Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

„Weinkönigin“ steigert in Lantershofen den Umsatz


„Lantesche Alaaf“ hieß es im Lantershofener Winzerverein Dutzende Male, Raketen stiegen in den Himmel, Orden wurden verteilt: Das Dorf stieg in die Karnevalsfeiern ein. Mit Wucht und ohne Karnevalsgesellschaft (KG). Für die Narretei sorgten Junggesellen und Musikfreunde. Seit Jahrzehnten geht es ohne KG, aber dennoch genauso zünftig. Und dabei sind die Lantershofener ihrer Linie bisher treu geblieben. Auf dem Plakat steht schlichtweg „Kappensitzung“, auf der Bühne stehen überwiegend die Kräfte aus dem Ort. Einer der Schwerpunkte sind die Büttenreden, die es gleich zwei Mal sogar als Reimreden zu hören gab. Knapp 200 Gäste im restlos ausverkauften Winzerverein hatten fast sechs Stunden lang richtig Spaß. Das renovierte Dorfwohnzimmer gab das Motto her: „Auf zur Feier, auf zum Tanz – ein jecker Saal in neuem Glanz.“

Ein Spruch aus der Feder von Rolf-Dieter Schmitz. Der ist mittlerweile 80 Jahre alt und stieg als erster in die Bütt, und zwar als „Gutenberg“, der den Sinn seiner Erfindung infrage stellte: „Es wird gedruckt, wie jeder weiß, bei uns in Deutschland auch viel Sch … .“

Rolf-Dieter Schmitz beeindruckt als Gutenberg: "Es wird gedruckt, wie jeder weiß, bei uns in Deutschland auch viel Sch …. " Foto und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Beeindruckende Pantomime zaubern die örtlichen Kräfte Dany Celner (r.) und Lefti Salomidis (l.) auch unter Einbindung von Stefan Dünker als Liebhaber, der schließlich durch einen Schuss dem gehörnten Ehemann zum Opfer fällt.

Aber in Lantershofen gebe es viel Positives, das er gerne drucken würde: die Publikation rund um die Kirche, die Programme des Vereins Kulturlant, die Pläne des neuen Winzervereins oder aber die „jecken Dinge“ des Karnevals im Priesterseminar auf Burg Lantershofen. Die erste Rakete war fällig. Als Anheizerin für Stimmung und den Umsatz entpuppte sich die „Lantesche Weinkönigin“ Gaby Fabritius. Auch sie sprach in Versen, vor allem aber prostete sie dem Publikum nach jedem zweiten Satz zu. Ihr Tenor: „Wer im Frühjahr einen hebt, hat den Winter überlebt.“

Weniger beschaulich ging es beim Gespräch zwischen Doll & Döllchen zu, wo Tochter Stefanie Doll ihrer Mutter Gerda Schminktipps mit auf den Weg gab: „Du brauchst kein Make-up, da hilft nur plastische Chirurgie.“ Mutters Knutschflecken entpuppten sich als Würgemale und der Vater fehlte seit Wochen.

„Den findest Du im Garten, du musst nur ein bisschen graben.“ Gleich vom Bischofsbesuch auf die Bühne verschlug es die „Burgherren“, Regens Volker Malburg und Subregens Philipp Peters. Die waren alleine das Eintrittsgeld wert, schmiedeten Plänen zur finanziellen Rettung des Studienhauses in schweren Zeiten. Geld aus des Bürgermeisters Goldbären-Schatztruhe sei nicht zu erwarten, denn „dem hat der Pastor ja schon Kindergärten und Kirchturm angedreht, da geht nix mehr.“ Weil die Regenten ja nichts Vernünftiges gelernt hatten, müssten die Studenten des dritten Bildungswegs ran. Sie selbst präsentierten sich gekonnt als Doubles von Udo Jürgens oder Heinz Rühmann. Der Saal tobte und stimmte in die neue Dorfhymne „Lantershofen an der Ahr, bekannt durchs Priesterseminar“ ein.

Für den Zungenschlag aus dem Ruhrgebiet sorgte unterdessen Harry Weckbecker als „Kalle Grabowski.“ Der Aachener mimte den Schalke-Fan aus Gelsenkirchen: „Wenn du da niest, fallen dir zwei Briketts aus der Nase.“

Doll & Döllchen sind endlich auch wieder da. Stefanie Doll führt ernste Gespräche mit ihrer Mutter Gerda Doll.
Einen der vielen Höhepunkt im närrischen Sitzungsverlauf stellen die „Burgherren“, Regens Dr. Volker Malburg und Subregens Philipp Peters dar.

Aber es gab nicht nur Vorträge in Lantershofen. Das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen kombinierte Marsch- und Karnevalsmusik. Die Ahrweiler Karnevalisten füllten die Bühne mit Prinzenpaar, Kinderprinzessin Clara, Stadtgarde und Funken vollends aus und boten zwei tolle Tänze. Das Männerballett Gelsdorf wagte riskante Hebefiguren, und die Bachemer Merle verwandelten den Winzerverein in ein überdimensionales Puppentheater. Da flogen die Mädchen beinahe bis auf den Winzervereins-Speicher.

Den Fast-Profis hatten die Lantershofener einiges entgegenzusetzen. Als LA-Freibeuter wirbelten Väter ihre Kinder durch die Lüfte. Die drei „dollen Trolle“ Jürgen Holzapfel, Hannes Dengg und Frank Luxem brachten ihre Zwergenfreunde mit, die ihnen auf Schritt und Tritt nachtanzten. Das war „Hänneschen-Theater“ lebensgroß. Starke Pantomime gab es vom Ouzo-Duo Dany Celner und Lefti Salomidis, sie holten die 30er Jahre zurück. Vom Fürsten zum Prinzen verwandelte sich schließlich Matthias I. (Fürst), Prinz auf Burg Lantershofen und einziger Prinz der Grafschaft. Als er verriet, dass Sitzungspräsiden Erich Althammer immer zu spät zur Messe kommt, hätte der ihm fast das Mikrofon verboten, nahm es dann aber karnevalistisch jeck zur Kenntnis und verteilte wieder einen der Orden.

Die Bürgervereinigung gratuliert Manfred Braun sen. (75)


Erich Althammer (r.) und Werner Braun (l.) gratulieren Manfred Braun mit einem kleinen Präsent.

Anlässlich des 75. Geburtstags von Manfred Braun sen. überbrachten die Vorstandsmitglieder Erich Althammer und Werner Braun ihrem Mitglied der Bürgervereinigung im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben.

Herzlichen Glückwunsch!

Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Lg Lantershofen


Der Vorstand und die Geehrten der Freiwilligen Feuerwehr Lantershofen, von links Marcel Uhl, Rolf Ahrend (Löschgruppenführer), Ludwig Klein (Silberjubilar), Christoph Weiler, Werner Fabritius (Silberjubilar), Matthias Schäfer und Harald Schäfer (stellvertretender Löschgruppenführer). Foto: Dirk Unschuld.

Werner Fabritius und Ludwig Klein für 25-jährige Feuerwehrzugehörigkeit geehrt

Eine Woche nach der alljährlichen Generalversammlung fand jetzt der traditionelle Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr, Löschgruppe Lantershofen statt. Dabei standen vor allem die Ehrung zweier Jubilare im Vordergrund. Seit nunmehr 25 Jahren leisten Werner Fabritius und Ludwig Klein ihren ehrenamtlichen und für die Gesellschaft unverzichtbaren Dienst in der Lantershofener Wehr, was Löschgruppenführer Rolf Ahrend mit entsprechenden Urkunden und Präsenten würdigte. Gewürdigt wurde auch Franz-Josef Simons, der nach vielen Jahren aktiver Vorstandstätigkeit im Rahmen der Generalversammlung aus dem Führungsgremium ausgeschieden war. Darüber hinaus dankte Rolf Ahrend den Feuerwehrfrauen für ihre tatkräftige Unterstützung, vor allem im Rahmen des alljährlichen Feuerwehrfestes.

Ein deftiges Abendessen und eine dank zahlreicher Sponsoren überaus attraktive Tombola waren weitere Programmpunkte des Kameradschaftsabends. Auch ein Rückblick auf das Feuerwehrjahr 2017 durfte nicht fehlen. So rückten die Lantershofener Blauröcke im vergangenen Kalenderjahr zu insgesamt 18 Alarmierungseinsätzen aus, davon elf Brandeinsätze und sieben Hilfeleistungen. Hinzu kommen noch vier Zugbegleitungen, beispielsweise bei Karnevals- oder St. Martins-Umzügen. 17 aktive Wehrleute sind aktuell bei der Freiwilligen Feuerwehr Lantershofen aktiv, die sich über Neuzugänge und Nachwuchs freuen würde. Wer am Dienst in der Feuerwehr interessiert ist, findet die Übungspläne samt Termine entweder am Feuerwehrhaus (Mehrzweckhalle/Ursulahaus) oder im „Glaskasten“ an der St. Lambertus Kirche.  

Drittes Orgelkonzert auf der Simon-Orgel


Gereon Krahforst ist der Organist des 3. Orgelkonzertes auf der Simon-Orgel in der Lambertuskirche. Foto: Veranstalter.

Gereon Krahforst, Abteiorganist am Kloster Maria Laach, konzertiert am 18. Februar 2018, 19:30 Uhr beim dritten  Orgelkonzert auf der neuen Orgel der Kirche St. Lambertus. Mit Krahforst konnte die Kirchengemeinde einen renommierten Organisten verpflichten, der als Konzertorganist europa- und weltweit unterwegs ist. Im Mittelpunkt seines umfangreichen Repertoires steht das gesamte Orgelwerk Bachs, das er bereits dreimal komplett aufführte; daneben die Gesamtwerke von Scheidt, Pachelbel, Muffat, Couperin, Buxtehude, Bach, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Franck, Duruflé, zahlreiche Werke von Guilmant, Widor, Vierne, Dupré und Messiaen sowie ein großer Fundus an unbekannten, lohnenswerten Komponisten aller möglichen Länder und Epochen. Seit 2017 gehört Krahforst dem Komitee der Internationalen Orgelwochen Rheinland-Pfalz im Kultusministerium Mainz an, seit 2018 ist er zusätzlich Organist und Custos der großen Orgel in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz sowie Intendant des Bonner Orgelfestes.

Alle Konzertbesucher können sich schon jetzt auf ein abwechslungsreiches Konzert mit einem  Spagat zwischen Widor-Toccata, Fastenzeit und Improvisation freuen. Es werden Werke von Charles-Marie Widor, Johann Sebastian Bach, Percy Whitlock, Johannes Brahms, Ludwig Senfl, John Dunstable und Charles Callahan zu hören sein, sie umspannen die Zeiten vom 15. bis zum 20. Jahrhundert. Gereon Krahforst wird - wie bereits bei den vorhergehenden Orgelkonzerten praktiziert - die Orgelstücke anmoderieren, sodass auch der nicht so in der Orgelmusik bewanderte Zuhörer schnell einen Zugang zu ihr erhält. Der Eintritt ist frei. Nach dem Konzert wird um eine Spende gebeten, damit weitere Konzerte mit solch hochkarätigen Künstlern stattfinden können.

Kinderkarneval im NEUEN Winzerverein


Volles Programm auf der Kindersitzung. Foto: Thomas Schaaf (2012).

Förderverein Katharinchen lädt ein

Am Sonntag, 28. Januar, lädt der Förderverein Katharinchen e.V. des Lantershofener Kindergartens zum Kinderkarneval in den Winzerverein Lantershofen ein. Bereits zum dritten Mal nach jahrelanger Pause freuen sich die Veranstalter auf viele kostümierte Kinder und Eltern. Los geht es um 15:11 Uhr, Einlass ist ab 14:30 Uhr. Rund zwei Stunden lang können die Kinder nach Herzenslust tanzen, toben und dabei das abwechslungsreiche Programm genießen. Geplant sind Tanzdarbietungen der Tanzaufführungen der Kita Lantershofen, der KG Ringener Wendböggele und der "L.A. Freibeuter." Zur Stärkung werden Kaffee, Kuchen, herzhafte Speisen sowie kalte Getränke angeboten. Karten sind an der Tageskasse erhältlich (Eintritt: Kinder: 2 Euro, Erwachsene 3 Euro).

Defektes Stromkabel muss ausgetauscht werden


An der Lambertuskirche finden Bauarbeiten im Bereich des Fußgängerweges statt. Hintergrund ist nach Auskunft der Bauarbeiter eine defekte Stromleitung, die erneuert werden muss, nachdem schon mehrere Störungen aufgetreten waren.

Baustelle an der Lambertuskirche. Foto: Thomas Schaaf.
An der Kreuzung Karweilerstraße / Lambertusstraße. Foto: Thomas Schaaf.

Im Bereich an der Kreuzung Karweilerstraße / Lambertusstraße werden derzeit Reparaturarbeiten am Kanalsystem durchgeführt.

Sternsinger - Segen bringen, Segen sein


Im Sonntagsgottesdienst bedankt sich die Kirchengemeinde mit Regens Dr. Volker Malburg bei den Sternsingern: "Liebe Kinder und Jugendliche! Ganz herzlichen Dank für Euer Engagement und Euer unermüdliches Singen und Sammeln. Es wäre schön, wenn auch im nächsten Jahr wieder viele Kinder und ehrenamtliche Helfer die Sternsinger-Aktion in unserer Pfarrei unterstützen würden." Foto: Thomas Schaaf.

Gemeinsam gegen Kinderarbeit, in Indien und weltweit

Segen bringen, Segen sein, das war das diesjährige Leitwort der Sternsinger-Aktion des Kindermissions­werkes „Die Sternsinger“, die wieder um den Dreikönigstag auch in unserer Pfarrei Karweiler/Lantershofen stattgefunden hat. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. In diesem Jahr gehen die Spenden überwiegend nach Indien, wo ausbeuterische Kinderarbeit noch weit verbreitet ist und deshalb viele Kinder – speziell Mädchen – nicht zur Schule gehen können, weil sie durch ihre Arbeit zum Familienunterhalt  beitragen müssen.

Viele Kinder aus Karweiler und Lantershofen waren der Einladung gefolgt und sind zusammen mit ihren Begleitern, Eltern oder Jugendlichen, die sich zur Mitarbeit eingefunden hatten, von Haus zu Haus gezogen, um für die Kinder dieser Welt, die es nicht so gut haben, Spenden zu sammeln und den Segen der Heiligen Drei Könige zu überbringen. Zuvor hatten sie gemeinsam beim Aussendungsgottesdienst in der St.-Katha­rina-Kirche in Karweiler, wo auch die Kreide und die Segensstreifen gesegnet wurden, den Film über die Schwierigkeiten der Kinder in Indien angeschaut. 

Die Kinder unserer Pfarrei Karweiler/Lantershofen haben gemeinsam eine große Summe gesammelt. Sie waren froh, wenn sie von den Menschen in unseren Orten gut aufgenommen wurden und den Segen „Christus – Mansionem – Benedicam“ – „Der Herr segne dieses Haus“ mit Kreide an die Türen schreiben oder einen Dreikönigssegen aufkleben durften. Beim gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Kinder über ihre Erfahrungen austauschen. Die vielen Süßigkeiten, die sie geschenkt bekommen hatten, wurden untereinander aufgeteilt und eine große Menge konnte noch der „Ahrweiler Tafel“ zur Verfügung gestellt werden.

kfd-Frauen überreichen Spende an die „Ahrweiler Tafel“


Bei der Spendenübergabe in den Tafelräumen (von links): Rita Jöbgen, ehrenamtliche Tafelmitarbeiterin, Gemeindereferentin Ursula Richter, Doris Krämer, Dorothea Reuter, Regine Säger, Christel Kirchhoff und Sabine Schmitz von der kfd sowie Caritas-Mitarbeiterin Christiane Böttcher.

Vor weit über 700 Jahren gestorben, denken die Frauen der kfd auch heute noch an die  Liebestaten der Heiligen Elisabeth. Beim Elisabeth-Gottesdienst im vergangenen November in Karweiler baten die kfd-Frauen der Oberen, Mittleren und Unteren Grafschaft um Geld-  und Lebensmittelspenden für die „Tafel Ahrweiler“. Nach dem Gottesdienst zu Ehren der Heiligen Elisabeth saß man im Pfarrsaal in Karweiler in gemütlicher Runde und bei netten Gesprächen noch lange zusammen. Auch in den Sonntags-Gottesdiensten der Pfarreiengemeinschaft Grafschaft am darauf­folgenden Wochenende wurde um Lebensmittel- und Geldspenden gebeten. Es kam die Summe von 780,00 Euro und eine große Menge an Lebensmitteln zusammen, die Anfang Dezember an die „Ahrweiler Tafel“ übergeben werden konnte. Caritas-Mitarbeiterin Christiane Böttcher bedankte sich herzlich bei den kfd-Frauen von der Grafschaft für die großzügige Unterstützung und sagte: „Ihre Spende ist uns eine große Hilfe. Ohne Spenden könnten wir das Angebot der Tafel  nicht aufrechterhalten, denn wir bekommen keine öffentlichen Fördergelder.“ Spenden unter dem Stichwort „Tafel Ahrweiler“ bitte auf folgende Konten: Kreissparkasse Ahrweiler - IBAN: DE89 5775 1310 0000 8037 42 / BIC: MALADE51AHR; Volksbank RheinAhrEifel eG - IBAN: DE27 5776 1591 0506 6375 00 / BIC: GENODED1BNA.