Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Neue Trainer bei der FSG Bengen / Lantershofen / Birresdorf


Wolfgang Müller kommt vom Rheinlandligisten aus Mendig – Dieter Nolden trainiert FSG II

Die FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf hat neue Trainer für ihre Mannschaften im Seniorenbereich. Wolfgang Müller steht ab sofort an der Seitenlinie des Fußball-Bezirksligisten, für das Reserveteam in der C-Klasse heuerte Dieter Nolden an.

Die Fußball-Verantwortlichen der FSG-Vereine präsentierten den neuen Bezirksliga-Trainer: (v.l.) Karl-Heinz Manhillen, Gerd Harzem, Wolfgang Müller, Jörg Bender, Wilfried Ley, Sven Fabritius. Fotos in diesem Bericht: Thomas Weber.
Dieter Nolden (3.v.l.) übernimmt das Traineramt bei der FSG Bengen / Lantershofen / Birresdorf II.

Kurz vor dem offiziellen Saisonende hatte der erst von Jahresfrist beim Bezirksliga-Team der FSG installierte Spielertrainer Jeset Akwapay sein Engagement völlig überraschend gekündigt, die FSG stand ohne Trainer da. Bis zum Mittwoch, da wurde dem Team in Bengen der neue Übungsleiter präsentiert. Bei der Auswahl haben die Grafschafter mit Wolfgang Müller einen bekannten Namen aus dem Hut gezaubert. Der 54-jährige A-Lizenz-Inhaber war zuletzt sechs Jahre lang Trainer der SG Eintracht Mendig/Bell und führte das Team dabei von der A-Klasse bis in die Rheinlandliga. Ende April wurde Müller, der seinen Rückzug in Mendig zum Saisonende angekündigt hatte, in der Brauerstadt entlassen.

Ziele hat er seinem neuen Team bislang nicht setzen können, Müller hat die Mannschaft am Mittwoch erst kennengelernt. „Kommenden Dienstag geht das Training los, dann sehen wir weiter“, so der pensionierte Soldat, der bereits 27 Jahre lang als Fußballtrainer unterwegs ist. Mit den Verantwortlichen auf der Grafschaft war sich Müller schnell einig: „Das waren sehr gute Gespräche.“

Aus dem Kader der FSG sind derweil neben Akwapay (zu Rot-Weiß Merl), Tim Rieder (SV Dernau), Sam Schüring und Minas Haydaroglu (beide Ahrweiler BC) abgewandert. Neu hinzugekommen sind bis jetzt Simon Lang (SC Niederzissen), Simeon Knieps (SG Bachem/Walporzheim), Felix Halm (SG Landskrone) und Jannick Dresen (eigene Jugend).

Auch die FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf II hat einen neuen Trainer. Dieter Nolden ist seit 1. Juli mit der Mannschaft in der Saisonvorbereitung, nach dem Abstieg in die Kreisliga C ist in der neuen Klasse zunächst einmal Konsolidierung angesagt. Das wichtigste für den neuen Übungsleiter: der in der Vergangenheit meist sehr kleine Kader konnte personell aufgestockt werden.

Silbernes Priesterjubiläum von Spiritual Dr. Christian Hartl


Am 24.06.2015 war für die Seminargemeinschaft von St. Lambert, sowie für die Kirchengemeinde von Lantershofen ein doppelter Festtag: Spiritual Dr. Christan Hartl durfte sein silbernes Priesterjubiläum am Hochfest des Heiligen Johannes des Täufers feiern. Zu Beginn der feierlichen Eucharistie an der auch zahlreiche Weggefährten teilnahmen, dankte Hartl mit einem strahlenden Lächeln Gott für das Geschenk seiner Priesterberufung. So passt auch sein Primizspruch „Ich lebe, aber nicht mehr als Ich, eins mit mir lebt Christus“ (vgl Gal 2,20) zur Lebenseinstellung von Spiritual Hartl. „Er (der Herr) muss größer werden, ich aber muss abnehmen.” So ist der Heilige Johannes der Täufer schon immer ein wichtiger Wegbegleiter Hartls gewesen.

Feierliche Eucharistie anlässlich des Priesterjubiläums von Dr. Christian Hartl in der Lambertuskirche. Fotos in diesem Bericht: Hubertus Gussone.
Bei einer kleinen Feierstunde dankt Christan Hartl in der Aula des Studienhauses für das Geschenk der Priesterberufung.

Festprediger Dr. Bernhard Ehler aus Kempten ging auf die Wegstationen und Begabungen von Spiritual Hartl ein. So war Hartl die meiste Zeit seines priesterlichen Wirkens in der Ausbildung von Priestern tätig und er nutzt freie Zeiten gerne um Gedichte zu schreiben. Nach dem Festgottesdienst, der auch von der Schola des Seminars mitgestaltet wurde, hatten alle Gläubige die Gelegenheit dem Jubilar persönlich zu gratulieren. Beim anschließenden Essen wurden die Feierlichkeiten weitergeführt. Bei einer sehr persönlichen und tiefgehenden Ansprache von Regens Msgr. Dr. Michael Bollig dankte er Dr. Hartl auch im Namen der Hausangestellten für den Dienst im Haus und überreichte diesem einen großen Engel aus der Kunstschmiede von Maria Laach. Auch die Haussprecher, ein Vertreter der Pfarrei und ein Synodenmitglied aus Trier dankten dem Jubilar für sein Engagement.

Mit dem Fahrrad zum Grab des Jakobus


Hannsjörg Pohlmeyer berichtete in Lantershofen über die Ruta de la Plata

Trotz tropischer Hitze waren am Freitagabend knapp 40 Interessierte in den Lantershofener Winzerverein gekommen, wo der Bad Breisiger Hannsjörg Pohlmeyer in einem bebilderten Vortrag über seine 1000 Kilometer lange Radtour auf dem Jakobsweg von Sevilla nach Santiago de Compostela berichtete. Eigentlich wollte Pohlmeyer die Route durch Nordspanien nehmen, dort herrschte aber mehr oder weniger „Ausnahmezustand“, nachdem unter anderem Komiker Hape Kerkeling mit seinem Buch „Ich bin dann mal weg“ einen wahren Pilgerboom ausgelöst hatte. „Da ging es nicht mehr ums Pilgern, es war mehr eine alltägliche Ralley mit dem Ziel, am Abend in einem der Pilgerunterkünfte noch ein Bett zu erhaschen“, so Pohlmeyer.

Hansjörg Pohlmeyer berichtet von seiner Fahrradreise nach Santiago de Compostela zum Grab des Heiligen Jakobus. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Interessierte Zuhörer sind auch einige Lantershofener, die ebenfalls, allerdings zu Fuß, bis nach Santiago vorgestoßen sind.

Er entschied sich für eine andere Route, nämlich die so genannte Silberstraße. Die ist weit weniger populär, berichtete der Jakobsbruder. Rund 225.000 Pilger nutzen derzeit jährlich den „Camino Frances“ durch den spanischen Norden, nur rund 8.000 pilgern von Sevilla aus. Und weil Pohlmeyer mit dem Rad unterwegs war, fuhr er nicht über den Wanderweg, sondern meist über eine kaum benutzte Nationalstraße. „Da begegneten einem auf 60 Kilometern oftmals nur eine Handvoll Autos, weil gerade eine parallel laufende Autobahn in Betrieb genommen wurde.“

Nach dem bunten Pohlmeyerreferat in der ziemlich aufgewärmten ehemaligen Kneipe erholen sich manche Vortragsgäste im heute vom Trägerverein betreuten Biergarten bei Vollmond und warmer, aber frischer Luft. Zu günstigen Preisen gibt es heute Kölsch vom Fässchen, beste Ropertzfrikadellen und sonstige Leckereien. Regelmäßig freitags hat die Kultur- und Begegnungsstätte geöffnet.

In Lantershofen referierte Hannsjörg Pohlmeyer über seine einzelnen Etappen, sprach von der Anstrengung, dem einsam sein auf der Straße um dem immer freier werdenden Kopf. Ausführlich berichtete er über die kulturellen Sehenswürdigkeiten gerade in Asturien, den ärmlichen Verhältnissen in der Extremadura oder den großartig erhaltenen Bauwerken vieler Epochen, nicht nur in der Weltkulturerbe-Stadt Salamanca, sondern in Merida, Zamora und vielen weiteren kleinen und größeren Ortschaften auf der Reise. Pohlmeyer berichtete von den Menschen, die er kennenlernte, wie beispielsweise einer 79-jährigen Fußpilgerin. Er gab Tipps zu den besten Pilgerzeiten, Übernachtungsmöglichkeiten und Gepäck und dürfte so manchen Besucher nachdenklich gemacht haben, sich einmal auf diese Route zu machen. Auch Hannsjörg Pohlmeyer ließ die Silberstraße keine Ruhe, er fuhr die Strecke ein zweites Mal ab, dieses Mal aber mit dem Auto.

Musikfreunde auf der Landesgartenschau in Landau


Am Sonntag, dem 5. Juli starteten die Musikfreunde Lantershofen zu ihrer diesjährigen Konzertreise. Ziel war die Landesgartenschau Rheinland-Pfalz in Landau. Um 7:00 Uhr startete der nicht vollbesetzte Fuhrmann-Bus Richtung Autobahn. Wegen der zu erwartenden hohen Temperaturen hatte eine ältere Musikerin ihre Teilnahme kurzfristig absagen müssen. Auch von den ursprünglich mehr als 25 angemeldeten Mitfahrern nahmen nur acht Personen die Strapazen auf sich und begleiteten als Fangruppe den Musikverein.  Der Haupteingang zur LAGA wurde um 9:45 Uhr erreicht. Frau Klawisch vom Organisationsteam der LAGA sorgte dafür, dass  die Instrumente und das sonstige Gerät in einem abschließbaren Raum bis zum Auftritt sicher aufbewahrt werden konnte.

Auf der großen Bühne der rheinland-pfälzischen Landesgartenschau in Landau hatte bei großer Hitze selbst das Lantershofener Blasorchester viel Platz. Fotos in diesem Bericht: Christoph Frantzen.
Keine echte Linderung der Hitzeschmerzen brachte der hölzerne Zillgenwald, ein statisches Movement aus hölzernem einheimischen Rund-Holz.

Die Zeit bis zum Aufbauen auf der Bühne nutzten die Musikanten, um das weitläufige Terrain der Gartenschau, die auf einem alten Kasernengelände unter Hinzunahme der bestehende Gebäude entstanden war, zu besichtigen. Selbstverständlich wurde auch das Baum-Projekt des Lantershofener Künstlers und Grafikers Elmar Zillgen zum Ziel der Besucher. Doch Schatten spendeten die Zillgen-Bäume nicht. Bereits um 10 Uhr morgens waren 30 Grad überschritten, so dass diese Besichtigung ein schweißtreibendes Unterfangen darstellte.

Um 12:00 Uhr trafen dann die Musiker an der großen Sparkassenbühne ein und bauten Stühle und Instrumente auf. Wegen der Hitze verzichteten die Musiker auf das Tragen der Vereinsuniform und traten im Vereins-T-Shirt mit kurzer Hose auf. Trotz der sehr hohen Temperaturen, auf der Bühne wurden 42 Grad gemessen, wurde das zweistündige musikalische Programm  unter dem Motto „Frische Töne aus dem Ahrtal“ von den wenigen Zuhörern, die sich trotz der Hitze einen schattigen Platz am Rande der Bühne gefunden hatten, begeistert aufgenommen.

Die Musikfreunde proben Donnerstags von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Lantershofen und freuen sich über Ihren Besuch auf der Probe. Sei es, um hinein zu schnuppern und vielleicht mitzumachen, oder auch nur um eine Probe einmal live zu erleben. Der Verein bildet an allen Blasinstrumenten aus und stellt Leihinstrumente kostenlos zur Verfügung.  Zurzeit hat gerade eine Anfängergruppe ihren Unterricht auf Trompete und Euphonium begonnen. Dieser Unterricht findet mittwochs ab 18:00 in der Mehrzweckhalle statt. Interessenten, die sich noch kurzfristig dazu gesellen wollen, sind herzlich willkommen.

Lantershofener Senioren besuchen Kloster Maria Martental


Die Bürgervereinigung Lantershofen hatte die Seniorinnen und Senioren aus Lantershofen, die bereits das 70. Lebensjahr erreicht haben, auch in diesem Jahr wieder zu einem Busausflug eingeladen. Ziel war in diesem Jahr das Kloster Maria Martental in der Eifel. Das Kloster ist eine weit über die Region hinaus bekannte Pilger- und Wallfahrtsstätte und liegt zwischen Ulmen und dem Moselort Cochem. Es wird von der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester geführt.

Fotos in diesem Bericht: Hubertus Feist.

Nach einer schönen Anreise durch die sommerliche Eifel stand der diesjährige Ausflug eher im Zeichen der inneren Einkehr. Unser pensionierter Pastor Norbert Klaes hatte sich gerne bereit erklärt, in der Wallfahrtskirche eine hl. Messe zu gestalten, in deren Mittelpunkt er Ausführungen zur Gottesmutter Maria gestellt hatte. Neben unserer Reisegruppe hatten sich dazu auch weitere Gläubige und Pilger eingefunden.

Im Anschluss an den Gottesdienst konnten wir von dem Leiter des Klosters, Pater Konrad Flatau SCJ, sehr interessante Ausführungen zur Geschichte, zur Bedeutung in der Region in der Vergangenheit und der Gegenwart sowie zu der aktuellen Situation von Pilgerbesuchen und Wallfahrten hören. Entstanden sei das Kloster nicht durch kirchlich-geistliche Initiative, sondern weil die Bevölkerung der Region in diesen Ort schon immer etwas Besonderes, etwas mystisch Religiöses empfunden hat. Abgerundet wurde der Aufenthalt durch den Besuch der Pilgergaststätte, in der wir mit Kaffee und vielerlei verschiedenem leckeren Kuchen erwartet wurden.

Nach einer kurzweiligen Rückfahrt - bedingt durch eine Umleitung mit Sichtkontakt zum Kloster Maria Laach - erreichte unsere gut gelaunte Gruppe wieder Lantershofen. Im Dorfgemeinschaftshaus „Winzerverein“ hatten die Damen der katholischen Frauengemeinschaft KFD bereits für alle einen Vesperteller mit Schinken- und Käseschnittchen angerichtet, der von allen hohes Lob erhielt. Begleitet von angeregten Gesprächen und den einen oder anderen kühlen Getränk ging ein sehr schöner, stimmiger Tag zu Ende. So zu Sagen als Dank die Veranstalter und als Zeichen der Zufriedenheit wurden sogar schon Blanco-Anmeldungen für den hoffentlich im nächsten Jahr wieder stattfindenden Seniorenausflug ausgesprochen.

Die Bürgervereinigung gratuliert Manfred Fronnert (60)


Hubertus Feist (links) und Helmut Kappen (rechts) gratulieren Manfred Fronnert zum 60. Geburtstag. Foto: Claudia Fronnert.

4.7.2015. Anlässlich des 60. Geburtstags von Mannfred Fronnert, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Helmut Kappen und Hubertus Feist im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!

VfB Lantershofen feiert noch nicht


Im August geplantes Fußballfest wird verlegt

Der VfB Lantershofen muss sein für den 8. und 9. August geplantes Fußballfest am Lantershofener Sportplatz verlegen. Grund hierfür sind Verzögerungen beim Baufortschritt des neuen Funktionsgebäudes, ließ der Vorstand verlauten. So gebe es beispielsweise zum angekündigten Termin noch keine funktionierenden Toilettenanlagen und Duschen.

Wegen der noch laufenden Bauarbeiten muss das Fußballfest verschoben werden. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Die Toilettenanlagen und Duschen sind noch nicht ganz fertig, auch sind noch nicht alle Fußbodenheizungen verlegt.

Das Gebäude errichtet der Verein mit ehrenamtlichen Helfern. Möglicherweise wird es aber noch in diesem Jahr ein Fußballfest in Lantershofen geben, einen Termin im Oktober hat man bereits ins Auge gefasst. Das aber hängt maßgeblich vom Baufortschritt ab und kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verkündet werden.

Die Bürgervereinigung gratuliert Heinrich Kusch (75)


Harald Hess (links) und Erich Althammer (rechts) gratulieren Heinrich Kusch. Foto: Fr. Malz.

17.7.2015. Anlässlich des 75. Geburtstags von Heinrich Kusch, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Harald Hess und Erich Althammer im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!