Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

kfd „Untere Grafschaft“ eröffnet Wandersaison


Erste Wanderung der Saison mit der Wandergruppe aus Bengen, Karweiler und Lantershofen. Foto: "Das Bild hat ein junger Mann gemacht, der gerade des Weges kam. Es ist mit meinem Handy gemacht worden", so Doris Krämer.

Am Mittwoch, den 20. März 2019, fand die erste Wanderung der kfd-Wandergruppe aus Bengen, Karweiler und Lantershofen in diesem Jahr statt. Der Frühlingsanfang machte seinem Namen alle Ehre und die Sonne schien schon herrlich warm vom fast wolkenlosen Himmel. Alle Damen freuten sich, dass die „Winterpause“ nun vorbei ist. Wie immer bei der ersten Wanderung gab es unterwegs ein Gläschen Sekt zur Stärkung auf dem Weg zur Bengener Heide. Dort wurde im „Heidestübchen“ zu Kaffee und Kuchen oder etwas Herzhaftem einge­kehrt. Einige Frauen waren mit dem Auto nachgekommen, um an der geselligen Runde teilzunehmen. Am frühen Abend ging es dann wieder nach Hause. Dank des schönen Wetters war es ein gelungener Auftakt für die diesjährige Wandersaison. Gewandert wird jeweils am dritten Mittwoch im Monat mit wechselnden Zielen, aber immer mit einer kleinen Einkehr.

Magische Momente und etwas Klamauk


„Die Magier 2.0“ zu Gast in Lantershofen. Mehr als 200 Gäste ließen sich von der Show verzaubern. Foto: Dirk Unschuld.

Im Winzerverein wurde gezaubert

Nicht erst, seitdem die Ehrlich Brothers mit ihren magischen Shows in Deutschland ganze Arenen füllen, sind Zaubershows wieder in. In Lantershofen waren jetzt „Die Magier 2.0“ zu Gast. Mehr als 200 Gäste ließen sich am Sonntagabend in Deutschlands erfolgreichster Magic Ensemble Show verzaubern. Dabei ist der heutige Zauberer längst ein Entertainer, vorbei sind die Zeiten von schwarzem Zylinder, Zauberstab und Simsalabim. Was die Show von der der ostwestfälischen Zauberbrüder unterscheidet? „Hier guckst Du nicht aus weiter Entfernung auf riesige Leinwände neben der Bühne, hier bist Du hautnah dran“, so Ober-Magier Christopher Köhler. Er und seine Kollegen ließen das Publikum sogar mittendrin dabei sein. Mitmachen war angesagt, da fand man sich schnell auf der Bühne wieder. So wie Robert aus Birresdorf, der Christopher Köhler bei einem Kartentrick auf den Leim ging, auch wenn dieser mehr im Bereich Klamauk statt Zauberei angesiedelt war. Lars Ruth lockte gleich drei Probanten auf die Bühne, um deren Gedanken zu lesen. Immerhin, bei zweien gelang das. Irreführung und Manipulation seien sein Thema, so der Hypnotiseur und Mentalist. Er hatte zuvor das ganze Publikum verblüfft, ließ scheinbar deren Finger wachsen, was auch bei rund einem Viertel der Gäste zu klappen schien, zumindest hatten diese den entsprechenden Eindruck. Interessant auch die Hypnose von Lars Ruth an Andrea aus dem Publikum. Die wurde in eine Zeit zurückversetzt, in der sie noch nicht einmal lesen konnte. Und tatsächlich, die gezeigten Wörter konnte die Hypnotisierte nicht als solche erkennen, das Publikum aber schon.

Zwischenzeitlich war Sam Cole auf der Kulturlant-Bühne eingetroffen, im gelben Anzug mit Hut und schriller Feder ließ er Dinge aus einem vermeintlich leeren Gefäß wandern und Kugeln oder Feder wie von Geisterhand durch den Raum schweben. Und dass er schließlich mittels dreier Rohre eine Weinflasche in rund ein halbes Dutzend Flaschen verwandeln konnte, entzückte das Publikum.

Ein wenig mystisch kam schließlich „Swann“, der Maskierte daher. Auch er suchte sich seine Mit-Zauberer im Publikum. Diese ließen nur mit ihrer Konzentration Gläser zerplatzen oder schafften es, durch eine vermeintliche Glasscheibe zu fassen. Swann ließ derweil offenes Feuer durch den Winzersaal fliegen und produzierte aus der hohlen Hand Unmengen von Konfetti. Nur Christopher Köhlers Tricks entpuppten sich zunächst als fauler Zauber. Er machte lieber den Conférencier und gut gelaunten Gastgeber, der das Publikum immer wieder zum Lachen brachte. Schließlich machte aber auch Köhler ernst und präsentierte dem Auditorium einige tatsächlich zauberhafte Kartentricks, bei denen am Ende jeder im Saal gefordert war, mitzumachen. Und tatsächlich konnte am Ende der Vorstellung jeder der Gäste ein wenig zaubern.

Pfarrtreff an Palmsonntag in der „Unteren Grafschaft“


An Palmsonntag, den 14. April 2019, wird wieder nach dem festlichen Gottesdienst in Lantershofen der schon traditionelle „Pfarrtreff für den guten Zweck“ im Speisesaal und im Foyer des Studienhauses St. Lambert in Lantershofen stattfinden. Es wird etwas Herzhaftes zum Mittagessen angeboten und im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen. Der Kuchen kann gerne auch zum Kaffeetrinken mit nach Hause genommen werden.  Kuchenspenden werden sehr gerne entgegen genommen (Tel.: 02641 / 6308). Der Erlös des Pfarrtreffs wird wieder für die Orgel in der St. Lambertus-Kirche gespendet. Die Pfarrgremien der Pfarrei Karweiler / Lantershofen sowie die kfd Untere Grafschaft laden dazu sehr herzlich ein und freuen sich über viele Besucher und nette Begegnungen.

Die Magier verzaubern ihr Publikum


Die Magier 2.0 verzaubern ihr Publikum. Foto: Veranstalter.

Deutschland erfolgreichste Magic Ensemble Show im Winzerverein

Nach der ersten erfolgreichen Deutschland Tour kehren „Die Magier“ mit einer brandneuen Show auf die Bühne zurück. Zu erleben sind dabei vier von Grund auf unterschiedliche Magier. Charaktere, die alle Meister ihres Fachs sind und die eine ebenso magische wie unglaublich unterhaltsame Show, die abwechslungsreicher nicht sein könnte, bieten. Mal emotional, mal poetisch. Zum einem unheimlich bizarr, zum anderen zum Kreischen witzig. Eine Achterbahnfahrt der magischen Unterhaltung, so nah und intim wie keine andere Bühnenshow ist.

Die Magier 2.0 sind: Christopher Köhler, Lars Ruth, Swann und Sam Cole. Der Rheinländer Köhler macht Schluss mit dem aalglatten und langweiligen Image eines Zauberkünstlers. Auf Augenhöhe mit dem Publikum zeigt er mit saloppem Mundwerk Publikums-Improvisationen die einmalig, saukomisch und absurd sind. Lars Ruth, der Seher, nimmt das Publikum feinfühlig und empathisch mit auf eine Reise in die Welt des Übersinnlichen, in der die Besucher zweifeln werden, ob ihr Reiseführer "die Gabe" besitzt und ob sie ihren Sinnen trauen können. Eine Expedition ins Reich der Wahrsager und Visionäre, der Hypnotiseure und Traumdeuter. „Swann“ ist „der Maskierte“, die einzigartige Verschmelzung von Illusionen, Musik, Schauspiel, Licht und Tanz begeistert bereits seit 20 Jahren viele Menschen auf der ganzen Welt. Der Kölner hat die Gabe, unvergessliche Bilder und eine Atmosphäre auf der Bühne zu schaffen, die mit Worten kaum zu beschreiben sind. Sam Cole schließlich ist "Der verrückte Charmeur", gutaussehend, charmant und schräg. Durch einen Unfall in einer radioaktiven Magnetfabrik in Chicago hat er leider seinen Verstand verloren, dafür aber magische Kräfte entwickelt, ein ungewöhnlicher Künstler.

Die bestuhlte Vorstellung findet am Sonntag, 7. April, 20 Uhr, im Winzerverein Lantershofen statt (Buslinie 849, Haltestelle Lantershofen, Winzerstraße). Tickets kosten im Vorverkauf 25 Euro zuzüglich möglicher Gebühren, an der Abendkasse 29 Euro. Tickets und Infos sind über die Interseite www.kulturlant.de erhältlich. Weitere Vorverkaufsstellen sind in der Grafschaft Getränke Visang (Karweiler), Rewe-Markt (Ringen), Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie in Bad Neuenahr-Ahrweiler Wittich Medien, Plattenkiste und Ahrtal-Tourismus. Die Show ist nicht für Kinder unter 12 Jahren geeignet.

Mitgliederversammlung beim Verein Kulturlant


Kulturlant lädt seine Mitglieder ein zur Jahreshauptversammlung. Foto: Thomas Schaaf.

Der Grafschafter Verein Kulturlant e.V. bittet seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. Diese findet am Mittwoch, 24. April, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen statt. Auf der Tagesordnung stehen Berichte und Abschluss des Vereinsjahres 2018. Anträge zur Tagesordnung können bis zum Beginn der Sitzung eingereicht werden.

TTC - Sensationeller Erfolg der „Ersten“ gegen Lay


Das Erfolgstrio beim Sieg über den TSV Lay (v.l.) Justus Ulrich, Stefan Ockenfels und Marvin Krupp. Foto: Domenic Wamig.

Wollte die 1. Mannschaft im Vorfeld die drohende Niederlage gegen den Tabellenzweiten der 1. Bezirksliga, den TSV Lay I, in Grenzen halten, so wuchs das Grafschafter Sextett über sich hinaus und zwang die Gäste von der Mosel mit 9:7 in die Knie. Dabei produzierten die Einheimischen durch den Verlust aller drei Eingangsdoppel einen klassischen Fehlstart. Diesen Vorsprung konnte Lay auch bis zur 6:3-Führung verteidigen. Dann leitete Stefan Ockenfels mit seinem zweiten Einzelsieg am Spitzenpaarkreuz die Aufholjagd ein. Durch insgesamt fünf Siege in Folge drehte die „Erste“ die Partie und ging mit 8:6 in Front. Lay konnte zwar noch auf 8:7 verkürzen, ehe Stefan Ockenfels/Peter Klöckner nach fast vier Stunden im Schlussdoppel den Siegpunkt setzten. Einen Riesenanteil an diesem Überraschungscoup hatten auch Marvin Krupp mit zwei brillanten Erfolgen in der Mitte und Justus Ulrich mit zwei glänzenden Siegen am unteren Paarkreuz. Stark spielten im zweiten Durchgang zudem Peter Klöckner, der die Nummer zwei der Gäste bezwang, und Domenic Wamig, der am mittleren Paarkreuz seinen Gegner im Griff hatte, auf. Mit dieser eindrucksvollen Vorstellung unterstrichen die Gastgeber, dass sie bei einer echten Mannschaftsleistung auch mit den Spitzenteams mithalten können. Begeistert zeigten sich neben den Akteuren auch die Fans über den Sieg und Tischtennissport vom Feinsten. Enttäuscht waren natürlich die Gäste aus Lay, die durch die Niederlage ihre Titelambitionen begraben müssen.

VfB Lantershofen wählt Vorsitzenden


Der VfB lädt zur Mitgliederversammlung. Gäste sind willkommen. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Mitgliederversammlung am Gründonnerstag ist öffentlich

Wenn der VfB Lantershofen am Gründonnerstag, 18. April, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen seine Mitgliederversammlung hält, haben dort nicht nur Vereinsmitglieder Zugang. „Wir laden jeden ein, der sich für die Arbeit des VfB interessiert, die Versammlung zu besuchen und sich über unsere Tätigkeiten aus erster Hand zu informieren“, so der Vorsitzende Dieter Sebastian, der mit dieser Einladung nicht nur die neuen Lantershofener Neubürger ansprechen will. Bei der Versammlung werden nicht nur die üblichen Regularien eines solchen Abend behandelt, es werden unter anderem auch die Positionen des Vorsitzenden, des stellvertretenden Geschäftsführers und des stellvertretenden Schatzmeisters zur Wahl stehen. Daneben werden Vorstand, Abteilungen, Schatzmeister und die Kassenprüfer ihre Jahresberichte vortragen. „Natürlich bitten wir auch unsere Mitglieder, zahlreich zu der Versammlung zu erscheinen“, so Dieter Sebastian. Anträge zur Tagesordnung sind mindestens acht Tage vorher schriftlich beim Vorstand einzureichen.

"Alte Schule" soll niedergelegt werden


Schon länger war es ruhig geworden um die Alte Schule. Ein Gutachten bescheinigte damals eine marode Bausubstanz, die eine weitere Nutzung des Gebäudes unter Sicherheitsaspekten verhinderte. Fortan erwachte die Alte Schule ein Mal im Jahr aus ihrem Dornröschenschlaf, wenn die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft den Außenbereich zu Maubichfest in einen urigen Biergarten umnutzten. Ob allerdings das Maubichfest 2019 in gleichem Rahmen stattfinden kann, ist unklar. Hintergrund ist der von der Gemeinde Grafschaft beschlossene Verkauf des Areals an einen im Nachbardorf Ringen ansässigen Bauunternehmer, der das marode Gebäude der Alten Schule niederlegen und altersgerechte Wohnformen errichten möchte. Die auf dem Dach der Alten Schule montierte Sirene, die für die Alarmierung der Feuerwehr oder für die Warnung der Zivilbevölkerung im Katastrophenfall Verwendung findet, muss vorab zurückgebaut werden.

Die Bauabteilung des Generalvikariats im Bistum Trier sieht keine optische Beeinträchtigung durch die geplante Umsetzung der Sirene und schloss sich dem einstimmigen Votum des Pfarrverwaltungsrats an. Fotomontage: Thomas Schaaf.

Die notwendigen Arbeiten werden unter Kraneinsatz am 1. April von 10-12 Uhr durchgeführt. Hierzu werden die Graf-Blankard-Straße und die Straße „Im Wickchen“ (bis Ecke Gartenstraße) für den Fahrzeugverkehr zeitweise gesperrt. Zur Montage der Motorsirene Typ E57 auf dem Dach des Glockenturms wird anschließend die Straße „Am Frumech“ gesperrt.

Der Pfarrverwaltungsrat hatte in seiner letzten Sitzung darüber befunden, dass die Sirene sowohl Glockenturm als auch Kirche optisch nicht beeinträchtigen. Zudem wurde ein Standsicherheitsnachweis eingeholt, dass der sanierungsbedürftige Glockenturm die zusätzliche Last überhaupt tragen kann. Die von der Gemeinde Grafschaft zukünftig an die Pfarrei zu errichtenden Pachtzahlungen für die Sirene sollen jetzt für die dringend erforderliche Erneuerung des Glockenturms verwendet werden.

Zuschauer können das Geschehen vom Innenhof des Studienhauses aus beobachten. Anlässlich des "Sirenen-Spektakels" werden in der Burgkneipe kühle Getränke und „Sirenen-Häppchen“ gereicht.