Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Festprogramm detailliert vorgestellt


Bei Kaffee und Kuchen konnten es sich die Eröffnungsgäste im NEUEN Winzerverein am Nachmittag gut gehen lassen. Fotos in diesem Bericht: Dirk Unschuld. Bildunterschriften: Thomas Schaaf.

Auftakt der Feiern zu „1000 Lantesche Jahre“

Am Sonntag gaben die Organisatoren der Feiern „1000 Lantesche Jahre“ den offiziellen Startschuss ins Jubiläumsjahr. Im Saal des Winzervereins waren gut 150 Lantershofener der Einladung gefolgt, da gab es zunächst einmal Kaffee, Maubichkuchen und andere Leckereien. Mittels Akkordeon sorgten Hans-Rolf Schneider und Rolf-Dieter Schmitz den ganzen Nachmittag über für gute Laune und luden zum Mitsingen alter Volkslieder ein. Die Gäste im Saal nahmen die Einladung dankend an. Nachdem Ortsvorsteher Leo Mattuscheck mit seinem einführenden Begrüßungsworten den Startschuss für die Jubiläumsfeiern gegeben hatte, wurde den Gästen in loser Folge immer wieder präsentiert, was denn im Jahresverlauf alles geschehen soll. Zwischendurch wurde ihnen immer wieder präsentiert, was denn im Jahresverlauf alles geschehen soll. Aus dem Organisationsstab gab Horst-Peter Kujath einen Rundumblick auf die Aktivitäten. So wird es unter dem Logo des Jubiläums im Februar und im Oktober Orgelkonzerte in der Lantershofener Lambertuskirche geben. Dort ist zudem für den 27. Oktober eine Konzertveranstaltung mit dem Kreismusikorchester geplant.

Für musikalische Unterhaltung und Kurzweil sorgten am Akkordeon Hans-Rolf Schneider (l.) und Rolf-Dieter Schmitz.

Zuvor lebt am 28. September die frühere Veranstaltungsreihe „Lantesche für Lantesche“ mit einem Multi-Kulti-Abend im Winzerverein wieder auf. Der Monat mit den meisten Aktivitäten wird der Mai. Nach der Familienwanderung der Bürgervereinigung am 5. Mai und einem Seniorentreff mit offenem Singen am 8. Mai steht Ende Mai das große Festwochenende an. Das beginnt am 30. Mai (Christi Himmelfahrt) mit Feiern rund um Kirche und Studienhaus St. Lambert. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hält eine erste Festmesse und wird im Anschluss die Schenkungsurkunde des „Adelssitz Lanterishoffe“ an das Kloster Michelsberg in Bamberg vorstellen, den Grund der ganzen Feiern also. Regens Volker Malburg lädt zur Führung durch das Studienhaus ein und referiert über die Bedeutung der Kirche für Lantershofen. Freitags wird das Programm dann von Kulturlant gestaltet, es gibt, auch anlässlich des 25-jährigen Jubiläums eines BAP-Konzert am Abend die Cover-Band MAM zu hören, hierfür läuft derzeit der Vorverkauf. Am Samstag, 1. Juni, wird es einen Volkslauf über den Birnenrundweg geben, organisiert vom Grafschafter SV. Vormittags öffnen Lantershofener Höfe ihre Tore, Vereine und private Gruppen bieten dort buntes kulturelles und kulinarisches Programm, am Abend wird das „Duo Balance“ ein Konzert im historischen Hof der Eifeldestillerie geben. Der Sonntag, 2. Juni, startet mit einem ökumenischen Gottesdienst, dem sich ein Frühschoppen samt Mittagsessen und ein kurzer Festkommers im Winzerverein anschließen. Abends beendet das Tambourcorps des Ortes musikalisch das Festwochenende.

Mary Witsch sorgt mit ihrem Ehemann Jürgen und Dietmar Ulrich (Mitte) für allerlei kühle und wohltemperierte Getränke, nicht nur von der bekannten Genossenschaft und Weinmanufaktur in Bad Neuenahr.

Raymund Pfennig berichtete, dass ein vierköpfiges Team derzeit eine Festschrift erstellt, Andreas Schneider stellte das für April geplante Projekt einer dauerhaften Ausstellung eines Bienenlehrpfads und ein Bienenlehrstands am Birnenrundwanderweg vor. Das ist für den April geplant, ebenso, wie die Eröffnung eines zweiten Birnensortengartens. Wolfgang Schumacher präsentierte die Hubertusmesse, die am 12. Mai in Lantershofen gefeiert wird und der sich eine Wildverkostung anschließt. Hubertus Feist wies auf die Aktivitäten der Musikfreunde hin, die ihre Frühlingskonzert am 11. Mai unter das Thema „1000 Jahre Musik“ stellen. Das Orchester wird zudem am 16. November mit einem Großen Zapfenstreich den Feierreigen beenden. Zuvor werden sich am 17. und 18. Juni die Regenten aller Priesterseminare Deutschlands im Studienhaus St. Lambert treffen. Für die Lantershofener ist das Gelegenheit, den ehemaligen Regens des Studienhauses und jetzigen Bischof Stefan Ackermann wieder zu treffen. Und auch der Karneval hat das Jubiläum zum Motto, wenn es heißt „1000 Jahre jung und jeck.“ Für Kappensitzung und Karnevalsparty ist am kommenden Freitag, 11. Januar, ab 19 Uhr Kartenvorverkauf im Winzerverein.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 3.1.2019 im Alter von 74 Jahren

Norbert Nikelowski.

Das Sterbeamt feiern wir am Samstag, dem 19.1.2019 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler. Die Beerdigung findet anschließend auf dem Friedhof statt.

Das Totengebet wird gehalten am Mittwoch, dem 16.1., Donnerstag, dem 17.1. und Freitag dem 18.1. 2019   jeweils um 18.00 Uhr in der Kirche St. Lambertus zu Lantershofen.

Ehre seinem Andenken!

TTC: Karl-Heinz Mombauer ist Skatmeister


Vorstandsmitglied Walter Mombauer überreicht dem Turniersieger Karl-Heinz Mombauer einen Präsentkorb. Kurt Bender (2.v.l.) belegte den 2. Platz. Kurt Wolber (l.) wurde Dritter. Foto: Rainer Rönn.

Anfang Januar trafen sich die Skatspieler wieder zum alljährlichen Skatturnier. Sie ermittelten in dem für Vereinsmitglieder ausgerichteten Turnier den Skatmeister des Grafschafter Tischtennisvereins. In drei Durchgängen lieferten sie sich interessante Spiele mit wechselndem Erfolg. So fiel der nach der zweiten Runde in Führung liegende Dieter Seiwerth durch eine schwächere Schlussrunde auf den 5. Platz zurück. Damit wurde der Weg frei für Karl-Heinz Mombauer, der nach drei konstanten Durchgängen mit insgesamt 1606 Punkten in der einundvierzigsten Auflage des Turniers erstmals den Titel des Skatmeisters erringen konnte. Mit 1516 Punkten machte Kurt Bender, der im letzten Durchgang mit 864 Punkten die Höchstzahl in einer Runde erzielte, noch einen Sprung vom vorletzten auf den zweiten Platz. Knapp dahinter folgte mit 1496 Punkten Kurt Wolber auf Rang drei. Für den Sieger gab es einen gut gefüllten Präsentkorb. Die anderen Spieler durften sich über einen der weiteren attraktiven Preise und einen der begehrten Neujahrskränze freuen.

Serie „Jazz ohne Stress“ erlebte einen riesigen Zuspruch


Duke Ellingtons Vermächtnis wurde gefeiert

Den stressfreien Jazzabend unter der musikalischen Leitung des in Lantershofen aufgewachsenen Saxofonisten Jonas Röser gab es am vergangenen Samstag schon zum 15. Mal. Nur war es dieses Mal für das seit vier Jahren für die Veranstaltung federführende Team des Vereins Kulturlant nicht unbedingt ein „Jazz ohne Stress“, wollten doch so viele Gäste wie noch nie den musikalischen Jahresauftakt erleben. Dass sorgte für einen ausverkauften Winzerverein und eine Verdopplung der letztjährigen Besucherzahlen. Eine erste Erkenntnis der Musiker: es hat sich gelohnt, die musikalische Qualität der Veranstaltung in Verbindung mit der ton- und lichttechnischen Darstellung weiter zu erhöhen und zum nicht ganz runden Geburtstag von 15 Jahren das Ensemble auf der Bühne auf am Ende sechs begnadete Jazzmusiker zu verstärken. Sponsoren und private Geldgeber hatten neben den vielen Gästen, die ein Ticket lösten, diese Veranstaltung möglich gemacht und spornen Jonas Röser an, das hohe Niveau auch für die kommenden Jahre mindestens zu halten.

Sechs Jazzmusiker beeindrucken ein begeistertes Publikum im NEUEN Winzerverein. Foto und Bildunterschriften: Thomas Schaaf.
Sängerin Barbara Barth ergänzt perfekt die insgesamt fünf Instrumentalisten der Band, hier Jonas Röser am Saxophon und Frederik Köster mit seiner Trompete. Foto: Thomas Schaaf.

Röser und seine Band „Tricycle“ wurden schon zum Auftakt des Abends doppelt verstärkt und starteten das Jazzkonzert in Fünfer-Besetzung. Neben dem Saxofonisten gesellten sich zu Bandmitgliedern Caspar van Meel (Kontrabass) und Dominic Brosowski (Schlagzeug) noch Pianist Gero Körner, vor allen Dingen aber der Kölner Ausnahmetrompeter Frederik Köster. Der 41-jährige, der bereits als neuer deutscher Trompeten-Star gefeiert wird, setzte vor allen Dingen mit seinem kraftvollen High-Note-Spiel klare Akzente. Das wurde bereits bei den ersten Tönen des Auftaktstücks „Chant“ aus der Feder von Duke Pearson deutlich. Nicht viel weniger setzte sich das Spiel von Jonas Röser in den Vordergrund. Er und Köster lieferten sich vor allem im „Recado Bossa Nova“ von Djalma Ferreira immer wieder musikalische Zwiegespräche, um am Ende gemeinsam einem vielumjubelten Höhepunkt zuzusteuern. Die Folge: schon nach der ersten Konzerthälfte kam das Quintett nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Heimspiel im Heimatdorf: Jonas Röser verstärkt seine Band „Tricycle“ doppelt, mit Ausnahmetrompeter Frederik Köster liefert er sich jazzige Zwiegespräche. Foto: Thomas Biesenbach.
Die umjubelte Sechserformation nach dem grandiosen Konzert (v.r.) Jonas Röser (Saxophon), Frederik Köster (Trompete), Dominic Brosowski (Schlagzeug), Barbara Barth (Gesang), Gero Körner (Piano) und Caspar van Meel (Kontrabass). Foto: Thomas Schaaf.

Nach der Pause gesellte sich Sängerin Barbara Barth zu den fünf Instrumentalisten. Sie bildet mit Gero Körner und Caspar van Meel das Ellington-Trio, bei dem die drei mit hohem Engagement die Musik des Bandleaders und Pianisten Duke Ellington interpretieren. Ellington war entsprechend tonangebend im zweiten Part des Abends, bei dem sich Saxophon und Trompete wunderbar ins Trio integriert wussten und die Ellington-Stücke mit tollen Soli immer wieder zu ergänzen wussten. Natürlich wurde dieser Part mit dem Stück eröffnet, mit dem die Ellington Big Band jedes ihrer Konzerte eröffnete und abschloss: „Take a Train.“ In der Folge hörte das Publikum dann gleich einige ruhige, teilweise melancholische Stücke aus der Feder der Jazzlegende. „Imagine my Frustration“, dass musikalisch von der Frau erzählte, die beim Ball nicht aufgefordert wurde oder die besonders traurige Ballade „Mude Indigo.“ Imposant und ganz was anderes dann aber das Solo des Bassisten Caspar van Meel, dass die Zuhörer auf eine Reise mit in die Wüste nehmen sollte, wo mit „Caravan“ einer der Hits und vielfach interpretierten Stücke Ellingstons spielt. Am Ende des rund zweieinhalbstündigen Konzerts kam die Gute-Laune-Musik des begnadeten Komponisten zurück. „It don’t mean a thing“ regte zu beständigen Fußwippen im Publikum an, ehe „I’m beginning to see the light“ einen großartigen Jazzabend beendete, den das Publikum mit lang anhaltenden Ovationen bedachte.

Sternsinger unterwegs im Dorf


Die Sternsinger von Lantershofen treffen sich in der Mehrzweckhalle und schwärmen zur Sammelaktion für Kinder aus Peru in die Straßen von Lantershofen aus. Foto: Thomas Schaaf.

"Ahh, da kommen die Sternsinger", hieß es am vergangenen Samstag in den Häusern von Lantershofen. Mehr als 20 Kinder reisten mit ihrem Stern, einer Sammelbüchse und Tragetaschen für Süßigkeiten durch die Straßen des Dorfes und sammelten Geld für andere Kinder in meist fernen Ländern, denen es nicht so gut geht wie ihnen selber. In diesem Jahr hießt das Motto der Sternsinger: "Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit". An den Haustüren machten sie ihren Spruch oder sangen ein Lied über die Geburt von Jesus. So brachten sie den Segen in die Häuser und Wohnungen. Segen bringen bedeutet, jemandem Gutes wünschen im Namen von Gott.

Das Drei-Königs-Singen gibt es schon sehr lange. Den Kindern, ihren Eltern und den Betreuern der Sternsingeraktion hier im Dorf ist zu danken, dass sie auch bei schlechtem Wetter wie gestern - es war nass, windig und daher ziemlich "fies" - andere Kinder nicht vergessen. Dank gilt insbesondere auch Doris Krämer und ihren Betreuerinnen und Helfern, welche die Aktion für das Bistum Trier organisiert und vorbereitet haben.

Das neue Jahr sieht mich freundlich an


Freien hohen Himmel, tiefe dunkle Wolken, schmale Mondsichel mit Schattenkörper, Sterne und oben rechts die strahlende Venus zeigt das Foto von heute morgen gegen 7.45 Uhr. Foto: Thomas Schaaf.

Wenn man auch von der Internationalen Raumstation, der International Space Station, kurz ISS genannt, einen grandiosen Blick auf unsere Erde, auf die helle Venus und ins weite Weltall hat, so ist von dort der Blick in die Zukunft des neuen Jahres 2019 auch nicht besser als von Lantershofen aus gesehen. Offene Themen und Fragen, privat oder für alle Menschen, suchen nach Antworten im Zeitverlauf. Klimaerwärmung, Körpergewicht, Gesundheit, Umweltschutz, Toleranz, Mobbing, Liebe und Hass, Politik, Glaube, Leben und Tod bleiben stark bewegende Zukunftsgeschehen, die wir für 2019 noch nicht abschätzen, ja noch nicht einmal ungefähr erahnen können. Viele Wünsche und Sprüche zum neuen Jahr gibt es. Zum Jahreswechsel 1783 auf 1784 schrieb Goethe: "Das neue Jahr sieht mich freundlich an, und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein und Wolken ruhig hinter mir."

Tausendundneunzehn, ein ganz normales Jahr


Die neue Chronik berichtet

Tausendundneunzehn. 1019. Das Jahr beginnt an einem Freitag. Ein ganz normales Jahr. Kein Schaltjahr. Kaiser Heinrich II. herrscht in römisch-deutschen und anderen Landen, Knut der Große ist König von England, seine Tochter Kunigunde (Gunhild) wird 1019 geboren und heiratet später Heinrich III. (1016-1056). Jaroslaw I., Großfürst von Kiew, erlässt 1019 die Russkaja Prawda, die erste russische Gesetzessammlung, in Polen herrscht Boleslaw I. „der Tapfere“, mit Heinrich II. kräftig in Scharmützel und Krieg verwickelt. 1007 gründet Heinrich das Bistum Bamberg und überträgt es seiner Gemahlin Kunigunde als Morgengabe. Der Kaiser macht weitere reichsweite Schenkungen an den Erzbischof von Bamberg und verhilft so dem neuen Bistum zu einem reichen Besitz. Tausendundneunzehn, nämlich am 1. Juli dieses Jahres, schenkt er den Adelssitz Lanterishoffe an das Kloster Michelsberg in Bamberg, das dem Erzbischof von Bamberg untersteht.

Kaiser Heinrich II. mit seiner Frau Kunigunde an der Adamspforte des Bamberger Doms (linker Eingang am östlichen Domplatz, der früher der Haupteingang zum Dom war.) Auch über den Dom und Heinrich II. berichtet bebildert die neue Chronik. Foto: Thomas Schaaf.

Am 1. Juli 2019 blickt Lantershofen also auf 1000 Jahre urkundliche Erwähnung zurück. Unstrittig ist, dass Lantershofen weit älter ist als 1000 Jahre. Schon die Römer lebten hier und an der Ahr vor mehr als 2000 Jahren und prägten Landschaft und Leute. Dieser Tatsache trugen auch die Lantershofener Junggesellen im Jahr 1935 Rechnung, als sie mit einem Heimatfest ihr hundertjähriges Bestehen feierten und die zugehörige Festschrift mit dem Titel „Meine Heimat – 2000 Jahre Lantershofen“ überschrieben. Junggesellen-Hauptmann Eduard Schütz schreibt hier: „Die Geschichte des Dorfes Lantershofen reicht weit vor den Beginn unserer Zeitrechnung zurück. Die Chronik berichtet, dass Lantershofen keltische Niederlassung gewesen sei.“

Grandioser Erfolg: Großer Festumzug im Jubiläumsjahr 1935, organisiert von den Junggesellen-Schützen und den Bürgern. Geschichtliche Themen wie Kelten, Römer, Grafen und Weinbau und Landwirtschaft waren die Hauptthemen des Umzugs. Die neue Chronik berichtet bebildert hiervon.

Mit ihrem Heimat- und Jubiläumsfest am 27. und 28. Juli 1935 – hier treten auch die Kelten im großen Festzug auf -  haben die Junggesellen und die Lantershofener Bevölkerung ein selbstbestimmtes Beispiel für Heimatverbundenheit gesetzt, wenn auch die damaligen zeitgeschichtlichen und insbesondere nationalsozialistischen Umstände den Ablauf des Festes spürbar beeinflussten. Dies schmälert aber keineswegs die Leistung der Junggesellen und der Bürger des Dorfes, ihr Jubiläumsfest mit grandiosem Erfolg zu feiern. Aloys Krupp, Erster Offizier der Junggesellen-Schützen, schrieb nach dem Festzug: „An diesem Festzug beteiligte sich die ganze Bevölkerung des Dorfes, wenn man bedenkt, dass in dem Festzug über 200 Personen mitwirkten. Wir hatten die größten Sympathien der Einwohner."

Für die Kelten interessierte sich 2014 auch der Grafschafter Gemeinderat, hier auf dem Weg in die Keltensiedlung Steinbach. Bilder hierzu finden sich auch in der neuen Chronik. Foto: Thomas Schaaf.

Auch die Ahrweiler Zeitung berichtet begeistert: „Es sei von vorneherein gesagt: viele Besucher kamen mit skeptischem Lächeln, bereit zu verurteilender Kritik, oder aber auch mit wohlwollender, gutmütiger Verzeihung über das „Unmögliche“, was hier ein kleines Dorf zu unternehmen wagt und was wohl kaum in auch nur genügender Form ablaufen könne. Die Enttäuschung und grenzenlose Überraschung über das Gegenteil war wohl eine Augenweide für diejenigen, die mit am Zustandekommen des Festes verantwortlichen Anteil trugen.“ Auch wirtschaftlich bedeutete das Fest einen großen Erfolg, Aloys Krupp berichtet weiter: „Der Winzerverein hatte einen Absatz wie noch zu keinem Fest, solange man zurückdenken konnte. Vor dem Winzerverein lag ein rebenumkränztes Fass, woraus das Glas Wein zu 10 Pfennig verkauft wurde. Gedrängt standen die Trinklustigen davor, man musste warten, ehe man an der Reihe war.“  

Mehr über das "Heimatfest 1935 - 2000 Jahre Lantershofen" und den großen Festzug, über die nationalsozialistische Zeit, über die Junggesellen und ihre Entwicklung, über die Kelten, über Heinrich II., über den Erzbischof von Bamberg und viele andere Begebenheiten berichtet die neue Chronik Lantershofen. Der Vorverkauf des druckfrischen Buches beginnt am Freitag, 24. Mai im NEUEN Winzerverein.