Neues vom Dorf


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Gute Argumente für einen Kunstrasenplatz beim VfB


Beim VfB Lantershofen hält der Aufschwung an – Dieter Sebastian bleibt Vorsitzender

Vor zwei Jahren übernahm Dieter Sebastian den Vorsitz beim VfB Lantershofen. Es sollte eine Übergangslösung werden, der Vorstand sollte in ein kleineres Präsidium umgewandelt und die Satzung entsprechend geändert werden. Es kam ganz anders: man konnte eine Reihe junger Leute zur aktiven Mitarbeit im Vorstand gewinnen, der Altherrenfussball wurde aktiviert, die Fitnessabteilung boomt. Der Aufschwung geht einher mit der positiven Entwicklung des Fußballs auf der Grafschaft. Dieter Sebastian wurde bei der Mitgliederversammlung am Gründonnerstag ebenso wie der stellvertretende Geschäftsführer Wilfried Ley und der stellvertretende Kassierer Hermann-Günter Krämer für zwei Jahre im Amt bestätigt.

Ein Kunstrasenplatz ist eine zeitgemäße Spielanlage, bietet bessere Spielmöglichkeiten und weniger Staub. Foto: Thomas Schaaf.

Nun soll der nächste Schritt folgen, nämlich die Umwandlung des Tennenbelags auf dem Sportplatz in Lantershofen in einen Kunstrasen. Dafür gibt es gute Argumente, wie der zweite Vorsitzende Jörg Bender ausführte. So wird die Grafschafter Spielgemeinschaft (SG) angesichts der vielen Spieler eine dritte Mannschaft bilden, die ihre Heimspiele in Lantershofen und Bengen austragen soll. Beim VfB ist der Altherrenfussball im Aufwind. Vor allem aber geht es darum, dass die Kinder, die in der südöstlichen Grafschaft kicken wollen, eine zeitgemäße Sportanlage vorfinden. Derzeit geht den Vereinen dort viel Nachwuchs verloren, weil die Eltern diesen lieber auf Kunstrasen oder Rasen spielen sehen wollen. Gerade aus Lantershofen, wo erst kürzlich ein großes Neubaugebiet entstand, fahren die Eltern ihre Kinder daher lieber ins nahe Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Grafschafter Kunstrasenplätze in Vettelhoven oder Leimersdorf sind ihnen zu weit weg. Jörg Bender berichtete, dass dennoch rund 200 Kinder in der Jugendspielgemeinschaft der Vereine aus Vettelhoven, Birresdorf, Bengen und Lantershofen kicken. Jedes Kind, das Fussball spielen will, soll dies auf der Grafschaft tun können, so die Devise der Spielgemeinschaft. Alleine 30 Übungsleiter und Betreuer, deren Qualifikation stetig steigt, sorgen dafür.

Die 38 der insgesamt 200 VfB-Mitglieder, die zur Jahreshauptversammlung in den Lantershofener Winzerverein gekommen waren, hörten noch mehr positives. Andreas Bauer und Jörg Bender überbrachten die Infos vom boomenden Fussball, Iris Peltriaux meldete ähnliche Tendenzen in der Fitness-Abteilung, wo die Kurse montags und donnerstags großen Zulauf haben. Auch Schatzmeister Heinz-Albert Bender hatte positive Zahlen dabei, bei einem Haushalt mit gut 25.000 Euro Ausgaben machte der VfB Lantershofen im vergangenen Jahr einen Überschuss von 1.200 Euro. Dennoch muss im kommenden Jahr der Beitrag erhöht werden, weil der Sportbund Rheinland hiervor die Bewilligung von Zuschüssen für Übungsleiter oder Anschaffungen abhängig macht. Der Erhöhung stimmte die Versammlung einstimmig zu, gleiches galt für die zu wählenden Vorstandsposten. Zuvor wurde der amtierende Vorstand noch einstimmig entlastet, die Kassenprüfer Jörg Wolber und Heinzbert Kurth hatten keine Beanstandungen vermeldet. Zu neuen Kassenprüfern wählte die Versammlung Dieter Bornschlegl und Harald Rathke. Ebenfalls gewählt wurden gleich sechs Beisitzer zur Unterstützung des Vorstands, nämlich Thorsten Oster, Kathleen Mühle, Andreas Schneider, Andreas Bauer, Florian Scholl und Gerd Powelz.

Der Vorstand berichtet seinen Mitgliedern an den Tischen und an der Theke. Foto: Dirk Unschuld.
Der Vorstand mit seinen unterstützenden Beisitzern. Foto: Dirk Unschuld.

Abschließend berichtete Wilfried Ley, dass mit dem Aufschwung auch neue Ideen umgesetzt würden. So wird es im kommenden Januar unter dem Namen „Neujahrsempfang“ einen dann jährlich geplanten bunten Abend für die Mitglieder geben. Zudem unterstützt der VfB die Aktivitäten des am 1. Juni erstmals stattfindenden Volkslaufs über den Birnenrundwanderweg in Lantershofen. Und das alljährliche Fussballfest findet im August an einem Freitag und Samstag statt, weil es sonntags kaum mehr gelingt, Mannschaften zu locken. Zur Finanzierung seiner Kosten wird der VfB am 31. Oktober zudem wieder zur Ü30-Jukeboxparty einladen.

Kein Bahnübergang


Verbotenes gefährliches Überqueren der Bahngleise. Foto: Thomas Schaaf.

Etwas gewagt, aber wohl bei manchen Bahnnutzern gängige Übung, ist das Überqueren der Doppel-Geleise am Ahrweiler Bahnhof. Offensichtlich bringt das verbotene Begehen des Gleiskörpers an dieser Stelle ein paar Meter abgekürzten Weges, andererseits droht sichtbar von hinten die Diesellok der Bundesbahn, die soeben dort angekommen ist und gleich weiterfahren wird in Richtung der Bahnquerer. Eigens zur Verhinderung hat die Bahn zwar einen stabilen Zaun installiert, der aber irgendwie zu kurz für die beiden Überquerungsverbotignoranten gebaut ist.

Wetter gestern und heute


Wie es so schön heißt: Der April macht, was er will. Das zeigte sich auch gestern und heute im Birnensortengarten. Den Birnbäumen, Bienen, Hummeln und anderen Insekten wird das Wetter noch nicht so richtig gefallen haben, war es doch gestern zwar trocken, aber sehr kühl.

Gestern. Kühl. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Heute. Kühl. Schnee.

Heute ist es ebenfalls noch kühl, zusätzlich schneit es, eine dünne, aber geschlossene Schneedecke ist zu beobachten. Doch gegen zehn Uhr schiebt sich die Sonne durchs Gewölk und bringt etwas Wärme. Noch ist der Frühling 2019 nicht zu sehen. 

Rot-weiße Warnbaken in S-Kurve ergänzt


Schon im April des Vorjahres hatte der Landesbetrieb Mobilität im gesamten S-Kurvenbereich alle Leitplanken beseitigt. Die Leitplanken seien technisch überaltert und würden nicht  mehr ersetzt, so LBM-Mitarbeiter Peter Esten. Esten hatte damals verwiesen auf die Verordnung über Schutzsysteme im Straßenverkehr, in der die Anbringung von Schutzsystemen in Abhängigkeit von der erlaubten Fahrgeschwindigkeit geregelt sei. In der Kurve und schon vorher sei bei der erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/Std keine besondere Gefährdung zu erwarten, die durch ein Schutzsystem verringert werden könnte. Es würden daher lediglich die üblichen weißen Leitpfosten erneuert bzw. ergänzt.

Leitplanken beseitigt: Etliche neue Warnbaken wurden in beiden Kurven neu gesetzt. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Leitplanken vor Bengen neu gesetzt: Bei zulässigen 100 km/Std fordert die "Verordnung über Schutzsysteme" an gefährdeten Stellen (leichter Abhang) Leitplanken.

Neu aufgestellt und ergänzt wurden darüber hinaus jetzt im Kurvenbereich auch die bisher spärlich vorhandenen rot-weißen Warnbaken, die auf die Gefahrenstellen "Kurve" in den beiden ziemlich scharfen Serpentinenkurven oberhalb des Winzervereines hinweisen. Zu hoffen bleibt, das die Einschätzung der Straßenverwaltung, es sei hier bei erlaubten 50 km/Std keine besondere Gefährdung zu erwarten, seine Richtigkeit behält.

Kontrollen im Kirchweg


Neben Spaziergängern und Hundeausführern wird der Kirchweg verbotenerweise auch gerne als Abkürzung mit dem PKW genutzt. Foto: Thomas Schaaf.

Gerne wird der "Kirchweg" zwischen Karweiler und Lantershofen von Autofahrern als Abkürzung benutzt und hierbei das Sperrschild mit dem Zusatz "Landwirtschaftlicher Verkehr frei" schlichtweg ignoriert. Dies ist auch bei der zuständigen Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler bekannt, die daher mitunter ein wachsames Auge auf die Verkehrssünder hat, die gegen das Durchfahrtsverbot hartnäckig und zumeist regelmäßig verstoßen. Wohl zwanzig Euro kostet es nach dem Bußgeldkatalog, einen "Verkehrsbereich mit Pkw zu befahren, für den die Durchfahrt verboten war." Dies werden die Streifenpolizisten dem Fahrer oder der Fahrerin des weißen PKW auch gesagt haben. Bei aprilmäßigem Wetter mit Schnee und Graupel wird die "Freude" über das entsprechende "Knöllchen" noch verhaltener ausgefallen sein.    

kfd „Untere Grafschaft“ besucht stationäres Hospiz-Haus


Die Gruppe der kfd Bengen / Karweiler / Lantershofen im Hospiz-Haus Neuenahr. Rechts Doris Krämer, daneben Anna Louen von der Hospizverwaltung. Foto:

Am Montag, den 25.2. und am Dienstag, den 26.2., besuchten zwei Gruppen der kfd Bengen / Karweiler / Lantershofen das stationäre Hospiz-Haus in Bad Neuenahr, das im Jahre 2015 seinen Betrieb aufgenommen hat. Frau Anna Louen von der Hospizverwaltung begrüßte die Gruppen und führte durch die sehr ansprechend gestalteten Räumlichkeiten. Im Anschluss daran gab sie in einer kleinen Gesprächsrunde viele Informationen über das Leben und die Arbeit mit den Gästen, die sich im Hospiz auf ihre letzte Reise begeben. Es gibt zehn wohnliche Gästezimmer für die Schwerstkranken und sterbenden Menschen, die auch mit persönlichen Gegen­ständen ausgestattet werden können. Angehörige und Freunde können in Gästezimmern oder in einem separaten Appartement übernachten. Ein Wohnzimmer, eine Küche, ein Raum der Stille, Terrassen und ein Garten stehen den Hospizgästen und ihren Angehörigen zur Verfügung.

Ziel der Bemühungen der 21 Pflegefachkräfte im Hospizhaus ist die Wiederherstellung und Erhaltung bestmöglicher Lebensqualität in der verbleibenden Lebenszeit. Das Entscheidende ist der achtsame Umgang mit den Sterbenden, jeder einzelne erhält die Vorbereitung, die er benötigt. Dies gelingt durch das behutsame Erspüren der Ängste, die ihn bewegen. Alle Fragen der sehr interessierten kfd-Frauen zum täglichen Ablauf im Hause und zur Finan­zierung konnten von Frau Louen ebenfalls umfassend und kompetent beantwortet werden. Sehr bewegt und mit großem Dank an Frau Louen machten sich die Gruppen wieder auf den Heimweg. 

Lantershofener Junggesellen votieren gegen Maibaumstellen


Bild einer vergangenen Tradition? Die Lantershofener Junggesellen beim Maibaumstellen 2017 mit Micken und Muskelkraft. Foto: Robin Grießel

Im Februar diesen Jahres gab der Gemeinderat bekannt, dass man sich nach dem tragischen Unglück beim letztjährigen Maibaumstellen in Nierendorf nun mehr um die Sicherheit bei derartigen Traditionsveranstaltungen kümmern werde. Um dies zu realisieren wurde im Rat ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, welches ab diesem Jahr für die vierzehn, sich auf Gemeindegrund befindlichen Maibaumstandorte zum Tragen kommt. Ein Sonderfall ist Lantershofen, da sich der Maibaumstandort hier auf Kirchengelände befindet. Der Pfarrverwaltungsrat der Kirchengemeinde entschied für die Maibaumgrube in Lantershofen, dass man sich den Regularien der Gemeinde Grafschaft anschließe. Ende März erfolgte ein offizielles Anschreiben an die Vereine, in denen die Verwaltung die diesjährigen Auflagen konkretisierte.

Das Schreiben der Gemeindeverwaltung und die vorangegangenen Entwicklungen waren Thema bei einem Treffen der Lantershofener Junggesellen-Schützen. Der Zusammenkunft war bereits eine Abstimmung vorangegangen, in der die Mehrheit der Junggesellen gegen ein Maibaumstellen in diesem Jahr votierte. Gründe hierfür waren zum einen die umfangreichen Auflagen, die nach den Meinungen der Anwesenden nicht in Gänze umsetzbar seien und einen massiven Einschnitt in die Tradition darstellen. Zum anderen wurde die Entscheidungsfindung ohne vorangegangen Dialog mit den betroffenen Vereinen kritisiert.

Der Vorsitzende der Junggesellen-Schützen Johannes Schütz stellte klar, dass man das grundsätzliche Bestreben der Gemeinde nach mehr Sicherheit begrüße, allem voran die Überprüfung der Maibaumstandorte durch ein Ingenieurbüro. Einig war man sich auch darüber, dass das Stellen des Maibaums grundsätzlich nicht ungefährlich sei und die allgemeine Sicherheit höchste Priorität habe. Diese wurde mit einem strikten Alkoholverbot und anderen Maßnahmen in den letzten Jahren in Lantershofen bereits stets verbessert. Zudem wurde deutlich, dass die Entscheidung gegen das Stellen des Dorfmaibaums keine Grundsatzentscheidung für die nächsten Jahre sei. Vielmehr wolle man nochmals mit der Gemeinde in den Dialog treten, um dann 2020 erneut zu entscheiden, so Schütz.

Fleißige Helfer bei Kulturlant


Seit seiner Gründung im Jahr 2013 hat sich der Grafschafter Kulturverein Kulturlant in der Region mit seinen Veranstaltungen einen sehr guten Ruf erworben, ja geradezu erarbeitet. Mit einer Vielzahl kultureller Veranstaltungen, seien es Comedy- oder Konzertabende, aber auch Public-Viewing-Veranstaltungen und Mottoabende haben sich der Verein und der Haupt-Veranstaltungsort NEUER Winzerverein mit seiner erneuerten, modernen Technik einen klangvollen Namen gemacht.

Stellvertretend für die vielen, häufig auch unsichtbaren Helfern im Kulturverein Grafschaft sei hier Dietmar Ulrich (links) genannt, den der Fotograf beim Ab- und Aufhängen eines Großplakates vor dem Winzerverein beim Helfen "erwischte". Foto und Bearbeitung: Thomas Schaaf.
"MAM rockt BAP" ist das Motto für einen tollen Kölsch-Rock-Abend im NEUEN Winzerverein. Foto: Thomas Schaaf.

Von alleine kommt ein solcher Erfolg nicht, es bedarf eines hohen personellen Einsatzes zur Durchführung von Konzerten oder anderen Events. Kartenvorverkauf, Tageskasse, Verköstigung, Saalvor- und -nachbereitung, Bestuhlung, Anmeldungen, Technikabstimmung, Gema, Plakatierung und Bestückung von Großplakaten sind nur einige Stichworte zur Bewältigung eines solchen kulturellen Ereignisses, das sogar Besucher aus weiterer Entfernung wie Köln, Koblenz und Ruhrgebiet anzieht. Die Veranstaltungen sind fast immer sehr gut besucht, öfters sogar ausverkauft. 

Für die Veranstaltung im Rahmen der 1000-Jahr-Feier am 31.5.2019 mit der Gruppe MAM, einer Cover-Band von BAP, können noch Karten erworben werde. Mit z.B. „Verdamp lang her“ lässt MAM das BAP-Feeling wieder aufleben und verspricht einen mitreißenden Kölschrock-Abend im Winzerverein.