Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Die Bürgervereinigung gratuliert Günther Elfgang (75)


Harald Hess (links) und Hubertus Feist (rechts) gratulieren Günther Elfgang und überreichen ein kleines Präsent. Foto: Renate Elfgang.

Anlässlich des 75. Geburtstags von Günther Elfgang, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Harald Hess und Hubertus Feist im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Jukeboxparty begeistert zum fünften Mal


Fetzig und laut ging es auch bei der fünften sehr gut besuchten Jukebox-Party von Johannes Held zu. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Mini-Jubiläum: zum 5. Mal war am letzten Oktobertag in Lantershofen die Jukeboxparty angesagt. DJ Johannes Held versteht es wie kein Zweiter, für volle Tanzflächen zu sorgen. Am Montag begeisterte er wieder zahlreiche Jukeboxparty-Fans im Lantershofener Winzerverein. Dort blieb kein Fuß ruhig. Veranstalter war erstmals der VfB Lantershofen, der versprach, dass es auch Ende Oktober 2016 eine Jukeboxparty geben wird.

Marillion-Coverband präsentiert Hits aus der „Fish-Ära“


Coverband „Forgotten Sons“. Foto: Veranstalter.

„Forgotten Sons“ sind live in Lantershofen zu hören

Kulturlant präsentiert wieder eine Cover-Band. „A Tribute To Marillion´s Fish Era” ist im Untertitel zu den Konzerten der “Forgotten Sons“ zu lesen. Das Quintett aus dem Rhein-Main-Gebiet entführt die Zuschauer musikalisch in die 80er Jahre, in denen sich Marillion als eine der einflussreichsten Formationen des Neo-Progressivrocks etablieren konnte. Der Erfolg der Anfangsjahre ist eng verknüpft mit dem damaligen Frontmann Derek William Dick – besser bekannt als „Fish“. Auch heute noch gibt es viele eingefleischte Fans, die sich gerne an diese Zeit und die zwischen 1981 und 1988 entstandenen vier Alben zurückerinnern. Die „Forgotten Sons“ debütierten vor fünf Jahren im etablierten Musiktheater Rex in Lorsch und hinterließen dabei einen bleibenden Eindruck. „Eine bessere Marillion-Coverband ist kaum vorstellbar,“ schrieb die Presse damals.

Der deutsche Marillion Fanclub „The Web Germany“ wurde relativ schnell auf die hessischen Musiker aufmerksam. Nachdem sich die Verantwortlichen mehrfach von den Live-Qualitäten überzeugt hatten, erschien Mitte 2013 im clubeigenen Magazin „made again“ ein mehrseitiges Feature. Speziell über die Live Präsentation des Albums „Misplaced Childhood“ heisst es dort: „Bei aller Liebe zu Fish, aber hier merkt man doch, dass es nicht nur auf den Sänger ankommt, sondern die ganze Band. Mich berührt diese Version des Klassikers nämlich deutlich mehr als die des ‚Onkels‘ auf seiner Return to Childhood Tour. Hier sitzen eben die Töne und das macht einfach mehr Spaß, als wenn man um das Gelingen jedes Solos bangen muss.“

Die „Forgotten Sons“ sind am Samstag, 5. November, im Winzerverein Lantershofen zu erleben. Karten sind zum Vorverkaufspreis von 12 Euro zzgl. Gebühren erhältlich in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Rewe-Markt Ringen, Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und telefonisch unter 02641/202118 und 0175/5700262.

Burgforum betrachtete aktuelles Liedgut aus dem Gotteslob


Eines der Liedbeispiele in der Diskussion. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf

Kirchenmusik sorgt für Emotionen

Mit dem zweiten vatikanischen Konzil begannen große Veränderungen in der christlichen Kirche. Auch in der Kirchenmusik, wenn auch dort die Veränderungen zunächst nur marginal und erst ab den 1970er Jahren stärker zu spüren gewesen sind. Wichtigste Änderungen waren dabei die tätige Teilnahme der Messbesucher am musikalischen Vortrag sowie die Nutzung der Volkssprache anstelle lateinischer Texte. Sowohl die Musik, als auch die Liedtexte bewegen zumindest seither die Gelehrten der Kirche umso mehr. Unter dem Titel „Singen wir, was wir glauben? Glauben wir, was wir singen“ beschäftigten sich mit Thomas Fößel und Matthias Kreuels am vergangenen Freitag zwei Dozenten des Studienhauses St. Lambert beim Lantershofener Burgforum mit der Thematik. Der Vortrag, der später zur Diskussionsrunde wurde, war öffentlich und wurde von zahlreichen „Laien“, wie auch von den Priesteramtskandidaten des Studienhauses besucht.

Wie unterschiedlich Meinungen zu den Aussagen der Kirchenmusik sein können, erläuterten Fößel und Kreuels zunächst am Beispiel des Liedes „Wäre Gesanges voll unser Mund“ aus dem Trierer Eigenteil des Gotteslobes. Das Lied hat sich schnell zu einem gern gesungenen Werke bei vielerlei Anlässen entwickelt, aber gerade die Quintessenz aller im Text beschriebenen Bemühungen, die in den Worten „so reichte es nicht, es reichte doch nicht, dich, unsern Gott recht zu loben“ sorgt immer wieder für Anstoss. So vermittelte es auch Thomas Fößel seinen Kommilitonen. Hier werde die wesenhafte Unbegreiflichkeit Gottes besungen und die Würde der Schöpfung vermindert, so Fößel. Dass die Zeilen aber aus einem ganz anderen Kontext stammen, nämlich aus dem hebräischen Gebetshymnus „Nischmat kolchaj“, diese in der jüdischen Liturgie gebräuchlich sind und sich schließlich in einem Gedicht als Denkmal für das jüdische Ghetto in Frankfurt wiederfinden, entgegnete mit Matthias Kreuels ein Befürworter des Liedes. Auch in seiner Heimatgemeinde in Bad Neuenahr eckte Fößel mit seiner Kritik an, wie er offen zugab. Es komme einzig auf die Haltung an, wo und wie singe ich dieses Lied, war schließlich der Kontext aus dem Forum heraus. 

Dass Liedtexte immer wieder neue Melodien erhalten, zeigte Matthias Kreuels am Beispiel des „Freunde, dass der Mandelzweig.“ Ihm war die von Kirchenmusiker Fritz Baltruweit 1981 komponierte Melodie nicht ästhetisch genug, bisweilen klinge das Lied nach Marschmusik, entgegnete Kreuels. Er bevorzugt die hörbar jüdischere Melodie, die Annette Sommer dem Lieb 1988 gab. Und auch das „Geheimnis des Glaubens“ hat eine neue Melodie erhalten, aber auch einen veränderten Text. Sowohl die Möglichkeit des Kanons, als auch die neue Übersetzung des „Mysterium fidei“ bergen viel Diskussionsstoff. „Ist dieser Text des Liedes an zentraler Stelle im Hochgebet angemessen“ fragte Thomas Fößel zu der neuen Version der seinerzeit von Papst Pius IV. in die Liturgie übernommen Akklamation. Auch hier gingen die Meinungen weit auseinander. „Die neue Melodie reist mich mit“ war aus dem Forum zu hören, aber auch, die neue Version sei theologisch völlig angemessen und der ursprünglich lateinische Text in der Sache genauer dargelegt.

Purple Schulz ist „Der Kleine mit dem Unterschied“


Purple Schulz kommt wieder nach Lantershofen, dieses Mal als „der Kleine mit dem Unterschied.“ Foto: Veranstalter.

Pop-Poet präsentiert sein neues Programm

Purple Schulz könnte es sich leicht machen, in die Schatzkiste seines Lebenswerks greifen und zwei Stunden lang seine unvergessenen Hits servieren. Doch wer sein letztes Programm „So und nicht anders“ gesehen hat, weiß, dass es dem Kölner Songschreiber und Pianisten bei der Unterhaltung vor allem auch immer um die Haltung geht. So auch in seinem neuen Programm „Der Kleine mit dem Unterschied“, in dem Purple Schulz durch die dreispurigen Sackgassen des Lebens führt und auf faszinierende Weise alle Facetten des Menschseins zeigt. Schulz bietet dabei allem und jedem die Stirn, hinter der sich ein geradezu buddhistischer Humor verbirgt. Und nimmt dabei nicht nur sich selbst, sondern gleich das ganze Leben auf und in den Arm. Begleitet wird er von Markus Wienstroer an Gitarre und Violine. Wienstroer ist einer der besten Live- und Studiomusiker Deutschlands und hat bereits mit vielen Weltstars auf der Bühne gestanden.

Purple Schulz lässt das Publikum seine Evergreens neu entdecken und präsentiert neben teils noch nie aufgeführten Stücken auch erstmals Songs aus dem neuen Album. Purple Schulz ist am Samstag, 19. November, im Winzerverein Lantershofen zu erleben. Karten sind zum Vorverkaufspreis von 22 Euro zzgl. Gebühren erhältlich in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Rewe-Markt Ringen, Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und telefonisch unter 02641/202118 und 0175/5700262.

Coverband „Forgotten Sons“ wurde in Lantershofen gefeiert


Marillion-Hits der „Fish-Ära“ brachten die „80er“ zurück

Eine Reise in die 1980er Jahre erlebten knapp 200 Fans der britischen Band „Marillion“ am Samstagabend in Lantershofen. Dort ließ die fünfköpfige Cover-Band „Forgotten Sons“ die eigenwillige Musik von Marillion aus deren Anfangszeit aufleben. „Die Hits aus der Fish-Ära“ war das Konzert unterschrieben. Hinter Fish steckt Derek William Dick, der als Sänger 1981 in die 1979 gegründete Band einstieg. Mit ihm als Frontmann konnte die Band sich als eine der einflussreichsten Bands des Neo-Prog etablieren, einer in den 1980er Jahren aufblühenden Form des Progressive Rock. In dieser bis 1988 anhaltenden Formation erschienen vier Alben, darunter „Misplaced Childhood“ mit den beiden größten Single-Erfolgen der Band, „Kayleigh“ und „Lavender.“

Die fünfköpfige Cover-Band „Forgotten Sons“ präsentiert eigenwillige Musik von Marillion. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Die Band stellt sich dar mit einem präzisen instrumentalen Background.

Die Forgotten Sons, die bundesweit Fans haben und die immer wieder als beste Marillion-Coverband hierzulande tituliert werden, lockten zahlreiche Fans aus einem großen Umkreis nach Lantershofen. Dort wurde bereits nach wenigen Takten deutlich, dass die Band ihren Vorschusslorbeeren gerecht wird. Keiner der fünf Musiker drängte sich auf. Im Gegenteil, sie produzierten einen präzisen instrumentalen Background, vor dem Frontmann Nico Würsching alle Möglichkeiten hatte, mit seiner doch sehr an Fish erinnernden Stimme Marillion-Klassiker aufleben zu lassen. Dabei legte er vom ersten Ton an einen dynamischen Sound auf. Ihm gelang es mühelos, die vor Spannung berstende Atmosphäre der Songs in den Saal zu transportieren, das Publikum zeigte sich hellauf begeistert und feierte jeden der gecoverten Marillion-Songs lautstark.

Einige der treuen Helfer bei Kulturlant bei einer kleinen Pause: (von links) Ralf Münch, Thomas Weber, Conny Gansewig, Uwe Efferz und Marcus Stodden.
Conny und Menn machen schon mal Werbung für die nächste Veranstaltung im Winzerverein: "Levve un Laache" mit dem Kölnbarden Hans-Jürgen Jansen am Freitag, 18. November im Winzerverein. Der Eintritt ist frei.

Das Konzert war Auftakt einer Reihe von musikalischen Veranstaltungen bei Kulturlant, die völlig unterschiedliche Genres bedienen. So sind Pop-Poet Purple Schulz (19. Novemer, Winzerverein Lantershofen), die New York Gospel Stars (19. Dezember, Kirche Lantershofen), Saxofonist Jonas Röser mit „Jazz ohne Stress“ (7. Januar, Mehrzweckhalle Bengen) oder die Klaus „Major“ Heuser Band (11. März, Mehrzweckhalle Gelsdorf) bei den Grafschafter Kulturschaffenden zu hören.

Kölnbarde und die Bürgervereinigung laden zum Zuhören und Mitsingenein


Bekannte kölsche und eigene Lieder präsentiert der Kölnbarde mit einem kölsche Programm. Flyer: Thomas Weber, Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Levve un Laache mit dem Kölnbarden

Im Rahmen der Mundartpflege lädt die Bürgervereinigung Lantershofen am Freitag, 18. November, in die Gaststätte des Winzervereins ein. Dort tritt ab 20 Uhr der „Kölnbarde“ Hans-Jürgen Jansen auf. Sein durch und durch kölsches Programm „Levve un Laache“ beinhaltet bekannte kölsche und eigene Lieder und Anekdoten in Mundart. Zum Mitsingen und Zuhören. Lieder, wie “Drink doch eine met” oder “Vun Kölle, do ben ich” laden ein, die eigene Stimme mal wieder erklingen zu lassen. Und spätestens, wenn es heißt “Och wat wor das fröher schön” ist das allseits beliebte Schunkeln angesagt. Der Eintritt ist frei, es wird aber eine Hutsammlung geben. Passend zum Konzert serviert die Bürgervereinigung zudem Häppchen aus der „Kölsche Fooderkaat.“

Beauftragung: "Geh und handle genauso!"


Von links: Rev. Father Nformi Joseph Clifford, Frankfurt/St. Georgen, Matthias Thiel, Limburg; Stefan Renner, Rottenburg-Stuttgart; Regens Dr. Christof Strüder, Limburg; Sebastian Heim, Bamberg; Stefan Lunz, Bamberg; Weihbischof Herwig Gössl, Bamberg, Benjamin Schimmer, Würzburg; Martin Brummer, München und Freising; Regens Dr. Volker Malburg, St. Lambert; Br. Lukas Boving OSB, Benediktiner Nütschau; Jan Wiltschek, Hamburg; Subregens Philip Peters, St. Lambert.

Weihbischof Herwig Gössl beauftragt acht Studenten des Seminars St. Lambert

Mit dem Spruch aus Lukas 10,37 „Geh und handle genauso“ überschrieben die 8 Theologie­studenten aus sechs Bistümern und einer Ordensgemeinschaft ihre Beauftragung zum Akolythat, die am 23. Oktober 2016 durch Weihbischof Herwig Gössl aus Bamberg vorgenommen wurde. In einem festlichen Gottesdienst bekamen die Studenten Brot und Wein, die Gaben des Altares, symbolisch überreicht und erhielten damit den Auftrag, Priester und Diakone am Altar zu unterstützen und die Heilige Kommunion im Gottesdienst und bei den Kranken zu spenden.

In seiner Predigt verwies Weihbischof Herwig Gössl darauf, dass der Dienst des Akolythen nicht bedeute, etwas machen zu dürfen, was andere als Messdiener und Kommunionhelfer nicht auch tun könnten. Entscheidend sei, dass sie als Priesteramtskandidaten diesen Dienst in einer Haltung der Demut und aus einer immer tiefer werdenden Verbundenheit mit Jesus Christus heraus verrichten. Dazu solle sie die Beauftragung in besonderer Weise stärken. Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein gemeinsames Mittagessen mit den angereisten Gästen, den Familien und Freunden der Beauftragten statt. Der Tag wurde am Nachmittag dann mit Kaffee und Kuchen abgerundet.

Mit dem Akolythat gehen die acht Seminaristen nun einen weiteren Schritt in Richtung ihres angestrebten späteren Dienstes als Priester. Der Begriff „Akolyth“ kommt übrigens aus dem Griechischen und kann mit „Nachfolger" oder "Begleiter“ übersetzt werden. Hierdurch wird deutlich, dass die Nachfolge Jesu im Zentrum der Priesterausbildung steht. Im nächsten Trimester werden die Studenten dann ein kombiniertes Gemeinde- und Schulpraktikum in ihren Heimatdiözesen absolvieren, bevor das Studium dann in St. Lambert weitegeht. Unseren neu beauftragten Mitbrüdern herzlichen Glückwunsch, alles Gute auf ihrem weiteren Weg und Gottes Segen für ihren Dienst.