Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Der Frühling will kommen: Reifenwechsel


Der Frühling will kommen. Zeitungswerbung und Werbeflyer von Mario Fuchs vom gleichnamigen Autohaus künden vom nötigen Radwechsel von Winter- auf Sommerreifen. Termine hierfür sollte man über das Telefon 02641-25153  machen. Seit über 35 Jahren ist die Firma Fuchs auf der Grafschaft zuverlässiger Werkstattpartner rund um das Fahrzeug mit langer Erfahrung und Fachwissen, seit 2012 auch mit der Marke Mitsubishi. Auf Wunsch wird ein Frühlings-Check für 5 Euro (ohne Material) durchgeführt.

Das Autohaus inseriert auch in unserer Internetseite Lantershofen.de in der Rubrik "Handel & Wandel / Gewerbe" und unterstützt hiermit die Bürgervereinigung Lantershofen.

Flohmarkt für Kinderkleidung, Spielzeug u.a.


Am Sonntag, den 31.3.2019 organisiert der Förderverein Katharinchen e.V. der Kita Lantershofen im Winzerverein Lantershofen einen Flohmarkt für Kinderkleidung, Spielzeug und andere Sachen.

Anmeldungen für einen Stand (je Tisch 5,00 €) nimmt Christopher Wagenknecht Tel.: 0177-32 67 188 gerne entgegen. Der Aufbau erfolgt ab 9.00 Uhr, es gibt Kaffee und ein Buffet. E-Mail: katharinchen.ev(at)gmx.de.

Junggesellenschützen laden zum irischen Abend


Der freitägliche Dorftreff im Lantershofener Winzerverein erfreut sich bereits seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit und bietet regelmäßige interessante Themenabende. Am Freitag, den 15.03.19, übernimmt die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen ab 19 Uhr die Bewirtung und veranstaltet einen irischen Abend. Hier gibt es neben irischem Bier und Irish Whiskey auch Leckereien von der grünen Insel zu verköstigen. Abgerundet wird der Abend durch das passende Ambiente und der typischen Musik dieses einmalig schönen Landes.

Wie an jedem Freitag kommen die Einnahmen des Abends in voller Höhe dem Winzervereinsgebäude zu Gute.

Der Lantershofener Wetterhahn kräht nicht mehr


Das Bild vom Wetterhahn der alten Kapelle in Lantershofen, das Thomas Schaaf 2001 vorsichtshalber machte.

„Der Hahn ist weg“ – in der Schrottsammlung

Lange Jahrzehnte hat der Wetterhahn der alten, im Jahr 1882 erbauten Lantershofener Kapelle auf der Spitze des schiefergedeckten Turmes Wind und Wetter getrotzt. Weit hat er über’s Land und die Lantershofener Häuser geschaut und sich am Klang der Glocken erfreut, bis diese kurz vor dem Abriss der alten Kapelle 1966 ausgebaut und auch der Wetterhahn und ein filigranes Dach-Metallkreuz demontiert wurden. Gewissermaßen als Trophäe hatte der Abrissunternehmer aus Heppingen damals die metallene tierische Wetterfahne und das Eisenkreuz „sichergestellt“. Jahrzehntelang blieben Hahn und Kreuz dann in Gimmigen bei Angehörigen des Abrissunternehmers als Dekoration im Wohnzimmer aufbewahrt.

Erste Nachforschungen über dem Verbleib des Kreuzes und anderer Gegenstände aus der alten Kapelle stellte der langjährige Chronist der Bürgervereinigung, Thomas Schaaf im Jahr 2011 an. Er wollte versuchen, den Hahn wieder zurück ins Dorf zu bekommen, was trotz guten Zuredens beim Besuch der Besitzerin des eisernen Vogels scheiterte. Einen neuen Versuch, die alte Wetterfahne vielleicht zum 1000-jährigen Jubiläum, sei es auch nur leihweise, zurück ins Dorf zu bekommen, startete Schaaf vor einigen Tagen. Auch einen Kunst-Schlosser, der den Hahn hätte nachbauen können, war schon ausgemacht. Beim Besuch des Hauses der Besitzerin in Gimmigen kündigte sich jedoch schon Ungemach an: der Name der Besitzerin ließ sich nicht mehr auf den Klingelknöpfen finden. Dank einer Recherche im Internet  konnte Schaaf deren Telefonnummer herausfinden: sie wohnt jetzt in der oberen Grafschaft.

Dann der Schock: „Der Hahn ist weg“, bedauert die ehemalige Besitzerin. Schaaf: „Wie, was heißt das: der Hahn ist weg?“ Bei dem Telefongespräch stellte sich heraus, dass aufgrund eines Sterbefalles vor einigen Jahren das zu große Haus verkauft und das Mobiliar in großen Teilen „entsorgt“ werden mussten. Auch der Hahn und das Kreuz wurden zum Schrott in die Metallsammlung gegeben. Nur noch eine ganz kleine Hoffnung hat Thomas Schaaf: „Vielleicht hat irgendjemand das schöne Stück vor dem Verschrotten aus der Metallsammlung gerettet.“ Die große Befürchtung des Chronisten Schaaf ist aber: „Der alte Wetterhahn der Lantershofener Kapelle kräht nicht mehr.“

Kulturlant informiert


Der Vorstand bittet um Terminvormerkung und sucht junge Leute zur Ausbildung an der Saaltechnik. Foto: Thomas Schaaf.

Der Kulturlant-Vorstand informiert seine Mitglieder darüber, dass das neue Kultur-Programm 2019/20 weitestgehend steht. Aktuell werden letzte Vertragsangelegenheiten besprochen. Alle Tickets sollten ab spätestens Mai im Vorverkauf sein.

 

Einer der Schwerpunkte der nächsten Planungen ist es, möglichst jungen Menschen anzubieten, sich Fähigkeiten in Sachen Licht- und Tontechnik anzueignen. Wer mögliche interessierte junge Leute kennt, möge bitte dem Vorstand Bescheid geben. Der Vorstand weist darauf hin,  dass die Mitgliedschaft bei Kulturlant bis zum Alter von 25 Jahren beitragsfrei ist. In Kürze soll gemeinsam mit dem Trägerverein die neue Ton- und Lichttechnik im Saal an den Start gebracht werden. Diese Technik kann dann jeder Saalmieter (Vereine) nutzen, wird hierzu aber einen eingewiesenen Techniker benötigen.

 

Weiter bittet der Vorstand seine Mitglieder, sich nachfolgende Termine vorzumerken: Sa., 12.10.19 - Ingolf Lück, Comedy; Mi., 23.10.19 - SWR1 Public Singing, Mitsingkonzert; Sa., 02.11.19 - Köster & Hocker, Konzert; Sa., 16.11.19 - Christine Prayon, Kabarett; Sa., 30.11.19 – feelfalt, Konzert; Fr., 06.12.19 - Peter Orloff’s Schwarzmeer-Kosaken, Konzert (Kirche); Fr., 13.12.19 - Rolf Miller, Kabarett; ; So., 29.12.19 - Die Toten Ärzte, Konzert; Sa., 4.1.20 – Jazz ohne Stress, Konzert; Sa., 18.1.20 – Fee Badenius, musikalisches Kabarett; Fr., 24. oder Sa., 25.1.20 – Thomas Godoj Trio, Konzert; Sa., 15.2.20, Le Clou, Konzert; Fr., 6.3.20 – Mathias Tretter, Kabarett; Sa., 7.3.20 – Young Scotts Trad Awards Winner Tour, Konzert; Sa., 28.3.20 – Volker Weininger, Kabarett;  Sa., 4.4.20 – Melanie Bong Quintett, Konzert; Sa., 18.4.20 – Nektarios Vlachopoulos, Kabarett; Sa., 25.4.20 – Stephan Sulke, Konzert.

 

Kabarettist Philipp Weber spricht über „Durst“


Deutschlands radikalster Verbraucherschützer

Vernünftiges Trinken will gelernt sein. Millionen Deutsche schlucken heute missbräuchlich Alkohol. Im letzten Jahr mussten deshalb 23000 Rentner stationär behandelt werden. Wie heißt es so schön: „Viele ältere Menschen müssen nachts öfters raus“. Es wird aber nie gesagt wohin. Jetzt ist es klar: Zur Ü-80-Party mit betreutem Trinken! Auch die Leistungsträger dieser Gesellschaft langen kräftig zu. Es gibt Krankenhäuser, da schwankt die Chefarztvisite als Polonaise ins Zimmer. Und im Flugzeug kann man nicht mehr sicher sein: Wer hat mehr getankt, die Maschine oder der Pilot? Droht Deutschland in seinem eigenen Durst zu ertrinken? Die Antwort auf diese bierernsten Fragen ist erschütternd komisch: Tee macht fahruntüchtig ab 0,8 Kamille. Kakao ist Koks für Kinder. Milch ohne Fett ist keine Milch, sondern Quatsch. Für eine gute Tasse Kaffee braucht man 140 Liter Wasser. Der Mensch lebt nicht allein von Kefir. Stille Wasser sind nicht tief, sondern teuer.

Wer bringt Klarheit in die trüben Gewässer der deutschen Trinkkultur? Philipp Weber. Der studierte Chemiker und Biologe ist Deutschlands radikalster Verbraucherschützer und hat sich mit Leib und Leber Ihrem Wohl verschrieben. Der Autor und Macher des Sensations-Programms „Futter – streng verdaulich“ widmet sich nun den flüssigen Gaumenfreuden. „Durst – Warten auf Merlot“ ist ein furioses Meisterwerk der komischen Volksaufklärung. Denn Weber will mehr: lachende Gesichter, glückliche Menschen und eine bessere Welt. Doch vor allem: den Ministerposten für Verbraucherschutz!

Die bestuhlte Vorstellung findet am Freitag, 29. März, 20 Uhr, im Winzerverein Lantershofen statt (Buslinie 849, Haltestelle Lantershofen, Winzerstraße). Tickets kosten im Vorverkauf 16 Euro zuzüglich möglicher Gebühren, an der Abendkasse 20 Euro. Tickets und Infos sind über die Interseite www.kulturlant.de erhältlich. Weitere Vorverkaufsstellen sind in der Grafschaft Getränke Visang (Karweiler), Rewe-Markt (Ringen), Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie in Bad Neuenahr-Ahrweiler Wittich Medien, Plattenkiste und Ahrtal-Tourismus.

Veilchendienstagszug beendete den Grafschafter Straßenkarneval


Lantesche ist seit 1000 Jahren jeck

Klein, aber fein und immer auch Abschluss der Grafschafter Karnevalstage: der Veilchendienstagszug in Lantershofen, bei dem rund 200 bunt kostümierte Jecken durch den Ort zogen. Am Straßenrand begrüßen sie einige hundert Narren, die den Straßenkarneval bis zur letzten Sekunde auskosten wollten. Natürlich feierten die Gruppen und Karnevalswagen in erster Linie das Motto „1000 Jahre jung und jeck“ zum diesjährigen Jubiläum „1000 Lantesche Jahre.“ Dabei kamen die Sportler des VfB Lantershofen symbolisch auf ihrer Gondel den „Ronnebach“ herunter geschippert, um gleich einige tausend süße Berliner unters Narrenvolk zu bringen. „Jeck und bunt“ hatten die vielen kostümierten Pänz des Kindergartens das Motto für sich abgewandelt, aus den Kinderwagen wurden Kamelle-Lager. „Wild und frei, drei Mol Lantesche ahoi“ – die Lantesche Piraten enterten den Zug nicht, sie feierten ebenso, wie alle andere. Und sie waren nicht die einzigen Piraten im Zoch, auch die Tanzgruppe der LA-Freibeuter schwang Fahnen und Säbel. Herzhaft kamen Junggesellen-Schützen daher, statt Kamelle oder Apfelsinen gab es bei ihnen heiße Würstchen im Brötchen aus der fahrenden „Wueschkösch.“

Im 1000-Jahre-Feiermodus zeigte sich die Bürgervereinigung, staatse Kerle mit schwarzem Anzug und Zylinder, die das ganze Jahr über nur ihre Kirmes im Kopf haben. Derweil machte eine Gruppe grüner Bären mit Blick auf die nahe Gummibärchenfabrik klar: „Hast du Bärchen in der Tasche, hast Du immer wat zu nasche.“ Der „Lantesche Freundeskreis“, dieses Mal als lebende Spielkarten unterwegs, kennt nur eine Freundesformel: „Zusammenhalt ist alles.“ Was alle Narren im Zug aber neben dem Motto noch vereinte, waren die Huldigungen an Prinz Jens I. vom Studienhaus Burg Lantershofen, der mit seiner fahrenden Festung das Motto des Burgkarnevals „Ab geht die Post“ präsentierte. Hintergrund: der angehende Priester war vor seinem Studium bei der Post tätig. Bestens unterhalten wurden die Narren von den dorfeigenen Musikanten des Junggesellen-Tambourcorps und der Musikfreunde.