vorgeplante fotografische Projekt hineinpasste. Mit den Ergebnissen seiner Fototour ist Hobbyfotograf Thomas Schaaf trotzdem zufrieden: „Man hat wieder viel Erfahrungen gesammelt. Für das nächste Mal.“ Das ist am 21. Januar 2019, sagen die Astronomen.

Am Spritzenhaus wird wieder gefeiert


Im Zelt vor dem Feuerwehrhaus an der Mehrzweckhalle ist gemütliches Beisammensein angesagt. Foto. Thomas Schaaf.

Lantershofener Wehr ist am ersten Augustwochenende aufs „Durstlöschen“ spezialisiert

Sie hatten in diesem Jahr schon viel zu tun, die Kameraden des Ausrückbereichs Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Grafschaft, zu dem auch die Löschgruppe Lantershofen unter der Leitung  von Rolf Ahrend gehört. Oft waren zu den unterschiedlichsten Zeiten die Sirene und kurze Zeit später das Martinshorn zu hören. Brände, Unfälle, Türöffnungen, auch Fehlalarme, das ganze Register von Einsätzen wurde in diesem Jahr bereits gezogen. Die „Lantershofener“ standen immer Gewehr bei Fuß und absolvierten dazu zahlreiche Übungen, um fit und auf dem neusten Stand der Technik zu bleiben.

Am ersten Augustwochenende ist der „Einsatz“ schon traditionell ein ganz anderer. Dann lädt die Wehr zu ihrem Tag der offenen Tür ans Spitzenhaus in der Graf-Blankart-Straße ein. Vor der Mehrzweckhalle besteht die Gelegenheit, im Festzelt oder „Open Air“ ein paar gemütliche Stunden zu verleben und dabei ins Gespräch zu kommen. Für die Versorgung mit reichlich Getränken sorgen die Wehrmänner, deren Partner sich zudem um das leibliche Wohl in deftiger und süßer Form kümmern werden.

Samstagabend, 4. August, werden wie Wehrmänner um 18 Uhr das erste Faß Bier anstechen, beim  Dämmerschoppen ist ebenso für Unterhaltung gesorgt, wie beim Frühschoppen am Sonntag, 5. August. Zu besichtigen ist an beiden Tagen zudem das Gerät der Lantershofener Wehr, auch wird so manche befreundete Wehr aus der Grafschaft oder der nahen Kreisstadt ihren Besuch machen und dabei ihre Einsatzwagen präsentieren. Klar, dass auch für die Kinder gesorgt ist, sie können sich auch der Hüpfburg und bei jeder Menge Spiel- und Spaßaktivitäten austoben. Getreu dem Motto: „Wir kommen zu Ihnen wenn's brennt, kommen Sie zu uns wenn wir feiern“, lohnt sich der Besuch bei der Feuerwehr in Lantershofen also. Daneben ist die Löschgruppe aber auch auf der Suche nach aktiven Kameraden.

Es kokelte unter dem fliegenden Dach


Zu einem Einsatz nahe Lantershofen wurden die Wehren des Ausrückbereichs Mittlere Grafschaft am Mittwoch kurz nach 14 Uhr gerufen. Am dortigen Birnenrundwanderweg kokelte eine aus einem großen Holzstamm bestehende Bank unter dem Aussichtsobjekt „Fliegendes Dach“ vor sich hin. Ein Passant hatte das Glimmen bemerkt und nach erfolglosem eigenem Löschversuch die Wehr alarmiert.

Richtung Fliegendes Dach an der Bahndammsbrücke rückte die Ringener Wehr aus. Fotos in diesem Bericht: Dirk Unschuld.
Der Brand hat eine große Holzbank unter dem Fliegenden Dach beschädigt.

Die Kameraden der Ringener Wehr löschten die Glut mittels Wasser aus dem Tank ihres Einsatzfahrzeugs und verhinderten so ein mögliches Feuer, dass auf Rindenmulch am Boden und die darüber liegende große Holzkonstruktion hätte übergreifen können. Warum der Baumstamm kokelte, war zunächst nicht auszumachen, Reste einer Zigarette oder andere Dinge, die auf fahrlässiges oder bewusstes Zündeln deuteten, fanden sich nicht. Da die Bank nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, ist aber auch eine Selbstentzündung unwahrscheinlich. Der entstandene Schaden dürfte mehrere hundert Euro betragen.

Anhänger löst sich und rollt weg 


Ein umgekippter Anhänger blockiert am Donnerstag die Ortsdurchfahrt von Ringen. Foto: General-Anzeiger Günther Schmitt.

In Höhe der Ortsdurchfahrt Ringen hat sich am Donnerstagmorgen ein mit alten Alufelgen beladener Anhänger von seinem Zugfahrzeug gelöst und sich selbstständig gemacht. Bei dem Versuch des Fahrers aus Lantershofen, den Hänger noch per Handbremse zu stoppen, verletzte sich der Mann am Bein und musste vom Rettungsdienst ins Bad Neuenahrer Krankenhaus gebracht werden. Der Hänger wurde indes zunächst von den Fahnenmasten des Rathauses gebremst und kippte dann auf die Fahrbahn. Das sorgte für Rückstaus bis Bölingen und bis zur Abfahrt Karweiler. Aus diesem Grund gab Grafschaft-Bürgermeister Achim Juchem den Rathausparkplatz als Umleitungsstrecke frei. Auch unterstützten auf seine Weisung hin Bauhofmitarbeiter einen Abschleppunternehmer aus Bad Neuenahr bei der Bergung des Anhängers. Außer bei dem Fahrer, einem Unternehmer aus Lantershofen, gab es zum Glück keinen weiteren Personenschaden", sagte Juchem dem General-Anzeiger.

Ehrenabteilung ist immer noch einmalig


Verein der Ex-Grafschafter Wehrleute sucht in der Region seinesgleichen – Ehrenmitgliedschaft für Winfried Dietrich und Dieter Hardt

Es ist schon mehr als 20 Jahre her, als in der Grafschaft ein für die Region einmaliger Verein gegründet wurde. Damals hatte Winfried Dietrich die Idee, die wegen der Altersgrenze aus der Wehr ausgeschiedenen Kameraden nicht in eine Altersriege, sondern in einen eigenen Verein aufzunehmen. Hier fanden auch die Ehefrauen Zugang, es wurde vieles gemeinsam unternommen, bis hin zu mehrtägigen Ausflugsreisen. Den Vorsitz dieser Ehrenabteilung wollte Dietrich eigentlich nicht übernehmen, mangels Bewerber tat er es dann aber kommissarisch und blieb es 20 Jahre lang. Mit Dieter Hardt hatte er dann seit 2001 einen Kassierer an der Seite, beide bildeten zusammen den Vereinsvorstand, bis sie sich im vergangenen März endgültig zurückzogen. Dietrich und Hardt wurden nun im Rahmen eines Sommerfestes des Vereins im Lantershofener Winzerverein nicht nur gebührend aus ihren Ämtern verabschiedet, ihnen wurde zugleich die Ehrenmitgliedschaft angetragen.

Für den richtigen Rahmen des Festes sorgten Erich Krupp und Dietmar Ulrich. Der ehemalige Wehrleiter und der Ex-Kamerad aus Lantershofen bilden heute den Vorstand der Ehrenabteilung. Sie konnten sich über rund 60 Gäste und Vereinsmitglieder freuen, die sich nach einem Rundgang durch Lantershofen im Winzerverein trafen. Zwischen Kaffee, Kuchen und Buffet gab es hier Zeit, dem ausgeschiedenen Vorstand Danke zu sagen. Das tat zunächst einmal der aktuelle Wehrleiter Achim Klein, der das großartige Engagement von Dietrich und Hardt würdigte. In der Ehrenabteilung seien Kameradschaft und Zusammenhalt keine leeren Worthülsen, so Klein, der sich auch immer wieder über aktive Mithilfe und Beratung der heutigen Wehren durch die ehemaligen Kameraden freute. „Das war zuletzt bei einem Kellerbrand in Birresdorf der Fall“, berichtete der Wehrleiter. Klein verband seinen Dank mit dem der aktuell 212 Wehrleute der Grafschaft und wünschte sich vom neuen Vorstand ebenso viel Herzblut, wie von deren Vorgängern. Die größte Herausforderung der neuen Leitung dürfte nach Kleins Worten die Gewinnung entpflichteter Wehrleute für den Verein sein.

Nach einem kleinen Rundgang durch Lantershofen stärkte man sich im Winzerverein mit Kaffee, Kuchen und Buffet. Fotos in diesem Bericht: Elisabeth Prange.
Wehrleiter Achim Klein (links) dankte für großartiges Engagement, Kameradschaft und Zusammenhalt.

„Immerhin haben wir noch mehr Mitglieder, wie die Jugendfeuerwehr“, entgegnete Erich Krupp, der die Geschichte der Ehrenabteilung noch einmal Revue passieren ließ, angefangen bei der Gründung am 3. Juni 1997 im Gelsdorfer Gasthaus „Zur Tant“, wo neben Winfried Dietrich als Vorsitzender Bernd Münch zum Kassierer und Josef Henning zum zweiten Vorsitzenden gewählt wurden. „Die Vereinsidee war in der Region einmalig“, betonte Krupp und sieht in der Ehrenabteilung einen Vorreiter der Aktion „Älter werden in der Grafschaft.“ Noch heute sei keine Kommune im nördlichen Rheinland-Pfalz gegenüber ihren Ex-Kameraden derart aufgestellt.

Winfried Dietrich griff ebenfalls noch einmal zum Mikrofon und wünschte seinem Nachfolger einen tollen Start. Dietrich machte noch einmal klar, dass die Ehrenabteilung nach dem Partnerschaftsverein erst der zweite Verein der Grafschaft mit Mitgliedern aus allen Ortsbezirken war. Dem neuen Vorstand schrieb er ins Stammbuch, dass es auch künftig Mehrtagesfahrten geben solle und dass es diesem gelingen soll, ausgeschiedene Kameraden für die Ehrenabteilung zu gewinnen. Nächste Gelegenheit hierzu ist bereits am 18. August, wenn im Rahmen des Familiengrillfestes der Grafschafter Wehr neue Entpflichtungen anstehen.

2000 Euro aus der EVM-Ehrensache für die Musikfreunde


Über insgesamt 2.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich die Musikfreunde Lantershofen Panikorchester e.V. freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Dirigent Manfred Sebastian probt schon mal mit seinem Musikfreunde-Orchester im Saal des Winzervereins bis zur Übergabe der Spende. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
"Air and Dance" liegt als Musikstück auf dem Dirigentenpult. Gleich wird die Spende von Frau Claudia Probst übergeben werden.

Am Donnerstag, 19. Juli, übergab Claudia Probst, Leiterin der kommunalen Betreuung Städte und Gemeinden bei der evm, gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde, Achim Juchem, den Spendenbetrag an den Musikverein. „Die Musikfreunde Lantershofen Panikorchester bestehen aus knapp 100 Mitgliedern und sind eine feste Größe in der Kulturlandschaft der Grafschaft geworden“, erklärt Achim Juchem. „Die Musikfreunde legen viel Wert auf eine solide musikalische Ausbildung und die Förderung der Jugend. Ich freue mich, dass wir den Verein durch die Spender der evm weiter unterstützen können“.

Musikfreunde-Vorsitzender Hubertus Feist (links) und Dirigent Manfred Sebastian (rechts) danken den Initiatoren um Frau Probst und Bürgermeister Juchem (2.v.r.).
Auch neue Würfelsitze erhält der Verein als Dank für "Engagement, Verantwortung und Miteinander", wie die Schlagworte der Initiative "Ehrensache" der EVM lauten.

Die Musikfreunde Lantershofen Panikorchester e.V. haben vor Kurzem eine Bläserklasse für Erwachsene gegründet. Mit der Spende möchten sie die Ausbildung und die dazugehörigen Materialien wie Leihinstrumente, Noten und Vereinskleidung finanzieren.

Verabschiedung auf Burg Lantershofen


Regens Dr. Malburg (vorne links) verabschiedet die gute Seele im Büro des Studienhauses, Doris Krämer, und die erfolgreichen Studenten. Foto: Studienhaus.

Am 13.07.2018 fand im Studienhaus die Verabschiedung von 11 Studenten und der langjährigen Sekretärin, Frau Krämer statt. Die Abschiedsfeier begann mit einem feierlichen Vespergottesdienst in der St. Lambertuskirche in Lantershofen. Regens Dr. Malburg ermutigte Frau Krämer und die 11 Studenten, die mit ihrem Abschluss das Studienhaus verlassen, mit Gottvertrauen den neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Im anschließenden Festakt ging Prof. Aloys Buch in seinem Festvortrag auf die heutige kirchliche Situation ein und plädierte für eine Erneuerung der Kirche, die nicht nur auf eine Spiritualität der Innerlichkeit setzt, sondern auch ihre Verantwortung für die Welt in karitativem Handeln und Entwicklung sozial-ethischer Lösungsansätze wahrnimmt. Nur eine Kirche, die Liturgie, Caritas und Verkündigung in gleichberechtigter Weise ausübt, hat eine Zukunft.

Danach konnten Professor Buch und Regens Malburg den 11 Absolventen des Studienhauses St. Lambert ihre Abschlusszeugnisse überreichen. Mit Erfolg das Studium in St. Lambert abgeschlossen haben: Br. Daniel Maria (Gemeinschaft der Seligpreisungen), Vincent de Smet (Erzbistum Luxemburg), Markus Höfer (Erzbistum Köln), Nico Leiter (Bistum Dresden-Meißen), Timo Niegsch (Bistum Dresden-Meißen), Thomas Rudolf (Erzbistum Freiburg), Michael Sankowsky (Bistum Rottenburg-Stuttgart), Br. Josef San Torcuato (OSB), Martin Saur (Bistum Rottenburg-Stuttgart), Kai Scheffler (Bistum Fulda), Dominik Schmitt (Bistum Trier).

Im Anschluss an die Verabschiedung der Studenten galt es auch Frau Doris Krämer in den Ruhestand zu verabschieden. Regens Malburg bedanke sich für die große Einsatzbereitschaft, die Frau Krämer während ihrer fast 20jährigen Tätigkeit gezeigt hat. Frau Krämer ist das Gesicht und das Gedächtnis des Studienhauses. Man konnte sich darauf verlassen, dass sie zuverlässig und sorgfältig alles plante und organsierte und immer ansprechbar war für die Sorgen und Anliegen der Studenten und Dozenten. Mit ihrem Weggang geht wirklich eine Ära zu Ende. Regens Malburg wünschte ihr für den künftigen Ruhestand alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.