Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Die Bürgervereinigung gratuliert Klaus Dücker (75)


Thomas Schaaf (l.) und Leo Mattuscheck (r.) gratulieren Klaus Dücker zum Geburtstag. Foto: Thea Dücker.

Anlässlich des 75. Geburtstags von Klaus Dücker, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Leo Mattuscheck  und Thomas Schaaf  im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden. 

Herzlichen Glückwunsch!

„Zoch en Lantesche“ mit neuer Strecke


Beheiztes Partyzelt an der Mehrzweckhalle

Der Veilchendienstagszug in Lantershofen am 28. Februar wird in diesem Jahr einen komplett neuen Weg gehen. Zum einen möchte man im Ort noch mehr Bürger in den Neubaubereichen animieren, beim Dorfleben dabei zu sein, zum anderen ist das eigentliche Ziel, der Winzerverein, im Umbau. Daher wird es eine Party nach dem Umzug an ganz anderer Stelle, nämlich im beheizten Zelt auf dem Vorplatz der Mehrzweckhalle geben. Der Zug startet ab 14:11 Uhr im August-Dörner-Ring, Aufstellung ist dort im Bereich hinter der Mehrzweckhalle, und zwar in Fahrtrichtung Unterdorf. Über die Lambertusstraße geht es links in die Karweilerstraße und dann durch die Straße „Zum Ahrblick.“ Von hier zieht der Zug über Karweiler-, Brennerstraße und „Am Frumech“ vorbei an Kirche. An der alten Schule, wo der Zugkommentator platziert ist,  biegt der Zug nach links in die Straße „Im Wickchen“ ein und führt dann durch die Schmittstraße, Brennerstraße, Am Frumech in die Graf-Blankart-Straße. Auflösung ist auf Höhe von Burg Lantershofen, von hier sind es dann nur noch ein paar Meter zum Partyzelt.

Harmonische Jahreshauptversammlung der kfd Untere Grafschaft


Auf der Jahreshauptversammlung der kfd Untere Grafschaft. Foto: kfd.

Nach der Feier der Heiligen Messe in der St. Katharina-Pfarrkirche in Karweiler trafen sich die Mitglieder der kfd Untere Grafschaft zur jährlichen Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal. Nach der Begrüßung durch die Teamleiterin Doris Krämer und dem Totengedenken konnte die Tagesordnung zügig abgehandelt werden. Der Jahresbericht und der ausführliche Kassenbericht wurden vorgetragen und die Kassiererin und das Leitungsteam konnte von der Versammlung für das Jahr 2016 entlastet werden. Die Wanderführerinnen berichteten über die vielfältigen Wanderaktionen im vergangenen Jahr. Anschließend wurde das Jahresprogramm für 2017 vorgestellt und viele Anregungen für weitere Aktionen von den anwesenden Mitgliedern in einem regen Austausch vorgetragen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Mit dem herzlichen Dank für alle geleistete Arbeit und der Überreichung von Frühlingsblumen für die tüchtigen Helferinnen, die das ganze Jahr die Mitgliederzeitschrift und die Einladungen und Informationen an die Mitglieder in den drei Dörfern verteilen, klang die Jahreshauptversammlung harmonisch aus.

Welt-Gebetstag 2017 am 3. März in der Lambertuskirche


Die Pfarreiengemeinschaft Grafschaft und die Evangelische Kirchen­gemeinde laden alle interessierten Christinnen und Christen auf der Grafschaft herzlich ein zum ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen am Freitag, 03. März 2017, 17.00 Uhr  in der St. Lambertus-Kirche in Lantershofen. Nach dem Gottesdienst wird es bei philippinischen landestypischen Speisen und Getränken noch einige Informationen geben über Land und Leute, Politik und Geographie sowie zur Situation der Frauen auf den Philippinen. Ansprechpartner zur Veranstaltung sind Gemeindereferentin Ursula Richter, Katholisches Pfarramt Grafschaft-Ringen und Pfarrer Thomas Rheindorf, Evangelische Kirchengemeinde Bad Neuenahr. Herzliche Einladung!

Jedes Jahr laden christliche Frauen eines anderen Landes am ersten Freitag im März zum Weltgebetstag. In allen Weltregionen werden diese Gottesdienste vorbereitet von Frauen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Konfessionen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für ökumenisches Miteinander und mehr Geschlechter­gerechtigkeit in der Kirche. Globale Gerechtigkeit steht im Zentrum des Weltgebetstags von Frauen der Philippinen. „Was ist denn fair?“ Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. Die über 7.000 Inseln der Philippinen sind trotz ihres natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Viele der über 100 Millionen Einwohner leben in Armut.

Klaus Heuser Band kommt nach Gelsdorf


Immer mit Hut: Klaus „Major“ Heuser kommt nach Gelsdorf. Foto: Veranstalter.

Der „Major“ ist noch rockiger geworden

GRAFSCHAFT. Immer noch verbindet man den Namen Klaus „Major“ Heuser den Gitarristen von „BAP.“ 19 Jahre lang war Heuser für den Sound der Kölner verantwortlich, seit 1999 geht er andere Wege, aktuell mit seiner fünfköpfigen Band. Die ist derzeit auf Tour und kommt am 11. März nach Gelsdorf. Blickt man aufs Plakat, fragt man sich: „Was geht ab? Was ist hier los?“ Angesichts eines überraschend lustigen Covers keine unberechtigte Frage. Nach der erfolgreichen „57 Tour 2014/2015“ mit gleichnamiger Studio CD, satten 70 Konzerten, dokumentiert auf einem nachfolgenden live-Doppelalbum, geht man nun einen Schritt weiter und spinnt die spannende Geschichte in der aktuellen Studioproduktion fort, die natürlich im Mittelpunkt der neuen Tour stehen wird. Was da jetzt wirklich vor sich geht erfährt man natürlich sofort, wenn man die neue Einspielung der Band in den Player schiebt. In der Tendenz ist die Heuser Band rockiger geworden. Das Ensemble spielt gewohnt locker und souverän auf, interagiert harmonisch und natürlich lässt sich Sänger Thomas Heinen seine goldene Kehle von des Majors inbrünstig gespielter Gitarre und den warmen Vintage Keyboard-Sounds des kongenial agierenden Matthias Krauss salben.

Tickets für die Klaus „Major“ Heuser Band am Samstag, 11. März, ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Gelsdorf sind zum Vorverkaufspreis von 20 Euro zzgl. Gebühren erhältlich in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Rewe-Markt Ringen, Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und telefonisch unter 02641/202118 und 0175/5700262.

Sina I. feierlich proklamiert


Lantershofen hat eine Kinderprinzessin

Das passiert auch nicht allzu häufig: in Lantershofen gibt es in diesem Jahr eine Kindertollität. Dabei handelt es sich um eine kleine Prinzessin, nämlich Sina I. aus dem Hause Otten. Ihr zur Seite stehen gleich zwei Adjutantinnen, nämlich Celina Schaaf und Sonja Knieps. Proklamiert wurde alle drei am Sonntag, als rund 300 Pänz und ihre Eltern in der Turnhalle des Studienhauses St. Lambert einen bunten und tollen Kinderkarneval feierten. Dazu eingeladen hatte der Förderverein Katharinchen des örtlichen Kindergartens um die Vorsitzende Petra Orth. Sie hatte ein buntes Programm für die Pänz auf die Beine gestellt, moderiert von Kinderclown Lefti und seiner Partnerin Denni. Die beiden wussten die Kinder zu unterhalten, nicht nur durch ihr tolles Pantomimenspiel als „Ouzo-Duo.“ In der Turnhalle konnten sich die toll kostümierten Kinder nach Herzenslust austoben, jede Menge Spiele und eine große Polonaise waren angesagt.

Die Adjutantinnen Celina Schaaf (links) und Sonja Knieps (rechts) assistieren der neu gekürten Prinzessin Sina I. aus dem Hause Otten. Fotos in diesem Bericht: Dirk Unschuld.
Auch die Kindergartenkinder feierten kräftig Karneval mit.

Zwischendurch gab es Pausen zum durchschnaufen, bei denen sich die Bühne mit allerhand Narren füllte. Da waren die „LA-Freibeuter“, tanzende Lantershofener Piratenväter mit ihren Töchtern. Da kam die befreundete Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Bachem mit großem Aufzug und ließ die Funken tanzen. Mit dabei war auch Kinderprinzessin Nele, die gleich mal Orden mit der Lantershofener Kindertollität austauschte. Für jecke Musik hatte gleich zum Sitzungsstart das Tambourcorps der Lantershofener Junggesellen-Schützen gesorgt. Und selbstverständlich waren auch die Pänz aus dem Lantershofener Kindergarten dabei. Gleiches galt für „die kleinen Lätitien“, dem Nachwuchs der Bachemer Laienschauspieler. Mehr als zweieinhalb Stunden ging es rund „auf der Burg.“ Wer dann noch nicht müde war, konnte sich bei der Kinderdisco nach Herzenslust austoben.

Gelungene Kappensitzung der Junggesellen-Schützen und Musikfreunde


Da staunte am Samstagabend die Gästeschar in der Sporthalle des Studienhauses St. Lambert auf Burg Lantershofen nicht schlecht: Zu später Stunde schwangen sich mit viel Elan bei der Kappensitzung der Junggesellen-Schützen und Musikfreunde Lantershofen gleich zwei redegewandte Burgherren auf die Bühne der hauseigenen Sporthalle. „Man gewöhnt sich an alles - auch an Lantershofen", machte sogleich Regens Volker Malburg als Hausherr die Grundhaltung klar. Man ahnte es schon: Wer sodann auch noch eine Hymne auf die Kirmes- Brötchesmädchen so augenzwinkernd und spritzig ins Protokoll einflechten kann wie Regens Malburg und Subregens Phillip Peters, der hatte keinen Rüffel der obersten Hüter des Fastelovend zu befürchten. Innerhalb von wenigen Sekunden stand die Halle kopf.

Subregens Phillip Peters und Burg-Hausherr Regens Dr. Volker Malburg brachten die Turnhalle auf höchsten karnevalistischen Trab. Fotos in diesem Bericht: Dirk Unschuld.
Hannes Dengg und Elmar Zillgen (links) brillierten als "Heidi und Jupp".

Kurz danach erwies sich Sitzungspräsident Erich Althammer als Zeremonienmeister mit Esprit und kitzelte die Stimmung noch weiter hoch. Der Saal, der den Narren von den Herren der Burg ausnahmsweise als Unterschlupf zur Verfügung gestellt wurde, kochte. Raketen stiegen, da wurde geklatscht, geschunkelt, es wurden Orden verteilt - und wie aus einem Mund beschwor das Publikum das Motto: „Fastelowend ohne Pause - in der Burg die große Sause". 

Beim Feuerwerk der guten Laune verzeichnete der Stimmungspegel von der ersten Minute an gleich höchste Ausschläge. Gut 200 bunt kostümierte Narren genossen den jecken Abend bis in die frühen Morgenstunden. Nicht nur das schallende „dreimol Lantesche Alaaf" tönte immer wieder durch den Saal. Die Ahrweiler Karnevals-Gesellschaft startete mit Funken, Solomariechen, Stadtgarde und Tanzcorps gleich gelungen durch. Die Jecken liefen bereits auf Hochtouren, als die Eisbrecher, der frisch proklamierte Prinz David Jacobs aus Walporzheim und Vater Stefan, sich übers Pro und Kontra zum Thema Urlaub in den Bergen oder am Ballermann anschaulich stritten. Zu hören war hier unter anderem von der Sau am Grill oder dem Rindviech am Berg. Da hatten „Doll und Döllchen" (Gerda Doll und Tochter Stefanie) ganz andere Sorgen. „Abgenommen wird erst, wenn der Schal nicht mehr passt." Ein verschriebener Kuraufenthalt versetzte die beiden Damen derweil in Wallung: Da gibt's unter entsprechend fachlicher Anleitung zeitversetzt mittags Anwendungen und abends Zuwendungen.

Ein ganz anderes Thema hatte „En Frau im Internet": Die Hausfrau (Gaby Fabritius) wurde eins mit ihrem PC. Was bedeuten 19 Bit? Ein angefangener Kasten Bier. Die Freibeuter, das waren vier Väter mit ihren Töchtern, mischten wenig später als schmissige Piraten das Parkett auf. Ob Dorfprominenz, Emanzipation oder andere Nettigkeiten, „Oma und Opa" (Moni und Erich Althammer) verschonten nichts und niemanden. In Gedanken daran wurde Opa allerdings klar, dass er seine Frau nur geheiratet hat, weil es anno dazumal noch keine Fertiggerichte auf dem Markt zu kaufen gab. Akrobatisch und wuchtig kam derweil das Gelsdorfer Männerballett im Clownskostüm daher. Beeindruckend auch die Showtanzgruppe der Bachemer Merle. Mittendrin bei den Bachemer Merle auch das „Lantesche Mädche", Carina Moitz, sie wurde nach allen Regeln der Kunst bis knapp unters Hallendach gewirbelt. Herrlich bunt kostümiert trällerten derweil Heidi und Jupp (Hannes Dengg und Elmar Zillgen), wie's im Jahresverlauf im Dorf zur Sache ging.

Beeindruckende, stille Moment bescherte indes das „Ouzo-Duo" (Lefti und Denni Cellner) dem Publikum, das die gekonnte Pantomime sichtlich genoss. Witzig auch „Dat Lantesche Trio" (Frank Luxem, Jürgen Holzapfel und Hannes Dengg), die ein „Kopfüber-Männer-Puppenspiel" aufführten. Im Saal gab's kein Halten mehr, als sich das Büttenrednerass Volker Weininger als „Sitzungspräsident" vor dem Publikum verneigte. Zu sehen gab's noch einen echten „Lantesche Prinz": Majestät Markus aus Preußen. Ihn hatten die Seminarteilnehmer des Studienhauses St. Lambert beizeiten gewählt.

Schnee über Nacht zum Samstag


Gut gelaunt sind die beiden Freundinnen und der Schneemann. Foto: Thomas Schaaf.

Ein wenig Schnee fiel in der Nacht zum Samstag, doch es reichte, um Dorf und Landschaft frühmorgens ganz in Weiß erscheinen zu lassen. Für Hausbesitzer galt es, die Wege frei zu machen, für die Kinder war es toll, kurz vor dem Frühling noch einmal die Freuden der weißen Pracht zu genießen. Einige Familien zog es zu noch mehr Schnee in die Eifel, aber auch zu Hause im Dorf reichte die Schneemenge für einige fröhliche Schneemänner oder -frauen, wie man sieht.