Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Förderverein widmet sich neuen Projekten


Horst Saame, Wilfried Sprinkmeier, Sabine Franken, Roman Kappen, Leo Mattuscheck, Elmar Zillgen und Anja Knieps (von links) vom Vorstand. Foto: Dirk Unschuld.

20 der rund 150 Mitglieder des Fördervereins „Zukunft“ Lantershofen waren am Freitagabend zur Mitgliederversammlung in die örtliche Mehrzweckhalle gekommen. Dort erfuhren sie, dass ihr Verein nun schon zehn Jahre alt ist. Im Jahr 2007 gab es in der Lantershofener Bürgervereinigung Überlegungen, einen Förderverein zu gründen, dessen Fokus sollte zunächst auf den Winzerverein ausgerichtet sein, ehe man sich mit der Gründung von „Zukunft Lantershofen“ einer Förderung im gesamten Ort verschrieb, ein Leitbild schaffte und allmählich erste Projekte in Angriff nahm. Da wurden der Dorfeingang gestaltet, der alte Hohlweg „Schwallhüll“ begehbar gemacht und Informationstafeln rund ums Dorf aufgestellt. Unweit der Kirche sollte seinerzeit im Rahmen der Dorferneuerung die alte Schule zur „neuen Mitte“ werde. „Dann jedoch sah sich die Gemeinde verpflichtet, den Winzerverein anzukaufen und somit war für ein weiteres Projekt in Lantershofen kein Geld mehr verfügbar“, blickte der Vorsitzender der „Zukunft“, Leo Mattuscheck, zurück. Es folgten sogenannten Leuchtturmprojekte.“ So gibt der Verein seit 2011 vierteljährlich einen Dorfkalender heraus und setzte ab 2013 das Projekt eines „möblierten“ Wanderwegs um, der 2015 eröffnet werden konnte und der mittlerweile an schönen Tagen stark frequentiert wird. Dazu gab es eine Menge weiterer Projekte, nicht alle fanden Anerkennung, manche wurden auch wieder eingestellt. Das Gros aber brachte den Ort weiter.

Im vergangenen Jahr begann nun die Beschilderung historisch interessanter Gebäude im Ort, betonte Schriftführer Horst Saame beim Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Zudem wurde die Veranstaltungsreihe „Forum Lantershofen“ mit dem Ziel der Belebung des Winzervereins ins Leben gerufen. Den wirtschaftlichen Rückblick gab Geschäftsführerin Sabine Franken, der Verein schloss das Jahr mit einem Gewinn von knapp 3.000 Euro ab. Den will man in neue Projekte stecken. So soll am Objekt „Fliegendes Dach“ eine üppige Sitzgelegenheit installiert werden. Auch ein Insektenhotel am Wanderweg ist in der Planung. Aus den Reihen der Mitglieder kamen weitere Vorschläge, wie die Installation eines offenen Bücherschranks oder die Installation der Negative der am Ortseingang angebrachten Eisenfiguren auf dem Gelände des Winzervereins. Zudem gab Mitglied Hubertus Gussone einen Einblick in die Lantershofener Bürgerhilfe zur Abwendung von Einbrechern. Diese war nach einem Forum des Fördervereins ins Leben gerufen worden. Eine Anekdote war am Rande der Versammlung zu erfahren: nachdem der Birnensortengarten, eine Fläche am Ortsrand mit rund 50 Birnbäumen verschiedenster Sorten, erste Früchte trägt, zeigte sich, dass auch ein Apfelbaum unter den Birnen ist. Diesem, so beschloss die Versammlung, werde weiterhin „Asyl“ im Birnensortengarten gewährt. 

Informationsveranstaltung zum Gemeindeentwicklungskonzept für die Grafschaft


Am Dienstag, 21. Februar 2017 um 18.00 Uhr lädt die Gemeinde Grafschaft ihre Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung in die Sporthalle in Ringen ein. Anlass ist der Auftakt für das Projekt „Gemeindeentwicklungskonzept für die Grafschaft“. Ziel der Gemeinde ist es zunächst, gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro plan-lokal aus Dortmund sowie mit dem Büro für kommunale Meinungsforschung Vielhaber aus Sundern durch intensive Bürgerbeteiligung ein breit angelegtes Meinungsbild der Grafschafter Bevölkerung zu erstellen. Dieses soll in der späteren Planungsphase in ein zukunftsweisendes Konzept einfließen.

Im November startete das Vorhaben Gemeindeentwicklungskonzept mit einer telefonischen Befragung der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Grafschaft. Bei dieser repräsentativen Erhebung konnten umfangreiche Erkenntnisse darüber erlangt werden, welche Meinungen und Vorstellungen im Zusammenhang mit der vergangenen und zukünftigen Gemeindeentwicklung bestehen. Die ausführliche Präsentation der Befragungsergebnisse wird Inhalt der Veranstaltung am 21. Februar sein. Im weiteren Verlauf des Abends werden die Möglichkeiten vorgestellt, die den Bürgerinnen und Bürgern zur aktiven Beteiligung zur Verfügung stehen. Hierzu zählt ein Online-Portal, auf dem die Bevölkerung ihre Ideen und Anregungen zu den zentralen Themen der Gemeindeentwicklung einbringen kann. Weiterhin werden im Mai fünf Ortsteil-Werkstätten angeboten, zu denen jeweils nach Dörfern gebündelt eingeladen wird. Die Termine finden Sie bereits hier.

Weitere Informationen zum Gemeindeentwicklungskonzept sind erhältlich bei: Gemeinde Grafschaft, Bereich Gemeindeentwicklung/Wirtschaftsförderung, Ansprechpartner: Klaus Becker, Ahrtalstraße 5, 53501 Grafschaft-Ringen, Telefon: 0 26 41 / 80 07- 90, E-Mail: klaus.becker(at)gemeinde-grafschaft.de sowie auf www.gemeinde-grafschaft.de unter „Aktuelles“.

„evm-Ehrensache“ unterstützt Kulturlant e.V.


Hermann Josef Efferz (links) und Christoph Münch (2.v.l) von Kulturlant e. V. freuen sich über 2.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“.

Kultur vor Ort erlebbar machen – das hat sich Kultulant e. V., der Kulturverein der Gemeinde Grafschaft zur Aufgabe gemacht. Vom Gospelkonzert über regionale und nationale Komiker bis hin zu Konzerten und Theateraufführungen hat der Verein einiges in seinem Veranstaltungsplan. Hilfe in Form von einer Spende über 2.000 Euro bekommt er dabei nun von der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm). Im Rahmen seines Spendenprogramms „evm-Ehrensache“ unterstützt das kommunale Energie- und Dienstleistungsunternehmen jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Am Dienstag (7. Februar) übergab Achim Juchem, Bürgermeister der Gemeinde Grafschaft, das Geld zusammen mit Claudia Probst, Leiterin der kommunalen Betreuung Städte und Gemeinden bei der evm, und Marian Schmidt als Vertreter der Netzgesellschaft in der evm-Gruppe an Kulturlant e. V.. „Der Verein ist eine wahre Bereicherung für unsere Gemeinde“, erklärt Achim Juchem. „Schön, dass er nun Unterstützung durch die evm erhält.“ Dem stimmt auch Claudia Probst zu: „Wie die Besucher der zahlreichen Veranstaltungen, die Kulturlant e. V. organisiert, sind auch wir in der Region zu Hause und freuen uns daher umso mehr, ein solch gelungenes Projekt bezuschussen zu können.“

Die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) ist das größte kommunale Energie- und Dienstleistungsunternehmen aus Rheinland-Pfalz. Sie sorgt für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb des Stromnetzes in 225 Kommunen und des Erdgasnetzes in 257 Kommunen. Zudem ist die evm neben weiteren wirtschaftlichen Betätigungen Betriebsführerin zweier Wasserwerke und eines Abwasserwerks.

Bürgervereinigung spendet für die neue Orgel


Erich Althammer (links) von der Bürgervereinigung Lantershofen überreicht Walter Moitz (rechts) und Horst-Peter Kujath für die neue Orgel eine Spende von 1.000 €. Foto: Thomas Schaaf.

Mehrere Jahre hat es gedauert, bis das Projekt der Beschaffung einer neuen Orgel für die Lantershofener Kirche St. Lambertus kürzlich mit dem Einweihungsgottesdienst und einem ersten Konzert mit dem Trierer Domorganisten Josef Still abgeschlossen werden konnte. Nicht beendet ist Finanzierung des Lantershofener Orgelprojektes, es fehlt noch ein stattlicher Betrag an den Gesamtkosten von ca. 136.000 €. So freuten sich jetzt Walter Moitz vom Verwaltungsrat der Kirchengemeinde und Horst-Peter Kujath vom Organisationsteam Orgelbau über eine Spende der Bürgervereinigung Lantershofen in Höhe von 1.000 €, die Vorsitzender Erich Althammer im Namen der Vereinigung überreichte. Walter Moitz: "Mit der Spende der Bürger sind wir jetzt im Schuldenstand unter 30.000 €, gerutscht, es bleiben also weiterhin Spender oder Orgelpaten gesucht." Erich Althammer zeigte sich überzeugt, dass die Spende für das Dorf gut angelegt sei, verschönere das Orgelspiel doch nicht nur die Gottesdienste, sondern auch öffentliche Veranstaltungen wie z.B. die Fortführung der geplanten Reihe der Orgelkonzerte. Aus Selm bei Dortmund stammt die neue Simon-Orgel, dort wurde sie wegen des Abrisses der Kirche nicht mehr gebraucht. Die Remagener Orgelbaufirma Merten hatte sie in Selm abgebaut, in ihrer Werkstatt überholt und in Lantershofen wieder aufgebaut.

Projekt Bläserklasse für Erwachsene erfolgreich gestartet


Großen Zuspruch fand das Projekt "Bläserklasse für Erwachsene" der Musikfreunde Lantershofen. Foto: Manfred Sebastian.

Der Musikverein  „Musikfreunde Lantershofen“ hat sein Projekt Bläserklasse für Erwachsene erfolgreich im Januar gestartet. Dieses bisher im Kreis Ahrweiler einmalige Projekt fand über die Dorfgrenzen hinaus sehr guten Zuspruch. Nach der Devise „Niemand ist zu alt zum Musizieren“ haben insgesamt 38 interessierte Personen im Alter von 25 bis über 70 Jahren nun unter fachkundiger Anleitung ihre musikalische Ausbildung im Orchesterverband begonnen. So finden sich musikinteressierte  Erwachsene aus Sinzig, Remagen, der Kreisstadt und den Gemeinden Altenahr und Grafschaft zu den wöchentlichen Übungsstunden zusammen. Die Besetzung dieses Projektorchesters besteht  nun aus 3 Flötisten, 6 Klarinettisten, 8 Altsaxophonen, 3 Tenorsaxophonen, 5 Trompetern, 3 Posaunen, 3 Tenorhörnern, 1 Waldhornisten, 1 Tubisten und 4 Schlagzeugern. Der Verein war bei der Instrumentenbeschaffung behilflich und hat,  soweit vorhanden, Leihinstrumente ausgegeben. Es gibt noch vier Instrumente, die auf einen Musiker warten und ausgeliehen werden können. Wer sich für Tuba, Waldhorn, Trompete oder Posaune interessieren, hat die Möglichkeit, noch kurzfristig mit dabei zu sein. Nachzügler können sich zu diesem Projekt noch anmelden. Es reicht eine Email an Musikfreunde@Lantershofen.de oder ein Anruf beim Dirigenten unter 0171 9714410, um Näheres zu erfahren. Der Instrumentalunterricht wird von qualifizierten Musikern des Vereins einmal wöchentlich erteilt. Hinzu kommt Donnerstags eine gemeinsame Stunde in der Mehrzweckhalle Lantershofen von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr unter Leitung des Dirigenten im Orchesterverband.