Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Theaterprojekt in Lantershofen


Der neue Theaterworkshop in Lantershofen beginnt am Freitag, 16. August, um 18:30 Uhr. Collage: Thomas Schaaf.

Nach einem im Juni angebotenen Theaterworkshop in Lantershofen beginnt am Freitag, 16. August, um 18:30 Uhr dort ein neues Theaterprojekt unter der Federführung des Grafschafter Vereins Kulturlant. Die Projektleitung obliegt dem griechischen Schauspieler Eleftherios Salomidis. Ziel ist es, den Teilnehmern professionelles Theaterspiel zu vermitteln. Dazu wird geprobt, es werden aber auch Aufführungen in Theatern besucht. Im kommenden Jahr will man ein erstes eigenes Stück präsentieren. Die Gruppe trifft sich regelmäßig freitags um 18:30 Uhr im Winzerverein Lantershofen oder alternativ in der Mehrzweckhalle des Ortes. Mitmachen kann jeder, auch wenn er nicht am Workshop teilgenommen hat. Informationen erteilt Eleftherios Salomidis im Vorfeld gerne unter der Telefonnummer 01 57 / 313 782 50, und zwar täglich ab 16 Uhr.

„Ich dät et alles su widder dun“


Der 93-jährige Ludwig Sebus blickte auf ein erfülltes Leben zurück

Die Bühne ist sein Lebensinhalt, ohne geht es nicht. Gemeint ist Ludwig Sebus aus Köln, stolze 93 Jahre und seit 70 Jahren auf den Bühnenbrettern zu Hause. 1925 geboren hat der Grandseigneur des Kölner Karnevals schon viel erlebt, inklusive eines Weltkriegs und fünfjähriger Kriegsgefangenschaft in Russland. Kaum zurück in Köln, schloss er sich dort der singenden Zunft an, die ihn schnell zum Karneval führte. An der Seite des Kölnbarden Hans-Jürgen Jansen, der als 72-jähriger in Sebus einen väterlichen Freund sieht, war der rüstige Senior am Sonntag in Lantershofen zu erleben. Vor dem Hintergrund der Restauration einer aufgefundenen alten Fahne, die noch sechs Jahre älter als Sebus ist, hatten Junggesellen-Schützen und deren ehemalige Fähnriche unter Mithilfe des Vereins Kulturlant zum Kölner Mundartabend eingeladen. Ziel ist es, die Existenz der Fahne zu kommunizieren, um diese einmal einer Restaurierung zuführen zu können.

Erich Althammer (Mitte), Ex-Fähnrich und Vorsitzender der Bürgervereinigung, und der Kölnbarde Hans-Jürgen Jansen (l.) begrüßen im gut gefüllten Saal des Winzervereins mit dem Publikum den 93-jährigen Grandseigneur des Kölner Karnevals Ludwig Sebus. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Kölnbarde Hans-Jürgen Jansen singt und spielt zur Einstimmung auf Ludwig Sebus "Krätzjer un Leedche" aus dem rheinischen Köln.

Sebus berichtete in seinen Ausführungen und im Zwiegespräch mit Jansen über die ganz alten Zeiten, als er die frühen Liedermacher Köln kennenlernte, mit einer Ausnahme: von Willi Ostermann bekam er nur noch in Kindesjahren dessen große Beerdigung auf dem Melatenfriedhof mit. Nach der Rückkehr aus Russland und dem Miterleben einer großen Feier auf dem Alter Markt war dann für Sebus klar: „Da will ich dabei sein.“ Er dichtete und komponierte. Sein Erstlingswerk für den Karneval wäre heute wohl verpönt: „Hück trööte mer die janze Naach, bis morje fröh et Sönnche laach“ hatte durchzechte Nächte zum Thema. Aller Anfang war natürlich schwer, auch für das neue Mitglied im Literarischen Komitee. Nach seinen ersten Vorstellabenden standen gerade einmal 30 Karnevalsauftritte im Kalender. Aber der Aufstieg in der Domstadt war unaufhaltbar.

Singen macht durstig, also verlangt Ludwig Sebus „jet ze drinke“. Kulturlant-Sprecherin Marie-Luise Witsch serviert feinstes sprudelndes Premiumwasser. Und schon geht das Sebus´sche "Verzällche" weiter.
Eine beeindruckende Erscheinung auf der Lantershofener Bühne: Ludwig Sebus mit Lied und Herz aus Köln. Er brillierte mit Wortwitz, Lebensweisheiten und dem Fazit: „Ich dät et alles su widder dun“.

Kölnbarde Hans-Jürgen Jansen, der nach dreijähriger intensiver Vorarbeit vor fünf Jahren eine große Sebus-Biographie veröffentlichte, brachte die rund 150 Gäste im Lantershofener Winzerverein am Sonntagabend mit gesungenen Krätzjer von Ostermann, Berbuer und Sebus in Stimmung, schnell wurde sich eingehakt und geschunkelt, die Texte waren den Besuchern auch nach Jahrzehnten noch geläufig, vom schnelllebigen heutigen kölschen Liedgut war da nichts zu merken. Dann trat Gentleman Sebus ans Mikrofon, trotz hohen Alters mit erstaunlich guter Stimme ließ er „Am Dom zu Kölle“ erklingen, sang vom „dicke und vom drüjje Pitter“ und davon, dass man sogar „Kölsche in der Südsee“ trifft. Sebus galanter Wortwitz, gespickt mit Komplimenten für die Weiblichkeit und Spitzen an die Männer im Saal sorgte für viel Gelächter, seine Lebensweisheiten und seine positive Art beeindruckten. Dass der 93-jährige seiner Meinung nach im Leben alles richtig gemacht hatte, drückte er am Ende in seinem neuen Lied „Ich dät et alles su widder dohn“ recht deutlich aus. Und weil das Publikum Sebus und Jansen nach zwei Stunden nicht so einfach von der Bühne lassen wollte, gab es das fast schon obligatorische „Ich möch ze Fooss no Kölle john“ als Zugabe mit auf den Heimweg.

Kfd „Untere Grafschaft“ bindet Kräutersträußchen


In den Wiesen und Feldern gesammelte Kräuter und Blumen werden zu Sträußchen gebunden. Foto: Privat.

Auch in diesem Jahr haben die kfd-Frauen aus Bengen, Karweiler und Lantershofen anlässlich des Festes der Aufnahme Mariens in den Himmel wieder viele Kräuter und Blumen in den Wiesen und Feldern gesammelt; aus den heimischen Gärten waren auch eine ganze Menge Kräuterspenden gebracht worden. Die wunderbar duftenden Kräuter wurden am Freitag, dem 9. August 2019, zu Hunderten von sogenannten „Kräutersträußchen“ gebunden. Diese Tradition gibt es schon seit einigen Jahren in den Dörfern der unteren Grafschaft. Die Kräutersträuße wurden in den Sonntags-Gottesdiensten in Bengen und Lantershofen gesegnet und konnten anschließend nach altem Brauch zum Aushängen mit nach Hause genommen werden. Nach getaner Arbeit saßen die Frauen noch gemütlich bei Kaffee und Kuchen beisammen. Im Anschluss an die Gottesdienste wurde einigen kfd-Mitgliedern, die nicht an den Gottesdiensten teilnehmen konnten, ein gesegnetes Kräuter­sträußchen nach Hause gebracht.

Weinbaugeschichte an der Ahr


In einer neuerlichen Ausgabe des „Forum Lantershofen“ erlebten 70 Besucher am vergangenen Freitag eine Zeitreise. In 90 Minuten ging es dabei durch 1000 Jahre Weinbaugeschichte an der Ahr. Aufhänger war die Veranstaltungsreihe „1000 Lantesche Jahre“, die an die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes im Jahr 1019 erinnert. Lantershofen liegt zwar nicht unmittelbar an der Ahr, Winzer und Weinberge gab und gibt es hier aber auch. Und auch das Forum fand im Winzerverein statt, auch wenn dieser heute den Zweck eines Bürgerhauses erfüllt. Die Referenten Paul Gieler und Jürgen Haffke brachten Geschichte im Zeitraffer vor und fassten zwei Vorträge zu einem zusammen. Dabei begann der Weinbau hierzulande nicht erst vor 1000, sondern schon vor rund 1300 Jahren. Zeugen dürften die Weinbergterrassen bei Walporzheim sein. Wann diese genau errichtet wurden, lässt sich nicht mehr sagen. Erste urkundliche Erwähnungen des Weinbaus an der Ahr geben Aufzeichnungen aus dem achten Jahrhundert wieder. Seinerzeit war es auf der Erde im Schnitt noch drei Grad wärmer, als heute. Die damals wichtige Aachen-Frankfurter Heerstraße spielte eine große Rolle, Klöster und Stifte ließen sich in der Nähe der Weinbaugegend nieder, das größte und bekannteste war das Kloster Prüm. Im 15. Jahrhundert fand der Rotwein erste Erwähnung an der Ahr, drei Jahrhunderte später gab es mit der französischen Revolution dann ganz gravierende Veränderungen.

Aber nicht nur politisch, auch klimatisch tat sich einiges. So sorgte ein Vulkanausbruch im 19. Jahrhundert für mehrere kalte Sommer in der Eifel, mangelnde Ernten sorgten für Armut in der Bevölkerung. Die Winzer litten noch unter ganz anderen Sorgen, Zölle und die wenigen Weinhändler zogen ihnen  die Einnahmen aus der Tasche. Und dann kamen auch noch Mehltau und Reblaus, an der Unterahr kam in der Folge der Weinbau zum Erliegen. In Lantershofen hatte kurz zuvor Franz Bresgen die Burg Lantershofen für 32.000 Taler erworben und verkaufte Ländereien und Weinberge an die Bürger, die nun zu einem Einkommen kamen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Lantershofen der Winzerverein gegründet, es war die 22. Genossenschaft von Winzern an der Ahr. Damals wurden an der Ahr 900 Hektar Weinberg bewirtschaftet, heute sind es noch 560.

Das letzte Jahrhundert brachte die gravierendsten Veränderungen mit sich. Nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre genoss die Ahr noch einen zweifelhaften Ruf, lockte Scharen von „Sauftouristen“ an. Es galt: „Wer an der Ahr war und weiß dass er da war, war nicht an der Ahr.“ Es folgte eine zweite große Revolution: die Flurbereinigungen, bis dato neun Stück. Aus Mini-Parzellen wurden große Weinberge, nach und nach setzten die Winzer auf Qualität statt auf Menge, auf trockene statt auf liebliche Weine. Winzer wurde zum Lehrberuf, erste Winzermeister wurden an der Ahr ausgebildet. Bei den Veredelungen spielte der Lantershofener Wilfried Huff eine große Rolle, an der Weinbauschule entwickelte er heute noch angebaute Spätburgunder. Im Weinberg setzten Motorisierung und Professionalisierung ein. Die 1950 noch einst notwendigen 3000 Arbeitsstunden je Hektar Weinberg verringerten sich auf 800 bis 1000. Nicht jeder hielt mit, von einst rund 1.500 Winzern sind bis heute rund 600 geblieben, 50 davon im Vollerwerb. In Lantershofen sind heute noch 22 Winzer aktiv, alle im Nebenerwerb.

Die Flurbereinigung brachte ein wichtiges Nebenprodukt zutage: den Rotweinwanderweg und damit die immer stärker steigende Bedeutung des Tourismus. An der Ahr werden heute von Winzern und Genossenschaften 60 Prozent der Produktion direkt an den Endverbraucher verkauft, in anderen Weinlagen sind es 15 bis 20 Prozent. Den einst „Armen Winzer“ gibt es nicht mehr.

1000 Jahre Weinbau an der Ahr


Am Freitag, 09.08.2019 führt der Förderverein Zukunft Lantershofen e.V. eine weitere Vortragsveranstaltung im Rahmen des Formates „Forum Lantershofen“ durch. Paul Gieler und Dr. Jürgen Haffke tragen zum Thema „1000 Jahre Weinbau an der Ahr“ vor. Die Themenwahl erfolgte unter Bezug auf die "1000-Jahr-Feier" des Dorfes Lantershofen.

Dr. phil. Jürgen Haffke, historischer Geograph und Herausgeber einschlägiger Bücher und entsprechender Fachliteratur, ist mit erdgeschichtlichen Prozessen und den geologischen Verhältnissen des Ahrtales bestens vertraut. Er wird unter anderem darlegen, warum die unterdevonischen und basaltischen Böden beste Voraussetzungen für den Weinbau an der Ahr bieten.

Der gelernte Winzer und Regierungsdirektor a.D. Paul Gieler ist Mitgründer des Gesprächskreises Ahrwein und ein ausgewiesener Kenner der Weinwirtschaft an der Ahr. Er beleuchtet in seinem Vortrag die Geschichte des Weinbaus an der Ahr und den angrenzenden Seitentälern und schlägt einen Bogen von der ersten Kultivierung der Rebhänge des Ahrtales über die Umwälzung der Besitzverhältnisse in der französischen Zeit (von Klöstern zu privater Hand), weiter über die Gründung von Winzergenossenschaften bis hin zur aktuellen Situation. Eine Sequenz seiner Ausführungen widmet er dabei der Entwicklung der Weinwirtschaft in Lantershofen und seine Bedeutung für den Ort und das gesamte Anbaugebiet.

Die Veranstaltung findet im Saal des Winzervereines Lantershofen statt und beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Nächste Ortsbeiratssitzung im Winzerverein


Nachdem die Gemeinde Grafschaft bei den Kommunalwahlen im Mai 2019 bereits einer entsprechenden Anregung gefolgt ist, hat jetzt auch Ortsvorsteher Leo Mattuscheck den Winzerverein als Sitzungsort für die nächste Ortsbeiratssitzung festgelegt. Die öffentliche Sitzung findet am 14.08.2019 um 19 Uhr statt. Vorgesehen ist eine umfangreiche Agenda, die einigen Beratungsbedarf erwarten lässt. Neben dem Nachtragshaushalt 2019 und der Neufassung der Investitionsprioritätenliste ab dem Jahr 2020 stehen mit dem Jugendraum und dem Winzerverein auch die Nutzung zweier gemeindlicher Gebäude auf der Tagesordnung. Zudem ist die Beschaffung eines Seecontainers als Lagermöglichkeit für die Lantershofener Ortsvereine aufgrund des Wegfalls der Abstellmöglichkeit in der „Alten Schule“ beabsichtigt.

Potentialfläche „Doppelstein“ (oberhalb August-Dörner-Ring). Fotos: Gemeinde Grafschaft.
"Verlängerung Schmittstraße.
"Unter der Schwallhüll".

Als letzten inhaltlichen Beratungspunkt hat Ortsvorsteher Mattuscheck die Ausweisung von Wohnbauflächen zur Deckung des Eigenbedarfs in Lantershofen vorgesehen. Zum Hintergrund: Im Jahr 2017 beschloss der Ortsbeirat, keine der als Wohnbau-Potentialflächen identifizierten Areale zu beplanen. Grundsätzlich erkannte der Ortsbeirat zwar eine Erfordernis zur Ausweisung von geeigneten neuen Wohnbauflächen für den dörflichen Eigenbedarf an, aber weil in Lantershofen gerade erst das mittlerweile fünfte Neubaugebiet binnen weniger Jahrzehnte verwirklicht wurde, sah man damals keine Notwendigkeit - auch weil in Lantershofen noch rund 70 Baulücken existieren. Ob sich die damalige Einschätzung nach nur zwei Jahren ändert, berät der neu konstituierte Ortsbeirat.

Mini-Flohmarkt vor der Tür


Bettina und Elmar Zillgen laden ein in den August-Dörner-Weg am nä Samstag 14-18 Uhr. Plakat: Elmar Zillgen.

"In England ist das eine übliche Idee, die sich immer gut macht," sagt Elmar Zillgen aus dem August-Dörner-Ring. "Bücher, Fahrräder, Gläsersets usw.,  alles, was man gut erhalten im Keller findet und der eigene Haushalt nicht mehr braucht. Das geht zum Mini-Flohmarkt vor die Haustür. Gesellschaftsspiele, Besteck und andere Sachen. Bettina, meine Frau, hatte die Idee, für einen guten Zweck unsere Sachen vor dem Haus im Kiesbett zu präsentieren. Der Erlös geht an das Kinderhospiz Dudenhofen!" Nächsten Samstag. 10.8. 14 bis 18 Uhr am August Dörner-Ring 32.

Jahresfahrt der kfd nach Maastricht


Die kfd-Gesellschaft in Maastricht. Foto: Privat.

Die niederländische Stadt Maastricht war in diesem Jahr das Ziel der Jahresfahrt der kfd Untere Grafschaft (Bengen / Karweiler / Lanters­hofen). Bei sonnigem Wetter und angenehmer Temperatur machten sich 44 fröhliche Frauen am Donnerstag, dem 1. August 2019, auf den Weg nach Maastricht. Zunächst stand eine Stadtrundfahrt mit dem gläsernen Solarzug „Zonetrain“ auf dem Programm. In einer entspannten einstündigen Rundfahrt, vorbei an imposanten Gebäuden und beeindruckenden Plätzen, der Maas-Promenade und durch einen schönen Stadtpark mit den historischen Stadtmauern konnten die Frauen einen informativen Eindruck der Stadt und ihrer Geschichte erhalten. Im Anschluss daran war das Mittagessen in einem Restaurant, direkt an der Maas, für uns bestellt. Man genoss ein leckeres Menü und frische kühle Getränke, bevor sich die Gesellschaft zur Anlegestelle des Ausflugschiffes begaben. Auf den seichten Wellen der Maas, mit den Konturen der Stadt als Kulisse, erfuhren die Grafschafter in entspannter Atmosphäre noch viel über die Maastrichter Highlights in den Außenbereichen der Stadt.  Nach der einstündigen Schiffsfahrt und dem obligatorischen Foto war noch Zeit zur freien Verfügung, zum Shoppen oder zur Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten. Schnell verging die Zeit und am frühen Abend nahm man Abschied von der Stadt mit dem europäischen Flair. Im Bus auf der Fahrt nach Hause gab es noch ein Likörchen oder Schnäpschen, was die Stimmung noch einmal anhob. Alle waren sich einig: Es war wieder ein schöner und erlebnisreiche Tag, der den kfd-Frauen und den Gästen viel Freude gemacht hat. Wohlbehalten und froh kamen alle Mitfahrerinnen wieder zu Hause an.