Aktuelles


aus der Pfarrei

Pontifikalamt mit Kardinal Woelki am Montag


Der Kölner Erzbischof Kardinal Woelki feiert in der Lambertuskirche ein Pontifikalamt und kommt zum Hausfest des Studienhauses St. Lambert. Foto: Wikipedia.

Am kommenden Sonntag und Montag, 6. und 7. Mai, findet das alljährliche Hausfest im interdiözesanen Priesterseminar Studienhaus Sankt Lambert in Lantershofen statt. Dabei werden wieder viele Ehemalige des Studienhauses erwartet. Anlässlich des Festes wird es am Montagmorgen ab 10 Uhr ein Pontifikalamt in Sankt Lambertus geben. Hauptzelebrant ist der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki.

Dekanatsingen und Abendlob mit neun Kirchenchören


Stimmgewaltige neun Chöre des Dekanats Ahr-Eifel ließen ausgewählte und eingeübte Kirchenlieder erklingen. Foto: Thomas Schaaf.

In die Lantershofener Lambertuskirche hatte das Dekanat Ahr-Eifel seine Kirchenchöre, neun hatten sich angemeldet,  zu einem Dekanatsingen im Rahmen einer Vesper eingeladen. Zuvor hatte man sich im Studienhaus St. Lambert zum gemütlichen Teil mit Kaffee und Kuchen getroffen. Die geistliche Leitung des  Abendlobs hatte Dechant Jörg Meyrer (Ahrweiler) übernommen, Dekanatskantor Werner Steines (Adenau) zeichnete für das Dirigat der neun Chöre verantwortlich, die sich mit einem Kirchenlied-Programm auf das Abendlob vorbereitet hatten. Die neue Simon-Orgel spielte Dekanats- und Regionalkantor Klaus-Dieter Holzberger (Ahrweiler).     

Kontrastreiches Orgelkonzert von Gereon Krahforst


Verspielter Singsang traf auf Bach’sche Fugen

Allmählich spricht es sich rund, dass mehrmals im Jahr in der St. Lambertus-Kirche in Lantershofen anspruchsvolle Orgelkonzerte auf der erst kürzlich installierten Simon-Orgel zu hören sind. Gut 100 Gäste sorgten jedenfalls am Sonntagabend für ein gut gefülltes Gotteshaus, in dem der Abteiorganist von Maria Laach, Gereon Krahforst, mit einem außergewöhnlichen Programm aufwartete. Der in Bonn geborene Krahforst, der in seinem Lebenslauf unter anderem auf Stationen als Paderborner Domorganist, als Organist der Stadtkirche im spanischen Marbella oder der Kathedrale in St. Louis / USA blicken kann, präsentierte eines seiner vielfältigen Konzerte, bei denen immer wieder seine abwechslungsreichen und unkonventionellen Registrierungen bewundert werden. Den Besuchern in Lantershofen bot Krahforst einen mehr als eineinhalb Stunden dauernden Querschnitt der Orgelmusik, bestehend aus Literaturstücken und Improvisationen. Die musikalische Reise führte das Publikum durch eine Zeitspanne über viele Jahre, vom 14. bis ins 20. Jahrhundert. Es ging musikalisch nach Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Flandern oder in die USA. Heitere Stücke wechselten sich immer wieder mit ernster Orgelmusik, meditativen Klängen bis hin zu Melancholischem ab. Krahforst, der seinen musikalischen Vortrag kurzweilig zu kommentieren und zu erklären wusste, verglich die stete Abwechslung mit Kontrasten, wie dem des Karnevals zur Fastenzeit hin.

Gereon Krahforst mit einer anspruchsvollen Werkvorstellung von Bach bis Widor an der Simon-Orgel in der Lambertuskirche. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Zum Konzertprogramm und den einzelnen Werken gibt Gereon Krahforst fachliche Erläuterungen.

Entsprechend „karnevalistisch“ begann er mit der Toccata aus der fünften von insgesamt zehn Orgelsymphonien von Charles-Marie Widor, einem der bekanntesten Stücke der Orgelmusik überhaupt und erfüllte damit gleich einmal einen Wunsch des Veranstalters. „Weil dieses Stück in Lantershofen wohl noch nie gespielt wurde“, so Krahforst. Sogleich wurde es ernst: der Bach-Spezialist spielte zunächst die dreistimmige Fuge aus dem „musicalischen Opfer“ des Johann Sebastian Bach, dem er später noch die sechsstimmige Schlussfuge und damit eine der wenigen sechsstimmigen Fugen der Orgelmusik überhaupt zufügte. Krahforst bezeichnete diese Fuge als ebenso genial, wie kompliziert.

Heiter wurde es bei Percy Whitlocks „Chanty“, dass der Organist eher als „verspielten Singsang“ titulierte. Da kam die Choralbearbeitung „Herzlich tut mich verlangen“ des Johannes Brahms schon recht majetätisch als meditatives Passionslied daher. Passionsstücke waren weitere zu hören: das „Vita in ligno“ des spätgotischen Ludwig Senftl oder das zur gleichen Zeit entstandene „Crux fidelis“ von John Dunstable, denen Krahforst das melancholische „Pari Intervallo“ des lettischen Komponisten Arvo Pärt folgen ließ. Aus der Zeit seiner Tätigkeit in den USA präsentierte der Organist mit der Prelude auf das afro-amerikanische Spiritual „Were you there when they crucified my Lord“, eine Komposition von Charles Callahan, mit dem Krahforst in St. Louis selbst musizierte. Zum Abschluss des Konzerts ließ der Musiker dann das breite Spektrum der neuen Lantershofener Orgel mit einer Improvisation im Stil der Romantik über „O Mensch, bewein‘ Dein Sünde groß“ ertönen. Damit nicht genug, vor allem die Lantershofener Gäste freuten sich als Zugabe über eine weitere Improvisation des Lambertus-Liedes „Kommt alle froh zu Ehren.“ Langanhaltender Applaus war der Lohn für ein denkwürdiges Konzert, bei dem sich der Organist sichtlich wohlfühlte. Krahforst hatte schon zu Beginn betont, dass die neue Lantershofener Orgel sehr gut auf den Kirchenraum abgestimmt sei und sich diese schnell auf ihn eingestimmt habe.

Drittes Orgelkonzert auf der Simon-Orgel


Gereon Krahforst ist der Organist des 3. Orgelkonzertes auf der Simon-Orgel in der Lambertuskirche. Foto: Veranstalter.

Gereon Krahforst, Abteiorganist am Kloster Maria Laach, konzertiert am 18. Februar 2018, 19:30 Uhr beim dritten  Orgelkonzert auf der neuen Orgel der Kirche St. Lambertus. Mit Krahforst konnte die Kirchengemeinde einen renommierten Organisten verpflichten, der als Konzertorganist europa- und weltweit unterwegs ist. Im Mittelpunkt seines umfangreichen Repertoires steht das gesamte Orgelwerk Bachs, das er bereits dreimal komplett aufführte; daneben die Gesamtwerke von Scheidt, Pachelbel, Muffat, Couperin, Buxtehude, Bach, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Franck, Duruflé, zahlreiche Werke von Guilmant, Widor, Vierne, Dupré und Messiaen sowie ein großer Fundus an unbekannten, lohnenswerten Komponisten aller möglichen Länder und Epochen. Seit 2017 gehört Krahforst dem Komitee der Internationalen Orgelwochen Rheinland-Pfalz im Kultusministerium Mainz an, seit 2018 ist er zusätzlich Organist und Custos der großen Orgel in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz sowie Intendant des Bonner Orgelfestes.

Alle Konzertbesucher können sich schon jetzt auf ein abwechslungsreiches Konzert mit einem  Spagat zwischen Widor-Toccata, Fastenzeit und Improvisation freuen. Es werden Werke von Charles-Marie Widor, Johann Sebastian Bach, Percy Whitlock, Johannes Brahms, Ludwig Senfl, John Dunstable und Charles Callahan zu hören sein, sie umspannen die Zeiten vom 15. bis zum 20. Jahrhundert. Gereon Krahforst wird - wie bereits bei den vorhergehenden Orgelkonzerten praktiziert - die Orgelstücke anmoderieren, sodass auch der nicht so in der Orgelmusik bewanderte Zuhörer schnell einen Zugang zu ihr erhält. Der Eintritt ist frei. Nach dem Konzert wird um eine Spende gebeten, damit weitere Konzerte mit solch hochkarätigen Künstlern stattfinden können.

Sternsinger - Segen bringen, Segen sein


Im Sonntagsgottesdienst bedankt sich die Kirchengemeinde mit Regens Dr. Volker Malburg bei den Sternsingern: "Liebe Kinder und Jugendliche! Ganz herzlichen Dank für Euer Engagement und Euer unermüdliches Singen und Sammeln. Es wäre schön, wenn auch im nächsten Jahr wieder viele Kinder und ehrenamtliche Helfer die Sternsinger-Aktion in unserer Pfarrei unterstützen würden." Foto: Thomas Schaaf.

Gemeinsam gegen Kinderarbeit, in Indien und weltweit

Segen bringen, Segen sein, das war das diesjährige Leitwort der Sternsinger-Aktion des Kindermissions­werkes „Die Sternsinger“, die wieder um den Dreikönigstag auch in unserer Pfarrei Karweiler/Lantershofen stattgefunden hat. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. In diesem Jahr gehen die Spenden überwiegend nach Indien, wo ausbeuterische Kinderarbeit noch weit verbreitet ist und deshalb viele Kinder – speziell Mädchen – nicht zur Schule gehen können, weil sie durch ihre Arbeit zum Familienunterhalt  beitragen müssen.

Viele Kinder aus Karweiler und Lantershofen waren der Einladung gefolgt und sind zusammen mit ihren Begleitern, Eltern oder Jugendlichen, die sich zur Mitarbeit eingefunden hatten, von Haus zu Haus gezogen, um für die Kinder dieser Welt, die es nicht so gut haben, Spenden zu sammeln und den Segen der Heiligen Drei Könige zu überbringen. Zuvor hatten sie gemeinsam beim Aussendungsgottesdienst in der St.-Katha­rina-Kirche in Karweiler, wo auch die Kreide und die Segensstreifen gesegnet wurden, den Film über die Schwierigkeiten der Kinder in Indien angeschaut. 

Die Kinder unserer Pfarrei Karweiler/Lantershofen haben gemeinsam eine große Summe gesammelt. Sie waren froh, wenn sie von den Menschen in unseren Orten gut aufgenommen wurden und den Segen „Christus – Mansionem – Benedicam“ – „Der Herr segne dieses Haus“ mit Kreide an die Türen schreiben oder einen Dreikönigssegen aufkleben durften. Beim gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Kinder über ihre Erfahrungen austauschen. Die vielen Süßigkeiten, die sie geschenkt bekommen hatten, wurden untereinander aufgeteilt und eine große Menge konnte noch der „Ahrweiler Tafel“ zur Verfügung gestellt werden.

kfd-Frauen überreichen Spende an die „Ahrweiler Tafel“


Bei der Spendenübergabe in den Tafelräumen (von links): Rita Jöbgen, ehrenamtliche Tafelmitarbeiterin, Gemeindereferentin Ursula Richter, Doris Krämer, Dorothea Reuter, Regine Säger, Christel Kirchhoff und Sabine Schmitz von der kfd sowie Caritas-Mitarbeiterin Christiane Böttcher.

Vor weit über 700 Jahren gestorben, denken die Frauen der kfd auch heute noch an die  Liebestaten der Heiligen Elisabeth. Beim Elisabeth-Gottesdienst im vergangenen November in Karweiler baten die kfd-Frauen der Oberen, Mittleren und Unteren Grafschaft um Geld-  und Lebensmittelspenden für die „Tafel Ahrweiler“. Nach dem Gottesdienst zu Ehren der Heiligen Elisabeth saß man im Pfarrsaal in Karweiler in gemütlicher Runde und bei netten Gesprächen noch lange zusammen. Auch in den Sonntags-Gottesdiensten der Pfarreiengemeinschaft Grafschaft am darauf­folgenden Wochenende wurde um Lebensmittel- und Geldspenden gebeten. Es kam die Summe von 780,00 Euro und eine große Menge an Lebensmitteln zusammen, die Anfang Dezember an die „Ahrweiler Tafel“ übergeben werden konnte. Caritas-Mitarbeiterin Christiane Böttcher bedankte sich herzlich bei den kfd-Frauen von der Grafschaft für die großzügige Unterstützung und sagte: „Ihre Spende ist uns eine große Hilfe. Ohne Spenden könnten wir das Angebot der Tafel  nicht aufrechterhalten, denn wir bekommen keine öffentlichen Fördergelder.“ Spenden unter dem Stichwort „Tafel Ahrweiler“ bitte auf folgende Konten: Kreissparkasse Ahrweiler - IBAN: DE89 5775 1310 0000 8037 42 / BIC: MALADE51AHR; Volksbank RheinAhrEifel eG - IBAN: DE27 5776 1591 0506 6375 00 / BIC: GENODED1BNA.

Sternsinger unterwegs im Dorf


Auch in Lantershofen waren heute wieder viele Kinder in mehreren Königsgruppen unterwegs und sammelten von wohltätigen Dorfbewohnern milde Gaben ein, die in diesem Jahr für das Partnerland Indien Verwendung finden werden.

Dank gilt den Spendern, den sammelnden Sternsingern und ihren Betreuern und Helfern. "Christus mansionem benedicat", Christus segne dieses Haus, schreiben die Sternsinger nach ihrem Spruch auf die Türen der Dorfbewohner.

„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“. Das ist das Motto der aktuellen Aktion. Neben dem finanziellen Erfolg bei der Hilfe für andere Kinder in der Welt erfahren die Kinder und ihre jugendliche Betreuer, dass es eine gute Tat ist, sich als Sternsingerinnen und Sternsinger zu engagieren.

Neues Buch „50 Jahre Lambertuskirche“ noch zu haben


Das dritte Buch in der Reihe "Dorf in der Zeit - Lantershofen - 50 Jahre Lambertuskirche" (rechts) ist noch für 5 Euro zu haben, ebenso wie das zweite Buch (Mitte) der Reihe "Dorf in der Zeit - Lantershofen - 10 Jahre Lantershofen.de, 60 Jahre Bürgervereinigung" mit ausgesuchten Beiträgen und Bildern aus der Zeit der Jahre 2001 bis 2011, das bei der Bürgervereinigung erhältlich ist. Das erste Buch aus der Reihe ist vergriffen.

Abholung, Vorbeibringen oder Postversand möglich

Im Dezember 2017 hat die Kirchengemeinde anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Lambertuskirche Lantershofen einen Festgottesdienst gehalten und anschließend im Studienhaus St. Lambert dieses denkwürdige Ereignis mit einem kleinen Festakt würdigen können. Hierbei hat Chronist Thomas Schaaf das anlässlich des Jubiläums herausgegebene Buch „50 Jahre Lambertuskirche Lantershofen“ vorgestellt, das er zusammen mit seinem Sohn Roland zusammengestellt hat. Das Buch ist das dritte Buch in der Reihe „Dorf in der Zeit – Lantershofen“. Das farbige Buch mit festem Einband und 175 Seiten ist reich bebildert und berichtet neben den Grußworten und einem Leitthema in zeitnahen Berichten und Artikeln von den Ereignissen aus dem 50-jährigen Leben der Kirchengemeinde und der Lambertuskirche.

Es sind noch einige Exemplare des neuen Buches vorhanden, diese können, solange der Vorrat reicht, gegen einen Betrag von 5,00 Euro zu Gunsten der Lambertuskirche / Pfarreiengemeinschaft im Büro der Kettiger Thonwerke, Thonwerkstraße 1, (Tel. 02641-26023) werktäglich ab dem 3. Januar 2018 von 9.00 Uhr - 11.00 Uhr oder im Büro des Studienhauses werktäglich nachmittags von 14.00 Uhr - 16.00 Uhr abgeholt werden. Alternativ können Bücher auch in Deutschland verschickt werden oder in Lantershofen vorbeigebracht werden. Voraussetzung ist eine Überweisung an die Pfarreiengemeinschaft Grafschaft (Tel. 02641- 9139420), Konto Raiffeisenbank Voreifel IBAN: DE 67 3706 9627 5521 1560 17 von 7,00 € unter Angabe der Versandadresse. Bestellungen können auch über die Mailadresse thomas.schaaf@lantershofen.de bei Thomas Schaaf aufgegeben werden.