Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr


Auch viele Mädchen interessieren sich für das Feuerwehrauto, auch wenn der Lollilutscher hier noch Vorrang hat. Foto: Thomas Schaaf.

Am Lantershofener Spritzenhaus wird gefeiert

Sie hatten in diesem Jahr schon viel zu tun, die Kameraden der Löschgruppe Lantershofen. Am ersten Augustwochenende ist der „Einsatz“ schon traditionell ein ganz anderer. Dann lädt die Wehr zu ihrem Tag der offenen Tür ans Spitzenhaus ein. Vor der Mehrzweckhalle besteht die Gelegenheit, im Festzelt oder „Open Air“ ein paar gemütliche Stunden zu verleben und dabei ins Gespräch zu kommen. Samstagabend, 3. August, werden die Kameraden um 18 Uhr das erste Fass Bier anstechen, beim  Dämmerschoppen ist ebenso für Unterhaltung gesorgt, wie beim Frühschoppen am Sonntag, 4. August. Zu besichtigen ist an beiden Tagen zudem das Fahrzeug der Lantershofener Feuerwehr. Klar, dass auch für die Kinder gesorgt ist, sie können sich auch der Hüpfburg und bei jeder Menge Spiel- und Spaßaktivitäten austoben.

Verabschiedung auf Burg Lantershofen


Regens Dr. Volker Malburg(3.v.l.) überreichte den Verbschiedeten zur Erinnerung an die Burg jeweils eine Replik des von dem Ahrweiler Maler Franz Ulrich gefertigten Gemäldes des Anwesens Seminar Burg Lantershofen. Foto: M. Brandt.

Am 19.07.2019 fand im Studienhaus die Verabschiedung von neun Studenten, den beiden Dozenten Prof. Matthias Kreuels und Prof. Dr. Ralf Rothenbusch und von Subregens Philip Peters statt. Die Abschiedsfeier begann mit einem feierlichen Vespergottesdienst in der St. Lambertuskirche in Lantershofen. Regens Dr. Malburg. In der Predigt unterstrich er die Bedeutung der Kontemplation und der Nachfolge Christi für das künftige pastorale Wirken des Abschlusskurses. Im anschließenden Festakt ging Prof. Aloys Buch in seinem Festvortrag mit dem Thema „Liebe im Zeitalter von WhatsApp“ auf die bleibende Notwendigkeit analoger Formen der Seelsorge ein und stellt insbesondere die wichtige Tugend des Zuhörens in den Mittelpunkt seiner Überlegungen. Danach konnten Professor Buch und Regens Dr. Malburg den neun Absolventen des Studienhauses St. Lambert ihre Abschlusszeugnisse überreichen. Mit Erfolg das Studium in St. Lambert abgeschlossen haben: Br. Lukas Boving OSB (Benediktinerkloster Nütschau), Martin Brummer (Erzbistum München und Freising), Sebastian Heim und Stefan Lunz (Bistum Bamberg), Stefan Renner (Bistum Rottenburg-Stuttgart), Benjamin Schimmer und Manuel Thomas (Bistum Würzburg), Matthias Thiel (Bistum Limburg), Jan Wiltschek (Erzbistum Hamburg).

Leider musste an diesem Tag auch Abschied von zwei verdienten Dozenten genommen werden. Prof. Matthias Kreuels hat als Lehrbeauftragter für die musikalische Bildung das Studienhaus St. Lambert musikalisch über ein Jahrzehnt hinweg geprägt. Prof. Dr. Ralf Rothenbusch dozierte seit 2012 das Fach Exegese des Alten Testaments und machte die Studenten mit wichtigen Texten der biblischen Überlieferung vertraut. Bei beiden Dozenten bedankte sich Regens Dr. Malburg im Namen der ganzen Hausgemeinschaft recht herzlich. Subregens Philip Peters wird Lantershofen Ende 2019 verlassen. Ihn würdigte Regens Dr. Malburg als fröhlichen, musikalischen und kompetenten Priester, der für die Studenten ein wichtiger Ansprechpartner in der Ausbildung war. Freude und Respekt! – Mit diesen beiden Leitworten beschrieb Subregens Peters seinen Dienst in Lantershofen und versprach, dem Haus und den Menschen in der Grafschaft und an der Ahr weiterhin verbunden zu bleiben.

Maubichfestplatz muss erneut verlegt werden


Die Geschichte des Lantershofener Maubichfestes reicht bis in die späten 1960er-Jahre zurück. Seinerzeit suchten die Junggesellen-Schützen im Ort Einnahmequellen, um die kostspielige Lambertuskirmes im September finanzieren zu können. Eine Idee war damals, einem im Ort bekannten Kuchen, nämlich dem Maubich, ein Fest zu gönnen. Maubich ist ein Hefeboden mit einem dunkelbraunen Belag. An dem scheiden sich die Geister. Manch einem läuft das Wasser im Munde zusammen, andere mögen die Süßspeise partout nicht. Um das Rezept machen die Lantershofener Junggesellen-Schützen ein großes Geheimnis, es werde nur in ganz wenigen Familien vererbt, sagt der Hauptmann und Vorsitzende Tim Ley. Fest steht: im Herbst werden zentnerweise Birnen geerntet, richtig feste Früchte müssen es sein. Die werden in mühevoller Arbeit von den Junggesellen und „Brötchesmädche“ geachtelt, entkernt und gebacken, bis sie zäh wie Leder sind. In Leinensäcken gelagert verbringen sie das nächste gute halbe Jahr auf dunklen Speichern, ehe sie im Juli hervorgeholt und gemahlen werden. Zusammen mit den „geheimen“ Zutaten entsteht der dunkelbraune Belag, den die Junggesellen dann beim Maubichfest ihren Gästen in Kuchenform servieren. Die Kuchenfans am Sonntag stehen Schlange für die eigenwillige Spezialität. Und so waren die 75 Maubichkuchen, die sich in diesem Jahr aus den Birnenstücken ergaben, schnell vergriffen. Neben der Tasse Kaffee empfahlen die Junggesellen dazu Birnenspirituosen.

Auch heute trägt das Maubichfest einen erheblichen Anteil zur Deckung der Kirmeskosten bei. In den fünf Jahrzehnten ist der Festplatz immer wieder gewandert, fand am Ahrweiler Berg, in der Fuchshöhle oder am Winzerverein statt. Nunmehr feierten die Junggesellen mit ihren Gästen zum dritten Mal an der ehemaligen Lantershofener Schule, um. Wohl zum letzten Mal, denn auf dem Gelände steht eine neue Bebauung an. Man denke aktuell über einige neue Festplätze nach, ließ Hauptmann Tim Ley durchblicken. Mit der oftmals ausgesprochenen Idee des Festes am Objekt „Fliegendes Dach“ beschäftige man sich allerdings nicht: „Das Maubichfest wird auf jeden Fall im Dorfkern bleiben“, so Ley.

So wie jetzt an der Schule. Dort ging es am Samstagabend los, im weitläufigen Bereich des Schulhofs fanden sich immer mehr Gäste ein. Toll illuminiert entstand schnell ein richtiges Biergarten-Gefühl, die Gastgeber der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft hatten alle Hände voll zu tun, den vielen Wünschen ihrer Besucher gerecht zu werden. 18 Kartenspielerinnen und –spieler traten im Festzelt zum Sibbeschrööm-Turnier an, den Siegerpokal sicherte sich Florian Ropertz. Zum Frühschoppen am Sonntag erklangen zünftige Töne, der Spießbraten am Mittag fand viele Abnehmer. Das galt natürlich auch für den Maubich, den die Brötchesmädchen am Nachmittag anboten. Derweil tobten sich die Kinder bei jeder Menge Spielchen aus. Unter den Gästen wurden zudem einige befreundete Junggesellenvereine, aber auch Vertreter der vielen Lantershofener Vereine gesichtet, die sich am Fest unter freiem Himmel in einem herrlichen Biergarten erfreuten.

Lantershofener Mond im Kernschatten der Erde


Als wenig spektakulär bot sich zunächst das kurz vor 21 Uhr beginnende Schauspiel der Mondfinsternis am 16. Juli 2019 für einen oberflächlichen Beobachter an, ähnelte das besondere Ereignis doch in seinen verschiedenen Phasen einem normalen zunehmenden Mond, allerdings fehlte dem Mond wegen des bereits erfolgten Eintritts in den Halbschattens der Erde  die volle gewohnte helle Strahlkraft. Bei Hinschauen über mehrere Stunden hinweg zeigte sich dann doch das Besondere des kosmischen Ereignisses, schob sich doch schließlich der Kernschatten der Erde immer weiter über die volle goldgelbrote Mondscheibe. Die maximale Verdunkelung war gegen 23.30 Uhr erreicht.

Der verdunkelte Mond in der Nähe des Neuenahrer Berges gegen 22.30 Uhr, gesehen von der Anhöhe Schäfersburg. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Fast zwei Drittel der Oberfläche des Vollmondes hat der Kernschatten der Erde kurz nach 23.00 Uhr verdeckt.

Fast wie an Weihnachten


Bescherung fast wie zu Weihnachten. Foto: Privat.

Überraschung im Lantershofener Kindergarten St. Katharina. Dort erfüllte der Förderverein Katharinchen jetzt jede Menge Wünsche. All das, was sich in den einzelnen Gruppen gewünscht wurde, setzte der Förderverein um. „Alle haben aufgeschrieben, was sie an Spielen, Puzzles, Lernspiele, Mal- oder Bastelsachen haben möchten“, so der Vorsitzende Chris Wagenknecht. Mit der Wunschliste ging es zum Einkaufen, der Förderverein konnte so Wünsche im Wert von 1100 Euro erfüllen. Da staunten die Kinder,aber auch die Erzieherinnen nicht schlecht, als die neuen Sachen am Montagmorgen übergeben wurden.

Kirchturm erstrahlt grauweiß in frischer Farbe


Soeben haben Mitarbeiter der Firma Team-Gerüstbau die grünen Sicherheitsnetze zusammengefaltet und die letzten Rohre des Malergerüstes am Turm der Lambertuskirche demontiert und auf ihren LKW verladen. Mit dabei war auch Firmenchef Reinhold Harst, der die Aktion "Kirchturm" ebenso wie weitere Lantershofener Bürger, die bisher nicht genannt werden wollten, unterstützt hatte.

Der renovierte und farblich an den Bestand angepasste Kirchturm passt sich jetzt harmonisch in das Dorfbild ein. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf
Gerade haben die Mitarbeiter der Firma Team-Gerüstbau und Firmenchef Reinhold Harst (r.) die letzten Gerüstrohre auf den LKW verladen.

Nun hat man wieder einen freien Blick von der Brennerstraße am Frumech vor der Kirche auf den renovierten Turm. Das Ergebnis der Renovierungs- und Malaktion, die wohl schneller als ursprünglich geplant durchgeführt werden konnte, kann sich sehen lassen und fügt sich in der Farbgebung sehr harmonisch in das Gesamtbild von Lambertuskirche, Seminar St. Lambert und die umliegenden Fachwerkhäuser ein. 

Maubichfest an der Alten Schule


Florian Ropertz holt 2003 am Winzerverein aus dem Bäckerauto fünf der ca. 70 Maubichkuchen. Die Sibbeschrömspieler an den Tischen lassen sich dadurch nicht stören. Karl-Heinz Schweinheim (r.) klopft Peter Josef Schütz und Stefan Dünker gerade "zwei Stück", im Hintergrund (v.l.) schauen Jörg Wollert, Manfred Dünker, Rainer Retterath und Walter Dünker dem Geschehen zu. Foto: Thomas Schaaf.

Als 2017 der Lantershofener Winzerverein renoviert und umgebaut wurde, stand der Außenbereich der örtlichen Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ nicht zur Ausrichtung ihre Maubichfestes zur Verfügung. Also entschied man sich, den gemeindeeigenen Platz neben der ehemaligen Schule zu nutzen. Mobile Infrastruktur wurde geschaffen und schnell entstand ein gemütlicher Biergarten unter Bäumen, auf dem sich gut feiern ließ. Auch die Nachbarschaft machte mit, unterstützte und feierte mit den Junggesellen. Kein Wunder, dass die Junggesellen das eigentliche Provisorium nun schon zum dritten Mal nutzen wollen. Weil die Schule abgerissen wird, wird hier das Fest am 20. und 21. Juli aber auch letztmalig stattfinden. Zunächst aber dreht sich noch einmal alles um den bekannten Hefekuchen mit seinem eigenwilligen, dunkelbraunen Belag, dessen Hauptzutat getrocknete Birnen sind. Seit Ende der 1960er Jahre feiert man in Lantershofen dieses Fest, das in erster Linie zur Finanzierung der kostspieligen Lambertuskirmes dient.

Am Samstagabend, 20. Juli, fällt der Startschuss zum Dämmerschoppen. Dabei gibt es unter andere ein Sibbeschrööm-Turnier um den Maubichpokal. Mit dem Frühschoppen geht es am Sonntag weiter. Nach reichhaltigem Mittagsmenü mit Spießbraten, Bratkartoffeln und Krautsalat lockt am frühen Nachmittag das große Maubichkuchenessen. Auf die Kinder warten derweil allerlei Spiele samt Hüpfburg. Birnen gibt es übrigens nicht nur auf dem Kuchen, Lantershofen ist auch für seine Birnenspirituosen bekannt, auch diese sind am Festplatz direkt am Birnenrundwanderweg im Angebot.

Bürgervereinigung stiftet Erlöse vom Adventsmärktchen


Der Vorstand der Bürgervereinigung um den Vorsitzenden Erich Althammer und Geschäftsführer Leo Mattuscheck überreichte eine Spende von je 150 Euro an den FV Katharinchen sowie an das Studienhaus St. Lambert. Foto: Dirk Unschuld

Alljährlich veranstaltet die Bürgervereinigung Lantershofen ihr traditionelles Adventsmärktchen. Ebenso traditionell werden die von der Bürgervereinigung hierbei generierten Erlöse für Einrichtungen oder andere „Dinge“ in Lantershofen gespendet. In diesem Jahr entschied sich die Bürgervereinigung den Betrag von je 150 Euro an das Studienhaus St. Lambert sowie an den Förderverein der Lantershofener Kita St. Katharina „Katharinchen“ zu spenden. Bei gemütlichem Beisammensein im Innenhof des Studienhaus St. Lambert sowie in der dortigen „kleinen Kneipe“ wurden die Spenden vom Vorstand der Bürgervereinigung bei Deftigem vom Grill und kühlen Getränken überreicht.