Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Frühlingsputz mit der Bürgervereinigung


Wieder einmal stand für den Vorstand der Bürgervereinigung der alljährliche Frühlingsputz an der gemeindlichen Lambertushütte am Ende der Lambertusstraße an, deren Pflege und Verwaltung die Bürgervereinigung Lantershofen übernommen hat. Unter Leitung von Vorsitzendem Erich Althammer und seinen Vorstandskollegen Harald Hess, Leo Mattuscheck und Thomas Schaaf standen das erste Rasenmähen, die Reinigung des Daches und der Rinnen an. Auch das gesamte Umfeld der Hütte wurde von Unrat gereinigt, Unmengen von Sägerückständen beseitigt und der Platz mittels Laubbläser grundgesäubert. Nach getaner Arbeit sorgte Vorstandsfrau Helga Mattuscheck mit ihren bekannt kräftig mit Fleischwurst belegten Valder-Brötchen und duftendem Kaffee für das Auffüllen der verbrauchten Kraftreserven.

Brotzeit nach getaner Arbeit an der Lambertushütte. Von links: Erich Althammer, Helga Mattuscheck, Thomas Schaaf, Leo Mattuscheck und Harald Hess. Foto: H. Einer.
Unnötig wüst haben Jugendliche den Sitzbereich verlassen. Der Vorstand der Bürgervereinigung freut sich, wenn der schöne Platz am Kreuz gut angenommen wird. Noch mehr freut er sich, wenn alle Besucher und Passanten ein wenig auf Sauberkeit und Ordnung achten. Foto: Thomas Schaaf.

Anschließend kümmerte man sich auf dem Ahrweiler Berg auch um das Heimkehrerkreuz von 1956, das ebenfalls von der Bürgervereinigung betreut und gepflegt wird. Am Abend zuvor hatten Jugendliche dort im Bereich der Sitzbänke ein Feuer entfacht - entsprechend wüst verließen sie das Terrain. Da bisher kein Mülleimer bei den Bänken aufgestellt war, hat der Verein bei der Gemeinde um Aufstellung eines solchen gebeten. Die Gemeinde hat zugesagt, am Heimkehrerkreuz gelegentlich einen baugleichen Mülleimer wie an verschiedenen anderen öffentlichen Plätzen zu installieren. Für die Leerung will die Bürgervereinigung regelmäßig selbst Sorge tragen.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Verstorben ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 27. April im Alter von 85 Jahren  

Karl Heinz Simons
Er wohnte im Pechweingarten 8.

Das Sterbeamt feiern wir am Freitag, den 5.5.2017 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina zu Karweiler. Die Urnenbeisetzung findet anschließend auf dem Friedhof statt. 

Das Totengebet wird gehalten in der Kirche St. Lambertus in Lantershofen am Sonntag, 30.4. um 10.15 Uhr vor dem Hochamt sowie am Mittwoch, 3.5. und Donnerstag, 4.5. jeweils um 18.00 Uhr.

Ehre seinem Andenken! 

Teamarbeit steht bei Kulturlant an erster Stelle


Der Grafschafter Verein lockte im vergangene Jahr mehr als 4.000 Gäste an

Es ist viel Arbeit, aber es macht auch viel Spaß und hat eine große Gemeinschaft entstehen lassen. Die Rede ist vom Verein Kulturlant e.V., der seit 2014 fast 50 kulturelle Veranstaltungen in der Grafschaft organisierte. Am Mittwochabend waren 22 der aktuell 58 Mitglieder in die Lantershofener Mehrzweckhalle gekommen, um Bilanz für das Jahr 2016 zu ziehen. Vorweggenommen: es war das bislang erfolgreichste Jahr der Grafschafter Kulturmacher. Die warteten mit 14 Kulturveranstaltungen, einem Benefizkonzert für die Starkregenopfer und sechs Public-Viewing-Abenden bei der Fußball-Europameisterschaft auf und erreichten damit weit mehr als 4.000 Gäste. Allein rund 1.000 Menschen kamen zu zwei Konzerten der New York Gospel Stars in die Lantershofener Kirche. Daneben lockten die Grafschafter renommierte Künstler, wie Stephan Sulke, Markus Maria Profitlich oder Purple Schulz auf ihre Bühne. Für insgesamt sieben Comedy-Veranstaltungen verkaufte Kulturlant alleine 76 Abonnements. Trotzdem wandte der Verein aktuell der Comedy den Rücken zu und widmet sich im kommenden Programm mehr dem Kabarett.

Der Kulturlant-Vorstand freut sich über ein gelungenes Jahr 2016. Foto: Privat.

Auch an die Jugend wurde gedacht, beim Nachwuchs-Musikfestival „Rookie“ gab es nicht nur freien Eintritt, sondern auch Gagen für die jungen Bands, die zu solchen Events ansonsten oft genug Geld mitbringen müssen. „Rookie hat einiges gekostet, aber der wirtschaftliche Aspekt der Veranstaltungen ist sowieso nicht unser Hauptaugenmerk“, so Vorstandssprecher Hermann Efferz. Der liege nach wie vor auf der gemeinsamen Durchführung des üppigen Programms. Dafür gibt es bei Kulturlant ein halbes Dutzend Teams, die sich um Dinge, wie Technik, Organisation, Catering oder Programm kümmern. „Die Weiterführung der Teams ist Schwerpunkt“, bemerkte Vorstandssprecher Udo Rehm, und warb bei der Versammlung um weitere aktive Mitstreiter.

Schatzmeister Christoph Münch konstatierte, dass es trotz Anschaffungen im fünfstelligen Bereich und um rund 40 Prozent höheren Gagen gegenüber dem Vorjahr auch finanziell ein erfolgreiches Jahr war. Nach einer „roten Null“ in 2015 hatte Kulturlant nun ein Jahr später einen hohen vierstelligen Überschuss erwirtschaftet. Geld, dass in großem Maße ins Programm gesteckt wird. So hat man mit Wolf Maahn und Guildo Horn für die kommende Saison zwei absolute Stars der deutschen Musik verpflichtet. Aber auch für mögliche infrastrukturelle Maßnahmen nach der Renovierung des Lantershofener Winzervereins sind Gelder da. Da man noch nicht wisse, was der Auftrag des Gemeinderats an die Verwaltung, Kosten und Möglichkeiten des Ausbaus des Hauses zu einem Kulturzentrum zu ermitteln, konkret bedeute, hat der Verein Rücklagen gebildet, um mögliche weitere Anschaffungen tätigen zu können. Gerade die Veranstaltungstechnik wird derzeit noch in großem Maße angemietet, alleine im vergangenen Jahr gab der Verein hierfür mehr als 10.000 Euro aus. Kassenprüferin Anja Knieps bestätigte derweil die ordnungsgemäße Arbeit des Finanzteams, so dass der Vorstand einstimmig entlastet werden konnte.

Da keine Wahlen anstanden, machte sich die Versammlung sogleich daran, in die Zukunft zu schauen. Die sieht für die Saison 2017/18 von September bis Mai 15 Veranstaltungen vor. Zudem steht ein Team für die Bereich Marketing und Sponsoring in den Startlöchern und wird in Kürze seine Arbeit aufnehmen. Denn gerade diese Bereiche hat der Verein bislang mangels Personal eher stiefmütterlich behandelt. Die interne Gemeinschaft fördern will der Verein ebenfalls und denkt an Vereinstouren in die nähere Umgebung, möglichst mit kulturellem Hintergrund. Das kann aber auch schon mal eine simple Wanderung sein. Große Sprünge hat man hier nicht vor, das verbietet schon alleine die Gemeinnützigkeit. Nach knapp zwei Stunden war die Mitgliederversammlung bei Kulturlant schließlich beendet.

Winzerverein bleibt Winzerverein


Etwas dezenter wird es, aber auch in Zukunft soll ausschließlich „Winzerverein Lantershofen“ von der L83 aus zu lesen sein. Planzeichnung: Architekturbüro Dünker.

Ortsbeirat Lantershofen votierte für bestehenden Namen

Seit 120 Jahren trägt der Winzerverein Lantershofen seinen Namen und soll dies nach den Vorstellungen des Ortsbeirats auch weiterhin tun, und zwar ohne den Zusatz „Dorfgemeinschaftshaus.“ Diesen wollte Ortsvorsteher Leo Mattuscheck (CDU) in die Bezeichnung des nun in Gemeindeeigentum befindlichen Hauses integriert wissen. Der Ortsbeirat votierte anders. „Seit 1897 heißt es Winzerverein Lantershofen. Nun einen anderen Namen zu konstruieren, wäre unnatürlich“, argumentierte Thomas Schaaf (CDU). Dass der Begriff in den letzten Jahren immer wieder verwendete Begriff „Dorfgemeinschaftshaus“ in Lantershofen nur ein Arbeitstitel gewesen sei, meinte Dominik Knieps (CDU). Stefan Dünker (CDU) bemerkte, auch die Alte Schule in Nierendorf habe ihren Namen behalten. Nur Neubauten haben Bezeichnungen, wie „Bürgerhaus“ oder „Haus des Dorfes“ erhalten. Hubert Münch (SPD) beantragte schließlich die Anerkennung des Namens „Winzerverein Lantershofen“ ohne weitere Zusätze. Dem Antrag folgten bei der Gegenstimme des Ortsvorstehers die weiteren vier CDU-Ortsbeiräte.

Die Außenplanung für den Winzerverein hat der Ortsbeirat mit einigen Anmerkungen abgesegnet. Planzeichnung: Architekturbüro Dünker.

Eben dieser Winzerverein wird derzeit erweitert und renoviert. In diesem Zug stellte Bauamtsleiter Friedhelm Moog die Planung der Gestaltung der Außenanlagen vor. Demnach wird vor dem neuen Haupteingang ein in die Winzerstraße integrierter, rund 130 Quadratmeter großer Platz entstehen, der für Feierlichkeiten, wie Kirmes, Maubichfest oder den Adventsmarkt genutzt werden kann. Reicht das nicht aus, weil vielleicht ein Schausteller mehr Platz benötigt, kann die Straße gesperrt und integriert werden. Übergänge zwischen Straße und Platz werden ebenerdig und damit barrierefrei. An den anderen Seiten des Bauwerks entstehen ein gepflasterter Durchgang zwischen Winzer- und Hemmesserstraße sowie beidseitig begehbare Flächen und Grünanlagen. Als gesetzlich vorgeschriebene „Kunst am Bau“ plant die Verwaltung die Aufstellung der Eisen-Negative von drei dorftypischen Figuren, welche unweit des Winzervereins am Dorfeingangsplatz stehen. Der Ortsbeirat stimmte der Planung zu, sprach sich dabei aber dafür aus, eine Grünfläche am Rande des Platzes mit Rasen zu versehen, um so eine größere Stellfläche für ein Festzelt zu erhalten.

Eine plausible Idee zur Wasserbegrenzung trug ein Bürger vor: Die Rückführung der Wässer, die über die Bahndammsbrücke und die beiden Feldwege rechts und links dem Hauptfeldweg zur Schmittstraße zufließen, in den Bahndammseinschnitt mittels Entwässerungsrinne und einem Rückführungskanal. Foto: Thomas Schaaf.

Schließlich befasste sich der Ortsbeirat noch mit den Ergebnissen der Voruntersuchung zur Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes, die im März vorgestellt wurden. Hier wünscht sich das Gremium noch eine zusätzliche Wasser-Auffangmöglichkeit im Bereich oberhalb der Bebauung der Schmittstraße. Dort könnten eine Querrinne und ein sogenannter Bergeinlauf in den Abwasserkanal dem ungehinderten Einlauf von Regenwasser in den Ort entgegenwirken. Bereits in die Planung aufgenommen worden war vorab eine Überprüfung der Kanalsituation in eben dieser Schmittstraße. Im Anschluss an die Ortsbeiratssitzung hatte ein Zuhörer ebenfalls noch einige Ideen zur Eindämmung möglichen Regenwassers auf seinem Weg über die Schmittstraße in den Ort parat.

Feiern Sie mit bei der Jubiläumsfeier von Auto Fuchs


40 Jahre ist das Autohaus Fuchs in der Rheinstraße 1 ansässig. Herzlichen Glückwunsch. Repro: Thomas Schaaf.

Das Autohaus Fuchs in der Rheinstraße lädt ein zum Jubiläum. 40 Jahre alt wird das Unternehmen, das im Ortskern von Lantershofen Neuwagen der Marken Mitsubishi und Piaggio sowie Gebrauchtwagen verkauft und qualifizierte Werkstattarbeiten ausführt. Die Inhaber Helmi und Mario Fuchs freuen sich, wenn zum 40-jährigen Jubiläum am kommenden Samstag viele Kunden und Gäste kommen und an der Jubiläumsfeier teilnehmen. Gutes Essen und Getränke, Kinderkarussell, eine Tombola mit hochwertigen Preisen und kurzweilige Unterhaltung stehen auf dem Programm und werden den Gästen angeboten.  

Schöner Festtag der Erstkommunion in St. Lambert


Festlich begangen mit einer Eucharistiefeier wird der Tag der Ersten Heiligen Kommunion, der traditionell am ersten Sonntag nach Ostern, dem Weißen Sonntag stattfindet. Dieser Festtag ist ein großes Ereignis für die Erstkommunikanten und ihre Familien. Längere Zeit haben sich die Kinder auf die Erstkommunion vorbereitet und sich mit den katholischen Glaubensgrundlagen vertraut gemacht. Inhaltlich und innerlich sind Glaube und die christlichen Botschaft das Hauptthema an diesem Tag, äußerlich prägen weiße Kleidchen bei den Mädchen und schicke Anzüge bei den Jungen den Festtag.

Einzug in die Lambertuskirche mit Pastor Burg. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Einzug in die prall gefüllte Kirche und Aufstellung um den Altar herum.

Auch in Lantershofen haben jetzt 27 Jungen und Mädchen aus der Pfarreiengemeinschaft Grafschaft die Erstkommunion empfangen. Bei zumeist schönem Wetter, kühl zwar, aber ohne Regen, feierten sie mit Pastor Alexander Burg und Gemeindereferentin Ursula Richter eine Eucharistiefeier, die durch den Rainbow-Chor unter Leitung von Michaela Nolden und Heinrich Fuchs an der Orgel verschönert wurde.

Gruppenbild mit Pastor Alexander Burg und Gemeindereferentin Ursula Richter.
Vor der Eucharistiefeier auf der Treppe zum Seminar St. Lambert.

Die Kommunionkinder selbst sorgten mit ihrem gemeinsam vorgetragenen Lied „Auf dem Wege, den wir gehen“ für beeindruckende Frische. Mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“ schloss die kirchliche Feier, die sich als Familienfest den weiteren Tag mit Feiern entweder zu Hause oder an geeigneten Veranstaltungsorten fortsetzte.

Handwerker-Comedy mit Kai Kramosta ausverkauft


GRAFSCHAFT. Das Comedy-Gastspiel „Normal müsste dat halten“ mit Eifel-Comedian Kai Kramosta am Samstag, 6. Mai, im Bürgerhaus Ringen ist ausverkauft. Darauf macht der ausrichtende Verein Kulturlant e.V. aufmerksam. Der Abend ist die letzte Veranstaltung der Kulturlant-Saison 2016/17, ehe der Verein seine Sommerpause einlegt. Das neue Programm startet am 30. Mai mit dem Bandfestival „Kulturlant Rookie“. Das neue Kabarettprogramm läutet Olaf Bossi am 28. Oktober mit seinem neuen Programm „Harmoniesüchtig“ ein.

Erstkommunionfeier in St. Lambertus Lantershofen


Mit Jesus in einem Boot: Die Kommunionkinder aus Lantershofen und Karweiler. Foto: Thomas Schaaf.

Traditionell finden Erstkommunionfeiern meist am ersten Sonntag nach Ostern, dem Weißen Sonntag, statt. So empfangen auch am kommenden Sonntag aus der Pfarreiengemeinschaft Karweiler-Lantershofen folgende Kinder die Erste Heilige Kommunion: Ann-Sophie Carll, Celina Schaaf, Sonja Knieps, Julian Nickenig, Sina Otten, Julia Pusic, Maike Wollenweber, Katharina Robrecht, Niklas Schmitz und Alexander von Tagen. Insgesamt gehen in der Lambertuskirche Lantershofen aus der Pfarreiengemeinschaft Grafschaft 27 Kinder zur Erstkommunion. Herzlichen Glückwunsch.