Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Selbst Christoph Daum sprach seinen persönlichen Glückwunsch aus


3. u. 4.10.2015. Hohe Wellen schlug die Einweihung des neuen Sportheims des VfB Lantershofen, denn nicht nur Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Bürgermeister Achim Juchem zählten zu den Gratulanten, sondern auch Trainerlegende Christoph Daum. Der frühere Bundesliga-Trainer von Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln, der mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister wurde, kam auf Einladung von VfB-Vorstandsmitglied Dieter Sebastian, mit dem er privat eng befreundet ist, zu Besuch. Und er war sichtlich beeindruckt von dem, was der VfB auf die Beine gestellt hatte. Anderthalb Jahre hatte es gedauert, 3500 ehrenamtliche Arbeitsstunden mussten erbracht und 245.000 Euro an Materialkosten investiert werden, bis das neue Vereinsheim am Stadion „Rote Erde“ fertiggestellt war.

Geflaggt über alle Masten hat der Sportplatz mit dem einzuweihenden neuen Sportlerheim. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Die beiden Freunde Yannik (links) und Felix sind begeisterte Fußballer und freuen sich über das gerade eingeweihte Sportheim. Die Festgesellschaft finden sie weniger interessant.

Vorsitzender Holger Bucher war sich sicher: „Ohne die zahlreichen Bauhelfer würden wir heute nicht hier stehen.“ 35 Vereinsmitglieder hätten hier ehrenamtlich in ihrer Freizeit mit angepackt und dazu beigetragen, dass heute ein kleines, aber sehr zweckmäßiges und vor allem schönes Gebäude dastehe. Das gebe dem Verein neuen Handlungsspielraum und neue Perspektiven, und die Jahre in nicht mehr zeitgemäßen Containern seien vorüber. So war die 65 Quadratmeter große, teilweise überdachte Terrasse schon bei der Einweihung gut gefüllt.

Illustre Gäste interessieren sich für das neue Vereinsheim, so am runden Tisch (von links) Eberhard Valder, Karl-Josef Scholl, Heinzbert Kurth, Werner Kuttig, Klaus Huse und Manfred Dünker.
Auch die Hohe Geistlichkeit hat sich angesagt, Pastor Alexander Burg (links) wird das Vereinsheim gleich einweihen, der neue Subregens auf Burg Lantershofen, Philip Peters, auf dem Kirmesfrühschoppen bereits vorgestellt, informiert sich über Sport, Sportler, Land und Leute.

Zahlreiche Lantershofener und Vertreter der örtlichen Vereine ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, das neue Werk zu bewundern. Auf einer Nutzfläche von 95 Quadratmetern ist hier alles untergebracht, was man für einen geregelten Fußballbetrieb braucht. Neben einem Mehrzweckraum mit Küchenzeile, der auch als Versammlung- und Aufenthaltsraum dient, gibt es Duschen und Umkleidekabinen für die Heim- und die Gästemannschaft sowie für den Schiedsrichter, außerdem eine Toilettenanlage.

Architekt Manfred Dünker stellte klar, dass das Haus einen Wert von gut 400.000 Euro repräsentiere, was wiederum bedeute, dass die Eigenleistungen des Vereins etwa 160.000 Euro wert seien. So lobte auch Bürgermeister Achim Juchen das ehrenamtliche Engagement der Lantershofener und sagte im Hinblick auf die Entstehungsgeschichte: „Probleme sind zum Lösen da.“ In Zeiten leerer Kassen sei es nicht einfach gewesen, dieses Projekt zu realisieren, und nur durch die Zusammenarbeit von Gemeinde und Verein habe man es möglich gemacht. Man habe kreative Wege gesucht und schließlich den Gemeinderat davon überzeugen können, die Materialkosten in Höhe von 240.000 Euro zu übernehmen. Jetzt könnten die mehr als 180 Mitglieder des Vereins ihrem Hobby noch besser frönen.

Zur Einweihung stehen die geladenen Fest- und Ehrengäste in Reih und Glied unter dem neuen Vereinsheimdach.
Holger Bucher erläutert in seiner Eröffnungsrede den Werdegang des Sportheims und lobt den Einsatz der zahlreichen Helfer.

Landrat Jürgen Pföhler sah in dem Sportlerheim nicht nur „ein wichtiges Stück Sport-Infrastruktur“, sondern auch einen Beitrag zur Mehrgenerationenarbeit. Der VfB Lantershofen biete schließlich ein umfangreiches Programm für alle Generationen im Bereich Fußball und Turnen an. Bei der Jugendarbeit setze man auf die Jugendspielgemeinschaft mit den Sportfreunden Bengen, dem SV Blau-Weiß Leimersdorf und dem Birresdorfer Sportclub. Derzeit gibt es deshalb stolze neun Mannschaften in der JSG, die alle Altersklassen von den Bambini bis zur A-Jugend abdecken. Im Seniorenbereich spiele der VfB Lantershofen in der Spielgemeinschaft mit den Sportfreunden Bengen und dem SC Birresdorf als eines der wenigen Teams im Kreis in der Bezirksliga. „All dies zeigt, dass das Vereinsleben des VfB aktiv und lebendig ist“, fand Pföhler. Besonders hervorzuheben sei in diesem Zusammenhang auch die gute Jugendarbeit der Kicker. Wichtige Werte wie Kameradschaft und Teamfähigkeit würden hier spielerisch und mit viel Spaß gefördert. Diese Arbeit sei praktisch unbezahlbar, denn sie trage sehr dazu bei, zu verhindern, dass Jugendliche auf die schiefe Bahn gerieten. Auch der Kreis habe den Neubau aus dem Förderprogramm Ländlicher Raum mit dem höchstmöglichen Zuschuss von 5000 Euro unterstützt. „Dies ist ein deutliches Zeichen der Anerkennung für den Sport allgemein und die ehrenamtliche Arbeit in unseren Vereinen“, unterstrich der Landrat. Es zeige, welch hohen Stellenwert Sport und Ehrenamt für den Kreis hätten.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler hebt neben den Eigenleistungen beim Bau des Sportheims auch die Wichtigkeit des Objektes für die Jugendarbeit hervor.
Bürgermeister Achim Juchem dankt allen Helfern für den hohen Einsatz beim Bau des Heimes und überreicht dem Verein einen Dankesscheck.

Ortsvorsteher Leo Mattuscheck fand es wichtig und gut, dass der Verein diese Leistung erbracht habe, wo es doch im Vorfeld so zahlreiche Bedenkenträger gegeben habe. Damit habe der VfB eine enorme Zusammengehörigkeit und ein intaktes Vereinsleben unter Beweis gestellt. Der Vizepräsident des Sportbundes Rheinland, Fritz Langenhorst, staunte nicht schlecht darüber, wie schnell das Bauvorhaben in die Tat umgesetzt wurde – gerade in einer Zeit, in der andernorts die Zahl der aktiven Mitglieder und ehrenamtlich Tätigen stetig zurückgehe. Den kirchlichen Segen spendete Pfarrer Alexander Burg, der den „Geist der Gemeinschaft“ beschwor.

Auch Christoph Daum bewunderte das große Engagement des Vereins für den Sport und insbesondere auch den Jugendfußball.
Die VfB-Vorstandsmitglieder Dieter Sebastian, Jörg Bender und Vorsitzender Holger Bucher (von links), freuen sich über großes Lob aus dem Munde von Christoph Daum, der viel Lob für die Helfer beim Bau des Vereinsheims verteilte und die Notwendigkeit einer intensiven Sportförderung hervorstrich.

Christoph Daum hatte sich seine Ansprache bis zum Schluss aufgehoben und sprach davon, sein Kommen sei eine „Herzensangelegenheit“. Denn schließlich sei die Basisarbeit im Amateurbereich die Grundlage für den Fußball. Er habe selbst als Jungtrainer die oft beklagenswerten Zustände von Umkleidekabinen und Sportheimen erlebt, „doch für Lantershofen gehört dies nun alles der Vergangenheit an.“ Das neue Sportheim sei ein echtes „Schmuckstück“geworden. Augenzwinkernd bedauerte er, dass der Vorstand  des VfB sich gegen ihn als Trainer entschieden habe, wünschte der Mannschaft aber dennoch alles Gute. Und an Bürgermeister Achim Juchem hatte er einen letzten Wunsch: „Machen Sie aus dem Hartplatz hier einen Kunstrasenplatz.“

Wie das Leben so spielt


Von den Geschichtenerzählern Hendrech, Jösef und Thomas

Hendrech on Jösef sind die in Stein gemeißelten Geschichtenerzähler von Bad Neuenahr auf dem "Alten Markt" neben der heutigen Kapelle, deren Vorgängerbau, die Josefskapelle von 1626, die Neuenahrer im Jahre 1904 abrissen und durch einen neugotischen Neubau ersetzten.

Hendrech on Jösef wissen natürlich Tag und Nacht viel zu erzählen, so neuerdings auch über das Missgeschick vom Lantershofener Geschichtenerzähler bzw. Geschichtenschreiber Thomas Weber. Wie immer beobachtete vor einigen Tagen Hendrech, der mit dem kleinen Hund, die meist eiligen Kunden der Bäckerei Oebel im Mosesgebäude und andere Passanten, wie sie es mit den achtzehn kleinen Springbrunnen  und der nassen Fläche zwischen Moses und Kapelle hielten: der weitaus größte Teil der Leute ging dem flachen Brunnennaß aus dem Weg. Vorwiegend Kinder, Eilige und Neugierige nehmen den kürzeren Weg durch das Flachwässerchen, das in einem gurgelnden Gulli am Ende der feuchten Dreiecksfläche verschwindet, um gleich wieder durch eine der Düsen ans Tageslicht zu treten. Hendrech beobachtete also auch unseren Lantershofener Geschichtenschreiber Thomas Weber, wie er schnurstacks und zügig durch das feuchte Springbrunnenensemble zu weiteren Besorgungen schreiten wollte. Die gelangen ihm nicht mehr, rutschte er doch auf dem sehr glitschig gewordenen Basaltinbeton der Brunnenfläche aus, fiel hin und brach sich mehrfach den rechten Oberarm.

Ganz links schaut Hendrech Richtung Jösef und die glitschige Wasserfläche, auf der wohl schon mehrere Personen ausgerutscht und sogar hingefallen sind. Meist wohl ohne Folgen. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Nicht so glimpflich erging es unserem Geschichtenschreiber Thomas Weber, wie man sieht. Er brach sich mehrfach den Oberarm.

Nicht nur Hendrech on Jösef erschreckten sich beim Anblick des im Feuchten liegenden Lantershofener Geschichtenschreibers, der jetzt im Krankenhaus "Maria Hilf" kuriert wird. Betroffen von dem Ausrutsch-Missgeschick sind nicht nur der Geschichtenschreiber selbst - gute Besserung  - sondern auch die Leser von www.Lantershofen.de. Durch den Ausfall  von Thomas Weber gibt es jetzt weniger oder vielmehr derzeit überhaupt keine neuen "Geschichten" vom Patienten zu lesen. Es wird wohl noch einige Wochen dauern, bis er rekonvaleszent ist und wieder schön schreiben kann. Derzeit ist er übender "Linkshänder" und muss den rechten Arm schonen, für den der Stift noch zu schwer ist. Bei einem Besuch im Krankenhaus zeigte Thomas Weber sich  - ganz gut versorgt - wohlgemut. Er plante schon für die neue Ausgabe des "Lantershofeners".  Aus Lantershofen wünschen wir unserem Geschichtenschreiber gute und baldige Genesung.

Lantershofener Mond blutrot am Morgen


Sechs Stativbilder von Hubertus Gussone zusammengefasst in einem Bild. Deutlich sieht man die Entwicklung der Mondfinsternis. Fotos: Hubertus Gussone.

Am 28. September war es auch in Lantershofen mal wieder so weit: Eine totale Mondfinsternis hatte sich angesagt. Ein solches Ereignis ist ein optisches Spektakel, dass man wohl nur mit Ehrfurcht und Erstaunen wahrnehmen kann. Einige Minuten nach drei Uhr war zu beobachten, wie sich der Schatten der Erde von schräg oben über den noch voll strahlenden Mond zu schieben begann und dessen Licht sich immer weiter abschwächte. Kurz nach vier Uhr war für weit über eine Stunde der Mond im Erdschatten vollständig aufgesogen und dunkelrot. Daher nennt man die Erscheinung auch Blutmond.

Hubertus Gussone, pensionierter Calvarienberglehrer aus der Lambertusstraße war einer derjenigen passionierten Sternengucker, die sich das Schauspiel nicht haben entgehen lassen, die es sogar mit dem Fotoapparat festhielten. Die Aufnahmen sind mit dem Stativ gemacht, eine Canon Powershot SX 270 reichte aus, etliche Bilder von der Finsternis mit längerer Belichtungszeit zu schießen. Das Bild mit den sechs Monden ist eine Collage aus sechs Einzelbildern.

Dorfgemeinschaftshaus Lantershofen nimmt auf Plan Formen an


7.10.2015. Eine Zukunft als Dorfgemeinschaftshaus steht dem Winzerverein Lantershofen bevor. Das mehr als 100 Jahre alte Gebäude soll nach Um- und Ausbau eine gute Stube und ein ein komfortables Schmuckstück werden. Einen ers­ten Eindruck, wie sich das mehr als 100 Jahre alte Gebäude nach dem geplanten Um- und Ausbau prä­sentieren könnte, bekamen neben dem Ortsbeirat auch zahlreiche in­teressierte Bürger bei der Sitzung am Dienstagabend.

Verhältnismäßig viele Zuschauer interessierten sich für das Hauptthema Umbau und Erweiterung des Gebäudebestandes Winzerverein. Fotos in diesem Bericht: Manfred Dünker.
Architektin Sarah Dünker (links) stellt der Versammlung die neusten Planungen für einen Umbau und die Renovierung des Altbestandes vor. Die ursprüngliche Planung wurde den Forderungen der Aufsichtsbehörde ADD angepasst.

Die Sanierung und Erweiterung des ehemaligen Winzervereins wird nach überarbeiteten Kalkulationen rund 1,08 Millionen Euro kosten - nicht ganz so viel wie ursprünglich geplant. Denn nach dem ersten Entwurf aus dem Jahr 2014 sollte das Projekt gut 1,13 Millionen Euro kosten. Nach dem Kauf des Fest­saals des Winzervereins im Jahr 2012 beschloss der Gemeinderat im Oktober 2013, auch die restli­chen Gebäudeteile des Winzer­vereins (Gaststätte, Küche und Ne­benräume einschließlich Gaststät­ten- und Kücheneinrichtung) zu er­werben. Gleichzeitig wurde fest­gelegt, umfassende Umbau- und Sanierungsarbeiten an den Ge­bäuden durchzuführen.

Die Zahlung des Kaufpreises durch die Gemeinde stand unter anderem unter der Bedingung, dass die Aufsichts- und Dienstleistungs­direktion (ADD) die von der Ver­waltung beantragten Fördermittel bewilligt. Aufgeführt im Förderan­trag waren der Erwerb des Bür­gersaals nebst Grundstück mit Ge­bäudeteil, der Kauf des Winzer­vereins mit allen Restflächen und die Sanierung und Erweiterung der Gebäudeteüe zum Zweck der Um­gestaltung als Dorfgemeinschafts­haus. Die ADD signalisierte jedoch alsbald, die Förderung nicht auf den Weg bringen zu wollen. Der Grund: 3313 Kubikmeter umbauter Raum fürs Dorfgemeinschaftshaus seien für Lantershofen einfach zu groß bemessen. Die Gemeinde setzte den Rotstift an und strich aus den Planungen die Remise des Winzervereins und den separaten Raucherbereich - ausreichend für die Dienstleistungsdirektion. Und so passte die Architektin Sarah Dünker die Planungen dynamisch an und modifizierte das Konzept.

Den abgespeckten Plänen nach soll das Dorfgemeinschaftshaus in­klusive Saal, Gastraum, Küche, Technik- und Vorratsraum nun auf einer Gesamtfläche mit 519 Quad­ratmetern entstehen. Die Baukos­ten für den Umbau sind mit 548 700 Euro beziffert. Die Erwei­terung des neuen barrierefreien Eingangsareals nebst behinder­tengerechtem Sanitärbereich und Stuhllager, schlägt mit rund 309 000 Euro und die Außenanlage mit 220 300 Euro zu Buche.

„Volle Pulle“ im Oktober bei Kulturlant


„Volle Pulle“ verspricht der Verein Kulturlant e.V. im Oktober auf der Grafschaft. Binnen acht Tagen gibt es dort drei Musikevents, die allesamt im Lantershofener Winzerverein stattfinden. Zum Auftakt spielen, oder besser „rocken“ dort am Samstag, 24. Oktober „MAM.“ Die Kölner BAP-Coverband präsentiert die Hits aus den ersten Jahren der Kultband, also aus der Zeit, in der Gitarrist Klaus „Major“ Heuser noch mit auf der Bühne stand. „Kristallnaach, Frau ich freu mich oder Verdamp lang her“ sind nur einige der Hits, die das Publikum wahrscheinlich durch die Band mitsingen kann. Das Besondere an MAM: die Stimme von Sänger Klaus Drotbohm ist kaum von der Wolfgang Niedeckens zu unterscheiden. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Einlass ist eine Stunde vorher.

MAM, die Kölner BAP-Coverband präsentiert die Hits aus den ersten Jahren der Kultband. Foto: Veranstalter.
Kölsche Tön von der vierköpfigen Band aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Foto: Veranstalter.
Für eine stets volle Tanzfläche sorgt der aus dem Radioprogramm des Südwestrundfunks bekannte Discjockey Johannes Held. Foto: Thomas Schaaf.

Am Freitag, 30. Oktober, findet dann das Jahreskonzert von „Jeckediz“ in Lantershofen statt. Wieder wird es also kölsche Tön geben, dieses Mal von der vierköpfigen Band aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die vier Jungs werden dabei sowohl Coverversionen kölscher Hits, als auch eigene Kompositionen präsentieren. Mit im Boot haben sie musikalische Freunde, wer das sein wird, wird noch nicht verraten. Im Gegensatz zum MAM-Konzert ist der Saal beim Abend von Jeckediz bestuhlt. Auch dieses Konzert beginnt um 20 Uhr.

Zum Abschluss der musikalischen Reihe verwandelt sich der altehrwürdige Winzersaal in eine große Tanzfläche. Am Samstag, 31. Oktober, steigt zum dritten Mal die „Jukeboxparty“ in Lantershofen. Für eine stets volle Tanzfläche sorgt dabei der aus dem Radioprogramm des Südwestrundfunks bekannte Discjockey Johannes Held. Los geht die Party um 21 Uhr, eine Stunde vorher ist Einlass.

Eintrittskarten für die Kulturlant-Veranstaltungen sind in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtaltourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), im Rewe-Markt (Ringen), der Eifeldestillerie (Lantershofen), bei Getränke Visang (Karweiler) sowie telefonisch unter 0175/5700262 oder 02641/202118 und online unter www.kulturlant.de oder www.bonnticket.de erhältlich. Weitere Informationen können unter www.kulturlant.de abgerufen werden.

Bürgervereinigung lädt zu Hax’n und Wies’n-Bier ein


Ursulakirmes mit Oktoberfest im Saal des Lantershofener Winzervereins

Pünktlich zur Ursula- oder Halbkirmes in Lantershofen lädt die Bürgervereinigung zu ihrem beliebten Oktoberfest ein. Und so heißt es am Samstag, 17. Oktober, in Lantershofens „Guter Stube“, dem Saal im Dorfgemeinschaftshaus Winzerverein: „Ozapft is.“

Lecker gebraten Haxn mit Sauerkraut und Püree sind lukullische Attraktion auf der oktoberfestlichen Halbkirmes bei zünftiger Blasmusik. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Allseits auch bei der Damenwelt beliebt ist der Sägewettbewerb mit der Trummsäge nach dem Haxnessen.

Fassanstich ist an diesem Samstagabend um 19 Uhr, pünktlich zur Öffnung des wieder einmal bunt-bayerisch geschmückten Festsaals. Auf die Besucher wartet dann wieder ein zünftiges Fest, serviert wird unter anderem das „Echte Paulaner Wiesn-Bier.“ Musikalisch wird der Abend durch die „Musikfreunde Lantershofen“ so gestaltet, dass für alle Altersgruppen der Rahmen stimmt. Auch für kulinarische Genüsse bayerischer Art ist gesorgt: Leberkäs', Haxn vom Grill, dazu Sauerkraut und Püree, Brezeln und Radi stehen auf der Speisekarte der Bürgervereinigung, serviert werden die Gerichte von den Frauen der Vorstandsmitglieder. Somit ist Lantershofen für einen langen Oktoberfest-Abend gerüstet, in dessen Verlauf es natürlich auch zum Wettsägen kommen wird. Im Eintrittspreis ist ein Verzehrbon enthalten.

Die gleiche Stimme wie Wolfgang Niedecken


MAM rockt BAP: Coverband spielt in Lantershofen die Hits aus der „Major-Zeit“

Unter dem Pseudonym „Sieben ´Ühnchen“ standen die Kölsch-Rocker von BAP bereits 1994  auf der Bühne im Lantershofener Winzerverein und übten für ihre damalige „Pik-Sibbe-Tour“. Jetzt sind die Hits aus den ersten Jahren der erfolgreichen Band wieder in Lantershofen zu hören, dieses Mal dargebracht von der Cover-Band MAM, die ebenso wie das Original aus Köln stammt. MAM ist eine von vielen BAP-Cover-Bands, weithin gilt sie als die beste. Dies dürfte in erster Linie daran liegen, dass Sänger Klaus Drotbohm mit exakt der gleichen Stimme ausgestattet ist, wie BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken. MAM begeistert dazu schon seit vielen Jahren als musikalisch erfahrene Live-Band vor allem durch große Spielfreude. Wolfgang Niedecken und Ex-Gitarrist Klaus „Major“ Heuser haben die Band schon gesehen und waren beeindruckt. Beim Tourstart 2011 in der Bonner Harmonie durfte MAM den „Major“ sogar als „Special Guest“ präsentieren – eine Anerkennung für die Band wie sie größer wohl nicht sein kann.

MAM aus Köln gilt als die beste BAP-Cover-Band. Foto: Veranstalter.

Die bis zu dreieinhalb Stunden dauernde BAP-Tribute-Show lässt mit den großen Hits der 80er-Jahre, wie „Frau ich freu mich“, „Do kanns zaubere“, „Kristallnaach“ oder „Verdamp lang her“ das BAP-Feeling der Durchbruchzeit wieder aufleben und garantiert einen mitreißenden Kölschrock-Abend. Bei Kulturlant in Lantershofen gastiert MAM am Samstag, 24. Oktober. Karten für die unbestuhlte Veranstaltung sind zum Vorverkaufspreis von 18 Euro zuzüglich möglicher Gebühren in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtaltourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), im Rewe-Markt (Ringen), der Eifeldestillerie (Lantershofen), bei Getränke Visang (Karweiler) sowie telefonisch unter 0175/5700262 oder 02641/202118 und online unter www.kulturlant.de oder www.bonnticket.de erhältlich. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Einlass ist eine Stunde vorher.

9:7-Sieg der „Ersten“ in Altenahr


Marvin Krupp (li.) und Marco Zabbei waren in Altenahr nicht zu bezwingen. Foto: Peter Klöckner.

Das war nichts für schwache Nerven. In einer an Dramatik kaum zu überbietenden Partie behielt die 1. Mannschaft bei der TTG Kalenborn/Altenahr I hauchdünn mit 9:7 die Oberhand. Die Entscheidung fiel im fünften Satz des Schlussdoppels mit 13:11. Stefan Ockenfels/Peter Klöckner, die auch bereits ihr Anfangsdoppel gewonnen hatten, gelang dabei das Kunststück, einen 3:9-Rückstand noch in einen Sieg zu verwandeln. Zuvor hatte Stefan Ockenfels bei seinem zweiten Einzelsieg im Spitzenspiel gegen Frank Rothhaß schon einen 5:10-Rückstand im Entscheidungssatz in ein 12:10 umgemünzt. Großartige Unterstützung erhielt er durch Marvin Krupp und Marco Zabbei, die am unteren Paarkreuz eine blitzsaubere 4:0-Bilanz präsentierten und zudem ihr Doppel souverän gewannen. Wenn der Sieg auch etwas glücklich zustande kam, so muss man andererseits berücksichtigen, dass Bastian Gies wegen eines Handbruchs drei Spiele abschenken musste. Nach dem Sieg in Altenahr übernimmt die „Erste“ mit 8:0 Punkten die Tabellenspitze.