Aktuelles


aus der Pfarrei

Fest der Begegnung an Fronleichnam


Familienfest in der Pfarrei Karweiler-Lantershofen  

Am Fronleichnamstag, dem 20. Juni 2019, feiert die Pfarrei Karweiler/Lantershofen im Anschluss an die Prozession wieder ein gemeinsames Familienfest, in diesem Jahr rund um den Pfarrsaal in Karweiler. Der festliche Gottesdienst wird diesmal in Lantershofen beginnen und die Prozession zieht dann nach Karweiler. Dort ist der Abschluss in der St. Katharina-Kirche und danach beginnt das Fest im und um den Pfarrsaal in Karweiler. Hierzu sind alle Angehörigen der Pfarreien Karweiler/Lantershofen und Bengen – und selbstverständlich auch Gäste aus der Pfarreiengemein­schaft Grafschaft – ganz herzlich eingeladen. Es wird ein Mittagsmahl gereicht und nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen. Für musikalische Unterhaltung wird gesorgt sein und unsere jüngeren und kleinen Gemeindemitglieder werden ebenfalls nicht zu kurz kommen. Mit Hüpfburg und Kinderschminken werden die Kinder viel Freude haben.

Wer sich gerne an der Mitgestaltung des Festes, z. B. durch eine Kuchenspende, einen Dienst beim Fest o.ä. beteiligen möchte, melde sich bitte bei Doris Krämer, Lantershofen (Tel.: 02641/6308 / Mail: doris.kraemer@web.de). Die Pfarrgremien und die Frauen der kfd Bengen-Karweiler-Lantershofen freuen sich auf Ihr Kommen und einige frohe Stunden gemeinsamer Begegnung am Donnerstag, dem 20. Juni 2019, in Karweiler. Herzliche Einladung.

Bamberger Erzbischof gab Festauftakt würdigen Rahmen


Die Feiertage zu „1000 Lantesche Jahre“ begannen am Donnerstag

Einen ganz besonderen Schirmherrn hatten die Auftaktfeiern des Festreigens „1000 Lantesche Jahre“ am Donnerstag. Der Erzbischof der Diözese Bamberg, Ludwig Schick, war in die Grafschaft gereist, um mit den Lantershofenern und ihren Gästen zu feiern. Und so stand der erste Tag des Festreigens ganz im Zeichen der Kirche. Kein Wunder, feiert man in Lantershofen doch derzeit die 1000-jährige Wiederkehr der Schenkung des Ortes durch Kaiser Heinrich II. an das Bamberger Kloster Michelsberg. Seinerzeit war dem dortigen Abt die Reise zum Empfang der Schenkung nach „Lanterishoffe“ sicherlich zu mühsam gewesen.

Die Junggesellen-Schützen eröffnen mit klingendem Spiel und Zug durch das Dorf am Donnerstagmorgen den Festreigen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick zieht segnend in die Lambertuskirche ein.

Erzbischof Schick aber war gerne gekommen, zumal er den Ort mit seinem interdiözesanen Priesterseminar auf Burg Lantershofen regelmäßig besucht und kennt. Mit dabei hatte er den Abtsstab des Klosters, der heute sein Bischofsstab ist und der als einziger Bischofsstab in Bayern die Säkularisierung im 18. Jahrhundert überlebte. Nicht dabei hatte er die 1000-jährige Schenkungsurkunde, diese existiert nicht mehr, es gibt nur noch Abschriften. Also wurde es nichts mit der geplanten Rückgabe der Schenkung, auch weil Kirche und Lantershofen den Blick lieber in die Zukunft lenken wollen, die Schick in seiner morgendlichen Predigt ausführte. Sorgen bereiten ihm da aber die zentrifugalen Kräfte in allen öffentlichen und privaten Lebensbereichen, so der Erzbischof. Er erinnerte nur zu gerne an das Werk Kaiser Heinrichs II., dem die Gemeinschaft der Gesellschaft ein wichtiges Anliegen war.

Mit einem Schlusslied beenden Konzelebranten und Festgemeinde den Jubiläumsgottesdienst.
Schützenkönig Mathias Schopp nimmt mit dem Tambourcorps seine Eminenz Erzbischof Dr. Ludwig Schick zum Jubiläumsumzug durch das Dorf in die Mitte. Im Hintergrund freut sich die hohe Geistlichkeit von Burg Lantershofen mit (v.l.) Subregens Philip Peters, Regens Dr. Volker Malburg und Prof. Dr. Josef Freitag über das Geschehen.

Nach dem Festhochamt ging es für rund 200 Feiernde zum öffentlichen Gartenfest auf Burg Lantershofen. Im Schatten der Kirche luden die Brötchesmädchen zum Sektempfang, man kam später bei Spießbraten und Bier unter freiem Himmel zusammen. Die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft, die dem hohen kirchlichen Ehrengast schützendes Geleit gegeben hatte, spielte zum Ständchen, Fähnrich Markus Fabritius zeigte sein Können an der Schwenkfahne. Die vor einem halben Jahrhundert gegründete Band „Cantamus“, die sich eigentlich aufgelöst hatte, kam noch einmal zusammen und präsentierte neben ihrem Schwerpunkt der Neuen Geistlichen Lieder auch Songs von Peter Maffay und den Bläck Fööss. Zudem nutzten Ortsvorsteher Leo Mattuscheck, der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Erich Althammer und der Regens des Studienhauses St. Lambert, Volker Malburg, die Gelegenheit, Erzbischof Schick mit Lantershofener Literatur und bestem Ahrwein für dessen Besuch zu danken.

Das hat es in Lantershofen noch nicht gegeben: Ein Erzbischof zieht mit den Junggesellen-Schützen durch das Dorf zum Burghof und Burggarten.
Im Burggarten herrscht bei gutem Wetter gute Stimmung beim Sektempfang durch die Brötchesmädchen.

Am Mittag waren gut 100 Gäste der Einladung des Regens zu einem kurzen Vortrag über die Geschichte der Burg Lantershofen gefolgt. Hier wurde 1939 die Arbeit der Bonner Jungenschule des Apostolats für Priester- und Ordenberufe fortgesetzt, es folgte 1972 mit Unterstützung des Trierer Bischofs Stein und des Kölner Kardinals Höffner die Umwandlung in ein Priesterseminar für Spätberufene auf dem dritten Bildungsweg. 500 heutige Priester aus Deutschland und angrenzenden Staaten büffelten einst in Lantershofen Latein oder Kirchengeschichte. Bei Kaffee und Kuchen klang das Gartenfest aus, im Winzerverein wurde noch bis spät in den Abend hinein weitergefeiert.

Thomas Schaaf (l.), langjähriger Chronist der Bürgervereinigung Lantershofen und deren Vorsitzender Erich Althammer verkaufen die neue Chronik, ein geschichtliches Druckwerk mit 688 Seiten und Restposten der drei Vorgängerbücher dank Spendern für nur 15 Euro. Foto: Gerd Weigl.
In der Aula des Studienhauses bedanken sich Bürgervereinsvorsitzender Erich Althammer (r.) und Ortsvorsteher Leo Mattuscheck (Mitte) mit je einem Exemplar der neuen Chronik und der Festschrift bei Erzbischof Ludwig Schick für dessen Mitwirkung beim Jubiläumsfest.

Kirche St. Katharina ist nicht verkauft


Die Kirche St. Katharina Karweiler und das Pfarrhaus. Die Gemeinde Grafschaft sucht jetzt das Gespräch mit dem Verwaltungsrat u.a. über Liegenschaften und Bestattungsformen. Foto: Thomas Schaaf.

Von Walter Moitz, dem Verwaltungsratsvorsitzenden der Kirchengemeinde der Pfarrei St. Katharina hat die Redaktion nachfolgend Erklärung erhalten, die Bezug nimmt auf Informationen, die aus nichtöffentlicher Gemeinderatssitzung Teilen der Presse "zugespielt" wurden. In der Erklärung, die von Moitz auch in der heutigen Messe in der Lamberetuskirche vorgetragen wurde und zu der er sich aufgrund von Falschmeldungen und des Vertrauensbruches interessierter politischer Personen aus dem Gemeinderat genötigt sah, heißt es wie folgt: 

"Liebe Pfarrgemeinde! Der Artikel im GA „Kirche Sankt Katharina in Karweiler wird verkauft“ war die Schlagzeile der Woche und hat natürlich Sie alle überrascht, verwundert, den einen oder anderen verärgert. Sowohl positive und negative Reaktionen haben uns erreicht.

Fakt ist: Nein, die Kirche ist nicht verkauft! Nein, der VR hat keinen Beschluss gefasst, die Kirche zu verkaufen! Ja, der VR hat der Gemeindeverwaltung ein Gesprächsangebot unterbreitet! Und JA, der Gemeinderat hat der Gemeindeverwaltung am vergangenen Donnerstag in NICHTÖFFENTLICHER Sitzung das Mandat erteilt, mit uns das Gespräch zu suchen, allerdings nicht nur über das Objekt Kirche, sondern aus eigenem Interesse auch über die Liegenschaft Pfarrhaus.

Wie kam es aber dazu, dass wir auf die Gemeinde zugegangen sind und Gesprächsbereitschaft signalisiert haben? Der Gemeinderat beschäftigt sich zurzeit mit „alternativen Bestattungsformen“.  Das war und ist öffentlich bekannt. Hinzu kam, dass die SPD-Fraktion in einem Zeitungsbericht am 20. September letzten Jahres sowohl im GA als auch in der RZ davon sprach, dass „Die SPD Grafschaft auch einer Ausweitung der möglichen Bestattungsformen auf Grabeskirchen/ -kapellen positiv gegenüber steht.“ Die Kirche in Karweiler ist noch die einzige Kirche auf der Grafschaft, die umgeben ist von einem Friedhof, der sich im Eigentum der Gemeinde befindet. Die Information, dass die Gemeinde sich auch mit Grabeskirchen oder –kapellen auf der Grafschaft beschäftigt, war sehr wertvoll und wurde vom VR aufgegriffen.

Der VR hat sich mit einem Brief an die Gemeindeverwaltung gewendet und ein Gesprächsaustausch angeboten. Dabei hat der Verwaltungsrat den Gedanken geäußert, dass er sich vorstellen kann, die Kirche von Karweiler neben seiner Funktion als Versammlungsort und Gebetsort auch als Kolumbarium (Grabeskirche) zu nutzen. Der VR hat bei diesem Vorschlag die Zukunftsfähigkeit der Karweiler Kirche im Blick. Die Gespräche mit der Gemeinde sollen aufzeigen, welche Möglichkeiten bestehen, die Kirche auf Sicht als Gebäude funktionsfähig zu halten. Ob zukünftig nämlich noch alle Baumaßnahmen zur Erhaltung der Kirche umsetzbar sind, ist ungewiss.

Ein weiterer Punkt: Kann eine Großpfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler ab 2022 alle Kirchen auf der Grafschaft halten? Ganz abgesehen davon, ob in jeder Kirche weiterhin Gottesdienste gehalten werden, muss auch ein Küster oder Küsterin zur Verfügung stehen, der Putzdienst aufrecht erhalten werden, die Kirche gepflegt werden. Die Bereitschaft, Dienste auch gegen Entgelt zu besetzen, ist immer schwieriger.

Die anstehenden Gespräche mit der Gemeinde sind ergebnisoffen. Es kann sein, dass die Gespräche mit der Gemeinde im Sande verlaufen, da keine Übereinkunft gefunden wird. Zu Bedenken ist ebenfalls, dass das Generalvikariat in Trier einer anderen Nutzung bzw. einem Verkauf oder Eigentumsübergang mit Nutzungsrecht seine Zustimmung geben muss oder auch verweigern kann. Der Bürgermeister hat sich nach der Gemeinderatsitzung Anfang dieser Woche gemeldet und zum Gespräch nach Pfingsten eingeladen. Dabei hat er sich enttäuscht gezeigt, dass die Informationen aus dem nicht öffentlichen Teil des Gemeinderates an die Presse gelangt sind. Der Verwaltungsrat findet es ebenfalls sehr bedauerlich, dass dieses sensible Thema in die Presse/Öffentlichkeit gelandet ist und zudem inhaltlich verfälscht aufgebauscht wurde.

Es wäre/war in unserem Interesse, dass Sie, die betroffene Gemeinde, nach ersten Sondierungen eingebunden sind, bevor das Thema über die Presse in die breite Öffentlichkeit gelangte. Die Gemeindeverwaltung hat mit der Einladung das Interesse noch erweitert und möchte neben dem Objekt Kirche auch über einen Ankauf des Pfarrhauses das Gespräch führen. Die Gemeinde ist derzeit Mieter der beiden Wohneinheiten und der mittleren Versammlungsetage, die als Quartier für die Pfadfinder derzeit genutzt wird. Interessanterweise wurde diese Information in dem Zeitungsartikel nicht erwähnt! 

Und noch ein Gedanke sei erlaubt: Das älteste kirchliche Gebäude auf der Grafschaft, die St. Hubertuskapelle in Birresdorf, ist schon vor 40 Jahren in das Eigentum der Gemeinde Grafschaft übergegangen, und es wird immer noch wöchentlich der Rosenkranz dort gebetet, es werden Andachten gehalten, es finden Eucharistiefeiern statt. Und vor 4 Wochen fand dort eine Orgelweihe statt, wie Sie es sicherlich auf der Titelseite der Grafschafter Zeitung vor 3 Wochen lesen und sehen konnten. Die neue Orgel wurde von der Gemeinde Grafschaft auf Initiative und Vermittlung des Ortsbeirates und Ortsvorstehers von Birresdorf, unseres Bürgermeisters Achim Juchem und unseres Organisten Heinrich Fuchs gekauft. All dies zeigt, dass auch ein Eigentumsübergang der Nutzung keinen Abbruch tun muss.

Wie geht es nun aber konkret weiter? Wir werden die Einladung des Bürgermeisters zu Gesprächen annehmen. Bevor es Beschlüsse oder Verträge geben wird, werden wir Sie, die betroffene Gemeinde, über die Inhalte oder über das Scheitern der Gespräche informieren. Offen sind wir für Gedanken, Meinungen und Vorschläge, wie z. B. die Gründung eines Fördervereins für die Kirche. Gerne können Sie uns (Walter Moitz und Pfarrer Burg) oder die Mitglieder aus den Gremien ansprechen. Gez. VR Walter Moitz (Vorsitzender), Gez. Pfarrer Alexander Burg.

Ehemaliger wird Subregens


Neuer Subregens wird Thomas Porwol. Foto: Studienhaus.

Priesterseminar in Lantershofen bekommt Verstärkung

Kaplan Thomas Porwol wird zum 1. September neuer Subregens des überdiözesanen Priesterseminars Studien­haus St. Lambert in Lantersho­fen. Er ist 41 Jahre alt und seit 2015 Priester der Diözese Aachen. Vor dem Beginn seines Studiums war er in der Wer­be- und Medi­enbranche tätig. Als Spätberufener studierte er ab 2008 selbst im Studienhaus St. Lambert. Derzeit leistet er seinen Dienst in der Propstei Sankt Vi­tus in Mönchengladbach und wird neben seiner Tätigkeit als Sub­regens in St. Lambert in seiner Stadt Mönchengladbach als Sub­sidiär tätig sein.

Das Studienhaus St. Lambert in Lantershofen ist das deutsch­landweit einzige Priesterseminar des Dritten Bildungsweges und ei­ne Bildungseinrichtung speziell für „Spätberufene'', die katholi­sche Priester in einer Diözese oder einer Ordensgemeinschaft werden wollen, aber kein Abitur haben. Zurzeit bereiten sich 29 Se­minaristen in St. Lambert auf den Priesterberuf vor.

Ein Tag für Wald und Wild


Jäger und Imker gratulierten zu „1000 Lantesche Jahre“

In Lantershofen besitzen rund drei Dutzend Bürger einen Jagdschein. Eine ganze Menge, und so kam in der Vorbereitungsphase zum 1000-jährigen Jubiläum der ersten urkundlichen des Dorfes die Idee auf, dass sich auch die Jägerschaft mit einer Veranstaltung an den Feierlichkeiten beteiligt. Organisiert von Thomas Otten und Wolfgang Schumacher fand dazu am Sonntag ein ganzer Veranstaltungsreigen statt. Auftakt war eine Hubertusmesse in der überfüllten Lantershofener Lambertuskirche. Regens Volker Malburg als Hauptzelebrant ging auf die enge Verbindung zwischen dem Lantershofener Schutzpatron Lambertus und dem heiligen Hubertus ein. Musikalisch mitgestaltet wurde die „Grand Messe de Saint Hubert“ vom Parforcehorncorps Euskirchen unter der musikalischen Leitung von Nobert Nitschke und dem Bläsercorps Ahrtal.

In der übervollen Lambertuskirche zelebriert Regens Dr. Volker Malburg (Mitte) die Hubertusmesse bei Parforcehörnerklang und jagdlich geschmücktem Gotteshaus. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Die „Grand Messe de Saint Hubert“ wird eindrucksvoll dargeboten vom Parforcehorncorps Euskirchen unter der Leitung von Nobert Nitschke, begleitet von Heinrich Fuchs an der Orgel.

Gleich im Anschluss ging es im Garten des benachbarten Studienhauses St. Lambert weiter. Hier präsentierten sich Jäger und Imker. Die Kreisgruppe Ahrweiler im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz zeigte in ihrer „Erlebnisschule Wald und Wild“ eine umfangreiche Sammlung an Tierpräparaten heimischer Waldbewohner, Holzobjekten und diversen waldpädagogischen Materialien. Hingucker war zweifelsfrei ein lebendiger Uhu, der sich das gut besuchte Geschehen anschaute und das „im Mittelpunkt stehen“ sichtlich genoss. An anderer Stelle gab es Jagdhundvorführungen und wiederum viele staunende Blicke.

Nach der Hubertusmesse stärkt man sich mit Wildbratwurst und Getränken bei netten Gesprächen im Burggarten und vielen Attraktionen.
Die Jägerschaft hatte einiges aufgeboten, den Uhu und seinen Falkner, die Erlebnisschule Wald und Wild, Hunde, Imkerei und anderes Interessantes aus der Natur.

Barbara Hartmann vom Kreisimkerverband warb für die aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung des Artensterbens. Für die kleinsten Besucher hielt sie Pinsel und Farbe bereit, die Kinder konnten damit Begattungskästen der Bienen bunt bemalen. Andreas Schneider zeigte gleich nebenan, wie Imkerei früher funktionierte und wie sie aktuell vonstattengeht. Passend zu den gezeigten Themen ließen sich die Gäste Pulled Pork oder Bratwurst vom Wildschwein schmecken, aber auch am Kuchenstand gab es lange Schlangen.

Eine Vielzahl von ausgestopften heimische Tieren sind in der Ausstellung Waldschule zu bewundern, unter anderem diese kapitale Wildsau.
Die Hausherren der Burg, Regens Dr. Volker Malburg (2.v.l.) und Subregens Philip Peters (rechts) freuen sich über den großen Besucherandrang in Kirche und Burggarten.

Pfarrtreff an Palmsonntag in der „Unteren Grafschaft“


An Palmsonntag, den 14. April 2019, wird wieder nach dem festlichen Gottesdienst in Lantershofen der schon traditionelle „Pfarrtreff für den guten Zweck“ im Speisesaal und im Foyer des Studienhauses St. Lambert in Lantershofen stattfinden. Es wird etwas Herzhaftes zum Mittagessen angeboten und im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen. Der Kuchen kann gerne auch zum Kaffeetrinken mit nach Hause genommen werden.  Kuchenspenden werden sehr gerne entgegen genommen (Tel.: 02641 / 6308). Der Erlös des Pfarrtreffs wird wieder für die Orgel in der St. Lambertus-Kirche gespendet. Die Pfarrgremien der Pfarrei Karweiler / Lantershofen sowie die kfd Untere Grafschaft laden dazu sehr herzlich ein und freuen sich über viele Besucher und nette Begegnungen.

Fünf Studenten in St. Lambert zu Lektoren beauftragt


Vordere Reihe (von links): Wolfgang Ehrle, Bistum Augsburg, Torsten Buß, Bistum Osnabrück, Andreas Heupel, Bistum Paderborn, Jens Bauer, Bistum Trier, Br. Leo Gauch, Benediktinergemeinschaft Fischingen. Hintere Reihe: Diakon Richard Reißner, Bistum Augsburg, Regens Dr. Volker Malburg, Subregens Philip Peters. Foto: Markus Brandt.

Am 3. Sonntag im Jahreskreis, den 20. Januar 2019, beauftragte Herr Regens Dr. Volker Malburg die Studenten des 1. Kurses mit dem Lektorat. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Schola des Studienhauses umrahmt. Beim anschließenden Empfang im Foyer des Studienhauses überreichte Regens Dr. Volker Malburg  ein kleines Geschenk und gratulierte im Namen der Hauskommunität. Die Lektoratsbeauftragung ist die erste  Beauftragung eines Seminaristen auf dem Weg zum Priesteramt und stellt nach dem Eintritt ins Seminar den ersten großen Schritt in Richtung Weihe dar. Der Lektor soll nicht nur die Lesung im Gottesdienst vortragen, sondern auch mit seinem Herz die biblische Botschaft bezeugen.

Dr. Dr. Theo Schäfer gestorben


Trauer im Studienhaus Sankt Lambert in Lantershofen. Der Gründungsregens des Priesterseminars für Spätberufene, Prälat Theo Schäfer, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Von 1976 bis zum Jahr 2000 stand Schäfer dem Studienhaus vor. Schäfer stammte aus einer Bauernfamilie in Vlatten im Kreis Düren, war gelernter Landwirt. Mit 20 Jahren drückte er noch einmal die Schulbank, denn er wollte Pfarrer werden. Nach dem Abitur in Bad Münstereifel studierte Schäfer in Bonn, Aachen und Regensburg Theologie, Philosophie und Kunstgeschichte. Zu seinen Theologie-Professoren gehörte Josef Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., der auch sein Doktorvater war. Am 21. Februar 1959 wurde Theo Schäfer im Aachener Dom zum Priester geweiht.

Station seines priesterlichen Wirkens war von 1959 bis 1962 die Kaplanzeit in Krefeld. Von 1962 bis 1967 war er als Studentenpfarrer in Aachen, von 1967 bis 1974 als Direktor des Aachener Theologenkonvikts in Bonn und von 1974 bis 1976 als Pfarrer von Nideggen tätig. Ab 1976 baute er auf Wunsch des damaligen Trierer Bischofs Bernhard Stein und des Aachener Bischofs Klaus Hemmerle das Studienhaus Sankt Lambert in Lantershofen auf. Dieses leitete er als Regens bis zum Jahr 2000, war dort Studienleiter und Dozent für Fundamentaltheologie. Schäfer lebte ab 1990 in Niederzissen, war als leidenschaftlicher Fußballer, Reiter und Bergsteiger bekannt.

Aufgrund seiner Verdienste im Priesterberuf wurde er im Mai 1999 von Papst Johannes Paul II. zum Prälaten ernannt. Theo Schäfer wird am kommenden Freitag in seinem Geburtsort Vlatten beigesetzt. Die Beerdigung leitet der Trierer Bischof Stephan Ackermann.