Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Vorplanung Öffnungszeiten DGH und Public Viewing


Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft gibt der Trägerverein einen Überblick  über die derzeit geplanten Öffnungszeiten der Kneipe im Winzervein / Dorfgemeinschjaftshaus:

Freitag, 10. Juni um 19 Uhr beginnt die Freitagsöffnung. Den Kneipendienst übernimmt der Freundeskreis. An diesem Abend wird das Eröffnungsspiel der Fußball-EM (Frankreich-Rumänien) gezeigt. Es wurden u.a. Beamer und Großbildleinwand installiert. Samstag, 13. Juni ab 14 Uhr schmückt Kulturlant die Kneipe für die EM, jeder, der Lust hat, ist willkommen, um mitzuhelfen. Sonntag, 12. Juni - Fussball-EM - um 19 Uhr öffnet Kulturlant die Gaststätte für jedermann zum Public Viewing. Deutschland spielt um 21 Uhr gegen die Ukraine. Donnerstag, 16. Juni - Fussball-EM - um 19 Uhr öffnet Kulturlant die Gaststätte für jedermann zum Public Viewing. Deutschland spielt um 21 Uhr gegen Polen. Freitag, 17. Juni um 19 Uhr beginnt die Freitagsöffnung. Den Kneipendienst übernehmen (neu) die Musikfreunde, die eine Musikkapelle aus Calmbach zu Gast haben - evtl. wird auch Fußball-EM übertragen. Dienstag, 21. Juni - Fussball-EM -  um 17 Uhr öffnet Kulturlant die Gaststätte für jedermann zum Public Viewing. Deutschland spielt um 18 Uhr gegen Nordirland.  Freitag, 24. Juni um 19 Uhr beginnt die Freitagsöffnung, den Kneipendienst übernehmen die Junggesellen-Schützen, evtl. wird auch Fußball-EM übertragen. Samstag, 25. Juni ODER Sonntag, 26. Juni - Fussball-EM - das Achtelfinale mit deutscher Beteiligung wird gezeigt, Öffnung der Kneipe eine Stunde vorher, Veranstalter ist Kulturlant. Donnerstag, 30. Juni - bei einem EM-Viertelfinalspiel mit deutscher Beteiligung öffnet Kulturlant die Gaststätte um 19 Uhr für jedermann zum Public Viewing. Spielbeginn wäre um 21 Uhr. Freitag, 1. Juli, bei einem EM-Viertelfinalspiel mit deutscher Beteiligung öffnet Kulturlant die Gaststätte um 19 Uhr für jedermann zum Public Viewing. Spielbeginn wäre um 21 Uhr. ODER Freitag, 1. Juli um 19 Uhr beginnt die Freitagsöffnung, evtl. wird auch Fußball-EM übertragen. Samstag, 2. Juli  bei einem EM-Viertelfinalspiel mit deutscher Beteiligung öffnet Kulturlant die Gaststätte um 19 Uhr für jedermann zum Public Viewing. Spielbeginn wäre um 21 Uhr.

Der Trägerverein hat zusammen mit dem Verein Kulturlant einen Schaukasten angeschafft. Wer dort für seine Veranstaltung im Winzerverein ein Plakat oder sonstige Informationen aushängen möchte, kann diese bei Thomas Weber, Zweibrückenstraße 7, in den Briefkasten werden.

Dies und Das - kurz gefasst


Was es sonst noch gibt in Lantershofen und drumherum

Schon vor einigen Wochen hat die Pfarreiengemeinschaft neue Schilder am Ortseingang aufstellen lassen. Informiert wird über den Beginn des sonntäglichen Gottesdienstes. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf
Das Schild an der Zweibrückenstraße gesellt sich zu einer Reihe anderer Schilder, die man vielleicht auch anders gefälliger hätte gruppieren können.
Eine schöne Aussicht auf Bad Neuenahr genießt der kräftige Rehbock inmitten gut gewachsenen Weizens in Carlo Jöntgens Feld.
Eine bessere Übersicht in die gleiche Richtung hat diese Krähe, die hier in Höhe des Birnensortengartens von ihrem Sitz auf einem Verkehrsschild verscheucht wird.
Der Mai ist vorbei. Gleich fällt am Frumech der Maibaum. Alles rennet, rettet, flüchtet frei nach Schillers Glocke.
Padautz, da liegt er schon. Gleich gellt die Motorsäge und zerteilt den Stamm in kleine Stücke. Der Mai ist gegangen, Juni ist angesagt.
Jahrzehntelang haben zu Fronleichnam Gertrud und Matti Jüris vom Blumenhaus Jüris in Bad Neuenahr zuverlässig den schönen Gesteck-Blumenschmuck für den Altar am Kapellchen geliefert, dessen Aufbau traditionell ebenfalls seit Jahrzehnten die ortsansässige Firma Kettiger Thonwerke übernommen hat. Firmenchef Thomas Schaaf bedauert, dass die diesjährige Blumenlieferung wohl die letzte vom Blumenhaus Jüris gewesen sein wird, wollen die beiden langgedienten Floristen und Blumenfreunde zum Jahresende doch in den verdienten Ruhestand treten.
Die von Gertrud und Matti Jüris in mehr als 35 Jahren zur Prozession gelieferten Gestecke zeichneten sich regelmäßig durch eine abwechslungsreiche Farbgebung, eine geschmackvolle und künstlerisch hochstehende Gestaltung gepaart mit zuverlässiger und pünktlicher Anlieferung aus, so Firmenchef Thomas Schaaf. Nach der Prozession fanden die Gestecke regelmäßig in den Kirchen und dem Marienkapellchen weitere Verwendung.
Grün-Weiß sind die Farben der Junggesellen-Schützengesellschaft. In dieser Weise hatte Burg Lantershofen mit seinem eigene "Schützenfest" auch für den Jungesellenvorstand geflaggt. In gemütliche Stunden erfolgte neben den routinemäßigen Jahresterminen ein gemütlicher Austausch zwischen Burg und Junggesellen. Im Hintergrund des Bildes sieht man das alte Wappen derer von Bottelberg.
Als Chronist der Bürgervereinigung hatte Thomas Schaaf dazu ermuntert, gelegentlich alte Fotos aus Lantershofen zum Abfotografieren für das Bürgerarchiv zur Verfügung zu stellen. Auch Gisela Mertens aus der Straße "Im Wickchen" war dem Aufruf gefolgt und konnte einiges an alten Bildern zur Archivierung bereitstellen. Vielen Dank.
Ein Hubschrauber landete kürzlich im Betriebshof der Kettiger Thonwerke in Ringen. Nach dorthin zur Weiterverbringung nach Bonn zum Venusberg wurde mit dem Krankenwagen vom Notarzt ein schwer verletzter Fahrradfahrer verbracht, der an der Kreuzung vor der Ringener Kirche von einem Traktorfahrer wohl übersehen wurde und schwer gestürzt war.
Ebenfalls mangels besserer Landemöglichkeit setzte dieser Rettungshubschrauber der Johanniter auf einer großen privaten Wiese auf der "Schäfersburg" im Tonwerk Lantershofen auf. Anlieger verbrachten den fliegenden Notarzt, der eilig in die Barbarastraße zu seinem Notfall wollte, mit dem PKW an seinen Zielort. Foto: Doris Lieser.
Nochmals Heli: Am vergangenen Samstag war mehrfach die L 83 von Ringen nach Neuenahr-Ahrweiler gesperrt, weil ein Hubschrauber nach dem in weiten Teilen von Grafschaft wütenden Unwetter Menschen in Sicherheit bringen musste und auf der Straße landete. Die Feuerwehr sicherte den Vorgang ab.
Nicht nur viele Dörfer von Grafschaft waren von diesem Unwetter getroffen, auch die Autobahn A 61 bei Vettelhoven versank in den Fluten, die sich über die nicht mehr aufnahmefähigen Eckendorfer Felder zur Autobahn hin ihren Weg suchten.

"Rudelgucken" für alle im Dorfgemeinschaftshaus Winzerverein


Spannendes und gemütliches Rudelgucken in der Kleinen Kneipe DGH Winzerverein am 26.6. zur Weltmeisterschaft 2014, ebenfalls von Kulturlant organisiert. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Jeder Interessierte ist eingeladen

Die Fußball-Europameisterschaft steht vor der Tür. Klar, dass es dabei auch in Lantershofen ein Angebot zum "Public Viewing" geben wird. Zumindest an den Tagen, an denen die deutsche Mannschaft spielt, lädt der Verein Kulturlant e.V. in die Gaststätte des Winzervereins ein. Dort kann man das "Erlebnis Fußball" dann gemeinsam genießen. Aber auch an anderen Öffnungstagen, wie beispielsweise bei der „Freitagsöffnung“, gibt es die Möglichkeit, die EM zu verfolgen. Einen ersten „Probelauf“ wird es am kommenden Freitag, 10. Juni, geben. Dann findet das Eröffnungsspiel zwischen Frankreich und Rumänien statt. Am Samstag, 11 Juni, wird ab 14 Uhr EM-tauglich geschmückt und alles hergerichtet. Jeder, der Lust hat, ist eingeladen, mitzuhelfen.

Das erste Spiel der deutschen Mannschaft wird am Sonntag, 12. Juni, ab 21 Uhr ausgetragen. Der Winzerverein öffnet seine Pforten zwei Stunden vor dem Anpfiff. Eingeladen ist zum "Rudelgucken" jeder Interessierte am Fußball. Bei deutschen Spielen, die früher beginnen, wird eine Stunde vor Spielbeginn geöffnet. Wann am Abend „Feierabend“ ist, liegt im Interesse des jeweiligen Arbeitsteams.

Mit dem Erlös aus dem Public Viewing wird Kulturlant seine Vereinsaktivitäten unterstützen. So wird sich der Verein in Kürze beispielsweise an der Anschaffung weiterer Stühle und Tische für den Saal beteiligen.

Dies und Das - kurz gefasst


Wüst sah es lange Zeit aus an der neuen Hochbank "Futterkrippe" an der Einfahrt zur ehemaligen Tongube Lantershofen, bevor Mitarbeiter der Kettiger Thonwerke jetzt mittels Rasenmäher den Platz "Am Rotenstein" in einen einigermaßen ansehnlichen Zustand versetzten. Schade wäre sicherlich, wenn die teuer erstellten Objekte wegen fehlender Pflege gewissermaßen in einen Dornröschenschlaf fallen würden. Wild wachsende Rosen kann man dicht neben der "Futterkrippe" schon finden. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Auch an der privaten Firmen-Zufahrt der Kettiger Thonwerke hat der Verein "Zukunft Lantershofen" eine Bank am Birnenrundwanderweg, die sogenannte "Z-Bank", aufgestellt. Regelmäßig wird diese auch von Autofahrern über die private Straße frequentiert. Auch in diesem Bereich des Wanderweges bzw. des Birnensortengartens haben bereits in den Vorjahren Mitarbeiter der Kettiger Thonwerke für den Bereich der Hinweistafel und für den neben der Betriebszufahrt verlaufenden Birnensortengarten mitsamt der Sitzbank regelmäßige Pflegearbeiten übernommen. Hierdurch wird der optische Eindruck des gesamten Areals aufgewertet.

Zahlreiche Mitglieder der Lantershofener Junggesellen-Schützen als Nothelfer im Einsatz


Am vergangenen Wochenende kam es in weiten Teilen der Gemeinde Grafschaft zu einer schweren Unwetterkatastrophe. Aufgrund anhaltenden Regenwetters in den vorausgehenden Tagen waren Wiesen und Felder nicht mehr in der Lage die am Samstag vom Himmel stürzenden Wassermassen aufzunehmen. Mehrstündiger Starkregen hatte dann an diesem Tag die Bäche vor allem im Osten der Grafschaft massiv anschwellen und die örtlichen Regenrückhaltebecken voll laufen lassen. Besonders heftig traf es hierbei die Orte Oeverrich, Niederich, Nierendorf und Gimmingen. Das Fassungsvolumen des Regenrückhaltebeckens oberhalb von Nierendorf wurde in dramatischem Umfang überschritten und die überlaufenden Wassermassen überschwemmten zahlreiche Grundstücke im Ort, überfluteten Häuser teils über mehrere Etagen und rissen alles mit sich was nicht niet- und nagelfest war.

Der Auslauf aus dem Rückhaltebecken nach dem sich das Wasser etwas zurück gezogen hatte. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Robin Grießel
Unzählige Gegenstände sind durch den Schlamm und das Wasser unbrauchbar geworden und türmen sich als Müll vor den Häusern.

Schon während dem Unwetter machten über die sozialen Medien Bilder von überfluteten Straßen, Gärten und Häusern - zunächst aus Oeverrich, später dann noch verheerender aus Nierendorf - die Runde. So gelangten auch die Mitglieder der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen, deren Heimatort glücklicherweise von den Schäden des schweren Unwetters weitestgehend verschont geblieben war, an Informationen über die kritische Lage in den Nachbarorten. Zahlreiche Vereinsmitglieder beschlossen spontan sich als Nothelfer zur Verfügung zu stellen und organisierten sich über die WhatsApp-Gruppe des Vereins. Etwa 20 Personen aus den Reihen der Junggesellen-Schützen sammelten sich gegen 17 Uhr am Lantershofener Feuerwehrhaus und kontaktierten Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr um sich bei der Einsatzzentrale in Ringen als Helfer anzumelden. Diese beorderten die Junggesellen zunächst zum Bauhof nach Ringen, wo sich der "Bereitschaftskopf" befand.

Dort wurden mehrere Gruppen gebildet. Eine Gruppe beteiligte sich an der Verteilung von Verpflegung an die Einsatzkräfte im gesamten Einsatzgebiet. Eine weitere Gruppe wurde nach Oeverrich entsendet und half dabei Garagen und Keller leer zu pumpen sowie das Hab und Gut der von der Katastrophe betroffenen Menschen ins Trockene zu bringen. Die meisten Junggesellen-Schützen kamen jedoch im am heftigsten getroffenen Nierendorf zum Einsatz, wo sie bis tief in die Nacht hinein halfen die Häuser und Wohnungen der betroffenen Anwohner vom Schlamm zu befreien und erste Schäden zu beheben.

Als man vom Aufruf der Freiwilligen Feuerwehr Grafschaft an die Bevölkerung erfuhr, sich auch am Sonntag an den Aufräumarbeiten in Nierendorf zu beteiligen, war es für viele Lantershofener Junggesellen-Schützen selbstverständlich sich trotz kurzer Nacht wieder ins Katastrophengebiet zu begeben und dort weiter zu helfen. Auch stellten Mitglieder ihr schweres Gerät zum Beseitigen der Trümmer und des Mülls bereit. Auf der einen Seite war man fassungslos und betroffen beim Erblicken des ganzen Ausmaßes der angerichteten Schäden, andererseits war es aber auch schön zu sehen wie viele Menschen den diversen Hilfeaufrufen gefolgt waren und mit anpackten, um zumindest die erste Not lindern zu helfen.

Autos wurden von ihren Parkplätzen und aufeinander geschoben.
Für deren Beseitigung musste schweres Gerät anrücken.

Überwältigt von der allgemeinen Hilfsbereitschaft nach diesem Aufruf waren auch viele Geschädigte der Unwetterkatastrophe von denen sich zahlreiche erkundigten wie sie sich für die geleistete Hilfe bedanken könnten. Die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen und ihre Mitglieder sehen es jedoch ebenso wie sicherlich auch die Feuerwehrleute und alle anderen Helfer als eine Selbstverständlichkeit an Menschen in Not beizustehen und dort zu helfen wo es in ihrer Macht steht, weshalb der einfache Dank schon vollkommen ausreichend war. Dies entspricht auch in bestem Sinne den Idealen einer Schützen-Gesellschaft.

Für die noch anstehenden Tage und Arbeiten die zum Beseitigen der Schäden des Unwetters von Nöten sein werden wünschen die Lantershofener Junggesellen-Schützen allen Betroffenen alles Gute und ein gutes Gelingen!

Pilgerquartett Lantershofen "PiQuaLa" wieder unterwegs


Schon mehrfach in den letzten Jahren haben wir hier vom Pilgerquartett Lantershofen berichtet, das mit vier Wanderern und einem Wohnmobil besetzt bereits mehrere tausend Kilometer in südlichen Ländern, vorwiegend auf Pilgerwanderwegen in Zusammenhang mit dem Jakobsweg unterwegs war. Franz-Peter Efferz, Karl-Josef "Menn" Scholl, Jörg Wollert aus Lantershofen und Norbert Häring aus Neuenahr sind ein mittlerweile eingeschworenes Wanderteam. Früher gehörte Heinrich Klaes zum Pilgerquartett, der leider allzufrüh 2008 verstorben ist.

Menn und Franz in der Eintönigkeit der Region Sevilla. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Jörg Wollert.
Alte Korkeiche im Nationalpark „Parque Natural Sierra Norte“.

Die Wanderung durch die autonome Region Sevilla war, als wir Sevilla verlassen hatten, recht eintönig. Beim Eintritt in die autonome Region Extremadura begann der große Regen. Acht Tage nur Regen, die Wege weich und die Bäche übervoll. Diese acht Tage waren eine extreme Herausforderung an das PiQuaLa.  Besonders problematisch war das Trocknen der Wandersachen. Am 13. Mai erwachte Menn und verkündete: „Die Sonne lacht von einem tiefblauen Himmel.“  Trotzdem waren die Wanderwege und die Weiden durch große Pfützen streckenweise nur schwer passierbar. Mehr als einmal mussten Bäche durchwatet werden. Beim Queren des Rio Lobos schaffte nur Menn es, mit einigermaßen  trockenen Füßen das andere Ufer zu erreichen. Aber auch herrliche Landstriche durchwanderten wir, vor allem der „Parque Natural Sierra Norte“ mit seinen alten Korkeichen erweckte unser Interesse.

Im Vordergrund die Brücke „Puento Romana", im Hintergrund die alte und neue Kathedrale.
Abschiedsbild vom Pilgerquartett vor der Kathedrale (von links): Karl-Josef Scholl, Jötg Wollert, Frenz-Peter Efferz und Norbert Häring. Foto: Nette Passantin.

In den letzten Tagen war herrliches Wanderwetter, und auch die Landschaft war streckenweise sehr interessant und abwechselungsreich.  Von den wenigen Städten, die auf unserem Wege lagen, waren nur Monesterio,  Cáceres und Salamanca sehenswert. Monesterio ist bekannt durch ihren iberischen Schinken, Merida durch ihre Zeugnisse römischer Baukunst (u.a. der Acueducto de los Milagros – Teil einer römischen Wasserleitung -, Cáceres durch ihre berühmte Altstadt (Weltkulturerbe der UNESCO) und Salamanca  durch ihre Doppelkathedrale und den altehrwürdigen Bauten. 

Mehr von der Wanderung des Pilgerquartetts PiQuaLa nach Santiago de Compostela findet man in der alten LA-Seite unter www.larchiv.de/piquala/index.htm.

Jubiläums-Wochenende der Musikfreunde Lantershofen


Im Rahmen der Veranstaltungen der  Musikfreunde Lantershofen anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens geht der Reigen der musikalischen Darbietungen  mit dem Jubi-Wochenende weiter. Herzlich laden die die Musiker hierzu für kommenden Samstag und Sonntag ein. Allerlei Gutes „für Leib und Seele“ bieten die Musiker auf und freuen sich auf Ihren Besuch. Das Programm im Einzelnen (siehe auch das nebenstehende Plakat):

Samstag 18.6. ab 19:00 Uhr:  An der Mehrzweckhalle Lantershofen Verpflegung aus einer originalen Gulaschkanone mit Erbsen- und Gulaschsuppe. 21:00 Uhr großer Zapfenstreich der Musikfreunde Lantershofen, der Orchestervereinigung Calmbacher und dem Tambourcorps der Bürgerschürzen Ahrweiler mit großem Jubiläums-Feuerwerk im Innenhof der Burg Lantershofen.

Sonntag, ab 9.6. 11:00 Uhr: Am Fliegenden Dach, Birnenrundwanderweg an der alten Brücke (Bahndammsbrück) am oberen Ende der Ellig, Musik mit dem Blasorchester Insul und Leckeres aus der original Gulaschkanone. Ab 14:00 Uhr Musik mit den Musikfreunden Lantershofen bei Kaffee und Kuchen am Winzerverein. Ab 17:00 Uhr Fest-Konzert vor der Mehrzweckhalle mit den Kirchdauner Dorfmusikanten und der Musikvereinigung Bad Neuenahr-Ahrweiler, ab 18:00 Uhr gibt es Leberkäse mit Bratkartoffeln.

Benefizkonzerte für Grafschafter Starkregenopfer


Am ersten Juliwochenende wird nach Lantershofen und Ringen eingeladen – Grafschafter Künstler treten unentgeltlich auf

Zu den vielfältigen Hilfsaktionen für die vom Hochwasser betroffenen Grafschafter kommt nun noch ein Konzertwochenende. Am ersten Wochenende im Juli finden dazu zwei Benefizkonzerte statt. Ziel ist es, möglichst viele Spenden zu sammeln.

Am Freitag, 1. Juli, gibt es um 19.30 Uhr im Lantershofener Winzerverein eines der eher seltenen Konzerte der Grafschafter A-cappella-Formation „Rondo Vocal.“ „Alles mit dem Mund“, so der Titel des Konzerts. Treffender kann man es wohl kaum beschreiben, wenn Stimmen zu Instrumenten werden. Hier herrscht gute Laune – vom ersten Lied bis zur Zugabe sind unterschiedliche Musikstile aus den Bereichen Evergreens, Pop, Rock, Folk, sowie Film- und Musicalmelodien zu hören. Gewürzt wird alles mit informativ, humorvoll aufbereiteter Moderation. Um die Durchführung kümmert sich der Verein Kulturlant e.V., der im Anschluss an das Konzert im Gastraum des Winzervereins „Public Viewing“ des Viertelfinales der Europameisterschaft anbietet. Der Eintritt ist frei, dafür wird kräftig um Spenden gebeten. Diese gehen dann zusammen mit den Erlösen aus Getränke- und Speisenverkauf ans Grafschafter Spendenkonto. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.

A-Capella-Gruppe Rondo Vokal. Foto: Veranstalter.
Band Cantamus. Foto: Veranstalter.

Am Sonntag, 3. Juli, 15 Uhr, wird es dann unter dem Motto „Alle an einem Tisch“ einen vielfältigen Konzertnachmittag in der Sporthalle Ringen geben. Dabei sein werden Band „Cantamus“, deren Repertoire neue geistliche Lieder aber auch „Traditionals“ aus der Popmusik umfasst. Das Ensemble belCanto wird wenige Tage nach seiner erfolgreichen Konzertreise nach England ebenfalls auftreten. Chorleiter Ingo Jahn mit seinem Vater Hans-Albert als musikalischer Begleiter am Flügel hat für seine Truppe individuell und gezielt Sängerinnen und Sängern aus und vom Rande der Grafschaft gesucht. Ziel ist eine ausgewogene Besetzung der vier Stimmen eines gemischten Chores mit jeweils fünf Sängerinnen und Sängern. Das Repertoire reicht von klassischer Kirchenmusik alter Meister und zeitgenössischer geistlicher Musik über Spirituals bis hin zu moderner Popmusik. Kein Titel gelangt „zufällig“ ins Programm, und belCanto bietet immer wieder vor allem auch Lieder und Werke, die „sonst kaum ein Chor singt“.

Sangesgruppe BelCanto. Foto: Veranstalter.
Dorle Schweiss. Foto: Veranstalter.

Die Künstlerin Dorle Schweiss wird zudem ausgesuchte Texte vortragen. Die Instrumentalgruppe „Us de la Meng“ komplettiert die Vorträge mit ihrer Musik. Auch bei diesem Konzert ist der Eintritt frei und es wird um Spenden gebeten, übrigens auch fürs große Kuchenbuffet, das angeboten wird. Der Erlös wird ebenfalls auf das Spendenkonto fließen.