Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Versteigerung im Winzerverein: Alles muss raus!


Trägerverein bereitet mit Räumung die Umbaumaßnahmen vor - Versteigerungserlös kommt der Ausstattung des Neubaus zu Gute

Das große Ereignis wirft seine Schatten voraus: Alle Räumlichkeiten im DGH Winzerverein müssen für die Zeit der geplanten An- und Umbauarbeiten geräumt werden. Die Hauptarbeiten werden zwar erst nach Kirmes beginnen, trotzdem hat sich der Trägerverein entschlossen, frühzeitig ohne Zeitdruck die ersten Vorbereitungen hierfür zu treffen. So liegt es auf der Hand, die nicht mehr benötigen Utensilien aus den Keller- und Heizungsräumen und der "Remise" jetzt schon auszuräumen.         

Fassboden "Heiliger Lambertus" von Hans Matschulla. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Offener Regalschrank antik (ohne Bücher).
Alte Bestuhlung; 47 Tische, 218 Stühle, teils reparaturbedürftig.

Viele der dort gelagerten Gegenstände sind noch sehr gut erhalten. Daher sollen sie in einer öffentlichen Versteigerung "an den Mann" gebracht werden. Als Termin haben die Verantwortlichen den kommenden Freitag, 1. April auserkoren. Im Saal des Winzervereins hat der Trägerverein die Versteigerungsobjekte ausgestellt, die ab 17.00 Uhr besichtigt werden können. Um 18.00 Uhr beginnt dann die öffentliche Versteigerung. Gegen Barzahlung können die ersteigerten Gegenstände sofort mit nach Hause genommen werden. Der Versteigerungserlös kommt der Ausstattung des Neubaus zu Gute.

12 weiße Saal-Kugellampen mit Leuchtmittel (je 150 Watt), 2 davon defekt.
Leuchtreklame "Winzerstuben" (ohne Leuchtmittel), funktionstüchtig.
Ca. 45 qm schwerer Vorhangstoff (ehemals Gaststätte), nicht entflammbar.

Neben den hier abgebildeten Versteigerungsobjekten wird eine Vielzahl weiterer interessanter Objekte aus dem Küchenbereich, den ehemaligen Weinkellern und auch aus den Haushalten der ehemaligen Winzergenossen angeboten. Der Trägerverein freut sich über viele interessierte Besucher und Steigerer, damit die Versteigerung ein Erfolg werden kann.

Spiegel 70x45cm mit Goldrahmen.
Holzkreuz Eiche mit Elfenbein-Herrgott.
Großes Ölbild "Winzer im Wingert" (1934) von Carl Weisgeber.

Trägerverein erweitert Vorstand


Saal im Lantershofener Winzerverein noch bis Dezember nutzbar

Waren die Gründungsversammlung der Trägergemeinschaft des Dorfgemeinschaftshauses Winzerverein Lantershofen vor zwei Jahren und die Mitgliederversammlung vor Jahresfrist noch recht turbulente Veranstaltungen mit langen Wahlprozederen und kritischen Zwischentönen, so ist in dem Verein jetzt das Alltagsgeschäft und damit auch Ruhe eingekehrt. Das wurde auch bei der jüngsten Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag deutlich. 25 Minuten dauerte es, da waren die Punkte der Tagesordnung abgearbeitet und der Vorstand um eine Person erweitert. Denn die Satzung des Vereins sieht drei bis fünf sogenannte „Objektwarte“, die sich um Verwaltung und Vermietung der Räumlichkeiten kümmern, vor. Vier dieser Positionen konnten vor Jahresfrist besetzt werden, nun wählten die 36 der insgesamt 100 Mitglieder, die zur Versammlung gekommen waren, mit Stefan Dünker noch einen weiteren Objektwart hinzu.

Gut besuchte Mitgliederversammlung des Trägervereins DGH Winzerverein. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Am Vorstandstisch fehlt noch Stefan Dünker, der später zu einem weiteren Objektwart gewählt wurde.

Schriftführer Manuel Efferz hatte das abgelaufene Vereinsjahr zunächst noch einmal in Erinnerung gerufen. Der vor einem Jahr gewählte neue Vorstand hatte unter anderem vier Mal zu Aufräumtagen in den Winzerverein eingeladen, dabei waren auch in Erinnerung an die Erbauer zahlreiche Reben gepflanzt worden. Mit der Unterstützung der Lantershofener Vereine und eines Freundeskreises konnte die Gaststätte des Hauses einmal pro Woche geöffnet werden. Zudem wurde das Haus vielfach privat und an Vereine vermietet, es war eigentlich immer etwas los im Lantershofener Winzerverein. Dort werden allerdings bald Bagger und Handwerker anrücken, das Anwesen wird saniert und erweitert. Mit dem Anbau eines Foyers wolle die Gemeinde als Hausherr noch in diesem Jahr beginnen, der eigentliche Festsaal aber könne noch bis Dezember genutzt werden, so der Trägervereinsvorsitzende Sven Krämer zu den ihm bislang bekannten Planungsdetails.

Der neue, um einen Objektwart erweiterte Vorstand (v.l.): Thomas Weber, Erwin Münch, Schatzmeister Simon Schaaf, Benedikt Queckenberg, Stefan Dünker, Schriftführer Manuel Efferz, Marco Schmidt, Florian Scholl und Vorsitzender Sven Krämer.

Schatzmeister Simon Schaaf konnte ein Jahresplus von gut 1.200 Euro verkünden, was vor allen Dingen dank den Erlösen der wöchentlichen Gaststättenöffnung zustande kam. Geld, das man in Zukunft für Anschaffungen nutzen wolle, in der Planung sind weitere Stühle, aber auch Beamer und Leinwand. Kassenprüfer Erich Althammer bestätigte die ordnungsgemäße Kassenführung, Schatzmeister und Vorstand wurden ohne Gegenstimme entlastet. Informiert wurde auf Nachfrage darüber, dass es im Winzerverein in diesem Jahr bei der Fußball-EM zu den Spielen der deutschen Mannschaft wieder ein Public Viewing geben soll. Federführend bei der Durchführung ist der Verein „Kulturlant e.V.“

TTC Karla - Die „Erste“ macht Vizemeisterschaft perfekt


Marvin Krupp hat sich in der Rückrunde mit einer 11:1-Bilanz zu einem echten Leistungsträger der 1. Mannschaft entwickelt. Foto: Stefan Ockenfels.

1. Mannschaft beschließt Saison am Samstag, 9. April mit Heimspiel 

Durch den souveränen 9:1- Sieg beim Tabellenachten TuS Kehrig II hat sich die 1. Mannschaft den 2. Platz in der 2. Bezirksliga endgültig gesichert und sich für die Aufstiegsrelegation zur 1. Bezirksliga qualifiziert. Diese findet am Samstag, 30. April, ab 10 Uhr in Kirn an der Nahe statt.

In Kehrig traf die „Erste“ auf ein arg dezimiertes Reserveteam der Gastgeber und wurde vor keinerlei Probleme gestellt. Das Grafschafter Sextett zeigte sich in allen Belangen überlegen und gewann auch in dieser Höhe verdient. Peter Klöckner überließ den Einheimischen den Ehrenpunkt. Stefan Ockenfels glänzte einmal mehr mit zwei Erfolgen in den Spitzeneinzeln.

Am Samstag, 9. April, bereits um 17 Uhr, beschließt die 1. Mannschaft mit einem Heimspiel gegen die TTG Kalenborn/Altenahr I die Saison. Das Duell des Zweiten gegen den Dritten verspricht besten Tischtennissport. Beide Teams können locker an die Tische gehen, da das Ergebnis keinen Einfluss mehr auf die Tabellensituation hat.

Spiegel "Op de Pomp" nochmals versetzt


"Op de Pomp", gemeint ist damit die Kreuzung von Brenner-, Winzer, Karweiler Straße und der Straße Im Dorfgraben, stellten unlängst Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeindeverwaltung Grafschaft einen neuen Verkehrsspiegel auf. Ursprünglich stand ein solcher an der Ecke des Hauses Ley, das vor einiger Zeit abgerissen worden war.

Schon vor einigen Tagen war bei einer kleinen Verkehrsschau mit dem gelben Fleck ein neuer Standort gefunden. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Recht unauffällig präsentiert sich der Spiegel am neuen Standort neben dem Schilderbaum.
Von der Winzerstraße aus gesehen kommt der durch den Abriss des Ley-Hauses neu entstandene und schön gestaltete Platz vor dem Giebelhaus viel besser zur Geltung.

Der neue Spiegelstandort hingegen fand nicht die ungeteilte Begeisterung aller Dorfbewohner, weil er ziemlich einsam in der Mitte vor dem rückwärtigen Giebelhaus platziert worden war. Bei einer nochmaligen kleinen "Verkehrsschau" bestimmte man dann einen neuen Standort ungefähr fünf Meter weiter rechts in der Nähe des Straßenschilder"baumes". 

Nach optischen Gesichtspunkten beurteilt macht jetzt unser Spiegel an der neuen Stelle einen viel besseren Eindruck. Auch eine verkehrstechnische Einschätzung bescheinigt dem Spiegel durchaus einen guten Standort.

Skurrile Rollenspiele über Ab- und Zuwanderer


Das Duo Ozan & Tunc präsentierte in Lantershofen eine wahre Sketchparade

Als der Name des Programms entstand, konnte niemand ahnen, dass dieser einmal zu einer derartigen politischen Thematik passen würde, wie die berühmte Faust aus Auge: „Ab- und Zuwanderer.“ Mit dem Gastspiel unter diesem Titel sorgten der in Hamburg geborene Tunç Denizer und der aus Izmir stammende Ozan Akhan am Samstagabend vor gut 200 Zuschauern im Lantershofener Winzerverein für eine Menge politisch unkorrekter Lacher. Natürlich waren da auch die aktuelle Flüchtlingswelle und die Probleme der Integration Thema, aber mehr am Rande. „Es gibt halt immer noch viele Menschen, die in Deutschland zur Welt kommen, aber die Sprache nicht sprechen“, bemerkte Akhan, um klarzustellen, wer das sei: „Die Bayern.“ Ansonsten sorgten die beiden Schauspieler mit ihren Sketchen über die wahren Ab- und Zuwanderer des Lebens für Heiterkeit. Oftmals war es die Verwechslung, die den Humorfaktor herauf beschwor. Das wahrhaftige Interview mit dem NSA-Mitarbeiter Rüdiger zum Beispiel. Der entpuppte sich eher als Aktivist der NSE, also des Natur-Schutzes-Ennepetal. Es kamen die „Ab- und Zuwanderer der Straße“ mehrfach zu Wort, zwei Penner, die die wahren Probleme der Menschheit mit ihren ganz eigenen profanen Mitteln zu lösen wußten. „Burn out“ heißt ausgebrannt, also kein Geld für neues Bier in der Tasche. So einfach war das.

Volles Haus hat der Verein Kulturlant mal wieder bei Ozan & Tunc im Saal des Winzervereins. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Mit ihren Sketchen über die wahren Ab- und Zuwanderer des Lebens sorgen Ozan & Tunc für Heiterkeit.

Da tauchte plötzlich der ein wenig verwahrloste Alt-Junggeselle Lothar auf, der auf Frauensuche seinen Rap vortragen durfte. Immerhin sucht er derzeit bei „Nietenpartner.de“, der Sketch war eine Paraderolle für Tunç Denizer. Da mußte Bodybuilder und Eskalationstrainer Akhan dem schwulen Andi, der wahrlich alle Klischees seiner Neigung erfüllte, Nachhilfe in Sachen Selbstbehauptung geben. Nicht fehlen durften im aktuellen Programm von Ozan & Tunç die afghanischen „Loosa Brothers“ mit ihrer skurillen Hit-Performance auf der Suche nach einem Engagement in den Theatern der Welt. Vor allen Dingen Tunç Denizer zeigte sich auf der Kulturlant-Bühne immer wieder als begnadeter Schauspieler, schlüpfte von einer Klasserolle in die nächste und begeisterte das Publikum, egal ob als Buchkritiker für Zungenbrecher oder als Stimmendarsteller im Büro des „Privatdetektivs Süßbacke“, wo der aggressive Kater selbst das Publikum zusammenzucken ließ.

Das Künstlerduo springt zwischen Comedy und Kabarett hin und her. Ozan & Tunc sorgen für komische Begegnungen und wahnsinnige Geschichten.

Das Duo sprang zwischen Comedy und Kabarett hin und her, wollte sich nicht festlegen. Als der neuerdings geringfügig beschäftigte Arbeiter „Ali Öztürk“ sich beispielsweise per Brief bei seinem grausamen Chef für die gekürzten Arbeitszeiten bei noch weniger Lohn bedankte, blieb so manchem das Lachen im Halse stecken. Und auch über das Angebot im Comedy-Restaurant, wo im Menü unter anderem Empörungssuppe und Hetztiraden im bürgerlichen Teig angeboten wurden, zwang unweigerlich zum Nachdenken. Es waren tatsächlich komische Begegnungen und wahnsinnige Geschichten, die Ozan & Tunç bildlich erzählten.

Mit dem Gastspiel „Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben“ beendet Torsten Sträter am Mittwoch, 11. Mai, die Kulturlant-Saison 2015/16. Ticket für Sträter sind nicht mehr erhältlich, die Vorstellung ist ausverkauft. Bis Ende September wird Kulturlant dann Sommerpause machen.

Am Marienkapellchen Bengener Heide


Ich weiß eine liebe Kapelle,  da weilet mein Herze so gern. Da sing‘ ich mit meinen Geschwistern Loblieder zum Preise des Herrn. O Pilger, komm mit zur Kapelle, bald weilst du gewiß hier auch gern! Da findest du liebe Geschwister, komm, singe zum Preise des Herrn!

Die Marienkapelle in Richtung Flugplatz Bengener Heide bietet Wanderern einen Ort der Besinnung und des Einhaltens. Das Glöckchen im Firstreiter kündete früher den Tonstechern und Arbeitern der Tongrube Lantershofen Beginn und Ende der Arbeitszeiten sowie der Mittagspause an. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Lehrer Robert Krämer schrieb dereinst: "In den vielen Marmortafeln ist es in goldenen Lettern eingegraben: 'Der Mutter Gottes Dank für Hilfe.' 43 Votivtafeln künden von der Gebetserhöhung der himmlischen Mutter. Und wie viele Herzen glühen in stillem Danke für Hilfe, von der niemand weiß."
Viele Dankestafeln aus Marmor zeugen von der Hilfe der Gottesmutter Maria in besonderen Lebenssituationen.

Wer kennt diese liebe Kapelle, wohin mein Verlangen stets geht? Da glühen in Andacht die Herzen in innigem, heißem Gebet. O Pilger, komm mit zur Kapelle, wohin unser Sehnen stets geht! Dann glüht auch in Andacht dein Herze, komm, stimme mit ein ins Gebet!

Beliebte Familienwanderung am Sonntag, 24. April


Roter Wein mit Gläschen gibt es für die Wanderer, Limo für die Jugend. Das war schon so auf der Wanderung 2004. Foto: Thomas Schaaf.

Zur alljährlichen Familienwanderung lädt die Bürgervereinigung Lantershofen die Bevölkerung des Grafschafter Ortes ein. Am Sonntag, 24. April, geht es ab 14 Uhr zur diesjährigen Runde rund um Lantershofen. Start ist an der Mehrzweckhalle. Thema der Wanderung ist in diesem Jahr das 40-jährige Bestehen der Lantershofener Musikfreunde. Zudem dürfte der VfB Lantershofen zur Besichtigung seines nun fertig gestellten neuen Gebäudes am Sportplatz einladen. Auf jeden Fall hat der Vorstand wieder eine familiengerechte Wanderstrecke ausgesucht und hofft auf eine rege Beteiligung. „Wir möchten mit dieser Wanderung sehr gerne auch die Neubürger unseres Dorfes ansprechen, um die Gelegenheit zu bieten, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende aufzufrischen“, so der Vorsitzende Erich Althammer. Bei einem gemütlichen Beisammensein an der Lambertushütte wird der Wandertag ausklingen. Für ausreichende Stärkung ist dabei selbstredend gesorgt.

Jubiläumskinderkonzert der Musikfreunde Lantershofen


Musikfreunde feiern 40-jähriges Jubliäum mit speziellem Kinderkonzert

Im Rahmen der Veranstaltungen anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Musikfreunde Lantershofen Uhr laden die Musiker für Sonntag, den 17. April um 15:00 Uhr zu einem besonderen „Kinderkonzert“  in den Saal des Dorfgemeinschaftshauses Winzerverein ein. Selbstverständlich sind auch Erwachsene Zuhörer bei diesem Konzert herzlich willkommen. Zur Einstimmung auf diesen musikalischen Nachmittag erklingt die Melodie von „Pippi Langstrumpf. Auch möchte das Orchester den Kindern und Jugendlichen, natürlich auch den interessierten Erwachsenen, die Geschichte von Aschenputtel musikalisch begleitet erzählen. Peter und der Wolf, ein musikalisches Märchen von Sergei Prokofjew, der neben der Musik auch den Text schrieb, folgt dann nach der Pause.  Für Kaffee und Kuchen wird ebenfalls gesorgt.

Nach dem Konzert geben die Musiker musikinteressierten Kindern, aber gerne auch Erwachsenen die Möglichkeit, selber einmal ein Instrument auszuprobieren und so vielleicht die eigene Karriere als Musiker zu beginnen. Der Verein bietet eine fundierte musikalische Ausbildung an allen Instrumenten des Orchesters. Eine große Anzahl von Leihinstrumenten, die kostenlos ausgeliehen werden, erleichtert  den ersten Schritt ins Musikerleben.