Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Tanzen bis die Füße qualmen


Lantershofen erlebte zum vierten Mal die „Jukeboxparty“

Was drei Mal stattfindet, ist im Rheinland Tradition. Schon zum vierten Mal machte am letzten Oktoberabend die „Jukeboxparty“ in Lantershofen Station. Hinter dem Label des Mayener Discjockeys Johannes Held, der auch beim Südwestrundfunk moderiert, steckte ein Tanzabend mit einer breit gestreuten musikalischen Vielfalt: jede Menge Oldies, aber auch aktuelle Hits und sogar Schlager. Alles getreu dem Motto: „Hauptsache tanzbar.“

Discjockey Johannes Held präsentiert musikalische Vielfalt gemischt mit Oldies, aktuellen Hits und Schlagern. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Johannes Held bezieht die Gäste im alten Winzerverein in seine Musikauswahl ein und heizt die Stimmung an.

Gespielt wurde, was das Publikum hören wollte, Musikwünsche wurden gerne entgegen genommen. Von denen bekam der gebürtige Bonner Johannes Held am Mischpult hinter seiner überdimensionalen Jukebox wieder jede Menge zu hören. Denn der Saal des Lantershofener Winzervereins war einmal mehr proppevoll. Also gab es gleich zum Start mit der Titelmelody des Kultfilms „Dirty Dancing“ einen der größten Kinohits überhaupt zu hören. Es war der Wunsch von Michael aus Hessen, der erstmals die Party in Lantershofen besuchte und der am Ende ebenso begeistert war, wie die zahlreichen Jukeboxparty-Dauergäste, die bis tief in die Nacht aus dem Boden des altehrwürdigen Winzervereins eine große Tanzfläche werden ließen. Klar, dass in Lantershofen neben den Hits von Abba, Boney M. oder härteren Tönen von AC/DC auch Helene Fischer ihren Platz fand. Der Mix machte den Abend aus. „Es ist aber auch Musik dabei, die man zwar noch kennt, aber nicht alle Tage zu hören bekommt“, verriet Johannes Held. Die immer volle Tanzfläche bewies: das Konzept mit dem Mix aus sanften und rockigen Tönen kam an. Selbst ein „eingestreuter Walzer“ vertrieb niemanden aus dem Saal. Im Gegenteil.

Direkt am Publikum macht Held Spielchen und Späße, nebelt alles ein und bringt dabei laute Musik an den Mann und die Frau.
Mal wieder hat "Kulturlant" mit seinen Organisatoren eine weitere gefragte Topveranstaltung nach Lantershofen gebracht.

„Jukeboxparty“ ist ein eigenständiges Label, mit dem Johannes Held seit dem Jahr 2002 durch die Lande zieht. Mehr als 200 Mal hat er sein aufwändiges Konstrukt, dass an eine riesige Musikbox erinnert, wie sie einst in jeder Kneipe stand, schon aufgebaut. Einen ganzen LKW an Material brachte das Team am Samstagmittag nach Lantershofen. Das Herzstück ist die Beschallungsanlage. „Das wichtigste ist eine gute Soundanlage, die die Musik angenehm laut wiedergibt“, so Held. Die „Lightshow“, für deren Steuerung der Discjockey einen eigenen Lichttechniker einsetzt, fördere den Stimmungsfaktor im Saal. Hier verwendet die Jukeboxparty modernste Effekte bis hin zu simulierter Pyro- oder Lasertechnik.

Mit „Halloween“ hatte der Abend übrigens nichts zu tun: „Dieses Event ist keine Halloween-Party, sondern eine Ü30-Disco“, machte Held deutlich. Und so zog es am Samstag auch keine maskierten Gäste nach Lantershofen, wo der Verein Kulturlant e.V. Veranstalter der Party war. „Eine tolle Veranstaltung für alle, die gerne tanzen oder einfach nur noch einmal die Musik aus früheren Tagen hören wollen“, so eine Besucherin, als wieder einmal einer der „größten Hits aller Zeiten“ angestimmt wurde.

Die Bürgervereinigung gratuliert Otto Krämer (80)


Helmut Kappen (links) und Werner Braun (rechts) gratulieren Otto Krämer. Foto: Stefan Kretschmann.

24.10.2015. Anlässlich des 80. Geburtstags von Otto Krämer, ehemaligem Hauptmann der Junggesellen-Schützen und langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Helmut Kappen und Werner Braun im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Bürgervereinigung gratuliert Josef Rönn (80)


Leo Mattuscheck (links) und Hubertus Feist (rechts) gratulieren Josef Rönn. Foto: Christel Rönn.

30.10.2015. Anlässlich des 80. Geburtstags von Josef Rönn, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Leo Mattuscheck und Hubertus Feist im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen


"Frei leben ohne Gewalt" ist das Motto auch bei der kfd im Dekanat Ahr-Eifel.

Wortgottesdienst am Dienstag 24.11 19.00 Uhr in der Kapelle des Seminars St. Lambert

„Obwohl die Gleichstellung von Frauen und Männern in den Verfassungen von 139 Ländern und Gebieten garantiert wird, wird Frauen allzu häufig Gerechtigkeit und Schutz vor Gewalt verwehrt. Dieses Versagen ist nicht auf mangelnde Kenntnisse zurück­zuführen, sondern auf mangelnde Investitionsbereitschaft und politischem Willen, den Bedürfnissen von Frauen zu entsprechen und ihre Grundrechte zu schützen. Es ist an der Zeit, dass Regierungen Verantwortung übernehmen...“ So sprach 2011 in einer Rede vor den Vereinten Nationen die Leiterin von UN Women, Michelle Bachelet. 1999 bereits hatten die Vereinten Nationen den 25. November zum "Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen" erklärt.

Der Arbeitskreis „Frauen stärken – Gewalt überwinden“ im kfd-Diözesanverband Trier arbeitet seit mehr als zehn Jahren an diesem Thema. Er informiert und macht durch verschiedene Aktionen wiederholt auf die Gewaltproblematik aufmerksam. Die kfd im Dekanat Ahr-Eifel möchte sich aktuell diesem Thema widmen und lädt zu einem Wortgottesdienst ein, der am Vorabend des Gedenktages, am Dienstag, dem 24. November 2015, um 19.00 Uhr in der Kapelle des Seminars Studienhaus St. Lambert in Grafschaft-Lanters­hofen stattfindet. Das Frauenmusikensemble „Querbeet“ aus Hönningen wird den Gottesdienst musikalisch begleiten.

Hoëcker-Gastspiel ist ausverkauft


Die Kulturlant-Veranstaltung mit Comedian Bernhard Hoëcker ist ausverkauft, jedoch kann man von einer nachfolgenden Veranstaltung träumen.

Am kommenden Samstag, 7. November, ist  Comedian Bernhard Hoëcker mit seinem aktuellen Programm „So liegen Sierichtig falsch“ zu Gast auf der Bühne im Winzerverein Lantershofen. Veranstalter ist der Verein Kulturlant e.V., der darauf aufmerksam macht, dass die Veranstaltung komplett ausverkauft ist. Es wird demzufolge auch keine Abendkasse geben.

Verstorben aus unserer Pfarrgemeinde


Verstorben ist aus unserer Pfarrgemeinde

Willi Bach
* 9.5.1952 +3.11.2015
Gartenstraße 3

Das Sterbeamt feiern wir am Mittwoch, dem 11. November 2015 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler, anschließend findet die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof statt.

Das Totengebet wird gehalten am Sonntag, 8.11.2015 um 10.15 Uhr und Montag 9.11.2015 und Dienstag, 10.11.2015 jeweils um 18.00 Uhr in der St. Lambertuskirche in Lantershofen.

Ehre seinem Andenken!

Trauer um Willi Bach


Die „Interessengemeinschaft Niere Rhein-Ahr-Eifel" trauert um ihren Vorsitzenden und Ehrenmitglied. Willi Bach ist im Alter von 63 Jahren gestorben. Bach war vor 31 Jahren Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft Niere Rhein-Ahr-Eifel und hat die Geschicke des Vereins seit dessen Bestehen als Vorstandsmitglied, davon 14 Jahre lang als Vorsitzender, aber auch als Beisitzer und Kassenwart, maßgebend mit geprägt.

Willi Bach, in der Hand einen vergrößerten Organspendeausweis, wirbt am 6.4.2005 mit der IGN im Kreishaus für die Organspende in einer Ausstellung mit Informationen und Gesprächen. Landrat Dr. Jürgen Pföhler steckt sich ein rotes Herz als Symbol für die Unterstützung der Organspende an das Revers. Eine Vielzahl von Veranstaltungen hat Willi Bach im Verlaufe seiner IGN-Vorstandstätigkeit mitorganisiert. Trotz seiner eigenen schweren Krankheit hat er nie den Humor und seine positive Lebenseinstellung verloren. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
IGN-Vorsitzender Willi Bach (rechts) erhält beim 25-jährigen IGN-Jubiläum am 8.11.2009 vom Kreisbeigeordneten Fritz Langenhorst einen Scheck als Anerkennung für die vielfältige Arbeit des Vereins für nierenkranke Menschen. Auch im seinem Heimatdorf hat sich Willi Bach vielfach engagiert, so war er Mitgründer beim Panikorcherster, den heutigen Musikfreunden, Mitgründer beim Filmclub LA und beim Nephro-Freizeit-Club. Willi Bach gab auch die Anregung, die Domain www.Lanterhofen.de zu sichern, zu erwerben und auszubauen.

Für sein unermüdliches Schaffen zum Wohle kranker Mitmenschen, besonders für nierenkranke Kinder, danken wir ihm. Willi Bach hatte immer ein offenes Ohr für die Belange der Menschen, die von der Krankheit gezeichnet waren. Wir sind dankbar, dass wir ein Stück des Weges mit ihm gehen durften und werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Für die Interessengemeinschaft Niere Rhein-Ahr-Eifel
Der Vorstand

Bernhard Hoëcker’s interessante Umfragen und Meinungen


Comedian und TV-Star wurde in Lantershofen gefeiert

7.11.2015. Einen äußert amüsanten und auch lehrreichen Abend erlebten die Fans des oftmals als Philanthropen bezeichneten Bonner Comedian Bernhard Hoëcker am Samstagabend bei Kulturlant e.V. in Lantershofen. Im seit Monaten ausverkauften Gastspiel „Bei mir liegen sie richtig falsch“ verstand es Hoëcker, der durch seine Auftritte in verschiedenen TV-Formaten bundesweit bekannt wurde, seinen Gästen durch vielfältige Hinweise klar zu machen, wie oft sie doch im Leben bewusst oder unbewusst mit ihrem Tun und den Gedanken über dieses tun falsch liegen.

Lange schon war die Veranstaltung "Hier liegen Sie richtig falsch" ausverkauft. Als volles Haus zeigt sich das DGH, der ehemalige Saal des ehrwürdigen Winzervereins. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Leergefegte Bühne. Hoëcker überzeugt die begeisterten Gäste mit sich selbst. Sein verbales aktives Einbeziehen des Publikums ist Programm. Blitzgescheit reagiert er auf seine Gäste, kennt sich sogar mit den Grafschafter Ortschaften bis Eckendorf bestens aus.

Zur Verbreitung seiner Lehren machte Hoëcker es sich einfach, kein Stuhl, kein Tisch, kein einziges Requisit war auf der Bühne zu sehen. Lediglich ein Ersatzmikrofon stand dort, wo der nicht sonderlich große Comedian umherwirbelte. Dafür hatte er aber eine riesige Leinwand aufbauen lassen, auf der er seine Erkenntnisse untermalen ließ und auf der sein Techniker die Aussagen, die Hoëcker dem Publikum entlockte, blitzschnell zu Bildern mit Infos aus der großen Welt des Internets verarbeitete. Überhaupt war die Kommunikation mit den Gästen im Saal ein zentraler Punkt des zweieinhalbstündigen Programms, bei dem sich der Mann auf der Bühne erst einmal einzuschmeicheln versuchte: „Ich war grad in Erfurt, am Bodensee und in Worms und bin froh, wieder in einer Gegend zu sein, wo die Leute vernünftig sprechen.“ Das wollten eben jene Leute im Saal hören und das weiß der Bühnen erfahrene Comedian, der seine ausgesprochene Abneigung gegen Bayern blitzschnell revidierte, als feststand, dass auch Bajuwaren im Winzersaal saßen.

Hoëckers Mantra „Bei mir liegen sie richtig falsch“ leitet die Gäste durch einen spannenden Vortrag. Bei Bedarf unterstützt eine gewaltige Leinwand äußerst aktuell Hoëckers dann doch irgendwie richtigen Thesen vom Leben und der Welt.
Interaktiv ist das Verhältnis Hoëckers zu seinen Gästen. Von den Wechselbeziehungen zwischen Künstler und diesen lebt der beeindruckende Vortrag.

Der Abend dort war ein großer Kommunikationstreff mit dem Publikum, das via Smartphone an Umfragen teilnehmen konnte, deren Ergebnisse dann an der Videowand präsentiert und anschließend diskutiert wurden. Zumindest hatte es den Eindruck, denn als Hoëckers weltbewegende Frage, ob man in der Pause die öffentliche Toilette vorne, in der Mitte oder im hinteren Bereich nutzte und drei Prozentzahlen aufleuchteten, klärte ihn eine Besucherin auf, dass es nur zwei Toiletten im Winzerverein gebe. Waren die Umfragen möglicherweise manipuliert? Hoëcker klärte nicht auf, er erklärte stattdessen, dass Fingerzeige in der Welt unterschiedliche Bedeutungen haben, „Daumen hoch“ sein beispielsweise in der Türkei eine Beleidigung. Aha.

Andrang beim Künstler nach der Vorstellung. Bernhard Hoëcker erzählt, schreibt und unterschreibt für seine Gäste Erinnerungsstücke an einen kurzweilig tollen Abend.
Toll findet Bernhard Hoëcker das gesamte Organisationsteam von Kulturlant, mit dem er hier in der Mitte posiert. Hoëcker schwärmt für dessen Arbeit für die Grafschafter Kultur.

Hoëcker referierte über richtige und falsche Wahrnehmungen. Es gebe beispielsweise unter den Reliquien in der christlichen derart viele Nägel vom Kreuz Christi, dann man annehmen müsse, der sei ans Kreuz getackert worden. Die  meisten der Nägel seien demnach nur Kontaktreliquien, weil sie vielleicht mit einem echten Kreuznagel in Kontakt kamen. Sie „wunderheilen“ aber auch nicht richtig: „Ein Lahmer wird wieder gehen können, zieht aber ein Bein nach“, so Hoëcker anschaulich. Der Comedian referierte über Fehler, die das Gehirn mache, wenn es mit komplexen Kommunikationen konfrontiert werde. So zeige der Statistikverlauf eine Übereinstimmung zwischen der Zahl der Scheidungen im US-Bundesstaat Main und dem Pro-Kopf-Verbrauch an Margarine in den USA. Hoëcker ließ noch den ein oder anderen Lapsus diesseits und jenseits des göttlichen Horizonts auf der analytischen Zunge zergehen, enttarnte die aberwitzigsten Wahrnehmungsverzerrungen und schreckte noch nicht einmal davor zurück, der Evolution am Beispiel der Giraffe ihre Fehler vorzuhalten. Das Publikum in Lantershofen, wo der Comedian ein ums andere Mal das Landleben auf die Schippe nahm, hatte jedenfalls seine helle Freude.

Im Rahmen der Comedy- und Kabarettreihe bei Kulturlant ist als nächstes Thilo Seibel zu sehen. Er wird am Donnerstag, 10.Dezember, in Lantershofen seinen politischen Jahresrückblick unter dem Motto „Ein Mann, ein Jahr, ein Blick zurück“ präsentieren.