Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Einlaufbauwerk am Fuchsbach wird erneuert


Die Arbeiten am Einlaufbauwerk für den Fuchsbach haben begonnen. Foto: Thomas Schaaf.

Im August hatte der Ortsbeirat über die Neufassung des Einlaufbauwerks für den Fuchsbach am Anfang der Lambertusstraße beraten. Ingenieur Michael Schmiddem vom Bonner Büro Steen-Meyers-Schmiddem hatte den Plan vorgestellt hatte. Nötig wurde die Maßnahme, nachdem der bisherige Einlauf durch ein Unwetter zerstört wurde. Derzeit haben Bauarbeiter der Firma L.v. Schönbeck aus Windhagen damit begonnen, die beschlossene Maßnahme, die auch ein neues Einlaufgitter umfasst, auszuführen. Neu gefasst und befestigt wird auch der Unterhaltungsplatz oberhalb der Einlaufröhre, damit Treibgut entfernt und das neue Bauwerk besser gewartet werden kann. 40.000 Euro kostet die Maßnahme im Rahmen des Hochwasserschutzkonzeptes der Gemeinde Grafschaft.

Adventsmärktchen im Garten Studienhaus


In diesem Jahr findet am Sonntag, den 2. Dezember das beliebte Adventsmärktchen in der Zeit von 13 bis 18 Uhr im Garten des Seminars St. Lambert auf Burg Lantershofen statt. Angeboten werden vom Förderverein St. Katharinchen Kaffee und Kuchen, vom Tischtennisclub Karla gibt es Siedewurst und Waffeln, die Bürgervereinigung schenkt Glühwein aus. Der Förderverein Zukunft Lantershofen verkauft Insektenhäuser, Adventsgestecke und -kränze. Angesagt hat sich auf dem Platz vor der "Kleinen Kneipe" bei Leckerem für das leibliche Wohl auch St. Nikolaus, der zusammen mit dem Lantershofener Blasorchester Musikfreunde für gute Laune bei den Kindern und Gästen sorgen wird. Der Erlös des Adventsmärktchens wird der Kindertagesstätte St. Katharina gespendet.     

Verstorben aus unserer Pfarrgemeinde


Verstorben ist aus unserer Pfarrgemeinde am 21.11.2018 im Alter von 91 Jahren 

Martha Efferz
geb. Schneider

Sie wohnte in Grafschaft-Lantershofen.

Das Sterbeamt feiern wir am Freitag, den 30.11.2018 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler. Die Urnenbeisetzung findet anschließend auf dem Friedhof statt. Das Totengebet wird gehalten am Dienstag, den 27.11., Mittwoch, den 28.11. und Donnerstag, den 29.11.  jeweils um 18.00 Uhr in der Kirche St. Lambertus Lantershofen. Das Sechswochenamt wird am 6. Januar 2019 um 10.45 Uhr in der Kirche in Lantershofen gehalten.

Ehre ihrem Andenken!

Die Bürgervereinigung gratuliert Herbert Engel (75)


Erich Althammer (l.) und Hubertus Feist (r.) gratulieren Herbert Engel zum Geburtstag mit einem kleinen Präsent. Foto: Theo Peters.

24.11.2918. Anlässlich des 75. Geburtstags von Herbert Engel, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten Vorsitzender Erich Althammer und Hubertus Feist im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch.

VfB Lantershofen wandert


Der VfB Lantershofen lädt am kommenden Sonntag seine Mitglieder zur Winterwanderung ein. Treff ist um 13 Uhr an der örtlichen Mehrzweckhalle. Von dort wandern die Sportlerinnen und Sportler auf einem nicht allzu langen, für jeden begehbaren Weg rund ums Dorf. Ziel der Wanderung ist das Lantershofener Adventmärktchen, dass am kommenden Sonntag auf Burg Lantershofen stattfindet. Hier plant der VfB einen gemütlichen Abschluss und Ausklang.

Musiker aus der ersten Garde Irlands


Zählen zu den besten irischen Singer/Songwritern: Luan Parle und Clive Barnes. Foto: Veranstalter.

Luan Parle und Clive Barnes bringen Irish Folk und Country nach Lantershofen

Sie eröffnete Konzerte für Elton John – er begleitete legendäre Musiker wie Joe Cocker. Beide gehören zu den besten Singer/Songwritern Irlands: Luan Parle und Clive Barnes. Mit ihrem gemeinsamen Projekt sorgen sie für Gänsehaut-Feeling und begeistern ihr Publikum rund um die Welt. Luan Parle hat bereits drei fantastische Alben herausgebracht. Sie arbeitete mit einigen der erfolgsreichsten Künstler und Produzenten wie Grammy-Gewinner Bill Bottrell (Sheryl Crowe, Michael Jackson, Prince, Travelling Wilburys, Elton John) zusammen. Für Elton John eröffnete sie drei Konzerte im Londoner Hammersmith Apollo. In 2007 erhielt sie den Meteor „Best Irish Female Artist 2007 Award“ und gleich dazu noch den „The Tatler – Woman oft he Year Music Award.“  Mit ihrem Song „Ghost“ stürmte sie die irischen Charts – zahlreiche Fernsehauftritte folgten. Seit einiger Zeit geht sie mit ihrem Musikerkollegen und kongenialen Blues-Gitarristen Clive Barnes auf Tournee, seines Zeichens hochgepriesener Musiker von Weltruf, der bereits mit Joe Cocker, Taj Mahal, Dr. John, Jeff Beck, Solomon Burke, The Blind Boy’s of Alabama & Gary Clark Jr. die Bühne teilte. Auch Clive wurde für sein Können mehrfach ausgezeichnet – so wurde sein Album „Welcome to Farewell“ vom US-Magazin „Acoustic Guitar“ als Album des Jahres prämiert. Sein neues Album „Get Low“ ist in Vorbereitung. Nun werden die beiden wohl auch gemeinsam ins Aufnahmestudio gehen – auf das Ergebnis darf man sehr gespannt sein.

Die bestuhlte Veranstaltung im Rahmen einer kleinen Deutschland-Tournee mit insgesamt sechs Konzerten findet am Samstag, 1. Dezember, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen statt. Tickets kosten im Vorverkauf 12 Euro zuzüglich möglicher Gebühren, an der Abendkasse 16 Euro. Tickets und Infos sind über die Interseite www.kulturlant.de erhältlich. Weitere Vorverkaufsstellen sind in der Grafschaft Getränke Visang (Karweiler), Rewe-Markt (Ringen), Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie in Bad Neuenahr-Ahrweiler Wittich Medien, Plattenkiste und Ahrtal-Tourismus.

Kneipenkonzert im NEUEN Winzerverein


„Schank“ sind am letzten Novemberabend in Lantershofen zu hören. Foto: Veranstalter.

 „Halven Hahn“ und „Schank“ 

Wie gut, dass mit dem Umbau des Lantershofener Winzervereins in dessen Foyer der „Kneipencharakter“ erhalten blieb. Passend dazu lädt der Trägerverein des Winzervereins am Freitag, 30. November, zu einem echten Kneipenkonzert ein. Einlass ist um 19:11 Uhr, der Eintritt kostet fünf Euro. Zu erleben ist die Kölner Band „Schank“, die nicht mit kölscher Mundartmusik aufwartet, sondern mit dem von ihnen selbst kreierten Musikstil „Tresenfolk.“ Eingebettet ist das Konzert in einen Kölschabend mit dem vielsagenden Namen „Halven Hahn.“ Um die Umsetzung bemühen sich die „Freunde des Elferrats“, und darum will der Trägerverein mit einem Teil der Erlöse des Abends auch das Programm der kommenden Kappensitzung unterstützen. Auf der Verzehrkarte stehen neben Kölsch aus dem „Pittermännchen“ kalte rheinische Häppchen, natürlich auch der „Halven Hahn.“ Eingeladen ist jeder, der Spaß an der Freud hat.

Rundreise durch Namibia


Manfred Sebastian berichtete drei Stunden lang über seine Erlebnisse in der ehemaligen Kolonie

Manfred Sebastian aus Lantershofen ist ein bekennender Fan von Namibia. Seit 1985 reist er immer wieder in die südafrikanische ehemalige deutsche Kolonie, die sich 1989 von Südafrika löste und eigenständig wurde. Wie sehr der Lantershofener mit dem afrikanischen Land verbunden ist, zeigt sich dann, wenn von Namibia redet und beispielsweise sagt: „Seit 1989 hatten „wir“ drei verschiedene Präsidenten.“ Sebastian führte im Rahmen des Forum Lantershofen am vergangenen Freitag rund 60 interessierten Zuhörern im Lantershofener Winzerverein seine Sicht auf Namibia vor Augen. Er berichtete dabei über Land und Leute, über die Geschichte des Landes, über Grenzen, die mit dem Lineal gezogen wurden und die von niemandem kontrolliert oder gar bewacht werden. Er berichtete über die Volksgruppen und die Tatsache, dass es eigentlich politisch keine Opposition gibt, über ein Land mit einer Bevölkerungsdichte von nicht einmal drei Menschen pro Quadratkilometer. Dort sind die Farmen 10.000 Hektar groß, Tomaten sind teurer als Fleisch. Wie alles, was aus dem benachbarten Südafrika importiert werden muss. Der Grundwasserspiegel sinkt mehr und mehr und außer einer einzigen Autobahn gibt es nur Sand- und Schotterpisten.

Manfred Sebastian beim Aufstieg auf den Waterberg, der eine dramatische Geschichte hat. Dort standen sich im Jahr 1904 zehntausende Hereros und Soldaten der deutschen Kolonialmacht im damaligen Deutsch-Südwestafrika gegenüber. Dieser Krieg gilt in der Wissenschaft als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts. Fotos in diesem Bericht: Esther Sebastian. Bildunterschriften: Thomas Schaaf.
Manfred Sebastian blickt an einem Aussichtspunkt über die Kalahari. Sie ist eine Dornenstrauch- und Trockensavanne, wird aber wegen des Sandes auch Wüste genannt.

Heiß ist es in Namibia, daher gibt es auch nur drei Flüsse, die das ganze Jahr über Wasser haben. Die anderen Flüsse sind außerhalb der Regenzeiten trocken. Im Flussbett campen sollte man aber auch keinen Fall, wer weiß schon, ob es ein paar Kilometer weiter nicht doch regnete und eine Flutwelle kommt. „Haben wir schon erlebt“, so der Lantershofener, der Reiselustigen wertvolle Tipps mit auf den Weg gab. Immer festes Schuhwerk und lange Hosen tragen. Wegen der Schlangen. Keine Autos bei den großen Vermietern buchen, sondern nur bei den Kleinvermietern und denen, bei denen die Autos nicht als Mietwagen erkennbar und ihre Fahrer damit nicht als Touristen auszumachen sind. Wer in sandige Gegenden fährt, sollte immer mindestens zehn Liter Wasser mit sich führen und ein allradgetriebenes Fahrzeug nutzen.

Besuch bei den San, den Buschleuten bei Grashoek im Norden Namibias. Manfred Sebastian lässt sich Werkzeug zeigen.
Ein Brunnen in der Kalahari-Wüste. Esther und Manfred Sebastian wollen sich gerade erfrischen. Der Geier im Hintergrund passt auf. Foto:

Sebastian nahm die Forum-Besucher mit auf die Reise durch „sein“ Namibia. Nicht in die Städte, wie Landeshauptstand Windhoek oder die Küstenstadt Swakopmund, vielmehr ging es über Land, zu den Farmern, in die kleinen Dörfer und auf die Campingplätze. Wer es vornahm mag, findet in Namibia, wo noch vieles auf die ehemaligen Kolonialherren aus Deutschland hinweist, auch gute Hotels. Aber das ist nicht das Ding des Vortragenden. Der zeigte lieber die kleinen Sehenswürdigkeiten, oder die vergessenen. Wie die Geisterstadt Kolmannskuppe, wo einst die „Lüderitz-Eisenbahn“ langführte und wo man 1908 zufällig die ersten Diamanten fand. Der auf diesen gründende Reichtum der Bewohner ließ eine Bergbaustadt entstehen, in dem aller Luxus vorhanden war, der damals für Geld zu bekommen war – und das in einer Umgebung, die trostloser und lebensfeindlicher wohl kaum gedacht werden kann. Heute fressen die Wanderdünen die Stadt auf, die man nun wieder touristisch erschließen möchte.

Mehr als 800 Bilder aus Namibia hatte Manfred Sebastian mitgebracht, dazu tolle Geschichten, so dass aus dem auf 90 Minuten geplanten Vortrag eine Bildexkursion von rund drei Stunden Dauer wurde.