Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Silvester


Im Dorftreff ins neue Jahr 2019 hineinfeiern.

Dorftreff im Winzerverein

Wer Silvester nichts vor hat oder keine große Party braucht: ab 19 Uhr ist der Winzerverein zum DORFTREFF geöffnet: keine Party, kein Feuerwerk, keine Gala, nur ein wenig gemütliches Zusammensein. Jeder kann kommen, kostet natürlich keinen Eintritt. Die Küche bietet (maximal) Frikadellen und Kartoffelsalat.

„Still Collins“ beenden das Veranstaltungsjahr im Winzerverein


Genesis-Fans feierten bei Kulturlant ein rauschenden Fest

Mit einem fulminanten Tribute-Konzert beendete der Grafschafter Verein Kulturlant am vergangenen Samstag sein Veranstaltungsjahr 2018. Auf der Bühne im seit Wochen ausverkauften Lantershofener Winzerverein stand eine der schillerndsten Coverbands der Region, nämlich Still Collins. Die Bonner Formationen mit insgesamt sieben Musikern ist seit vielen Jahren bundesweit unterwegs, um die Musik von Phil Collins und seiner Band „Genesis“ zu zelebrieren. Frontmann Sven Komp kommt dabei mit seiner Stimme dem Original richtig nah, wie er schon bei den ersten Zeilen des Auftaktstücks „No Son of Mine“ unter Beweis stellte.

Ein voller und zumeist tobender Saal im NEUEN Winzerverein. Still Collins holen alles aus ihren Gästen heraus. Foto und Bildunterschriften: Thomas Schaaf.
Still Collins können nicht nur die Musik von Phil Collins. Auch Peter Gabriel und anderes tragen sie vor, auch echt rockig geht es zuweilen ab. Foto: Thomas Biesenbach.

Das Publikum entpuppte sich schnell als große Fangemeinde von Künstler und Tributeband, klatschte und sang von Beginn an mit, jeder der mehr als zwei Dutzend großen Genesis- und Phil Collins-Hits wurde lautstark bejubelt. Dabei ließen es Komp und seine Musiker zunächst eher gemächlich angehen. Songs, wie „Something happens on the way to Heaven“ oder „You’ll be in my heart” gehören der ruhigeren Kategorie der Collins-Hits an. “Groovy kind of love” und “Another day in paradise” passen ebenfalls in diese Liste. Sven Komp und Backgroundsängerin Katja Symannek verstanden es mit ihrer Band so, einen perfekten Spannungsbogen aufzubauen. Es gab keine langen Ansagen und Erklärungen, es folgte Hit auf Hit, die ohnehin schon tolle Stimmung wuchs mit jeder neuen Nummer. Ein erster Höhepunkt dann: „I can’t dance“ dass mit seiner eigenwilligen Melodie 1992 weltweit die Hitparaden stürmte.

Mit zwei Stunden genial glorioser Musik und jeder Menge Zugaben begeistert Still Collins die Gäste im NEUEN Winzerverein. Foto: Thomas Schaaf.

Still Collins können übrigens nicht nur die Musik von Genesis und Phil Collins, wie sie im zweiten Konzertteil unter Beweis stellten. Da war auf einmal Peter Gabriel und sein „Solsbury Hill“ oder „Sledgehammer“ zu hören, ein kurzer Ausflug zu den musikalisch Artverwandten von Collins, mit dessen bekanntesten Nummern das Konzert dem Höhepunkt zusteuerte. „Easy Lover“, „You can’t hurry love“ oder „Two Hearts“; jetzt wurde es rockig und im Lantershofener Winzerverein ging so richtig die Post ab. Nach gut zwei Stunden toller Musik und einer Fülle von Zugaben verabschiedeten sich Still Collins von der Bühne und ernteten einen Riesenapplaus.

Über den freute sich auch Veranstalter Kulturlant, der mit der Idee, zwischen Weihnachten und Neujahr eine Tribute-Party auf die Beine zu stellen, einen Volltreffer gelandet hatte. Noch am Abend verkündete der Verein, dass es auch 2019 einen solchen Termin geben wird. Für Sonntag, 29. Dezember, konnte man Europas meistgebuchte Tribute-Band, „Die Toten Ärzte“ aus Hamburg verpflichten. Kommende Woche wird es bei den Grafschaftern aber erst einmal ganz andere Töne geben, am 5. Januar steht zum 15. Mal „Jazz ohne Stress“ an.

Weihnachten


Der Weihnachtsstern strahlt über den geschmückten Weihnachtsbaum und die Statue des Heiligen Lambertus in der Aula von Studienhaus St. Lambert. Foto: Thomas Schaaf.

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle, mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit, und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle schöne Blumen der Vergangenheit. Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise, und das alte Lied von Gott und Christ bebt durch Seelen und verkündet leise, dass die kleinste Welt die größte ist. -

Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2019 wünschen wir allen Besuchern unserer Internetseite Lantershofen.de und bedanken uns für Ihr Interesse. 

Thomas und Roland Schaaf

Musikalischer Blick auf die britischen Inseln


Die Musikfreunde Lantershofen unter Leitung von Manfred Sebastian beim weihnachtlichen Konzert mit "britischem Blick". Fotos in diesem Bericht: Klaus Schmidt.

Die Musikfreunde Lantershofen interpretierten die keltische Weihnacht

Die Lantershofener Musikfreunde hatten traditionell zu ihrem Adventskonzert in die St. Lambertuskirche eingeladen. Dort reichten am vierten Adventssonntag Bänke und Stühle nicht aus, weit mehr als 300 Gäste wollten sich von rekordverdächtigen 82 Musikern auf die Festtage einstimmen lassen. Dabei wagte das große Orchester wieder einen Blick ins nordwestliche Europa. In der Fortsetzung ihres Muttertagkonzertes mit der Thematik „Whiskey in the Jar“ und irisch-schottischen Klängen hatte der musikalische Leiter und Dirigent Manfred Sebastian dieses Mal die keltische Weihnacht zum Thema gemacht. Dabei durften die ganzen „neuen“ Musikanten, die der Verein zwei Jahre lang im Projekt „Bläserklasse für Erwachsene“ ausbildete, sich endlich als Teil des gesamten Orchestern fühlen und das Auditorium auf die britischen Inseln entführen. Hubertus Feist, der Vorsitzendes der Musikfreunde, stimmte die Gäste ein. Hansi Alfter sorgte zwischen den Musikstücken mit Informationen über die Titel, aber auch mit Weihnachtsgeschichten und –gedichten für Abwechslung und Zeit für die Musiker zum Durchatmen.

Es begann in der mit Lichterkranz und irisch-grüner Illumination geschmückten Kirche ein wenig martialisch, das „Celtic Ritual“ von John Higgins spannte einen weiten musikalischen Bogen von der Freude zur Traurigkeit, die mit der keltischen Kultur verbunden ist. Nicht weniger imposant: „An olde english Christmas“, das eigentlich gar kein Weihnachtslied ist, auch wenn es so heißt. „Highland Legend“ von John Moss versprühte seine ganz eigene musikalische Dramatik und „Joyful and Triumphant“, ebenfalls von Moss bearbeitet, drückte die Verbundenheit der Gläubigen auf der ganzen Welt aus. Es war ein ganz anderes Weihnachtskonzert, bekannte Melodien, Kirchenlieder oder die fröhliche Weihnachtsmusik, die aus Amerika herüberschwappt, blieben außen vor. Erst einmal.

Dirigent Manfred Sebastian kann auch die "Pipe", den Dudelsack, bespielen.

Beim für „Herr der Ringe“ komponierten „May it be“, dass für beinahe alle berühmten Musikpreise nominiert worden war, brillierte Flötistin Julia Böhlein als Solistin und wurde vom Publikum gefeiert. Gleiches galt für Wolfgang Fuchs und sein Flügelhorn-Solo bei der Interpretation „Ode to Greensleves“ im Arrangement von Sean O’Loughlin. Erst allmählich wurde die dargebotene Musik fürs deutsche Ohr populärer, boten sich bekanntere Klänge. Beim vielfach interpretierten „Fairytale of New York“ zum Beispiel, dem wohl in Irland meistgespielten Weihnachtslied, dass so gar nicht ins Weihnachtsthema passt, beschreibt es doch das Leben der „sozialen Verlierer.“ Oder bei „Arrival“, einem alten englischen Weihnachtslied in der Bearbeitung der Abba-Bandmitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus, einem der wenigen Instrumentalstücke der schwedischen Band.

Und schließlich kam sie doch noch, und zwar gewaltig: die deutsche Weihnacht. Im fast zehnminütigen Potpourri „Frohe Weihnachtszeit“ waren die Klassiker von „Ihr Kinderlein kommet“ über „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ bis „Oh Tannenbaum“ vereint. Das Finale war eingeläutet, beim abschließenden „Amazing Grace“ griff Manfred Sebastian dann auch noch zum Dudelsack und verabschiedete die Konzertbesucher ins Weihnachtsfest. Fast. Denn ohne „White Christmas“ und die durch Knicklichter ersetzten Wunderkerzen endet kein Lantershofener Adventskonzert der Musikfreunde, die zuvor mittels „Highland Cathedral“ ein keltisch geprägtes Musikjahr abschlossen.

Kabarett mit Lisa Eckhart ist ausverkauft


Kabarett mit Lisa Eckhart ist ausverkauft. Foto: Veranstalter.

Am Sonntag, 20. Januar, gastiert die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart auf der Kulturlant-Bühne im Winzerverein Lantershofen. Wie der Veranstalter jetzt mitteilte, ist das Gastspiel ausverkauft. Es wird auch keine Abendkasse mehr geben.

Lisa Eckhart wuchs in der Steiermark und in Graz auf, später studierte sie in Wien und an der Pariser Sorbonne Germanistik und Slawistik. Eigentlich wollte sie Lehrerin werden, absolvierte dann aber ein Masterstudium in Berlin, versuchte sich an diversen Schauspielschulen und entdeckte schließlich den Poetry Slam für sich. Mittlerweile ist ihr künstlerisches Wirken von Wien bis Berlin anerkannt, Preise und gute Platzierungen bei Wettbewerben dokumentieren ihr vielfältiges Schaffen. 

Bundesliga-Quiz mit dem VfB


Der VfB freut sich über viele Gäste beim Bundesliga-Quiz im Winzerverein. Foto: Thomas Schaaf.

Wer kennt sich aus in der Fußball-Bundesliga? Diese Frage stellt der VfB Lantershofen allen Fußballfans. Sie können ihr Wissen am Freitag, 28. Dezember, unter Beweis stellen und sogar etwas gewinnen. Denn an diesem Abend lädt der VfB in den Lantershofener Winzerverein ein. Dort wird der Archivar des 1. FC Köln, Dirk Unschuld, das große Bundesligaquiz durchführen. Mitmachen kann jeder, die Startgebühr beträgt drei Euro. Aus den Teilnehmern werden Mannschaften zu jeweils drei Personen gebildet. Es gibt attraktive Preise zu gewinnen, aber Spaß und das Beisammensein stehen zum Jahresabschluss im Vordergrund. Dazu serviert der VfB Kölsch und Pils vom Fass, Würstchen mit Kartoffelsalat und weitere Kleinigkeiten zum Essen. Der Winzerverein öffnet um 19 Uhr.

kfd-Frauen überreichen 710 Euro der „Tafel Ahrweiler“


Die kfd-Frauen aus der Grafschaft unterstützen die „Tafel Ahrweiler“ bei ihrer wichtigen Arbeit. Bei der Spendenübergabe in den Tafelräumen: (v.l.) Doris Krämer von der kfd, Tafelmitarbeiterin Ursel Hofmann, Caritas-Mitarbeiterin Christiane Böttcher, Tafelmitarbeiterin Rita Jöbgen, Rita Tempel, Sabine Schmitz und Ursula Richter von der kfd. Foto: E.T. Müller.

Die Liebestaten der Heiligen Elisabeth haben die kfd-Frauen der Grafschaft inspiriert. Nach der Messe, die in diesem Jahr in der Mittleren Grafschaft in Leimersdorf stattfand, baten die kfd-Frauen um Geld- und Lebensmittelspenden für die „Tafel Ahrweiler“. 710 Euro und eine große Menge an Lebensmitteln konnten Doris Krämer, Ursula Richter, Sabine Schmitz und Rita Tempel der ökumenischen Tafel in Bad Neuenahr-Ahrweiler überreichen. Caritas-Mitarbeiterin Christiane Böttcher bedankte sich herzlich für die großzügige Unterstützung: „Ihre Spende ist uns eine große Hilfe. Ohne diese Spenden könnten wir das Angebot der Tafel nicht aufrechterhalten, denn wir bekommen keine öffentlichen Fördergelder.“

Neuschnee


Flockenflaum zum ersten Mal zu prägen mit des Schuhs geheimnisvoller Spur, einen ersten schmalen Pfad zu schrägen durch des Schneefelds jungfräuliche Flur - kindisch ist und köstlich solch Beginnen, wenn der Wald dir um die Stirne rauscht oder mit bestrahlten Gletscherzinnen deine Seele leuchtende Grüße tauscht.

Am Heimkehrerkreuz von 1956. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Rückseite des Flurkreuzes für Henricus Schaeffer unterhalb des Heimkehrerkreuzes.