Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Blutmond 2


In der fälschlichen Annahme, die Mondfinsternis finde am ganz frühen Morgen des Dienstag statt, wurde unser Fotograf gegen 6.00 Uhr beim Besorgen von Zeitung und der Valder'schen Brötchen durch die himmlische Realität eindrucksvoll eines Besseren belehrt: mittelhoch am westlichen tiefdunklen Sternenhimmel zeigte sich der volle Mond in dunkelroter Pracht. Gleich brach wieder die Begeisterung für solche Himmelserscheinungen aus und schnell schnappte sich unser Hobbyfotograf seine Kamera mit dem dicken Objektiv.

Hinter der Ringener Pfarrkirche St. Dionysius will der Blutmond langsam verschwinden. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Schemenhaft treten die Tonkegel an der Ringener Tongrube aus der tiefen Dunkelheit hervor.

Schon am 28. Juli vorigen Jahres gab es eine beeindruckende Mondfinsternis. Auch ein Blutmondereignis, über das wir hier berichtet haben. Fotografisch war nicht alles gelungen, so wie jetzt auch. Der Mond alleine macht es nicht aus, die Kombination vom Blutmond mit einem ortstypischen Objekt scheint um einiges interessanter zu sein. Dazu muss dann auch die Beleuchtung eines solchen Objektes stimmen. An der Ringener Kirche gelang ein solches Bild, St. Dionysius fällt hierbei allerdings etwas pixelig aus. Trotzdem ist Fotofreund  Thomas Schaaf zufrieden: „Schon wieder hat man wieder neue Eindrücke und Erfahrungen gesammelt. Für das nächste Mal.“ Am 16.7.2019 ist die nächste Mondfinsternis, allerdings nur partiell.

Rookie: Junge Bands für junge Leute


Headliner bei Rookie sind „Betray Your Idols.“ Foto: Thomas Biesenbach.

Bei Kulturlant Rookie treten drei Formationen bei freiem Eintritt auf

Unter dem Begriff „Kulturlant Rookie“ lädt der Grafschafter Kulturverein in unregelmäßigen Abständen zu einem Festival getreu dem Motto „Junge Bands für junge Leute“ in den Winzerverein Lantershofen ein. Kulturlant und weitere Sponsoren sorgen dabei für freien Eintritt. Bei der nächsten Auflage am Samstag, 26. Januar sind drei Bands am Start: Headline sind  „Betray Your Idols“, zehn Jahre Bandgeschichte führten zu dem Sound, den sie heute haben: Melodic Hardcore mit einer starken Dosis Punk-Drive und schweren, drückenden Ambient Parts. Angefangen hat alles mit den Veröffentlichungen der Platten „Cotillion“ und „We Are“, durch die sich die Band aus dem Bonner Raum viele Konzerte und eine größere Tour durch Deutschlands Großstädte ermöglichen konnte. Im April 2016 folgte die EP „Broken Arrows“, auf der „Betray Your Idols“ ihren Sound bereits in die heutige, melodisch-punkige Richtung entwickelt haben. Themen des Lebens, Hoffnung und Zusammenhalt behandelt die Platte auf eine realistische, ehrliche Art, die dem Hörer nahe geht.

Ob als Headliner, auf Festivals oder als Opener für Bands wie „Napoloen“, Hundreth“, „Capsize“, „Landscape“ oder „Polar“, es lässt sich mit Sicherheit behaupten, dass „The Pariah“ wohl nie eine Show gespielt haben, bei der sie nicht neue Fans für sich begeistern konnten. Die Kombination aus Druck, Spielfreude und absoluter Überzeugung am eigenen Tun packt letztendlich jeden, was zuletzt bei den Sommer-Shows zu beobachten war. „Valley” ist eine Melodic-Hardcore-Band aus dem belgischen Halle. Sie kombinieren Melodic-Hardcore mit Post-Rock und Einflüssen Ihrer direkten Umgebung. Valley entführen hierbei ihre Zuhörer in eine eigene Gedanken- und Gefühlswelt. Im Juni 2014 veröffentlichten sie ihre Debüt EP „Life’s Storms“. Ein Jahr später erschien mit "Eternity is Love" ihre zweite EP. Die sechs Stücke dieser EP wurde in unterschiedlichsten Shows in Belgien, Holland und Deutschland promoted.

Kulturlant Rookie findet am 26. Januar im Winzerverein Lantershofen statt. Das Festival beginnt um 20 Uhr, Einlass ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Bussard aufgescheucht


Startpunkt Zaunpfahl, am Draht hängen dicke Regentropfen. Auf und davon in den dunkeldiesigen Lantershofener Himmel. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.

Ziemlich gleichgültig gegenüber vorbeifahrenden Autos zeigte sich ein Mäusebussard auf der Anhöhe "Maubichpass" in Sichtweite des Heimkehrerkreuzes auf dem Ahrweiler Berg. Zweimal, einmal hin und einmal zurück, ließ der auf der Lauer liegende bzw. sitzende Raubvogel ohne Zucken das silberne Fahrzeug passieren. Für den nächsten, dritten Durchgang wollte der Fotograf seine Kamera vorbereitet haben, um nach Möglichkeit ein nettes Bild vom Vogel zu erhaschen, obwohl die Bedingungen hierfür, Nieselregen, Foto durch Glas und sehr bedeckter dunkler Himmel, nicht gerade vielversprechend waren. Die Kehrtwende zum dritten Anlauf wollte er in der ersten Wegegabelung auf der Ahrweiler Seite vollziehen, dort kam aber Manuel Efferz mit seinem Auto schon aus Ahrweiler entgegen. So drohte der Fototermin mit dem Bussard ins Wasser zu fallen. "Kannst Du mich bitte zuerst fahren lassen, wenn ich gedreht habe, dort sitzt ein Mäusebussard, den will ich fotografieren - oder hast Du es eilig?". Die Antwort war kurz und bündig: "Eilig habe ich es zwar, aber fahr los, Thomas, fahr los!" Der ließ sich das nicht zweimal sagen, drehte mit dem Auto wieder Richtung Maubichpass und konnte den Bussard in Vorbeifahrt fotografisch mehrmals leidlich  "erwischen". Durch das langsamer werdende Vorbeifahren ließ sich der Vogel dann doch aus der Ruhe bringen und aufscheuchen: kurz plusterte er sich auf und verschwand in den Lantershofener Lüften.

Eleganter Abflug. Über die abgeräumten Äste der Apfelplantage am Maubichpass entschwindet der große Raubvogel.

Derweil wartete Mauel Efferz an der Wegegabelung auf der andern Bergseite. Er wartete und wartete, wartete und wartete, obwohl er wegen eines wichtigen Termins eigentlich sehr dringend nach Hause hätte fahren müssen. Dass der Fotograf längst auf dem Heimweg war, ahnte er nicht. So verbrachte er noch fast eine Viertelstunde wartend auf der Ahrweiler Bergseite unterhalb des Kreuzes. Bis es ihm zu bunt wurde und er Gas gab: Kein Mäusebussard und kein Fotograf ward mehr auf der gegenüberliegenden Maubichpassseite zu sehen. Abends bei der Freitags-Kneipenöffnung im Winzerverein konnten sich Manuel Efferz und der Fotograf dann doch noch ausführlich bei Kölsch und Wein über die Mäusbussardangelegenheit besprechen.

Ausverkauft: Beide Kabaretts mit Thomas Freitag und Rainald Grebe


Am Samstag, 9. Februar, gastiert Kabarettist Thomas Freitag auf der Kulturlant-Bühne im Winzerverein Lantershofen. Wie der Veranstalter jetzt mitteilte, ist das Gastspiel ausverkauft. Es wird auch keine Abendkasse mehr geben.

Am Samstag, 27. April, gastiert Kabarettist Rainald Grebe auf der Kulturlant-Bühne im Winzerverein Lantershofen. Wie der Veranstalter jetzt mitteilte, ist das Gastspiel ausverkauft. Es wird auch keine Abendkasse mehr geben.

Nachruf der Musikfreunde für Norbert Nikelowski


Norbert Nikelowski machte Musik für Lantershofen. Foto: Thomas Schaaf.

Norbert Nikelowski ist tot. Die Musikfreunde Lantershofen e.V. trauern um einen geschätzten Musikkameraden, der mehr als 30 Jahre lang ein fester und verlässlicher Bestandteil unseres Orchesters war. Seine Leidenschaft galt als Musikpädagoge den Holzblasinstrumenten. Wir werden sein virtuoses Klarinettenspiel ebenso vermissen wie seine prägnante Art, dem Bariton-Saxophon im Ensemble Gehör zu verschaffen. Vielen Holzbläsern im Verein stand er mit Rat und Tat zu Seite, nie aufdringlich oder belehrend, mit einer Qualität, die ihn als studierten Musiker auswies. Dennoch hat er uns immer den Eindruck vermittelt, dass er die Gemeinschaft mit uns Hobbymusikern genossen hat. Mit seiner persönlichen, offenen, aber auch einfühlsamen Art hat er besonders bei unserer Probenarbeit häufig dazu beigetragen, Impulse zu setzen und die Musikqualität des Orchesters zu verbessern. Wir verlieren einen Freund, er wird in unseren Reihen eine Lücke hinterlassen. Was bleiben wird, ist die Erinnerung, eine schöne Erinnerung. Unsere Gedanken sind in der Stunde des Abschieds bei seiner trauernden Familie.

Sternsinger in Lantershofen sammeln über 2.400 Euro


Die fleißigen Sternsinger vor dem Sammelstart in der St. Ursulahalle. Foto: Thomas Schaaf.

Die Sternsingeraktion 2019 in den Dörfern Karweiler und Lantershofen ist mit einem überragenden Ergebnis zu Ende gegangen. Trotz der widrigen Wetterumstände haben die Kinder in Karweiler alle und in Lantershofen fast alle Straßen geschafft. Die Kinder waren überaus tüchtig und sind trotz anhaltendem Nieselregen durch die Dörfer gelaufen. Es waren diesmal auch viele "junge" Sternsinger dabei, für die es sicher teilweise sehr anstrengend war. Sie werden alle wohl viel Positives von dieser Aktion mit ins neue Jahr nehmen. Ein herzlicher Dank gilt deshalb allen, die sich an der Aktion beteiligt haben: Müttern, Vätern und den Helfern und Begleitern und nicht zuletzt und vor allen Dingen den tüchtigen Sternsingern, die diese großartige Leistung für die Kinder in Peru vollbracht haben. In Lantershofen konnte so über 2.400,00 Euro gesammelt werden. Herzlicher Dank geht an alle Spender, Sternsinger und Helfer für alle Hilfe und Unterstützung der Sternsingeraktion 2019.

Neue Geschichtsseite "1000 Jahre Lantershofen"


Die neue Seite "1000 Jahre Lantershofen" berichtet auszugsweise über die neue "Chronik Band I." und andere geschichtliche Umstände. Foto: Thomas Schaaf.

Die neue Chronik berichtet

Anlässlich der 1000-jährigen Wiederkehr der ersten schriftlichen Erwähnung von Lantershofen im Jahr 1019 und der Herausgabe eines vierten Buches in der Reihe "Dorf in der Zeit - Lantershofen" haben  Hobbychronist Thomas Schaaf und Webmaster Roland Schaaf eine neue Seite "1000 Jahre Lantershofen" in der Rubrik "Dorf & Historie" eingestellt. Dort werden sie im Jahresverlauf unter dem Untertitel "Die neue Chronik berichtet" in unregelmäßigen Abständen vorab geschichtliche Fakten und Artikel verschiedener Autoren zum Thema 1000 Jahre Lantershofen einstellen. Soeben hat Stefan Dünker hierzu einen neuen Artikel zur Verfügung gestellt, der in ausführlicherer Form auch in der neuen "Chronik Band I." erscheinen wird.

Der Vorverkauf des druckfrischen Buches "Chronik Band I." beginnt am Freitag, 24. Mai im NEUEN Winzerverein.

Vorverkauf für Lantershofener Karneval


Sitzung 2018: Angeheiterte Ehefrau flirtet mit dem vierten Musketier Stefan. Links nähert sich der Ehemann. Gleich knallt's. Foto: Thomas Schaaf.

Am kommenden Freitag, 11. Januar, findet ab 19 Uhr im Winzerverein Lantershofen der Vorverkauf für die Lantershofener Kappensitzung statt. Termin der Kappensitzung ist Samstag, 16. Februar, ab 18:11 Uhr. Für den Sitzungsabend angesagt haben sich bereits jede Menge Lantershofener Jecke auf der Bühne und in der Bütt. So wird es wieder eine Lantershofener Männerballett geben und die bekannten Redner der vergangenen Jahre werden ebenfalls auftreten, dazu Tanzgruppen, Pantomimen und Musiker. Ergänzt wird der Reigen der jecken Lantershofener durch renommierte Büttenredner aus Köln und Mayen, eine Showtanzgruppe von der unteren Ahr oder ein Karnevalscorps mit Funken und Tollität. Ebenfalls angeboten werden zum Vorverkauf Tickets für die Karnevals-Jukeboxparty am 2. März.