Aktuelles


vom Verein

Kfd „Untere Grafschaft“ feiert das Fest Mariä Himmelfahrt


Hunderten von sogenannten „Kräuterbuschen“ binden die kfd-Frauen von Bengen, Karweiler und Lantershofen. Foto: Doris Krämer.

Wie in jedem Jahr haben die kfd-Frauen aus Bengen, Karweiler und Lantershofen anlässlich des Festes der Aufnahme Mariens in den Himmel wieder viele Kräuter und Blumen gesammelt, die am Freitag, dem 14. August 2015 zu Hunderten von sogenannten „Kräuterbuschen“ gebunden wurden. Diese Tradition gibt es schon seit einigen Jahren in den Dörfern der unteren Grafschaft. Die Kräutersträuße wurden in den Sonntags-Gottesdiensten in Bengen und Karweiler von Herrn Pfarrer Alexander Burg gesegnet und konnten anschließend zum Aushängen nach Hause mitgenommen werden. Nach getaner Arbeit saßen die Frauen noch gemütlich bei Kaffee und Kuchen beisammen. Im Anschluss wurde einigen kfd-Mitgliedern, die nicht an den Gottesdiensten teilnehmen konnten, ein Kräutersträußchen nach Hause gebracht.

Jahresfahrt der kfd Untere Grafschaft nach Aachen


Die Frauengemeinschaft der kfd Untere Grafschaft auf ihrer Jahresfahrt in Aachen. Foto: Doris Krämer.

Auf den Spuren Kaiser Karls machte sich die kfd Bengen / Karweiler / Lantershofen mit einigen Gästen am Dienstag, dem 28. Juli 2015 auf nach Aachen, in die Stadt der heißen Quellen, der Pferde und der Printen. Zunächst ging es in den Aachener Wald zum Landgut Entenpfuhl, wo ein leckeres Frühstück auf uns wartete. Gut gestärkt ging die Fahrt weiter zum Aachener Dom, der 1978 als erstes deutsches Denkmal in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Zwei Führerinnen erklärten uns gekonnt und informativ dieses imposante Bauwerk, dessen Kern seit 1200 Jahren erhalten geblieben ist. Aus der ehemaligen Pfalzkapelle Karls des Großen hat sich eine der interessanten Kathedralen Westeuropas entwickelt. Grabeskirche für Karl den Großen, Krönungsort der deutschen Könige und bedeutende Pilgerstätte – der Aachener Dom ist ein kulturhistorisches Kleinod.

Nach einer Mittagspause, die zum Essen oder zum Kaffeetrinken in einem der vielen Aachener Restaurants und Cafés genutzt werden konnte, traf man sich am Elisenbrunnen zur Altstadtführung durch die engen Gassen und zu historischen Plätzen. Auch hier hatten wir das Glück, eine sehr kompetente Stadtführerin zu haben, die mit einem großen Fachwissen und viel Witz und Ironie ihre Stadt rund um Dom und Rathaus und die vielen alten und neuen Brunnen vorstellte. So manche Anekdote wusste sie zu berichten.

Am späteren Nachmittag gab es noch die Möglichkeit zur Besichtigung einer kleinen Printenbäckerei. Hier wurden uns die vielen Zutaten und die Herstellung des Aachener Nationalgebäcks umfassend erklärt, natürlich mit Verkostung des feinen Gebäcks. Gemeinsam ging es dann mit dem Bus zurück nach Rheinbach, wo ein leckeres und zünftiges Abendessen auf uns wartete. Das obligatorische Likörchen zum Abschluss durfte auch nicht fehlen. So kamen wir nach einem erfüllten und interessanten Tag wohlbehalten wieder zu Hause an.

Gemeinsame Fahrt der Dekanat-kfd nach Trier


Auch aus den kfd Dekanaten Ahr-Eifel und Remagen-Brohltal waren 40 Frauen der der Einladung des Diözesanverbandes gefolgt. Foto: Doris Krämer.

Am Samstag dem 11. Juli 2015,  trafen sich 800 Frauen zur Auftaktveranstaltung der Mitgliederkampagne „Frauen. Macht. Zukunft“ der kfd im Diözesanverband in Trier. Auch 40 Frauen aus den kfd Dekanaten Ahr-Eifel und Remagen-Brohltal waren der Einladung des Diözesanverbandes gefolgt und hatten sich mit einem gemeinsam organisierten Bus auf den Weg zu dieser Veranstaltung gemacht. Nach der Begrüßung durch die Diözesanvorsitzende Margot Klein und einem Grußwort der Bundesvorsitzenden Marie-Therese Opladen schloss sich eine Podiumsdiskussion an. Es wurden die Fragen diskutiert, wie ein Verband wie die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands kfd heute aufgestellt sein muss, um auch in der Zukunft gute Lobbyarbeit für Frauen leisten zu können. Die kfd ist mit über 500.000 Mitgliedern bundesweit der größte katholische Verband. Die Talkgäste waren: Sabine Bätzing-Lichtentäler (Ministerin f. Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie, Rheinland-Pfalz), Dorothee Schank (UP-Unter­nehmerinnen, Potential Saarland), Annette Münster-Weber (Krankenhausoberin, Marienhauskliniken), Theresia Opladen (kfd-Bundesvorsitzende, Düsseldorf) und Birgit Karle (Bundeswehr-Gleichstellungsbeauftragte, Koblenz).

Nach der Mittagspause wurden die Gewinnerinnen des diözesanen kfd-Fotoshootings im Bistum, die kfd-Botschafterinnen werden wollen, präsentiert. Während der gesamten Veranstaltung boten die Mitglieder der Arbeitskreise im Foyer Mitmachaktionen zu den Themen der kfd an: Frauen und Erwerbsarbeit, Minijob Ausstellung, Frauen gegen Gewalt, Fragen zum Prostitutionsgesetz, Hauswirtschaft und Verbraucherthemen, eine Upcycling-Aktion, Pirappu – Geburtshilfe in Indien, Mehrgenerationenwohnprojekt „Komm bau ein Haus“ mit einer Fragebogenaktion, Mitgliederwerbekampagne, Fotoshooting für kfd-Gruppen. Die musikalische Begleitung am Vormittag hatte die Band poets musicals und am Nachmittag die Percussionmusikerin Sakiko Idei. Gegen 15.00 Uhrfolgte ein gemeinsamer Pilgerweg aller Frauen mit Percussion und Gesang zum Dom, um gemeinsam einen Abschlussgottesdienst zu feiern, der mit schöner Musik, Tanz und gemeinsamem Beten und Singen den krönenden Abschluss dieses interessanten und erfüllten Frauentages bildete.

Vorträge über Arbeit des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr e.V.


Am Mittwoch, dem 22. April 2015, hatte die kfd Untere Grafschaft zum Vortrag über die Arbeit des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr e.V. eingeladen. Fast 30 Frauen waren der Einladung zu dieser Veranstaltung gefolgt, die im Pfarrsaal in Grafschaft-Karweiler stattfand. Die Referenten des Hospiz-Vereins, Herr Dr. Andreas Reuther, Frau Josefine Schwipper und Frau Hiltrud Tracksdorf berichteten über ihre ehrenamtliche Arbeit in diesem unschätzbar wertvollen Projekt des ambulanten und bald auch stationären Hospizes in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Referenten und Organisatoren des Vortragsabends: Christel Schmitz, Hiltrud Tracksdorf, Andreas Reuther, Josefine Schwipper, Thea Dücker und Marlene Knieps. Foto: Doris Krämer.

Alle drei Referenten gaben eine Menge Informationen über ihr Fachgebiet in der Hospiz- und Palliativ-Arbeit, wie z. B. den Aufbau und die Finanzierung des Hospiz-Vereins und der Arbeit für die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase, wertvolle Tipps und das Angebot der Hilfe und ärztlichen Unterstützung bei der Erstellung der Patientenverfügung und anderer Vollmachten, Beispiele aus der wichtigen Arbeit mit Menschen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und Trauernde.

Der Wunsch vieler Menschen ist es ja, bis zuletzt in vertrauter Umgebung zu leben. Dabei unterstützt der Hospiz-Verein sie gerne. Die vielen ehrenamtlichen Helfer sehen es als ihre Aufgabe an, sich aktiv und offen mit dem Thema Leben, Tod und Trauer zu beschäftigen und aus dem gesellschaftlichen Tabu herauszuführen. Die Zuhörerinnen waren sehr beeindruckt von den vielen Informationen und einfühlsamen Berichten aus der täglichen Praxis der Hospiz-Helfer. Alle Fragen, die gestellt wurden, konnten ausführlich und umfassend beantwortet werden.

Am 18. Dezember 2015 kann das stationäre Hospiz, das sich derzeit in Bad Neuenahr im Bau befindet, eröffnet werden. Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, hat ihr Kommen für diesen Tag zugesagt. Der Hospiz-Verein freut sich darüber besonders, denn die Teilnahme der ersten Frau im Lande stellt doch eine gewisse Unterstützung und Wertschätzung der Politik für dieses Projekt dar.

Und ich möchte leben bis zuletzt


Hospizverein Rhein-Ahr stellt seine Aufgaben vor

Am Mittwoch, dem 22.04.2015, um 18.00 Uhr, lädt das Leitungsteam der kfd Bengen / Karweiler / Lantershofen zu einem Vortrag ein, in dem die Aufgaben des Hospizvereins Rhein-Ahr vorgestellt werden.

Ehrenamtliche Helfer im Hospiz-Verein. Foto: Hans-Jürgen Vollrath.

Drei Referenten, Dr. Andreas Reuther, Josefine Schwipper und unser kfd-Mitglied Hiltrud Tracksdorf berichten aus ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten bei der Begleitung der Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Der interessante Vortrag soll Betroffene ermutigen, den Wunsch eines geliebten Menschen zu erfüllen, wenn er bis zuletzt in vertrauter Umgebung leben möchte und auf Hilfe angewiesen ist.

Die Arbeit im Hospizverein hat einen unschätzbaren Wert. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu informieren und Möglichkeiten der Vorsorge aufzeigen zu lassen, z.B. auch Informationen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu erhalten.Die Veranstaltung findet im Pfarrsaal in Grafschaft-Karweiler, Lantershofener Straße 1, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Gäste sind herzlich willkommen. Herzliche Einladung! Anmeldungen werden erbeten an: Doris Krämer (Tel.: 02641 / 6308) oder Marlene Knieps (Tel.: 02641 / 25694).

Jahreshauptversammlung der KFD Bengen, Karweiler und Lantershofen


Die Katholische Frauengemeinschaft KFD Bengen, Karweiler und Lantershofen hatte ihre Mitglieder am 30. Januar 2015 zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Mit einem Gottesdienst in der St. Katharina-Kirche zu Karweiler unter dem Thema „Barmherzigkeit, Kern der christlichen Botschaft“ wurde der Abend eingeleitet. Im Anschluss daran traf man sich im schön dekorierten Pfarrsaal.  

Von links: Hedwig Schopp, Uta Botter, Ursel Münch, Thea Dücker, Helene Manz, Hiltrud Tracksdorf, Gisela Schiffbauer, Doris Krämer, Marlene Knieps. Foto: Christel Wronka.

Nach der Begrüßung durch die Teamleiterin Doris Krämer wurde der verstorbenen Mitglieder der Frauengemeinschaft, vor allem der Verstorbenen aus dem vergangenen Jahr, gedacht. Anschließend wurden Mitgliederstatistik, Jahresbericht und der Kassenbericht der Kassiererin Marlene Knieps vorgetragen. Auf Antrag der Kassenprüferinnen wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Die Versammlung dankte dem Leitungsteam sehr herzlich für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

Da in diesem Jahr keine offiziellen Wahlen stattfanden, waren die weiteren Punkte der Tagesordnung schnell abgehandelt, so dass man schon den Blick auf das unfangreiche und interessante Programm des kommenden Jahres richten konnte. Einige Wünsche und Anregungen aus der Versammlung werden vom Leitungsteam gerne aufgegriffen. Herzlich gedankt wurde mit einem Blumengruß den fleißigen Helferinnen, die im vergangenen Jahr viel Einsatz gezeigt hatten beim Verteilen der Mitgliederzeitschrift und der Einladungen, als Leiterinnen der Handarbeits- und Wandergruppe und als Kassenprüferinnen. Mit einigen lustigen Geschichten und Anekdoten gestaltete sich der Abend kurzweilig. Viel Gelegenheit gab es dann auch noch zum Gedankenaustausch. Harmonisch und gemütlich klang die Jahresversammlung der kfd Bengen, Karweiler und Lantershofen aus.

Krippenfahrt der kfd „Untere Grafschaft“ nach Mehlem


Die Heilandkirche in Mehlem war in diesem Jahr das Ziel der Krippenfahrt der kfd Bengen/Karweiler/Lantershofen. Am Freitag, dem 16. Januar 2015 machten sich 22 kfd-Frauen der Unteren Grafschaft auf, um diese wirklich außergewöhnliche Krippe zu besichtigen. Mit einem Bus fuhr man nach Mehlem. Um 14.00 Uhr begrüßte uns Frau Gudrun Fiedler und begann mit ihrer wirklich interessanten und ausführlichen Erklärung der Krippenfiguren aus Eichenholz, die der Künstler Albert Nadolle (1913-2003) im Auftrage von Pfarrer Helmuth Hofmann in vielen Jahren der unermüdlichen Arbeit für die Heilandkirche geschaffen hat.

Heilandkirche in Mehlem. Foto: Thomas Schaaf.
Eichenholzkrippe von Albert Nadolle. Foto: Doris Krämer.

Nach dem Singen einiger Weihnachtslieder ging es zu Fuß zum Café Mehr, wo leckerer Kuchen und frischer Kaffee auf uns wartete. Nach der gemütlichen Kaffeepause brachte uns der Bus zum Apollinarisberg nach Remagen, wo es ebenfalls eine sehr sehenswerte Krippe zu bestaunen gab. In aller Ruhe konnte man auch hier die liebevoll aufgebaute Krippenlandschaft bewundern, deren Figuren denen in der Lantershofener Krippe ähnlich sind. Auch hier sangen wir noch ein letztes Weihnachtslied.

kfd-Frauen vor der Kirche. Foto: Gudrun Fiedler.

Bevor es nach Hause ging, gab es noch ein winterliches Likörchen. Auf dem Heimweg durch Kirchdaun wartete noch als I-Tüpfelchen der wunderschöne Weihnachtsbaum mit der großen Krippe auf offener Straße, die uns zum Abschied von der Weihnachtszeit noch geboten wurde. Wohlbehalten kamen alle wieder zu Hause an.

kfd-Vorbereitungstreffen für den Weltgebetstag 2015


Die kfd hatte im Dekanat Ahr-Eifel interessierte Christinnen zu einem Vorbereitungstreffen für den Weltgebetstag 2015 eingeladen. Die Veranstaltung fand in der Adenauer Komturei statt. Die kfd-Frauen aus Adenau hatten dieses Treffen in diesem Jahr ausgerichtet und überraschten die Gäste mit einem reichhaltigen und leckeren Frühstück.

kfd-Frauen in der Komturei Adenau.

Nach der Begrüßung durch Marita Fitzke vom kfd-Dekanat Ahr-Eifel und Annette Linnarz von der kfd Adenau führte Frau Annedore Brock aus Neuwied, Referentin für die WGT-Arbeit im Bistum Trier, durch ein interessantes Programm mit vielen Informationen über Geographie, Geschichte, Religionen der Bahamas sowie die Situation der Frauen und Mädchen des über 700 Inseln umfassenden Staates in der Karibik, dem diesjährigen Gastland des Weltgebetstages.

Viele interessierte Frauen beider Konfessionen aus dem Dekanat Ahr-Eifel, die den ökumenischen Weltgebetstag in Ihren Gemeinden vorbereiten, waren der Einladung gefolgt und erhielten eine Menge Anregungen zur Gestaltung des Gottesdienstes und der Begegnung. Frau Brock konnte mit einem großen Wissen über dieses Land und viel Phantasie zur Vorbereitung des Weltgebetstages in den Gemeinden das Interesse der Zuhörerinnen wecken.

„Begreift Ihr meine Liebe“ lautet in diesem Jahr das Thema des ökumenischen Weltgebetstages, der am 06. März 2015 von Frauen aus über 140 Ländern gemeinsam gefeiert wird. Die Gottesdienstordnung, die von Frauen von den Bahamas ausgearbeitet wurde, verbindet dabei ebenfalls Frauen aller Konfessionen rund um den Erdkreis im Gebet. Mit einem herzlichen Dank für diesen informativen und kurzweiligen Vormittag und einem kleinen Geschenk zur Erinnerung wurde Frau Annedore Brock verabschiedet