Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Ahrkreis-Musiker rocken zum Kulturlant-Saisonfinale ab


Stephan Maria Glöckner mit seiner E-Gitarre. Foto: Veranstalter.

Lampenschirm, Stephan Glöckner und Montkowski präsentieren beim „Lokalderby“ eigene Stücke

Finale der Spielzeit 2017/18 beim Grafschafter Verein „Kulturlant.“ Da wird es zum Abschluss der Kleinkunst- und Konzertserie noch einmal rockig. „Lokalderby“ heißt das kleine Festival heimischer Musiker mit eigenen Texten in deutscher Sprache, dass am Mittwoch, 9. Mai, im Winzerverein Lantershofen stattfindet. Mit dabei sind „Montkowski“, „Lampenschirm“ und Stephan Maria Glöckner.

Montkowski ist eine Band, die man kennt: vier Köpfe und zwölf Jahre Bandgeschichte. Die Liebe zur Musik vereint die Band um Frontmann und Namensgeber Monty (Gernot) Montkowski, Komponist, Texter, Sänger und Gitarrist, David Stricker am Bass, Klaus Saal, Gitarre und Wolli (Wolfgang) Köhler am Schlagzeug. Nach mehr als einem Jahrzehnt, öffnet das Quartett neue musikalische Türen und setzt auf Lieder in der Muttersprache. Direkt, ehrlich, aus dem Leben, mitten ins Herz. Unverkennbar “Montkowski” mit Ohrwurmgarantie. Echte Musik mit Live – Qualität und vier einzigartigen Typen.

Die Band „Lampenschirm“ ist seit 2010 in der Musikszene unterwegs. Neben eigenen deutschsprachigen Songs, die im Bereich Pop/Rock anzusiedeln sind, covert die Band auch Songs aus diesen Genres. Nachdem sie bereits im Jahr 2011 ihre erste EP “Licht an” veröffentlicht hat, erschien 2015 das erste eigene Album “Lauter Lichter”. Darauf zu hören ist eine geballte Mischung deutschsprachiger Rock-Pop-Lieder, die von gefühlvollen Balladen bis hin zu mitreißenden und aufregenden Rhythmen reicht.

Die Umsetzung seiner Ideen war schon immer die große Leidenschaft von Stephan Maria Glöckner. Seine Band ‚menino’ präsentiert seit über 20 Jahren brasilianische Beats und portugiesische Texte aus eigener Feder. Das Kinder-Projekt ‚RingoTingo’ errang Preise und Chart-Platzierungen, er singt Jazz in der Koblenzer Big-Band, schreibt Mundart-Lieder für Kölner Bands, arbeitet für internationale Trance-DJs und moderiert seit 2004 das Koblenzer Horizonte-Festival. Gemeinsame Projekte gab es  mit Katja Ebstein, Purple Schulz, Götz Alsmann, dem ‚Fluch der Karibik’-Komponisten Klaus Badelt und den Weather Girls. Heute singt er sich quer durch sein großes selbstgeschriebenes Repertoire, das von deutschen Songs über Mundart bis zu englischen oder portugiesischen Texten reicht. Hauptsache aussagekräftig, gehaltvoll und melodiös. Seine extrem Sting-ähnliche Stimme lässt die Performance sehr charismatisch klingen.

Das „Lokalderby“ findet am Mittwoch, 9. Mai, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen statt. Einlass ist um 19 Uhr. Karten sind zum Vorverkaufspreis von 12 Euro zuzüglich möglicher Gebühren in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtaltourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), im Rewe-Markt (Ringen), der Eifeldestillerie (Lantershofen), bei Getränke Visang (Karweiler) sowie telefonisch unter 0175/5700262 oder 02641/202118 und online unter www.kulturlant.de oder www.bonnticket.de erhältlich.

Maibaum mit dem Floßdorf-Kran aufgestellt


Groß waren Schock und Betroffenheit der Lantershofener Junggesellen-Schützen über den schrecklichen Unfall in Nierendorf, bei dem ein junger Mann  beim Maibaumstellen ums Leben kam. Nach vielen Überlegungen und Gedanken hatten sich die Junggesellen in Gemeinschaft mit den anderen Vereinen und der Familie entschlossen, wie alljährlich gewohnt den traditionellen Maibaum aufzustellen und diesen als Zeichen der Verbundenheit mit einem Trauerflor zu versehen. Die Beschaffung eines Baumes geriet jedoch nicht so einfach wie in den vergangenen Jahren, hatte die Gemeindeverwaltung Grafschaft den Ortsbezirken keine Bäume aus dem Gemeindewald zur Verfügung gestellt. Ausgeholfen mit einem schönen Baum hatte daraufhin Otto Krämer, ehemaliger Hauptmann und König der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St. Lambertus Lantershofen.

Schon von weitem fällt der schwere Kran, der in diesem Jahr die "Micken" ersetzt, beim Aufstellen des Baumes ins Auge. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Beinahe Millimeterarbeit vollbrachte der Kranfahrer bei der Abstandsschätzung für die Kranaufstellung am Hause Weidel.

Wegen des traurigen Unfalls und der damit verbundenen besonderen Sensibilisierung für die Sicherheit hatten sich die Junggesellen-Schützen in einer geheimen Vorstandsabstimmung mit 6:3  für ein Aufstellen des Baumes mittels Kran entschieden. Hierdurch soll Zeit gewonnen werden, über die zukünftigen Verfahrensweisen "Aufstellung mit Micken" oder "Kranaufstellung" in den folgenden Jahren neu und aktuell befinden zu können. Hauptmann Johannes Schütz: "Dies soll jedoch kein bindender Gesellschaftsbeschluss werden, denn der Vorstand und der Hauptmann tragen beim Maibaumstellen die Verantwortung und sollten deshalb am Ende die Entscheidung selbst fällen können. Dies ist auch in unserer Geschäftsordnung so vorgesehen." 

Baumspender Otto Krämer (links) freut sich, den Junggesellen mit dem Maibaum aushelfen zu können. Erich Althammer (2.v.l.) und Werner Braun (3.v.l.) vom Bürgervorstand sowie Eugen Schopp bereiten die Brötchen- und Bierausgabe für die Zeit nach dem Baumstellen vor.
Nach dem Baumstellen ließ sich die "geschlöppte" Kette, mit welcher der Baum hochgezogen wurde, nicht mehr öffnen. Markus Fabritius musste auf die von Marco Schmidt flugs herbeigeschaffte 10-Meter-Leiter der Junggesellen-Schützen steigen und sie vom Stamm lösen. Üblicherweise benötigen die Junggesellen die Leiter am Schützenfest, um den Holz-Vogel in den Kugelfang einzubauen.

Wie Ortsvorsteher Leo Mattuscheck auf Nachfrage mitteilte, muss am Abend des 30. April das traditionelle "Maiansingen" am Maibaum wegen des tödlichen Unfalls in Nierendorf ausfallen. Daher wird auch der Winzerverein an diesem Abend für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben, auch das von den Chören angebotene offene Singen musste ebenfalls abgesagt werden.

Bluessänger weckte Fernweh und Erinnerungen


Richie Arndt nahm sein Publikum mit an den Mississippi

Viele der Besucher waren schon mal da, andere wollen vielleicht noch hin. Auf jeden Fall weckte der Bluessänger Richie Arndt am vergangenen Freitag in Lantershofen Fernweh und Erinnerungen zugleich. Arndt zeigte rund 100 Gästen seinen Reisebericht aus dem tiefen Süden der USA, wo es ihn vor vier Jahren hinzog. Das Besondere: es war nicht nur eine Multimedia-Show, sondern gleichzeitig ein Konzert. Denn der Ostwestfale trug zahlreiche Lieder über oder aus dem Gebiet um das Mississippi-Delta auch vor. Eingeladen zu diesem kurzweiligen Vortrag hatten die Chöre des MGV Lantershofen und als deren Vorsitzender Klaus Dücker abfragte, wer denn das Gebiet schon einmal besucht habe, gingen zahlreiche Hände nach oben.

Bluessänger Richie Arndt verbreitet Fernweh und weckt Erinnerungen an den Mississippi. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht und der Bilderserie: Thomas Schaaf.
Ein kurzweiliger Vortrag und Bluesgesang mit intensiver Gitarrenbegleitung fesselten die Besucher im NEUEN Winzerverein.

Arndt startete seine Reise, bei der ihn ein Fotograf begleitete, in Memphis, der „Wiege von Blues, Soul, Rock und Pop“, wie der Sänger betonte. Hier begaben sich die beiden auf die Spuren von Tom Sawyer und Huckleberry Finn oder auf die von Chuck Berry, besuchten die legendären Sun-Studios und natürlich Graceland, die monumentale Farm von Elvis Presley. Arndt beleuchtete aber nicht nur die musikalische Geschichte der Region zwischen Memphis und New Orleans, er erzählte auch deren düstere Geschichten, besuchte ein Sklaverei-Museum und sprach über den in dieser Gegend extrem gelebten Rassismus.

In seinem Vortrag hangelte er sich entlang des Highway 61, auch als „Hauptstraße des Blues“ bezeichnet. Diese Straße begleiten Mythen und Legenden. So soll an einer Kreuzung im Städtchen Clarksdale vor über 70 Jahren der junge Musiker Robert Johnson seine Seele an den Teufel verkauft haben. Der zeigte ihm dafür, wie man den Blues spielen kann. Johnson wurde nur 27 Jahre alt, seine Musik aber prägte Generationen. Arndts Reise ging derweil weiter nach Süden, quer durch das Mississippi-Delta hin zum Mündungs-Delta und nach New Orleans. Unterwegs besuchte er zahlreiche Museen, übernachtete in den außergewöhnlichsten Herbergen, mal im Luxus, mal in ehemaligen Sklavenhütten, mal in einem extra für Schwarze entstandenen Hotel. Anlaufpunkte waren kleine und große Orte, die in den Songs der Südstaaten besungen wurden. Immer wieder wies der Sänger aber auch auf die hervorragende Küche der Region und auf die vielbesungene Freundlichkeit der Bewohner hin.

Musikalisch bekam das Publikum einen Rundumschlag der Mississippi-Delta-Region zu hören, Elvis‘ „Mystery Train“ oder den „Backwater Blues“, aber auch Gospel, wie „Swing low sweet chariot“ oder das Stück vom „Ol‘ man river“ fehlten nicht. Am Ende dann, sozusagen als Höhepunkt, Presleys „Love me tender“, bei dem das Publikum begeistert mitsang.

Spende der Kreissparkasse an die Bläserklasse


Der Vorsitzende der Musikfreunde, Hubertus Feist, nimmt den Spendenscheck entgegen. Foto: Fix.

Am Sonntag, dem 22.4. trafen sich die Mitglieder der Bläserklasse für Erwachsene der Musikfreunde Lantershofen zur Vorbereitung des Frühlingskonzertes,  das am Samstag, 12.5.2018 im Saale des Winzervereins stattfindet. Die Bläserklasse, in der mittlerweile auch 5 Kinder und Jugendliche mitmachen, besteht seit Februar 2017. Hier wird im Klassenverband musiziert  und auch von vereinseigenen Lehrern Unterricht auf allen Instrumenten eines Blasorchesters erteilt. Die musikalische Ausbildung macht gute Fortschritte, so dass diese neue Formation mit derzeit 32 Mitgliedern mit drei eigenen Stücken das Konzertprogramm „Whisky in the Jar“, einem musikalischen Ausflug nach Irland und Schottland bereichern wird.

Herr Kriechel von der Kreissparkasse Ahrweiler nutzte diesen Tag für eine ganz besondere Überraschung. Er brachte einen Spendenscheck in Höhe von 1.500 Euro mit und überreichte ihn an den Vereinsvorsitzenden Hubertus Feist, um damit die musikalische Ausbildung der Musikfreunde zu unterstützen. Dieser Betrag soll dazu verwendet werden, die Bläserklasse mit einheitlicher Vereinskleidung auszustatten, um sie am Ende der Ausbildung in das große Orchester der Musikfreunde zu integrieren. Die Musiker freuten sich sehr über die großzügige Spende und bedankten sich auf ihre Art mit einem besonders schönen Stück Irischer Musik.

Das Frühlingskonzert „Whisky in the Jar“ findet am Samstag, dem 12. Mai um 19:00 Uhr im Saale des Winzervereins Lantershofen statt. Neben irischer und schottischer Musik erwartet die Zuhörer eine Auswahl von landestypischen Speisen wie „Irish Stew“, Scottich Eggs, Scottich Salmon sowie Guiness Stout und Killkenys Ale, sowie eine Auswahl von schottischen und irischen Whiskys. Um den Gästen ausreichend Zeit zum Probieren dieser Köstlichkeiten zu geben, öffnet sich der Winzerverein bereits um 18:00 Uhr. Konzertbeginn ist 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Musiker freuen sich über hoffentlich zahlreichen Besuch.

Frühlingskonzert der Musikfreunde - „Whisky in the Jar“


Das Frühlingskonzert „Whisky in the Jar“ findet am Samstag, dem 12. Mai um 19:30 Uhr im Saale des Winzervereins Lantershofen statt. Neben irischer und schottischer Musik erwartet die Zuhörer eine Auswahl von landestypischen Speisen wie „Irish Stew“, Scottich Eggs, Scottich Salmon sowie Guiness Stout und Killkenys Ale sowie eine Auswahl von schottichen und irischen Whiskys. Um den Gästen ausreichend Zeit zum Probieren dieser Köstlichkeiten zu geben, öffnet sich der Winzerverein bereits um 18:00 Uhr. Konzertbeginn ist 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Musiker freuen sich über zahlreichen Besuch.

Großes Rondo Vocal Jubiläumskonzert


Musik- und Gesangsbegeisterung über Genregrenzen hinweg  

Seit zehn Jahren gibt es das aus der Grafschaft stammende A cappella-Quintett „Rondo Vocal“, dessen musikalischer Ruf längst über den engeren, regionalen Raum hinaus ausstrahlt. Eine Tatsache, die jüngst beim großen Jubiläumskonzert erneut deutlich wurde. Zahlreiche Besucher aus der Grafschaft und der Kreisstadt, aber auch aus den umliegenden Gemeinden und Städten hatten zum großen Jubiläumskonzert im Winzerverein den Weg nach Lantershofen gefunden. Mit 250 Gästen war der Auftritt schon lange vor dem Konzerttermin restlos ausverkauft, ein Zusatztermin wird am 20. Oktober im Ringener Bürgerhaus stattfinden. Es ist immer wieder faszinierend, wie Rondo Vocal, bestehend aus Rolf Blechschmidt (1. Tenor), Hajo Hecker (2. Tenor/1. Tenor), Detlef Wronka (2. Tenor/1. Bass/Perkussion), Franz-Josef Küls (1. Bass) und Ingo Krämer (2. Bass/Perkussion), allein mit dem Mund und durch die Kunst des Gesangs ganze Musikwelten entstehen lässt – über Genregrenzen hinweg wird der Mund zum Multiinstrumentalist. Eben jene Vielseitigkeit sorgt dafür, dass die Gruppe für fast jeden Geschmack etwas im Repertoire hat. Das war natürlich auch beim Jubiläumskonzert der Fall, schon der Auftakt hatte mit Stücken wie „Crying in the Rain“ (Howard Greenfield) oder dem Traditional Scarborough Fair jede Menge Facettenreichtum zu bieten.

Rondo Vocal präsentiert sich im total ausverkauften Saal des NEUEN Winzervereins in blendender musikalischer Form. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Das begeisterte Publikum dankt beim 10-jährigen Jubiläumskonzert von Rondo Vocal mit starkem Beifall für ein perfektes Gesangserlebnis.

Sozusagen als Sahnehäubchen hatte sich Rondo Vocal für diesen besonderen Abend musikalische Ehrengäste eingeladen, die perfekt ins Programm passten. Da war die musikbegeisterte „Dietl-Family“ aus Sinzig, die mit Klavier, Violinen, Cello und Klarinette ein spektakuläres Beatles Medley auf die Bühne brachte oder der Bölinger Singer/Songwriter Christoph Rieger, dessen Songs über „Eva“ oder den imaginären „Mordversuch“ an der Freundin nicht nur musikalisch, sondern auch humoristisch begeisterten. Unter anderem Kompositionen von Michael Jackson, Xavier Naidoo, aber auch eine alte Volksweise präsentierte der „CHORIOS“-Chor aus Adenau während der bekannte Sänger Patric Lück der Band per Videobotschaft zum Jubiläum gratulierte. Mit „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Irgendwo auf der Welt“ sangen Rondo Vocal auch zwei Lieder der Comedian Harmonists, sozusagen der Mutter aller A cappella Formationen. Der Abwechslungsreichtum zog sich wie ein roter Faden durch den Abend – Mitwipp- und Mitsingpotential inklusive. Ob rockige Songs wie „While my Guitar gently weeps“ (George Harrison) oder „Proud Mary“ (John Foggerty), Chartkracher a la „Human“ (Rory Graham), Klassisches Liedgut wie „Also sprach…“ (Richard Strauss) oder kölsche Tön in Form von „Bütz mich“ (Bläck Fööss) – es war faszinierend zu hören, wie anders und doch unverkennbar diese Songs im A cappella-Gewand daherkamen. Und fürs Auge gab es dank anspruchsvoller Videoinstallationen auf Leinwand auch was zu sehen. Logisch, dass diese sicherlich unvergessliche Show samt üppigem Zugabenteil mächtige Ovationen des begeisterten Publikums zur Folge hatte. Um das Ganze abzurunden, kam auch der Charity-Aspekt nicht zu kurz. So gingen die Erlöse aus dem Imbiss- und Getränkeverkauf an den Förderverein des Ringener Kindergartens „Regenbogen“.

Die Bürgervereinigung gratuliert Heinz Doll (80)


Werner Braun (l.) und Leo Mattuscheck (r.) gratulieren Heinz Doll. Foto: Klaus Dücker.

Anlässlich des 80. Geburtstags von Heinz Doll überbrachten die Vorstandsmitglieder Werner Braun und Leo Mattuscheck ihrem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben. 

Herzlichen Glückwunsch!

Der deutsche Kabarett-Meister kommt


Der deutsche Kabarett-Meister Matthias Ningel. Foto: Veranstalter.

Matthias Ningel ist mit seinem Programm „Jugenddämmerung“ bei Kulturlant zu Gast

Auch das gibt es: eine Kabarett-Bundesliga. Da spielen Jahr für Jahr 14 Kabarettisten gegeneinander. Sieger und damit Deutscher Meister 2016 wurde Matthias Ningel. Nach der mit seinem ersten Programm „Omegamännchen“ über sieben (nämlich acht) Kleinkunstpreise erntete und deutschlandweit konzertierte, scheint er seine künstlerische Reifeprüfung erfolgreich bestanden zu haben. Heißt das, er ist jetzt endlich erwachsen? Ist da ein Küken flügge geworden? Wohl kaum! Als junger Milder seiner Generation vermeidet er es weiterhin sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen.

Mit Gesang, Klavierspiel und Wortbeiträgen widmet sich Matthias Ningel in seinem zweiten Programm „Jugenddämmerung“ den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Humorvoll und nachdenklich seziert er spielerisch sich selbst, sowie die ominöse Generation Y, analysiert deren Eigenschaften, Ängste, Spleens und Sehnsüchte. Da entlarvt er eine Perspektivlosigkeit aufgrund zu vieler Möglichkeiten, entdeckt die Hintergründe multipler Medienabhängigkeit und vermutet eine tiefe Sehnsucht nach dem Klinkerhaus auf dem Land. Er schildert die Vorteile und Probleme von Fernbeziehungen und diagnostiziert den Artgenossen eine aus dem Gleichgewicht geratene Work-Life-Balance. Ein Musikkabarettprogramm für alle Generationen.

Matthias Ningel ist am Samstag, 5. Mai, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen zu erleben. Einlass ist um 19 Uhr. Karten sind zum Vorverkaufspreis von 17 Euro zuzüglich möglicher Gebühren in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtaltourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Bei Wittich Medien (Ahrweiler), im Rewe-Markt (Ringen), der Eifeldestillerie (Lantershofen), bei Getränke Visang (Karweiler) sowie telefonisch unter 0175/5700262 oder 02641/202118 und online unter www.kulturlant.de oder www.bonnticket.de erhältlich.