Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Versammlung lehnte Satzungsänderung ab


Bei den Lantershofener Junggesellen-Schützen bleibt alles beim Alten

Ein halbes Dutzend „Neue“ weiß die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ Lantershofen seit der Nacht zum 1. Mai in ihren Reihen. Sie wurden in die Gesellschaft aufgenommen, weil sie zum Zeitpunkt der Generalversammlung das 17. Lebensjahr vollendet hatten. In der Lambertushütte galt es, einen halben Liter Bier auf ex zu trinken, um dann vom Hauptmann und Vorsitzenden Robin Grießel per Handschlag in den Verein integriert zu werden. Aber gerade die Altersgrenze von 17 Jahren stand bei den Junggesellen auf dem Prüfstand. Es wurde intensiv darüber diskutiert, ob man die Jungs nicht schon im Alter von 16 Jahren, wie bei vielen umliegenden Vereinen üblich, als vollwertige Mitglieder in die Gesellschaft aufnehmen könne. Wer noch keine 17 Jahre alt ist, kann derzeit aktiv nur im vereinseigenen Tambourcorps mitwirken. So wird es auch in der Zukunft sein, für die angedachte Satzungsänderung sprach sich zwar eine Mehrheit der 55 anwesenden Mitglieder des Vereins aus, die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit wurde aber verpasst.

Der aktuelle Vorstand der Lantershofener Junggesellen-Schützen mit (v.l.) Marco Böhm, Sven Krämer, Robin Grießel, Benedikt Queckenberg, Lars Henscheid, Johannes Schütz und Stefan Dünker. Es fehlt Markus Fabritius. Foto: privat.

Bei der Generalversammlung der Lantershofener Junggesellen, die traditionell am Vorabend des 1. Mai stattfindet, blickte Schriftführer Benedikt Queckenberg, der gleichzeitig auch amtierender Schützenkönig der Gesellschaft ist, auf ein überaus vielfältiges Vereinsjahr mit zahlreichen Aktivitäten zurück. Dabei stachen die vereinseigenen Veranstaltungen wie das Maubichfest, die Lambertuskirmes oder die gemeinsam mit den Musikfreunden ausgerichteten Karnevalsveranstaltungen heraus. Kassierer Marco Böhm konnte anschließend eine ausgeglichene Jahresbilanz ziehen, obwohl die Junggesellen außerordentliche Aufgaben, wie die Mitfinanzierung einer Bühne im Dorfgemeinschaftshaus, zu stemmen hatten. Die Kassenprüfer Johannes Kappen und Patrick Palm bestätigten die ordnungsgemäße Buchführung, der Vorstand konnte entlastet werden.

Bis auf den durch den jährlichen Königsschuss im September feststehenden Schützenkönig werden bei den Lantershofener Junggesellen-Schützen alle Vorstandsposten in jedem Jahr neu vergeben. Dabei wurden Hauptmann Robin Grießel, der 1. Offizier Stefan Dünker, der 2. Offizier Johannes Schütz, Schwenkfähnrich Markus Fabritius, Tambourmajor Lars Henscheid und Schriftführer Benedikt Queckenberg in ihren Ämtern bestätigt. Marco Böhm gab das Amt des Kassierers an Sven Krämer ab, dafür ist Böhm nun neuer Fähnrich der Tragfahne. Neben den Vorstandsmitgliedern wurden Patrick Palm und Dominik Knieps zu Kassenprüfern gewählt, zu Fähnrichsbegleitern der Fahnen wählte die Versammlung Justin Waldecker, Sebastian Glees, Matthias Schopp und Clemens Queckenberg.

Nach ausführlichen Diskussionen über Inhalte der Geschäftsordnung sowie über den in diesem Jahr neuen Austragungsort der Generalversammlung entließ der Vorsitzende, Hauptmann Robin Grießel, die Junggesellen um 1:30 Uhr in eine für viele noch recht lange Mainacht.

Maibäume im Dorf


Katharinastraße.
Barbarastraße.
Karweilerstraße.
Zum Ahrblick.
Pechweingarten.
Flachsgraben.
Schmittstraße.
Franz-Bresgen-Straße.
Ursulastraße.
Ursulastraße.
Zweibrückenstraße.
Am Frumech.

Vereine legten Hand am DGH an


Frühjahrsputz am Lantershofener Dorfgemeinschaftshaus

Gut zwei Wochen, nachdem im Rahmen einer Mitgliederversammlung der Vorstand des Trägervereins des Lantershofener Dorfgemeinschaftshauses komplett neu gewählt worden war, startete der Verein am vergangenen Samstag einen großen Frühjahrsputz. Mit Unterstützung von Mitgliedern der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft, der Bürgervereinigung und des MGV Cäcilia wurden im Innen- und Außenbereich des ehemaligen Winzervereins „klar Schiff“ gemacht. Dabei wurden unter anderem zahlreiche, vor Erich Althammer gestiftete Reben gepflanzt. Zudem fanden umfangreiche Räumungs- und Aufräumungsarbeiten statt, die Grundausstattung an Geschirr wurde in den Küchentrakt verbracht und das Biergartenmobiliar wurde umgelagert. Aufräumtage im Winzerverein Lantershofen, bei denen auch Reparatur- und Verschönerungsarbeiten durchgeführt werden sollen, will der Trägerverein nun in regelmäßigen Abständen durchführen.

Gelände am Winzerverein gesäubert und aufgeräumt. Fotos in diesem Bericht: Robin Grießel.
Aufräumtruppe (v.l.): Manuel Efferz, Florian Scholl, Marco Schmidt, Simon Schaaf, Benedikt Queckenberg, Alfons Schmickler, Erich Althammer und Sven Krämer.

In den beiden ersten Wochen nach den Neuwahlen konnte der neue Vorstand bereits zahlreiche Buchungen für private Feiern sowie jede Menge Termine Lantershofener Vereine entgegen nehmen, über die Auslastung des Hauses und weitere Informationen können sich Interessenten auf der Internetseite www.dgh-lantershofen.de informieren.

Informative Familienwanderung der Bürgervereinigung


Zu ihrer alljährlichen Familienwanderung mit Treffpunkt Ursulahalle hatte die Bürgervereinigung Lantershofen die Bevölkerung geladen. Trotz schlechten Wetters mit später einsetzendem Nieselregen waren weit mehr als hundert Lantershofener Wandersleut "mit Kind und Kegel" sowie einem Hund der Einladung gefolgt. Sie sollten es nicht bereuen, denn Bürgervereinsvorsitzender Erich Althammer und seine Vorstandskollegen konnten auf dem Rundgang mit drei besonderen und informativen  Anlaufpunkten rund ums Dorf aufwarten.

Am Sportplatz erläutert Wilfried Ley die Arbeitsfortschritte beim Bau des VfB-Sportlerheims. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Bei Regen sind die Wanderer angekommen am "Fliegenden Dach" an der Bahndammsbrück.

So startete die Wandergesellschaft nach dem obligatorischen Aufwärm-Schnäpschen aus den beiden örtlichen Brennereien Lorenz Krämer und der Eifelgeist-Destillerie zum ersten Ziel am Sportplatz Lantershofen. Hier stellte VfB-Vorstandsmitglied Wilfried Ley den großen Fortschritt beim Bau des neuen Sportlerheims vor. Nach den Rohbauarbeiten sei man jetzt insbesondere mit der Installation der sanitären Anlagen und der Heizung beschäftigt. Die Vereinsverantwortlichen sind zuversichtlich, dass der Bau und die Außenanlagen zum  Fußballturnier um den Ortsvorsteher-Pokal am 8. und 9. August fertiggestellt sind. Wilfried Ley zu den Wanderen: "Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch beim Turnier einmal besuchen kämen".

Am "Fliegenden Dach" und dem Weg zum Rottstück über die Bahndammsbrück.
Auf dem Weg zur "Kapelle" oder "spirituelle Tankstelle".

Nicht weit weg vom Sportplatz gelegen und schnell erreicht war auf dem Ahrweiler Berg das Heimkehrerkreuz von 1956, dessen Umfeld vor kurzem unter Federführung der Bürgervereinigung neu angelegt worden war. Erich Althammer berichtete vom Werdegang der Arbeiten, die durch die ortsansässige Firma Manfred Braun durchgeführt wurden. Einige Pflanzmaßnahmen sollen noch nachgeholt werden.

Am neu angelegten Umfeld des Heimkehrerkreuzes.
An der "Kapelle" tanken die Wanderer spirituelle Gedanken.

Weiter führte der Weg zunächst bergab gen Ahrweiler und dann ab dem Feldkreuz des Henricus Schäffer wieder bergauf. Otto Krämer hatte 2007 das Basaltkreuz, das von einem Mord im Jahr 1781 zeugt, restaurieren lassen. Bis zum "fliegenden Dach", einer der gerade erst aufgestellten Holzkonstruktionen am neuen Birnenrundwanderweg, war es nun nicht mehr weit. Hier referierte Horst Saame vom verantwortlichen Verein "Zukunft Lantershofen" über den Werdegang des fliegenden Daches und der weiteren Objekte und Hochbänke, die an verschiedenen Stellen um den ca. 8,5 Kilometer langen Rundweg gruppiert sind. So konnte man unterwegs bis zum Zielpunkt der Familienwanderung an der Lambertushütte zwei weitere Objekte aus heimischen Hölzern, die sogenannte "Kapelle" oder "spirituelle Tankstelle" und die Hochbank "Futterkrippe" bewundern. Wie immer fand die Wanderung ihren gemütlichen Abschluss in der Lambertushütte im Hannefeld. Hier sorgten die Ehefrauen der Vorstandsmitglieder der Bürgervereinigung für leckere Bratwürste und Getränke aller Art. Als Trinkgefäße dienten die diesjährigen neuen Gläschen mit dem aktuellen Motiv "Birnenrundwanderweg". So schmeckte der Wein besonders gut.

Diskussionsreiche Generalversammlung der Junggesellen


Am Donnerstag den 30. April 2015 versammelte sich die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen in der Lambertushütte am Ende der Lambertusstraße zu ihrer jährlich stattfindenden ordentlichen Mitgliederversammlung. Da der Keller des Lantershofener Winzervereins, der seit fast zwanzig Jahren der traditionelle Ort der Junggesellen-Generalversammlung war, leider nach wie vor nicht zur Nutzung freigegeben werden konnte musste ein neuer Veranstaltungsort gefunden werden. Den anfänglichen Plan stattdessen die Gaststätte im Winzerverein zu nutzen verwarf der Vorstand letzten Endes mehrheitlich, vor allem um nicht den gleichzeitig stattfindenden Tanz in den Mai zu beeinträchtigen, der in diesem Falle hätte in den Saal verlegt werden müssen.

Gegen 20:30 Uhr eröffnete Junggesellenhauptmann Robin Grießel die Generalversammlung um zunächst mit einer Schweigeminute der gefallenen, verstorbenen und vermissten Mitglieder der Gesellschaft zu gedenken. Bei den folgenden Neuaufnahmen in die Gesellschaft konnte diesmal wieder eine stattliche Anzahl junger Lantershofener begrüßt werden, die bereit war sich in den Dienst des mit Abstand ältesten Vereins des Ortes zu stellen und somit eine Jahrhunderte alte Tradition am Leben zu erhalten. Der Reihe nach wurden Andreas Franzen, Christian Heinen, Clemens Queckenberg, Julian Schmitz, Leon Schneider, Joel Waldecker und Adrian Seitz nach dem Trinken eines halben Liters Bier durch Handschlag mit dem Hauptmann in die Reihen der Gesellschaft aufgenommen. Die Lantershofener Junggesellen-Schützen-Gesellschaft zählt somit nunmehr 75 Mitglieder – keine Selbstverständlichkeit in Anbetracht der Tatsache, dass der gesamtgesellschaftliche Rückhalt von Traditionsvereinen kontinuierlich sinkt und es immer schwerer wird junge Leute für den Erhalt von Traditionen zu begeistern. Während eine Reihe von Junggesellenvereine der Region mittlerweile bereits aufgelöst wurde und zahlreiche um ihr Überleben kämpfen müssen scheint dieses Problem zumindest in Lantershofen dieser Tage fern zu sein. Das die große Anzahl von Vereinsmitgliedern nicht nur auf dem Papier existiert zeigte sich anschließend im Feststellen der Beschlussfähigkeit. Von den 75 Vereinsmitgliedern werden satzungsgemäß 61 Mitglieder als aktiv betrachtet. Bei Feststellung der Beschlussfähigkeit waren 52 Mitglieder zugegen und die Zahl der Anwesenden wuchs im Verlauf der Versammlung sogar noch auf 57 an – 76 % der gelisteten Vereinsmitglieder.

König Benedikt Queckenberg leitet die Hauptmanswahl. Foto: Sven Krämer.
Der neue Vorstand (v.l.) Marco Böhm, Sven Krämer, Hauptmann Robin Grießel, König Benedikt Queckenberg, Lars Henscheid, Johannes Schütz, Stefan Dünker. Markus Fabritius fehlt. Foto: Nils Henscheid.

Der folgende Tagesordnungspunkt 4 war auf Antrag aus den Reihen der Gesellschaft nachträglich in die Tagesordnung aufgenommen worden. Besprochen wurde die Anfang des Jahres in der Geschäftsordnung des Vereins festgesetzte Regelung, dass die Königsbegleiter zum Zeitpunkt ihrer Ernennung Mitglieder der Gesellschaft sein müssen. Die Mitgliederversammlung schloss sich der Auffassung des Vorstandes an, dass durch diese Reglung die bislang übliche und auch weiterhin gewünschte Praxis im Sinne der Tradition lediglich schriftlich fixiert wurde.

In Tagesordnungspunkt 5 stimmte die Gesellschaft über den Entwurf einer Satzungsänderung ab. Bereits auf der Generalversammlung im vergangenen Jahr war ausgiebig über das Für und Wider einer Senkung des Eintrittsalters für die Gesellschaft, von derzeit 17 auf 16 Jahre, diskutiert worden. Zwar sprach sich in der nun folgenden Abstimmung eine deutliche Mehrheit von 29 zu 19 Stimmen bei 5 Enthaltungen für eine Herabsetzung des Eintrittsalters aus, die für eine Satzungsänderung erforderliche Mehrheit von 2/3 der Anwesenden verfehlten die Befürworter der Satzungsänderung jedoch ebenfalls deutlich. Somit kann eine Aufnahme in die Gesellschaft auch zukünftig erst nach dem Erreichen des 17. Lebensjahres erfolgen.

Es folgten die Berichte von Schriftführer Benedikt Queckenberg und Kassierer Marco Böhm über das vergangene Geschäftsjahr. Queckenberg referierte ausführlich und humorvoll über die mannigfaltigen Betätigungsfelder des Vereins. Böhm konnte der Gesellschaft trotz einigen außerordentlichen Ausgaben und schwachen Besucherzahlen an Maubichfest und Kappensitzung eine ausgegliche Bilanz präsentieren. Die Kassenprüfer Johannes Kappen und Patrick Palm bescheinigten dem Vorstand eine korrekte und satzungsgemäße Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, welche die Gesellschaft einstimmig erteilte.

Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden Robin Grießel als Hauptmann, Stefan Dünker als 1. Offizier, Johannes Schütz als 2. Offizier, Markus Fabritius als Fähnrich der Schwenkfahne, Lars Henscheid als Tambourmajor und Benedikt Queckenberg als Schriftführer ohne Gegenkandidaten per Akklamation bestätigt. Michael Sprinkmeier, der nicht erneut als Fähnrich der Tragfahne kandidierte schied aus dem Vorstand aus. Die Gesellschaft bedankte sich für seine im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und wählte als neuen Fähnrich der Tragfahne per Akklamation den bisherigen Kassierer der Gesellschaft Marco Böhm. Dieser hatte zuvor erklärt sein Amt als Kassierer nach vier Jahren, für die die Gesellschaft ihm herzlich dankte, niederlegen zu wollen, bleibt dem Vorstand jedoch somit in anderer Funktion weiter erhalten. Zum Nachfolger Böhms als Kassierer wählte die Gesellschaft ebenfalls per Akklamation Sven Krämer. Der neue Kassierer ist 26 Jahre alt und Diplom-Ingenieur. Er ist seit 2013 Mitglied der Gesellschaft und gehört der Infanteriegruppe an.

Als Begleiter der Tragfahne wurden ohne Gegenkandidaten Matthias Schopp und Sebastian Glees gewählt. Schopp war von 2010 bis 2014 Fähnrich der Schwenkfahne, Glees wurde nunmehr zum achten Mal in Folge zum Tragfahnenbegleiter gewählt und ist somit seit Beginn der Aufzeichnungen über diese Posten der dienstälteste Fahnenbegleiter überhaupt. Um die Begleitung der Schwenkfahne bewarben sich Justin Waldecker, Clemens Queckenberg und Benedikt Fabritius. In geheimer Abstimmung konnten sich die beiden Ersteren durchsetzen. Mit der Kassenprüfung für das kommende Geschäftsjahr wurden der ehemalige Kassierer Christian Dünker und der ehemalige Hauptmann Dominik Knieps beauftragt. Sie setzten sich in ebenfalls geheimer Wahl gegen Daniel Feist und Adrian Seitz durch.

Im abschließenden Tagesordnungspunkt Sonstiges kam es dann noch zu einer Reihe von längeren, teils heftigen Diskussionen. Unter anderem bestätigte die Gesellschaft per Beschluss dem Vorstand das Recht über den Veranstaltungsort der Generalversammlung zu entscheiden. Des Weiteren wurde aufgrund der Notwendigkeit der Neuanschaffung eines Schwenkfahnentuches über dessen Größe und Gestaltung disputiert. Die Entscheidung in dieser Angelegenheit soll in naher Zukunft auf einem gesonderten Diskussionsabend getroffen werden, zu dem neben den aktuellen Gesellschaftsmitgliedern auch alle ehemaligen Fähnriche der Schwenkfahne geladen werden sollen. Der Termin hierzu wird voraussichtlich in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden.

Den Abschluss der Mitgliederversammlung bildete, wie seit Jahren üblich, das gemeinsame singen der Vereinshymne: des Lambertusliedes „Kommt alle froh zu Ehren“. Um 01:09 Uhr entließ der Hauptmann die Mitglieder der Gesellschaft in die Mainacht.

Junggesellenschützen trotzten dem Wetter


Am Samstag den 25. April 2015 errichtete die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen auf dem Vorplatz der St. Lambertuskirche traditionell ihren Dorfmaibaum. Schon einige Tage zuvor war hierzu ein 25 Meter langer Stamm aus den angrenzenden Wäldern zum Dorf transportiert worden, der nun mit einer Spitze versehen und geschmückt wurde. Vom Fuß bis zur Fahnenspitze erreichte der Baum somit eine Länge von 28 Metern. Die Wettervorhersage hatte für diesen Tag eigentlich nichts Gutes verheißen und dies bestätigend schien eine bedrohliche Wolkendecke tief über dem sich langsam gen Himmel bewegenden Maibaum zu hängen.

Mit vereinter Kraft wird der Baum nach oben gestämmt. Foto: Claus-Dieter Grießel.
Unter dem Kommando von Hauptmann Robin Grießel wird "Druck auf die Micken" gegeben. Foto: Claus-Dieter Grießel.

Regen stellt für das Maibaumstellen in Lantershofen ein besonderes Risiko dar, da die Lantershofener Junggesellen zu den wenigen Vereinen der Region zählen, die ihren Maibaum vollkommen ohne technische Hilfsmittel wie Kräne oder Traktoren stellen. Zum Einsatz gebracht werden ausschließlich die sogenannten Micken, geschälte und getrocknete Holzstämme unterschiedlicher Länge, die paarweise gegeneinander verschränkt, am oberen Ende zusammengebunden werden und mit deren Hilfe die Vereinsmitglieder den mehrere Tonnen schweren Baum durch reine Muskelkraft hinauf wuchten. Regen indes birgt die Gefahr, dass durch die Feuchtigkeit die Micken an Haftung verlieren und abrutschen könnten. Um diesem Effekt entgegen zu wirken hatte man vorsichtshalber bereits Jutesäcke an den Spitzen der Micken verschnürt. Doch glücklicherweise sollten die Meteorologen Unrecht behalten: Ein kurz einsetzender Regenguss verebbte bereits nach wenigen Sekunden wieder und so erreichte der Baum unter dem Kommando von Junggesellenhauptmann Robin Grießel am frühen Nachmittag ohne den befürchteten Wolkenbruch die Vertikale. Für eine anschließende Stärkung in Form von Bier und Fleischwurstbrötchen mit Senf sorgte die Bürgervereinigung Lantershofen.

Das Tambourcorps unter Leitung von Tambourmajor Lars Henscheid auf dem Weg zum Dorfmaibaum. Foto: Sven Krämer.
Schwenkfähnrich Markus Fabritius zeigt sein Können beim Maiansingen. Foto: Sven Krämer.

Bei dem wenige Tage darauf am 30. April stattfindenden traditionellen Maiansingen am Fuße des Maibaums war das Wetter hingegen deutlich weniger gnädig. Bei strömendem Regen begrüßten der Männer- und Frauenchor des MGV „Cäcilia“ Lantershofen, die Musikfreunde „Panikorchester“ Lantershofen und das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft mit einem Ständchen den Wonnemonat Mai, der sich allerdings wohl noch nicht einen Tag zu früh zeigen wollte. Nach dem Fändelschwenken durch den Fähnrich der Junggesellenschützen Markus Fabritius zogen die trotz des Wetters Anwesenden das Dorf hinunter. „Op der Pomp“ trennte sich der Zug in Nicht-Junggesellen, welche der Winzerstraße hinunter in die Gaststätte des Winzervereins zum Tanz in den Mai folgten, und Junggesellen, die sich über die Karweilerstraße in Richtung Lambertushütte begaben um dort ihre jährliche Generalversammlung abzuhalten.

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Aus unserer Pfarreiengemeinschaft ist am 4. Mai 2015 im Alter von 68 Jahren verstorben:

Marlene Kriechel geb. Schneider

Sie wohnte in der Katharinastraße 58 in Lantershofen. Das Sterbeamt feiern wir am Montag, den 18.05. um 14.00 Uhr in der Kirche St. Lambertus zu Lantershofen. Die Beerdigung findet später im engsten Familienkreis statt.

Das Totengebet wird gehalten am Sonntag, den 10.05. um 10.15 Uhr, Montag, den 11.05. und Dienstag, den 12.05. jeweils um 18.00 Uhr in der Kirche in Lantershofen.

Ehre ihrem Andenken!

Verstorben aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Aus unserer Pfarreiengemeinschaft ist am 6. Mai 2015 im Alter von 55 Jahren verstorben:

Dr. Jutta Kurtenbach

Sie wohnte im August-Dörner-Ring 44 in Grafschaft-Lantershofen. Das Sterbeamt feiern wir am Dienstag, den 12.05. um 13.30 Uhr in der Rosenkranzkirche in Bad Neuenahr. Anschließend findet die Beerdigung auf dem Friedhof statt.

Das Totengebet wird gehalten am Sonntag, 10.05. um 10.15 Uhr, Montag, 11.05. und Dienstag, 12.05. jeweils um 18.00 Uhr in der St. Lambertus Kirche in Lantershofen.

Ehre ihrem Andenken!