Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

VfB Lantershofen sollte über seine Ziele nachdenken


Erich Bender und „Alla“ Krämer sind Ehrenmitglieder beim VfB

Wohin entwickeln sich der Fussball und seine Vereine auf der Grafschaft? Fragen, über die bei der Jahreshauptversammlung des VfB Lantershofen am Gründonnerstag diskutiert wurde. Angesichts einer sportlichen Talfahrt der Senioren-Kicker in der Spielgemeinschaft mit den Sportfreunden Bengen und dem SC Birresdorf und dem damit verbundenen Verlust vieler Spieler kamen Fragen nach der Ausrichtung auf. Schließlich gibt es im Lantershofener Sportverein auch eine gut aufgestellte Fitness-Abteilung. Und die produziert zudem kaum Kosten. Bei der Entwicklung des Vereins und der damit verbundenen Gewichtung der Zielgruppen solle dies bedacht werden, regten Vorstandsmitglied Andreas Schneider sowie Mitglied Hubert Münch an.

Keine Überraschungen ergaben sich bei den Abstimmungen. Fotos in diesem Bericht: Dirk Unschuld.
Vorsitzender Dieter Sebastian (links) überreicht den neuen Ehrenmitgliedern Erich Bender (Mitte) und Adalbert Krämer (rechts) die Urkunden.

Der stellvertretende Vorsitzende Jörg Bender wies auf zurückliegende drei erfolgreiche Jahrzehnte der Fußballer hin und macht klar, dass eine eigenständige VfB-Fußballmannschaft früher nie über die zweittiefste Klasse hinaus kam. Der Fußball auf der Grafschaft sei derzeit in einer positiven Entwicklung, so Bender. So wurden vor Jahresfrist die Jugendteams aller fünf Grafschafter Fußballvereine zu einer Spielgemeinschaft zusammengefasst. Rund 200 Mädchen und Jungs spielen dort Fußball, und es werden immer mehr. Aktuell sucht man nach Übungsleitern für die jüngsten Kinder. In der kommenden Saison ändert sich wieder einiges: die Vereine Grafschafter SV, Birresdorfer SC, Sportfreunde Bengen und VfB Lantershofen bilden dann eine Senioren- und eine Jugendspielgemeinschaft, der SV Leimersdorf bleibt eigenständig.

Bei der Versammlung des VfB Lantershofen im Winzerverein gab es für die 45 anwesenden Mitglieder Rückblicke, es wurde gewählt und geehrt. Die wichtigsten Personalien: Erich Bender und Adalbert „Alla“ Krämer wurden auf Vorschlag des Vorstands von den Mitgliedern einstimmig zu Ehrenmitgliedern ernannt. Beide begannen ihre sportlichen Aktivitäten beim VfB und engagierten sich in der Folge jahrzehntelang und auch heute noch für die Belange des Sportvereins. Der Vorsitzende Dieter Sebastian gratulierte und überreichte Urkunden und Präsente. Alla Krämer war erst kurz vor der Ehrung am Donnerstag von der Versammlung für zwei weitere Jahre im Amt des Geschäftsführers bestätigt worden. Auch der zweite Vorsitzende Jörg Bender und Kassierer Heinz-Albert Bender wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die im letzten Jahr angekündigte Änderung der klassischen Besetzung des Vorstandes hin zu einem Führungsgremium oder Präsidium wurde noch nicht vollzogen, erläuterte Krämer. Um die notwendige Satzungsänderung hat man sich aufgrund aktuell gestellter Aufgaben einfach noch nicht kümmern können.

Kassierer Heinz-Albert Bender konnte einen Jahresüberschuss von 2.500 Euro vermelden, trotz Ausgaben von rund 24.000 Euro. Vieles wird durch Veranstaltungen gegenfinanziert. 27 Jahre lang waren Hallenfußballturniere stärkste Einnahmequelle. Die aber ist weggebrochen. Heute steht dank der guten Zusammenarbeit Lantershofener Vereine anderes auf der Tagesordnung: der VfB richtet mit der Jukeboxparty, die immer am 31. Oktober stattfindet, eine lukrative Veranstaltung aus. In diesem Jahr wird es zudem wieder ein Fußballfest im August geben. Am 9. und 10. Juni will man im Winzerverein unter anderem mit einer Fußball-Hüpfburg auf die anstehende Weltmeisterschaft einstimmen, bei der Lantershofener Vereine dann erstmals ein großes Public-Viewing im Saal des Winzervereins anbieten. Auch hier ist der VfB dabei.

Neuwahlen bei Kulturlant


Die vielen Events, die der Verein Kulturlant bietet, bedeuten jede Menge ehrenamtliche Arbeit für die Mitglieder. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Zur ordentlichen Mitgliederversammlung bittet der Grafschafter Verein Kulturlant  seine Mitglieder am Mittwoch, 18. April 2018, ab 19:30 Uhr. Die Versammlung findet im Winzerverein Lantershofen statt. Auf der Tagesordnung stehen Rechenschaftsberichte von Vorstand, Schatzmeister und der Kassenprüfbericht, aber auch die Neuwahl des kompletten Vorstands. Zudem berät die Versammlung über die Höhe des Jahresbeitrags. Anträge zur Tagesordnung können bis zum Beginn Sitzung schriftlich an den Vorstand gestellt werden.

Radwechseltage beim schnellen Fuchs


Spätestens jetzt merkt man, dass der Frühling kommen will: Das große Werbeplakat an der L83, Zeitungswerbung und Werbeflyer von Mario Fuchs vom gleichnamigen Autohaus künden vom nötigen Radwechsel von Winter- auf Sommerreifen. Die Radwechseltage beginnen am 27.3.2018 von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Termine hierfür sollte man über das Telefon 02641-25153  machen. Seit über 35 Jahren ist die Firma Fuchs auf der Grafschaft zuverlässiger Werkstattpartner rund um das Fahrzeug mit langer Erfahrung und Fachwissen, seit 2012 auch mit der Marke Mitsubishi. Auf Wunsch wird ein Frühlings-Check für 5 Euro (ohne Material) durchgeführt. Das Autohaus inseriert auch in unserer Internetseite Lantershofen.de in der Rubrik "Handel & Wandel / Gewerbe" und unterstützt hiermit die Bürgervereinigung Lantershofen.

MGV Lantershofen wurde vor 125 Jahren gegründet


Im Saal des NEUEN Winzervereins leitet MGV-Vorsitzender Klaus Dücker (rechts) die Mitgliedervesammlung der Lantershofener Chöre. Foto: Thomas Schaaf.

Chöre versammelten sich zur Mitgliederversammlung – Nicht alle Vorstandsposten wurden besetzt

Der MGV Cäcilia Lantershofen wurde als Männerchor vor 125 Jahren gegründet. Ein Jubiläum, dass die heutigen Lantershofener Chöre Ende Oktober mit einem Sängerfest feiern wollen. Denn dem Männerchor hat sich längst ein Frauenchor angeschlossen, heute singt man nur noch gemischt. Dazu gesellt sich mit „Sing & Swing“ ein junger Chor mit modernem Liedgut. Für alle Chöre fand am vergangenen Freitag die Jahreshauptversammlung statt. 40 der insgesamt 181 Mitglieder waren dazu in den Saal des Winzervereins gekommen. Dort blickte Schriftführer Heinz Klaes auf das vergangene Vereinsjahr zurück, das geprägt war von zahlreichen Auftritten auch außerhalb Lantershofens. Aktiv war man beim Kreischorkonzert oder dem offenen Singen beim Seniorentreff „Älter werden in der Grafschaft.“ Der Jahresausflug der Chöre führte ins Altmühltal. Neue Wege beschritt man mit einer offenen Chorprobe im Innenhof des Anwesens Wronka. Chorleiter Heinrich Fuchs beleuchtete das abgelaufen Jahr aus musikalischer Sicht und fand lobende Worte für den gemischten Chor, bei dem Fuchs noch einiges Potenzial sieht.

Kassenführerin Antonia Rieb wartete mit einer „schwarzen Null“ als wirtschaftliches Ergebnis auf, die Kassenprüfer Eike Pfennig und Hannes Dengg bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung, der einstimmigen Entlastung des Vorstands stand nichts im Wege. Bei den anschließenden Neuwahlen eines Teils der Vorstandsämter wurden Chorsprecherin Hiltrud Tracksdorf, Kassenführerin Antonia Rieb und die Beisitzerinnen Beate Wronka und Hanni Huff für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Nicht besetzt werden konnte der Beisitzerposten der Aktiven des gemischten Chores. Auch die beiden Kassenprüfer wurden wiedergewählt. Der Vorsitzende Klaus Dücker wies zum Ende der Versammlung noch auf anstehende Termine hin. So laden die Chöre am 27. April zu einem Konzert mit Reisebericht und Fotoshow über den tiefen Süden der USA in den Winzerverein ein. Der Jahresausflug wird die Sängerfamilie im Mai in den Rheingau führen. Das letzte Oktoberwochenende steht dann ganz im Zeichen der 125-Jahr-Feier.

TTC: Meistertitel für die „Erste“


Bereits vier Spieltage vor Saisonende holte sich die 1. Mannschaft des TTC Karla den Titelgewinn in der 2. Bezirksliga. Das Meisterteam (v.l.) Justus Ulrich, Marco Zabbei, Uwe Fischer, Marvin Krupp, Peter Klöckner und Stefan Ockenfels. Foto: Marina Ockenfels.

Aufstieg in die 1. Bezirksliga

Es ist geschafft. Bereits am viertletzten Spieltag ist der Meistertitel der 1. Mannschaft in der 2. Bezirksliga unter Dach und Fach. Nach dem 9:5-Sieg beim TuS/PSV Bad Neuenahr- Ahrweiler I beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten sieben Punkte. Bei drei noch ausstehenden Spielen ist die „Erste“ auch theoretisch nicht mehr einzuholen. Aus dem zwischen den beiden führenden Mannschaften zu erwartenden Schlagerspiel wurde nichts, da die Kreisstädter mit zweifachem Ersatz aus der zweiten bzw. vierten Kreisklasse antraten. Somit war die Entscheidung zugunsten der Grafschafter praktisch schon vor Spielbeginn gefallen. Folglich entwickelte sich auch ein Spiel ohne nennenswerte Spannung. Die wenigen Höhepunkte boten die Akteure am Spitzenpaarkreuz, wo die Gastgeber sich eine 3:1-Überlegenheit erspielten. Stefan Ockenfels war gegen Markus Kossytorz erfolgreich, musste sich aber gegen Michael Hildenbrandt im Entscheidungssatz geschlagen geben. Marvin Krupp zog zweimal den Kürzeren. In der Mitte behielt Peter Klöckner in beiden Einzeln die Oberhand, während Marco Zabbei 1:1 spielte. Am unteren Paarkreuz stellten die Ersatzspieler der Gastgeber Uwe Fischer (2) und Justus Ulrich vor keine Probleme. Eingangs der Partie hatten die Doppel Stefan Ockenfels/Peter Klöckner und Marco Zabbei/Justus Ulrich die „Erste“ mit 2:1 in Front gebracht. Da dieser Partie jegliche Dramatik fehlte, hielt sich auch der Jubel der Akteure und der mehr als zwanzig Fans, wovon einige sogar aus Bonn bzw. dem Westerwald angereist waren, in Grenzen. Nun freuen sich die Aktiven des TTC Karla auf die am Samstag, 21. April, ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle in Lantershofen stattfindende Meisterschaftsfeier.

HG Butzko gab sich als tagesaktueller Kabarettist


Goldmedaille in der Disziplin Zurückrudern

Eine gesunde Mischung aus politischem Kabarett und Satire gab es am vergangenen Freitagabend für rund 130 Gäste im Lantershofener Winzerverein auf die Ohren. Dort präsentierte der Grafschafter Verein Kulturlant den 2014 mit dem Deutschen Kabarettpreis ausgezeichneten HG Butzko. Knapp zwei Stunden lang setzte der gebürtige Gelsenkirchener, der heute in  Berlin lebt, zu einem Rundumschlag an, bei dem er seinen besonderen Fokus auf die Religionen legte und dabei explizit zu erläutern wusste, warum er sich nicht auf den Islam einschieße. Der bilde doch mit sechs Prozent in Deutschland nur eine Minderheit, die er nicht diskriminieren wolle. Minderheiten habe er als Kabarettist doch mit den Spitzenverdienern zu genüge „gewürdigt.“

Butzko gestaltet sein Programm immer tagesaktuell. Foto: Thomas Schaaf.
Butzko legt im Vortrag einen besonderen Fokus auf die Religionen. Foto: Gerd Weigl.

Zurück zu Butzkos Auseinandersetzung mit den Religionen und besonders dem Islam. Da zieht man doch gerne auch mal Vergleiche, die andere nicht so gerne hören. So gebe es doch auch unter Islamisten Homophobie, Sexismus und Antisemitismus. „Integration des Islam in Deutschland kann also gelingen“, so die markante Schlussfolgerung des Kabarettisten. Der forderte mit Blick auf die AfD und ihre Anhänger, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen, sollte man bei selbst anfangen. Geht aber nicht, denn: „Wer mental den rechten Arm ausstreckt, kann sich nun mal nicht an die eigene Nase packen.“ Dass die rechtspopulistischen Aussagen zumeist jeglicher Grundlage entbehren und oft genug wiederlegt worden seien, habe vor allem eine Reaktion nach sich gezogen: „Wäre Zurückrudern olympische Disziplin, die AfD hätte mehrere Goldmedaillen“, so Butzko, nachdem er ein Zitat von Björn Höcke fachgerecht zerlegt hatte, um dann selbstkritisch festzustellen: „Wer mehr Bildung will, muss halt auch Klugscheißer ertragen.“

Als der Kabarettist dann die obligatorische Kappe mit der wilden Perücke tauschte und in die Person der „Chris Di Motten“ schlüpfte, gab es fürs Publikum noch ein paar flotte und entspannende Sprüche zum Abschluss des Abends. Besagter Christ kam ja aus Geilenkirchen. Übersetzt: da wo die Gotteshäuser „gerammelt voll“  sind. Zeit für Kalauer. Am Ende blieb für Chris nur die die Frage offen, ob eine Hautcreme, die 20 Jahre jünger macht, für eine 19-jährige tödliche Folgen hat.

Geschichte des Weinbaus in Lantershofen


Im Rahmen einer kulinarischen Weinprobe wird die Vergangenheit beleuchtet

Der Trägerverein des Winzervereins Lantershofen macht sich auf die Suche nach den Errungenschaften und Tätigkeiten der Gründer und früheren Betreiber eben dieses Winzervereins. Dazu wird es am Freitag, 20. April, einen entsprechenden Vortrag geben. Eingebettet sind die Informationen in eine kulinarische Weinprobe der Dagernova Weinmanufaktur. Zur Verkostung kommen dabei ab 19 Uhr ein Sekt und fünf verschiedene Dagernova-Weine. Zu jedem der fünf Weine wird aus der Küche des in Dernau ansässigen Restaurants Culinarium eine kleine Speise gereicht, so dass die Teilnehmer nach rund zweistündiger, informativer Veranstaltung auch gesättigt sind.

Die Teilnahme an dem Abend kostet inclusive der Speisen, Wein, Sekt und Wasser im Vorverkauf 27 Euro. Wer dabei sein möchte, kann sich per Email unter winzerverein@lantershofen.de anmelden. Eine telefonische Anmeldung ist unter 02641/202118 (Anrufbeantworter) möglich.

Dekanatsingen und Abendlob mit neun Kirchenchören


Stimmgewaltige neun Chöre des Dekanats Ahr-Eifel ließen ausgewählte und eingeübte Kirchenlieder erklingen. Foto: Thomas Schaaf.

In die Lantershofener Lambertuskirche hatte das Dekanat Ahr-Eifel seine Kirchenchöre, neun hatten sich angemeldet,  zu einem Dekanatsingen im Rahmen einer Vesper eingeladen. Zuvor hatte man sich im Studienhaus St. Lambert zum gemütlichen Teil mit Kaffee und Kuchen getroffen. Die geistliche Leitung des  Abendlobs hatte Dechant Jörg Meyrer (Ahrweiler) übernommen, Dekanatskantor Werner Steines (Adenau) zeichnete für das Dirigat der neun Chöre verantwortlich, die sich mit einem Kirchenlied-Programm auf das Abendlob vorbereitet hatten. Die neue Simon-Orgel spielte Dekanats- und Regionalkantor Klaus-Dieter Holzberger (Ahrweiler).