Aktuelles


aus der Pfarrei

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinde


Verstorben ist am 16. November 2016 im Alter von 56 Jahren

Lothar Henscheid.

Er wohnte in der Barbarastraße 4a

Die evangelische Trauerfeier findet statt am Donnerstag, den 24.11.2016 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina zu Karweiler. Anschließend findet die Beisetzung auf dem Friedhof statt.

Ehre seinem Andenken!

Burgforum betrachtete aktuelles Liedgut aus dem Gotteslob


Eines der Liedbeispiele in der Diskussion. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf

Kirchenmusik sorgt für Emotionen

Mit dem zweiten vatikanischen Konzil begannen große Veränderungen in der christlichen Kirche. Auch in der Kirchenmusik, wenn auch dort die Veränderungen zunächst nur marginal und erst ab den 1970er Jahren stärker zu spüren gewesen sind. Wichtigste Änderungen waren dabei die tätige Teilnahme der Messbesucher am musikalischen Vortrag sowie die Nutzung der Volkssprache anstelle lateinischer Texte. Sowohl die Musik, als auch die Liedtexte bewegen zumindest seither die Gelehrten der Kirche umso mehr. Unter dem Titel „Singen wir, was wir glauben? Glauben wir, was wir singen“ beschäftigten sich mit Thomas Fößel und Matthias Kreuels am vergangenen Freitag zwei Dozenten des Studienhauses St. Lambert beim Lantershofener Burgforum mit der Thematik. Der Vortrag, der später zur Diskussionsrunde wurde, war öffentlich und wurde von zahlreichen „Laien“, wie auch von den Priesteramtskandidaten des Studienhauses besucht.

Wie unterschiedlich Meinungen zu den Aussagen der Kirchenmusik sein können, erläuterten Fößel und Kreuels zunächst am Beispiel des Liedes „Wäre Gesanges voll unser Mund“ aus dem Trierer Eigenteil des Gotteslobes. Das Lied hat sich schnell zu einem gern gesungenen Werke bei vielerlei Anlässen entwickelt, aber gerade die Quintessenz aller im Text beschriebenen Bemühungen, die in den Worten „so reichte es nicht, es reichte doch nicht, dich, unsern Gott recht zu loben“ sorgt immer wieder für Anstoss. So vermittelte es auch Thomas Fößel seinen Kommilitonen. Hier werde die wesenhafte Unbegreiflichkeit Gottes besungen und die Würde der Schöpfung vermindert, so Fößel. Dass die Zeilen aber aus einem ganz anderen Kontext stammen, nämlich aus dem hebräischen Gebetshymnus „Nischmat kolchaj“, diese in der jüdischen Liturgie gebräuchlich sind und sich schließlich in einem Gedicht als Denkmal für das jüdische Ghetto in Frankfurt wiederfinden, entgegnete mit Matthias Kreuels ein Befürworter des Liedes. Auch in seiner Heimatgemeinde in Bad Neuenahr eckte Fößel mit seiner Kritik an, wie er offen zugab. Es komme einzig auf die Haltung an, wo und wie singe ich dieses Lied, war schließlich der Kontext aus dem Forum heraus. 

Dass Liedtexte immer wieder neue Melodien erhalten, zeigte Matthias Kreuels am Beispiel des „Freunde, dass der Mandelzweig.“ Ihm war die von Kirchenmusiker Fritz Baltruweit 1981 komponierte Melodie nicht ästhetisch genug, bisweilen klinge das Lied nach Marschmusik, entgegnete Kreuels. Er bevorzugt die hörbar jüdischere Melodie, die Annette Sommer dem Lieb 1988 gab. Und auch das „Geheimnis des Glaubens“ hat eine neue Melodie erhalten, aber auch einen veränderten Text. Sowohl die Möglichkeit des Kanons, als auch die neue Übersetzung des „Mysterium fidei“ bergen viel Diskussionsstoff. „Ist dieser Text des Liedes an zentraler Stelle im Hochgebet angemessen“ fragte Thomas Fößel zu der neuen Version der seinerzeit von Papst Pius IV. in die Liturgie übernommen Akklamation. Auch hier gingen die Meinungen weit auseinander. „Die neue Melodie reist mich mit“ war aus dem Forum zu hören, aber auch, die neue Version sei theologisch völlig angemessen und der ursprünglich lateinische Text in der Sache genauer dargelegt.

Bibelkreise feiern 25-jähriges Bestehen


Der heutige Weihbischof Robert Brahm war der Initiator

Auf ihr 25-jähriges Bestehen konnten jetzt drei Lantershofener Bibelkreise zurückblicken. Mit einer Heiligen Messe feierten sie gemeinsam in der Kapelle des Studienhauses St. Lambert ihr stolzes Jubiläum. In der „Kleinen Kneipe“ des Seminars setzte sich das Jubiläumstreffen mit Gesprächen rund um die Bibelkreise fort. Mit dabei war auch Weihbischof Robert Brahm aus Trier, der sich sichtlich über den langen Bestand der Bibelkreises in der Pfarrei freute und der Einladung zum Jubiläumsfest gerne gefolgt war.

Liedheft zum Jubiläumstag der Bibelkreise. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
In der Burgkapelle feiern die Mitglieder der Bibelkreise eine Heilige Messe.

Robert Brahm war es, der vor fünfundzwanzig Jahren die Bibelkreise aus der Taufe gehoben hatte. Damals war er noch Subregens des Studienhauses und gleichzeitig Seelsorger der Pfarreien Karweiler-Lantershofen und Bengen. In diesen Ämtern war die Idee erwachsen, in kleinen Gruppen in gemeinsamen Gesprächen interessierter Christen mit Studenten des Seminars St. Lambert Texte der Bibel zu besprechen und zu erfahren. Es entstanden drei eigenständige Bibelkreise mit einem ziemlich festen personellen und zeitlichen Gefüge. Mit dabei waren auch immer Seminaristen aus der „Burg Lantershofen“, die im Zuge ihres Studiums die drei Gruppen begleiteten.

Weihbischof Robert Brahm (Mitte) war vor 25 Jahren der Initiator der Bibelkreise.
Ein Erinnerungsbild an den Jubiläumstag in der Kapelle des Seminars St. Lambert.

So  entstanden Freundeskreise, für die der Austausch von Gedanken in Verbindung mit den Texten der Bibel oder allgemeinen Glaubensfragen ein hohes Gut bedeutet. Lebhaft diskutiert werden Fragen der Auslegung und der Bedeutung für den eigenen Alltag und des eigenen Glaubens. Gemeinsames Gebet, Zusammengehörigkeit und das Teilen von Freud und Leid sind weitere prägende Wesenszüge in der Bibelkreisgemeinschaft. 

Die Bibelkreise treffen sich abwechselnd innerhalb ihrer Familien in der Regel monatlich oder auch öfter, wobei jeweils nach der Beschäftigung mit schwierigen Bibeltexten mitunter auch Kulinarisches in gemütlicher Runde nicht zu kurz kommt.

Simon-Orgel aus Selm wird in der Lambertuskirche aufgebaut


Seit einigen Wochen laufen die Bemühungen um eine neue Orgel für die Lambertuskirche in Lantershofen. Aus der Josefkirche Selm im Ruhrgebiert stammt die gebrauchte Orgel, die bei Orgelbaumeister Merten in Remagen derzeit aufgearbeitet wird. Nach dem Abbau der alten Orgel, die nach Slowenien verkauft wurde, stand die Vorbereitung des Aufstellungsortes in der Kirche auf dem Programm. Bankreihen wurden verkürzt und teilweise entfernt, um dem Instrument und dem Spieltisch des Organisten einen neuen Aufstellungsplatz geben zu können. Beigearbeitet wurde auch die freigewordene Wand nach dem Abbau des alten Instruments.

Hier kann man schon einen groben Eindruck von den Ausmaßen der Simon-Orgel gewinnen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Verkürzungen der Bänke im Bereich des Spieltisches sind bereits ausgeführt worden. Vorne rechts sind einige Bänke weggefallen.

Bereits seit einigen Wochen laufen die Renovierungsarbeiten an der Orgel aus Selm bei der Orgelbaufirma Merten. In der vorigen Woche hatte eine Abordnung interessierter Mitbürger die Werkstatt, in der die einzelnen Teile der Orgel fachmännisch aufbereitet und dann erst nach Lantershofen verbracht werden, besucht und sich über die Arbeiten an der Orgel informieren lassen (siehe Bericht vom 17. Oktober).

Die Schola des Studienhauses probt für die Beauftragung am Sonntag mit einer provisorischen Kleinorgel, solange die neue Orgel noch nicht in Betrieb ist.
Die Orgel steht im Vergleich zu Selm auf einem erhöhten Gerüst. Die Bankverkürzungen geben dem Spieltisch offenen Raum, so dass der Organist sein eigenes Spiel besser hören und einschätzen kann als bei der alten Orgel.

Vor einigen Tagen nun haben die Orgelbauer mit dem Aufbau in der Lambertuskirche begonnen und das Grundgerüst der Orgel mit Boden und Wand verbunden. Das Grundgerüst wurde um einen halben Meter erhöht, weil die Orgel ursprünglich auf einer Empore stand. Man erkennt die Erhöhung am weißen, neuen Holz im unteren Bereich des Holzgerüstes. Auf den Klang der Orgel wird man sehr gespannt sein.

Mehr als 1500 Pfeifen in der neuen Orgel


Remagener Orgelbauer überholen derzeit die neue Lantershofener Orgel

REMAGEN. Aus wie vielen Einzelteilen die Simon-Orgel besteht, die künftig in der Lantershofener Lambertuskirche ihren Dienst tun soll, war nicht zu erfahren. „So um die 100 Teile oder mehr pro Taste werden es wohl sein", meinte ein Mitarbeiter der Remagener Orgelwerkstatt Merten. Genauere Auskunft gab es aber zu einer Vielzahl anderer Fragen, mit denen rund 35 Lantershofener am Samstagmorgen nach Remagen gekommen waren. Sie wollten sich über den Stand der Dinge in Sachen ihrer neuen Orgel erkundigen. Siegfried Merten und sein Team hatten nicht nur alle Antworten parat, sie zeigten den interessierten Gästen auch gerne die Räumlichkeiten der kleinen Orgelmanufaktur, in der acht Personen tätig sind. Derzeit arbeiten diese fast ausschließlich am Projekt der neuen Lantershofener Orgel.

In der neugebauten hölzernen Werkstatthalle in der Remagener Dornierstraße sind die Einzelteile der neuen Orgel zur Restauration bereitgelegt. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Die Teilnehmer an der Führung durch die große Orgelbauer-Werkstatt folgen interessiert den Ausführungen von Orgelbauer Wolfgang Schramm (links).

So neu ist die Orgel aber nicht, sie stammt aus den 1980er Jahren und wurde bis Ende September in Selm nahe Münster gespielt. Dort war sie im Jahr 2002 technisch erweitert worden und hatte eine Computersteuerung erhalten. Jetzt reisten die Techniker der Firma Merten nach Selm, um die Orgel abzubauen und in ihre vielen Baugruppen zu zerlegen. „Vier Tage haben wir dafür gebraucht", berichtete Siegfried Merten. Seit nunmehr zwei Wochen liegt die Orgel in Remagen und wird generalüberholt. Das beinhaltet unter anderem die komplette Reinigung und Aufarbeitung der Pfeifen. „Wenn man sich eine solche Orgel anschaut, sieht man rund zwei Dutzend große Pfeifen. Tatsächlich aber hat die Orgel mehr als 1500 Pfeifen." Mertens Aussage sorgte bei den Lantershofenern für staunende Blicke.

Hier in diesem Raum können neue und alte Pfeifen intoniert werden.
Moderne CNC Hozbearbeitungsmaschinen fertigen hochgenaue Holzstrukturen, Löcher und Aussparungen am Werkstück.

Es bleibt übrigens nicht nur bei der Reinigung und Instandsetzung der Orgelteile. Weil die Orgel in Selm auf einer Empore stand, in Lantershofen aber ebenerdig platziert wird, wurde das Grundgerüst um einen halben Meter erhöht. Dazu erhält das Instrument zwei weitere Register, hierfür war es nötig, die Tiefe der Orgel um gut 20 Zentimeter zu erweitern. Wie die Orgelpfeifen hergestellt werden, wurde am Samstag anschaulich demonstriert. Mit Wolfgang Schramm gehört zum Team in Remagen ein eigener Metallpfeifenmacher. „Der benötigt für seine Arbeit Muse, Ruhe und eine geschickte Hand", so Siegfried Merten. Und auch ein gutes Gehör ist für den Beruf des Orgelbauers wichtig. Schramm beschäftigt sich mit der Herstellung, Wartung und Instandsetzung der meisten Pfeifen der Simon-Orgel. Es gibt zwar auch einige Holzpfeifen in dem Instrument, das Gros an Pfeifen aber wird heute aus Zinn gefertigt, das mit weiteren Metallen versetzt ist. Früher verwendete man Zink. Das Metall wird für jede Pfeife in eine andere Stärke gewalzt und dann weiterverarbeitet. Alleine sechs Lötvorgänge sind für jede der Pfeifen notwendig, egal, ob es sich um die größten, rund 2,40 Meter langen, oder aber die nur wenige Zentimeter kleinen Pfeifen handelt.

Mit den hellen Hölzern unten wird hier das tragende Orgelgestell erhöht.
Auch ganz große Orgelpfeifen finden sich beim Orgelbauer. Diese gehören allerdings nicht zur Lantershofener Orgel.

Noch rund eine gute Woche werden sie Arbeiten in Remagen dauern, dann wird wieder alles verladen und nach Lantershofen verbracht. Vor Ort wird es dann rund anderthalb Wochen dauern, ehe die Orgel in voller Pracht in der Lambertuskirche steht. Erst dann beginnt die eigentliche Feinarbeit, denn nun muss das Instrument gestimmt werden. Zwar gibt es auch hier technische Hilfen, aber das gute Gehör ist ebenfalls wieder gefragt. Allein für das Stimmen der Orgel und die Abstimmung auf den Raum werden drei Wochen in Anspruch nehmen. Zum Ziel haben sich die Orgelbauer gemeinsam mit der Pfarrgemeinde Karweiler einen Zeitpunkt Anfang Dezember gesetzt, bis die heiligen Messen in der Lambertuskirche wieder von Orgelklängen begleitet werden können. Dann sollte das knapp 120.000 Euro teure Projekt abgeschlossen sein. „Eine neue Orgel in dieser Größe zu bauen hätte rund 400.000 Euro" gekostet, machte Siegfried Merten den Unterschied zur jetzigen gebrauchten Orgel deutlich. Dass Kirchen ihre Orgeln immer öfter durch gebrauchte Geräte ersetzen, ist schon seit Jahren ein Trend, den nicht nur die Remagener Orgelwerkstatt festgestellt hat. Weil es immer mehr Kirchen gibt, die geschlossen werden, ist ein regelrechter Gebrauchtorgelmarkt entstanden. Auch die Kirche in Selm, aus der die neue Lantershofener Orgel stammt, wurde zwischenzeitlich entweiht und wird mit Ausnahme des Kirchturms abgerissen werden.

Orgelbauer Siegfried Merten erläutert die verschiedenartigsten Formen und Klänge der verschiedenen Orgelpfeifen.
Orgelbaumeister Merten, zwischen seinen silbernen Pfeifen beobachtet.

Parallel zum Abbau der Orgel in Selm wurde in Lantershofen die Ende der 1960er Jahre angeschaffte Orgel zerlegt. Die war zwar von verschiedenen Orgelbauern für technisch verbraucht erklärt worden, dennoch wurde sie nicht „entsorgt." Ein Orgelbauunternehmen aus Slowenien, das bereits mehrere alte Kirchenorgeln in Deutschland erworben hat, hat die auf dem Gebrauchtorgelmarkt angebotene Lantershofener Orgel erworben. Anfang Oktober kam ein Team der Slowenen nach Lantershofen, um die Orgel mithilfe einiger freiwilliger Lantershofener abzuschlagen und abzutransportieren. 10.000 Euro hat sich der Käufer die alte Orgel kosten lassen. Geld, dass die Kirchengemeinde bei der Finanzierung der neuen Orgel gut gebrauchen konnte.

Neue gebrauchte Orgel für St. Lambertus Lantershofen kommt aus Selm


Gesamtkosten werden mit fast 120.000 Euro veranschlagt

Die 1971 errichtete Orgel in der Lantershofener Lambertuskirche steht buchstäblich vor dem Kollaps. Eine Sanierung des Instruments hat der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde bereits im April abgelehnt. Zuvor waren vier Angebote zu einer Sanierung eingeholt worden, einer der Orgelbauer lehnte einen solchen Auftrag aufgrund des Zustands der Orgel sogar ab. Die Meyer-Orgel ist nach 45 Jahren intensiver Nutzung technisch verbraucht, so die Analysen. Man könne jeden Tag damit rechnen, dass die Orgel verstummt, war zu hören. Seither ist man in Lantershofen auf dem Markt für gebrauchte Orgeln unterwegs, wurde zwei Mal überboten und ist nun im Münsterland fündig geworden. In Selm hat die St. Josef-Kirche ihren Dienst getan. Diese wird am 24. September entweiht. Danach soll sie Stück für Stück ausgeräumt und entkernt werden, dann folgt der Abriss mit Ausnahme des Kirchturms. Eine Delegation des Verwaltungsrats ist nach Selm gefahren, hat die Orgel bespielt, angehört und gleich durch einen Orgelbauer technisch und klanglich begutachten lassen. Ihr Fazit: dass Instrument ist aufgrund seines technisch- und substandstiel sehr guten Zustandes sowie Klanges und Klangfarbenmixes das geeignete Instrument für die Lantershofener Kirche. Und dieses Mal war man auch im Bieterverfahren erfolgreich: 49.000 Euro wird man in den kommenden Tagen für die Simon-Orgel überweisen. Aber das sind beileibe nicht alle Kosten.

Die Orgel in der Selmer Josefkirche, die abgerissen werden soll, wird abgebaut und nach Lantershofen verbracht. Foto: Pfarrei.
Die alte Orgel von 1971 in der Lambertuskirche geht nach Slowenien für 10.000 Euro. Foto und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.

Mit der Orgelbaufirma Merten aus Remagen hat der Verwaltunsgrat einen regionalen renommierten Orgelbauer gefunden, der sich dem Instrument nun annehmen wird. Am 26. September wird die Orgel in Selm abgebaut. Danach erfolgt der Transport nach Remagen. Dort wird die Orgel vier bis sechs Wochen lang generalüberholt und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Im November erfolgt dann der Aufbau in der St. Lambertus-Kirche. Abgeschlossen wird der Aufbau mit der Intonation, der klanglichen Anpassung an den Kirchenraum. Es werden die vorhandenen 19 Register in ihren Klangfarben, Klangabstimmungen und Lautstärke dem Kirchenraum optimal angepasst. „Wir hoffen, dass die Orgel im Dezember zum ersten Mal wieder in einem Gottesdienst erklingen wird“, so Horst-Peter Kujath, der den Orgelkauf als Fachmann begleitet.

Wenn die Orgel dann spielt, dürften Gesamtkosten von 110.000 bis 120.000 Euro entstanden sein, schätzt die Kirchengemeinde. Mit der Finanzierung ist man auf einem guten Weg. Die August-Dörner-Stiftung hat das Vorhaben mit einem Zuschuss von 50.000 Euro und die Pfarrgemeinde mit bisher 32.000 Euro aus Spenden und Orgelpfeifen-Patenschaften unterstützt. Gesammelt für eine neue Orgel wird in dem Grafschafter schon länger. Auch die jetzige, eigentlich technisch abgenutzte Orgel wird noch 10.000 Euro in die Kassen spülen. Ein slowenischer Orgelbauer, der bereits mehrere Orgeln in Deutschland gekauft hat, hat das alte Instrument gekauft. Die Orgel wird in der ersten Oktoberhälfte abgebaut. Um die noch fehlenden rund 20.000 Euro zu sammeln, wurde die Aktion „Patenschaften für Orgelpfeifen“ ins Leben gerufen. Erste Paten sind gefunden, weitere werden gesucht, da die Kirchengemeinde die Kosten zu 100 Prozent selbst tragen muss. Spenden- und Orgelpfeifen-Patenschafts-Vordrucke liegen in der Kirche und der Geschäftsstelle der Raiffeisenbank in Lantershofen und im Pfarrbüro Ringen aus.

Verstorben aus unserer Pfarrgemeinde


Verstorben  ist im Alter von 83 Jahren aus unserer Pfarrgemeinde 

Martin Tempel

Er wohnte in der Schmittstraße 17.

Das Sterbeamt feiern wir am Dienstag, den 28.6.2016 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina zu Karweiler. Anschließend findet die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof statt. 

Das Totengebet wird gehalten am Samstag, 25.6. um 18.00 Uhr, Sonntag, 26.6. um 10.15 Uhr und am  Montag, 27.6. um 18.00 Uhr in der St. Lambertuskirche in Lantershofen.

Ehre seinem Andenken!

Dr. Christian Hartl verlässt Seminar Burg Lantershofen


Spiritual Dr. Christian Hartl vom Seminar St. Lambert verlässt Burg Lantershofen. Vielfach hat er die Pfarrei unterstützt, hier bei der diesjährigen Fronleichnamsprozession. "Markenzeichen" u.a. waren seine guten Predigten. Sein Weggang hinterlässt eine Lücke auch im Pfarreigeschehen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.

Nach 4 Jahren seiner Tätigkeit als Spiritual in St. Lambert in Lantershofen hat die Deutsche Bischofskonferenz Herrn Dr. Christian Hartl zum neuen Geschäftsführer der großen Hilfsorganisation Renovabis (Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche) ernannt. Dr. Hartl wird das Studienhaus Ende Juli verlassen, um die neue Tätigkeit zum 1. Oktober 2016 in Freising anzutreten.

Herr Dr. Hartl ist uns Gemeindemitgliedern hier in St. Lambertus Lanters­hofen und darüber hinaus in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen. Gerne hat er mit uns die Sonntagsmesse gefeiert und wir durften viele sehr gute, an der Lebensrealität orientierte, einfühlsame und mitreißende Predigten erleben. Gerne hat er auch bei anderen Gottesdiensten mitgewirkt und uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Er bot uns die Möglichkeit, an den von ihm angebotenen Exerzitien im Alltag teilzunehmen und er hatte immer ein offenes Ohr für all unsere Fragen.

Spiritual Dr. Christian Hartl, Ex-Subregens Johannes Brand und der Bischof von Trier Dr. Stephan Ackermann (v.l.)während der Verabschiedungsfeier für Regens Monsignore Dr. Michael Bollig am 8. Mai 2016.
Dr. Hartl (2. v.l.) zieht ein zum feierlicher Gottesdienst mit der Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen an Kirmesmontag im September 2015. Auch das Studienhaus St. Lambert feiert am gleichen Tag das Patronatsfest.

Herr Dr. Hartl hat während seiner Zeit hier viele gute Bekannte und Freunde gefunden, die seinen Weggang aus Lantershofen sehr bedauern. Seine menschliche Zuwendung und Freundlichkeit und seine frohe, offene Art werden uns fehlen. Wir wünschen Herrn Dr. Hartl für seine neue Tätigkeit von Herzen viel Kraft und Mut. Herzlich danken wir ihm für alles, was er hier in Lanters­hofen Gutes getan und bewirkt hat. Gottes Segen soll ihn auf allen seinen Wegen begleiten. Für die Pfarrgemeinde Karweiler/Lantershofen: Doris Krämer, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates.