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aus dem Seminar

Lantershofener Priesterseminar will Flüchtlinge aufnehmen


Schneller als der Papst

Es war eine Art vorauseilender Gehorsam, der sich in Lantershofen zum Thema Flüchtlinge abgespielt hat. Denn kaum hatte Monsignore Michael Bollig als Regens von Sankt Lambert im Sonntagshochamt vor einer Woche verkündet, das Studienhaus stelle Räume für Flüchtlinge zur Verfügung, gab es in Rom beim Angelusgebet den Appell von Papst Franziskus, dass Bistümer, Dekanate und Pfarreien nach Kapazitäten suchen sollen.

Nicht alle Studentenplätze im Seminar St. Lambert sind derzeit belegt. Das Studienhaus will freie Plätze für Flüchtlinge vergeben. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Komplette Wohnabteilungen und Selbstversorgungsstrukturen sind im Studienhaus ebenso vorhanden wie eine Küche zur Versorgung der Studenten und Lehrer.

Seitdem ist etwas mehr als eine Woche vergangen und das Lantershofener Priesterseminar steht "Zimmer bei Fuß". Davon überzeugte sich gestern Mittag auch Bürgermeister Achim Juchem, den Michael Bollig durch die vorgesehenen Räume führte. Komplett bezugsfertig ist ein ganzer Flügel der Burg Lantershofen, samt Küche, sechs Zimmern und drei WC-Dusche-Kombinationen. "Hier können eine große oder zwei kleine Familien direkt untergebracht werden", sagte Bollig, während Mitarbeiterinnen des Hauses ihre von zu Hause mitgebrachte Bettwäsche aufzogen. Juchem rechnet auch damit, dass dieses noch in dieser Woche geschehen wird. Denn die Grafschaft erwarte in den nächsten Tagen die Zuweisung von 20 Flüchtlingen, so viele, wie sonst in einem Jahr in die Gemeinde kommen. "Nach Verteilungsschlüssel und den derzeitigen Zahlen müssten wir auf 105 kommen", sagte Juchem. Er freute sich über die schnelle Reaktion von Michael Bollig, der gestern Abend bei seiner Studentenversammlung die angehenden Priester mit ins Boot nahm: als Fahrer eines von der Gemeinde gestellten Kleinbusses für Einkäufe, Betreuer oder Deutschlehrer. Zwei bis drei Wochen Vorlauf braucht das Studienhaus für eine weitere Unterkunft. Denn ein komplettes Appartementhaus des Seminars soll geräumt und dann mit acht Zimmern, Küche und großem Aufenthaltsraum Flüchtlingen zur Verfügung stehen.

"Maximal können wir dann 20 Menschen aufnehmen", sagte Bollig, dessen aktuell 38 Studenten "gerne zusammenrücken". Der Studienbetrieb laufe normal weiter. Die Flüchtlinge hätten die Wahl, an der gemeinsamen Verpflegung teilzunehmen oder in ihren Küchen für sich selbst zu sorgen. "Die Religionszugehörigkeit spielt für uns bei der Aufnahme keine Rolle", machte der Chef des Priesterseminars klar, dass sein Haus damit Neuland betrete. "Hier geht es darum, Menschen, die in Not sind, bestmöglichst zu helfen." Das habe auch Papst Franziskus so gefordert.

Die Gemeinde Grafschaft ist derweil auf der Suche nach weiterem Wohnraum. "Eine Lantershofener Familie hat ein ganzes Haus zur Verfügung gestellt", lobte Juchem, der in Bengen und Gelsdorf Sprachkurse für die Flüchtlinge organisieren will. Und Regens Bollig lässt dafür extra einen ganzen Hörsaal von Sankt Lambert herrichten.

Sechs Absolventen in St. Lambert verabschiedet


Haussprecher Dominik Stehl freute sich bei der Verabschiedung des IV. Kurses über die die offene Atmosphäre und den guten Geist, der im Seminar St. Lambert herrsche. Auf dem Foto von links nach rechts: Michael Brien, Sascha Heinrich (Studentensprecher) Subregens Dr. Manuel Schlögl (Bistum Passau); Mathias Michaelis, Regens Msgr. Dr. Michael Bollig, Dominik Stehl (Studentensprecher), Andreas Jauss, Andreas Hertel, Stephan Schonhardt, Spiritual Dr. Christian Hartl (Bistum Augsburg). Foto: Rudolf Esser.

„Machen Sie´s gut!“ – mit diesen Worten beendete Studienleiter Prof. Dr. Alois Buch seine Festansprache, in der er die Absolventen auf die Herausforderungen der gegenwärtigen Gesellschaft vorbereitete. Zuvor begann der festliche Abend mit einem gemeinsamen Abendlob in der Lambertuskirche. In seiner Predigt ermutigte Regens Dr. Michael Bollig die Studenten, sich immer intensiver mit Christus zu verbinden, um so Vertrauen und Mut für neue Schritte zu gewinnen.  

In der akademischen Feier, zu der sich alle in der Aula des Seminars eingefunden hatten, wurden anschließend die Zeugnisse überreicht. Die Absolventen sind Michael Brien, Bistum Limburg; Br. Maximilian Grund OSB, Benediktinerabtei Münsterschwarzach; Mathias Michaelis, Bistum Rottenburg-Stuttgart; Andreas Jauss, Bistum Rottenburg-Stuttgart; Andreas Hertel, Erzbistum Bamberg; Stephan Schonhardt, Erzbistum Freiburg. Die durch Prof. Matthias Kreuels musikalisch umrahmte Feier bot Gelegenheit für einige Ansprachen. So gratulierte der Haussprecher, Dominik Stehl, den Absolventen im Namen der Studentenschaft und  Andreas Hertel, selber Absolvent, hielt im Auftrag seines Kurses eine humorvolle Abschiedsrede. Dankbar zeigte er sich besonders dafür, dass St. Lambert ein Ort sei, an dem nicht nur Theologie studiert würde, sondern auch viel Raum für eine gute menschliche Entfaltung bleibe. Er lobte die offene Atmosphäre und den guten Geist, der im Seminar St. Lambert vorherrsche.  

Nach Ablauf seiner dreijährigen Amtszeit wurde auch Subregens Dr. Manuel Schlögl verabschiedet. Regens Dr. Bollig dankte ihm für sein vielfältiges Wirken und wünschte ihm den besten Erfolg für sein anschließendes Weiterstudium in Wien. Die offizielle Feier mündete in ein festliches Abendbuffet, in dessen Rahmen viel Zeit war, um sich in gemütlicher Atmosphäre voneinander zu verabschieden.

Mit Kaffeetrinken die Priesterausbildung in Tansania unterstützt


Die St. Lambert-Studenten übergeben zusammen mit Regens Msgr. Dr. Michael Bollig 5.000 Euro an Spiritual Dr. Christian Hartl. Foto: Rudolf Esser.

Nach dem Mittagessen zieht es die Studenten des Studienhauses St. Lambert meist ins Missionscafé, wo sie das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und mit dem „Kaffeetrinken für einen guten Zweck“ Geld für wohltätige Projekte sammeln. Jetzt übergaben die künftigen Priester eine Spende von 5.000 Euro an den Spiritual des Priesterseminars, Dr. Christian Hartl, der wiederum das Geld an die Verantwortlichen der Priesterausbildung in Tansania weiterleiten wird. Hartl feierte erst vor wenigen Tagen sein Silbernes Priesterjubiläum und hatte aus diesem Anlass um Spenden für diesen Zweck gebeten. Im vergangenen August hatte er das Studienseminar in der Diözese Iringa besucht, dessen Leiter Pater Brasil Mzena er schon während seiner Promotion in Innsbruck kennen gelernt hatte.

In dem Studienzentrum werden derzeit 250 Schüler auf das Abitur und den anschließenden Priesterdienst vorbereitet. „Dort ist alles viel strenger als hier bei uns“, schmunzelte Hartl, denn in Tansania gebe es nur Zweibettzimmer, und Sport sei ein Pflichtfach. Nächstes Jahr wollen sich einige der 35 Lantershofener Studenten aus vier Jahrgängen vor Ort anschauen, was mit dem Geld getan worden ist.

Silbernes Priesterjubiläum von Spiritual Dr. Christian Hartl


Am 24.06.2015 war für die Seminargemeinschaft von St. Lambert, sowie für die Kirchengemeinde von Lantershofen ein doppelter Festtag: Spiritual Dr. Christan Hartl durfte sein silbernes Priesterjubiläum am Hochfest des Heiligen Johannes des Täufers feiern. Zu Beginn der feierlichen Eucharistie an der auch zahlreiche Weggefährten teilnahmen, dankte Hartl mit einem strahlenden Lächeln Gott für das Geschenk seiner Priesterberufung. So passt auch sein Primizspruch „Ich lebe, aber nicht mehr als Ich, eins mit mir lebt Christus“ (vgl Gal 2,20) zur Lebenseinstellung von Spiritual Hartl. „Er (der Herr) muss größer werden, ich aber muss abnehmen.” So ist der Heilige Johannes der Täufer schon immer ein wichtiger Wegbegleiter Hartls gewesen.

Feierliche Eucharistie anlässlich des Priesterjubiläums von Dr. Christian Hartl in der Lambertuskirche. Fotos in diesem Bericht: Hubertus Gussone.
Bei einer kleinen Feierstunde dankt Christan Hartl in der Aula des Studienhauses für das Geschenk der Priesterberufung.

Festprediger Dr. Bernhard Ehler aus Kempten ging auf die Wegstationen und Begabungen von Spiritual Hartl ein. So war Hartl die meiste Zeit seines priesterlichen Wirkens in der Ausbildung von Priestern tätig und er nutzt freie Zeiten gerne um Gedichte zu schreiben. Nach dem Festgottesdienst, der auch von der Schola des Seminars mitgestaltet wurde, hatten alle Gläubige die Gelegenheit dem Jubilar persönlich zu gratulieren. Beim anschließenden Essen wurden die Feierlichkeiten weitergeführt. Bei einer sehr persönlichen und tiefgehenden Ansprache von Regens Msgr. Dr. Michael Bollig dankte er Dr. Hartl auch im Namen der Hausangestellten für den Dienst im Haus und überreichte diesem einen großen Engel aus der Kunstschmiede von Maria Laach. Auch die Haussprecher, ein Vertreter der Pfarrei und ein Synodenmitglied aus Trier dankten dem Jubilar für sein Engagement.

Realistische Kompositionen im Studienhaus


Künstler und Noch-Seminarist Andreas Jauss zeigt "Unterwegs"

27.5.2015. Zwei Mal hinschauen lohnte. Mindestens. Und Näherkommen sowieso. Anders als es der erste Blick nahe legt, sind die Bilder, die zurzeit im Studien­haus Sankt Lambert in Lantersho­fen zu sehen sind, keine Fotos und die Motive keine Abbildungen. Es sind fotorealistische Arbeiten von Andreas Jauss, Werke aus Acryl auf Leinwand in Schwarz-Weiß, und tatsächlich nur unter Ver­wendung von schwarzer und wei­ßer Farbe, und zudem gehängt wie oft Fotos. 60 Werke, allesamt im Format 30 Mal 40 Zentimeter, und in je drei Reihen zu 20 Bildern sorgsam platziert auf einer ge­schwungenen Wand im Foyer des Studienhauses, standen insbesondere im Fokus der Vernissage-Gäste.

Andreas Jauss (links) und Regens Dr. Michael Bollig freuen sich über die gelungene Präsentation im Konvex der Aula des Studienhauses. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Künstler und Student Andreas Jauss erläutert im Studienhaus St. Lambert seine Werke-Sammlung "Unterwegs".

„Ist das New York? Wo ist dieser Strand? Wo diese Firmen­gebäude?“, fragten sie sich. „So gibt es sie eigentlich nirgendwo“, antwortete der Künstler. Denn sei­ne Werke sind Kompositionen, aber so realistisch, dass jeder sie aus seinem Alltag zu kennen glaubt. Scheinbar sachlich und nüchtern sind eine Fülle von Su­jets auf Leinwand gebannt und vermögen besonders durch ihre atmosphärische Dichte zu berüh­ren: der Blick aus dem Fenster oder auf den Teller, auf einen Basket­ballplatz oder in eine Kantine, Ar­chitektur, Interieurs, Stillleben, vereinzelt Menschen, Hochhaus­schluchten und Landschaften, an denen man sonst vielleicht im Au­to achtlos vorbeifährt. Und immer wieder Wege und Straßen, die scheinbar ins Meer, um die Ecke, durch ein Dorf oder bis an den Ho­rizont führen.

Regens Monsignore Dr. Michael Bollig eröffnet die Vernissage mit einer Laudatio, welche die Kunst von Andreas Jauss und Glauben in eine Beziehung setzt.
Eindrucksvoll trägt der Bass Burkhard Bader, begleitet von Robert Mäuser auf dem Flügel, Werke von Ralph Vaughn Williams vor.

„Unterwegs“ ist der Titel der Ausstellung. Er rührt vielleicht auch daher, dass der Künstler sich nach eigenen Angaben auf seinen vielen Reisen inspirieren lässt, seine Motive aus Fotos komponiert und Computerprints als Aus­gangspunkte für seine Werke nutzt. „Ich möchte nicht expressi­onistisch und nicht impressionis­tisch malen. Es soll dokumenta­risch sein“, erklärt Jauss, dessen Exponate zum Teil auch im Studi­enhaus entstanden. Denn Jauss ist Student am Studienhaus und wird im Juli in Lantershofen abschlie­ßen. Bereits davor war er künstle­risch tätig und erfolgreich.

Jesuitenpater, Theologieprofessor und Kunstsachverständiger Friedhelm Mennekes stellt das Werk von Andreas Jauss bildhaft mit nachhaltigen Worten vor.
Auch nachdenkliche Fragen zur Verbindung von Kunst und Religion stehen im Raum.

1960 in Sindelfingen geboren, machte er zunächst eine Lehre als Versicherungskaufmann, gründete dann aber eine Künstlergemeinschaft und schloss sein Studium der Ma­lerei an der staatlichen Kunstaka­demie Karlsruhe mit einem Dip­lom in Malerei/Grafik ab. Seit 2011 studiert Andreas Jauss neben sei­ner künstlerischen Tätigkeit an Sankt Lambert Theologie, um Priester zu werden. Kunst und Theologie berühren sich in seinen Arbeiten nicht nur, wenn sie so of­fensichtlich sind wie bei den Wer­ken, die etwa das Innere eines Gotteshauses anbeten oder ein Stillleben mit Bibel und Wasser­glas. Der Blick aus einem Fenster ist der aus einem Klosterfenster und hat etwas mit der Öffnung der Kir­che durch das Zweite Vatikanische Konzil zu tun, sagt Jauss. Letztere Motive gehören zu den wenigen Werken von etwas größerem For­mat und in dezenter Farbgebung, von denen einige vor allem im Un­tergeschoss des Studienhauses zu sehen sind.

Zum Schlusswort von Andreas Jauss gehört auch der Dank an das Studienhaus, die Gäste und alle Helfer für die gelungene Vernissage.
Pater Friedhelm Mennekes SJ (links): "Das Werk hat mich umgehauen".

Vom Zusammenhang zwischen Kunst und Theologie sprach auch Regens Monsignore Michael Bollig zur Vernissage und sah Parallelen unter anderem in dem Bemühen, die Grenzen des rein Sichtbaren zu sprengen und Gedanken und Empfindungen der Menschen über das Empirisch-Erfahrbare hinaus­zuführen. Bollig attestierte Jauss’ Kunst zudem nicht nur Vielfältig­keit: „Sie atmet Weite, Tiefe und Realität. Sie legt eine Spur über das Abgebildete hinaus.“ Friedhelm Mennekes, Jesuitenpater, Theolo­gieprofessor und Kunstsachver­ständiger, widmete sich in seiner Einführung dem Leben und dem Arbeiten des Künstlers und stellte erst mal fest: „Das Werk hat mich umgehauen.“

Die Ausstellung „Unterwegs" im Studienhaus Sankt Lambert ist zu sehen bis Montag, 6. Juli, montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr sowie sonn­tags von 12 bis 17 Uhr. Finissage und Gallery Talk mit dem Künstler beginnen am Abschlusstag um 19.30 Uhr.

Ausstellung „Unterwegs“ von Andreas Jauss in St.Lambert


Vernissage findet am Mittwoch, 27. Mai 2015 ab 18:30 Uhr statt 

Das interdiözesane Priesterseminar St. Lambert in Lantershofen zeigt von 28.5.2015 bis 6.7.2015 die Ausstellung „Unterwegs“ des Malers Andreas Jauss. Andreas Jauss studierte von 1992-1998 Malerei an der staatlichen Kunstakademie Karlsruhe bei den Professoren Küchenmeister, Diaz und Sander. Sein Studium schloss er mit einem Diplom in Malerei/Grafik ab. Seine Arbeiten waren seither auf vielen Ausstellungen im Inland (u.a. auf der Art Karlsruhe) und im Ausland (u.a. in USA, Italien, Tschechien)  zu sehen. Seit 2011 studiert Andreas Jauss neben seiner künstlerischen Tätigkeit im Seminar St. Lambert Theologie mit dem Ziel Priester zu werden.

Malerischer Reichtum zeigt sich in den Bildern von Andreas Jauss. Repro: Studienhaus.

Der Künstler zeigt in St. Lambert eine Auswahl aus der Bilder-Serie „Der Lauf der Dinge“. Diese Serie, begonnen schon als Diplomarbeit an der Akademie, umfasst mittlerweile mehr als 400 Arbeiten. Allen Werken gemeinsam ist das Format 30 x 40 cm und das monochrome Erscheinungsbild. Eine ungeheure Fülle an Sujets, Landschaften, Stillleben und Interieurs erzeugt einen Bilderkosmos, der die Welt nahezu enzyklopädisch einzufangen scheint. Wirken die Bilder oberflächlich betrachtet zunächst fotorealistisch, entfaltet sich bei näherer Betrachtung ein enormer malerischer Reichtum. Pinselstriche zeigen sich, Flächen lösen sich malerisch auf und eine unendliche Vielfalt an Tonwerten wird sichtbar. Dies erzeugt eine atmosphärische Dichte, die den Bildern, über ihren dokumentarischen Charakter hinaus, eine stimmungsvolle poetische Kraft verleiht. Einzelne Bilder der Serie nimmt der Künstler immer wieder zum Ausgangspunkt für größere farbige Arbeiten. Von diesen farbigen Bildern wird im Studienhaus St. Lambert ebenfalls eine Auswahl gezeigt. 

Die Vernissage findet am Mittwoch 27.05.2015 um 18:30 Uhr statt. Einführen in die Kunst von Andreas Jauss wird der durch seine Ausstellungstätigkeit in St. Peter in Köln über die Landesgrenzen hinaus bekannt gewordene P. Friedhelm Mennekes SJ.

Beauftragung zum Lektorendienst in Lantershofen


Am Sonntag, dem 25. Januar 2015, fand in der St. Lambertus-Kirche in Lantershofen die feierliche Beauftragung zum Lektorat von 9 Studenten des Seminars St. Lambert in Lantershofen statt.

Von links: Markus Höfer, Köln; Regens Msgr. Dr. Michael Bollig, Lantershofen; Diakon Stefan Knauf, Aachen; Br. Josef San Torcuato OSB, Benediktinerabtei Dormitio, Jerusalem; Kai Scheffler, Fulda, Martin Saur, Rottenburg-Stuttgart; Subregens Oliver Laufer-Schmitt, Trier; Timo Niegsch, Dresden-Meißen; Spiritual Dr. Christian Hartl, Lantershofen; Erzbischof Jean-Claude Hollerich, Luxemburg; Regens Abbé Patrick Muller, Luxemburg, Vincent De Smet, Luxemburg; Dominik Schmitt, Trier; Subregens Dr. Manuel Schlögl, Lantershofen; Nico Leiter, Dresden-Meißen; Thomas Rudolf, Freiburg; Michael Sankowsky, Rottenburg-Stuttgart; Marcel Müllers, Köln; Br. Daniel Brun CB, Gemeinschaft der Seligpreisungen, Bad Driburg. Foto: Studienhaus.

Der Erzbischof von Luxemburg, Jean-Claude Hollerich, beauftragte die Studenten, zum Dienst am Wort Gottes. In seiner Predigt ermutigte der Erzbischof die Neubeauftragten zu ihrem neuen Dienst in der Kirche. Er wies darauf hin, dass der christliche Glaube eine Religion des Wortes sei, welches in Jesus Christus Fleisch geworden ist. Deshalb solle auch das Wort der Neubeauftragten „Fleisch“ werden, damit jeder von ihnen ein glaubwürdiger Zeuge des Evangeliums werde.

Der Erzbischof betonte außerdem, dass es gerade heute wichtig sei, die Worte der Bibel in die Sprache der Menschen zu übersetzen. Er war davon überzeugt, dass die Lantershofener Studenten, die ja alle aus einem Beruf kommen, für diese Aufgabe gute Voraussetzungen mitbringen.