Aktuelles


aus der Pfarrei

Verstorben aus unserer Pfarrgemeinde


Verstorben ist aus unserer Pfarrgemeinde

Elfriede Bach geb. Hecker
* 22.3.1924 +15.12.2015
Gartenstraße 6

Das Sterbeamt feiern wir am Dienstag, dem 22. Dezember 2015 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler, anschließend findet die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof statt.

Das Totengebet wird gehalten am Freitag, 18.12., Samstag 19.12. und Montag, 21.12.2015 jeweils um 18.30 Uhr in der St. Lambertuskirche in Lantershofen.

Ehre ihrem Andenken!

Verstorben aus unserer Pfarrgemeinde


Verstorben ist aus unserer Pfarrgemeinde

Willi Bach
* 9.5.1952 +3.11.2015
Gartenstraße 3

Das Sterbeamt feiern wir am Mittwoch, dem 11. November 2015 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler, anschließend findet die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof statt.

Das Totengebet wird gehalten am Sonntag, 8.11.2015 um 10.15 Uhr und Montag 9.11.2015 und Dienstag, 10.11.2015 jeweils um 18.00 Uhr in der St. Lambertuskirche in Lantershofen.

Ehre seinem Andenken!

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen


"Frei leben ohne Gewalt" ist das Motto auch bei der kfd im Dekanat Ahr-Eifel.

Wortgottesdienst am Dienstag 24.11 19.00 Uhr in der Kapelle des Seminars St. Lambert

„Obwohl die Gleichstellung von Frauen und Männern in den Verfassungen von 139 Ländern und Gebieten garantiert wird, wird Frauen allzu häufig Gerechtigkeit und Schutz vor Gewalt verwehrt. Dieses Versagen ist nicht auf mangelnde Kenntnisse zurück­zuführen, sondern auf mangelnde Investitionsbereitschaft und politischem Willen, den Bedürfnissen von Frauen zu entsprechen und ihre Grundrechte zu schützen. Es ist an der Zeit, dass Regierungen Verantwortung übernehmen...“ So sprach 2011 in einer Rede vor den Vereinten Nationen die Leiterin von UN Women, Michelle Bachelet. 1999 bereits hatten die Vereinten Nationen den 25. November zum "Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen" erklärt.

Der Arbeitskreis „Frauen stärken – Gewalt überwinden“ im kfd-Diözesanverband Trier arbeitet seit mehr als zehn Jahren an diesem Thema. Er informiert und macht durch verschiedene Aktionen wiederholt auf die Gewaltproblematik aufmerksam. Die kfd im Dekanat Ahr-Eifel möchte sich aktuell diesem Thema widmen und lädt zu einem Wortgottesdienst ein, der am Vorabend des Gedenktages, am Dienstag, dem 24. November 2015, um 19.00 Uhr in der Kapelle des Seminars Studienhaus St. Lambert in Grafschaft-Lanters­hofen stattfindet. Das Frauenmusikensemble „Querbeet“ aus Hönningen wird den Gottesdienst musikalisch begleiten.

Grillfest der kfd „Untere Grafschaft“ in Lantershofen


Das traditionelle sommerliche Grillfest der kfd Bengen/Karweiler/Lantershofen fand in diesem Jahr wieder in Lantershofen statt, und zwar in und um die „Kleine Kneipe“ des Seminars Studienhaus St. Lambert. Die kfd-Frauen und ihre Familien waren zum Fest herzlich eingeladen.

Gemütliche Runde vor der Burgkneipe und der Lambertuskirche. Foto: Doris Krämer.
Bei kühlen Getränken und Buffet mit gegrillten Steaks und Würstchen ließ es sich gut feiern. Foto: Doris Krämer.

Über 40 Frauen und Männer waren an diesem heißen Sommerabend der Einladung gefolgt, hatten reichlich Salate und Nachtisch für ein fantasievolles Büfett gespendet und verbrachten einen unterhaltsamen und geselligen Abend bei leckeren Steaks und Würstchen und frischen Getränken, zunächst in der kühlen „Kleinen Kneipe“ und später auf der Wiese vor dem Studienhaus. Es war ein schöner und gemütlicher Grillabend der Frauengemeinschaft und ihren Gästen, ein Höhepunkt im Jahresprogramm der kfd, der wieder viel Anklang fand.  

Zur kfd Bengen/Karweiler/Lantershofen gehören über 90 Mitglieder aus allen drei Orten der Pfarreien Bengen und Karweiler, die in ihrem abwechslungs­reichen Jahresprogramm zu Gottesdiensten, frohen Zusammenkünften, Wanderungen und Fahrten, aber auch zu Bildungsveranstaltungen einlädt. Aber auch die Unterstützung von Aktionen in der Pfarrgemeinde kommt nicht zu kurz. Immer sind viele Frauen zur Stelle, um zu helfen und mit dafür zu sorgen, dass lebendiges Gemeindeleben möglich ist. Neue Mitglieder sind gerne willkommen (Doris Krämer 02641-892-0 oder 2641-6308).

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Aus unserer Pfarreiengemeinschaft ist am 26. Juli 2015 im Alter von 71 Jahren verstorben:

Rainer Retterath

Er wohnte in der Lambertusstraße 3 in Grafschaft-Lantershofen. Das Sterbeamt feiern wir am Montag, den 03.08 um 14.00 Uhr in der Kirche zu Karweiler. Anschließend findet die Beerdigung auf dem Friedhof statt. Das Totengebet wird gehalten am Freitag, dem 31. Juli 2015, Samstag, 1. August und Sonntag, 2. August jeweils um 18.00 Uhr in der Kirche zu Lantershofen.

Ehre seinem Andenken!

Pilgerreise des Bistums Trier nach Polen


Schon mehrfach sind in den letzten Jahren Gruppen aus Lantershofen entweder per Bus oder mit dem Flugzeug zu Pilgerreisen aufgebrochen. So war man unter anderem gemeinsam in Rom, in Jerusalem und in Medjugorje. Diesmal stand im Osten Polen auf dem Programm, genauer im südlichen Polen mit den Verwaltungsbezirken Niederschlesien, Oppeln, Oberschlesien und Kleinpolen. Dort liegen die Städte Breslau und Krakau,  von denen aus sich die Pilgergruppe einen natürlich nur groben Überblick über das Land, die Bevölkerung, die Lebensumstände und natürlich auch die Glaubenssituation verschaffen konnte.

Das Zisterzienserinnenkloster Trebnitz wurde im Jahre 1202 gegründet. In der barocken Klosterkiche feiern die Pilger einen Gottesdienst mit dem Pilgerleiter und Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann. In der Klosterkirche befindet sich das Grab der Heiligen Hedwig. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Altstadtbesichtigung und Zwischenrast mit echt Krakauer Bratwurst am Marktplatz in Breslau, im Hintergrund das Rathaus. Breslau ist die viertgrößte Stadt Polens und Hauptstadt der historischen Region Schlesien.

Polen ist und war auch während der russischen Besatzung stets ein gläubiges Land, 87 Prozent der Bevölkerung gehören der römisch-katholischen Kirche an. Papst Johannes-Paul II., ein Pole, hat die katholische Glaubenslage weiter verstärkt. Dementsprechend gibt es viele Kirchen, Klöster, religiöse Stätten und Pilgerorte. So besuchte die Reisegruppe nach der Besichtigung von Breslau die Stadt Trebnitz (Schlesien), eine der wichtigsten Wallfahrtsorte Polens. Hier findet man in der Barockbasilika die sterblichen Überreste der Heiligen Hedwig in einem barocken Grabmal.

Alfons Nossol, emeritierter Bischof von Oppeln gilt als gebürtiger Oberschlesier seit Jahrzehnten als Brückenbauer zwischen Polen und Deutschland. Den Pilgern erläutert er seine Bemühungen um Verständigung.
Krakau ist die Kulturhauptstadt Polens mit vielen Sehenswürdigkeiten. Auf dem riesigen Marktplatz berichtet die Gästeführerin über Stadt und Einwohner.

Von Breslau aus führte die Fahrt weiter über den Annaberg mit seinem berühmten Sanktuarium und dem Franziskanerkloster nach Krakau, der ehemaligen polnischen Hauptstadt. Beim Rundgang durch die Stadt, die Unesco-Welterbe ist, bewunderte man den berühmten Altar von Veit Stoß in der Marienkirche und besichtigte das erzbischöfliche Palais, wo auch Papst Johannes-Paul II. residierte. Die Kirche in Nova Huta, einer Krakauer Plattenbau-Arbeitervorstadt aus russischen Zeiten, hatten sich die Arbeiter in hartem Kampf mit den Sozialisten und Leninisten erstritten. Karol Wojtyla, der spätere Papst, weihte die moderne Kirche 1977 ein.

Mit einer Höhe von dreizehn Metern bei einer Breite von elf Metern ist der Altar der größte spätgotische Schnitzaltar und beherrscht den Chorraum der Basilika vollständig. Veit Stoß vollendete das vergoldete Schnitzwerk im Jahr 1489.
Die frühbarocke Marienkirche in Kalvaria Zebrzydowska ist ein bedeutender Wallfahrtsort mit dem Klosterkomplex des Bernhardinerordens, der auch im Weltkulturerbe enthalten ist.

Das Paulinerkloster "Jasna Gora" (heller Berg), ist der wohl bedeutendste Wallfahrtsort Polens. Auch Wochentags sind regelmäßig mehrere hundert Busse ständig präsent, dementsprechend sehr groß ist der Andrang in der Marienkirche mit ihrem berühmten Gnadenbild Mariens, der Schwarzen Madonna, das als wundertätig gilt. In Wadowice befindet sich das Elternhaus von Papst Johannes Paul II. Das Haus ist jetzt ein eindrucksvolles Museum zum Gedenken an den polnischen Papst. Der Besuch in Kalwaria Zebrzydowska, einem Wallfahrtsort mit Klosterkomplex des Bernhardienerordens, ebenfalls zum Weltkulturerbe gehörend, rundete den vorletzten polnischen Pilgertag ab.

Auschwitz, bedrückender Abschluss der Pilgerfahrt. Mehr als eine Million Menschen wurden hier von den Nationalsozialisten umgebracht.
Der Gästeführer erläutert die verbrecherischen Greueltaten während der Zeit des Nationalsozialismus. Die Besichtigung der Tötungsanlage machte sprach-und fassungslos.

Bedrückender Schlusspunkt der insgesamt sehr interessanten und auch politisch lehrreichen Pilgerreise bildete die Weltkulturerbe-Gedenkstätte Auschwitz- Birkenau.  In dem Konzentrationslager und Vernichtungslager der Nationalsozialisten wurden über eine Million Menschen ermordet, größtenteils Juden, Sinti und Roma aus ganz Europa. Der Komplex und die Gebäude sowie die ausführlichen und eindringlichen Erläuterungen des Gedenkstättenführers gingen stark ans Gemüt und machten sprach- und fassungslos. Es sitzt ein Kloß im Hals. Kein Foto kann die Eindrücke widergeben. Die Gedenkstätte ist bleibendes Mahnmal für die Grausamkeit von Menschen. Berge von Frauenhaar, zehntausende Schuhe, Koffer, Brillen, Kinderspielzeug. Das kann man nicht fotografieren. Sichtbare Spuren der Menschen, die dort von den Nationalsozialisten ermordet worden sind. Auschwitz ist ein Stück deutscher Geschichte. Jeder kann sie kennen lernen. Das persönliche Erleben in der Gedenkstätte ist zutiefst prägend. Es bedrückt. Es mahnt. Es erinnert. Jeden.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Aus unserer Pfarreiengemeinschaft ist am 13. Juni 2015 im Alter von 77 Jahren verstorben:

Karl Reichmann

Er wohnte in der Lambertusstraße 18 in Grafschaft-Lantershofen. Das Sterbeamt feiern wir am Dienstag, den 18.06. um 14.00 Uhr in der Kirche zu Karweiler. Anschließend findet die Beerdigung auf dem Friedhof statt.

Das Totengebet wird gehalten am Mittwoch, dem 17. Juni 2015, um 18.00 Uhr in der Kirche zu Lantershofen.

Ehre seinem Andenken!

Fronleichnamsprozession und Fest der Begegnung


Das Fronleichnamfest am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, auch Hochfest des Leibes und Blutes Christi, feiert die Eucharistie als Opfer, Kommunion (Opferspeise) und - wegen der Realpräsenz Christi im Tabernakel - zugleich als Gegenstand der Anbetung.

Prozession in der Brennerstraße. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Beim 3. Altar am Josefkapellchen wird der Segen erteilt. Die Monstranz bewahrt die Hostie auf.

Es ist ein Erinnerungsfest an die Einsetzung des Altarsakramentes. Der Name "Fronleichnam" stammt von "fron", "Herr", und "lichnam", "Leib", weist also auf die Elemente der Eucharistie hin.

In der Schmittstraße haben Anlieger ein zur Reparatur bereits gekennzeichetes Schlagloch liebevoll mit Blümchen bepflanzt. Hier brauchen die Kinder nicht mehr soviel Blumenblätter streuen.
Später hat man dem Blumen-Arrangement noch einen sinnigen Spruch verpasst. Eigentlich hatten die Anlieger Vergissmeinnicht pflanzen wollen, hatten auf die Schnelle aber keine mehr besorgen können.

In diesem Jahr führte der Prozessionsweg von Karweiler nach Lantershofen. Die Prozession  fand nach den Altären am Kapellchen und im Burghof ihren Abschluss in der Lambertuskirche. In Bengen feierte die Pfarreiengemeinschaft das Fest der Begegnung.