Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Maibegrüßung und offenes Singen


Maiansingen der Lantershofener Chöre und frühlingshafte Blasmusik der Musikfreunde, hier im Jahr 2010. Foto: Thomas Schaaf.

Einen Dorfmaibaum wird es in diesem Jahr in Lantershofen nicht geben, was die Bevölkerung aber nicht hindern soll, andere Bräuche rund um den 1. Mai durchzuführen. So wird der Wonnemonat von den Lantershofener Chören und Musikanten am 30. April musikalisch begrüßt. Das „Ständchen“ findet um 19:30 Uhr vor der Lambertuskirche statt. Danach lädt die Bürgervereinigung in den Winzerverein ein, wo die musikalische Einstimmung bei kühlen Getränken fortgesetzt wird, und zwar mit einem offenen Singen. Jeder ist willkommen, der Eintritt ist frei.

Birnen-Lauf des GSV rund um Dorf und Feld


Nach derzeitiger Planung erfolgt der Start am Sportplatz Lantershofen. Die rote Strecke beträgt 10,0 Kilometer Laufweg, die blaue 4,5 Kilometer. Grafik: Jörg Gäb (NewJörg). Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.

Am Samstag, 1. Juni, findet zum ersten Mal der Grafschafter Birnen-Lauf statt. Die Idee für einen Lauf über den Birnen-Rundwanderweg kam vom Orga-Team der 1000-Jahr-Feier in Lantershofen, so Christoph Schmitt, Geschäftsführer des den Lauf ausführenden Grafschafter Sportvereins. Bei diesem Volkslauf des  GSV (Abteilung Lauftreff) mit Startschuss um 15 Uhr werden Läufe über 4,5 und zehn Kilometer angeboten, die größtenteils über den Birnen-Rundwanderweg in Lantershofen und Ringen verlaufen. Start und Ziel sind - entgegen den ursprünglichen Planungen - bei der diesjährigen ersten Auflage des Laufes am Sportplatz in Lantershofen. In den nächsten Jahren wird aber ein Start im Ortskern an der Mehrzweckhalle (St. Ursula-Halle) angestrebt, der in diesem Jahr aufgrund der 1000-Jahr-Feier nicht möglich ist. Dadurch waren Umplanungen notwendig, die auch dazu führten, dass der ursprünglich geplante 5-Kilometer-Lauf in diesem Jahr auf nur 4,5 Kilometer verkürzt werden musste. Geschäftsführer Schmitt weist darauf hin, dass der Lauf ist auch beim DLV gemeldet ist und vom Roten Kreuz Grafschaft betreut wird

Auch an der "Spirituellen Tankstelle" vorbei führt der erste Birnen-Lauf des GSV, zu dem die Abteilung "Grafschafter Lauftreff", der schon seit zehn Jahren existiert, alle sportlich und läuferisch Interessierten einlädt. Die GSV-Vorstandsmitglieder Christoph Schmitt und Michael Brang betreuen das Lauf-Projekt: "Die Mitglieder des Lauftreff müssen keine Mitglieder in einem der Vereine sein! Der Lauftreff ist ein lockeres Angebot, an dem jeder teilnehmen darf." Christoph Schmitt weiter: "Wir freuen uns, wenn sich viele Lantershofener an dem Birnen-Lauf beteiligen oder sich dafür interessieren, sei es als Läufer, oder auch als Helfer." Foto: Thomas Schaaf.
Weiter führt der Birnen-Lauf hier am Rothenstein an der Betriebs-Zufahrt zur ehemaligen Tongrube Lantershofen vorbei. Hier geht die Ringener Flur in die Karweiler Flur über, an der Bushaltestelle beginnt wieder Lantershofener Bann. Der Betreiber der beiden Gruben Ringen und Lantershofen, die Firma Kettiger Thonwerke Schaaf & Cie. GmbH, hat am Birnenrundwanderweg als Beitrag zum 1000-Jahre-Jubiläum zwei Info-Tafeln aufgestellt, die demnächst Wanderer und Läufer über die Tagebaue und die ehemalige Schamottebrennerei informieren. Foto: Thomas Schaaf.

Die zu laufenden Strecken sind der Grafik zu entnehmen, wobei der 4,5-km-Lauf (blau) größtenteils gemeinsam mit dem 10-km-Kurs (rot) verläuft, letzterer aber zwei zusätzliche anspruchsvolle Streckenabschnitte einschließt. Der letzte Kilometer verläuft dann für beide Läufe quer durch Lantershofen. Die Organisatoren des GSV würden sich freuen, wenn viele Anwohner die Läufer durch starkes Anfeuern auf dem letzten Teilstück Richtung Ziel unterstützen würden. Christoph Schmitt freut sich auch über weitere Helfer, z.B. in Form von Streckenposten. Schmitt: "Diesbezüglich bin ich aber bereits intensiv im Austausch mit dem VfB Lantershofen, der hier unterstützen will."

Die Laufstrecken verlaufen meist über den landschaftlich attraktiven Birnen-Rundwanderweg, der, wenn es die Kondition erlaubt, sehr schöne Aussichten über die Grafschaft, das Ahrtal bis ins Siebengebirge bietet. Weitere Informationen zum Grafschafter Birnen-Lauf, auch zur Anmeldung, findet man unter www.grafschafter-sv.de/birnenlauf. Der Lauftreff Grafschaft des Grafschafter SV plant, den Volkslauf jährlich durchzuführen und würde sich freuen, wenn möglichst viele Grafschafter und Lantershofener aktiv an dieser Veranstaltung teilnehmen würden.

3. Jugend Meister der 1. Kreisklasse


Das Meisterteam der 3. Jugend (v.l.) Sina Biernath, Kim Bornschein, Tobias Braun und Gideon Lenz. Foto: Rainer Rönn.

Mit einem glatten 8:1-Erfolg bei der DJK Mayen II brachte die 3. Jugend den Meistertitel endgültig unter Dach und Fach. 12:2 Punkte stehen am Ende zu Buche Die einzige Niederlage gegen den Tabellenzweiten SC Niederzissen I kam nur deshalb zustande, weil man mit zweifachem Ersatz antreten musste und die Brohltaler eine Spielverlegung ablehnten. Wie überlegen die 3. Jugend ansonsten die Konkurrenz beherrschte, zeigen die klaren Ergebnisse. Dreimal 8:0, zweimal 8:1 und einmal 8:2 verdeutlichen die Dominanz des Grafschafter Quartetts. Auch in der Einzelbilanz der 1. Kreisklasse spiegelt sich die Spielstärke des Teams wider. Gideon Lenz führt die Rangliste mit 12 Siegen ohne Niederlage an. Sina Biernath auf Platz sieben, Kim Bornschein als Neunte und Tobias Braun auf dem elften Rang positionieren sich ebenfalls in der Spitzengruppe.

Tausendvierhundertundfünf, Metza von Lantershofen


Aus der Urkunde, die Metza von Lantershofen Schultheiß und die Geschworenen zu Karweiler am 13. Januar 1405 unterzeichen: "Metza von Lantershofen verkauft in einer Notlage für immer dem Ritter Hilger von Langenau und dessen Frau Hille einen Zins von 2 Kapaunen und 1 Schilling und eine Kurmut (Besthauptabgabe), die ihr bisher Peter Snull von Karweiler von seinem dort gelegenen Hofplatz schuldet, ferner einen Zins von 3 Kapaunen, 1 Huhn und 8 1/2 Pfennigen, den ihr jährlich Thomas Reiger von seinem gleichfalls in Karweiler gelegenen Hofplatz liefern musste. Metza quittiert den Empfang des Kaufgeldes..."

Gute Argumente für einen Kunstrasenplatz


Beim VfB Lantershofen hält der Aufschwung an – Dieter Sebastian bleibt Vorsitzender

Vor zwei Jahren übernahm Dieter Sebastian den Vorsitz beim VfB Lantershofen. Es sollte eine Übergangslösung werden, der Vorstand sollte in ein kleineres Präsidium umgewandelt und die Satzung entsprechend geändert werden. Es kam ganz anders: man konnte eine Reihe junger Leute zur aktiven Mitarbeit im Vorstand gewinnen, der Altherrenfussball wurde aktiviert, die Fitnessabteilung boomt. Der Aufschwung geht einher mit der positiven Entwicklung des Fußballs auf der Grafschaft. Dieter Sebastian wurde bei der Mitgliederversammlung am Gründonnerstag ebenso wie der stellvertretende Geschäftsführer Wilfried Ley und der stellvertretende Kassierer Hermann-Günter Krämer für zwei Jahre im Amt bestätigt.

Ein Kunstrasenplatz ist eine zeitgemäße Spielanlage, bietet bessere Spielmöglichkeiten und weniger Staub. Foto: Thomas Schaaf.

Nun soll der nächste Schritt folgen, nämlich die Umwandlung des Tennenbelags auf dem Sportplatz in Lantershofen in einen Kunstrasen. Dafür gibt es gute Argumente, wie der zweite Vorsitzende Jörg Bender ausführte. So wird die Grafschafter Spielgemeinschaft (SG) angesichts der vielen Spieler eine dritte Mannschaft bilden, die ihre Heimspiele in Lantershofen und Bengen austragen soll. Beim VfB ist der Altherrenfussball im Aufwind. Vor allem aber geht es darum, dass die Kinder, die in der südöstlichen Grafschaft kicken wollen, eine zeitgemäße Sportanlage vorfinden. Derzeit geht den Vereinen dort viel Nachwuchs verloren, weil die Eltern diesen lieber auf Kunstrasen oder Rasen spielen sehen wollen. Gerade aus Lantershofen, wo erst kürzlich ein großes Neubaugebiet entstand, fahren die Eltern ihre Kinder daher lieber ins nahe Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Grafschafter Kunstrasenplätze in Vettelhoven oder Leimersdorf sind ihnen zu weit weg. Jörg Bender berichtete, dass dennoch rund 200 Kinder in der Jugendspielgemeinschaft der Vereine aus Vettelhoven, Birresdorf, Bengen und Lantershofen kicken. Jedes Kind, das Fussball spielen will, soll dies auf der Grafschaft tun können, so die Devise der Spielgemeinschaft. Alleine 30 Übungsleiter und Betreuer, deren Qualifikation stetig steigt, sorgen dafür.

Die 38 der insgesamt 200 VfB-Mitglieder, die zur Jahreshauptversammlung in den Lantershofener Winzerverein gekommen waren, hörten noch mehr positives. Andreas Bauer und Jörg Bender überbrachten die Infos vom boomenden Fussball, Iris Peltriaux meldete ähnliche Tendenzen in der Fitness-Abteilung, wo die Kurse montags und donnerstags großen Zulauf haben. Auch Schatzmeister Heinz-Albert Bender hatte positive Zahlen dabei, bei einem Haushalt mit gut 25.000 Euro Ausgaben machte der VfB Lantershofen im vergangenen Jahr einen Überschuss von 1.200 Euro. Dennoch muss im kommenden Jahr der Beitrag erhöht werden, weil der Sportbund Rheinland hiervor die Bewilligung von Zuschüssen für Übungsleiter oder Anschaffungen abhängig macht. Der Erhöhung stimmte die Versammlung einstimmig zu, gleiches galt für die zu wählenden Vorstandsposten. Zuvor wurde der amtierende Vorstand noch einstimmig entlastet, die Kassenprüfer Jörg Wolber und Heinzbert Kurth hatten keine Beanstandungen vermeldet. Zu neuen Kassenprüfern wählte die Versammlung Dieter Bornschlegl und Harald Rathke. Ebenfalls gewählt wurden gleich sechs Beisitzer zur Unterstützung des Vorstands, nämlich Thorsten Oster, Kathleen Mühle, Andreas Schneider, Andreas Bauer, Florian Scholl und Gerd Powelz.

Abschließend berichtete Wilfried Ley, dass mit dem Aufschwung auch neue Ideen umgesetzt würden. So wird es im kommenden Januar unter dem Namen „Neujahrsempfang“ einen dann jährlich geplanten bunten Abend für die Mitglieder geben. Zudem unterstützt der VfB die Aktivitäten des am 1. Juni erstmals stattfindenden Volkslaufs über den Birnenrundwanderweg in Lantershofen. Und das alljährliche Fussballfest findet im August an einem Freitag und Samstag statt, weil es sonntags kaum mehr gelingt, Mannschaften zu locken. Zur Finanzierung seiner Kosten wird der VfB am 31. Oktober zudem wieder zur Ü30-Jukeboxparty einladen.

Kein Bahnübergang


Verbotenes gefährliches Überqueren der Bahngleise. Foto: Thomas Schaaf.

Etwas gewagt, aber wohl bei manchen Bahnnutzern gängige Übung, ist das Überqueren der Doppel-Geleise am Ahrweiler Bahnhof. Offensichtlich bringt das verbotene Begehen des Gleiskörpers an dieser Stelle ein paar Meter abgekürzten Weges, andererseits droht sichtbar von hinten die Diesellok der Bundesbahn, die soeben dort angekommen ist und gleich weiterfahren wird in Richtung der Bahnquerer. Eigens zur Verhinderung hat die Bahn zwar einen stabilen Zaun installiert, der aber irgendwie zu kurz für die beiden Überquerungsverbotignoranten gebaut ist.

Wetter gestern und heute


Wie es so schön heißt: Der April macht, was er will. Das zeigte sich auch gestern und heute im Birnensortengarten. Den Birnbäumen, Bienen, Hummeln und anderen Insekten wird das Wetter noch nicht so richtig gefallen haben, war es doch gestern zwar trocken, aber sehr kühl.

Gestern. Kühl. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Heute. Kühl. Schnee.

Heute ist es ebenfalls noch kühl, zusätzlich schneit es, eine dünne, aber geschlossene Schneedecke ist zu beobachten. Doch gegen zehn Uhr schiebt sich die Sonne durchs Gewölk und bringt etwas Wärme. Noch ist der Frühling 2019 nicht zu sehen. 

Rot-weiße Warnbaken in S-Kurve ergänzt


Schon im April des Vorjahres hatte der Landesbetrieb Mobilität im gesamten S-Kurvenbereich alle Leitplanken beseitigt. Die Leitplanken seien technisch überaltert und würden nicht  mehr ersetzt, so LBM-Mitarbeiter Peter Esten. Esten hatte damals verwiesen auf die Verordnung über Schutzsysteme im Straßenverkehr, in der die Anbringung von Schutzsystemen in Abhängigkeit von der erlaubten Fahrgeschwindigkeit geregelt sei. In der Kurve und schon vorher sei bei der erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/Std keine besondere Gefährdung zu erwarten, die durch ein Schutzsystem verringert werden könnte. Es würden daher lediglich die üblichen weißen Leitpfosten erneuert bzw. ergänzt.

Leitplanken beseitigt: Etliche neue Warnbaken wurden in beiden Kurven neu gesetzt. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Leitplanken vor Bengen neu gesetzt: Bei zulässigen 100 km/Std fordert die "Verordnung über Schutzsysteme" an gefährdeten Stellen (leichter Abhang) Leitplanken.

Neu aufgestellt und ergänzt wurden darüber hinaus jetzt im Kurvenbereich auch die bisher spärlich vorhandenen rot-weißen Warnbaken, die auf die Gefahrenstellen "Kurve" in den beiden ziemlich scharfen Serpentinenkurven oberhalb des Winzervereines hinweisen. Zu hoffen bleibt, das die Einschätzung der Straßenverwaltung, es sei hier bei erlaubten 50 km/Std keine besondere Gefährdung zu erwarten, seine Richtigkeit behält.